Was hat ein Christ davon wenn andere Menschen Christen werden ?

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    • Was hat ein Christ davon wenn andere Menschen Christen werden ?

      Hallo ,

      angesichts von Haustürbesuchen , Ständen auf Marktplätzen und vor Einkaufszentren schon früh morgens bei jedem Wetter wenn alle Welt zur Arbeit fährt frag ich mich inwiefern es für die eigene Erlösung wichtig ist daß man andere missioniert.

      Kann man nicht einfach sagen " gut die Gemeinden ( katholisch oder evangelisch ) werden weniger , was solls , wir sind unter uns und wir haben uns.Laßt die Heiden Heiden sein. " Für mich als Nichtgläubiger stellt sich eigentlich erstmal auch nicht so die Frage , glaube ich an Gott oder an den Gott der Bibel sondern glaube ich dem Menschen.Glaube ich dem Menschen der mich missionieren will und denen die damals die Bibel aufgeschrieben haben.
      Man ist vielleicht der Meinung man habe die besseren Werte die es zu verbreiten gebe aber wenn wir mal den Naturschutzgedanken beispielsweise nehmen ist das doch nicht etwas was exclusiv Christen vorbehalten wäre sondern erst im Verlaufe des letzten Jahrhunderts unter beiden Gruppen , wie ich jetzt mal ohne Wikischnellrecherche annehme , entstanden ist.

      Gruß
    • Die Frage finde ich ein bisschen problematisch gestellt.

      Wenn du so fragst:


      Schwertwal: schrieb:

      frag ich mich inwiefern es für die eigene Erlösung wichtig ist daß man andere missioniert.

      dann stellt sich doch gleich die Frage, wovon unsere Erlösung überhaupt abhängt, welche Rolle unsere Leistungen für Gott dabei spielen ....

      Genauso bei der Formulierung im Titel: "Was hat ein Christ davon ...."
      Stellt sich bei mir die Frage: Was hat das Licht davon, dass es leuchtet?

      Können wir Geheimchristen sein?

      Bei allem, was wir sagen und tun, bezeugen wir doch das, was uns ausmacht.
      Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
      Das ist unser Zeugnis, das von Menschen wahrgenommen wird.
      So wie das Licht nichts anderes tun kann als leuchten - wie sollte es denn sonst Licht sein? Mt 5,16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

      Zu den guten Taten gehört nun mal auch, dass wir Menschen die frohe Botschaft nahezubringen versuchen, ihnen das Angebot Gottes weitergeben. Das ist doch eigentlich das Beste, was wir ihnen sagen können und dürfen ihnen das doch nicht vorenthalten. ;)

      Sind wir als Christen in der Position zu fragen: "Was bringt mir das, was hab ich davon, lohnt sich das für mich" - und wenn es mir nicht genug einbringt, dann lass ich es lieber und tu etwas, das mir mehr Spass macht ...?

      Paulus sieht das so:
      1Kor 9,16 Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!
    • Schwertwal schrieb:

      frag ich mich inwiefern es für die eigene Erlösung wichtig ist daß man andere missioniert.
      Wessen Herz voll ist ,dem geht der Mund über.

      Wer nur missioniert weil er muß, da kann kein großer Segen darauf sein.

      Trotzdem sagt Paulus:
      2.Timotheus 4
      1So bezeuge ich nun vor Gott und dem HERRN Jesus Christus, der da zukünftig
      ist, zu richten die Lebendigen und die Toten mit seiner Erscheinung und
      mit seinem Reich:
      2Predige das Wort, halte an, es sei zu rechter Zeit oder zur Unzeit; strafe, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.

      3Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden;
      sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken,…

      Damit keiner eine Ausrede hat, es nicht gewusst zu haben...
    • Wenn etwas für das eigene Leben wichtig ist, versucht man es normalerweise (mit) zu teilen, das gilt nicht ur für den Glauben. Wer Hobbypilot ist, spricht vom fliegen, wer im Gartenbauverein aktiv ist von seinen Pflanzen und der Gläubige eben von der Erlösung...
      Liebe Grüße, Heimo
    • Weil die Liebe zum Nächsten einem nicht erlaubt, gleichgültig dem anderern gegenüber zu stehen. Weil man aus Liebe zum Mitmenschen andere vor dem ewigen Tod retten helfen möchte. In der Welt und den Gerichtsäälen nennt man das sonst unterlassene Hilfeleistung. Und weil Gott / Jesus es einem in Veratwortung gegeben hat. ("Geht und predigt das Evangelium der ganzen Welt..)

      "Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen.
      Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, - so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
      Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet.
      Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so werde ich ihn zu Fall bringen und er muss sterben. Denn weil du ihn nicht gewarnt hast, wird er um seiner Sünde willen sterben müssen, und seine Gerechtigkeit, die er getan hat, wird nicht angesehen werden; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
      Wenn du aber den Gerechten warnst, dass er nicht sündigen soll, und er sündigt auch nicht, so wird er am Leben bleiben; denn er hat sich warnen lassen, und du hast dein Leben errettet."(Hes. 3,ab18)



      Es ist mir nicht egal, wo du die Ewigkeit verbringst!

      .
    • weil Du ganz einfach als Jünger Jesu sein Werk der Verkündigung der Erlösung durch sein Opfer fortsetzt.

      nixwisser schrieb:

      Hallo Stofi !

      Man kann auch mit seinem eigenem Leben (-Stil) evangelisieren. Es haben schon viele zu Gott gefunden, weil sie das Glaubensleben von anderen gesehen (erlebt) haben. Man soll eben seinen Glauben ausleben... indem man Gott um Gelegenheiten und Weisheit bittet. Großevangelisationen und Gemeinde Bemühungen sind zwar gut, aber Hand aufs Herz: wie viele neue Menschen haben sie zu Jesus gebracht? Wo sind sie alle? Wieso werden Gemeinden kleiner, anstatt dass sie wachsen?

      Wo ist die praktische Nächstenliebe?!
      .
      Wir haben einenlieben Bruder in der Gemeinde, der wollte - vor vielen Jahren - schon lange getauftwerden. Man schob (auch) seine Taufe so lange hinaus, bis ein"Evangelist" kam und dann mit einer reichen Frucht an Neugetauftenwieder abreiste.
      Vor vielen Jahren.Mit Plakaten und Handzetteln konnte man in gemietete Säle (Sofiensäle! Saal imHotel Wimberger - ) die Leute aus ihren tristen, kleinen, fernseherlosenSubstandardwohnungen herauslocken
      Die Haustorewaren offen, man konnte bis zur Wohnungstür des einzelnen gelangen.
      einige sind nichtvon Tür zu Tür gegangen, sondern haben gekonnt Artikel recherchiert und für"Zeichen der Zeit" geschrieben; ein, zwei Schreibtalente gibt esnoch, die arbeiten an ihren Artikeln! Die haben Talent! (meine Einschätzung:ein Tag Arbeit für eine DIN A 4 -Seite, eineinhalbzeilig.
      Und einigenweinen ganze Betriebe, ganze Institutionen nach deren Abgang lange nach - weilman ihr gelebtes Christsein brauchte, hochschätzte und achtete.

      Und Nächstenliebe?
      Gab es da nicht einenStreit, die "Stefanie" zuzusperren, anstatt eine ordentlicheSeelsorge - auch für das Personal - zu konzipieren? Und: Wer sich, blitzsauber,hochdeutsch, - sooo ein netter junger Mann - - gütig zu Junkies herniederneigt- erreicht gar nichts. Du musst authentisch dich um nichts besser geben als dieGescheiterten! - weil Du erfahren hast, dass Du eben um nichts besser bist!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Hallo Stofi !

      Den Text den Du verwendest ist furchtbar. Das ist Drohbotschaft der schlimmsten Art.
      Diese Worte spricht Gott zu Hesekiel und nur zu ihm.
      Was das organisierte missionieren von Gemeinden angeht wie Schwertwal es anspricht
      so glaube ich nicht das alle das tun weil ihnen der Mund übergeht. Da ist schon auch
      Gruppenzwang dabei. Ich hasse missionieren lasse mir aber nicht mehr einreden nicht wirklich
      gläubig zu sein.
      Lg Andi
    • Stofi schrieb:

      Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, - so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
      Wer hier unterwegs ist kann kaum Gottlos sein, manche werden es aber aus frommer Überzeugung dafür gehalten.
      Wer das tut muss sich fragen lassen warum er das tut?
      Aus Verantwortung aufzuklären oder um anzuklagen?
    • Beschenkte schrieb:

      Die Frage finde ich ein bisschen problematisch gestellt.

      Ja ich hab jetzt einfach mal aus dem Bauch raus formuliert , ich hätte auch schreiben können was motiviert euch zu missionieren oder was motiviert jemanden morgens um 8.00 im Winter bei Schneetreiben vor einer Supermarkteinfahrt zu stehen und die Leute anzusprechen. ;)

      Ich nehme mal an Letztere waren Zeugen Jehova , die auf dem Marktplatz glaub ich Adventisten.Leider hab ich da aber aus einem chronischen Ständeabwehrreflex gleich die Flucht ergriffen anstatt mich auf ein Gespräch einzulassen.Man wird ja so schnell heutzutage " ohne Überlegen " Mitglied bei Johanniter , WWF und Attac wenn man nicht die Straßenseite wechselt.
      Und unter anderem weil ich es an der Haustür unbequem finde und ich meistens nicht vorbereitet bin hab ich dieses Forum aufgesucht.

      Natürlich soll man sich nicht verstecken aber ein Hobbypilot wird es glaub ich nicht schlimm finden wenn er zu einer Minderheit gehört oder beklagen wenn ganze Landstriche eben nicht fliegen wollen.

      Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Schwertwal ()

    • nixwisser schrieb:

      Hallo Stofi !

      Den Text den Du verwendest ist furchtbar. Das ist Drohbotschaft der schlimmsten Art.
      Diese Worte spricht Gott zu Hesekiel und nur zu ihm.
      Was das organisierte missionieren von Gemeinden angeht wie Schwertwal es anspricht
      so glaube ich nicht das alle das tun weil ihnen der Mund übergeht. Da ist schon auch
      Gruppenzwang dabei. Ich hasse missionieren lasse mir aber nicht mehr einreden nicht wirklich
      gläubig zu sein.
      Lg Andi


      Wenn diese Worte ausschließlich nur Hesekiel gegolten haben, warum stehen sie in der Bibel? Warum sagt Paulus, alle Schrift ist für uns gegeben zur Lehre!!?
      Gott spricht in der Schrift sehr oft sehr brutale Strafen aus .... um die extreme Wichtigkeit und die Verantwortung Seiner Botschaft, seiner Gebote, usw. zu betonen. Was würde es für Folgen haben, wenn Gott in diesem Fall sagen würde: ""naja, wenn du die Gelegenheit nicht nutzt, um dem anderen das Evangelium zu sagen... dann ist net so schlimm, ich suche mir halt jemand anderen, der es tut. Du bist selbstverständlich aus dem Obligo, lass es dir gut gehen, lass dich von mir nicht hetzen.""

      Man kann auch mit seinem eigenem Leben (-Stil) evangelisieren. Es haben schon viele zu Gott gefunden, weil sie das Glaubensleben von anderen gesehen (erlebt) haben. Man soll eben seinen Glauben ausleben... indem man Gott um Gelegenheiten und Weisheit bittet. Großevangelisationen und Gemeinde Bemühungen sind zwar gut, aber Hand aufs Herz: wieviele neue Menschen haben sie zu Jesus gebracht? Wo sind sie alle? Wieso werden Gemeinden kleiner, anstatt dass sie wachsen?

      Euch ist nicht bewußt. dass es um das ewige Leben oder ewigen Tod geht. Unterlassene Hilfeleistung wird in den weltlichen Gerichten fast mit "Todschlag" gleich gestellt und mit mehreren Jahren Gefängnis bestraft. Es "liegen lebensgefährlich verletzte Menschen am Straßenrand" und "du" gehst vorbei, weil "du" sie nicht erschrecken willst oder sich nicht einmischen willst und "deine" Ruhe nicht verlierst? Wie schaust "du" den Arzt, den Fahrer, den vorbeigehenden Passanten an, der durch falsche oder keine Handlung den Tod "deines" Kindes zu verantworten hat?


      Wo ist die praktische Nächstenliebe?!

      .
    • Schwertwal schrieb:

      Ich nehme mal an Letztere waren Zeugen Jehova , die auf dem Marktplatz glaub ich Adventisten.Leider hab ich da aber aus einem chronischen Ständeabwehrreflex gleich die Flucht ergriffen anstatt mich auf ein Gespräch einzulassen.Man wird ja so schnell heutzutage " ohne Überlegen " Mitglied bei Johanniter , WWF und Attac wenn man nicht die Straßenseite wechselt.

      Ja, Schwertwal, wenn es bei der Mission nicht darum geht, die Frohe Botschaft als Angebot Jesu weiterzugeben, sondern um Mitglieder für einen Verein anzuwerben, dann läuft da definitiv etwas falsch. Wenn also bspw von Zeugen Jehovas gesagt wird, um gerettet zu werden musst du auch ein Zeuge Jehovas werden und in unsere Gemeinschaft eintreten, dann ist das keine Mission, sonder Eigenwerbung für neue Mitglieder.

      Das kann wirklich als Motivation dahinter stehen.

      Der Eindruck kann aber auch nur ein Vorurteil sein.
      Weil wir heutzutage ja von so viel umworben werden - und in der Regel steht immer ein Eigeninteresse dahinter. Wir sind es gewohnt dass Vertreter, die grosse Geschenke und Vorteile versprechen, eigentlich nur auf unser Geld aus sind und uns mit Verlockungen manipulieren wollen ....
      Dadurch, dass wir dem ständig ausgesetzt sind, den falschen und hohlen Werbeversprechen, mit denen Waren abgesetzt werden sollen ...

      So entsteht eben ein Misstrauen allem gegenüber, was versprochen und angepriesen wird.
      Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass Menschen anderen einfach etwas Gutes anbieten wollen, ohne dass sie selbst am meisten davon profitieren und derjenige, der sich drauf einlässt, am Ende doch der Gelackmeierte ist.
      Wenn man einmal recht darüber nachdenkt, was immer mehr zum gängigen Umgangston miteinander geworden ist: möglichst viel Schein für wenig sein.
      Das Image ist wichtig, wichtiger als das, was wirklich ist; Wenn man etwas erreichen will, muss man es nur möglichst gut verkaufen, die Strategie ist wichtig, viel wichtiger als die Qualität.
      Das finde ich schon traurig.

      Und ich finde, wir Christen müssen schon aufpassen, dass wir das, was wir weitersagen, nicht in derselben Form und im selben Tonfall tun, wie in der Werbung üblich.

      Einerseits kann man ja mit Paulus sagen: Phil 1,18 Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;

      Aber andererseits kann das auch dazu führen, dass Menschen gleich ganz dicht machen und gar nichts mehr von Gott hören wollen; Auch nicht in einem persönlichen Gespräch. Dann sofort abweisend reagieren, wenn das Thema nur aufkommt: "Bleib mir weg, ich will nicht missioniert werden ..."

      Ganz wichtig für die Glaubwürdigkeit unseres Zeugnisses ist es, dass wir nicht nur mit Worten anpreisen, sondern dass sie auch Taten sehen und etwas von uns erleben können, das die Wahrheit unserer Worte bezeugt.

      Gestern las ich diesen Satz, der mich noch weiter beschäftigte:

      Bibelstelle

      Apg 14, 3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände.


      Zeugnis, das nur in Worten geschieht, wird nur schwer von anderen Menschen angenommen.
      Da bleibt die Frage an uns: Wodurch wird die Echtheit unserer Worte sichtbar, erlebbar bezeugt?
    • Bogi111 schrieb:

      Beschenkte schrieb:

      Zeugnis, das nur in Worten geschieht, wird nur schwer von anderen Menschen angenommen.
      Uns ist aber auch geraten worden,nicht Perlen unter die Säue zu streuen....


      Danke @Bogi111, dass du mich daran erinnerst, ich werde versuchen es zu beherzigen.



      Bogi111 schrieb:

      Liebe hat was mit friwilligkeit zu tun.

      Genau, deshalb "befielt" Gott sie an -zig Stellen der Bibel und Jesus bestärkt dieses GEBOT noch! ... aber Gebote kann man ja freiwillig halten oder eben nicht.

      .
    • Stofi schrieb:

      Genau, deshalb "befielt" Gott sie an -zig Stellen der Bibel und Jesus bestärkt dieses GEBOT noch! ... aber Gebote kann man ja freiwillig halten oder eben nicht.

      Ich würde es anders formulieren.
      So wie es hier ausgesagt ist:

      Bibelstelle

      Apg 1, 8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.


      Mit der Betonung:
      aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

      Nicht: "Ich befehle euch und nun macht mal...."
      Sondern: "Ich bin es, der das tut. Und ich tue es durch euch. Ihr bezeugt das, was ich in euch und durch euch tue."

      Eben so wie das Licht gar nicht anders kann als hell sein und leuchten. Und natürlich wird das von anderen Menschen wahrgenommen - wenn man es nicht unter einem Scheffel versteckt.
      Wir müssen keine grosse Überwindung aufbringen und etwas tun, was uns eigentlich nicht entspricht, damit wir nicht bestraft werden. Dieser Befehl an uns ist keine Fremdbestimmung.

      Sondern eine Aufforderung dazu, das auszuleben, was wir an neuem Leben geschenkt bekommen haben. Das Licht, das Gott in uns angezündet hat nicht zu verstecken aus Scham, weil andere uns dann vielleicht schief angucken.
      2Kor 4,6 Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.

      Wenn wir aus diesem Schatz in unseren Herzen schöpfen und von daher leben, dann sind wir Zeugen dessen, der ihn in uns hineingelegt hat. Und dann geht auch unser Mund davon über, weil das Herz voll ist. Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.

      Wenn wir aber danach leben, dass wir in den Augen der Menschen möglichst gut dastehen und ihnen nach dem Mund reden, um ihre Anerkennung zu bekommen und mit ihnen am gleichen Joch ziehen, den Schatz verstecken und das Licht verbergen - dann handeln wir so wie der faule Knecht im Gleichnis, der das ihm anvertraute Geld tief in der Erde vergräbt, statt damit zu wirtschaften .....
    • Bogi111 schrieb:

      Liebe hat was mit friwilligkeit zu tun.
      Natürlich ist Liebe an Freiwilligkeit gebunden, denn Liebe ist eine Entscheidung. Man entscheidet sich jemanden zu lieben, darum hat uns Gott geboten IHN und den Nächsten zu Lieben! ER fordert uns zu dieser Entscheidung auf, aber er lässt uns den Freien Willen dieser Seiner Aufforderung nicht Folge zu leisten.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Stofi schrieb:

      Wieso werden Gemeinden kleiner, anstatt dass sie wachsen?
      Weil der Teufel umhergeht "wie ein brüllender Löwe" (1.Petr.5,8) und "weiß, dass er wenig Zeit hat!" (Offb.12,12)

      Beschenkte schrieb:

      Einerseits kann man ja mit Paulus sagen: Phil 1,18 Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;
      Ja - liebe Stofi - darüber lass uns doch____ g e m e i n s a m ____freuen!!!

      Beschenkte schrieb:

      dass durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
      Deshalb lasst uns zum Heiligen Geist flehen, dass dieser uns die richtige Erkenntnis gebe!!!
    • @Norbert Chmelar
      Du verwechselst mich mit "Beschenkte" :D

      @Beschenkte , es war hier die Rede von freiwilligen Liebe. Zudem: wenn man in einem Forum ist, kann man sich nur durchs Schreiben äußern, oder? Wie willst du hier sonst:

      Beschenkte schrieb:

      Mit der Betonung: aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.

      Und JA, die Hesekiel Texte gelten genaso für uns heute, wie damals für den Propheten. Es ist mir äußerst unverständlich, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, man müsste sich nicht BEWUSST um das Heil des Mitmenschen kümmern (sorgen), bzw. dass die Evangelisation von alleine geschieht.


      .
    • Wenn er wie ein brüllender Löwe wäre, müsste es eigentlich jeder merken und müsste entsprechend reagieren.
      Warum Petrus von einem brüllenden Löwen schreibt, ist für mich nicht nachvollziehbar.

      Ich denke, die die in Glaubensfragen völlig gleichgültig sind, merken nichts? Die hat er sicher. Bei denen muß er sich nicht noch bemerkbar machen, mit dem Risiko, daß sie sich doch noch damit beschäftigen.
      Ebenso die, die sich in Sicherheit wiegen, weil sie regelmäßig in die Kirche gehen und in den "Fußstapfen" ihrer Prediger wandeln, aber ansonsten nicht so recht wissen, was sie eigentlich glauben. Eigentlich nur glauben, daß sie mit dem regelmäßigen Kirchgang auf der sicheren Seite sind.
      Die sind i.d.R. auch glücklich, weil erstens der Verstand weitgehend ausgeschaltet ist und weil der Teufel sie in Ruhe lässt.
      Bei Menschen, die sich auf dem "richtigen" Weg zu ihm befinden, muß er sich nicht bemerkbar machen, er würde nur das Risiko eingehen, daß sie dadurch doch noch den anderen Weg finden würden.



      Und ja, den freien Willen hat man............auch wenn Gott von jedem Menschen weiß, wie er sich entscheidet, wie er lebt und wie er endet.
      Aber das hat nichts mit Vorbestimmung zu tun.