Welchen Stellenwert hat E. White bei STA?

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    • Yppsi schrieb:

      Ich denke manchmal, was wäre wenn Ellen White ein Mann gewesen wäre?
      Wie sähe es dann mit Frauen bei den STA aus? ;)

      Als erstes wurde ein Mann von Gott beauftragt, der Gemeinde Gottes Botschaft zu bringen. Dieser hatte sich aber aus "Angst" vor ded Reaktion verweigert. EGW hatte dann diese Aufgabe aber bereitwillig angenommen.

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    • Ich persönlich empfinde es nicht als angenehm, mit Ellen White innerhalb meines christlichen Taufbekenntnisses oder den STA-Glaubensüberzeugungen konfrontiert zu werden.

      Denn es ist mir bekannt geworden über euch, meine Brüder und Schwestern, durch die Leute der Chloë, dass Streit unter euch ist.
      12 Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu Christus.
      13 Wie? Ist Christus etwa zerteilt? Wurde denn Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft? (1. Korinther 1:11-13)

      Mit meinem Glaubensbekenntnis möchte ich mich zuallererst als Christ bekennen. Dafür ist meine Einstellung bezüglich EGW aber unerheblich.

      Nach meinem Verständnis macht EGW in ihren Schriften viele Aussagen, die ich entweder biblisch nicht bestätigen kann, oder die ich sogar auch als widersprüchlich zu den Aussagen der Bibel wahrnehme.
    • Stofi schrieb:

      Wenn EGW genau das selbe wie die Bibel schreiben würde, bräuchte man sie nicht. Deshalb beurteilt man ihre Aussagen nicht anhand ob man das auch in der Bibel findet, sondern ob es der Bibel widerspricht oder nicht.
      Soweit ich mich erinnere schreibt sie, wenn man ausreichend in der Bibel lesen würde, dann bräuchte man ihre Schriften nicht.

      Ich bin fest davon überzeugt, dass die Heilige Schrift ausreicht um das Heil zu finden.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Darüber hinaus wage ich zu behaupten, dass manche Aussagen E. Whites und ihrer Mitpioniere nicht mit der Bibel übereinstimmen. Für das Christentum ihrer Zeit/Generation brachten sie geistlichen Fortschritt (wie Luther für die römische Kirche). So wirkte Gott auch durch sie. Aber mit tieferer/weiterer Schrifterkenntnis können ihre Schriften nicht mehr mithalten.

      Gott hatte in jeder Generation Menschen, die für ihn zeugten, aber sie sind zur "Ruhe" gelegt. Sie sind "im Himmel aufgeschrieben" (Hebräerbrief 12:23.)

      Sie werden "nicht ohne uns vollendet" (Hebräerbrief 11:40.) durch Gericht und Auferstehung der Toten.

      So wie die Gebrüder Wesley u. a. den Methodismus begründeten, begründeten Edson, Crosier, Hahn, die Whites, Bates u. a. die STA. Die Behauptung, dass ihre Schriften die einzig wahre Bibelauslegung für die Endzeit sein sollten, lag im Interesse ihrer Nachlassverwalter und des Sicherheitsbedürfnisses der Kirchenführung.
    • freudenboten schrieb:

      Darüber hinaus wage ich zu behaupten, dass manche Aussagen E. Whites und ihrer Mitpioniere nicht mit der Bibel übereinstimmen.
      Natürlich nicht, denn sonst hätten nichts revidiert werden müssen und es gibt viele Änderungen von Positionen bei EGW. Sie hat selbst so fundamentale Lehren, wie den Sabbat, nur nach gewissem Zögern angenommen - und gut so! Im Gegensatz zu manchen ihrer Anhänger war sie neuen Erkenntnissen gegenüber durchaus offen, hat aber nach bestem Wissen und Gewissen geprüft.

      Es ist für manche wie beim Lehramt der Kirche, es darf nichts neues geben, das das alte revidiert. Wenn unsere Pioniere einschließlich EGW so gedacht und gehandelt hätten, wären wir heute vielleicht Evangelisch, Methodisten oder was auch immer, aber es gäbe unsere Kirche nicht. Gott offenbart sich jeder Generation und er hat keiner Generation Irrtumslosigkeit zugesagt. Selbst in der Bibel finden wir "faktische" Fehler, aber in den hunderttausend Seiten von EGW - noch dazu häufig überarbeitet -soll alles anders sein, selbst Aussagen zu Medizin oder Ernährung werden von manchen als "verbindlich" und immer gültig propagiert. oder noch "besser" wenn sich irgendeine mehr oder weniger obskure "Studie" findet, die passt, dann wird das als Beleg für die "göttliche Weisheit" in den Schriften von EGW missbraucht (plötzlich ist die sonst bekämpfte Wissenschaft - oder was Maxi Müller darunter versteht - vom Feind zum Verbündeten geworden). So wird EGW in gewisser Weise praktisch ÜBER die Bibel gestellt, aber das wollen die Betroffenen nicht einsehen. Ich bin sicher, sie wäre die erste, die diesen Missbrauch bekämpfen würde!
      Liebe Grüße, Heimo
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich verstehe aber nicht wie du Einfluss definierst....es wird doch kein Film über sie gedreht, wenn sie keinen erheblichen Einfluss hatte oder sie hätte dann vielleicht nicht über alle Lebenslagen geschrieben, wenn sie keinen Einfluss hätte haben sollen.....wie auch immer.....
      man kann mal darüber diskutieren was von ihr positiven und was negativen Einfluss hat und vorallem auf welchen Typ von Mensch man achten sollte, damit kein Personenkult entsteht.
      Liebe Pfingstrose, so wie ich DonDomi verstanden habe, behauptet er, Ellen White habe einen erheblichen Einfluss auf die Ausbildung der Lehren der STA gehabt. Dahinter steht die Absicht ( so klingt das immer), dass die STA neben der Bibel noch eine andere Quelle für ihre Glaubens aussagen haben. Das ist aber definitiv falsch. Es geht nicht um einen allgemeinen Einfluss von EW auf das tägliche Leben der STA in Beruf, Familie und Gemeinde.

      Gerade die NAK hat ja neben der Bibel noch die Apokryphen und noch weiter Apokryphen als Grundlage ihres Glaubens. Wer da im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

      Liebe Grüße von benSalomo,
    • Es geht hier aber um Ellen White, und nicht um die deiner Meinung nach falschen Lehren der NAK!
      Wenn dir die Verteidigungsargumente für E.W. ausgehen, dann eröffne einen Thread über die NAK, oder melde dich in deren Forum an.
      Du bist doch derjenige, der immer wieder verlangt, daß alle ihre Konfession angeben, wenn sie hier schreiben wollen.
      Was passiert, wenn man´s tut, bzw wenn man bekannt gibt, welcher Konfession man angehört, sieht man jetzt.
      Don Domi schreibt und diskutiert sachlich und hat außerdem persönliche Erfahrungen mit STA gemacht.
      So ganz aus der Luft gegriffen sind also seine Anschuldigungen ganz bestimmt nicht.
    • benSalomo schrieb:

      Liebe Pfingstrose, so wie ich DonDomi verstanden habe, behauptet er, Ellen White habe einen erheblichen Einfluss auf die Ausbildung der Lehren der STA gehabt. Dahinter steht die Absicht ( so klingt das immer), dass die STA neben der Bibel noch eine andere Quelle für ihre Glaubens aussagen haben. Das ist aber definitiv falsch. Es geht nicht um einen allgemeinen Einfluss von EW auf das tägliche Leben der STA in Beruf, Familie und Gemeinde.
      Hi

      Ich weiss nach wie vor nicht, wenn man behauptet Frau White hätte einen erheblichen Einfluss auf Eure Glaubensgrundsätze, was daran problematisch ist. Die Bibel alleine ist ein toter Buchstabe erst durch die Auslegung und wie man mit ihr arbeitet wird sie lebendig. Das hat Frau White getan und das haben viele andere auch getan. Ich glaube, man lehnt sich nicht sehr weit aus dem Fenster, wenn man sagt Frau White wäre das Mitglied der STA mit dem grössten Einfluss auf Euren glauben. Solche Pioniere findet man in fast jeder Glaubensgemeinschaft und was ist schlimm daran: Nichts.
      Ob sie nun eine Prophetin ist oder nicht, das müsst ihr selbst ausdiskutieren, da gehen die Meinungen ja innerhalb Eurer Kirche sehr weit auseinander. Aber wenn man die Westeuropäer weglässt findet man mehr Adventisten die sie als Prophetin sehen als solche die das Gegenteil behaupten. Dies ist zumindest meine Erfahrung mit Adventisten und ich habe auch Adventisten in Asien, Afrike und Lateinamerika kennengelernt.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Solche Pioniere findet man in fast jeder Glaubensgemeinschaft und was ist schlimm daran: Nichts.
      Eben! Man bezichtigt sie der Lüge ohne Sie kennengelernt zu haben.
      Einiges was ich in meiner Jugend von Ihr gelesen habe hat mir gewaltig gestunken und wütend gemacht.
      Heute mit meiner Glaubenserfahrung verstehe ich Ihr Anliegen und schätze vieler ihrer Ratschläge!
      Da es aber nach dem Gleichniss Jesu 50:50 in jeder Gemeinde gibt, achte ich darauf nicht zum "Unkraut" zu gehören.....

      Auch das Wort des Paulus an die Galather 6, sollte uns zu denken geben....
      Mahnung zur Brüderlichkeit
      1 Brüder und Schwestern, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid. Und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest.
      2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
      3 Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.
      4 Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegenüber einem andern.
      5 Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen.
      6 Wer aber unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allen Gütern.
      7 Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.
      8 Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.
      9 Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.
      10 Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.
    • DonDomi schrieb:

      Ich weiss nach wie vor nicht, wenn man behauptet Frau White hätte einen erheblichen Einfluss auf Eure Glaubensgrundsätze, was daran problematisch ist. Die Bibel alleine ist ein toter Buchstabe erst durch die Auslegung und wie man mit ihr arbeitet wird sie lebendig. Das hat Frau White getan und das haben viele andere auch getan.
      Lieber DonDomi, Deine bisherigen Beiträge haben sich für mich so angehört, als wenn Du sagen würdest, Ellen White sei die Begründerin vieler Glaubenslehren der STA. Das war sie definitiv nicht. Keine einzige Glaubenslehre geht auf sie zurück. Im Gegenteil. Von manchen Lehren, wie z.B. von der Sabbat Heiligung, musste sie zunächst von Gott selbst überzeugt werden. Von Menschen, also ihren Brüdern, ließ sie sich nicht überzeugen. Danach aber hat sie ganz dazu gestanden.

      Man muss mMn. einen Unterschied machen zwischen Einfluss auf die Abfassung von Glaubensgrundsätzen und Einfluss auf das soziale, tägliche Leben der STA. An der Abfassung von Glaubenssätzen hat sie nicht mit gewirkt, jedoch hat sie viel zu sozialen, familiären und diakonischen Problemen geschrieben. Da könntest Du als Diakon manches verwenden, wes sie schrieb., ohne ein STA zu werden. Sogar die Kommunisten auf Kuba haben ihr Buch über Erziehungsfragen sehr geschätzt und es amtlich empfohlen.

      Adventisten anerkennen - im Gegensatz zu Deiner Kirche - nur die Bibel als Glaubensgrundlage an, sonst nichts. Wenn Du unermüdlich betonst, dass sie auf den Glauben der STA den größten Einfluss habe, dann ist das definitiv falsch. Da ist der Einfluss eurer Apostel und Stammapostel ungleich höher. Und das sind auch nur Menschen.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Das steht ganz im Gegensatz zu eurem selbst ernannten "Propheten" Heinrich Geyer, der von sich aus Apostel ernannte. Er, der Prophet also, hatte am Anfang eurer Kirche um 1860 / 1870 einen Rang wie der Papst. An so etwas Ungeheuerliches hat Ellen White im selbst im Traum nie gedacht
      Lieber Don Domi!
      Könntest Du bitte etwas zu dem mir völlig unbekannten Gründer eurer Kirche schreiben? Danke.

      benSalomo schrieb:

      Bei uns wählen alle 20 Mio. STA weltweit alle 5 Jahre ihre Abgeordneten zur General-Konferenz, wo über ähnliche Fragen wie bei euch beraten wird.
      Da muss man schon sagen: Die Kirche der STA ist weit demokratischer als andere! - selbst demokratischer als die Württembergische Evangelische Landeskirche(ELW); wir wählen immerhin direkt unsere Kirchengemeinderäte und Landessynodalen alle 6 Jahre - leider noch nicht die Pfarrer/Pfarrerinnen vor Ort und leider auch nicht den Landesbischof; es gibt aber Kräfte in der ELW, die eine Bischofswahl durch das Kirchenvolk für 8 Jahre wollen! M.E. zu recht!

      benSalomo schrieb:

      Deine Kirche sagt ja, dass auch die Apokryphen ein Teil der Bibel seien.
      In der neuen Lutherbibel 2017 zum Reformations-Jubiläum, die ich mir für 25 Euro gekauft hatte, sind die Apokryphen auch drinnen!

      DonDomi schrieb:

      aber ein kritsches Hinterfragen der Glaubensgeschichte der eigenen Glaubensgemeinschaft tut jeder Gemeinschaft gut.
      Ganz gewiss!

      DonDomi schrieb:

      aber sind wir doch mal ehrlich, fast alle christlichen Gemeinschaften berufen sich auf die Bibel und trotzdem ist die Auslegung oftmals total diametral. Fast jede Glaubensgemeinschaft hat Persönlichkeiten, die ihre Glaubensansichten erheblich beeinflusst haben.
      Warum ist das so? Weil "der Geist weht, wo er will!"

      DonDomi schrieb:

      Aus Rücksicht auf die vielen Geschwister in Afrika und andern Drittweltländern, wird darauf verzichtet Frauen zu ordinieren.
      Was wie in der RKK ein Verstoss gegen >die Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte< ist!

      HeimoW schrieb:

      Selbst in der Bibel finden wir "faktische" Fehler
      was in der Tat so ist. ===> Deshalb glauben wir nicht an die Bibel, sondern an Jesus Christus!

      DonDomi schrieb:

      Die Bibel alleine ist ein toter Buchstabe erst durch die Auslegung und wie man mit ihr arbeitet wird sie lebendig.
      Aber das ist so was von richtig!

      Bogi111 schrieb:

      Einiges was ich in meiner Jugend von Ihr gelesen habe hat mir gewaltig gestunken und wütend gemacht.
      Lieber Bogi, mich würde interessieren, was das genau war. Gerne auch per PN!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Lieber Bogi, mich würde interessieren, was das genau war. Gerne auch per PN!
      Lieber Norbert,das ist schon über 50 Jahre her.

      Damals waren die Übersetzungen dem Zeitgeist angepasst und sehr absolut formuliert.
      So empfand ich das. Irgendwann hatte ich keinen Bock auf EGW und die Bibel...
      Trotzdem fand Gott immer Wege mein Herz zu erreichen...bis ich mich dann mit 23J.taufen ließ.

      Zudem bin ich mit vielen Verboten aufgewachsen,gegen die ich mich immer gewehrt habe.
      Wenn man das Gefühl hat ein Sünder und Versager zu sein und ein anderer fordert Vollkommenheit von einen, dann wird sich kaum einer gleichgültig verhalten. Dann ist es auch ein wiederspruch eines Gottes
      der sich Liebe nennt aber forderungen stellt.
      Zum Glück hatte ich immer wieder Menschen die mir die Liebe vorgelebt haben...
    • Norbert Chmelar schrieb:

      In der neuen Lutherbibel 2017 zum Reformations-Jubiläum, die ich mir für 25 Euro gekauft hatte, sind die Apokryphen auch drinnen!
      Lutherbibeln verschiedener Ausgaben und Jahre enthalten teilweise die Apokryphen. Dann steht aber im Vorwirt, z. B. zu meiner von 1912: "Das sind Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind".

      Das Konzil zu Trient hat für den Bereich der RKK eine Reihe von Apokryphen in die Bibel auf genommen und zu biblischem Rang erhoben. Deshalb stehen die Apokryphen in katholischen Bibeln im Text verstreut und nicht extra.

      Die NAK anerkennt alle Apokryphen der Luther Bibel als Bibel und noch einige, wie 2.-4 Esra, mehr. Die NAKL und die RKK haben also auch außer biblische Quellen zur Glaubensgrundlage.

      Lieber Grüße von benSalomo.
    • benSalomo schrieb:

      Die NAK anerkennt alle Apokryphen der Luther Bibel als Bibel und noch einige, wie 2.-4 Esra, mehr. Die NAKL und die RKK haben also auch außer biblische Quellen zur Glaubensgrundlage.

      Lieber Grüße von benSalomo.
      Das stimmt so nicht. Die Apokryphen werden zwar ebenfalls als Verbindlich angesehen, aber nicht Esra 3 und 4. Man kann sagen, die Apokryphen in der Bibel werden als verbindlich angesehen, nicht aber die des katholischen Kanons.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Richtet eure Augen in diesen unruhigen Zeiten ganz auf Christus, sein Wort und die prophetische Mission, die Siebenten-Tags-Adventisten anvertraut ist. Betet ohne Unterlass. Lasst Euch nicht von irgendwelchen Streitfragen in Eurer Ortsgemeinde, Eurer Region oder global ablenken. Betet für Gottes Volk auf der ganzen Welt, das biblische Wahrheit verkündigt und ein Leben christlichen Dienstes für andere führt. Betet für die jungen Leute in Gottes Gemeinde, die sich vom Herrn auf mächtige Weise gebrauchen lassen, um Zeugen für andere zu sein und die negativen Einflüsse in ihrer Umgebung zu bekämpfen. Betet, dass Männer und Frauen in der Verkündigung der prophetischen Adventbotschaft der Heiligen Schrift an einem Strang ziehen. Lasst euch nicht von fremdartigen Lehren ohne biblische Grundlage ins Wanken bringen. Wenn ihr die Bibel studiert, dann studiert auch die Anweisungen und Führung im Geist der Weissagung.

      Eine besondere Botschaft vom Präsidenten der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten | Amazing Discoveries | Lebendiges Wort entdecken

      Ja, der momentane Diskussionsschwerpunkt um "den Geist der Weissagung" ist ernst zu nehmen......
      Ich eröffen mal ein neues Thema: Was bringt es E.G.White zu lesen?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • @Norbert Chmelar
      Die Neuapostolische Kirche beruht sich ja auf die Gründer der Apostolisch Katholischen Kirche. Geyer spielt aber bei der Entstehund der Neuapostolische Kirche eine wichtige Rolle. In der apostolisch Katholischen Kirche gab es 12 Apostel, die durch Geschwister berufen wurde, Frau White würde das als Visionen bezeichnen. Diese waren der Ansicht, dass Jesus noch zu ihrer Lebzeit kommen wird und es deswegen keine weiteren Apostel bedürfe. Geyer kam erst später dazu und wurde relativ schnell zum Priester und danach zum Propheten ordiniert. Dieses Amt gab es in "unserer" Kirche bis Anfangs des 20.Jahrhundert. Der Prophet hatte vor allem die Aufgabe neue Priester, Diakone und andere Ämter zu berufen. Heute gibt es dieses Amt nicht mehr. Heute wird im Ämterkreis beraten und vor allem viel gebetet, und wenn die göttlichen Zeichen da sind, wird jemand ordiniert. Das geschieht übrigens auch bei jeder "Beförderung" in unserer Kirche, das heisst wenn z.B. jemand vom Prister zum Evangelisten "befördert" wird. Auf jeden Fall kam es bei Geyer in seinem Auftrag soweit, dass er einen Priester zum Apostel rief. Das ging natürlich nicht, da man glaubte es gäbe nach den 12 berufenen Apostel keine weiteren mehr obwohl bereits zwei der berufenen Apostel verstorben waren. Geyer wurde daraufhin suspendiert. In Hamburg aber glaubte man an eine Weiterführung des Apostelamtes und so kam es, dass sich die Hamburger Gemeinde von der Apostolisch Katholischen Kirche trennte mit dem Vorsatz, so lange ohne Apostel zu sein, bis Gott ihnen einen neuen Apostel schenkte. Der wurde dann in einem Gottesdienst berufen, allerdings nicht von Geyer sondern von einem Priester. Aus dieser Gemeinde wurde die Allgemeine christlichen apostolisch Mission, bei der Geyer wie eine Art Präsident fungierte. Dies führte jedoch zusehends zu Spannungen. Es gab sicherlich mehrer Gründe für diese Sapnnungen unter anderem ging es wohl auch um Macht. Dies führte dazu, dass es zu einer weiteren Spaltung kam. Geyer ging mit seinen Anhängern einen eigenen Weg und aus dem Rest entstand die Neuapostolische Kirche. Deswegen auch Neuapostolisch, weil es halt eine Vorgeschichte mit Apostolischen Kirchen gibt.
      Wie Du siehst ist Heinricht Geyer eine wichtige Person bei der Entstehung der Neuapostolischen Kirche aber auch eine Person, die anscheinend auch sehr polarisierte und auch zu etlichen Konflikten führte.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Lieber HeimoW,

      Selbst in der Bibel finden wir "faktische" Fehler,

      Diesen Satz sollte wir diskutieren. Im Unterschied zu E. White, Luther u. a. sehe ich bei der Bibel nur historisch bedingte "Überlieferungsprobleme" (die sich aufklären lassen), keine "faktischen" Unstimmigkeiten. Bei E. Whites Auslegung der Bibel ist vieles abhängig von der "Brille" ihrer Generation.