Was hat ein Christ davon wenn andere Menschen Christen werden ?

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    • Pfingstrosen schrieb:

      DonDomi schrieb:

      jeder soll es auf seine Art machen
      was dann bitte genau? Geht es nicht letztendlich darum, dass das Wort Gottes im Menschen Platz findet?
      Sicher, aber zuerst muss man den Zugang dazu finden. Dafür gibt es kein Patentrezept, der eine kommt via Bibel, der Andere weil er vielleicht ein ähnliches Hobby wie ein Gläubiger hat etc.
      Ich mache Dir ein Beispiel: In der Neuapostolischen Kirche gibt es ja Apostel, oftmals sind dieses Europäer die in jungen Jahren in ein fernes Land geschickt wurden um eine Mission aufzubauen. Ein solcher war vor ein paar Jahren mal bei der Jugend in unserer örtlichen Gemeinde. Ich habe ihm da die Frage gestellt, ob es nicht auch viele gäbe die nur wegen den Aussichten auf ein besseres Leben in die Kirche kämen. Er hat geantwortet: Seine Eltern seien Neuapostolisch geworden weil der Missionar in einem teuren Auto vorgefahren sei und sie sich dadurch erhofft haben, sie würden auch reich werden. Irdisch sind sie nicht reich geworden, aber sie haben den Weg zu Gott gefunden.
      Letzten Endes spielt es keine Rolle warum man mit Gott in Kontakt kommt, entscheidend ist, dass man dabei bleibt. Gott kann auf alle möglichen und unmöglichen Arten Menschen zu sich führen, dass jemand länger, ja sein Leben lang dabei bleibt ist oft dann der Glaube der daraus wächst, auch wenn der Anfangsgrund ein ganz anderer war.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Schwertwal schrieb:

      Hallo ,

      angesichts von Haustürbesuchen , Ständen auf Marktplätzen und vor Einkaufszentren schon früh morgens bei jedem Wetter wenn alle Welt zur Arbeit fährt frag ich mich inwiefern es für die eigene Erlösung wichtig ist daß man andere missioniert.

      Kann man nicht einfach sagen " gut die Gemeinden ( katholisch oder evangelisch ) werden weniger , was solls , wir sind unter uns und wir haben uns.Laßt die Heiden Heiden sein. " Für mich als Nichtgläubiger stellt sich eigentlich erstmal auch nicht so die Frage , glaube ich an Gott oder an den Gott der Bibel sondern glaube ich dem Menschen.Glaube ich dem Menschen der mich missionieren will und denen die damals die Bibel aufgeschrieben haben.
      Man ist vielleicht der Meinung man habe die besseren Werte die es zu verbreiten gebe aber wenn wir mal den Naturschutzgedanken beispielsweise nehmen ist das doch nicht etwas was exclusiv Christen vorbehalten wäre sondern erst im Verlaufe des letzten Jahrhunderts unter beiden Gruppen , wie ich jetzt mal ohne Wikischnellrecherche annehme , entstanden ist.

      Gruß
      "Was hat ein Christ davon, wenn andere Menschen Christen werden?"
      Ich meine, einiges.
      Einmal weiß er in Abschiedssituationen von dieser Person mit Sicherheit, daß es kein Abschied für immer ist, weil er diese Person mal im Himmel wiedersehen wird.
      Weiterhin stärkt es sein Vertrauen in Gottes Möglichkeiten und Eingreifen, wenn er vielleicht lange für eine bestimmte Person gebetet hat und diese Gebete dann als erhört erlebt.
      Auch kann er dadurch anderen diese Gebetserhörungen bezeugen, wodurch diese sich ebenfalls für Jesus öffnen könnten.
      Bei Leuten, die Jesus aus Suchtproblemen befreit, kann neues Vertrauen sowie persönliche enge Freundschaften und Gebetspartnerschaften entstehen.
      Man kann sich mit den anderen Menschen über gemachte Erfahrungen mit Jesus austauschen und sich gegenseitig ermutigen (auch mit Bibelversen/Bibelverskärtchen) oder einem "Ich bete mit dafür", wenn dem anderen etwas am Herzen liegt.
      Theoretisch sollte es auch so sein, daß Christen einander vergeben und immer wieder neu miteinander anfangen, wenns mal Konflikte gab, so, daß dadurch die Beziehung vertieft wird und man sich gegenseitig besser verstehen lernt.
      Wenn man als Christ eine andere Person, die gerade Christ wurde, seelsorgerlich zu begleiten hat, dann setzt man sich automatisch auch intensiver persönlich mit bestimmten Bibelstellen auseinander, um sie gut vermitteln zu können, kann also auch selbst oftmals noch einiges dadurch lernen.
      Es kann einem Christen einen Sinn im irdischen Leben geben, wenn er durch die persönlichen Lebensumstände keinen hat.
      Das fällt mir zu der Thematik da jetzt mal ganz spontan ein. ;)