Wer Kommt ins Reich Gottes?

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    • Elli59 schrieb:

      Johannes2 schrieb:

      entschuldige, das ist wirres evangelikales Gedankengut. Jesus meinte damit, dass wir keinen der Sünde tut verurteilen können oder sollten.
      Welche Gedanken sollen wirr sein? Natürlich dürfen "Sünder" nicht andere "Sünder" verurteilen. Nur diejenigen die ohne Sünde sind, dürfen das.
      Natürlich dürfen wir die Sünde beim Namen nennen und auf die Gerechtigkeit Jesus verweisen.

      Du hast etwas Wichtiges vergessen, nämlich das was ich schrieb. "Derjenige der ohne Sünde ist, der darf den ersten Stein werfen".
      Bitte bleibe bei diesem Vers. Es geht mir nicht um die ganze Geschichte der Ehebrecherin!
      Es geht immer noch um die sogenannte "Sündlosigkeit"
      Wenn es Menschen gibt, die sündlos leben, dann dürfen sie die "Steine" werfen.

      Wenn man mir einen "Kampf gegen die Sündlosigkeit" ?( unterstellt, dann dürften rein logisch gesehen, mich nur die "Sündlosen" dahingehend verurteilen.

      Wenn dann aber Andere( statt Sündlose) mich verurteilen...müssten sie im Auftrag der Sündlosen handeln, wobei ich mich Frage ob dieser Auftrag überhaupt rechtens bzgw. gottgewollt ist. Und das dann auch noch, ohne wirklich einen identifizierten "Sündlosen" vorweisen zu können

      Alles sehr Kompliziert, ich weiß, aber was soll ich machen, wenn ich weiß, dass nur "Sündlose" verurteilen dürfen.

      Ich gehe davon aus, dass du verstehst.
      Vielleicht irre ich mich
      Leider verstehst Du überhaupt nichts, worum es geht. Was Dir fehlt ist der Glaube an die Macht Gottes, aber nicht nur Dir, der fehlt auch bei den meisten Adventisten :(
    • Leider verstehst Du überhaupt nichts, worum es geht. Was Dir fehlt ist der Glaube an die Macht Gottes, aber nicht nur Dir, der fehlt auch bei den meisten Adventisten








      Dann sag doch worum es geht und red nicht immer um den Brei rum! Oder oute dich doch einfach als Forentroll!
      (Vermuten tun wir´s eh) Dann brauchen wir auf deine Provokationen gar nicht mehr eingehen.

      Und zu deinem zweiten Satz:
      Da wären wir wieder bei dem Thema Sündlosigkeit.
      Auf andere herabsehen, Überheblichkeit, Eitelkeit.
      Lese mal die "richtigen" Stellen in der Bibel, dann begreifst du vielleicht, welche damals die Schlimmsten waren?
      Es waren nicht die Diebe und Ehebrecher usw., sondern die die voller Eitelkeit waren und auf andere herabsahen und andere verurteilten!
    • Johannes2 schrieb:

      Leider verstehst Du überhaupt nichts, worum es geht. Was Dir fehlt ist der Glaube an die Macht Gottes, aber nicht nur Dir, der fehlt auch bei den meisten Adventisten
      Ich bin immer wieder überrascht, wie man andern Christen mangelnden Glauben unterstellen kann und das nur, weil man in einem Punkt eine andere Glaubensansicht hat. Was willst Du mit solchen Unterstellungen (anders kann man das nicht nennen) eigentlich erreichen? Das bringt doch nur Unfriede. Damit stiehlst Du den Frieden bei andern Menschen und bei Dir selber gleich auch noch.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Yppsi schrieb:

      Oder oute dich doch einfach als Forentroll!
      Leider nicht Yppsi,
      dieses Denken existiert wirklich. Es gibt Leute die sind so...kein Troll denkt so. :D
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Das Problem bei dieser Art zu denken - wenn die Sündlosigkeit im Zentrum steht - ist, dass man sich auf das Problem fixiert, das man los werden will, also: wie werde ich sünd -"los".

      Und es ist eine Tatsache, dass man das, auf das man sich mental fixiert, gerade um so schwerer los wird.

      Eine Beispielgeschichte, die ich vor vielen Jahren mal gehört habe und die mir das sehr deutlich gemacht hat:

      2 Menschen sind auf dem weg zu einer Feier., in schönster Kleidung und feinem Schuhwerk; Der Weg ist nach einem heftigen Regenguss mit Pfützen und schlammigen stellen übersät und sie versuchen, ihre feinen Schuheso wenig wie möglich zu verdrecken.
      Am Ziel angekommen wundert sich der eine darüber, dass die Schuhe des anderen viel sauberer geblieben sind als seine eigenen, obwohl beide denselben Weg hatten.
      Der andere sagte: "Ja, ich habe dich beobachtet und habe bemerkt, dass du eine Sache ganz anders machst als ich: Du hast aufgepasst, dass du ja alle Pfützen und allen Matsch vermeidest. Ich dagegen habe nach den trockensten und saubersten Stellen ausschau gehalten und mich darauf konzentriert, nur da hin zu treten ...."

      Deshalb finde ich das auch so gut, wie Paulus im Philipperbrief den Blick weglenkt von dem, was wir hinter uns lassen wollen hin aufs Ziel, im Bewusstsein, dass wir gehalten werde in unserem Lauf: Phil 3,13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist,

      Und dabei zu verstehen gibt: Natürlich ist die Sünde und unsere Unvollkommenheit nicht egal.
      Aber wir kämpfen nicht einen Kampf gegen unsere Schwäche, gegen unsere Versuchbarkeit und gegen unsere Unvollkommenheit. Sondern wir laufen "befreit" auf das Ziel hin und strecken uns nach vorne aus. Und "wandeln, in dem, was wir schon erreicht haben"(V 16) und ergreifen immer mehr von dem, was vor uns liegt, weil Christus uns schon ergriffen hat und sein gutes Werk in uns auch vollendet.
      Statt ständig gegen alles Unvollkommene in uns anzukämpfen, öffnen wir uns auf das Gute (auf den Guten) hin und geben dem Guten in uns Raum und Herrschaft - so viel Raum, dass das Böse keinen Raum mehr finden kann.

      Hebr 12,1 Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist,
      2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

      Ps 25,15 Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.
    • Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

      Das ist genau dieser Weg.
      Statt sich darauf zu konzentrieren: "Ich darf meinen Nächsten nicht belügen, nicht bestehlen, nicht ermorden usw", damit ich ja keine Sünde begehe.
      Es ist besser, zu fragen: "Was würdest du dir wünschen, wie er mit dir umgeht - und dann geh so mit ihm um. Dann wirst du ihn automatisch nicht belügen, bestehlen, ermorden usw; und hast automatisch das Gesetz erfüllt;, ohne beachten zu müssen, was alles verboten ist.

      Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
    • Elli59 schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Oder oute dich doch einfach als Forentroll!
      Leider nicht Yppsi,dieses Denken existiert wirklich. Es gibt Leute die sind so...kein Troll denkt so. :D

      Ich meine wegen dem bewußten Provozieren oder Sticheln mit Themen, die bei STA etwas problematisch sind.
      Also, daß es ihm nur darum geht?

      Kann sein, daß mein Eindruck mich täuscht, wegen beidem, dem Sticheln und den problematischen Themen?
    • Ich bin mittlerweile der Meinung, dass jeder der sich für das Evangelium interessiert,zunächst ganz ohne Beeinflussung einer Domination die Bibel lesen sollte.
      Ruhig erst mal für ein halbes Jahr.
      Nach meinen Beobachtungen können sie selbständig das Wesentliche in der Bibel erkennen.Die aufkommenden Fragen werden nicht selten vom Wort Gottes selbst beantwortet.

      Es geht auch nicht darum, dass wir möglichst viel theologischen Wissen ansammeln müssen. Es geht um das Vertrauen in unserem Erlöser, der auch in schweren Stürmen bestand hat, weil man wie Hiob sagen kann: Ich aber weiß, dass mein Erlöser lebt.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Zitate aus einem Brief einer Freundin, die ehemals katholisch war.....ich finde es zeigt ganz deutlich was das Wort Gottes ohne"Denomination" mit uns macht.....

      Man muss ja so aufpassen, Auf sich selbst, dass man sich das Wort nicht zurechtbiegt, wie man es braucht und erst recht, dass man es nicht "aufbereitet" vorgelegt bekommt.......
      Deshalb gibt es auch einen Katechismus nehme ich an, der genau Auskunft gibt, wie
      es gemeint ist. Ich hinterfrage aber auch diesen.
      Es gibt die "Goldene Regel" in der Bergpredigt und die Liebe als oberstes Gebot. Das sind schon einmal zwei wesentliche Kriterien um sich und alles was man denkt, sagt und tut zu überprüfen.


      Das ist für mich, seit ich berufstätig war, besonders schwer. Die Gehirnwäsche durch das Berufsleben hat bei mir voll eingeschlagen. Der Nährboden dafür war aber mein eigener Ehrgeiz und der Hang zur Perfektion und der Wunsch, zu entsprechen.
      Es ist ganz schwer, wieder zu einem echten christlichen Denken zurückzukehren. Vor allem, dadurch, dass ich auch die Kirche hinterfragt habe und anzweifle, was zum Austritt geführt hat.
      Ich bin Christin und im Grunde meines Herzens streng gläubig. Nur ist mein Herz verhärtet und zugeschüttet. Jetzt heißt es graben!


      Mir ist es, glaube ich, so ähnlich ergangen mit dieser abstrusen Welt und ihren Vorgängen. Irgend wann sieht man nur mehr den Wahnsinn und es bleibt gar nichts anderes übrig, als sich abzuwenden, wenn man nicht selbst dem Wahnsinn erliegen will. Aber es ist auch gut so, denn man sieht, wo die wahren Werte liegen und auch wenn man sich zurückgeworfen darauf fühlt, es ist ein heilsamer Schmerz, den ich beim Blick auf die "Welt" empfinde.


      Ich wende meinen Blick wieder weg vom "Bösen" und suche das "Gute" in meinem Leben, meiner Familie und meinem weiteren nahen Umfeld.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Pfingstrosen (Zitat) schrieb:

      Die Gehirnwäsche durch das Berufsleben hat bei mir voll eingeschlagen.
      Ja, diese Gehirnwäsche ist allgegenwärtig in unserer Umgebung.

      Mann muss aus allem das Maximum für sich selbst rausschlagen, erst dann kann man sich zufrieden zurücklehnen und erst dann wird man von anderen anerkannt.

      Deshalb tun wir uns auch so schwer mit der unverdienten Gnade und mit solchen Sätzen:Joh 12,24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.25 Wer sein Leben lieb hat, der wird's verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird's erhalten zum ewigen Leben.
      Lk 17,33 Wer sein Leben zu erhalten sucht, der wird es verlieren; und wer es verlieren wird, der wird es gewinnen.

      Das, was wirklich zählt und das, wonach wir alle uns im tiefsten Innern sehen, das kann man sich nicht erarbeiten und das kann man sich auch nicht nehmen, schon gar nicht auf Kosten anderer durchsetzen.

      Das können wir nur empfangen in einer demütigen Haltung, wie ein Kind mit offenem Herzen.

      Je mehr wir danach greifen (nach "Glück" und erfülltem Leben), um so weniger bleibt davon in unseren Händen zurück....
      Das ändert sich erst dann, wenn wir erkennen, dass wir uns beschenken lassen müssen und dass wir nicht fragen sollen: "Wie ergreife ich das Glück und mache mein Leben erfüllt". Sondern: "Wie gebe ich den Segen weiter, mit dem ich beschenkt werde?"

      So wie es Abraham verheissen ist: "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein."
      Durch uns soll der Segen weiterflessen zu anderen Menschen; wir sollen geben, nicht danach trachten, so viel wie möglich zu nehmen und dadurch gross zu werden.

      Jesus hat gegeben, immerzu, hat sich selbst ganz gegeben und nicht gefragt: "Was habe ich davon?"

      Das ist dem Denken der Gesellschaft heutzutage dermassen entgegengesetzt, dass man sich da richtiggehend distanzieren muss, um nicht in den Sog falschen Denkens hinein gezogen zu werden, das nur in Unzufriedenheit und innere Leere führt, obwohl jeder immer nur nimmt und nimmt und anhäuft .... ein wahres "Haschen nach dem Wind" ;) .

      Und besonders schwer wird es, sich dem zu entziehen, wenn man mit diesem Denken bei geliebten Menschen aus dem engsten Umfeld konfrontiert wird - zB den eigenen Eltern, die einen Erwartungsdruck aufbauen (und man will sie ja nicht enttäuschen, sondern ihnen Freude bereiten :( ).