Insemination und Künstliche Befruchtung

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    • Insemination und Künstliche Befruchtung

      Insemination (IUI) und Künstliche Befruchtung (IVF, ICSI) im Hinblick auf den Glauben
      Quelle:

      12.12.2016

      Was sind eure Meinungen, Erfahrungen oder Kenntnisse zu diesem Thema??

      Ist es okay oder seid ihr dagegen? Bitte mit jeweiliger Begründung.

      Meine Gedanken drehen sich im Kreis und kommen noch zu keinem richtigen Entschluss...

      Gott hat uns die Medizin geschenkt. => Also sollten wir sie nicht nutzen?
      Gott hat uns einen freien Willen gegeben. => Also sollten wir diesen nicht für die uns menschlichen Möglichkeiten nutzen?
      Gott erfüllt uns unsere Gebete. => Also sollten wir lieber abwarten bis er es für richtig hält oder sollten wir das was wir aus eigener Kraft schaffen (z.B. eben eine Künstliche Befruchtung) versuchen und zusätzlich beten?
      Schließlich ist die eigentliche Schwangerschaft, also ob die Künstliche Befruchtung überhaupt Erfolg hat doch wiederum daran gebunden, ob Gott dieses Wunder wahr macht.

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      Meine Entscheidung:
      01.08.2017

      Ich habe alles mit sehr viel Interesse gelesen und bin mir nun sicher, dass wie alles neue was nicht speziell in der Bibel erwähnt wird, jeder selbst beten und so mit Gott herausfinden muss was richtig für einen ist.

      Für mich war es eines Tages einfach total glasklar. Ich kann es nicht richtig beschreiben, aber ich hab auf einmal einfach gefühlt was für mich der richtige Weg ist.

      Wenn ich versuchen würde es in Worte zu fassen würde ich es folgendermaßen beschreiben:

      Was wäre wenn? Was wäre wenn ich es nicht versuchen würde? Nicht alles geben würde? Nicht die medizinischen Möglichkeiten nutzen würde? Aufgeben würde selbst etwas zu tun?

      Ich wäre unzufrieden! Ich würde immer wieder Gott fragen warum bekomm ich keine Kinder? Warum muss ich so leiden? Warum hilfst du mir nicht? Siehst du nicht wie ich leide? Ich würde mir selbst Vorwürfe machen, dass ich nicht alles gegeben habe! In meinem Hinterkopf wäre immer der Gedanke, was ist wenn Gott nicht nur will, dass ich mich zurück lehne und nichts tue. Darauf warte, dass er alles regelt. Und dann dachte ich mir, vielleicht hat er es ja bereits geregelt. Und zwar nicht nur für mich, sondern für alle Frauen. Auch diejenigen die evtl. gar nicht an ihn glauben. Weil er uns alle liebt!! Er will nicht, dass wir leiden. Er hat uns die Medizin Geschenkt. Die Medizin, die uns in unserer kaputten Welt hilft zu LEBEN. Die Medizin, die es auch möglich machen kann ein Baby zu bekommen… Wieso sollte Gott mir diese Möglichkeit in Aussicht stellen? Mir die Möglichkeit geben etwas zu tun? Wenn er mir dann verbietet sie zu nutzen???? Würde er sie mir vor die Nase halten und sie immer wieder wegziehen. Mich immer trauriger machen, weil die Hilfe vor meiner Nase ist, ich sie aber nicht nutzen DARF?? Nein, auf keinen Fall. Er würde mich nicht noch zusätzlich quälen. Er weiß wie es mir geht. Er weiß wie mich dass alles belastet. Er würde diese Schmerzen nicht noch schlimmer machen, indem er zulässt, dass die Menschen, sicherlich nur durch seine Hilfe, eine Methode finden ungewollt Kinderlosen Paaren zu helfen, um seine KINDER dann diese Möglichkeit nicht nutzen zu lassen!!!

      Im August haben wir uns dann dafür entschieden eine ICSI (künstliche Befruchtung) machen zu lassen. Das bedeutet, dass ich als Frau Hormone erhalte die dafür sorgen, dass mehrere Folikel (Eier) heran wachsen. Diese werden dann entnommen und außerhalb meines Körpers mit dem Sperma meines Mannes befruchtet. Nach 3-5 Tagen werden diese dann wieder eingesetzt. Für uns war klar wenn wir das machen, lassen wir uns 2 Eizellen einsetzen und wenn mehrere lebensfähig sind, werden wir diese auf keinen Fall wegwerfen, sondern einfrieren lassen. In unserem Fall wurden 13 Eizellen entnommen. Davon waren leider nur 5 normal gebildet und 3 davon ließen sich befruchten. 3 Tage später wurden mir 2 befruchtete Eizellen wieder eingesetzt und die 3te wollten wir einfrieren lassen. Leider haben wir dann erfahren, dass sich die 3te Eizelle nicht weiterentwickelt hat und somit leider kein Leben entstehen konnte…

      Nun hieß es warten und beten, dass es klappt und sich eine oder beide befruchtete Eizellen in meinem Körper wohl fühlt/-en und sich einnisten. Nach den längsten 2 Wochen meines Lebens haben wir endlich das Ergebnis erfahren!! POSITIV. :shanking: Es hat tatsächlich geklappt. Ich bin tatsächlich schwanger. Mein Mann und ich und auch Gott sind soooo unendlich glücklich.

      DANKE GOTT! Denn eine Schwangerschaft ist und bleibt ein Wunder!!!

      Abschließend noch ein wirklich passender Bibeltext:

      „Endloses Hoffen macht das Herz krank, ein erfüllter Wunsch schenkt neue Lebensfreude.“ Sprüche 13, Vers 12, (Hoffnung für Alle)

      „Lang hingezogenes Harren macht das Herz krank, aber ein eingetroffener Wunsch ist ein Baum des Lebens.“ Sprüche 13, Vers 12, (Elberfelder 1871)

      Ich hoffe sehr, dass jedes kinderlose Paar zusammen mit Gott herausfindet, was der richtige Weg ist, ohne dass euer Herz zulange krank ist und ihr eure Lebensfreude findet, euren Baum des Lebens.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BlaueBlume () aus folgendem Grund: Meine Entscheidung!

    • Das ist ein heikles Thema. Als Mutter kann ich nur sagen, dass ich mich noch erinnern kann wie stark der Kinderwunsch war.

      Ein Kind haben zu wollen ist das Eine.....die Umstände sind ein anderes Thema. Ein Kind wird uns in Obhut gegeben, bedenken wir das.
      Es wird einem ein Mensch anvertraut, dessen Talente und Gaben man herausfördern darf, für den man Tag und Nacht da ist, weil dieser kleine Mensch völlig abhängig von uns ist. Wir prägen, versorgen...geben Gene und eventuelle Krankheiten mit.....als Elternteil bin ich der erste "Liebes-Brief ", den der kleine Mensch lesen wird.....
      Vielleicht ist Zeit ein Faktor, der gut ist und es hat warten und nicht stressen einen Sinn....so gesehen wäre ich nicht für eine Einmischung in die "Natur"
      Aber es gibt verschiedene Gründe warum man nicht schwanger wird. Das alles ist zu bedenken.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hi

      Ich kenn mich da nicht so genau mit der Materie aus, aber wenn bei der künstlichen Befruchtung kein Leben (z.B. Embryonen) vernichtet wird sehe ich Grundsätzlich kein Problem. Ich bin der Meinung, es ist auch bei der künstlichen Befruchtung immer noch Gott der entscheidet ob Leben entstehen kann oder nicht, ohne ihn geht nichts.
      Allerdings würde ich als Arzt auch nicht eine 60jährige Frau künstlich befruchten. Vielleicht wäre es sinnvoll da ein Alterslimite zu setzen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • In gewisser Hinsicht kann ich das natürlich nachvollziehen. Mittlerweile versuchen wir es jetzt schon über 3 Jahre ohne Erfolg.
      60 sind wir auch noch nicht dafür brauchen wir noch ein paar Jahrzehnte.
      Wir wollten erst eine iui versuchen. Da sehe ich an sich keinen Widerspruch. Das einzige was dabei gedacht wird ist dass die spermien in die Gebärmutter injiziert werden. Alles andere muss dann auf normale Weise passieren. Also wird sozusagen nur der weg den die spermien zurück legen müssen verkürzt bzw. Vereinfacht.
      Nur wenn das nicht klappt will ich schon mal darüber nachdenken ob eine künstliche Befruchtung überhaupt in frage kommt.
    • Liebe Blaue Blume,

      mein Onkel und meine Tante haben 7 Jahre warten müssen und dann kam die Tochter, vier Jahre später der Sohn. Sie waren gute , reife Eltern und alles hat letztendlich gepasst. Will ich nur als Ermutigung erzählen. Kommt schon darauf an wie alt man ist.
      Schilddrüsenpatientinnen haben auch oft Probleme Kinder zu bekommen.....Unterfunktionen und Hashimoto nehmen rasant zu.....es ist wichtig das alles abzuklären, aber das wirst du schon gemacht haben.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • BlaueBlume schrieb:

      . Das einzige was dabei gedacht wird ist dass die spermien in die Gebärmutter injiziert werden. Alles andere muss dann auf normale Weise passieren. Also wird sozusagen nur der weg den die spermien zurück legen müssen verkürzt bzw. Vereinfacht.
      eben NICHT : IVF steht für "in vitro - - " : In der Glasschale. Zuerst wird die prospektive Mutter hormonell so präpariert, dass ihr zu einem Zeitpunkt eine Menge reifer Eizellen entnommmen werden könne. Dann werden die mit Sperma in der Petrischale vermischt. dann kommt die Präimplannationsdiagostik und die Selektion : Welche der Individuen kommen in den Abfalleiner oder ins Labor zu,m exerimentiern oder Gewinnen von Stammzellen , welches befruchtet Ei wird implantiert - -

      (Gilt natürlich nicht für IUI, abewr für alle weiteren eingriffe in die Fortpflanzung)

      Aber Bitte : Da solol / Mmuss ein Gynäkologe her !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Ja das ist mir bewusst. Wir lassen ja jetzt auch erstmal eine iui machen.
      Aber das will ich ja alles gar nicht diskutieren. Wie die einzelnen Methoden zur Befruchtung ablaufen weiß ich. Ebenso wurden natürlich sämtlich Tests auf Schilddrüse, prolaktin, Progesteron und Co. Durchgeführt.

      Mich interessiert eher die Seite des Glaubens. Kann jeder selbst entscheiden oder gibt es da sozusagen einen Leitfaden von Gott der mir in der Hinsicht weiter helfen kann?????
    • Ein Leitfaden aus der Bibel hängt stark von der Interpretation ab.
      bibleserver.com/search/ELB/unfruchtbar/1....die Texte würden schon ausdrücken, dass sich Gott darum kümmert.
      Ganz ehrlich, ich glaube dass du letztendlich machen wirst was du willst.
      So wie wir Menschen es meistens tun.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ganz ehrlich, ich glaube dass du letztendlich machen wirst was du willst.
      Schade so etwas hier lesen zu müssen. Du kennst mich nicht, du weißt nicht was in mir vorgeht.
      Ich mache mir wirklich viele Gedanken zu dem Thema.
      Ich habe viel gebetet, gehofft, mit Gott gehadert und gebeten, dass er mir weiterhilft.
      Mir ist das wirklich sehr wichtig!

      Jemand der nicht in dieser Situation ist jahrelang auf ein Wunschkind zu warten, wird den Schmerz und die Kraftlosigkeit, die dieses Dilemma auslöst niemals verstehen können. Ich freue mich für die Menschen, die in der Hinsicht verschont bleiben. Nur ich, ich muss da durch und ich würde das wirklich gern im Einklang mit Gott tun. Jedoch ist es sehr schwierig für mich den richtigen Weg zu erkennen. Mein Körper, meine Hormone alles spielt verrückt und ist darauf gepolt endlich schwanger zu werden. Also wie soll ich den richtigen Weg erkennen? Wenn mein Kopf ganz laut und zielgerichtet den Weg einschlagen will, alles mir in der Macht stehende zu versuchen, sodass ich evtl. die Worte Gottes gar nicht wahrnehmen kann.

      Deswegen bitte ich um Erfahrungen oder besser noch Bibeltexte, die mir in meiner jetzigen Situation weiterhelfen können. Und zwar im Bezug darauf, ob es ein Fehler wäre, das teilweise selbst in die Hand zu nehmen oder mich komplett ohne irgendetwas zu tun auf Gott zu verlassen.

      Wie gesagt ich bin hin und her gerissen.

      Wenn ich einen Unfall miterlebe und ein verletzter Mensch Hilfe benötigt:
      Fange ich da nicht auch sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen an und rufe einen Krankenwagen?
      Oder
      Wer würde von euch "nur" beten?
      Oder
      Würdet ihr nicht beides tun?
    • BlaueBlume schrieb:


      Mich interessiert eher die Seite des Glaubens. Kann jeder selbst entscheiden oder gibt es da sozusagen einen Leitfaden von Gott der mir in der Hinsicht weiter helfen kann?????
      Nein, es gibt nicht ein paar Prooftexts mit klarer direkiter Terminologie, identisch in allan alten und neuen Übersetzungen gebracht.

      Wir müssen heute simpel interpolieren und das jeden für sich. Nein, es gibt nichts Konkrteses seinend der Gk,.

      Aber : zunächst Römer 14, 1. - 8. ": - ein jeden sei seiner Meinung gweiss - " ja, nach dem er geforscht hat , was der gute , wohlgefällige und vollkeomene Gotteswille - Römer 12, 2. - sei.


      "- was du willst. -. " (Pfingstroesn) ja , möglichreweise. , ja, sehr realistisch und aus Erfahrung gesehen. Nur : Ist alles, was der Mensch - konkret in der Medizin - zuwege gebarcht hat,, so nach dem Willen Gottes, ?Dürfen wir alles,was wir können ? Samt Berufung auf den frein Willen ? Samt den menschlichen Möglichkeiten ? So frei weg ?

      Es gibt zu Fortpflanzungsmedizin bereits eine Fülle seriöser Äusserungen von Christen. Hier darf ich nur auf den STA - Lielingsttext verweisen : : ! . Korinther 6, 19. so, und in diesem Tempel darf der Mensch, weil er es inzwischen kann, samt ja in derm Therpieverlauf vorgehnene Präimplantationsdiagnostik, der eine Zahl menschlicher Individuemn - i dies IST nui einmal eine befruchtete Eizelle - "verworfen " werden - nach eigenem Gutdünken herumstochern ? Den Text weiter zu sehen als miot - neuerdings dauenden Verweisen auf Vegan - ist wohl redlich und bibelkgemäss.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • BlaueBlume schrieb:

      Schade so etwas hier lesen zu müssen. Du kennst mich nicht, du weißt nicht was in mir vorgeht.
      Ich mache mir wirklich viele Gedanken zu dem Thema.
      Meine Aussage war nicht böse gemeint. Ich verstehe auch nicht warum immer alles negativ gelesen wird. Ist es nicht so, dass wir, wenn wir keine deutlichen Antworten auf unsere Fragen haben, wir meistens tun was wir im Innersten wünschen und wollen?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • philoalexandrinus schrieb:

      Es gibt zu Fortpflanzungsmedizin bereits eine Fülle seriöser Äusserungen von Christen.
      Es wäre sicher für alle Interessierten hier sehr hilfreich, wenn du uns diese Quellen irgendwie (z.B. als Link oder Dateianhang) bereitstellen könntest :)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • BlaueBlume schrieb:

      Wenn mein Kopf ganz laut und zielgerichtet den Weg einschlagen will, alles mir in der Macht stehende zu versuchen, sodass ich evtl. die Worte Gottes gar nicht wahrnehmen kann.
      Wenn du meine Tochter wärst, dann würde ich mit dir aber ersteinmal beleuchten warum du unbedingt ein Kind haben möchtest. Hinter diesem Wunsch stecken manchmal ganz andere Bedürfnisse , die man sich selber nicht eingestehen möchte. Manche Frauen wollen das Kind zum Kitten der Beziehung, manche stehen in Konkurrenz zu Gleichaltrigen, die schon Kinder haben, manche sehnen sich selbst nach Geborgenheit oder Anerkennung. Manchmal geht alles von ganz allein, sobald sich der Körper und das Gemüt entspannt zurücklehnt und kein zwanghaftes Verhalten und Denken mehr herrscht.
      Es braucht schon ein großes Gottvertrauen entgegen des eigenen Triebes zu handeln.Was hat denn dein Mann für eine Einstellung? Er ist eigentlich der Mensch, der maßgeblich mit dir einer Meinung sein sollte....was hat Gott ihm auf seine Gebete geantwortet?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Bemo schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Es gibt zu Fortpflanzungsmedizin bereits eine Fülle seriöser Äusserungen von Christen.
      Es wäre sicher für alle Interessierten hier sehr hilfreich, wenn du uns diese Quellen irgendwie (z.B. als Link oder Dateianhang) bereitstellen könntest :)
      wow, dasist nämlich ziemlich viel. Aber e ich kann einmaml bei IMABE versuchen; ich kann eine prominente Ethikerin.


      Also . uzunächst IMABE, dann Hanna Barbara Gerl - Falkovitz, dann RPP. Zugang zu Protokollen / Kommentaren der Ethik - Bioethikkommissionen werde ich suchen.,
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Da hast du bestimmt recht. Evtl. wollen manche Menschen ein Kind tatsächlich aus den falschen Gründen...

      Pfingstrosen schrieb:

      Manche Frauen wollen das Kind zum Kitten der Beziehung

      Meine Beziehung zu meinem Mann läuft super. Das ganze hat uns wenn überhaupt noch enger zusammen geschweißt.


      Pfingstrosen schrieb:

      manche stehen in Konkurrenz zu Gleichaltrigen
      Konkurrenzdenken gehört nicht zu meinen Eigenschaften. Zum anderen muss man sagen, dass die meisten meiner Freunde Single sind oder eben noch keine Kinder wollen. Ich habe lediglich eine Freundin, die mit ihrem Mann zusammen bereits 2 Kinder hat.


      Pfingstrosen schrieb:

      manche sehnen sich selbst nach Geborgenheit oder Anerkennung
      Wer tut das nicht. Allerdings bekomme ich das alles von meinen Eltern, von meinem Bruder und natürlich von meinem Mann.


      Pfingstrosen schrieb:

      Manchmal geht alles von ganz allein, sobald sich der Körper und das Gemüt entspannt zurücklehnt und kein zwanghaftes Verhalten und Denken mehr herrscht.
      Genau das ist die Schwierigkeit. Das ist leider leichter gesagt als getan. Nicht das ich das nicht schon versucht hätte.


      Pfingstrosen schrieb:

      Es braucht schon ein großes Gottvertrauen entgegen des eigenen Triebes zu handeln
      Das ist wahr. Leider leidet dieses Gottvertrauen sehr darunter. Leider kenne ich niemandem dem es genauso geht und der eben auch gläubig ist. Eine sehr gute Freundin von mir steckt in der gleichen Lage, allerdings steht für sie fest, dass sie alles versuchen werden, damit es funktioniert.


      Pfingstrosen schrieb:

      Was hat denn dein Mann für eine Einstellung? Er ist eigentlich der Mensch, der maßgeblich mit dir einer Meinung sein sollte....was hat Gott ihm auf seine Gebete geantwortet?
      Schwieriges Thema.
      Mein Mann wünscht sich schon seit langem Kinder. Als wir uns kennen gelernt haben hat er nicht an Gott geglaubt und ist durch mich und meine Familie zum Glauben gekommen. Er ist richtig aufgeblüht. Hat jedem davon erzählt und war einfach überzeugt von Gott. Dann gabs ein paar Schicksalsschläge mitunter, dass wir seit Jahren kein Kind bekommen und diese Euphorie ist Stück für Stück verschwunden. Für den zarten Glauben den er erst errungen hatte war das einfach zu viel auf einmal.
      Deswegen ist er jetzt natürlich dafür alles in unserer Macht stehende zu tun....
    • Yppsi schrieb:

      So ähnlich ging es uns auch.......................und plötzlich waren 3 da. Nacheinander, also keine Mehrlingsgeburten.
      Also keine Panik.

      Das hört man immer mal wieder. Und wenn es erst mal geklappt hat werde ich wahrscheinlich zurück schauen und das gleiche denken. Nur wirst du dich selbst erinnern, dass das gar nicht so leicht ist wenn man da selbst noch drin steckt.
      Ich bekomm von den Menschen, die unser Problem kennen immer wieder gesagt, dass das schon wird und wir uns da kein Stress machen sollen. Aber das kann man nicht.

      Der Kopf macht eben was er will. Es gibt auch Fälle wo das mit den Kindern dann eben nicht klappt... Gar nicht.
      Dieser Gedanke macht einem Angst. Dann denkt man wieder daran, dass man einfach Gott vertrauen sollte. Und dann kommt wieder ein Tiefpunkt, wo man kein Licht mehr sieht und einfach heulend in der Ecke sitzen könnte.
      Ein richtiger "Teufelskreis".

      Das Deprimierende daran ist auch, dass einen niemand wirklich ernst nimmt. Wenn ich eine andere Krankheit hätte, eine die nicht zur Folge hätte, dass man nur seeehhrrr schwer Kinder kriegen kann, würden die Leute dann das gleiche sagen? Vermutlich nicht... Sie würden mit mir mitfühlen und die Krankheit ernst nehmen.
      Aber so fühle ich mich einfach nur leer, als wäre ich selbst schuld, dass es mir so schlecht geht, weil jeder denkt "Wieso stresst sie sich da so rein? Wenns passieren soll dann passierts schon". Manchmal denke ich sogar selbst wieso ist das so schlimm für dich. Mach dir doch nicht immer so einen Kopf. Aber dann kommt z. B. meine Chefin mit ihrem süßen Baby 2x die Woche IN DIE ARBEIT und meine Gedanken drehen sich wieder um das große Ganze.
    • Biblisch gesehen ist für Gott alles möglich und ich denke, dass wir immer sehen, dass die biblischen Figuren an Problemen wachsen, wenn sich das Erwartete verzögert.




      Das Thema Unfruchtbarkeit ist so oft erwähnt. Wie lange musste Abraham auf seinen Sohn warten, welche Probleme ergaben sich durch die "Manipulation"?
      Ich denke bei allen schwierigen Situationen immer, dass Gott nur das Allerbeste für uns möchte, auch wenn es nicht unseren Vorstellungen entspricht.
      Er schont uns und er fordert uns , wie ein guter Trainer. Das Ziel dieses Trainings ist 100% Vertrauen zu ihm.
      Auch das erzählt die Bibel in jeder Geschichte.

      Ob man sich so oder so entscheidet, damit hören Schwierigkeiten nicht auf, wenn man Kinder haben möchte und dann Kinder hat.

      So im Rückblick habe ich schon das Gefühl, dass Gott einen perfekten Plan für uns hätte,
      aber auch mit meinen Entscheidungen mit gegangen ist, wenn ich meinen Kopf durchgesetzt habe ohne groß zu fragen.

      Manchmal geht es auch nicht um uns, sondern um das Wachstum unseres Mannes. Auch das müssen wir Frauen einmal bedenken.

      Die Babys sind süß und es ist schön Kinder zu haben, aber es ist ein Stress , der dich 24 Std. im Griff hat.
      Kinder zu haben, das ist wie ein Marathonlauf...und keiner läuft einen Marathon ohne zu trainieren.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Heute stand in unserer Zeitung, dass ein gewisser Martin Bühler, jetzt 44 Jahre alt, jahrelang als Samenspender Geld verdient hat. Die Überschrift lautete:
      Der Mann, der 100 Kinder zeugte
      Zitate aus dem Artikel: "Martin Bühler sagt, er habe 100 Euro pro Spende kassiert. "Mehr sollte auch ein seriöser Spender nicht verlangen."

      Ist so etwas nicht "sittenwidrig"?

      Was haltet Ihr davon?