Feuersee

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    • Yppsi schrieb:

      Aber deswegen musst du noch lange nicht so einen Müll schreiben.
      Yppsi,wo schreibt Stoffi Müll?

      Die Bibel/Gott gibt uns ganz klare Richtlinien an denen der "Gläubige" erkennen kann

      das er vor Gott gerecht dasteht! Siehe bei Hiob. oder zb.alle Apostel....

      Hätten wir das nicht müsste der Mensch in Angst und Unsicherheit leben!

      Jesus will aber, das wir keine Angst haben sollen und schenkt uns Heilsgewissheit!

      Was andere Menschen angeht,sollte für uns erst zweitrangig sein.

      Wir sollen dafür sorgen das unsere Beziehung zu Jesus gesund ist.

      Ich wünsche Dir Heilsgewissheit
    • Bogi, Stofis antwort ist Müll und zwar so ziemlich der größte, den ich je von ihr las.

      Es gibt unzählige Fragen, auf die niemand eine Antwort hat.
      Es steht z.B. geschrieben, daß Jesus erst wieder kommt, wenn wirklich jeder Mensch vom Evangelium gehört hat.
      Also eine reelle Chance hat zu Jesus zu finden. (Eine Reelle, davon gehe ich mal aus)

      Was ist nun mit den abermillionen oder milliarden Menschen, die bisher und bis dahin gestorben sind bzw noch sterben werden und noch nichts vom Evangelium hörten?
      Sind die automatisch errettet, oder wird bei denen nach Werken unterschieden?
      Was ist mit unschuldig ums Leben Gekommenen, die zwar vom Evangelium gehört haben, aber es noch nicht angenommen hatten und durch ihren vorzeitigen Tod keine Chance mehr hatten?
      Was ist mit verstorbenen Kindern? Hatten die einfach Glück, daß sie rechtzeitig gestorben sind, solange sie noch nicht verantwortlich waren?
      Ich bin überzeugt, daß Gott bei jedem einzelnen Menschen gerecht urteilen und richten wird, egal ob es sich um einen kambodschanischen Massenmörder, einen neuguianischen Kannibalen oder eine moslemische Frau handelt, die aber allesamt noch nie vom Evangelium hörten.
      Diese Antwort wird wahrscheinlich jeder Christ geben, egal welcher Lehre er angehört.
      Nur widerspricht diese Antwort eben fast allen Lehren, weil es bei den meisten nur entweder-oder gibt.
    • Gottvertrauen und Glaube definiert sich u.A. damit, dass man Gott vertraut, wenn Er sagt, dass KEINER ein mal eine Ausrede haben wird, er hätte "es nicht gewusst". Was uns oft um den Glauben bringt oder in Streitigkeiten verwickelt ist der Unglaube an einen gerechten Gott - und weil wir uns unnötige (die Betonung liegt auf unnötige) PseudoSorgen über unerreichbare andere machen, anstatt in den Spiegel oder/und in unserem Umfeld zu schauen. In dem wir uns Sorgen für Gott machen, tun wir IHN gewissermaßen verurteilen, ER würde unfähig sein dafür Sorge tragen zu können, dass ALLE Menschen Ihn erkennen und die Möglichkeit bekommen, ein neues Leben mit Ihm zu leben.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stofi ()

    • Stofi schrieb:

      In dem wir uns Sorgen für Gott machen, tun wir IHN gewissermaßen verurteilen, ER würde unfähig sein dafür Sorge tragen zu können, dass ALLE Menschen Ihn erkennen und die Möglichkeit bekommen, ein neues Leben mit Ihm zu leben.

      .

      Stofi, willst du abstreiten, daß seit Jesus auf der Erde war, Millionen und Abermillionen Menschen wirklich keine Chance hatten, etwas von Jesus zu erfahren? Nur ein Beispiel: Die Ureinwohner (Indianer, Indios, Inkas) Amerikas, bevor irgendwelche Christen zu ihnen rüber kamen.
      Wenn du das wirklich abstreiten willst, dann brauchen wir nicht weiterreden.
      Wenn nicht, dann stelle ich mal eine Frage:
      Wir haben einerseits die klare Aussage Jesu: "Niemand(!) kommt zum Vater denn durch mich", andererseits unzählig viele Menschen, die nie was von Jesus gehört haben konnten!
      Was passiert mit diesen Menschen?
      Nach der Aussage Jesu haben sie keine Chance.
      Haben sie die wirklich nicht? Oder verstehen wir vielleicht manches - und nicht nur dies - eben falsch?

      Jetzt kommst du!
    • Yppsi schrieb:

      Wir haben einerseits die klare Aussage Jesu: "Niemand(!) kommt zum Vater denn durch mich", andererseits unzählig viele Menschen, die nie was von Jesus gehört haben konnten!
      Was passiert mit diesen Menschen?
      Hallo Yppsi,
      du findest die Antwort auf die Frage, wie Gott mit diesen "Gottlosen" (bewusst in "") umgeht in Römer 2,1ff und im Gericht über die Heidenvölker in Matthäus 25,31ff. Und falls du dich fragst, wie das mit dem "exklusiven" Weg über Jesus zusammenhängt, kann ich dir die Erklärung im Anhang anbieten. Aber ich glaube, dieses Thema hatten wir schon in einem anderen Thread diskutiert...
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      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bemo () aus folgendem Grund: Mit Römer 1,18ff war Römer 2,1ff gemeint...

    • @Yppsi

      zwar mag ich den Vernichtungsgedanken auch nicht, geschweige den Gedanken einer ewigen Folter; sehr wohl aber den des Gerichts, denn Gott ist gerecht und das sollte man nicht unterschätzen.

      Zu jenen, die das Evangelium noch nie gehört haben, gilt Römer 2: Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen - an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.

      Was steht hier? Genaugenommen betrifft es natürlich Heiden, die die göttliche Vorgeschichte nicht haben wie das Volk Israel. Gott hat zu ihnen nicht persönlich gesprochen.
      Wir Christen lernen aber auch das Gesetz (mindestens die zehn Gebote); wir sollen das wissen, das ist wichtig.
      Wenn nun, im weiteren Sinne, ein Mensch noch niemals das Evangelium gehört hat, dann steht er im Gericht mit seinem Gewissen vor Gott. Und das Gewissen lügt nicht. Es wird mich anklagen oder entschuldigen; ich kann mir etwas vormachen oder einreden, aber das Gewissen selbst kann nicht lügen.

      Dieses Verborgene, das keiner sieht, wird durch Christus gerichtet, heißt es. Er ist der vollkommene Mensch, zugleich Retter und aber auch Spiegel unserer Bosheit: Er behauptet, Erkenntnis Gottes zu haben, und rühmt sich, Gottes Kind zu sein. Er wird uns zum Vorwurf bei allem, was wir denken; er ist uns unleidlich, wenn er sich nur sehen lässt. (Weisheit 2,13-15)

      Es gibt sicherlich ethisch-moralische Fragen, die man debattieren kann, aber die sind sehr begrenzt! Das Grundlegende weiß der Mensch: er hat ein Gefühl für gut und böse, für Erbauliches und Zerstörendes, für Liebevolles und für Hass. Das weiß der Mensch und er kann sich nicht rausreden.

      Und dass Gott einen solchen Anspruch an uns setzt, zeigt auch, dass er uns ernst nimmt. Er sagt nicht: "Ach, hat dich der Teufel geritten? Ach, du armer Kleiner, du hast ja auch keine Ahnung, was mit dir geschieht!" - Das wäre zu wenig; wir sollen lernen.
      Gleichsam aber ist er sanftmütig und unfassbar geduldig und weiß, dass wir blind und taub sind und nichts begreifen. Er hat uns ja geschaffen und wir sind seine Kinder.

      Doch zur Erkenntnis kommen müssen am Ende alle und das wird sehr schmerzhaft werden, wenn dieser alte Mensch nicht durch den Geist Gottes und den Glauben, sondern durch das Feuer getötet wird.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Sehr gute Erklärung!




      zwar mag ich den Vernichtungsgedanken auch nicht, geschweige den Gedanken einer ewigen Folter; sehr wohl aber den des Gerichts, denn Gott ist gerecht und das sollte man nicht unterschätzen.

      Ganz deiner Meinung!
      Zumal ich einfach das Gericht weder mit der Vernichtungs- noch mit der Höllenlehre unter einen Hut bringen kann.
      Wenn das Urteil, welches von Glaube oder Unglaube abhängig ist schon feststeht und dies eh die Höchstrafe ist, braucht man nicht noch mal Gericht über die Taten halten.
      Mehr als zum Tode verurteilen geht nicht.
      Ich weiß, es gibt Erklärungen dafür, aber mit denen (die ich kenne) kann ich eigentlich nichts anfangen.
    • Kurz gesagt:

      Elli59 schrieb:

      Was fällt euch zum Thema Feuersee ein?
      Der in der Offenbarung genannte "See mit Feuer (und Schwefel)" bzw. "Feuersee" wird in der Offenbarung selbst beschrieben/definiert.

      I) Definition:

      Offb 21,8 Aber den Feigen und Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

      Offb 20,14 Und der Tod und der Hades (=Totenreich = Grab) wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.

      xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
      ==>> "Feuersee = "2. Tod"
      xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

      II) Am Ende der Ort von:
      o) Satan / Teufel / "Drache" / "Schlange" (+seine Dämonen logischerweise)
      o) "dem Tier"
      o) "dem falschen Prophet"
      o) den ungläubigen/verurteilten Menschen
      (siehe Offb. Kapitel 19-22)

      III) Folgerungen:

      Da der "Tod" in den "Feuersee" (=2. Tod) geworfen wird:
      --> stribt das Totenreich und der Tod den "2. Tod" ( Offb. 20:14 )
      ----> gibt es dann/danach keinen Tod+Totenreich mehr ( Offb.21:4 )
      ------> endet somit der Tod+Totenreich (beides wurde als Reaktion auf den Sündenfall im Paradies [1.Mose 3] eingeführt)
      --> bleibt nur noch: ewiges Leben oder ewige Nichtexistenz ="ewiger Tod" = 2.Tod

      IV) "Der Feuersee" = "2.Tod" = DAS GEGENTEIL:

      --> vom ewigen Leben
      --> vom Leben+Mahl+Gemeinschaft mit Gott/Jesus
      --> vom eingetragen-sein ins Lebensbuch (siehe u.a. Offb.20:12+15+weitere !!)
      --> vom [Gerichts]freispruch (u.a. Offb.20:12 ; Offb.20:15 !!)
      -->
      der 1.Auferstehung(!!) ( Offb. 20:6 )
      --> vom wohnen im neuen Jerusalem (=Wohnort mit Gott); und neuem Himmel + neuer Erde (=neuen Schöpfung)
      (siehe Offb. Kapitel 19-22)

      V) Die zeitlichen Prozessabläufe bis zum Start "des Feuersees" = "2.Tod"...

      wäre ein eigenes umfangreiches, aber interessantes Thema in der Offenbarung...

      :greet:

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von John Q. Public ()

    • 2.Petr.3,7 So werden auch jetzt Himmel und Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen.

      12
      Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen,
      12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, wenn die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen.
      13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.
    • John Q. Public schrieb:

      Da der "Tod" in den "Feuersee" (=2. Tod) geworfen wird:
      --> stribt das Totenreich und der Tod den "2. Tod" ( Offb. 20:14 )
      ----> gibt es dann/danach keinen Tod+Totenreich mehr ( Offb.21:4 )
      ------> endet somit der Tod+Totenreich (beides wurde als Reaktion auf den Sündenfall im Paradies [1.Mose 3] eingeführt)
      --> bleibt nur noch: ewiges Leben oder ewige Nichtexistenz ="ewiger Tod" = 2.Tod
      Warum muss der Tod noch einmal sterben...Ist nicht Tod gleich Tod. Gibt es mehrere Tode, wo ist da der Unterschied ?

      Was wird mit"Totenreich" ausgedrückt? Diejenigen, die meinen, dass es ein Bewusstsein im Totenreich gibt, geben diese Stelle an.
      Ich glaube aber - ihr doch auch - dass dort keine Empfindungen sein können.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Warum muss der Tod noch einmal sterben...Ist nicht Tod gleich Tod. Gibt es mehrere Tode, wo ist da der Unterschied ?
      Ich denke, der Feuersee ist primär das Symbol für endgültige Vernichtung und nicht für den zweiten Tod, der allerdings inhärent ist. Denn Vernichtung bedeutet Tod, für lebendige Wesen. Allerdings wird eben mehr vernichtet, nicht nur lebendige Wesen sondern auch die ganze Schöpfung (so verstehe ich es jedenfalls) und eben auch der Tod, wie auch Satan als Widersacher Gottes.

      Elli59 schrieb:

      Was wird mit"Totenreich" ausgedrückt? Diejenigen, die meinen, dass es ein Bewusstsein im Totenreich gibt, geben diese Stelle an.
      Ich glaube aber - ihr doch auch - dass dort keine Empfindungen sein können.
      Meines Erachtens schweigt die Heilige Schrift weitegehend über das Totenreich, es gibt nur Erwähnungen, aber keine Erklärungen. Insgesamt verstehe ich die Aussagen der Heiligen Schrift aber so, dass der Tod mit dem Schlaf vergleichbar wäre (Jesus selbst tut das, jedenfalls indirekt), sodass es keine Interaktion zwischen Totenreich und irdischem Leben gibt. Das wird übrigens auch in dem Gleichnis vom armen Lazarus im Schoß Abrahams klar, wo der Reiche, Verlorene, seine Brüder warnen will und jede Interaktion abgelehnt wird.
      Das halte ich für den wesentlichen Punkt hinsichtlich des Zustandes des Todes, ein anderer ist die Aussage des Apostel Paulus, der sagt niemand wird den anderen zuvorkommen, alle werden zur gleichen Zeit auferweckt und die Lebendigen werden zur gleichen Zeit verwandelt werden (Thess). Was müssen wir mehr über den Zustand der Toten wissen? Wozu spekulieren?
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Elli59: Warum? (die Warum-Frage)

      --> wir Menschen können diese Warum-Frage[n] nicht beantworten...
      Gott könnte es, - aber er kann uns nicht sein vollständiges Wissen zur Verfügung stellen, -es würde uns sehr stark überfordern...

      Es sieht so aus, dass Gott in der Bibel "den Tod" (für uns) regelmäßig als Person/Wesen darstellt...
      Als eine Person/Wesen, die tut / redet / etc.
      Als "Quasi-Person" hat ER, "DER Tod" einen Wirkbereich - "ein Reich"... Das sogenannte "Totenreich"...

      DER Tod und sein Totenreich werden auch sterben / getötet / besiegt ...

      Siehe auch Schlussverse von 1 Korinther 15

      Vielleicht später einmal mehr dazu...

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • Stofi schrieb:

      Heute sagt man anstatt Totenreich - Friedhof.
      Ich glaube nicht, dass diese Definition stimmt: Wenn Du nach ein paar hundert Jahren in einem Friedhof gräbst findest Du ausser Erde nichts mehr, das ist für mich kein Reich, das ist nur Erde. Von den her gesehen muss für mich mit dem Totenreich etwas anderes gemeint sein. Ich möchte jetzt keine neuerliche Diskussion vom Zaun brechen, wie dieses Reich auszusehen hat und was man dort spürt und in wie weit man dort noch handeln kann, aber der Friedhof taugt da meiner Meinung nicht.
      Falls Du anderer Meinung bist, wäre ich aber sonst interessiert daran, warum ein irdischer Friedhof das Totenreich sein soll.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Das Problem ist wieder einmal das heutige Verständnis antiker Begriffe.

      In unseren Übersetzungen wird ziemlich beliebig mit

      * Tod (θάνατος) - im hebr. mehrere Worte,
      * Hades (Ἅιδης) - im AT Scheol (שְׁאוֹל),
      * Tal von Hinnom/Gehenna (γέεννα),
      * Feuersee (λίμνην τοῦ πυρὸς),
      * das Bodenlose/Abgrund (ἄβυσσος),
      * Abaddon (אֲבַדּוֹן/Ἀβαδδών),
      * Tartaros (Τάρταρος), eig. Verb tartarosieren (ταρταρόω)

      ... umgegangen.

      Wer aufmerksam alle stellen ließt, merkt schnell, dass es sich jeweils um verschiedene Zustände/Orte/Bilder... handelt. Oft wird Lukas 16,19-31 als Beleg aufgeführt, dass Hades, Gehenna und Feuersee dasselbe sind. Das ist aber im Gesamtzusammenhang der Bibel nicht haltbar. Wenn man sich noch ein wenig in antiker Literatur auskennt, dann muss man das endgültig verwerfen.

      Aber zurück zum eigentlichen Thema - dem Feuersee. Er kommt sechs mal vor und zwar nur in der Offenbarung. Wenn man alle sechs stellen ließt, wird klar, dass es nur ein Bild ist:

      Offenbarung 19,20
      Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.
      Offenbarung 20,10
      Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den See von Feuer und Schwefel geworfen, wo das Tier und der falsche Prophet waren; ...

      Es ist ziemlich sinnlos ein höheres Wesen (Teufel) in ein Feuersee zu werfen.

      Jetzt die Auflösung:

      Offenbarung 20,14-15 (ELB)
      Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.


      Offenbarung 21,8 Die Verzagten aber und Ungläubigen, die mit Gräuel Befleckten, Mörder, Hurer, Zauberer, Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird im See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod

      Hier wird klar, dass der Feuersee nur ein Bild für den zweiten Tod ist.

      Mehr sagt uns die Bibel nicht.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vitez Kojo ()

    • HeimoW schrieb:

      Vitez Kojo schrieb:

      Mehr sagt uns die Bibel nicht.
      Ds trifft nur zu, wenn du am Begriff hängen bleibst. Wenn Du aber z.B. noch 2.Petr. 3 (besonders vss 10 und 12) bedenkst, dann sagt die Bibel schon mehr.
      Das die Erde mit Feuer zerstört/gereinigt wird ist ziemlich eindeutig. Natürlich kann man jetzt den Feuersee aus der Offenbarung mit dem Feuer aus 2. Petrus 3 gleichsetzen - aber das ist nicht so eindeutig. In der Offenbarung werden Tier, Prophet, Teufel, Tod und Hades (Personen & Zustände) vernichtet und das ist der zweite Tod, aber in Petrus wird die Erde (Materie) vernichtet. Es ist kaum zu bestreiten, dass Petrus wörtlich zu verstehen ist, aber bei der Offenbarung sieht das ganz anders aus.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • John Q. Public schrieb:

      @Elli59: Warum? (die Warum-Frage)

      --> wir Menschen können diese Warum-Frage[n] nicht beantworten...
      Gott könnte es, - aber er kann uns nicht sein vollständiges Wissen zur Verfügung stellen, -es würde uns sehr stark überfordern...

      Es sieht so aus, dass Gott in der Bibel "den Tod" (für uns) regelmäßig als Person/Wesen darstellt...
      Als eine Person/Wesen, die tut / redet / etc.
      Als "Quasi-Person" hat ER, "DER Tod" einen Wirkbereich - "ein Reich"... Das sogenannte "Totenreich"...

      DER Tod und sein Totenreich werden auch sterben / getötet / besiegt ...
      Ich habe Kontakt mit Christen die fest davon überzeugt sind, dass in der Hölle unendlich gefoltert wird. Solche Gedanken hatte ich nie.
      Für mich ist der zweite Tod auch ein endgültiges Sterben. Wenn ich meine Ansichten versuche zu erklären, beiße ich auf Granit, ja, mir wird sogar unterstellt, dass ich das Gericht Gottes nicht ernst nehmen würde.
      Ich kann einige Bibelstellen über den "Schlaf" der Toten zitieren...Dennoch verunsichern mich immer wieder unterschiedliche Erklärungen diesbezüglich, die für mich nicht eindeutig sind.
      Würde aber lieber eine biblische Gewissheit haben.

      Vitez Kojo schrieb:

      In unseren Übersetzungen wird ziemlich beliebig mit

      * Tod (θάνατος) - im hebr. mehrere Worte,
      * Hades (Ἅιδης) - im AT Scheol (שְׁאוֹל),
      * Tal von Hinnom/Gehenna (γέεννα),
      * Feuersee (λίμνην τοῦ πυρὸς),
      * das Bodenlose/Abgrund (ἄβυσσος),
      * Abaddon (אֲבַדּוֹן/Ἀβαδδών),
      * Tartaros (Τάρταρος), eig. Verb tartarosieren (ταρταρόω)

      ... umgegangen.

      Wer aufmerksam alle stellen ließt, merkt schnell, dass es sich jeweils um verschiedene Zustände/Orte/Bilder... handelt. Oft wird Lukas 16,19-31 als Beleg aufgeführt, dass Hades, Gehenna und Feuersee dasselbe sind. Das ist aber im Gesamtzusammenhang der Bibel nicht haltbar. Wenn man sich noch ein wenig in antiker Literatur auskennt, dann muss man das endgültig verwerfen.
      Gut, dass du die unterschiedlichen Bedeutungen zitierst :D
      Ich könnte noch einen Gedanken hinzufügen: Tod und Totenreich, könnte man vielleicht mit dem Reich Satan übersetzen.Jesus sagt, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Satan gehört das Reich der Finsternis.

      Lukas 4,5.6
      Die Bezeichnungen „Fürst dieser Welt", „Gott dieser Welt" und „Fürst der Gewalt der Luft" beziehen sich wohl alle auf Satan. Als Jesus in der Wüste versucht wurde, machte Satan, nachdem er ihm „alle Reiche des Erdkreises" gezeigt hatte, den Vorschlag, ihm diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit zu geben, wenn er ihn anbeten würde. Er fügte noch hinzu:"Denn mir ist übergeben": und wem irgend ich will, übergebe ich sie".

      Sollte uns zu denken geben, wenn wir uns den falschen Gott ausliefern

      Wichtig ist auch, dass Tod zwei Bedeutungen für Menschen hat, einmal den geistlichen Tod und dann den körperlichen

      Vitez Kojo schrieb:

      Aber zurück zum eigentlichen Thema - dem Feuersee. Er kommt sechs mal vor und zwar nur in der Offenbarung. Wenn man alle sechs stellen ließt, wird klar, dass es nur ein Bild ist:
      Ja, auf jeden Fall!

      Vitez Kojo schrieb:

      Das die Erde mit Feuer zerstört/gereinigt wird ist ziemlich eindeutig. Natürlich kann man jetzt den Feuersee aus der Offenbarung mit dem Feuer aus 2. Petrus 3 gleichsetzen - aber das ist nicht so eindeutig. In der Offenbarung werden Tier, Prophet, Teufel, Tod und Hades (Personen & Zustände) vernichtet und das ist der zweite Tod, aber in Petrus wird die Erde (Materie) vernichtet. Es ist kaum zu bestreiten, dass Petrus wörtlich zu verstehen ist, aber bei der Offenbarung sieht das ganz anders aus.
      Ja, es wirkt so auf mich, als wenn "Feuersee" in der Offenbarung anders zu verstehen ist.

      Offenbarung 20,15
      Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.

      Es geht um ein persönliches Gericht

      Als Aaron seinen Dienst in der Stiftshütte begann, ging Feuer von dem HERRN aus und verzehrte auf dem Altar das Brandopfer und das Fett (3. Mo 9,24; vgl. 1. Kö 18,38; 1. Chr 21,26; 2. Chr 7,1-3).

      Hier wird beschrieben, dass vom Herrn Feuer ausgeht, um das Brandopfer anzunehmen. Also kein Endgericht über die Ungläubigen, nein, ein stellvertretendes Gericht mit Tierblut zur Vergebung der Gläubigen.
      Vielleicht ein Bild für Jesus Opfertod - auf dem Altar Gottes - das auch mit Feuer verzehrt wurde. Wir wissen aber, dass bei der Kreuzigung nicht die Rede vom "Feuer Gottes" ist.
      Des Weiteren wissen wir, dass das Feuer im Heiligtum am Altar, Tag und Nacht brannte.

      Nadab und Abihu opferten „fremdes Feuer". Wieder ging Feuer von dem HERRN aus und verzehrte sie (3. Mo 10,1.2)

      Beide opferten buchstäblich im Heiligtum fremdes Feuer. Die Folge war, dass sie mit dem Feuer Gottes vernichtet wurden.
      Man könnte auch sagen: Sie nahmen das Feuer der Vergebung nicht an, ja, sie spotteten sogar über das rettende Feuer indem sie eigenes Feuer opferten. Ein klares Bild für Gericht.

      Gott rechtfertigte und bestätigte seinen Diener Elia, als er allein gegen die Propheten des Baal auftrat. Gott ließ Feuer vom Himmel herabfallen und „das Brandopfer und das Holz und die Steine" wurden verzehrt (1. Kö 18,38). Gott trat für seine eigene Ehre mit diesem Feuer ein
      Gott tritt mit Brandopfer für seine eigene Ehre ein. ER gibt zu verstehen - wenn über Ihn gelästert wird - dass er dann Feuer vom Himmel regnen lässt, In diesem speziellen Fall, aber nur in Bezug auf das Opfer Jesus....(Brandopfer auf dem Altar)
      Die Einwohner von Sodom und Gomorra lästerten ebenfalls Gott...(Feuer und Schwefel)

      Nun frage ich mich, gilt dieses Feuer nur am Ende der Tage, oder auch für die Ungläubigen in der Gegenwart.
      Wenn ich die vielen Kriege und Katastrophen sehe... Wie viel Spott und Hohn erfährt Jesus Opfertod? - nur so ein Gedanke

      Auf dem Berg Sinai war „das Ansehen der Herrlichkeit des HERRN wie ein verzehrendes Feuer" (2. Mo 24,17). Mose verkündete Israel, dass der HERR ein „verzehrendes Feuer" ist (5. Mo 4,24).

      Gottes Persönlichkeit wird "wie ein verzehrendes Feuer" beschrieben. Kein sündiger Mensch darf diesem Feuer zu nahe kommen.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Eine Vernichtung oder einen Tod gibt es nicht, da es das Nichts nicht gibt. Das heisst aber nicht, dass der Schoepfer unfaehig waere alles Geschaffene zunichtezumachen .Die Frage ist nur, warum sollte er?
      Natuerlich ist es fuer Gott nicht schwer, Geschaffenes zunichtezumachen. Wuerde er sein Ebenbild ausradieren, waere es immer noch im Gedaechtnis Gottes vorhanden, da ja alles Geschaffene auf Gottes Gedanken beruht. Er muesste sozusagen seine eigenen, goettlichen Gedanken ungeschehen machen.
      Im Gegenteil, da es eine Auferstehung gibt, kann es logischerweise keinen Tod geben. Er koennte hoechstens jemand von der Auferstehung ausschliessen, aber das waere unlogisch, unbiblisch und moralisch verwerflich. ("Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig" ,na also).
      Wer Jesus nicht im Herzen trägt, sucht ihn und den Himmel vergebens im ganzen Weltall.
    • Jesugehvoran schrieb:

      Eine Vernichtung oder einen Tod gibt es nicht, da es das Nichts nicht gibt. Das heisst aber nicht, dass der Schoepfer unfaehig waere alles Geschaffene zunichtezumachen .Die Frage ist nur, warum sollte er?
      Weil er es mehrfach angekündigt hat. Zum ersten mal am sechsten Tag der Schöpfung oder am ersten (!) Tag der Existenz des Menschen. Würde es keine endgültige Vernichtung geben, wäre Gott ein Lügner.
      -------------------------------------------------------------------------------------------------

      Kurz noch zum Begriff Hades/Scheol (Totenreich, Grab, ...)

      Es ist ein unglaublicher Glücksfall (wer daran glaubt - ich glaube an Gottes Plan), dass der Tanach bereits vor Christus übersetzt wurde (LXX).
      Da wurde Scheol mit Hades übersetzt. Das es OK ist, zeugt auch die Tatsache, dass Autoren des NT (Lukas, Paulus) die LXX verwendeten.
      Also schauen wir mal, was die heidnischen Griechen und die Juden darunter verstanden.
      Die Griechen glaubten, dass alle Menschen nach dem Tod in den Hades kommen und dort ohne Bewusstsein für immer ausharren. Genau dasselbe glauben die Juden, z.B. Prediger 9,5: ... die Toten aber wissen nichts, ...
      Wenn man jetzt noch die restlichen Stellen wo Scheol steht analysiert, wird unstrittig klar, dass der Scheol/Hades nur eine Verörtlichung des Zustands des totseins ist.

      Wenn Johannes schreibt:

      Offenbarung 20,14 (ELB)
      Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee.,

      dann meint er, dass es kein Sterben (Tod - θάνατος) und keinen Zustand des Todes (Hades/Totenreich - ᾅδης) geben wird.

      Daraus folgt: der Feuersee/feurige Pfuhl/See aus Feuer und Schwefel ... ist der zweite Tod, der das sterben und den Zustand des Todes endgültig beendet.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

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