Allversöhnung?

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    • Johannes2 schrieb:


      wer diese Irrlehre vertritt, ist sich doch darüber klar, dass mit alle Menschen, auch die einbezogen werden müssen, die vor uns gelebt haben,auch die vor der Sinflut. Es wäre auch das Kommen des Sohnes Gottes und sein Sterben überflüssig gewesen. Lorber läßt grüßen


      Die Allversöhnung Lehre igonriert Jesus als den Messias, Seine Menschwerdung, Leiden und Tod. Sie ignoriert das AT mit Propheten, die umgebracht wurden, weil sie das Volk zur Unkehr von Sünden bewegen wollten, sie ignoriert Jesu Predigten (auch in Gleichnissen ausgedrückt ((sehr markant das Gleichnis von 10 Jungfrauen)). Weiter ignoriert diese Lehre alle Paulus Predigten und Aufrufe zur Umkehr vom alten, sündhaften Leben, sie ignoriert alle Missionsreisen der Apostel, aber auch die ganze heutige Mission weltweit..... usw.usw.
      Im grunde genommen, ignoriert die Allversöhnungslehre die ganze Bibel, die Ideologie und Plan Gottes, die sich als roter Faden durch Sein Wort zieht. ....und noch schlimmer, sie ignoriert unseren Herrn Jesus Christus...

      Ich hoffe, "man" sieht hier auffällige Paralellen....

      .
    • Nee, das widerspricht sich nicht.
      Durch Jesu Kommen und Tod wurde die eventuelle Allversöhnung oder wie man das auch nennen mag, erst ermöglicht!?
      Und nein, eine Lehre daraus machen ist m.E. falsch.
      Eine Allversöhnungslehre wäre/ist anhand der Bibel nicht zu beweisen, aber durchaus möglich!? Es gibt Hinweise, die man nicht einfach ignorieren darf. Das kann niemand leugnen, ohne sich wirklich komplett unglaubwürdig und sturköpfig zu darzustellen.
    • Hallo!

      Yppsi schrieb:

      Eine Allversöhnungslehre wäre/ist anhand der Bibel nicht zu beweisen, aber durchaus möglich!? Es gibt Hinweise, die man nicht einfach ignorieren darf.
      Mit den "Hinweisen" auf eine Allversöhnung ist es genauso wie mit den "Hinweisen" auf eine unsterbliche Seele; sie widersprechen klaren biblischen Aussagen, welche man noch viel weniger ignorieren darf:

      Psalm 28, 5 (Luther 1980): Denn sie wollen nicht achten auf das Tun des HERRN noch auf die Werke seiner Hände; darum wird er sie niederreißen und nicht wieder aufbauen.

      Psalm 37, 9-10 (Schlachter 2000): Denn die Übeltäter werden ausgerottet; die aber auf den Herrn harren, werden das Land erben. Nur noch eine kurze Zeit, so wird der Gottlose nicht mehr sein, und wenn du dich nach seiner Wohnung erkundigst, ist er nicht mehr da.

      Psalm 37, 20 (NGÜ 2011): Doch die Gott verachten, werden umkommen, und die Feinde des Herrn sind so vergänglich wie die Pracht der Wiesen. Ja, sie schwinden dahin, sie vergehen wie Rauch.

      Psalm 37, 38 (Elberfelder Bibel 2006): die von Gott Abgefallenen aber werden allesamt vertilgt, die Zukunft der Gottlosen wird abgeschnitten.

      Gruß, GMacS
    • Gane MacShowan schrieb:

      Hallo!

      Yppsi schrieb:

      Eine Allversöhnungslehre wäre/ist anhand der Bibel nicht zu beweisen, aber durchaus möglich!? Es gibt Hinweise, die man nicht einfach ignorieren darf.
      Mit den "Hinweisen" auf eine Allversöhnung ist es genauso wie mit den "Hinweisen" auf eine unsterbliche Seele; sie widersprechen klaren biblischen Aussagen, welche man noch viel weniger ignorieren darf:


      JNSK ;)
      Wieviele Bibelstellen willst du, die bei Beidem auf das Gegenteil hinweisen? :D

      Nee, ich nenne keine, den ich weiß, daß du sie gut kennst.


      Jede christliche Lehre und zwar ohne Ausnahme hat Hinkebeine.
      Jede Lehre muß verschiedene Bibelstellen irgendwie passend machen.
      Es kann sein, daß dies diejenigen, die mit dieser Lehre aufgewachsen sind, bzw dieser schon Jahrzehnte angehören, es gar nicht mehr merken, oder eben nicht merken wollen oder dürfen.

      Deswegen darfst du jetzt dreimal raten, was ich 100% nie mehr in meinem Leben tun werde. ;)
    • Einzelne Texte können niemals eine Diskussionsgrundlage oder ein Beweismittel sein. Niemals. Aber das scheinen die meisten Christen nach Jahrhunderten immer noch nicht verstanden zu haben. Nur der Kontext zählt!
      Und so füllt sich Seite für Seite mit unfruchtbaren Beiträgen und das Forum freut sich seiner Existenz.

    • Johannes2 schrieb:

      Es wäre auch das Kommen des Sohnes Gottes und sein Sterben überflüssig gewesen.
      Nein! Gerade das Sterben Jesu geschah ja für alle Menschen!(siehe 1.Joh.2,2!) Und irgendwann wird ein jeder Mensch das Sterben Jesu für sich persönlich annehmen - entweder zu Lebzeiten - oder erst später nach Äonen von Zeitaltern in der Hölle!

      Stofi schrieb:

      Die Allversöhnungs - Lehre igonriert Jesus als den Messias, Seine Menschwerdung, Leiden und Tod. Sie ignoriert das AT mit Propheten, die umgebracht wurden, weil sie das Volk zur Umkehr von Sünden bewegen wollten, sie ignoriert Jesu Predigten (auch in Gleichnissen ausgedrückt ((sehr markant das Gleichnis von 10 Jungfrauen)). Weiter ignoriert diese Lehre alle Paulus Predigten und Aufrufe zur Umkehr vom alten, sündhaften Leben, sie ignoriert alle Missionsreisen der Apostel, aber auch die ganze heutige Mission weltweit..... usw.usw.
      Im Grunde genommen, ignoriert die Allversöhnungslehre die ganze Bibel, die Ideologie und Plan Gottes, die sich als roter Faden durch Sein Wort zieht. ....und noch schlimmer, sie ignoriert unseren Herrn Jesus Christus...
      Nein, all das ignoriert eine recht verstandene Allversöhnungslehre nicht!
      Indem es nämlich 41 Bibelstellen in der Bibel pro Allversöhnung gibt (21 AT + 20 NT), zieht sich somit die Allversöhnungslehre wie ein roter Faden durch sein Wort!
      Und gerade "die Umkehr vom alten, sündhaften Leben", forderten sowohl
      Johannes der Täufer (Matth.3,2), als auch dann Jesus ["Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!" (Matth.4,17/ Mark.1,15)] und später auch die Apostel Petrus (Apg.2,38 / Apg.3,19) und Paulus (Apg.17,30 / Apg.20,21/ Apg.26,20)!

      Yppsi schrieb:

      Durch Jesu Kommen und Tod wurde die eventuelle Allversöhnung oder wie man das auch nennen mag, erst ermöglicht!
      Ganz genau so ist es: Gerade das Kreuz Jesu auf Golgatha ist das deutlichste Zeichen der Allversöhnung Gottes!

      Bibelstelle

      "Denn es gefiel Gott... a l l e s(!!!) __mit sich selbst zu versöhnen... durch das Blut seines Kreuzes." (Kolosser 1,19+20)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Stofi schrieb:

      Einzelne Texte können niemals eine Diskussionsgrundlage oder ein Beweismittel sein. Niemals. Aber das scheinen die meisten Christen nach Jahrhunderten immer noch nicht verstanden zu haben. Nur der Kontext zählt!
      Und so füllt sich Seite für Seite mit unfruchtbaren Beiträgen und das Forum freut sich seiner Existenz.

      Stofi, kannst du eigentlich auch noch was anderes, als andere für dumm, unfähig und unwürdig zu halten?

      Ich behaupte doch überhaupt nichts!
      Ich überlege und diskutiere (ich versuchs wenigstens)
      Und ob Beiträge fruchtbar oder unfruchtbar sind, entscheidest ganz bestimmt nicht du!
      Den Mods steht es frei, uns, die wir auch noch was anderes als die STA-Lehre in Erwägung ziehen, rauszuschmeißen.
      Solange sie das aber nicht tun, werde ich meine Meinungen kundtun und das möglichst ohne andere andauernd zu beleidigen. (Aber ich bin halt auch nur ein Mensch und manchmal schreibe ich auch was, was ich eigentlich nicht wollte, aber nicht in jedem 2. Posting wie du!)

      Erwachsene Menschen sollten eigentlich fähig sein, auf Augenhöhe und respektvoll miteinander umzugehen.
    • Norbert Chmelar schrieb:


      Johannes2 schrieb:

      Es wäre auch das Kommen des Sohnes Gottes und sein Sterben überflüssig gewesen.
      Nein! Gerade das Sterben Jesu geschah ja für alle Menschen!(siehe 1.Joh.2,2!) Und irgendwann wird ein jeder Mensch das Sterben Jesu für sich persönlich annehmen - entweder zu Lebzeiten - oder erst später nach Äonen von Zeitaltern in der Hölle!
      Erlösung und Versöhnung sind zwei unterschiedliche Begriffe. Erlösung ist für alle Menschen geschehen. Versöhnung geschieht nur über Bekehrung und Vergebung. Wenn sich alle Menschen bekehren und wiedergeboren werden, dann ist das ok, Das würde mich außerordendlich freuen, aber ich glaube da glaubst Du doch selber nicht dran.
    • Johannes2 schrieb:


      Erlösung und versöhnung sind zwei unterschiedliche Begriffe. Erlösung ist für alle Menschen geschehen. Versöhnung geschieht nur über Bekehrung und Vergebung. Wenn sich alle Menschen bekehren und wiedergeboren werden, dann ist das ok, Das würde mich außerordendlich freuen, aber ich glaube da glaubst Du doch selber nicht dran.
      so isst es, danke.
    • Hallo Yppsi!

      Yppsi schrieb:

      Jede Lehre muß verschiedene Bibelstellen irgendwie passend machen.
      Es ist ein Unterschied, ob man Schriftstellen "passend macht", die auch tatsächlich vielfältig interpretierbar sind, oder ob man klare, deutliche und vielfach wiederholte Aussagen ignoriert, herunterspielt oder uminterpretiert. Man kann das gut an einem Vers demonstrieren, den Norbert hier in den Raum geworfen hat:

      1. Timotheus 2, 3-4 (NeÜ 2016): Das ist gut, und es gefällt Gott, unserem Retter. Er will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.

      Klar kann man diesen Vers "passend machen" und sagen: "Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, dann wird er auch dafür sorgen!" Nur steht in dem Vers gar nichts davon, dass Gott diesen Willen um jeden Preis durchsetzen möchte. Tatsächlich bezeugt ja auch Hesekiel 33, 11 dass Gott jeden Menschen (auch den Bösen) retten möchte, aber er nennt dort sowohl die Bedingung, als auch die Konsequenz für diejenigen, welche nicht bereit sind diese Bedingung zu erfüllen:

      Hesekiel 33, 11 (NeÜ 2016): Sag zu ihnen: 'So wahr ich lebe, spricht Jahwe, der Herr: Mir gefällt es nicht, wenn ein Schuldiger stirbt! Im Gegenteil: Ich freue mich, wenn er von seinem falschen Weg umkehrt und am Leben bleibt! Kehrt um! Verlasst eure bösen Wege! Warum wollt ihr denn sterben, ihr Leute von Israel?'

      vom falschen Weg umkehren = am Leben bleiben
      den falschen Weg weitergehen = sterben

      Diese beiden Möglichkeiten sind gegeben und Gott möchte, dass man sich bereitwillig für den Weg entscheidet, der zum ewigen Leben führt, aber er zwingt niemanden:

      5. Mose 30, 19-20 (NeÜ 2016): Ich rufe Himmel und Erde als Zeugen gegen euch an: Ich habe dir heute Leben und Tod vorgelegt, Segen und Fluch. Wähle das Leben, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen! Das geschieht, indem du Jahwe, deinen Gott, liebst, ihm gehorchst und ihm treu bleibst. Denn das bedeutet Leben und hohes Alter für dich...

      Jesus selbst hat prophezeit, dass nicht alle Menschen ewiges Leben erhalten werden (z.B. in Matthäus 25, 46), genauso die Apostel (z.B. in 2. Thessalonicher 1, 9). Der Ausdruck "Vernichtung" fällt sowohl im AT, als auch im NT immer wieder:

      2. Thessalonicher 2, 3 (NeÜ 2016): Lasst euch von niemand und auf keine Weise täuschen! Zuerst muss der Aufruhr gegen Gott kommen und der "Mensch der Gesetzlosigkeit", der zur Vernichtung bestimmt ist, muss auftreten.

      2. Thessalonicher 2, 8 (NeÜ 2016): Dann erst wird der Gesetzlose offen hervortreten. Aber der Herr Jesus wird ihn durch einen Hauch seines Mundes beseitigen, ihn vernichten durch sein Erscheinen.

      Zu lehren, dass auch "der Böse" das ewige Leben schlussendlich sowieso bekommt ist ein starkes Stück, denn so etwas wird nirgendwo in der Heiligen Schrift ausgesagt. Textstellen, die entsprechend interpretierbar sind, können nur im Licht von anderen Textstellen gedeutet werden, die eindeutige und unmissverständliche Aussagen machen. Diese eindeutigen Aussagen gibt es, man muss natürlich bereit sein diese Bibelverse das letzte Wort sprechen zu lassen.

      Gruß, GMacS
    • Verschiedene Konzepte in der Bibel!

      Gane MacShowan schrieb:

      Der Ausdruck "Vernichtung" fällt sowohl im AT, als auch im NT immer wieder:

      2. Thessalonicher 2, 3 (NeÜ 2016): Lasst euch von niemand und auf keine Weise täuschen! Zuerst muss der Aufruhr gegen Gott kommen und der "Mensch der Gesetzlosigkeit", der zur Vernichtung bestimmt ist, muss auftreten.

      2. Thessalonicher 2, 8 (NeÜ 2016): Dann erst wird der Gesetzlose offen hervortreten. Aber der Herr Jesus wird ihn durch einen Hauch seines Mundes beseitigen, ihn vernichten durch sein Erscheinen.
      Ich bestreite ja gar nicht, dass es in der Heiligen Schrift Bibelstellen gibt, welche für "die Lehre vom 2. Tod" bzw. von "der endgültigen Vernichtung der Gottlosen" sprechen! Aber ebenso gibt es auch 41 Bibelstellen, die - wohlgemerkt für "eine rechtverstandene Allversöhnung" sprechen (die ja eine harte Strafe für Gottlose nicht ausklammert!); ebenso gibt es im NT auch Stellen für "eine ewige = endlose Verdammnis" - aber zum Glück insgesamt nur 9 Bibelstellen.
      Wie es Seele hier schon ausgeführt hatte, kommen in der Bibel verschiedene Konzepte vor; somit können wir es letzlich nur GOTT überlassen, wie ER richten wird! Manche Christen hoffen eben darauf, dass sich einstmals alle Menschen zu Christus bekehren werden - wegen dem "Christus-Hymnus" der Verse Philipper 2,10+11. Das war und ist z.B. auch die Auffassung der Hahn'schen Pietisten!
    • Nein, dafür sprechen sie eben NICHT! Wenn du die Texte vor und nach im Kontext und im Kontext der Bibel lesen würdest, würdest du sehen, dass alle diese Texte eben NICHTs mit der Allversöhnung zu tun haben!!

      Es gibt nur eine Wahrheit! Gott kann nicht dem einen sagen: keine Angst, du wirst auf jeden Fall in der Ewigkeit.. und dem anderen: wenn du dich nicht änderst, hast du keine Chance mit mir im Paradies sein, und du wirst für immer sterben.
      Was hat dieses ja/nein schon heute für Auswirkung auf die Gläubigen?! Das sind elementare Fragen, das beeinflusst unser Leben...

      Welches "Konzept" soll man dann da wählen? Das ist Unfug... es gibt nur EINE Wahrheit.
    • Was für Auswirkungen soll das für die Gläubigen haben?
      Vielleicht weil man sich nicht mehr freuen kann, daß der und dem und dieser der ewige Tod droht?

      Warum soll es das Leben der Gläubigen beeinflussen?
      Vielleicht weil man mit lauter selbstauferlegten Verboten durchs Leben geht und neidig ist auf andere, die dies nicht tun?

      Ausserdem bestreitet ja niemand, daß jedem das Gericht und Strafe für all seine Taten droht.
    • Gane MacShowan schrieb:

      Es ist ein Unterschied, ob man Schriftstellen "passend macht", die auch tatsächlich vielfältig interpretierbar sind, oder ob man klare, deutliche und vielfach wiederholte Aussagen ignoriert, herunterspielt oder uminterpretiert.
      Zu dieser Diskussion in diesem Thread möchte ich diese Aussage wegen ihrer "allumfassenden" ;) Wichtigkeit beim Bibelstudium-- praktisch für alle Themen passend-- grundsätzlich nochmals hervorheben.
      Würde diese Aussage hier konsequent(er) beachtet werden, wären tatsächlich viele viele Beiträge nicht, oder so nicht, nötig.

      es ist leicht ersichtlich, dass hier ständig "Bibel-Wort kontra Bibel-Wort" oder "Bibelvers kontra Bibelvers" aber schon gar nichts bringen--ausser zusätzliche Verwirrung.

      Es würde dann mehr auf "Kontext" und das behandelnde Thema" etc Beachtung finden-------und die Bedeutung eines Textes bibelgetreuer werden.
      =============================================================================================================
      Da dies z.b.nicht beachtet wird, -----kommt es zu laaaaangen unübersichtlichen sich wiederholenden Beiträgen, welche nicht wirklich die Bibelkenntnis vertiefen können--
      ganz im Gegenteil---
      y.
    • Hallo,

      Yppsi schrieb:

      Stofi, kannst du eigentlich auch noch was anderes, als andere für dumm, unfähig und unwürdig zu halten?
      Diese war deine Reaktion auf Stofi´s meines Erachtens richtige Feststellung:

      "Einzelne Texte können niemals eine Diskussionsgrundlage oder ein Beweismittel sein. Niemals. Aber das scheinen die meisten Christen nach Jahrhunderten immer noch nicht verstanden zu haben. Nur der Kontext zählt!
      Und so füllt sich Seite für Seite mit unfruchtbaren Beiträgen und das Forum freut sich seiner Existenz"


      Mag sein, dass Du dich persönlich angesprochen fühltest, doch ihre --inhaltlich sehr sachliche Feststellung und das Aufzeigen der Folgewirkung solchen Verhaltens----Aussage finde ich als Hilfe beim Bibelstudium/Gesprächen etc sehr wichtig und hilfreich.

      Daher meine ich, dass Stofi damit doch Niemand für "dumm,unfähig oder unwürdig" hält. -- auch dich nicht, oder?

      So gesehen wäre deine Reaktion sagen wir mal "unpassend" Du wirst anderer Meinung sein----erklär sie mal bitte; y.
    • Yokurt schrieb:

      Hallo,

      Yppsi schrieb:

      Stofi, kannst du eigentlich auch noch was anderes, als andere für dumm, unfähig und unwürdig zu halten?

      Daher meine ich, dass Stofi damit doch Niemand für "dumm,unfähig oder unwürdig" hält. -- auch dich nicht, oder?

      Nee, woher auch, wie kommst auch darauf?
      Stofi und andere für dumm, unwissend, unwürdig halten, das ist ja völlig aus der Luft gegriffen. :rocks:
    • Yokurt schrieb:

      Gane MacShowan schrieb:

      Es ist ein Unterschied, ob man Schriftstellen "passend macht", die auch tatsächlich vielfältig interpretierbar sind, oder ob man klare, deutliche und vielfach wiederholte Aussagen ignoriert, herunterspielt oder uminterpretiert.


      es ist leicht ersichtlich, dass hier ständig "Bibel-Wort kontra Bibel-Wort" oder "Bibelvers kontra Bibelvers" aber schon gar nichts bringen--ausser zusätzliche Verwirrung.

      Da bin ich mit dir einig.

      Ich habe als Bsp nur diesen einen Bibelvers gebracht:

      "Gott will, dass alle Menschen erettet werden" So steht es in der Bibel.

      Und dann kommt dies:
      Klar kann man diesen Vers "passend machen" und sagen: "Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, dann wird er auch dafür sorgen!" Nur steht in dem Vers gar nichts davon, dass Gott diesen Willen um jeden Preis durchsetzen möchte.
      Also, und schon wurde der Text passend gemacht (für seine Ansicht)

      Jemand der anderer Ansicht ist, würde sagen, "wir wissen doch alle, daß Gottes Wille geschieht....also alles klar"
      Und? Passend gemacht! (für seine Ansicht)

      Irgendwo im Netz, nicht hier, las ich, es sei ein Übersetzungsfehler, es müsse heißen, "Gott wünscht sich"
      Passend gemacht


      Wie schon geschrieben, die Bibel birgt noch Geheimnisse, die nicht gedeutet werden können und vielleicht auch nicht sollen.
      Da das aber andauernd versucht wird und die jeweilige Ansicht dann mit Händen und Füßen verteidigt wird, kommt es laufend zu Streitereien zwischen gläubigen Christen und das oft auf unterstem Niveau.

      Meint irgend jemand, da sei Gottes Wille?
      Vielleicht sollte man sich darüber mal Gedanken machen?
      Vielleicht sollte man verschiedene Texte der Bibel einfach so ohne Deutungsversuche stehen lassen?
      Vielleicht sollte man jemand der anderer Ansicht ist, nicht gleich einen Irrlehrer nennen und seine Ansicht eine Irrlehre? (Das ist nämlich wirklich das Letzte!)
      Wenn ich irgendwo, hier oder sonstwo das Wort Irrlehre höre oder lese, dann schalte ich sofort ab, bzw lese nicht mehr weiter!

      Wie gesagt, einfach mal darüber Gedanken machen!
    • Yppsi schrieb:

      Da bin ich mit dir einig.
      Fein, ----dazu (meine) Gedanken, wie man eine bibl. Aussage--darum geht´s ja oder?---beurteilen kann, ohne den Text "passend" hinzubiegen müssen.
      Es iwird dabei praktisch die von mir angesprochene "Auslegungs-Regel" bei deinen Beispielen zu grunde gelegt.Wie funktioniert das?
      =================================================================================================================

      Yppsi schrieb:

      "Gott will, dass alle Menschen erettet werden" So steht es in der Bibel.

      Und dann kommt dies:
      Klar kann man diesen Vers "passend machen" und sagen: "Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, dann wird er auch dafür sorgen!" Nur steht in dem Vers gar nichts davon, dass Gott diesen Willen um jeden Preis durchsetzen möchte.
      Also, und schon wurde der Text passend gemacht (für seine Ansicht)
      Der Bibelvers wird zu Unrecht "passend" gemacht. Warum?
      +) erstens steht nur der erste Teil der Aussage in der Bibel, der zweite Teil ist die Vermutung des Lesers, also bereits eine unzulässige Deutung----aber die falsche,
      Warum?--weil diese Deutung aber schon nirgens in der Bibel (im Kontext zu diesem Thema) zu finden ist.
      +) ganz im Gegenteil: überall im AT und NT wird ersichtlich, dass Gott ggf. den (Un) Willen des Menschen nicht durch seine Allmacht br5icht, und den Menschen gegen dessen Willen errettet. Das wird bereits beim Verhalten Gottes gegenüber Adam und Eva im Paradies "festgehalten" .
      Also: von einer gesicherten Bibelaussage ausgehend, bekommen andere Texte, welche ggf. für sich allein gesehen "mehrdeutig" zu sein scheinen, ganz klar und sicher "ihre bibl. Bedeutung" Und dieses Vorgehen klärt schon sehr sehr viele bibl. Aussagen ohne sie "passend" zu machen
      ===============================================================================================================

      Yppsi schrieb:

      Jemand der anderer Ansicht ist, würde sagen, "wir wissen doch alle, daß Gottes Wille geschieht....also alles klar"
      Und? Passend gemacht! (für seine Ansicht)
      Dieser "Jemand" handelt hier unbiblisch, weil er eine Aussage
    • Yppsi schrieb:

      Jemand der anderer Ansicht ist, würde sagen, "wir wissen doch alle, daß Gottes Wille geschieht....also alles klar"
      Und? Passend gemacht! (für seine Ansicht)
      sorry, "senden" war noch nicht vorgesehen, also--
      Dieser Jemand handelt hier bibl. nicht korrekt in seiner Auslegung, weil er eine Aussage "Gott will"-----von einem bibl. Thema wo diese korrekt ist, auf ein anderes Thema wo diese Aussage anders zu verstehen ist---"passend macht.
      ===================================================================================================================

      Yppsi schrieb:

      Irgendwo im Netz, nicht hier, las ich, es sei ein Übersetzungsfehler, es müsse heißen, "Gott wünscht sich"
      Passend gemacht
      Auch hier-----zunächst
      +) Es gibt seriöre Bibel"Übersetzungen"--und es gibt Bibel"Übertragungen"
      +) dann----ist aus dem Kontext--wie gehabt--zu klären, was der Bibeltext "meint"
      ==============================================================================================================
      Grundsätzlich ist ja die Schrift uns nicht gegeben, dass wir aus lauter Sorge darum, wire könnten Texte "passend" machen, alles stehen lassen----
      ohne dem Text auf den Grund zu gehen. Natürlich ist für Jedermann irgendwo seine Grenze, wo er --zunächst mal--nicht weiter darauf bestehen sollte, jetzt sofort Klarheit zu bekommen, wer weiß in 10 Jahren hat er ein weiteres Verständnis-----


      Yppsi schrieb:

      Vielleicht sollte man jemand der anderer Ansicht ist, nicht gleich einen Irrlehrer nennen
      Nein?----die Schrift gibt aber dafür eine Grundlage, unter bestimmten Bedingungen.
      aber lassen wir das mal
      ich hoffe Du liest obiges wenigstens, bis klar ist, was ich sagen wollte ;)

      Die "Auslegungs" Methode(n) entscheiden alles.



      l.g.y.
    • Hallo!

      Yppsi schrieb:



      Wie schon geschrieben, die Bibel birgt noch Geheimnisse, die nicht gedeutet werden können und vielleicht auch nicht sollen. [...] Vielleicht sollte man verschiedene Texte der Bibel einfach so ohne Deutungsversuche stehen lassen?
      Nicht wenn es sich um relativ einfache Grundlehren handelt. Daniel wurde für die Zeit des Endes folgendes prophezeit:

      Daniel 12, 4 (Einheitsübersetzung 1980): Du, Daniel, halte diese Worte geheim und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden nachforschen und die Erkenntnis wird groß sein.

      Diejenigen, die nicht zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können, werden in der Bibel nicht gerade lobend erwähnt. Da wäre es doch noch schlimmer, gar nicht erst nach dieser Erkenntnis zu trachten:

      2. Timotheus 3, 7 (Einheitsübersetzung 1980): ...die immer lernen und die doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen können.

      Im Griechichen steht hier für "Erkenntnis" nicht nur "gnosis", sondern "epignosis":

      2. Timotheus 3, 7 (Neue Welt Übersetzung 1986): die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

      2. Timotheus 3, 7 (Das Jüdische Neue Testament, David H. Stern 1994): die allezeit lernen, aber niemals zur vollen Erkenntnis der Wahrheit kommen.

      Oder, um wieder auf 1. Timotheus 2, 4 zurückzukommen:

      1. Timotheus 2, 4 (Einheitsübersetzung 1980): er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

      Genauso wie es Gottes Wille ist alle Menschen zu retten, ist es auch Gottes Wille, dass alle Menschen die Wahrheit erkennen! Auch hier steht im Griechischen "epignosis", was in einigen Übersetzungen mit eingeflossen ist:

      1. Timotheus 2, 4 (Neue Welt Übersetzung 1986): dessen Wille es ist, daß alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen.

      1. Timotheus 2, 4 (Das Jüdische Neue Testament, David H. Stern 1994): Er will, daß die ganze Menschheit erlöst werde und zur vollen Erkenntnis der Wahrheit komme.

      Wenn Gott will, dass du und ich die Wahrheit GENAU erkennen, dann sollte man sich nicht damit zufrieden geben die Bibel ein bisschen, oder ungefähr verstanden zu haben. Was das Thema dieses Threads betrifft, so machen sowohl AT, als auch NT klare und eindeutige Aussagen, die nur schwer missverstanden werden können...

      Gruß, GMacS