Deutsche Bischöfe verzichten auf Christus

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    • Deutsche Bischöfe verzichten auf Christus

      Ich möchte niemandem zu nahe treten. Wäre ich noch Mitglied der Evangelischen Kirche (EKD), dann hätte, ich jetzt einen aktuellen Grund auszutreten.

      Die Presse berichtet, dass Kardinal Marx von der katholischen Fraktion und Bischof Bedford-Strohm von der evangelischen Fraktion, gemeinsam den Tempelberg in Jerusalem besucht hätten. Die Zeitung zeigt beide auf Fotos, auf denen Sie in vermeintlich herzlicher Weise Gemeinsamkeit (Ökumene) demonstrieren. Vor dem Hintergrund dieser zur Schau getragenen, nahezu kindlich und naiv wirkenden Freundlichkeit, tritt ein Umstand des Tempelbergbesuches besonders scharf hervor: Die beiden hohen christlichen Repräsentanten haben vor dem Besuch des Tempelberges, das Kreuz, welches sie sonst immer tragen, abgelegt.

      Petrus war in Bedrängnis und hatte nachvollziehbare strategische Motive, Jesus zu verleugnen; höchste Vertreter der Katholischen wie der Evangelischen Kirche in Deutschland hingegen verleugnen Jesus lachend und ohne Not.

      Michael Wolffsohn: Kardinal und Bischof verzichten aufs Kreuz
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Als ich in der Al-Aksa Moschee und im Felsendom war, habe ich zwar nicht das Kreuz ab genommen, weil ich gar keines trage und meine Frau auch nicht, aber ich habe mit die guten Reise Schuhe aus gezogen und war gespannt, ob ich sie später wieder fand oder ob sie jemand gegen seine Latschen aus getauscht hatte, die da Massen weise vor der Tür standen.

      Sie standen noch genau da, wo ich sie hin gestellt hatte.

      Soll man Stätte, die anderen heilig sind, besuchen, um sie dort auch noch zu provozieren m wenn sie einen denn rein lassen?

      Und sich dann über ärgerliche Moslems wundern ?

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Wie ich lese, hat auch Benedikt XVI. diesen Ort besucht, mit Kreuz. Wenn ein Kardinal und ein Bischof offiziell als Gaeste empfangen werden, dann wissen auch die Gastgeber um deren kirchliche Stellung und duerfen nicht erwarten, dass ihre Gaeste sich ihres alltaeglichen religioesen Schmucks entledigen. Es ist keine Provokation, wenn ein Bischof ein Kreuz traegt und als genau das auftritt, was er ist. Schliesslich hat auch Benedikt dort weder missioniert noch eine aggressive Brandrede gehalten.
    • Wir sind sicher nicht berechtigt zu verurteilen, aber mir zeigt es, dass jemand gut sein möchte und dieses "Gut sein wollen" ist so menschlich, ich wünsche mir von Gott geführte und nicht vom Verstand geführte "Leiter"......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Daniels schrieb:

      Heute ist mir ein neuer, sehr guter Kommentar zu diesem Vorfall und zur aktuellen Politik der evangelischen Kirchenleitung untergekommen.
      Zitat:
      Worüber sollen Religionen miteinander reden?
      Im übrigen müssen Religionen einander nicht verstehen, sie müssen auch nicht miteinander reden – worüber denn?
      Es genügt vollkommen, wenn sie einander nicht verfolgen und herabsetzen.
      Es genügt, wenn sich Gläubige gleich welcher Religion an Lessings Maxime halten: "Es eifre jeder seiner unbestochnen / Von Vorurteilen freien Liebe nach!", und dabei ihr religiöses Gesetz nicht über das Grundgesetz stellen.

      Vom Glauben reden und Lessing zitieren???

      Ich bin da anderer Meinung,ich bin für das Reden. Man muß aber auch nicht alles in der Öffentlichkeit breittreten.

      Jeder gebildete Moslem kennt auch die Bibel.

      Manchmal sind manche Führer weiter und verständnissvoller als das Volk....
    • Bogi111 schrieb:

      Ich bin da anderer Meinung,ich bin für das Reden. [...]

      Jeder gebildete Moslem kennt auch die Bibel.
      Fragt sich nur, was im Vordergrund steht. Herr Bedford-Strohm fühlt sich sicher moralisch überlegen und furchbar aufgeschlossen, weil er den Dialog pflegt. Das kann aber genauso gut eine Flucht vor den viel mühseligeren und nicht so prestigeträchtig vorführbaren internen Aufgaben sein, und genau dafür halte ich dieses Anwanzen an den Islam bei Herrn BS.

      Der von mir oben verlinkte Kommentar geht in eine ähnliche Richtung; der Autor ist ja nicht gegen Gespräche, sondern er stellt fest, dass -- ich lege das hier frei aus --, dass es keine wesentliche Aufgabe eines Pastors und auch nicht eines Bischofs ist, sich ständig mit Andersgläubigen ins Einvernehmen zu setzen, sondern, dass er sich um die Gläubigen und die Vermittlung des Glaubens und um die Organisation seiner eigenen Glaubensgemeinschaft zu kümmern hat.

      "Jeder gebildete Moslem": Nur wie gebildet sind die meisten Moslems, und was heißt "die Bibel kennen"?