Welchen Stellenwert hat E. White bei STA?

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    • Ich habe nicht sehr viel von ihr gelesen, aber sie sagte ja selber, dass man alles was sie schreibt anhand der Bibel prüfen soll und bei Unklarheiten immer die Bibel recht hat. Also genauso wie es Luther über die Apokryphen gesagt hatte: Das sind Bücher, so nicht der heiligen Schrift gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind. (ich teile Luthers Meinung über die Apokryphen aber in keinster Weise!)
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • Welche Meinung wird gelten gelassen bei diesem Thema.

      Deine - Meine - Bibel - E.G.White selbst ??

      Fakt ist, in der STA gilt bei der Bewertung von ausserkanonischen Schriften das Sola-scriptura- Prinzip. Daher nimm doch einfach:
      a) die klaren Aussagen der Bibel, die besagen, welche Kriterien ein Prophet erfüllen muss um als göttlich inspiriert zu gelten
      b) dann muss du dir nur noch klar werden, wie du "Inspiration" definierst: Verbalispiration oder Personalinspiration.

      a) und b) ergeben dann ein Mathematisches Ergebnis "X"

      Bei mir persönlich ist ein eindeutiges Ergebis rausgekommen.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Lichtkrieger84 schrieb:

      Gilt sie als Prophetin gleichauf mit denen der Bibel und werden ihre Schriften gleich gewertet?
      Ich habe sehr wenig von Ihr gelesen,aber das was ich gelesen habe zeigt mir das sie mit Gott in einer sehr engen Verbindung stand.

      Wer sie nur nach Ihren Schriften beurteilt,wird Ihr vermutlich nicht ganz gerecht.

      Ihr Einsatz in der neugegründeten Kirche, das Ringen beim umsetzen ihrer Visionen zb. (Weltweite Mission,Gesundheit,Erziehung,Lehre,Gründung von Verlagen...) macht Sie zu einer außergewöhnlichen Person!
    • Bogi111 schrieb:

      macht Sie zu einer außergewöhnlichen Person!
      Ganz meine Meinung! Paulus, Jeremia, Amos, Mose und Co - waren ja auch außergewöhnliche Personen.

      Im übrigen - einfach mal zum Bedenken - Prophet übersetzt ins Dt. = Bote bzw. Botschafter, eine Person die eine Botschaft von einem Dritten erhält und weitergibt.

      Prophet Gottes = Bote Gottes

      Upps, da ist ja schon ein Merkmal gemäß der Bibel. Aber hat E.G. White Botschaften von gott bekommen? Nun, das ssollte jeder für sich selbst beantworten.
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Bogi111 schrieb:

      Ich habe sehr wenig von Ihr gelesen,
      Ich hab sehr viel von ihr gelesen und die Naherwartung des Kommen Jesu und die perfektionistischen Charakterforderungen, die sie mit Nachdruck formuliert hat, die hat vielen Menschen viel Druck gemacht, Diese Art von Drängen kann ich in der Bibel nicht sehen.

      Man muss eben ihre Zeit, ihre eigene Entwicklung und ihre Motivation verstehen und kann nicht eins zu eins Briefe an damals lebende Menschen auf irgendjemanden beziehen......

      Außerdem , finde ich, ist sie niemals ein Ersatz für den Geist Gottes im Heute.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Nun, was machst du dann aber mit Texten wie Off. 12, 17 + Off. 14,6 ff

      Dort wird nicht gesagt, dass die Gemeinde Gottes "fast alle Gebote" bzw, die "meisten" Gebote Gottes halten wird. Hier geht sogar die Bibel davon aus, dass es Menschen geben WIRD, die ALLE Gebote halten werden.

      Ist dass nicht auch eine "perfektionistische Cahrakterforderung"?

      Und die Aufrufe, jederzeit bererit zu sein für die Wiederkunft der Herrn, durch Jesus selbst ausgesprochen, ist das eine falsche Naherwartung?

      Klar muss ich ihre aussagen ins heute übertragen, dass machte nwir mit Jesaja und Amos ja auch nicht anders.

      Frage: Was meinst du mit "Geist Gottes im Heute"?
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • Pfingstrosen schrieb:

      und die perfektionistischen Charakterforderungen, die sie mit Nachdruck formuliert hat, die hat vielen Menschen viel Druck gemacht, Diese Art von Drängen kann ich in der Bibel nicht sehen.
      Ich hatte Bücher aus den um 1900,die waren schon hart formuliert.

      Das entsprach damals nicht meinem kindlichem Glauben den ich mir von Liebe Gottes vorstellte.

      Deshalb ging ich meinen Weg, der ziemlich holprig war, aber ich Gott persönlich erleben durfte.
    • Hallo.

      Zunächst Grundsätzliches:

      Ein Prophet (na´abi) ist wörtlich: Der Sprecher eines Anderen. Ein Prophet spricht also ursprünglich für Gott.

      Es gab aber von Beginn der Prophetie an auch Menscvhen, die lediglich behaupteten, Propheten zu sein. In Wirklichkeit sprachen sie aber nicht für Gott, sondern für den Satan. Das waren dann die falschen Propheten.Die gibt es heute auch, und zwar en masse.

      Nun muss jeder Mensch an Hand der biblischen Kriterien für sich selbst prüfen, wie er jemand einschätzt, der behauptet, ein Prophet zu sein oder von dem man dies sagt.

      Als Kriterien gelten für mich: Die Aussagen des Propheten, und sein gesamtes Leben, sein Handeln und Tun. Wenn das alles mit den göttlichen Kriterien überein stimmt, sollte ich ihn als Propheten anerkennen.

      Es gibt dabei aber immer auch die Möglichkeit, dass ein göttlicher Prophet etwas tut oder sagt, das nicht von Gott stammt. Das war schon so in biblischen Zeiten. Warum sollte es heute anders sein.

      Inspiration geschieht immer durch den Heiligen Geist. Wichtig ist m.E., dass er sich nicht widerspricht. Was ein späterer Prophet sagt, muss also immer mit dem überein stimmen, was der Heilige Geist schon früher hat verkündigen lassen. Von unterschiedlichen Graden der Inspiration ist mir in der Bibel nichts bekannt.

      Ich besitze etwa 80 Bücher von Ellen White in englisch, und alle deutschen Ausgaben. Und habe sie bis auf vielleicht 5 Bücher auch alle gelesen. Dabei habe ich in keinem Buch einen Widerspruch zur Bibel gefunden. Es war aber zu erwarten (da sie ja eine jüngere Botin Gottes war als die biblischen Propheten), dass sie auch Dinge sagt, die so nicht in der Bibel stehen, ihr aber auch nicht widersprechen. Ich sehe das für mich als eine Art von "Erweiterung" an.

      Ich habe als junger Bauhandwerker mit erheblichen Kräften ihre Bibel in der Hand gehalten, die sie im Gesicht aufgeschlagen fast eine halbe Stunde mit einer Hand hoch hielt. Damals war ihr Enkel in Deutschland und hatte die Bibel dabei. Ich konnte sie nicht drei Minuten mit ausgestreckten beiden Händen hoch halten (die Bibel war Blei schwer), sie aber mit einer Hand eine halbe Stunde lang. Das ist mir unerklärlich.

      Bevor Gott sie berief, hatte er zwei Männer berufen. Doch beide weigerten sich, den Auftrag an zu nehmen. Und auch sie wollte nicht. Aber Gott hat ihr deutlich gemacht, was das für Konseqzenzen für die haben werde.

      Ihr Enkel hat mir auf Nachfrage erklärt, dass Gott ihr die Dinge, die sie im "Großen Kampf" beschreibt, in der Art einer Dia-Schau, nicht aber in der Art eines Films, gezeigt habe. Die zwischen den Standbildern fehlenden Stücke habe sie dann auf Grund von Informationen ergänzt, die sie aus geschichtlichen Werken entnommen habe. Dies kann man heute noch überprüfen, da diese Werke in ihrer Bücherei noch erhalten sind. Dies hat für mich manche ihrer Äußerungen verständlich gemacht. Neben ihrem Amt als Botin Gottes (sie lehnte es strikt ab, eine Prophetin genannt zu werden) war sie auch ein Kind ihrer Zeit und hat manches geschrieben, was man nur auf dem Hintergrund ihrer zeitlichen Umgebung richtig ein ordnen kann. Ich denke da z.B. an die Sache mit ihrer Warnung vor Essig Gebrauch, ihr Schnittmuster für das Reform Kleid oder ihre Ablehnung des Fahrrad fahrens usw. Aber genau so kann man auch nicht alles, was die biblischen Propheten schreiben, eins zu eins in die heutige Zeit hinein nehmen.

      Wenn ich die verschiedenen Strömungen, die sich im Laufe des Bestehens in den STA breit machen wollten, betrachte, so muss ich sagen, dass Gott durch ihr Wirken unsere Freikirche davor bewahrt hat zu einer Sekte zu werden.. Sie hat uns aber auch davor bewahrt, den Weg der Verweltlichung zu gehen, den man heute bei den großen Kirchen beobachten kann.

      Für mich kann ich sagen, dass ich in meiner persönlichen Verantwortung vor Gott durch ihr Wirken sehr ermutigt und gestärkt worden bin. Ich möchte ihren Rat nicht missen. Aber die Bibel ersetzt sie nicht, und sie steht auch nicht neben ihr, sondern immer darunter. Erst dann kann man sie richtig ein ordnen.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Pfingstrosen schrieb:

      die perfektionistischen Charakterforderungen, die sie(= Frau White!) mit Nachdruck formuliert hat, die hat vielen Menschen viel Druck gemacht, Diese Art von Drängen kann ich in der Bibel nicht sehen.
      Das ist >>pharisäerhafter und gesetzlicher Glaube<<, den schon Jesus abgelehnt hatte!
      --> siehe: "Ihr habt gehört, dass gesagt wurde... Ich (und damit GOTT JAHWEH selbst!) aber sage euch...!" ( BERG- PREDIGT JESU in Matth.5-7 )

      Pfingstrosen schrieb:

      Außerdem , finde ich, ist sie niemals ein Ersatz für den Geist Gottes im Heute.
      So ist es, denn "DER GEIST WEHT, WO ER WILL!" (Johannes 3,8)

      christ.ai schrieb:

      Und die Aufrufe, jederzeit bereit zu sein für die Wiederkunft des Herrn, durch Jesus selbst ausgesprochen, ist das eine falsche Naherwartung?
      Nein! Wir sollen jeden Tag, jede Stunde und jede Minute bereit sein, den Herrn Jesus zu erwarten, denn "Jesus kommt bald!" (Offb.22,7+12+20)

      benSalomo schrieb:

      Ich habe als junger Bauhandwerker mit erheblichen Kräften ihre Bibel in der Hand gehalten, die sie im Gesicht aufgeschlagen fast eine halbe Stunde mit einer Hand hoch hielt. Damals war ihr Enkel in Deutschland und hatte die Bibel dabei. Ich konnte sie nicht drei Minuten mit ausgestreckten beiden Händen hoch halten (die Bibel war Blei schwer), sie aber mit einer Hand eine halbe Stunde lang. Das ist mir unerklärlich.
      Eine schöne Legende und ein schönes Märchen!

      benSalomo schrieb:

      ihre Ablehnung des Fahrrad fahrens
      Vollkommen verrückt...! Gerade, wenn man wie die Siebenten Tages Adventisten(STA) zu Recht "gesundes Leben" propagiert, wie die STA! (?????)
    • Lichtkrieger84 schrieb:

      Gilt sie als Prophetin gleichauf mit denen der Bibel und werden ihre Schriften gleich gewertet? Oder ist sie nur eine sehr abgesehene Bibel Forscherin?
      Ich denke die Bedeutung EGW unter den STA ist im schwinden.
      Als ich vor ca. 20 Jahren zur Gemeinde kam begann dort noch jeder zweite Satz in der Sabbatschulgruppe mit: EGW hat gesagt ! Als ich die Gemeinde verließ hörte ich so was kaum noch. Während früher niemand an der Lichtgestalt EGW auch nur anstreifen durfte wagen heute immer mehr STA auch öffentlich einen kritischeren Blick auf sie zu werfen.
      Und das tut der STA-Kirche meiner Meinung nach gut. Das Schrifttum von EGW ist doch schon sehr überholt und vieles nicht mehr zeitgemäss.
      Eine Frau aus der nordamerikanischen Prärie vor 150 Jahren hat keine Antworten mehr für Suchende moderne Menschen.
      Die (offizielle) Überhöhung von EGW und ihren Ideen wird der STA zukünftig wohl eher im Weg stehen als nützen.

      Lg Andi
    • christ.ai schrieb:

      Nun, was machst du dann aber mit Texten wie Off. 12, 17 + Off. 14,6 ff

      Dort wird nicht gesagt, dass die Gemeinde Gottes "fast alle Gebote" bzw, die "meisten" Gebote Gottes halten wird. Hier geht sogar die Bibel davon aus, dass es Menschen geben WIRD, die ALLE Gebote halten werden.

      Ist dass nicht auch eine "perfektionistische Cahrakterforderung"?
      Nein, das ist keine perfektionistische Chrakterforderung eines Menschen, das ist eine Verheißung eines Gottes für seine Kinder.
      Für mich ist das ein sehr großer Unterschied.

      @Norbert Chmelar

      Das mit dem Fahrradfahren muss man sich genau ansehen.....es ging um die Anschaffungskosten eines Fahrrades zur damaligen Zeit . Ich denke man könnte das heute mit einem sehr teuren Auto vergleichen, es macht keinen Sinn eine Familie in finanzielle Schwierigkeiten zu stürzen, nur um einem Prestigegedanken oder kurzfristigem Vergnügen nachzugehen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Predigertagung in Bogenhofen. Ich war eingeladen. Gerhard Pfandl - zuletzt BRI - referierte über EGW und eine sei etwa dem 7 Jahrhundert aufgepropfte Legende : Maria Magdalena, die salbende Sünderin.

      Pfandl haarkliein und alle Elemente der zusammengwürfelten Begebenheiten einander gegenüberstellend ( Ort der Salbung, Grund der Salbung, Salbende, Medium der Salbung, Reaktion der dies Miterlebenden, Jesu Worte - - ) erklärte klar und deutlich . Jesus sei mindestnes zweimal nach biblischem Zeugnis gesalbt worden ( - vielleicht auch öfter, da man einem ehrengas eine solche Salbung zueil werdenliess). Also zwei Salbungen..

      Aber : EGW beschreibe nur eine Salbung - - DAHER HABE ES NUR EINE SLBUNG GEGEBEN.. Punkt.

      Ja, und die Sünderin Lukas 7 ist zugkeich Maria aus Magdala und in Bethanien)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • nixwisser schrieb:

      Lichtkrieger84 schrieb:

      Gilt sie als Prophetin gleichauf mit denen der Bibel und werden ihre Schriften gleich gewertet? Oder ist sie nur eine sehr abgesehene Bibel Forscherin?
      Ich denke die Bedeutung EGW unter den STA ist im schwinden.
      Nixwisser, das kommt auf die Gegend an.


      Am 30. April 1957 spach im Schottenstiftein Pater namens Czejai über die Adventisten, sehr gut vorbereitet, gewählte Sprache - und kam zum Schluss darauf, dass diese bibelgläubigen Menschen halt leider eine Prophetin hätten - -

      Sofort nach Beendigung der Rede gingen zwei "Werksangestellte", Verlag und so, später Schatzmeister und Jugendsekretär, zum Referenten und brachten höflich, aber deutlichst eine Korrekur vor: Nein-nein-nein, wir stehen ganz auf dem alleinigen Fundament der Bibel, EGW habe eine ganz nebensächliche Bedeutung und sei kaum relevant für Theologie, für Glaube, Leben und Vekündigung - -


      Na ja, 15 Jahre später etwa war es dann anders, ganz anders. Hier, jetzt und heute: Lies ein paar Nummern von "Salvation&Service" - im Internet abrufbar.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Na ja, 15 Jahre später etwa war es dann anders, ganz anders. Hier, jetzt ud heute : Lies ein paar Nummern von "SAlvation&Srevice" - im Internet abrufbar.
      Das ist euch doch nicht so in den Schoß gefallen. Da waren doch bestimmt bestimmte Kräfte am Werk oder?

      Allein die heutige Interpretation der 3-Fachen Engelsbotschaft, heute gelesen im " Adventisten Heute 02/2017" gefällt mir!
    • Hallo @Pfingstrose,
      ich denke wir beide liegen gar nicht so weit auseinander.
      Klar sind die Texte in Off. 12,17 in gewisser Weise eine Verheißungen, aber sie sind auch eine Bedingung. Und daher sind die Aussagen von EGW korrekt und im biblischen Einklang.
      Was man bei allen dt. Übersetzungen nicht vergessen darf - es sind Übersetzungen. Ich selbst habe EGW nicht im engl. Original gelesen. Aber ich habe von vielen Seiten schon gehört - glaubhaft - das EGW im engl. Original bei weitem nicht so hart, absolut und gesetzlich drüber kommt wie dies in den dt. Übersetzungen der Fall ist. Man sollte halt nicht vergessen, wer die Bücher vor 100 Jahren ins Dt. übersetzt hat. Damals waren die STA´s in Dt. nunmal von einem andere n"Schalg" als heute (Stichwort: Mentalität)


      nixwisser schrieb:

      Ich denke die Bedeutung EGW unter den STA ist im schwinden.
      Als ich vor ca. 20 Jahren zur Gemeinde kam begann dort noch jeder zweite Satz in der Sabbatschulgruppe mit: EGW hat gesagt ! Als ich die Gemeinde verließ hörte ich so was kaum noch. Während früher niemand an der Lichtgestalt EGW auch nur anstreifen durfte wagen heute immer mehr STA auch öffentlich einen kritischeren Blick auf sie zu werfen.
      Und das tut der STA-Kirche meiner Meinung nach gut. Das Schrifttum von EGW ist doch schon sehr überholt und vieles nicht mehr zeitgemäss.
      Eine Frau aus der nordamerikanischen Prärie vor 150 Jahren hat keine Antworten mehr für Suchende moderne Menschen.
      Die (offizielle) Überhöhung von EGW und ihren Ideen wird der STA zukünftig wohl eher im Weg stehen als nützen.
      @nixwisser: Da stimme ich dir zu und doch nicht zu -
      Ja, EGW wird inzwischen nicht mehr so verkrampft gesehen. Niemand wird mit EGW-Zitaten erschlagen. Und es hat ein heilsames Überdenken der Position von EGW für unseren Glauben stattgefunden. Als Folge des Überdenkens begründen wir unseren Glauben nicht mehr mit EGW-Zitaten, sondern mit der Bibel - so war es ja auch immer von EGW selbst empfohlen worden. In diesem Sinne ist die Bedeutung von EGW in der STA "im schwinden".

      Nein, ihre Bedeutung für die Geschichte der STA und unser HEUTIGES Glaubensleben ist in keiner Weise im Schwinden. Denn alle deine Argumente
      - überholt, nicht mehr zeitgemäß, keine Antworten mehr für Suchende moderne Menschen - sind genauso für die biblischen Autoren gültig. Denn eins ist gewiss - Mose, Jesaja, Amos oder Paulus sind mindestens 2000 Jahre länger als EGW "überholt", "nicht mehr zeitgemäß" und haben genauso wenig "Antworten für Suchende moderne Menschen".
      Es gibt alleine 42.000 christliche Kirchen. Aber laut Jesus nur EINEN Weg der zum Ziel führt!!!
    • IST ELLEN GOULD WHITE WIRKLICH NEBENSÄCHLICH?

      philoalexandrinus schrieb:

      EGW habe eine ganz nebensächliche Bedeutung
      Das wäre mir neu...! (???)

      philoalexandrinus schrieb:

      EGW habe eine ganz nebensächliche Bedeutung und sei kaum relevant für Theologie, für Glaube, Leben und Vekündigung - -

      christ.ai schrieb:

      Und es hat ein heilsames Überdenken der Position von EGW für unseren Glauben stattgefunden. (Wo bitte... ???)

      Dann müsste man aber auch deren Lehre vom "Seelenschlaf" beiseite legen, da diese den Worten Jesu eindeutig (Mth.10,28/Lk.16,19ff./Lk.23,43) widerspricht...!
    • christ.ai schrieb:

      Hallo @Pfingstrose,
      ich denke wir beide liegen gar nicht so weit auseinander.
      Klar sind die Texte in Off. 12,17 in gewisser Weise eine Verheißungen. , aber sie sind auch eine Bedingung. Und daher sind die Aussagen von EGW korrekt und im biblischen Einklang.
      Was man bei allen dt. Übewusstegen nicht vergessen darf - es sind Übersetzungen. Ich selbst habe EGW nicht im engl. Original gelesen. Aber ich habe von vielen Seiten schon gehört - glaubhaft - das EGW im engl. Original bei weitem nicht so hart, absolut und gesetzlich drüber kommt wie dies in den dt. Übersetzungen der Fall ist. Man sollte halt nicht vergessen, wer die Bücher vor 100 Jahren ins Dt. übersetzt hat. Damals waren die STA´s in Dt. nunmal von einem andere n"Schalg" als heute (Stichwort: Mentalität)


      nixwisser schrieb:

      Ich denke die Bedeutung EGW unter den STA ist im schwinden.
      Als ich vor ca. 20 Jahren zur Gemeinde kam begann dort noch jeder zweite Satz in der Sabbatschulgruppe mit: EGW hat gesagt ! Als ich die Gemeinde verließ hörte ich so was kaum noch. Während früher niemand an der Lichtgestalt EGW auch nur anstreifen durfte wagen heute immer mehr STA auch öffentlich einen kritischeren Blick auf sie zu werfen.
      Und das tut der STA-Kirche meiner Meinung nach gut. Das Schrifttum von EGW ist doch schon sehr überholt und vieles nicht mehr zeitgemäss.
      Eine Frau aus der nordamerikanischen Prärie vor 150 Jahren hat keine Antworten mehr für Suchende moderne Menschen.
      Die (offizielle) Überhöhung von EGW und ihren Ideen wird der STA zukünftig wohl eher im Weg stehen als nützen.
      @nixwisser: Da stimme ich dir zu und doch nicht zu -Ja, EGW wird inzwischen nicht mehr so verkrampft gesehen. Niemand wird mit EGW-Zitaten erschlagen. Und es hat ein heilsames Überdenken der Position von EGW für unseren Glauben stattgefunden. Als Folge des Überdenkens begründen wir unseren Glauben nicht mehr mit EGW-Zitaten, sondern mit der Bibel - so war es ja auch immer von EGW selbst empfohlen worden. In diesem Sinne ist die Bedeutung von EGW in der STA "im schwinden".

      Nein, ihre Bedeutung für die Geschichte der STA und unser HEUTIGES Glaubensleben ist in keiner Weise im Schwinden. Denn alle deine Argumente
      - überholt, nicht mehr zeitgemäß, keine Antworten mehr für Suchende moderne Menschen - sind genauso für die biblischen Autoren gültig. Denn eins ist gewiss - Mose, Jesaja, Amos oder Paulus sind mindestens 2000 Jahre länger als EGW "überholt", "nicht mehr zeitgemäß" und haben genauso wenig "Antworten für Suchende moderne Menschen".
      Hallo christ.ai !
      EGW mit Paulus zu vergleichen find ich schon sehr gewagt. Und was dieser über die Gerechtigkeit aus Glauben geschrieben hat ist wohl ewig zeitgemäß.
      Gegen die Schreiblust von EGW hatte Paulus allerdings keine Chance und wahrscheinlich auch keine Zeit. Die Frau schrieb über Ernährung, Erziehung, Bildung, Ehe und Familie usw.usw.
      Kein Gebiet auf dem EGW nicht wusste wie es richtig geht. Obwohl vieles davon heute völlig überholt ist wird daran festgehalten weil es von EGW ist.
      Ich habe einmal einen Ernährungsvortrag in einer Sta-Gemeinde besucht der auf EGW Lehren aufgebaut war. Da blieb meinem Internisten die Spucke weg als ich ihm meine neuesten
      Erkenntnisse weitergab. Den Vortragenden kümmerte das nicht, was ist schon ein Arzt gegen eine Botin Gottes.
      Das klingt jetzt sicher sehr polemisch aber ich habe so viel Fragwürdiges von dieser Frau gelesen das ich die Vehrehrung die ihr in der STA-Kirche entgegengebracht wird nicht
      verstehen kann.

      Lg Andi
    • UNTERSCHIED ZWISCHEN DEM INSPIRIERTEN GOTTESWORT UND DEN SCHRIFTEN VON ELLEN WHITE!

      christ.ai schrieb:

      Denn alle deine Argumente
      - überholt, nicht mehr zeitgemäß, keine Antworten mehr für Suchende moderne Menschen - sind genauso für die biblischen Autoren gültig. Denn eins ist gewiss - Mose, Jesaja, Amos oder Paulus sind mindestens 2000 Jahre länger als EGW "überholt", "nicht mehr zeitgemäß" und haben genauso wenig "Antworten für Suchende moderne Menschen".
      Jesaja ist v.a. seit 1948 (=Staatsgründung Israels + Beginn der Endzeit) absolut "UP-TO-DATE" und brand-aktuell, weil es Prophezeiungen für unsere (End)Zeit enthält und >Die Rückkehr der Juden aus aller Welt nach Israel< sehr deutlich beschreibt. Man lese nur mal das Kapitel Jesaja 66, wo wir >Staatsgründung< (Jes.66,8) und >Eroberung Jerusalems< (Jes.66,10) finden aber auch über einen mögl. III.Weltkrieg (Jes.66,15f.) lesen ! Und auch Amos schreibt in Am.9,11 dass "er die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten wird", was 1948 und 1967 eingeleitet wurde! und Mose sagte den Messias Jesus und den Stern von Bethlehem(4.Mos.24,17)voraus (---> siehe z.B. nur 5.Mos.18,15 + 5.Mos.18,18f.) und den "Grossen Kampf" (1.Mos.3,15)!
      Und außerdem sind alle diese Stellen GOTTES WORT und vom Heiligen Geist inspiriert und >>gott-gehaucht<< (auf Griechisch: >theopneustos< ---> siehe 2.Tim.3,16), was man von den Schriften von EGW - nach derer eigenen Aussage - absolut nicht sagen kann! Und zu Paulus hat nixwisser richtig folgendes geschrieben:

      nixwisser schrieb:

      EGW mit Paulus zu vergleichen find ich schon sehr gewagt.
      Und was dieser über die Gerechtigkeit aus Glauben geschrieben hat ist wohl ewig zeitgemäß.
      Ganz genauso ist es !!!