Nasiräer Gelübde (Gottgeweihte)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nasiräer Gelübde (Gottgeweihte)

      Vielleicht könnt ihr mir einiges erklären.


      4 Mose 6, 1-21
      Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: 2 Wenn ein Mann oder ein Weib das besondere Gelübde eines Nasiräers tun will, um sich dem HERRN zu weihen, (1. Samuel 1.11) 3 so soll er sich des Weins und starken Getränkes enthalten; Essig von Wein und starkem Getränk soll er nicht trinken; er soll auch keinen Traubensaft trinken und darf weder grüne noch getrocknete Trauben essen. (Lukas 1.15) 4 Solange seine Weihe währt, soll er nichts essen, was vom Weinstock gewonnen wird, weder Kern noch Hülse. Solange das Gelübde seiner Weihe währt, soll kein Schermesser auf sein Haupt kommen; 5 bis die Zeit, die er dem HERRN geweiht hat, vergangen ist, soll er heilig sein; er soll das Haar auf seinem Haupt frei wachsen lassen. (Richter 13.5) 6 Während der ganzen Zeit, für welche er sich dem HERRN geweiht hat, soll er zu keinem Toten gehen. 7 Er soll sich auch nicht verunreinigen an der Leiche seines Vaters, seiner Mutter, seines Bruders oder seiner Schwester; denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupt. (3. Mose 21.11) 8 Während der ganzen Zeit seiner Weihe soll er dem HERRN heilig sein. 9 Und wenn jemand bei ihm unversehens und plötzlich stirbt und sein geweihtes Haupt verunreinigt wird, so soll er sein Haupt scheren am Tage seiner Reinigung; am siebenten Tage soll er es scheren. (4. Mose 19.11) 10 Und am achten Tage soll er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zum Priester, vor die Tür der Stiftshütte bringen. (3. Mose 5.7) 11 Und der Priester soll die eine zum Sündopfer und die andere zum Brandopfer machen und ihm Sühne erwirken, weil er sich an einem Entseelten versündigt hat, und soll also sein Haupt an demselben Tage heiligen, 12 daß er dem HERRN die Tage seines Gelübdes halte, und er bringe ein einjähriges Lamm zum Schuldopfer. Aber die vorigen Tage fallen dahin, weil seine Weihe verunreinigt worden ist. 13 Und das ist das Gesetz des Nasiräers: Wenn die Zeit seines Gelübdes erfüllt ist, so soll man ihn vor die Tür der Stiftshütte führen, 14 da soll er dem HERRN sein Opfer bringen, ein einjähriges, männliches, tadelloses Lamm zum Sündopfer, und einen tadellosen Widder zum Dankopfer, 15 und einen Korb mit ungesäuerten Kuchen von Semmelmehl, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, samt ihrem Speisopfer und ihren Trankopfern. 16 Und der Priester soll es vor den HERRN bringen und soll sein Sündopfer und sein Brandopfer zurichten. 17 Und er soll dem HERRN den Widder zum Dankopfer bereiten samt dem Korbe mit dem ungesäuerten Brot; auch soll der Priester sein Speisopfer und sein Trankopfer zurichten. 18 Der Nasiräer aber soll sein geweihtes Haupt scheren vor der Tür der Stiftshütte, und soll sein geweihtes Haupthaar nehmen und es in das Feuer werfen, das unter dem Dankopfer ist.(Apostelgeschichte 18.18) 19 Und der Priester soll von dem Widder die gekochte Vorderkeule nehmen und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korbe und einen ungesäuerten Fladen und soll es dem Nasiräer auf seine Hände legen, nachdem er sein geweihtes Haar abgeschoren hat. 20 Und der Priester soll es vor dem HERRN weben. Das ist dem Priester heilig, samt der Webebrust und der Hebekeule. Darnach mag der Nasiräer Wein trinken. (3. Mose 7.29) 21 Das ist das Gesetz für den Nasiräer, der ein Gelübde tut, und das Opfer, das er dem HERRN für seine Weihe darbringen soll, außer dem, das seine Hand sonst zu leisten vermag. Wie er gelobt hat, so soll er tun, nach seinem Weihegesetz.


      Nasiräer waren Menschen, die durch eine Weihe Gott gehörten. Entweder wurden sie schon als Kinder Gott geschenkt, wie der Richter und Prophet Samuel, oder sie weihten sich selbst Gott.
      Simson und Johannes der Täufer waren von Mutterleib abgesondert bzw. Nasiräer
      Auch Frauen durften sich weihen lassen.
      Warum durften die "Gottgeweihten" die Haare nicht schneiden.
      Warum war Simons außergewöhnliche Kraft in seinen Haaren (habe ich nie verstanden)

      Eine weiterer Frage ist natürlich die Bedeutung des "Vorschattens": Welche geistliche Wahrheit des Neuen Bundes, wird durch die "Weihe" im Alten Bund angezeigt?

      Eine Gelübde auf Zeit war auch möglich - warum? Warum endete diese Absonderung für Gott.
      Danach war das Scheren des Hauptes Vorschrift, und auf Alkohol, Trauben(Rosinen) und Traubensaft musste nicht mehr verzichtet werden
      Warum?
      Paulus scherte sein Haupt. Offensichtlich gehörte das Scheren noch zum Gelübde.
      Mir ist Paulus Gelübde ein Rätsel....? Vielleicht verstehe ich hier den Text völlig falsch

      Apostelgeschichte 18,18:
      18 Paulus aber blieb noch lange daselbst; darnach machte er einen Abschied mit den Brüdern und wollte nach Syrien schiffen und mit ihm Priscilla und Aquila. Und er schor sein Haupt zu Kenchreä, denn er hatte ein Gelübde. (4. Mose 6.2) (4. Mose 6.5) (4. Mose 6.13) (4. Mose 6.18)(Apostelgeschichte 21.24)

      Warum sein Haupt scheren..? für welches Gelübde?
      Auf jeden Fall musste Paulus mit seinem Haar keine Opferungszeremonien, wie im AT veranstalten.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Versuche mich kurz zu halten...

      AT:
      Schlachter2000 in der Fußnote1 zu 4.Mose 6:2 (SLT)
      >>Nasiräer geht auf die hebr. Wurzel nazar zurück, die bedeutet:
      sich (Gott) weihen, enthaltsam sein; von der Sünde abgesondert und Gott hingegeben leben.
      <<

      Es gibt einige Kennzeichen / Vorschriften für Nasiräer (Gottgeweihte) im AT...
      z.B. Weintrauben[produkte]verbot (inkl. Alkohol, Weintrauben, Rosinen, Essig) und weitere Dinge (vielleicht später hierzu)...

      NT:
      Es gibt eine Verbindung zum NT-Begriff "nazoraios" (griech.) "Nazarener/Nazoräer":
      a) [Bewohner] der Stadt Nazareth bzw.
      b) dem Thema/Wort "Gelübte/Geloben/Geweihter aus dem AT ...
      c) eventuell auch Verbindung zum hebr. Wort "nezer" ("Spross/Zweig") = Messiasvrheisung ...

      Einige Schlüsselverse im NT:

      1!!) Matthäus 2:23 (ELB)
      >>23 Und kam und wohnte in einer Stadt, genannt Nazareth; damit erfüllt würde, was durch die Propheten geredet ist: "Er wird Nazoräer/(Nazarener)13 genannt werden."<<
      >>Fußnote13 (ELB): Dies ist eine andere Form für das bei Mk (und teilweise Lk) überlieferte "Nazarener"; es ist möglich, dass in Anlehnung an Jes 11,1 das hebr. Wort nezer (d. h. Spross) anklingt.<<

      vgl. Matthäus 26,69-75: Petrus verleugnet Jesus...:

      "Auch du warst mit Jesus, dem Galiläer." (V.69c)
      "Auch dieser war mit Jesus, dem Nazoräer/Nazarener." (V.71c)
      "Wahrhaftig, auch du bist einer von ihnen, denn auch deine Sprache verrät dich." (V.73c)

      --> Bei Matthäus eine Ortsbezeichnung für aus Nazareth kommend.

      --> Bei Markus und Lukas (inkl. lukanische Apostelgeschichte inkl. Paulusgeschichte) hingegen öfters geistlich bzw. auch messianisch verwendet/eingebettet, z.B.:

      o) "du Sohn Davids" (Mk.10:47 // Lk.18:37-38 )
      o) "war Prophet" (Lk.24:19 )
      o) "dem Gekreuzigten ... auferweckt/auferstanden" (Mk.16:6 )
      o) Heilung eines Gelämten am Tempeleingang "im Namen Jesu Christi, des Nazoräers/Nazareners" (Apg.3:6 vgl. Apg.4:10)
      o) zu Paulus/Saulus (Bekehrungs-Rückblick): "... Ich bin Jesus, der Nazoräer/Nazarener, den du verfolgst." (Apg.22:8 )
      o) "... Sekte der Nazoräer/Nazarener" (Apg.24:5 )
      o) Paulus in Apg.26:8-9 !!

      --> Beim Johannesevangelium (3x) bin ich mir nicht sicher... denke dort Beides.

      Allgemein:
      Hier alle 30 Bibelverse die diese Worte verwenden:
      Nasiräer, Nazarener, Nazoräer

      PS: es ist dies m.M.n. eines der spannendsten Worträtsel (oder Doppeldeutigkeiten?) der Bibel insgesamt...

      LG, franz :wink:

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John Q. Public ()

    • JESUS=DER SPROSS/ZWEIG(="NEZER") aus NAZARETH = Der GOTTGEWEIHTE (="NAZAR") = OHNE SÜNDE!

      John Q. Public schrieb:

      >>Nasiräer geht auf die hebr. Wurzel nazar zurück, die bedeutet:
      sich (Gott) weihen, enthaltsam sein; von der Sünde abgesondert und Gott hingegeben leben.<<
      Dieser >>Nasiräer<< = >>Nazarener<< war >Jesus von Nazareth<, von Gott durch die Jungfrauengeburt durch den Heiligen Geist >>von der Sünde abgesondert<<!

      John Q. Public schrieb:

      Es gibt eine Verbindung zum NT-Begriff "nazoraios" (griech.) "Nazarener/Nazoräer":
      a) [Bewohner] der Stadt Nazareth bzw.
      b) dem Thema/Wort "Gelübte/Geloben/Geweihter aus dem AT ...
      c) eventuell auch Verbindung zum hebr.Wort "nezer" ("Spross/Zweig") = Messiasverheissung
      Sehr gut erklärt!

      John Q. Public schrieb:

      es ist möglich, dass in Anlehnung an Jes 11,1 das hebr. Wort nezer (d. h. Spross) anklingt.<<
      Dto.!
    • Azatoth schrieb:

      Also was Paulus betrifft, der scherte das Haupthaar, weil sein Gelübde nun vorbei war und er die Last los werden wollte.
      Seit wann ist eine Weihe für Gott eine Last? Warum endete eine Weihe für Gott überhaupt?

      Im AT wurden die Haare als etwas sehr Wertvolles Gott geopfert

      Norbert Chmelar schrieb:

      Dieser >>Nasiräer<< = >>Nazarener<< war >Jesus von Nazareth<, von Gott durch die Jungfrauengeburt durch den Heiligen Geist >>von der Sünde abgesondert<<!

      Nein, so kannst du nicht auslegen.

      John Q. Public schrieb:

      PS: es ist dies m.M.n. eines der spannendsten Worträtsel (oder Doppeldeutigkeiten?) der Bibel insgesamt...
      John hat es gut beschrieben. Es geht hier um ein berechtigtes Worträtsel oder Doppeldeutigkeit. Mehr aber auch nicht.!!
      Jesus hat vom Weinstock getrunken und Tote berührt. Von langen Haaren wird nie berichtet.
      Damals war es Sitte, dass die Männer kurze Haare trugen und die Frauen lange.

      Johannes der Täufer war ein Nasiräer...ebenso Simson..., beide hatten lange Haare

      Jesus war natürlich ein Gottgeweihter, daran gibt es keine Zweifel, aber ich erkenne keinen Nasiräer.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo Elli!

      Elli59 schrieb:

      Warum war Simons außergewöhnliche Kraft in seinen Haaren (habe ich nie verstanden)
      Simson hatte ja keine übermenschlichen Kräfte weil er ein „Langhaariger“ war, sondern weil der „Geist Jahwehs / Jehovas“ auf ihm war. Diesen Geist hatte er, weil er ein Nasiräer war und als solcher ein besonderes Verhältnis zu Gott hatte. Dieses Verhältnis hat Simson aufs Spiel gesetzt, indem er sich in eine Situation gebracht hat, die letztendlich dazu geführt hat, dass man ihm seine Haare abschneiden konnte. Es war Simsons eigene Schuld, dass die Philister ihm schließlich eines der Kennzeichen eines Nasiräers wegnehmen konnten. Von da an war er kein Nasiräer mehr, das Gelübde war gebrochen und Gott nahm seinen Geist (und somit seine Kraft) von ihm.

      Gruß, GMacS
    • Hallo (Elli59 und Alle),

      Lest z.B. mal aufmerksam Johannes 7,40-43.50 (vor allem Vers 41+42+52!!)...

      Jesus lässt dieses offensichtliche Missverständnis seiner Herkunft, - nämlich Nazareth (in Galiläa) versus dem prophezeiten Bethlehem (in Judäa) stehen... Er korrigiert diese Missverständnis nicht...

      Nur wer ehrlich+suchend NACHFRAGT oder ehrlich+suchend NACHFORSCHT wird sehr wahrscheinlich die Lösung rausfinden: Geboren in prophezeiten Bethlehem (der Davidskönigsstadt) und aufgewachsen wo anders (nämlich Nazareth).

      Dieses ehrliche Suchen ist der Knackpunkt. Ist fast immer so (im Glaubensleben).


      Ebenso /detto beim Thema Nazarener/Nasiräer, - für die einen nur eine Orts-Herkunftsbezeichnung, - für die anderen ein (zusätzlich) "Gottgeweihter"...

      ;)

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • Gane MacShowan schrieb:

      Es war Simsons eigene Schuld, dass die Philister ihm schließlich eines der Kennzeichen eines Nasiräers wegnehmen konnten. Von da an war er kein Nasiräer mehr, das Gelübde war gebrochen und Gott nahm seinen Geist (und somit seine Kraft) von ihm.
      Ja, durch die vielen Sünden....hat wohl an Sünden nichts ausgelassen....wurde ihm die von Gott gegebene Weihe (schon im Mutterleib)genommen. Das Zeichen war dann das Abschneiden seines Haars.
      Dann wird es aber nochmals spannend.
      Die Philister waren die Feinde Gottes im Land. Gott hatte seinem Volk den Auftrag gegeben, diese Feinde auszurotten (5. Mo; Jos 13)
      So bat er Gott: „Herr, Herr; gedenke doch meiner und stärke mich doch nur diesmal, o Gott, damit ich an den Philistern eine einmalige Rache nehme für meine beiden Augen" (Ri 16,28). Er stemmte sich gegen die Säulen, so dass das ganze Haus, in dem er war, zusammenbrach und rund 3.000 Menschen ums Leben kamen.

      Ich denke, das Simson hier Gott ein "Opfer" brachte

      Wir könnten hier die Opferung eines Nasiräer sehen, nachdem ihm die Haare geschoren wurden.(Außerhalb der Stiftshütte)
      Er musste anschließend Schuld -Sühnopfer und Brandopfer darbringen. Erst nach diesem Opfern war die Weihe beendet. Offensichtlich musste das Gelübde mit einer Entsühnung enden. Nach dem Gesetz mussten sie opfern um dann "Rein von Schuld" zu sein.
      Kein Nasiräer konnte sündlos sein und deshalb mussten sie ihre Schuld nach dem Schneiden der Haare mit Opfer sühnen.
      Im Hebräerbrief 11, wird Simson zu den Glaubenshelden gezählt. Sein Glaube am Ende seines Lebens mit Selbstaufopferung und Töten der Philister war wohl das Entscheidende um vor Gott als "Gerechter" durchzugehen..

      John Q. Public schrieb:

      Jesus lässt dieses offensichtliche Missverständnis seiner Herkunft, - nämlich Nazareth (in Galiläa) versus dem prophezeiten Bethlehem (in Judäa) stehen... Er korrigiert diese Missverständnis nicht...
      Das musste er auch nicht..,..vielleicht sollten sie einfach nochmal nachlesen, was über den Messias geschrieben stand.

      John Q. Public schrieb:

      Ebenso /detto beim Thema Nazarener/Nasiräer, - für die einen nur eine Orts-Herkunftsbezeichnung, - für die anderen ein (zusätzlich) "Gottgeweihter"
      Mit Sicherheit gibt es hier eine berechtigte Verbindung. Nun hat Jesus aber vom Weinstock getrunken. Leichen berührt und es wird nicht berichtet, dass er lange Haare trug.

      Hier könnten wir daran denken, dass der Traubensaft/Wein ein Bild für Jesus Blut darstellt.
      Bei Leichen berühren:
      Vielleicht, weil Jesus der Herr über Leben und Tod ist. ER ist das Leben in Person

      Aber so ganz bringe ich das noch nicht zusammen.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Aber schon die frühesten christlichen Darstellungen Jesu und Ikonen der Ostkirche zeigen Jesus mit langen Haaren! Ebenso in jedem Jesus-Bibelfilm, den ich bislang gesehen habe!
      Wenn du diese Bilder als Ersatz zum Bibelstudium nimmst, dann kannst du das so machen.

      In den 10 Geboten steht etwas über: Du sollst dir kein Bildnis machen!!

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      In den 10 Geboten steht etwas über: Du sollst dir kein Bildnis machen!!
      Ja, ganz gewiss - und doch wurde GOTT - in der Gestalt des Jesus von Nazareth - Mensch, (fast) wie Du und ich. Er wurde "der zweite (= bessere!!!) Adam" !
      ===> Damit wurde Gott sichtbar - die Jünger und Israeliten sahen "Gott in menschlicher Gestalt" . ===> Das ist doch das großartige am Christentum: GOTT WURDE MENSCH, um uns zu erlösen! ===> Dies feiern wir an den 3 Weihnachtstagen vom 24.12. bis zum 26.12. eines jeden (Kirchen-) Jahres!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Hallo Norbert!

      Norbert Chmelar schrieb:

      Elli59 schrieb:

      es wird nicht berichtet, dass er lange Haare trug.
      Aber schon die frühesten christlichen Darstellungen Jesu und Ikonen der Ostkirche zeigen Jesus mit langen Haaren! Ebenso in jedem Jesus-Bibelfilm, den ich bislang gesehen habe!
      Zur Zeit Jesu war es unter den jüdischen Männern nicht üblich mit langen Haaren rumzulaufen! Alles was wir über das Aussehen Jesu wissen ist, dass er sich optisch nicht von anderen männlichen Israeliten seiner Zeit unterschied:

      Matthäus 26, 48-50 (Neue Welt Übersetzung 1986): Nun hatte ihnen sein Verräter ein Zeichen gegeben, indem er sprach: „Wen immer ich küsse, der ist es; nehmt ihn in Gewahrsam.“ Und geradewegs auf Jesus zugehend, sagte er: „Guten Tag, Rabbi!“ und küßte ihn sehr zärtlich. Jesus aber sprach zu ihm: „Freund, zu welchem Zweck bist du hier?“ Dann traten sie herzu und legten Hand an Jesus und nahmen ihn in Gewahrsam.

      Hätte Jesus langes Haar gehabt, hätte er sich von seinen Jüngern optisch unterschieden. Judas hätte nur sagen müssen: "Verhaftet den Typ mit den langen Haaren!" Stattdessen musste Judas ihn durch einen vorher abgesprochenen Begrüßungskuss kenntlich machen. Warum wohl?

      Gruß, GMacS
    • Gane MacShowan schrieb:

      Hätte Jesus langes Haar gehabt, hätte er sich von seinen Jüngern optisch unterschieden. Judas hätte nur sagen müssen: "Verhaftet den Typ mit den langen Haaren!" Stattdessen musste Judas ihn durch einen vorher abgesprochenen Begrüßungskuss kenntlich machen. Warum wohl?
      Ich vermute, dass zusätzlich zu den bereits geäußerten Argumenten auch schlichtweg die Dunkelheit in der die Verhaftung Jesu stattfand ein Problem für die Soldaten bei der Identifikation darstellen hätte können. Mit dem Kuss war es eindeutig. Sie hatten wohl auch sowas wie Fackeln mit, aber wenn's wirklich dunkel ist und nur die Fackeln flackern, da kann man schon mal wen verwechseln.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Elli59 schrieb:

      es wird nicht berichtet, dass er lange Haare trug.
      Aber schon die frühesten christlichen Darstellungen Jesu und Ikonen der Ostkirche zeigen Jesus mit langen Haaren! Ebenso in jedem Jesus-Bibelfilm, den ich bislang gesehen habe!
      Ist nicht so wichtig, avber bitte welche und wo ? Ich kenen aus Griechenland den Christos PAntokrator - der hat keine Hippie- Frisur!


      Und der Warnung, man solle sich kein Bildnis noch Gleichnis machen, sollten wir doch mehr Beachtung schenken : Wie formt -verformt - die Darstellung des glatt Langlockigen, nicht ganz Dunkelhaarigen - so im Nazarenerstil - user Jesusbild ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Ich vermute, dass Jesus die Erfüllung dessen, was Gott mit der Anweisung eines Narisäers-Gelübde zeigen wollte, war.

      Jesus konnte vom Weinstock essen und trinken, weil er sagte, dass ER der wahre Weinstock ist .
      Die Trauben sind die Früchte des Weinstocks...Jesus sagt, wir wären die Reben...

      Dann gibt es die Äußerung beim Abendmahl die mir zu denken gibt.
      Es gibt eine Verbindung von den Früchten des Weinstocks mit dem Blut Jesus. Dieses Blut brachte uns Sühnung und Reinigung.

      Matthäus 26,26:
      Da sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.(1. Korinther 10.16) (1. Korinther 11.23-25) 27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; 28 das ist mein Blut des neuen Testaments, welches vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. (2. Mose 24.8) (Jeremia 31.31) (Hebräer 9.15-16) 29 Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesen Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich's neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.

      Vielleicht habt ihr hier Gedanken, die weiterhelfen könnten.
      Glaubt ihr, dass wir mit Jesus im Himmel Wein trinken werden, oder denkt ihr dass "Wein"(Abendmahl) nur ein weiteres Bild für das erlösende Blut Jesus darstellt? Die vollkommene Erlösung ( ohne Sünde) werden wir erst im Himmel erfahren.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      nicht mehr von diesen Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, da ich's neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.

      Vielleicht habt ihr hier Gedanken, die weiterhelfen könnten.
      Glaubt ihr, dass wir mit Jesus im Himmel Wein trinken werden, oder denkt ihr dass "Wein"(Abendmahl) nur ein weiteres Bild für das erlösende Blut J
      Ad 1 : : Ich halte es für ein - mir lieb gewordenes - Bild - das eine hier, das andere in ´der "Ewigkeit. Mit der Erwartung darauf, in jdem Abendmahl "vergegenwärtigt" als schwaches Abbild zwischen dem einen und dem anderen - Abendmahl..

      Ad 2, . Randbemerkung : "Gewächs es Weinstockes" - -"genea" - NUR in den Einsetzungesworten des Abendmahles, so auch bei Paulus. Zum Nachdenken.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Wichtige Anmerkung:

      "Gottgeweihter" bzw. Nasiräer zu sein gibt es in verschiedenen Formen/Arten:

      a) mit äußerem Zeichen (z.B. lange Haare) und/oder mit Ernährungszeichen (z.B. Traubenprodukte) und/oder weiteren Ge-/Verboten,
      b) aber auch ohne äußerem Zeichen.

      Auch zeitlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der (speziellen) "Gottesweihe":

      I) lebenslang,
      II) zeitlich begrenzt,
      III) aus der Gottesweihe gefallen (oder zeitweise gefalllen)


      verschiedene Beispiele:

      zu a) Richter Simson/Samson (Richter 13,5+7+14 Haare + für Mutter Traubenprodukte)
      zu a) (Prophet+Richter) Samuel (1. Samuel 1,11 Haare)
      zu a) Johannes der Täufer (Lukas 1,13-15 Traubenprodukte)
      zu b) Jesus Christus (maximal Jesu Untergewand durchgängig aus einem Stück könnte als "äußeres" Zeichen gedeutet werden Joh. 19,23 --> vgl. damalige Hohepriesterkleidung)


      zu I) Johannes der Täufer (lebenslang) und Samuel (bereits durch seine Mutter für lebenslang) und Jesus Christus (lebenslang, u.a. Lukas 1,35; 24,19 uvm.)
      zu II) Paulus (zeitlich begrenzt in Apg. 18,18)
      zu II) zeitlich einige Judenchristen der Jerusalemer Gemeinde in Apg. 21 (Verse 23+24+26)
      zu III) Simson/Samson (eigentlich lebenslang gedacht, fiel ab davon ab, kam aber wieder zurück)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Nasir%C3%A4er schrieb:

      Ein Nasiräer (vom hebräischen Nasir (נָזִיר), das etwa mit „Asket“ zu übersetzen ist) ist im Judentum ein Mensch, der Gott gegenüber freiwillig einen besonderen Eid leistet. Bestandteile des Eides sind:
      1. auf alkoholische Getränke wie Wein und Bier völlig zu verzichten, ebenso auf Weintrauben, Rosinen und Essig,
      2. sich keiner Leiche und keinem Grab zu nähern, selbst wenn es sich um einen nahen Verwandten handeln sollte,
      3. sich nicht die Haare und den Bart zu schneiden.
      Diese Bestimmungen finden sich im 4. Buch Mose im sechsten Kapitel. Haare und Bart des Nasiräers werden vor Beginn der festgesetzten Zeit abrasiert.


      Im antiken Judentum brachte der Nasiräer nach Ablauf dieser Zeit zum Abschluss ein Tieropfer im Jerusalemer Tempel dar, und Haare und Bart wurden noch einmal abgeschnitten. Wenn der Nasiräer doch in die Nähe einer Leiche kam, etwa wenn in seinem Beisein ein Mensch plötzlich verstarb, war die bisherige Zeit ungültig und die Zählung der Tage begann von neuem.


      Gewöhnlich wurde der Eid auf Zeit geleistet, üblich waren der
      jüdischen Überlieferung nach zwischen dreißig und hundert Tage. Es gab aber auch Nasiräer auf Lebenszeit, die bereits von ihren Eltern für diesen Lebensweg erwählt worden waren. Die ekanntesten unter den letzteren waren der Richter Samson, der Prophet Samuel und Johannes der Täufer. Von dem christlichen Apostel Paulus ist bekannt, dass er diesen Eid zumindest einmal auf Zeit ablegte, [...]


      PPS: auch heute gibt es noch jüdische oder christliche Menschen/(Mönche/Nonnen/'Geistliche') die ein zeitliches oder lebenslanges/"ewiges" Gelübte ablegen... mit oder ohne äußerem Zeichen (Haarschnitt, Kleidung, verschiedenen Enthaltsamkeiten, etc.)

      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«