Welchen Stellenwert hat E. White bei STA?

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    • Bogi111 schrieb:

      In einer Unterhaltung sollte der Andere auch Verständniss haben wie er verstanden wird.
      Lieber Bogi,
      ein ganz klares "Nein" von meiner Seite. Das sehe ich anders. Die Botschaft einer Aussage deutet der Empfänger nicht der Sender. Mehr als Dir zu erklären, wie ich etwas meine kann ich nicht tun. Für das was Du denkst oder herausliest (was nicht geschrieben steht), bin nicht ich verantwortlich, sondern Du. Eben weil ich keinen Einfluss auf Deine Gedanken oder Dein Verständniss habe. Das mag rücksichtlos klingen, ist es aber nicht.

      Bogi111 schrieb:

      Es so zu deuten wie Du es machst, hat bei mir ein komisches Geschmäckle...
      Ja, Deine Deutungsversuche hinterlassen bei mir auch einen ganz komischen Nachgeschmack. Ich finde es gut, dass Du das so direkt und ehrlich angesprochen hast. Da bin ich Dir sehr dankbar, denn so können wir daran was ändern. Ich würde mich freuen, wenn wir in Zukunft bei Unklarheiten einfach nachfragen, statt zu deuten. Ich hoffe sehr, dass wir so unsere Kommunikationsbasis zukünftig noch angenehmer gestalten können.

      :thumbsup:
    • Die wahren Grundsätze der Psychologie in der Heiligen Schrift — Die wahren Grundsätze der Psychologie finden wir in der Heiligen Schrift. Der Mensch erkennt seinen eigenen Wert nicht. Weil er nicht auf Jesus, den Anfänger und Vollender seines Glaubens blickt, handelt er so, wie es seinem Temperament und seinem Wesen entspricht. Wer zu Jesus kommt, an ihn glaubt und sich ihn zum Vorbild nimmt, wird verstehen, was es bedeutet, Macht zu erhalten, um „Gottes Kinder zu werden“ ... Wer eine echte Bekehrung erlebt hat, wird auch die Verantwortung erkennen, „mit Furcht und Zittern“ seine Erlösung fest zu machen und vom Aussatz der Sünde ganz frei zu werden. Wer dies erfahren hat, wird demütig und vertrauensvoll seine Abhängigkeit von Gott erkennen. Manuskript 121, 1902; My Life Today 176. {ICP1 22.2}Ein Gott untergeordneter Verstand entwickelt sich harmonisch — Gott nimmt die Menschen an, so wie sie sind, und bildet sie für die Arbeit in seinem Werk aus, wenn sie bereit sind sich ihm unterzuordnen. Alle Gaben werden aktiviert, wenn der Geist Gottes aufgenommen wird. Unter dem Einfluss des Heiligen Geistes wird sich der Verstand harmonisch entwickeln, wenn er rückhaltlos Gott untergeordnet wird. Der Mensch wird verständiger und erfüllt die Erwartungen Gottes. Aus einem schwachen, unentschlossenen wird ein starker, beständiger Charakter. Zwischen Christus und seinen Nachfolgern entwickelt sich eine so enge Beziehung, dass der Christ seinem Herrn immer ähnlicher wird und klarere und umfassendere Ansichten entwickeln kann. Er bekommt ein tieferes Verständnis der Dinge und kann vernünftiger urteilen. Durch die Leben spendende Kraft der „Sonne der Gerechtigkeit“ wird er so motiviert, dass er zu Gottes Ehre viel Frucht bringen kann. Gospel Workers 285.286 (1915). {ICP1 22.3}

      Welchen Stellenwert hat E.G.W., wenn man so einen Text liest?
      Ich würde es vergleichen mit einem Therapeuten oder Vorarbeiter...einem Menschen , der Themen vorgibt......vorantreiben möchte....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • James Gabriel schrieb:

      Für das was Du denkst oder herausliest (was nicht geschrieben steht), bin nicht ich verantwortlich, sondern Du. Eben weil ich keinen Einfluss auf Deine Gedanken oder Dein Verständniss habe. Das mag rücksichtlos klingen, ist es aber nicht.
      Wo habe ich Dich für meine Gedanken verantwortlich gemacht? Ich schreibe was ich verstehe und sage es Dir.

      Du kannst mich dann verbessern wenn ich etwas falsch verstanden habe, oder es Deiner Glaubenserkenntnis nicht entspricht.

      Wenn wir das Wort Gottes lesen, wird es von vielen vermutlich unterschiedlich verstanden und ausgelegt werden.

      Gott lässt uns gemeinsam suchen, ohne Vorwurf...oder Anklage. ;)
    • Bogi111 schrieb:

      Wo habe ich Dich für meine Gedanken verantwortlich gemacht?
      Lieber Bogi, ich habe versucht Dir etwas sachlich zu erklären. Es war nur ein Beispiel und sonst nichts,
      ohne Vorwurf und ohne Anklage ;)

      Schade, dass Du das als Vorwurf verstanden hast.

      Bogi111 schrieb:

      Du kannst mich dann verbessern wenn ich etwas falsch verstanden habe, oder es Deiner Glaubenserkenntnis nicht entspricht.
      Wenn Du mich mal falsch verstehen solltest, erkläre ich mich gerne - Dich "verbesseren" liegt mir fern.
      Und warum sollte ich Dich "verbessern", nur weil etwas nicht meiner Glaubenserkenntnis entspricht ? Ich finde diese Aussage unsinnig. Ich habe eine andere Meinung als Du, mehr nicht. Und ich lasse auch andere Meinung gelten, kapier das bitte endlich mal.

      Bogi111 schrieb:

      Wenn wir das Wort Gottes lesen, wird es von vielen vermutlich unterschiedlich verstanden und ausgelegt werden.
      Ja, genau das hatte ich ein paar Beiträge zuvor gesagt...
    • James Gabriel schrieb:

      Und ich lasse auch andere Meinung gelten, kapier das bitte endlich mal.
      Dann schauen wir mal?
      In Deinem Post Nr.33 schrieb christ.ai, das die EGW die biblischen Aussagen in verständlicher Form geschrieben oder wiedergegeben hat.
      Darauf Deine Antwort: Das mag sein aber wozu!!! Es reicht Jesus und der HL.Geist...

      Darauf ich:...ich hatte einen Lehrer!

      Das war für Dich offensichtlich ein Ärgerniss, das ich Dir was unterstelle, mit entsprechenden klarstellungen,alles sachlich.

      Ich finde es gut das es Literatur gibt die den Glauben / die Bibel erklären.

      Das ist sogar gottgewollt:
      Apostelgesch.8,29
      29 Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen.
      30 Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest?
      31 Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen.
      32 Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf.
    • christ.ai schrieb:

      Auch sehe ich nicht, warum die Reformatoren automatisch den Status eines Propheten erhalten sollten - bzw. haben - nur weil der Hl. Geist ihnen die Bibel geöffnet hat und sie dadurch verlorene Wahrheiten wiederentdeckt haben.
      Automatisch nicht, aber durch ihr Leben bezeugen diese, ob sie auch "prophetisch" tätig waren.

      christ.ai schrieb:

      Das kann bzw. passiert auch heute noch.
      Ja, denn "der Geist weht wo er will!"

      christ.ai schrieb:

      Nicht missverstehen - das schmälert in keiner Wiese die immense Bedeutung der Reformatoren. Nur - Propheten sind sie deshalb nicht.
      Darüber lässt sich trefflich streiten...!

      Pfingstrosen schrieb:

      Wer eine echte Bekehrung erlebt hat, wird auch die Verantwortung erkennen, „mit Furcht und Zittern“ seine Erlösung fest zu machen und vom Aussatz der Sünde ganz frei zu werden.
      Der fettgedruckte Satz ist für uns Menschen unmöglich, denn schon das AT stellt in 1.Könige 8,46 ernüchternd fest: "...es gibt keinen Menschen, der nicht sündigt!" (siehe auch Römer 5,12)
      Das sollte das Ziel sein, das wir in unserem Leben aber wohl nicht erreichen werden...(?) ---> siehe z.B. 1.Joh.1,10 ("wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so lügen wir.")

      Pfingstrosen schrieb:

      Wer dies erfahren hat, wird demütig und vertrauensvoll seine Abhängigkeit von Gott erkennen.
      Von unserem ersten bis zu unserem letzten Atemzug - also von der Geburt bis zum Tode - sind wir jederzeit stets abhängig von Gott! Und nach dem Tode erst Recht...!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Welche Bedeutung hat ein Mensch, wenn er seinen Brüdern und Schwestern folgende Texte schreibt?:

      Die entscheidende Stunde ist jetzt sehr nahe ... Sind wir vorbereitet, fest zu bleiben bei der Verteidigung der Gebote Gottes und des Glaubens an Jesus? Vor der Kreuzigung erklärte der Heiland seinen Jüngern, daß er getötet werden und aus dem Grabe wieder auferstehen würde, und Engel umgaben sie, um seine Worte ihren Herzen und Gemütern einzuprägen.1 Die Jünger aber erwarteten eine irdische Befreiung vom römischen Joch und konnten den Gedanken nicht ertragen, daß Jesus, der Mittelpunkt ihrer Hoffnung, einen schmachvollen Tod erleiden sollte. {CKB 10.5}
      Die Worte, an die sie sich hätten erinnern sollen, entschwanden ihrem Gedächtnis, und als die Zeit der Prüfung kam, waren sie unvorbereitet. Jesu Tod zerstörte ihre Hoffnungen vollständig, als ob er sie nie auf sein Sterben hingewiesen hätte. {CKB 11.1}
      So wird uns in den Weissagungen die Zukunft ebenso deutlich erschlossen, wie sie den Jüngern durch Christi Worte erschlossen wurde. Die Ereignisse, die mit dem Ende der Gnadenzeit und dem Vorbereitungswerk für die Zeit der Trübsal in Verbindung stehen, werden uns klar veranschaulicht. [Der folgende Satz ist nach dem englischen Original zitiert] Aber sehr viele haben nicht mehr das Verständnis dieser wichtigen Wahrheiten, so als ob sie nie offenbart worden wären. Satan wacht, um jeden Einfluß von ihnen abzulenken, der sie zur Seligkeit tauglich machen könnte. Der große Kampf 594.595 (1911). {CKB 11.2}
      Endzeitprophetie verlangt unsere Aufmerksamkeit
      Dann sah ich den dritten Engel [Offenbarung 14,9-11]. Mein begleitender Engel sagte: „Furchtbar ist sein Werk. Schrecklich ist seine Mission. Er ist der Engel, der den Weizen vom Unkraut scheidet und den Weizen für die himmlische Scheune bindet oder versiegelt. Diese Dinge sollten alle Gedanken, die ganze Aufmerksamkeit beschäftigen.“ Frühe Schriften von Ellen G. White 109 (1854). {CKB 11.3}
      Wir werden uns vor der Obrigkeit verantworten müssen für unseren Gehorsam gegenüber Gottes Geboten, um den Grund unseres Glaubens bekanntzumachen. Und die Jugend sollte das begreifen. {CKB 11.4}
      Die jungen Menschen sollten die Ereignisse kennen, die vor Abschluß der Weltgeschichte stattfinden werden; denn diese Dinge betreffen unser ewiges Wohlergehen. Lehrer und Studenten sollten ihnen mehr Aufmerksamkeit widmen. Testimonies for the Church VI, 128.129 (1900). {CKB 11.5}
      Wir sollten auf die Wegzeichen achten, die uns zeigen, in welcher Zeit wir leben. Manuscript Releases IV, 163 (1895). {CKB 11.6}
      Wer sich unter Gottes Herrschaft begibt, um sich von ihm führen zu lassen, wird den steten Gang der Ereignisse verstehen, wie sie nach seinem Willen vorgesehen sind. Testimonies for the Church VII, 14 (1902). {CKB 11.7}
      Wir
      sollten uns mit der Erfüllung der Prophetie in der Geschichte und mit
      dem Wirken Gottes in den großen Reformationsbewegungen befassen. Dann
      werden wir die Entwicklung der Ereignisse begreifen, wenn sich die
      Nationen zur letzten Auseinandersetzung innerhalb des großen Kampfes
      erheben. Testimonies for the Church VIII, 307 (1904). {CKB 11.8}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      Welchen Stellenwert hat E.G.W., wenn man so einen Text liest?
      Denjenigen, den Du richtig in Deinem Beitrag NR. 48 ge(be)schrieben hast!

      Pfingstrosen schrieb:

      Die jungen Menschen sollten die Ereignisse kennen, die vor Abschluß der Weltgeschichte stattfinden werden; ... (Testimonies for the Church VI, 128.129 (1900).
      Unbedingt!
    • Lieber Bogi,


      Bogi111 schrieb:

      Das war für Dich offensichtlich ein Ärgerniss, das ich Dir was unterstelle, mit entsprechenden klarstellungen,alles sachlich.
      Ich frage mich eher, welch einen Ärger Dir meine Worte bereitet haben müssen, dass Du dich nach Stunden noch immer damit beschäftigst und nichts besseres zu tun hast, als mich recht spitzfindig anzuklagen und mir die Worte zu verdrehen. Ich habe Dir die Hand zum Frieden gerreicht, welche Du angesichts Deines Beitrages wohl ausgeschlagen hast. Mir scheint, als ob ich Dich in Deinem Stolz verletzt habe. Ich werde mich nicht rechtfertigen, da ich keinen Grund sehe, mich auf derartige sinnlose Diskussionen mit Dir einzulassen. Wie gesagt, Du verstehst meine Aussage von Post 33 nicht richtig, hast auch nicht nach einer Erklärung gebeten, sondern dies vielmehr als Grund zur Anklage genommen.


      James Gabriel schrieb:

      Das mag sein. Nur wozu ? Wir haben doch einen direkten Draht zu Jesus. Auch das biblische Versprechen, dass wenn es uns an Weisheit oder Verstehen mangelt, wir Gott darum bitten dürfen. Schließlich ist es doch der Geist Gottes der uns lehrt & erkennen lässt. Ist die Führung des Geistes etwa zu wenig ?

      Ich bin mir dessen durchaus bewusst, dass ich auf meinen Glaubensweg noch viel zu lernen habe und manchmal furchtbar kompliziert bin. Vielmehr betrübt es, dass gerade durch Deinen letzten Post Dein wahres Gesicht zum Vorschein kam. Der Dialog mit Dir war sehr interessant. Ich bewundere Dein allumfassendes Wissen über Gott, Jesus und vor allem über andere Menschen, die Du nicht mal kennst und welche nicht Deiner Meinung sind... Ich empfinde auch Unbehagen über Deinen geistlichen Stolz, welcher es Dir wohl erst möglich macht, ein derartiges Denken über andere Menschen zu entwickeln. Ich empfinde keine Wut oder Groll über Dich oder Deine Worte, sondern wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Dich der Herr reichlich segnen möchte.

      Ich frage mich, was wäre wohl, wenn Jesus eine ganz andere Sicht hätte, auf Menschen die Du in Deiner selbstgerechten Art anklagst. Henryk, Demut war stets ein wichtiges Thema für Dich, und es tut mir weh, wenn ich sage, dass Deine Demut angesichts Deiner Worte wohl nur eine fromme Fassade war.

      In Joh 8,32 steht etwas von Wahrheit... Angesichts Deiner stolzen und selbstgerechten Worte hast Du wohl alle Wahrheit erkannt, aber Deine vielbezeugte Wahrheit und Freiheit erfährst Du wohl nur, wenn Du andere Menschen anklagen kannst. Wie derartig müssen meine Worte wohl für Dich störend sein, wenn es Dir zum anklagen eines anderen reicht, wenn man nicht Deiner Meinung ist...

      Der Verkläger der Brüder... Aber keine Sorge, Du verklagst keinen Bruder, denn wer etwas anderes als Du denkt oder glaubt, ist nicht Dein Glaubensbruder, er ist Dein Gegner und Feind, den Du zurecht anklagen darfst.

      Lieber Hendryk, möge der Herr Dich reichlich segnen !
    • Gott fordert uns auf, uns mit großartigen und reinen Gedanken zu beschäftigen. Er möchte, dass wir über seine Liebe und Gnade nachdenken und uns sein wunderbares Wirken im Erlösungsplan bewusst machen. Immer klarer werden wir dann die Wahrheit erkennen. Immer brennender und inbrünstiger wird unser Wunsch nach einem reinen Herzen und vollkommenen Verständnis werden. Der Mensch, der sich in der reinen Atmosphäre geheiligter Gedanken bewegt, wird durch die Beschäftigung mit dem Wort und durch Gottes Nahesein umgewandelt werden. {BRG 45.1}
      „... und bringen Frucht in Geduld.“ Lukas 8,15. Die das Wort hören und bewahren, bringen in Gehorsam Frucht. Ob das Wort Gottes im Herzen aufgegangen ist, zeigt sich an guten Werken, die das veränderte Wesen und Leben in Christus hervorbringt. Christus konnte von sich sagen: „Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen.“ Psalm 40,9. „Ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ Johannes 5,30. Und die Schrift sagt: „Wer da sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.“ 1.Johannes 2,6. {BRG 45.2}
      Das Wort Gottes verurteilt oft bestimmte ererbte und erworbene Charakterzüge und Gewohnheiten eines Menschen. Der Hörer jedoch, dessen Herz wie guter Boden ist, nimmt das Wort mit all seinen Bedingungen und Forderungen an und unterwirft ihm rückhaltlos alles, was er tut. Die Vorschriften und Gesetze sterblicher, irrender Menschen verlieren für ihn im Vergleich zum Wort des ewigen Gottes an Bedeutung. Von ganzem Herzen und mit ungeteilter Willenskraft sucht er das ewige Leben; Verlust, Verfolgung, ja selbst der Tod können ihn nicht davon abbringen, der Wahrheit gehorsam zu sein. {BRG 45.3}
      Er bringt Frucht „in Geduld“. Niemand, der das Wort Gottes annimmt, bleibt von Schwierigkeiten und Prüfungen verschont; doch die Anfechtung kann den wahren Christen nicht beunruhigen oder gar entmutigen. Auch wenn wir nicht erkennen können, wie eine Sache ausgehen wird oder was Gott mit uns vorhat, sollen wir doch unser Vertrauen nicht wegwerfen, sondern uns an die Liebe und Gnade unseres Herrn erinnern, unsere Sorgen bei ihm abladen und geduldig auf sein Heil warten. Das geistliche Leben wird durch Kampf stark. Bewährung in der Anfechtung festigt den Charakter und schenkt uns wertvolle geistliche Gaben. Die Frucht des Glaubens, der Sanftmut und der Liebe reift oft am besten in stürmischen und dunklen Tagen. {BRG 45.4}
      „Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen.“ Jakobus 5,7. So soll auch der Christ geduldig darauf warten, dass das Wort Gottes in seinem Leben Frucht bringt. Gott beantwortet unsere Bitte um geistliche Gaben oft dadurch, dass er uns in Lebenslagen bringt, in denen solche Früchte reifen können; aber manchmal verstehen wir seine Absicht mit uns nicht und stellen ängstliche Fragen. Geistliche Gnadengaben können sich jedoch nur durch Wachstum und Fruchttragen entwickeln. Unsere Aufgabe dabei ist es, das Wort Gottes anzunehmen, es zu bewahren und ihm zu gehorchen. Nur dann wird es in uns seinen Zweck erfüllen. {BRG 46.1}
      „Wer
      mich liebt, der wird mein Wort halten“, sagt Jesus, „und mein Vater
      wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm
      nehmen.“ Johannes 14,23.
      Ein stärkerer, vollkommener Wille wird uns regieren, denn wir sind in
      lebendiger Verbindung mit der Quelle, die uns für alle Belastungen die
      nötige Kraft spendet. Unser Leben steht unter der Herrschaft Jesu
      Christi. Wir leben nicht länger, wie allgemein üblich, mit
      selbstsüchtigen Zielen, sondern Christus lebt in uns. Sein Charakter
      offenbart sich in unserem Wesen, und wir bringen die Früchte des
      Heiligen Geistes: „Der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach,
      der dritte dreißigfach.“ {BRG 46.2}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Warum ist dieser vor dem 1.Korintherbrief geschriebene Brief des Paulus nicht erhalten geblieben? Vielleicht finden ihn Archäologen irgendwann mal...?
      Für mich ist das in erster Linie nicht eine Frage des Findens sondern es hat vielmehr mit der Kanonisierung der Bibel zu tun. Eine Frage, in der sich die verschiedenen christlichen Gruppierungen bis heute nicht einig sind.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Da werden die großen Personen der Kirchengeschichte - wie ein Athanasius, ein Petrus Waldus, ein John Wycliff, ein Jan Hus, ein Martin Luther, ein Huldrich Zwingli, ein Jean Calvin und ein John Wesley - die man auch alle als Propheten Gottes bezeichnen könnte - total außen vor gelassen! ===> Nicht akzeptabel!!!

      Propheten sind inspirierte Menschen, welche von Gott berufen wurden, in Seinem Namen zum Volk Gottes zu sprechen. Ganz genau so wie das beispielsweise Mose, Jesaia, Petrus oder Paulus gemacht haben. Sie geben Zeugnis von Jesus Christus und lehren sein Evangelium. Sie teilen den Willen Gottes mit und erklären sein wahres Wesen. Sie sprechen mit Kühnheit und Klarheit. Sie prangern die Sünde an und warnen vor ihren Folgen. Manchmal werden sie inspiriert, zu unserem Nutzen von künftigen Ereignissen zu prophezeien.

      Die erwähnten Kirchenväter waren zwar auch inspirierte Menschen, nach meiner bescheidenen Meinung aber keine Propheten (siehe oben). Man sollte Reformatoren nicht mit Propheten verwechseln.

      Auch EGW bezeichnete sich selber niemals als Prophetin (Adventisten mögen mich korrigieren, falls dies falsch ist). Wir sollten sie deshalb meiner Meinung nach auch nicht als Prophetin bezeichnen. Ganz sicher war und ist sie eine höchst inspirierte Frau, welche die Menschen näher zu Gott geführt hat. Ich sehe EGW vorallem als Reformatorin, welche neue Lehren und Erkenntnisse brachte und die Menschen näher zu Gott führte.

      :)
    • Pfingstrosen schrieb:

      Und die Schrift sagt: „Wer da sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.“ 1.Johannes 2,6. {BRG 45.2}
      Bitte um Aufklärung was die Abkürzung >> BRG << bedeutet !?!

      Pfingstrosen schrieb:

      Unser Leben steht unter der Herrschaft Jesu
      Christi.
      Wir leben nicht länger, wie allgemein üblich, mit
      selbstsüchtigen Zielen, sondern Christus lebt in uns. Sein Charakter
      offenbart sich in unserem Wesen, und wir bringen die Früchte des
      Heiligen Geistes: „Der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach,
      der dritte dreißigfach.“
      Ja - das ist der Ideal-Zustand, den alle Christen anstreben sollten: "CHRISTUS IN UNS/ CHRISTUS IN MIR!"
    • Bogi111 schrieb:

      Du musst mich ja sehr gut kennen das Du mich so klar beurteilst.
      Wahrscheinlich kenn ich Dich auch so sehr gut wie Du mich kennst... ;)
      Wenn Du damit beginnst, andere Menschen anzuklagen, dann musst halt damit rechnen, dass auch was zurück kommt. Du hast Dich einen Dreck besser als ich verhalten und jetzt willst schmollen ?

      Du hast ja immer weiter gebohrt. Ich hab Dir eine friedliche Lösung vorgeschlagen, die hast Du ausgeschlagen. Die Keule hast Du ausgegraben und nicht ich.

      Bogi111 schrieb:

      Deine Tolleranz ist vorbildlich andere Meinungen zu respektieren!
      Du weißt hoffentlich, dass das gröbstens lächerlich ist, oder ?
      Du bist unterstellend, kannst keine andere Meinung zum Thema akzeptieren, fragst nicht mal, wie der Andere etwas meint (soviel zum Thema wie sehr Du gegenüber anderen Meinungen tolerant bist, die Dir nicht passen), verdrehst einem die Worte, wirst anklagend, wenn Du mit Deiner herkömmlichen Tour nicht weiter kommst. Ist nicht das erste Mal, dass Du sowas abziehst...

      Und dann willst Du noch schmollen ?
      Und weswegen machst so einen Zirkus ? Weil man was sagt, was Deinem Empfinden nicht entspricht. Zeugt von Charakter, wenn Du dich dann so verhälst. Von Deinen eigenen Baustellen auf andere ablenken...

      Es gab kein Problem, ich war bereit, mich mit Dir ruhig auszureden. Doch anstatt das anzunehmen, klagst dann lieber an. Zeugt von einer sehr fragwürdigen christlichen Gesinnung, wenn lieber anklägst, als eine friedliche Lösung anzunehmen. Das war Deine Entscheidung.

      So, und ich möchte mit Dir nicht mehr weiter sinnlos darüber diskutieren.
      Es ist Sabbat, also schön friedlich sein ;)
    • christ.ai schrieb:

      Aber lass uns einfach mal darüber philosophieren:
      Wie defenierst du "gesünder"?
      Ich verstehe darunter: vitaler, höhere Lebensqualität bis ins hohe Alter, weniger Anfälligkeit für Krankheiten, ... . Lt. international anerkannter Studien ist die vegetarische Lebensweise mit die gesündeste Lebensweise, die der heutigen Wissenschaft bekannt ist. z. B. Wie werden Spitzensportler ernährt - vegetarisch - Warum nur? wenn "ausgewogen" doch reicht?!
      Ich interessiere mich relativ stark für Sport und bisher habe ich eher das Gegenteil gelesen, fast alle essen auch Fleisch oder Fisch. Bei Djokovic war und ist zum Beispiel seine Ernährung immer wieder ein Thema, weil er dadurch zu wenig Energiereserven habe, war gerade vor diesen Australian Open ein aktuelles Thema.
      Die Studien, die Du ansprichst vergleichen meist Vegetarier oder Veganer mit der gesamten Gruppe der Nichtvegetarier. Bereinigt man aber die Gruppe der Nichtvegetarier mit dem Weglassen von Rauchern ist kein signifikanter Unterschied feststellbar. Es ist sicherlich erwiesen, dass Vegetarier im Schnitt gesünder leben, aber das liegt nicht am Weglassen des Fleisches sondern mit einer generell bewussteren Ernährung. Ich würde jetzt behaupten, dass wenn Personengruppen vergleichen würde, die sich bewusst Ernähren, so würde man keinen Unterschied zwischen Vegetariern und Nichtvegetariern feststellen. Wenn vegetarisch die Ernährungsweise wäre, die man anzustreben hätte, dann hätte sich Jesus sicherlich auch vegetarisch ernährt, hat er aber nicht.

      christ.ai schrieb:

      Na wer hat den noch den vegetarischen Lebensstil vertreten vor 160 Jahre. Mir sind nur die STA´s bekannt - bzw. EGW. Und dass in einer Zeit, wo Zigarrenrauch als heilsam bei Lungenerkrankungen galt und Quecksilber und Arsen als Medizin verordnet wurde.
      Ich hoffe Du verstehst, dass ich nicht das ganze Netz durchforste, aber ein kleiner Blick ins Wikipedia zum Thema Vegetarismus reicht um zu sehen, dass es vor Frau Whites Empfehlungen bereits solche Strömungen in den USA und in Europa gab. Vom Hinduismus oder Buddhismus müssen wir schon gar nicht sprechen.
      Wie gesagt, es bezweifelt keiner, dass die Gesundheitsvorschriften von Frau White für die damalige Zeit fortschrittlich waren, aber diese Strömungen gab es bereits und diese hat sie aufgegriffen. Etwas Prophetisches kann ich daran nicht erkennen. Ich verstehe auch nicht, warum immer alles prophetisch sein muss, aber das liegt vielleicht daran, dass Frau White exzessiv erwähnt dass Gott ihr dies gezeigt hätte. Wahrscheinlich wäre die gute Frau glaubwürdiger, wenn sie diesen Satz weniger benutzt hätte. Gefühlt hat sie in ihrem Leben nach ihrer eigenen Darstellung mehr Informationen von Gott erhalten als alle Propheten zusammen.
      In westeuropa gehen die Meinungen zu Frau White vielleicht auch deswegen sehr stark auseinander, gefühlt auch bei den Adventisten in Drittweltländern sieht das ganz anders aus, da ist alles Gold was Frau White gesagt hat, betrifft übrigens auch eine konservativste Sicht der Kleidung.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Vegetarisch ist eh kokolores, das ist ja nur das Weglassen von Fleisch, so weit ich informiert bin!?
      Aber Fisch, Ei- und Milchprodukte können in rauen Mengen verzehrt werden.
      Das bin ich auch weitgehend. Allerdings mehr aus dem Grund, weil ich Wurst und Fleisch nicht so mag.

      Anders sieht es bei vegan aus. Also dem Weglassen von sämtlichen tierischen Produkten.
      Aber das artet dann oft aus und wird zur Ersatzreligion.
      Ich kenne Diskussionen, ob z.B. Vitamin D3 (aus Fischen gewonnen) gegessen werden darf, oder ob es nur D2 (pflanzlicher Herkunft) sein darf. Es geht hier um Mikrogramm, wohlgemerkt!
      Ob Lippenpflegestifte Bienenwachs enthalten dürfen usw und so fort.........................
    • Das finde ich sehr aktuell!

      Fleisch war niemals die beste Nahrung; aber gegen den Genuß desselben ist nun doppelt Einwand zu erheben, seit die Krankheit unter den Tieren so sehr zunimmt. Solche, die Fleischspeisen genießen, wissen kaum, was sie essen. Wenn sie oft die Tiere lebend sehen könnten und die Qualität des Fleisches, welches sie essen, kennten, so würden sie sich mit Widerwillen abwenden. Die Leute essen beständig Fleisch, welches von Tuberkel- und Krebskeimen durchdrungen ist. Schwindsucht, Krebs und andere schreckliche Krankheiten werden auf diese Weise mitgeteilt. {FA 318.2}
      Oft werden Tiere nach dem Markt gebracht und als Nahrung verkauft, wenn sie so krank sind, daß ihre Eigentümer fürchten, sie noch länger zu behalten. Manche der Mästungsarten für den Markt erzeugen Krankheit. Von Licht und reiner Luft abgeschlossen, die Atmosphäre schmutziger Ställe einatmend, vielleicht an verdorbener Nahrung sich mästend, wird der ganze Körper bald mit schlechten Stoffen durchsetzt. {FA 319.2}
      Oft werden die Tiere weite Strecken transportiert und sind großen Leiden unterworfen, bis sie den Markt erreichen. Von den grünen Weiden weggenommen, stundenlang über heiße, staubige Landstraßen getrieben oder in schmutzige Eisenbahnwagen zusammengedrängt, fieberhaft und erschöpft, oft lange Zeit der Nahrung und des Wassers beraubt, werden die armen Geschöpfe in den Tod getrieben, damit menschliche Wesen sich von ihrem Fleisch ein Mahl bereiten. {FA 319.3}
      In
      vielen Orten werden die Fische durch den Schmutz, von dem sie sich
      nähren, so verdorben, daß sie Krankheit verursachen. Dies ist besonders
      der Fall, wo der Fisch in Berührung mit dem Gossenwasser großer Städte
      kommt. Die Fische, die von dem Inhalt der Abzugsröhren gespeist werden,
      mögen in ferne Gewässer wandern und gefangen werden, wo das Wasser rein
      und frisch ist. Wenn sie dann als Nahrung benutzt werden, bringen sie
      Krankheit und Tod über solche, welche die Gefahr nicht ahnen. {FA 320.1}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Hi

      Einfach noch kurz: Es ist eine Mähr, dass es ein bestes Lebensmittel gibt, die Kombination macht es aus. Wenn Du Dich nur von Tomaten ernährst ist das genau so schädlich, wie wenn Du nur Fleisch isst.

      Btw. Das Argument der Tierhaltung zählt nicht: Jeder hat es selbst in der Hand, welches Fleisch er von welcher Haltung kauft, wer es sich nicht leisten kann, soll verzichten oder sein Fleischkonsum reduzieren.

      Aber für solche Dinge muss man eine Frau White nicht zur Prophetin machen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi