Rettet Gott auch durch das Gericht?

    • Rettet Gott auch durch das Gericht?

      Obwohl Martin Luther in seinem "Kleinem Katechismus" geschrieben hat, >>dass uns allein die Gnade Jesu Christi<< rettet (>>SOLA GRATIA<<) erwähnt die Heilige Schrift auch neben der Gnade das Gericht!
      Daher stelle ich hier mal im Forum die Frage: RETTET GOTT NUR DURCH GNADE ODER AUCH DURCH GERICHT?
    • Die Bibel lehrt uns, dass Gott erlöst und rettet "durch Gnade und Gericht"!
      ===> Siehe z.B. Jes.1,27: "Zion muß durch Gericht erlöst werden."

      Daher werden einstmals -nach vielen Äonen- auch die Ungläubigen errettet werden (1.Tim.4,10/ 1.Tim.2,4)

      ===> siehe auch z.B. 2.Mose 6,6: "Ich will euch erlösen durch große Gerichte."

      Hierzu schreibt Karl Geyer in seinem Buch >Ewiges Gericht und Allversöhnung< auf Seite 42 folgendes:
      "Gott hat zwei Methoden zur Rettung des Menschen: Gnade und Gericht. Wer die angebotene Gnade nicht annimmt, kommt ins Gericht. Das ändert aber gar nichts an der Tatsache, dass Gott doch sein Ziel erreicht."
      ===> Und dieses Ziel Gottes ist "ALLE MENSCHEN ZU RETTEN!" (1.Timotheus 2,4)
      Die Bibel sagt z.B. auch:

      Bibelstelle

      "Gerechtigkeit und Gericht sind seines Thrones Grundlage"
      (Ps.89,15/ Ps.97,2/ Ps.145,17/ 5.Mose 32,4/ Offb.15,3 u.a.)
      Auf Seite 74/75 schreibt Karl Geyer weiter: "Darum steht auch nicht das Gericht am Ende seiner Wege, sondern nach dem Gericht und über das Gericht triumphiert die Barmherzigkeit (Jak.2,13). ...
      Gott aber, der verheißen hat, dass er einmal alles neu machen will, sodass kein Leid, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein wird, er sinnt darauf, daß der Verstoßene nicht von ihm weg verstoßen bleibe. (2.Samuel 14,14) Er geht den Weg seiner Gerichte bis zum völligen Siege seiner Liebe."
      ===> Denn Gott ist die Liebe!
    • Der Kontext entscheidet welches Gericht in welchem Zusammenhang steht.
      Jede Sünde erfordert ein Gericht. Jesus wurde wegen der "Sünde"gerichtet.

      Das wichtigste Gesetzt lautet: Der Sünde Sold ist der Tod. Das Gericht - von Ewigkeit zu Ewigkeit - ist der ewige zweite Tod.

      Ja, es geht immer um dasselbe. Nehmen wir die Gnade an oder nicht. Wenn nicht, werden wir gerichtet. Nicht so, wie wir das gerne hätten, nein, so wie das Wort Gottes es uns sagt.
      Nur in der Heiligung können wir Gericht und Gottes Gnade zusammen erleben. In diesem Sinne führt Gericht zur Gnade..oder Gnade bewirkt Erneuerung, durch die Erkenntnisse der negativen Auswirkungen der Sünde.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      RETTET GOTT NUR DURCH GNADE ODER AUCH DURCH GERICHT?

      Gnade zu erhalten braucht man Gericht. Wozu würde sonst Gnade ausgesprochen, wenn jemand nicht verurteilt wurde?
      Die gute Nachricht: unser Richter ist gleichzeitig unser Verteidiger - vorausgesetzt wir nehmen ihn an.

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • Wer die Gnade ablehnt, ist schon gerichtet, dieses Urteil wird im Gericht quasi nur bestätigt.

      Joh 3,19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.

      Wer die Finsternis mehr liebt als das Licht, der sucht auch keine Vergebung für seine bösen Taten.
      Wie sollte dann so jemand durch ein Gericht mit gerechtem Schuldspruch gerettet werden können - wenn er schon die Errettung aus Gnade nicht will?
      Kann denn ein Gerichtsurteil mehr Erbarmen bringen als Gnade?

      Joh 3,18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
    • Hi

      Erstens einmal: Ohne Gnade kommt gemäss meinem Glauben kein Mensch zu Gott. Bitte keine neuerliche Diskussion, ob man sündlos leben kann.

      Dann sehe ich durchaus zwei Möglichkeiten zu Gott zu kommen: Entweder man ist am Tag der Wiederkunft Jesu dabei oder man hat ein Gott so wohlgefälliges Leben gelebt, dass man via das Gericht und mit etwas Gnade zu Gott kommt.

      Ob man im Gericht Gottes bestehen kann vermag ich aber nicht einzuschätzen und daher würde ich diese Option keinem empfehlen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Dann sehe ich durchaus zwei Möglichkeiten zu Gott zu kommen: Entweder man ist am Tag der Wiederkunft Jesu dabei oder man hat ein Gott so wohlgefälliges Leben gelebt, dass man via das Gericht und mit etwas Gnade zu Gott kommt.
      Für diese 2. Möglichkeit sieht Paulus allerdings schwarz:

      Röm 3,9 Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind,
      10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.
      ...

      12 Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3).
      ...
      22 Denn es ist hier kein Unterschied:
      23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen,
      24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

      Röm 11,32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

      Also nicht: Manche sind schon so gerecht, dass sie nur noch ein kleines bisschen Gnade brauchen, aber der Hauptanteil ist ihr eigener Verdienst, sie haben sich den Himmel durch ihren gyuten Lebenswandel schon fast ganz verdient und ernten nun den Ruhm dafür.....

      Röm 3,27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.
      28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.
    • Man kann sich auch an kleinen Wörtern aufhängen. Ob man via Gericht und Gnade auch ins Himmelreich kommen kann, wissen wir nicht. Ich persönlich schätze ja, wieviel Gnade es dazu benötigt kann ich nicht abschätzen, aber ohne Gnade geht es sicherlich nicht. Das habe ich auch einleitend geschrieben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Die Frage ist abstrus bzw. irreführend.

      Wenn, dann müsste sie lauten: spricht Gott Menschen im Gericht (aufgrund ihres Lebens) gerecht?

      Eine Rettung "durch" Gericht kann es nicht geben (außer man missachtet die Bedeutung der Worte) sondern nur eine Rettung aus dem Gericht:
      1. man ist "unschuldig" - und geht als "freier Mann" aus dem Gericht
      2. man wird begnadigt - und geht als "freier Mann" aus dem Gericht
      Das traditionelle, allgemein protestantisch-christliche Verständnis ist, dass der Gläubige aufgrund der Opfertat Jesu begnadigt (oder "stellvertretend" gerecht gesprochen) wird.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Eine Rettung "durch" Gericht kann es nicht geben (außer man missachtet die Bedeutung der Worte) sondern nur eine Rettung aus dem Gericht:
      man ist "unschuldig" - und geht als "freier Mann" aus dem Gericht

      man wird begnadigt - und geht als "freier Mann" aus dem Gericht
      Eben!!. Weil aber kein Mensch unschuldig ist, kommt es zu einem Gericht....Durch das stellvertretende Gericht über Jesus, wurde bereits "Gericht" gesprochen. Wir stehen vor dem Thron Gottes als "Unschuldige"
      Geistlich gesehen, stehen wir bereits jetzt schon vor dem Thron Gottes. (Hebräerbrief) Wir haben mit Jesus, Zugang zum Allerheiligsten.Der Vorhang zerriss mit dem Tode Jesus.
      Wegen unseres"Fleisches" (sündige Natur) müssen wir hier noch ausharren. Erst wenn wir einen neuen Körper bekommen, bei unserer Auferstehung aus dem Grab, werden wir vollkommen und rein sein, um dann in das Reich Gottes( mit Jesus) eingehen zu können.
      Jetzt haben wir schon ein Versprechen von Jesus, mit einem Eid des Vaters, dass wir errettet sind.

      HeimoW schrieb:

      Das traditionelle, allgemein protestantisch-christliche Verständnis ist, dass der Gläubige aufgrund der Opfertat Jesu begnadigt (oder "stellvertretend" gerecht gesprochen) wird
      Ja, wir sind bereits gerecht gesprochen. Wir sind aus Glauben gerecht gesprochen Die Voraussetzung ist der Glaube!

      DonDomi schrieb:

      Man kann sich auch an kleinen Wörtern aufhängen. Ob man via Gericht und Gnade auch ins Himmelreich kommen kann, wissen wir nicht. Ich persönlich schätze ja, wieviel Gnade es dazu benötigt kann ich nicht abschätzen, aber ohne Gnade geht es sicherlich nicht. Das habe ich auch einleitend geschrieben.
      Natürlich wissen wir, und unser Glaube bezeugt es!!
      Solche Glaubensbekenntnisse, die du hier beschreibst, kenne ich von katholischen Geschwister. Martin Luther ist wegen dieser Lehre auf die Barrikaden gegangen - zurecht!
      Luthers bestreben war ja zu erkennen, was er machen müsse, um Gnade zu bekommen. Er studierte bis er es las: Wir haben die Gnade als Geschenk bekommen. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die Reformation.

      Er erkannte die Rechtfertigung aus dem Glauben.....Der Glaube nur an das stellvertretende Opfer ist nicht vollständig, wenn wir nicht erkennen dass die Gnade vollständig für uns ist, und wir deshalb nicht mehr ins Gericht müssen Mit dieser Annahme haben wir ein "Erbrecht" als "Kinder Gottes" auf das Reich Gottes. Mit unserem Glauben sind wir bereits unsterblich!

      Wir können uns den Himmel nicht verdienen. Das bezeugt das Wort Gottes, klar und deutlich.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:


      Ja, wir sind bereits gerecht gesprochen. Wir sind aus Glauben gerecht gesprochen Die Voraussetzung ist der Glaube!

      ....aus Glauben UND Werken des Glaubens (Gehorsam) ! Joh.3,36


      In der Bibel haben wir mehrere Gleichnisse, in denen der König, der Hausherr,usw. eine "Kontrolle" durchführt, wie mit seinen anvertrauten Gut, Gaben, Talenten, Weinberg, usw. gewirtschaftet, umgegangen wird. Es sind alles Bilder auch für "das Untersuchungsgericht".

      .
    • @Elli

      Ich glaube nicht, dass man in diesem Fall so schwarz weiss denken kann. Vielleicht gibt es Menschen, die erst bei der Wiederkunft Jesu merken, was wirklich die Wahrheit ist und wenden sich danach doch noch Gott zu.
      Gemäss meinem Denken muss es ein Grund geben, warum es nach der Wiederkunft Jesu noch ein Gericht gibt, Gott tut nichts ohne Grund.
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die haben nicht an Gott geglaubt (vielleicht weil sie gar nicht die Möglichkeiten hatten) aber trotzdem ein sehr wohlgefälliges Leben geführt haben. Und ich könnte mir vorstellen, dass diese auch noch in die Herrlichkeit Gottes einziehen können. Natürlich sind auch diese auf die Gnade Gottes angewiesen, ohne geht es sowieso nicht. Ich persönlich strebe aber nicht diesen Weg an, da er für mich sehr grosse Gefahren birgt, lieber wende ich mich glaich Gott zu, vor allem da ich um ihn und die Wiederkunft Jesu weiss. Und genau darin unterscheide ich mich von den Katholiken, der Glaube und das Verlangen nach Gnade und Gemeinschaft mit Gott ist für mich der Weg um zu Gott zu kommen und nicht durch Werke allein, egal ob es diese Möglichkeit beim Endgericht gibt oder nicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      Auch die Dämonen und der satan glauben an Gott. Aber weil sie keine Werke des Glaubens tun, zittern sie - da sie ihr Ende kennen.
      Stofi,

      ich halte diese Aussage für den Ausdruck eines falschen bzw. beschränkten Verständnisses von "Glauben".

      Das Wort Glauben beinhaltet mehr als "für wahr halten" (Hebräerbrief). Natürlich wissen die Dämonen und Satan dass Gott ist - sie kennen Ihn sogar! Aber sie glauben nicht im biblischen Sinn an Ihn.

      Lexikon zur Bibel schrieb:

      Glaube; von peitho, überreden, überzeugen. Bedeutungen im NT:
      a) Überzeugung, Glaube; im allgemeinen beinhaltet es solch eine Erkenntnis von, Zustimmung zu und Vertrauen auf gewisse göttliche Wahrheiten, besonders diejenigen des Evangeliums, welche gute Werke hervorbringen (Mt 8,10; 15,28; Apg 3,16; Röm 1,17; 3,22.25.28; Gal 5,6; Hebr 11). Manchmal bezeichnet pistis jedoch einfach eine Erkenntnis von und Zustimmung zu religiösen Wahrheiten, aus der keine guten Werke folgen, also deshalb einen falschen Glauben (Jak 2,14.17f.24.26);
      b) der von Jesus und Paulus genannte Glaube an Christus, der von Wundern begleitet würde, wenn man ihn hätte (Mt 17,20; 21,21; Mk 11,22; Lk 17,6; 1Kor 13,2);
      c) der Inhalt des Glaubens oder des Evangeliums, welches dem lebendigen Glauben an Christus Rechtfertigung und Rettung verheißt (Apg 6,7; 14,27; Röm 1,5; Gal 1,23; Eph 4,5);
      d) das Christentum (Gal 6,10; Kol 2,7; 1Tim 4,1; Jud 3);
      e) Treue (Röm 3,3; Tit 2,10);
      f) Sicherheit, Beweis (Apg 17,31).
      Liebe Grüße, Heimo
    • Die Praxis (auch hier im Forum) zeigt deutlich, dass die meisten Christen den Glauben zwar predigen, die Werke (den Gehorsam) aber scharf bekämpfen (kritisieren). Auch dieses Forum ist voll von diesen Threads. Ich schrieb meinen Post zu genaus dieser Problematik, da sich hier unermüdlich eines wiederholt: Gott braucht nichts, Er liebt alle (z.B. zu untersuchen), uns wir brauchen nur zu glauben. Daraus besteht die ganze Christenheit. Und genau das ist verhängnisvoll.


      .
    • Hallo Norbert
      Du fragtest: "RETTET GOTT NUR DURCH GNADE ODER AUCH DURCH GERICHT?"

      und bereits im zweiten Beitrag legst Du Bibeltexte völlig unbilisch und "freihändig" aus----aber lassen wir das mal
      =========================================================================================

      +)Vorausgesetzt "Gnade" und "Gericht" werden in biblischem Sinne verstanden und verwendet--

      +)vorausgesetzt die beiden Begriffe werden im Gesamtzusammenhang (NT/AT)ihrem Wesen nach gut verstanden und zu Grunde gelegt


      +)und auch das Buch der Offb. mit einbezogen

      dann liegen zwischen meinem Verständnis von Gnade/Gericht und deinem Verständnis---Welten :rocks:

      In deinem Glaubensverrständnis gibt es letztlich eine "Allversöhnung"----in meinem nicht etc.


      Gnade Gottes bedeutet für mich gem meinem Bibelverständnis, daß es--trotz bewußtem willentlichen Abfall im Paradies--die Entwicklung des Menschengeschlechtes überhaupt noch möglich war, bis heute besteht und so eine "Rückkehr zu Gott im Glauben" für Jedermann zu Lebzeiten! aufrecht blieb!

      Gericht Gottes umfasst
      Untersuchungs (Gericht)
      Urteilsfestlegung (Rettung/Verdammung)
      Durchführung : Auferstehuzng zum ewigen Leben/Auferstehung zum Gericht und ewige Verdammung, ein Hinweis z.b. Joh.5/28.

      Aber wie gesagt, wir werden uns nicht verstehen :) -----Welten liegen zwischen unseren Glaubens "Konzepten"
      wollte nur auf deine Eingangs-Frage anworten---das wars dann auch schon
      l.g.y.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yokurt ()

    • DonDomi schrieb:

      Und genau darin unterscheide ich mich von den Katholiken, der Glaube und das Verlangen nach Gnade und Gemeinschaft mit Gott ist für mich der Weg um zu Gott zu kommen und nicht durch Werke allein, egal ob es diese Möglichkeit beim Endgericht gibt oder nicht.
      Ich sehe bei deiner Beschreibung des Glaubens und der Gnade keinen Unterschied zur RKK. Des Weiteren glaubt ihr doch auch an eine Art "Fegefeuer".
      Die RKK sagt, dass Angehörige ihre Toten aus dem Fegefeuer herausbeten können. Ihr sagt, dass die Lebenden(höhere Apostel) die Toten, nachträglich
      taufen können. So gesehen doch auch eine Errettung aus dem Fegefeuer.
      Dann ist die Kindertaufe für euch bereits die "Wiedergeburt"

      Stofi schrieb:

      Die Praxis (auch hier im Forum) zeigt deutlich, dass die meisten Christen den Glauben zwar predigen, die Werke (den Gehorsam) aber scharf bekämpfen (kritisieren). Auch dieses Forum ist voll von diesen Threads. Ich schrieb meinen Post zu genaus dieser Problematik, da sich hier unermüdlich eines wiederholt: Gott braucht nichts, Er liebt alle (z.B. zu untersuchen), uns wir brauchen nur zu glauben. Daraus besteht die ganze Christenheit. Und genau das ist verhängnisvoll.
      Nein Stofi, du hast kein Recht, hier im Forum - "Geschwister" - zu verurteilen, Deine Vorwürfe, der "Kampf gegen die Sündlosigkeit" sind grotesk
      Nur Jesus sieht das, und du bist nicht Jesus.
      Stofi, Werke aus dem Glauben, kann nur funktionieren wenn zuerst der Glaube kommt.
      Durch gute Werke kommt kein Glaube, so wie die heilige Schrift uns das lehrt.

      Wenn ich weiß wo ich hingehöre( Glaube), dann habe ich auch die innere Bereitschaft dazu, in Gottes Willen leben zu wollen
      Zuerst die Rechtfertigung aus dem Glauben und dann die Heiligung.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)