Das Sterben und der Tod

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    • Das Sterben und der Tod

      Die Konfrontation mit dem Tod ist so hart. Auch das Sterben zu begleiten. Was mir aufgefallen ist, ist, dass es kaum brauchbare vorlesbare Texte gibt , die zumindest ich geeignet fand die letzten Stunden zu begleiten. Vorallem wenn Menschen einfaches brauchen.
      Welche Erfahrungen habt ihr als Laien und "Profis"? Welche Empfehlungen könnt ihr abgeben?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Welche Erfahrungen habt ihr als Laien und "Profis"? Welche Empfehlungen könnt ihr abgeben?
      Hallo Pfingstrosen,

      vor allem: dass es sehr unterschiedlich ist. Gestorben wird genauso unterschiedlich, wie gelebt wird.
      Was "gleich" ist, ist die Tatsache, dass der Mensch mit etwas konfrontiert wird, wogegen er tatsächlich ohnmächtig ist, nämlich sein eigenes Ende.
      Wie sehr er sich damit bereits befasst hat, ob er glaubt [erstmal: an etwas glaubt], ob er es akzeptiert oder gegen Windmühlen kämpft, ob er darüber reden will oder nicht, ist sehr verschieden.

      Du kannst Leute erleben, die nie "religiös" waren, aber am Sterbebett dann doch "diese Texte" hören wollen, doch ein Gebet oder ein Lied wollen; und wenns nur darum ist, weil "man ja nie weiß, ob..."
      Du kannst feste und sichere Leute erleben, die im Sterben dann doch Panik oder Hader bekommen, weil es nun wirklich "hart auf hart" kommt und es keine Theorie mehr ist.

      Was passende Texte angeht: sehr oft ist es nur unser Eindruck, dass etwas unpassend sei. - "Das ist doch zu pathetisch! Das ist doch zu theologisch! Das ist zu biblisch!" usw.; unsere (sicher sorgsamen) Gedanken sind andere, als die des Sterbenden...

      Die "Grundregel" der Seelsorge ist: Da sein! - Das klingt sehr plump, ist aber wirklich so. Wir wollen kommentieren, erklären, erläutern, die richtigen Worte genau im richtigen Moment haben; und merken dann oft, dass unser Kopf vollkommen leer oder vollkommen überladen ist mit tatsächlich pathetischen Sachen.
      Eine echte, wache Anwesenheit ist das wichtigste: "Du kannst reden, du kannst aber auch schweigen; du kannst weinen, du kannst es ironisieren, du kannst schimpfen, usw. - Ich bin hier". Der Mensch wird erzählen, was er erzählen will, fragen, was er fragen will, oder auch schweigen (manches ist tatsächlich nur für Gott). Und wenn er fragt oder du den Eindruck hast: Jetzt kann ich sprechen, dann kannst du ihm sagen, was du glaubst, was du denkst, was dir Kraft gibt [nicht, was man zu glauben hat, was man zu denken hat]; es geht um ihn/ sie und dich! Um nichts anderes.

      Alles sehr theoretisch jetzt, aber vielleicht hilft es ja ein wenig.

      Texte, Gedichte, etc. gibt es so unsagbar viele; ich will dort keine Empfehlung aussprechen. Es ist sehr verschieden... Wie DonDomi schon schrieb: da wird der Geist dich leiten. "Pannen" gibt es nur, wenn man versucht, Klischees oder Kataloge abzudecken und zu erfüllen, weil "ich muss das ja jetzt so machen" usw.

      Gottes Geist und Segen!
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Sich vom heiligen Geist leiten lassen, einfach da sein.....ja das ist was man macht. Trotzdem suche ich nach passender "Literatur".
      Mein Großvater z.B. konnte durch einen schweren Schlaganfall schon lange nicht mehr sprechen, lag jahrelang nur noch, künstlich ernährt , im Bett. Ich konnte ihn nicht sehr oft besuchen, weil die räumliche Entfernung zu groß war, aber wenn ich mal eine Woche hatte, dann war ich so viel ich konnte bei ihm. Durch die Situation interessierte ich mich zum ersten Mal für das Thema Tod und Sterben und suchte in den gängigen Buchläden nach Sterbebegleitungsliteratur......vielleicht habe ich nicht lange genug gesucht, aber für meinen Geschmack war nichts geeignetes dabei. Jetzt mit dem nötigen Abstand vom "Verlustschmerz" möchte ich gerne eine Bibliothek zu diesem Thema aufbauen, um darauf zurückgreifen zu können.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • andere Religionen haben ihre "Gegenstände" : Den Rosenkranz, die Hostie - -, ein dem so Glubigen vertrautes "Angreifbares"., ein Leben lang "standardisiert". (Ich meine das ernst und keineswegs ironisch - abwertend oder überhaupt bezüglich richtig / falsch einordnend.


      Für uns scheint es mir - aus Erfahrung! - notwendig, gerade jenes dem Sterbenden jenes liebgewordene Bibelwort zu treffen, das er noch erfassen kann. Du hast Glück und Segen, liegt da auf dem Nachtkästchen seine aufgechlagene Bibel mit dem dick rot angestrichenen Text -
      Jene, welche 9/11 das dritte gekaperte Flugzeug zum Absturz brachten, sollen gemeinsam den 23. Psalm gebetet haben - der ist dort quasi interkonfessioneller Standard,
      Dem US-Amerikaner von früher Kindheit an tief eingeprägt.

      Vorsicht bei alten Lutherbibelgewohnten mit neuen Übersetzungen! Das erste Bindewort, Zeitwort, Fürwort - dem Anzusprechenden fremd - überfordert ihn schon und lässt ihn ratlos sein!
    • philoalexandrinus schrieb:

      Für uns scheint es mir - aus Erfahrung! - notwendig, gerade jenes dem Sterbenden jenes liebgewordene Bibelwort zu treffen, das er noch erfassen kann.
      Ich habe erlebt dass der Eine sehr in sich ruht ja sich darauf freut bald bei Jesus zu sein.
      Das hat mich tief berührt, beschämt aber auch Mut gegeben.

      Beim Anderen war das Leben noch nicht im reinen. Er hat sich das Herz geleert, sein schlechtes Gewissen, aber mit Zweifeln ob Jesus Ihn angenommen hat.
      Da habe ich auf die vielen Zusagen Jesus verwiesen und auf die Unterhaltung, zwischen Jesus und dem Schächer am Kreuz. Wer glaubt .....
    • Das wichtigste ist in meinen Augen, dass die letzten Worte von Herzen kommen und dass man sich dabei vom Heiligen Geist leiten lässt. Ob die Rede dann rhetorisch gewandt ist oder nicht, finde ich eigentlich gar nicht so wichtig.

      Die Intention ist das Wichtigste.

      Aber ich kann mir vorstellen, dass es auch sehr schwierig sein kann, passende Worte zu finden. In solchen Fällen gibt es dann ja professionelle Trauerredner, die diese Aufgabe übernehmen können. Wir von den meisten christlichen Bestattern angeboten.

      In München zum Beispiel Bestattungen in München und Bayern - TrauerHilfe DENK und Zirngibl Bestattungen - Bestattungsunternehmen in München und Starnberg fallen mir spontan ein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Christina ()

    • Das ist natürlich nicht sehr hoffnungsvoll, wenn man einem sterbenden Menschen sagen muss, dass seine Seele nach dem Tod ausgelöscht und nur unter bestimmten Umständen wiederbelebt wird.

      Diese Glaubensansicht der STA ist ja ohnehin sehr umstritten, obwohl es eine der zentralen Pfeiler in der STA-Theologie ist. Zudem WISSEN die STA ja nicht, ob es tatsächlich so sein wird, sondern GLAUBEN es zu wissen anhand ihrer Bibelinterpretation. Zusammen mit der "Ich-muss-nur-ein-Gebet-sprechen-und-bin-dann-erlöst" Doktrin der Freikirchen ergibt sich dann eben manchmal eine Situation mit einem Sterbenden, wo man nicht mehr richtig weiss was sagen oder zitieren ohne dem sterbenden Menschen seine Hoffnung und Perspektive zu nehmen. Die Nahtod-Erfahrungen von Tausenden von Menschen werden durch die STA einfach ignoriert oder negiert. Obwohl das machtvolle Zeugnisse für eine ewige Seele sind.

      Ich glaube an die volkskirchliche Lehre des ewigen Lebens und somit an die ewige Seele. Damit konnte ich schon vielen Menschen grosse Hoffnung machen, zu allererst mir selbst.


      :*g*:
    • Pfingstrosen schrieb:

      dass mir aufgefallen ist, ist, dass es kaum brauchbare vorlesbare Texte gibt , die zumindest ich geeignet fand die letzten Stunden zu begleiten.
      >>Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn!<< (Phil.1,21)
      >>Der Tag des Todes ist besser als der Tag der Geburt!<< (Pred.7,1)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Ich selbst habe zwar noch nicht im Sterben gelegen, aber vor einer schweren OP musste ich mich einverstanden erklären. Und da stand auch, dass ich nur eine 30 %ige Überlebenschance hätte. Mir kam dann in den Sinn, dass das nächste Ereignis, welches ich erleben würde, die Wiederkunft Christi sei. Wie er mit allen seinen heiligen Engeln am Himmel erscheint, um die Seinen zu sich zu holen. Das hat mich ungemein getröstet und ich habe bereitwillig unterschrieben, auch mit nur 30 % Chance zum Überleben. Und bei der OP war es dann wirklich so. Es stand Spitz auf Knopf, aber Gott hat mir das irsdische Leben weiter geschenkt, Dafür danke ich ihm ganz herzlich.

      Der Mann einer Schwester, ein bekannter Ingenieur mit vielen wichtigen Erfindungen (von einer profitieren alle Autofahrer) war in seinem Leben ein Atheist. Er glaubte höchstens an die Evolution und hatte 1000 Argumente dafür. Dann bekam er sehr bösen Krebs, an dem er sehr jämmerlich starb. Und was sagte er ein paar Minuten vor seinem Tod seiner Frau ?
      "Wir sehen uns wieder, wenn Jesus kommt, mein Liebes."
      Was steckte wohl hinter seiner Stirn ?

      Bobbys "Hoffnung" finde ich mehr als erbärmlich. Das ist doch bloß heidnische, griechisch-platonische Philosophie ohne jede Grundlage außer den Worten der Schlange im Paradies.

      Liebe Grüße vopn benSalomo.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von benSalomo ()

    • Bobby68 schrieb:

      Das ist natürlich nicht sehr hoffnungsvoll, wenn man einem sterbenden Menschen sagen muss, dass seine Seele nach dem Tod ausgelöscht und nur unter bestimmten Umständen wiederbelebt wird.
      Mein Opa z.B. war Biologe und hat mit der Tatsache eines völligen Todes mehr anfangen können, als mit einer "Seele", die ohne Chemie weiter leben würde.
      Der Gedanke einer unsterblichen Seele, die dennoch eine "Auferstehung" braucht...ist für mich auch überhaupt nicht logisch.
      Außerdem funktionieren die anderen Religionen nur mit diesem (für mich) Irrtum der "Unsterblichkeit"....ich halte das für einen Betrug,
      Ein Schöpfer, der Himmel und Erde gemacht hat, hat ja wohl kein Problem mit einer Neuschöpfung.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Irrtum der "Unsterblichkeit"....ich halte das für einen Betrug,
      Ein Schöpfer, der Himmel und Erde gemacht hat, hat ja wohl kein Problem mit einer Neuschöpfung.
      Der Irrtum ist nicht die Unsterblichkeit, sondern der Gedanke: ICH BIN unsterblich!
      Der Mensch hält sich nicht selber durch und ich finde, dass muss er auch fühlen und wissen; umso mehr kann er sehen, was er braucht, nämlich Gott: denn Gott gibt das Leben.

      Ich würde aber mit dem Sterbenden (bzw. den Menschen überhaupt) nicht die Auslöschung seiner Seele besprechen (was für eine grausige Vorstellung!), sondern von der Auferstehung und dem Leben sprechen. Wie unsinnig ist es, mit Leuten den Zwischenpart zu diskutieren... Nur, um darauf hinzuweisen, dass Kirchen sich seit jahrtausenden "geirrt" haben (was nicht stimmt) und der eigene Club es gepeilt hat (was nicht stimmt) ?
      Ich gehe doch von dem aus, was der Herr mir gesagt hat, oder nicht? Er hat gesagt: Ich lasse nicht zu, dass mein Heiliger die Grube sehe, und: du wirst den Tod nicht schmecken. - Man sollte nicht den etwaigen Zwischenpart sinnieren, sondern das, worum es geht: die Auferstehung und das ewige Leben.

      Der Mensch hält sich nicht selbst durch, aber natürlich ist er nicht ausgelöscht! Der Geist, sagt die Bibel, geht zu Gott. Gott hält ihn durch! Deshalb gibt es keinen Tod und das soll man den Menschen sagen, natürlich.
      Dass seine eigenen Kräfte ihn nicht mehr schützen und durchtragen können, spürt der Sterbende bereits am ganzen Leib, spürt, wie er vergeht, dass er nur Staub ist. - Das muss ich ihm nicht unter die Nase reiben, das wäre pervers; sondern ich kann ihm sagen: Das ist nur eine Weile, vielleicht dunkel, vielleicht schmerzhaft, wie der Geburtskanal, und dann ist man durch den Tod hindurchgedrungen in ein Leben und eine Welt, die ungleich schöner und größer ist, als die vergangene.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      philoalexandrinus schrieb:

      Vorsicht bei alten Lutherbibelgewohnten mit neuen Übersetzungen! Das erste Bindewort, Zeitwort, Fürwort - dem Anzusprechenden fremd - überfordert ihn schon und lässt ihn ratlos sein!
      Ich bin ebenso ratlos, da ich wieder mal nur Bahnhof verstehe! Bitte anschauliche Beispiele bringen! >>Wer an mich glaubt<< sagt Jesus >>der wird leben, auch wenn er stirbt!<< (Joh.11,25)
      Ich habe schon in nden "landläufigen"Predigten gelegentlich Schwierigkeiten, einen aus ach so grundtextnahen neueren Übersetzungen zitierten Text einzuordnen. Und Seelle19986 bring t ja gleich ein schönes Beispiel : "wer an mich - - " da kann der Geschwächte einhaken, das sprichrt seine Erinerung an.. "Jeder, der an mich - - " Wie bitte ? - da klinkt er aus. "Ein jeder, der - - " welches Bibelwort fäng - in der Ernneuzng dews Geschwächten - mit "Ein jeder - " an?
    • Hallo ihr lieben Diskutanten,
      schaut euch noch mal den Ausgangspost von Pfingstrosen an - das hier soll doch ein seelsorgerliches Thema sein! Stellt euch doch mal vor, ihr würdet gemeinsam am Bett eines Sterbenden stehen und dann anfangen so zu diskutieren, wie in den letzten Beiträgen? Eure Diskussion wäre an jedem anderern Ort passender als am Sterbebett. Also kommt bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema und führt eure Diskussion vor der "Tür" (in einem anderen Thread). Danke!
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Ich denke, überspitzt gesagt, können wir keinen "Verhaltenskatalog" erstellen - ist nicht möglich...

      Sicherlich gibt es Bücher die lesenswert sind. Es gibt Sterbephasen nach einem theoretischen Muster

      In der Krankenpflege, speziell für die Palliative Therapie, gibt es gute Ausbildungen.

      Wir Christen wollen natürlich das Evangelium verkündigen. Ich habe gute Erfahrungen mit dem direkten Ansprechen gemacht. Hier ist aber auch Vorsicht geboten.
      Zwei Sterbenden habe ich gesagt, dass eine Zeit gekommen sei zum Verabschieden,und mit Jesus ins Reine zu kommen wäre gut und klug.

      Beide brauchten Zeit zum Nachdenken. Die eine erzählte mir, zwei Tage später, dass sie ihr Leben Jesus gegeben hätte Ich spürte dies beim Besuch ganz intensiv. Wir nahmen beide einen wunderbaren Frieden und Annahme, den ich nie vergessen werde, wahr.

      Beim zweiten Sterbenden, erfuhr ich leider die Ablehnung des Glaubens... Er hatte nachgedacht und sich dafür entschieden... Er starb einen grauenhaften elendigen Tod.
      Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Nicht jeder, der nicht friedlich stirbt, hat sich zuvor dem Teufel übergeben.
      Generell finde ich, dass wir über eine vernehmbare Art und Weise eines Sterbens, nicht urteilen sollten.

      Wir sollen für sie beten, und vertrauensvoll alles Jesus übergeben.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Das A und O in jeder solchen Situation (eigentlich in jeder Situation des Lebens mit Mitmenschen), ist das ernste Gebet und bitte um die Richtigen Worte zur richtigen Zeit zu finden.
      Es ist auch wichtig, keine falschen Hoffnungen zu geben, das wäre nicht hilfreich, sondern vernichtend.

      Der Wunsch nach ewigem Leben ist von Gott in jeden Menschen hineingegeben worden. Es ist nur natürlich, dass Menschen aller Religionen (ob heidnisch, Göttlich oder atheistisch) an eine totale Vernichtung nicht glauben können, das innere strebt sich dagegen reflektorisch. Deshalb denken sich die Menschen viele (auch sehr kreative) Theorien und Lehren aus, die wenigstens einen Teil des Menschen auch nach dem Tod weiter leben lassen. Nun ist es wie mit allen anderen Lehren und Theorien wichtig, sie an der BIbel zu prüfen. An der GESAMTEN BIbel, im Kontext zu prüfen. Denn es gibt nur eine Wahrheit Gottes.

      .
    • Ich war einige Tage nicht online und schon verwandelt sich mein ins Leben gerufene Thema Literatur zu sammeln, zum eventuellen Vorlesen oder um mit sterbenden Menschen zu sprechen, in ein ganz anderes Thema, das ja sicher irgendwo hier im Forum hinein passt.
      Könnten wir bitte zurück zu meinem Sammelwunsch kommen oder habt ihr eben auch keine Texte?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Bemo schrieb:

      Hallo ihr lieben Diskutanten,
      schaut euch noch mal den Ausgangspost von Pfingstrosen an - das hier soll doch ein seelsorgerliches Thema sein! Stellt euch doch mal vor, ihr würdet gemeinsam am Bett eines Sterbenden stehen und dann anfangen so zu diskutieren, wie in den letzten Beiträgen? Eure Diskussion wäre an jedem anderern Ort passender als am Sterbebett. Also kommt bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema und führt eure Diskussion vor der "Tür" (in einem anderen Thread). Danke!

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich war einige Tage nicht online und schon verwandelt sich mein ins Leben gerufene Thema Literatur zu sammeln, zum eventuellen Vorlesen oder um mit sterbenden Menschen zu sprechen, in ein ganz anderes Thema, das ja sicher irgendwo hier im Forum hinein passt.
      Könnten wir bitte zurück zu meinem Sammelwunsch kommen oder habt ihr eben auch keine Texte?
      Alles in OT verschoben...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Off Topic (kannste gleich mit rüber schieben):

      Entschuldigt, aber ja: eine Diskussion, die Pfingstrosen selbst mit-gefüttert hat.
      Dann sollte man es per PN mit ausgesuchten Leuten besprechen...

      Es ist nämlich das Problem, hier seelsorgerliche Themen zu besprechen, wenn es doch bereits bei theologischen Fixpunkten vor die Wand fährt.
      Die tröstenden Worte des einen ("Wir sehen uns im Himmel wieder", oder "Es gibt ein Leben nach dem Tod") werden doch bereits gestoppt, wenn es dann heißt: "An diese Irrlehre der unsterblichen Seele glaube ich nicht"... [Nur als Hinweis, da ja nach Literatur gefragt wurde: die Literatur ist VOLL davon, genau davon! Wenn nicht noch Engel, etc. dazu kommen... Oder wurde hier nach Fachliteratur gefragt?]

      Richtig, ans Sterbebett gehört das nicht! Ans Sterbebett gehört das alles hier nicht, denn das Sterbebett ist keine Missionsplattform, wie manche aber eindeutig meinen (und dann noch verwegene Thesen vertreten). Ich schüttel den Kopf bei sowas; ich bin seit 11 Jahren in der Pflege.

      Pfingstrosen, du willst ausschließlich Literaturvorschläge? Ok. Das war nicht ersichtlich!

      - Die Erzählung "Unverhofftes Wiedersehen" von Johann Peter Hebel ist sehr schön;
      - Kübler Ross bietet Fachwerke zum Thema "Sterben und Umgang mit Sterben";
      - Martin Luthers "Von der Bereitung zum Sterben" ist das beste Werk, das er je geschrieben hat;
      - Psalmen! Kaum etwas kann dort so gut sein, wie die Psalmen

      Des Weiteren schaue ich gerne nochmal in meine Ordner der Pflege- und der Diakonenausbildung, was ich dort so finden kann.

      Du wirst Luther und wahrscheinlich auch Hebel vermutlich schnell zuklappen, nämlich wegen der Theologie, wegen der Denke!
      Also bitte beschwert euch doch hier nicht, es sei eine Diskussion entstanden! X(
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)