Abtreibung

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    • Ich hätte vermutlich auch Mord gesagt, wenn mich jemand gefragt hätte.
      Aber Mord ist ein hartes Wort und nichts rechtfertigt einen Mord, keine Notlage nichts.

      Zu den Ärzten:
      Ich denke mal, es gibt Abtreibungsärzte, die vielleicht nur dies machen, die vielleicht, als die Abtreibung legalisiert wurde, ein gutes Geschäft witterten usw.?
      Dann aber auch Ärzte z.b. Klinikärzte, die eben auch einen Scheixxjob machen, wenn es notwendig ist.
      Sollte man auch unterscheiden, denke ich mal!?

      Zu den Gesetzgebern:
      Es dauerte ja ewig lange, das mit dem 218er.
      Abgetrieben wurde schon immer und wird immer, ob legal, illegal von irgendwelchen dunklen Geschäftemachern, oder im Ausland.
      Kann man sich darüber streiten, ob das eine Legalisierung rechtfertigte.
      Aber jedenfalls sollte man das auch sehen.
    • Kein Arzt wird gezwungen eine Abtreibung durchzuführen. Mir ist kein Fall bekannt, das ein Arzt Probleme bekommen hat, weil er keine Abtreibungen durchführt. Das ist durch das Gesetzt garantiert (Gewissensfreiheit).
      Also nein, da gibt es keinen moralischen Unterschied. Der Unterschied ist derjenige, dass Abtreibungsärzte Auftrags-Massenmörder sind und normale Krankenhausärzte die Abtreiben nur Massenmörder.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • Vitez Kojo schrieb:

      Also nein, da gibt es keinen moralischen Unterschied. Der Unterschied ist derjenige, dass Abtreibungsärzte Auftrags-Massenmörder sind und normale Krankenhausärzte die Abtreiben nur Massenmörder.
      Was ein Glück das Gott nach Recht und Gesetz entscheidet und dabei gerecht und barmherzig ist.

      Ja die Welt ist böse und ungerecht,deshalb warnt uns Gott davor zu richten, damit wir uns nicht selbst versündigen.

      Es ehrt Dich, das Du Dich des Themas der Abtreibung annimst.
      Leider hat man den Eindruck das es Dir nicht um Hilfe und Verbesserung geht, sondern um Anklage,nach Deiner Moral.

      Nicht umsonst gibt uns Jesus einiges auf den Weg damit wir nicht Eingleisig oder Fanatisch werden und uns damit zu Anklägern machen.

      Mt 5,20 Denn ich sage euch: Wenneure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weitübertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Himmelreich eingehen!

      Gute Nachricht Bibel:
      Mt 5,22 Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder

      oder seine Schwester zornig ist, gheört vor Gericht. Wer zu seinem Bruder oder
      seiner Schwester sagt: Du Idiot, gehört vor das oberste Gericht und wer zu
      seinem Bruder oder seiner Schwester sagt: Geh zum Teufel, gehört ins Feuer der
      Hölle.

      Dazu zählt Ärzte als Massenmörder, Saldaten als potentierte Mörder zu nennen.
      Dann ist jeder Autofahrer ein potentierter Mörder,denn durch Autofahrer sterben jedes Jahr tausende Menschen...
    • Bogi111 schrieb:

      Dann ist jeder Autofahrer ein potentierter Mörder,denn durch Autofahrer sterben jedes Jahr tausende Menschen...
      Leider nicht richtig : Zum Verbrechen - Mord, Masenmord - gehört der Vorsatz : "Wer gegen eine Menschen , in der Absicht, ihn zu töten, so verfährt, dass daraus dessen oder eines anderen Menschen Tod erfolgt - " (§75 StGB in der alten Version)

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    • Bogi111 schrieb:

      Dazu zählt Ärzte als Massenmörder, Saldaten als potentierte Mörder zu nennen.
      Dann ist jeder Autofahrer ein potentierter Mörder,denn durch Autofahrer sterben jedes Jahr tausende Menschen...
      Der Autofahrer startet seinen Wagen aber nicht mit der Motivation oder Eventualität, jemanden zu töten. "Potentiell" sind wir alle alles, das ist ne unsinnige Betrachtung.

      Ich finde, bei allem Schmerz und bei allen Sorgen, die eine werdende Mutter umtreiben, muss ich als Christ ganz klar meine Ansicht zum Leben äußern (wenn ich denn gefragt werde oder das Thema ansteht).
      Es gibt für mich keine "Zellklumpen". Der Mensch ist ein Mensch, sobald man um ihn weiß. Wenn die Frau erfährt, dass sie schwanger ist, dann denkt sie nicht: "In mir ist ein Zellhaufen", sondern sie denkt: "Ein Kind!" (mit Freude oder Schrecken, das ist egal).

      Das ist ein Menschenleben. Sonst wäre ja ein 5 Jähriger "weniger" leben als ein 30 Jähriger, weil er noch nicht so weit entwickelt ist. Menschsein ist eine geistige Einheit, keine stoffliche. Es gibt keine Stadien dafür. Gott sagt ja nicht "Ebenbild" wegen Fleisch und Knochen, sondern wegen dem Geist.
      Wenn man so ein Menschenleben abtreibt, dann löscht man es aus. Das ist so und darüber darf man sich keine Illusionen machen. Es machen sich übrigens viele Frauen Illusionen darüber, weichen in Begrifflichkeiten aus ("Zellhaufen" usw.) und werden von Ärzten nicht richtig betreut (die fragen nur "Wollen Sie wirklich?"). Sie werden bitter daran, denn sie haben selbst ein Gefühl dazu, das sie wohl nicht täuscht: du hast das Kind getötet.

      Ja, diese Frauen brauchen Seelsorge und keine Verurteilung. Es geht nicht um Verurteilung. Aber ich muss klar meine Ansicht zu solchen Dingen äußern; wir reden nicht von einem Kuchenrezept.
      Die Rechtslage lässt es heute zu, das ist okay so. Es gibt die Möglichkeit, es zu tun. Möglichkeiten bedeuten aber immer Verantwortung und Auseinandersetzung. Wäre es generell verboten, würde eine reine Strafsache draus werden. Das fände ich nicht gut, denn es geht nicht um eine reine Straffrage, sondern um die Verzweiflung von Frauen und ihr Bild von einem Menschen und um die Konsequenzen, die Entscheidungen innerlich nach sich ziehen.

      Man löscht ein Leben aus, das muss klar sein, und als Christ bin ich dagegen. Das Vergewaltigungsargument halte ich für ziemlich schwach. Es kommt immer, wenn man sich darüber mit Frauen unterhält, die an ihre Lebensplanung und ihre Karriere denken. Vergewaltigung ist ja, Gott sei dank, meist ein Sonderfall und hat in meinen Augen mit der grundlegenden Debatte darüber nichts zutun.

      Wir haben in unserem Kulturkreis den Bezug zur Natur verloren (ich nenne es jetzt mal "Natur"). Wenn eine Frau damals schwanger wurde, dann war es Natur und Gottes Wille und es sollte so sein. Wenn das Kind nach 5 Tagen starb, dann sollte es so sein. Heute diskutieren wir schon vorher, ob das überhaupt ein "Leben" sei, ob man das dem Kind nicht ersparen sollte (und der Mutter die Schwangerschaft und Geburtsschmerzen), usw. Wir sind ja Götter, wir brauchen den Alten da oben nicht. Wer soll leben und wer nicht? Bei wem "lohnt" es sich und bei wem nicht? Wer passt gerade in meine Planung und wer nicht?

      Dem Fetus ist es egal, er kommt zu Gott und ihm wurde dieses Leben hier erspart mit all diesem Bösen in der Welt. Nur geht es darum nicht. Er sollte leben, denn er war ja da. Das unterbindet man mit der Abtreibung.
      Wie kaputt oder wie tot muss man selber sein, wenn man sowas tut? Ja, die brauchen Seelsorge, ganz dringend. Denn da hängt das Bild gewaltig schief.
      Seelsorge (ich werde auch darin ausgebildet) heißt übrigens nicht, den Leuten die Hände zu streicheln und Vergebungen auszusprechen. Ich sage als Seelsorger meine Meinung und vielleicht fängt hierbei die Seelsorge damit an, dass man mal klarmacht, was ein Mensch und was Leben ist.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Seele1986 schrieb:

      Dem Fetus ist es egal, er kommt zu Gott und ihm wurde dieses Leben hier erspart mit all diesem Bösen in der Welt. Nur geht es darum nicht. Er sollte leben, denn er war ja da. Das unterbindet man mit der Abtreibung.
      Simon ,vieles was Du schreibst bin ich bei Dir. Für mich hat Gottgewolltes Leben etwas mit Liebe,gemeinsammen Wollen und Segen zu tun.

      Wir sind in der Lage künstlich zu befruchten und Kinder nach Wunsch zu produzieren.

      Was es aber mit den Menschen macht die erfahren wie sie gezeugt wurden, oder woher sie stammen interessiert kaum jemand.

      Ja es ist ein heikles Thema das sehr vielschichtig ist und auch ein Produkt userer Gesellschaft.

      Ich gehe davon aus das alle die damit zu tun haben, nach Recht und ihrem Gewissen entscheiden.

      Deshalb ist für mich eine respektlosigkeit Ärzte als Mörder zu bezeichnen.
    • Ich finde, man sollte bei diesem Thema - auch wenn man dagegen ist, wenn es eigentlich traurig ist, wenn es seinem christlichen Verständnis widerspricht - trotzdem überlegen, ob es so wie es jetzt ist, nicht doch besser ist!?

      Ich verstehe jeden, der Abtreibung konsequent ablehnt! Ich tu´s ja eigentlich auch, aber man sollte eben die Realität sehen.
      Helfen würde ein Abtreibungsverbot niemandem.
      Es wäre halt wieder so wie früher.................und da habe ich eben auch so Einiges mitbekommen. X(
    • Yppsi schrieb:

      Wenn Abtreibung Mord ist, dann bleibt sie auch Mord, wenn man abtreibt um z.B. das Leben der Frau zu retten!
      Hier stehen zwei Rechtsgüter gegeneinander - das Leben der Mutter und das Leben des Kindes. Der Vater sollte ja wohl auch mitreden dürfen. Aber in diesem Grenzfall die Abtreibung des Kindes zu verbieten, lehne ich ab.

      Yppsi schrieb:

      Eine Abtreibung bleibt dann auch Mord, wenn die Frau vergewaltigt wurde und ihr die Vorstellung, als Alleinerziehende einen Jungen mit den Genen eines Vergewaltigers aufzuziehen, unheimlich ist.
      Da wird es noch mehr ein Gewissensfall als im obigen Fall. Kann man das einer Frau zumuten? Habe hier noch keine endgültige Meinung; Die Frau könnte ja - das nicht aus Liebe gezeugte Kind - zur Adoption freigeben - sofort nach der Geburt.

      Was vergessen wird, ist: Wenn Abtrebung zwar Unrecht ist - aber erlaubt - nach Gesetzeslage beim
      § 218 STGB, dann ist eben das ungeborene Leben nicht mehr ausreichend geschützt und der Staat veletzt dessen Ungeborenen Grundrechte aus Artikel 1 und 2 der deutschen Verfasssung - des deutschen Grundgesetzes(Würde des Menschen + Recht auf Leben) ===> Daher gehört Abtreibung generell verboten! - Ausnahme nur beim Fall 1 (siehe oben) und eventuell auch beim Fall 2! Eine CDU/CSU-Bundesregierung, die dies nicht tut, nenne ich bewußt "antichristlich" und "gottlos" und Abtreibungsärzte sind gewissenslose Massenmörder!
    • Norbert,
      würdest du ein von einem Vergewaltiger gezeugtes Kind addoptieren wollen?

      Ehrlich!?

      Oder sollte man das den neuen Eltern verheimlichen?

      Das Thema Abtreibung ist ein schreckliches Thema und kein einfaches.
      Man muß ALLES sehen! Die GANZE Realität, nicht nur die halbe!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Wenn Abtreibung Mord ist, dann bleibt sie auch Mord, wenn man abtreibt um z.B. das Leben der Frau zu retten!
      Hier stehen zwei Rechtsgüter gegeneinander - das Leben der Mutter und das Leben des Kindes. Der Vater sollte ja wohl auch mitreden dürfen. Aber in diesem Grenzfall die Abtreibung des Kindes zu verbieten, lehne ich ab.

      Yppsi schrieb:

      Eine Abtreibung bleibt dann auch Mord, wenn die Frau vergewaltigt wurde und ihr die Vorstellung, als Alleinerziehende einen Jungen mit den Genen eines Vergewaltigers aufzuziehen, unheimlich ist.
      Da wird es noch mehr ein Gewissensfall als im obigen Fall. Kann man das einer Frau zumuten? Habe hier noch keine endgültige Meinung; Die Frau könnte ja - das nicht aus Liebe gezeugte Kind - zur Adoption freigeben - sofort nach der Geburt.
      Was vergessen wird, ist: Wenn Abtrebung zwar Unrecht ist - aber erlaubt - nach Gesetzeslage beim
      § 218 STGB, dann ist eben das ungeborene Leben nicht mehr ausreichend geschützt und der Staat veletzt dessen Ungeborenen Grundrechte aus Artikel 1 und 2 der deutschen Verfasssung - des deutschen Grundgesetzes(Würde des Menschen + Recht auf Leben) ===> Daher gehört Abtreibung generell verboten! - Ausnahme nur beim Fall 1 (siehe oben) und eventuell auch beim Fall 2! Eine CDU/CSU-Bundesregierung, die dies nicht tut, nenne ich bewußt "antichristlich" und "gottlos" und Abtreibungsärzte sind gewissenslose Massenmörder!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Yppsi schrieb:

      Wenn Abtreibung Mord ist, dann bleibt sie auch Mord, wenn man abtreibt um z.B. das Leben der Frau zu retten!
      Hier stehen zwei Rechtsgüter gegeneinander - das Leben der Mutter und das Leben des Kindes. Der Vater sollte ja wohl auch mitreden dürfen. Aber in diesem Grenzfall die Abtreibung des Kindes zu verbieten, lehne ich ab.

      Yppsi schrieb:

      Eine Abtreibung bleibt dann auch Mord, wenn die Frau vergewaltigt wurde und ihr die Vorstellung, als Alleinerziehende einen Jungen mit den Genen eines Vergewaltigers aufzuziehen, unheimlich ist.
      Da wird es noch mehr ein Gewissensfall als im obigen Fall. Kann man das einer Frau zumuten? Habe hier noch keine endgültige Meinung; Die Frau könnte ja - das nicht aus Liebe gezeugte Kind - zur Adoption freigeben - sofort nach der Geburt.
      Was vergessen wird, ist: Wenn Abtrebung zwar Unrecht ist - aber erlaubt - nach Gesetzeslage beim
      § 218 STGB, dann ist eben das ungeborene Leben nicht mehr ausreichend geschützt und der Staat veletzt dessen Ungeborenen Grundrechte aus Artikel 1 und 2 der deutschen Verfasssung - des deutschen Grundgesetzes(Würde des Menschen + Recht auf Leben) ===> Daher gehört Abtreibung generell verboten! - Ausnahme nur beim Fall 1 (siehe oben) und eventuell auch beim Fall 2! Eine CDU/CSU-Bundesregierung, die dies nicht tut, nenne ich bewußt "antichristlich" und "gottlos" und Abtreibungsärzte sind gewissenslose Massenmörder!
      Richtig , mit einer Einsschränkung: Das Recht geht vom Volk aus. Eine Minderheit - Christen, die STA -. dürfen sich aber in ihrem Wirkungsbereich nicht darauf berufen, dass es eh`ab xxx erlaubt ist !

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    • @Bogi111
      @Yppsi

      es ist ja alles richtig und verständlich, was ihr schreibt, wenn es um die inneren Kämpfe einer Frau geht, die nicht weiter weiß oder der Schlimmes widerfahren ist. Aber wir möchten doch, für uns selbst zum einen und vielleicht auch anderen im Gespräch, einen richtigen Blick auf die Dinge bekommen, oder nicht? Zumindest, soweit uns das möglich ist.

      Ich sehe heute beim Thema Abtreibung selten verzweifelte Frauen, die wohlmöglich mit ihren drei anderen Kindern bald den Hungertod sterben und nicht wissen, wie sie noch das vierte mit durchbringen sollen [mein Opa war 15 geboren; er hatte 11 Geschwister, die alle durch den Krieg gebracht wurden]. Sondern ich sehe heute eine dramatische Abstumpfung zu diesem Thema und zu der Frage, was ein Mensch ist und unter welchen Umständen er leben darf und soll.
      Die betroffene Frau interessiert diese generelle Frage in dem Moment natürlich nicht, aber das ist ja immer so.
      Ja, wenn du das Kind bekommst, dann kannste die Schule nicht ordentlich fertig machen, kriegst keinen Job oder Ausbildungsplatz, bist schlecht vermittelbar, deine Figur is ruiniert, du kannst nicht mehr wie früher auf Partys gehen, hast zuhause keine Ruhe, usw.; das ist ja alles kein Klischee, sondern es ist so.
      Das sind alles logische und verständliche Argumente gegen die "Theorie eines Kindes". Aber es sind keine Argumente gegen die Tatsache eines Kindes und eines Lebens. Zudem sind sie alle egoistisch, denn um das Kind geht es dabei nicht. Es geht nicht darum, was man dem Kind antäte; unter was für Umständen schon Kinder geboren wurden und aufwachsen mussten.

      Es ist doch immer so: sobald etwas erlaubt ist, wird es mit der Zeit nicht eine Ausnahme für Extremfälle bleiben, sondern es wird immer beliebiger. Abtreibung, das kann keiner von euch leugnen, ist schon lange vollkommen beliebig geworden. Geworben wurde es übrigens mit dem "Recht der Frau auf Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper". Der Fetus ist ein Gegenstand, der geprüft wird, ob er gerade passt oder nicht.
      Nach der Karriereleiter, mit 40, kann man dann ein Kind kriegen. Ein behindertes Kind will man aber bitte nicht! Wenn man aber mit 40 schwanger wird, kommt das schonmal vor. Wir leben in einer gottlosen, kranken Welt.

      Die vergewaltigte Frau: ja, das ist schlimm! Aber wie gesagt, in meinen Augen ein Sonderfall, der mit dem generellen Umgang mit Abtreibung nichts zutun hat. Diese Frau bräuchte ohnehin Hilfe für das Leid, das ihr widerfahren ist. Und auch sie, wenn es an mir läge, würde ich versuchen dahin zu bewegen, dieses Kind nicht zum Sohn des Satans zu machen. Es kann nichts dafür, es ist ja das hilfloseste Wesen in dieser ganzen Misere.
      Natürlich gibt es eine Genetik in der auch Geistesstörungen und Dispositionen vererbt werden können, aber das ist ja keine generelle Sache. Ich denke, diesen Gedanken sollte man aufklären versuchen.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Im Übrigen sprechen wir bis jetzt nur von Frauen. Was ist mit den Männern?
      Wir sprechen von Frauen und vom Verständnis dafür, warum sie nicht können oder wollen usw.

      Wer fragt den Vater, was er will? Passt es ihm auch nicht oder würde er sich vielleicht rührend kümmern, wenn es ihm nur mal zugelassen würde?

      Was dieses Thema angeht, ist die allseits proklamierte "Emanzipation" derart schief, das man beinahe erkennen könnte, was es mit diesem Gedankengut auf sich hat. Es hat nämlich nichts mit "Gleichberechtigung" zutun.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Ich kenne halt noch das Früher.
      Möglicherweise haben das nicht so Viele von hier aus dem Forum mitbekommen?
      Ich war halt als Jugendlicher und junger Mann überall. (Auch oft da wo man nicht so hingehört)

      Ich gebe zu, daß das nur Vermutungen von mir sind. Dazu gibt es keine Statistik.
      Aber ich glaube, daß viele viele schwer behinderte Kinder, geboren in den 50, 60er und 70er Jahren, die Folgen von mißglückten Abtreibungen sind.

      Es gab Rezepte mit Alkohol, mit Medikamenten, mit Drogen usw.
      Das "Wegsaufen" mit Rotwein z.B.
      In den ersten 2 Wochen nach der Befruchtung soviel wie möglich Rotwein saufen, falls es nicht klappe, schade das nichts (in den ersten 2 Wochen)
      OK ja, kann ja vielleicht sein?
      Aber i.d.R. ist eine Schwangerschaft in den ersten beiden Wochen nach dem Geschlechtsverkehr noch nicht bekannt.
      Also entweder gleich auf Verdacht saufen, oder zu spät..............und dann drohen schwere Mißbildungen, wenn´s nicht klappt.
      Wieviele haben wohl mit Stricknadeln rumhantiert?

      Später gingen dann die die Geld hatten nach Holland, als es dort erlaubt war.
      Die anderen machten oder versuchten es immer noch selbst, oder gingen zu irgendwelchen Illegalen.

      Ich glaube nicht, daß es bedeutend weniger Abtreibungen gäbe, wenn es wieder verboten würde?
      Heute könnte man vermutlich in alle Nachbarländer ausweichen?


      Und ja, auch wenn ich mich schwer tue, lieber so wie es heute ist, als wieder ein Rückfall in´s "Früher!
    • Bogi111 schrieb:

      Dann ist jeder Autofahrer ein potentierter Mörder,denn durch Autofahrer sterben jedes Jahr tausende Menschen...
      Wie man Autofahrer mit Menschen vergleiche kann die Kindern die Köpfe abschneiden, verstehe ich nicht. Dafür fehlt mir wohl die Phantasie. Oder womöglich liegt das an MEINER Moral. Zum Glück hat Bogi eine andere.

      Bogi111 schrieb:

      Deshalb ist für mich eine respektlosigkeit Ärzte als Mörder zu bezeichnen
      Wer hat den Ärzte als Mörder bezeichnet? Ich sagte Menschen (egal ob Ärzte oder nicht) die Kinder zerreißen, zerstückeln oder sie köpfen sind Mörder.
      Ich habe übrigens gelesen, dass die meisten Ärzte sich weigern Abtreibungen vorzunehmen.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • Yppsi schrieb:

      Ich glaube nicht, daß es bedeutend weniger Abtreibungen gäbe, wenn es wieder verboten würde?
      Heute könnte man vermutlich in alle Nachbarländer ausweichen?
      Leider doch. Die Anzahl der Abtreibungen korreliert mit der Leichtigkeit diese durchzuführen. Da sprechen die Statistiken eine klare Sprache.
      Josua 24,15:
      Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

      Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.
    • Seele1986 schrieb:

      Geworben wurde es übrigens mit dem "Recht der Frau auf Selbstbestimmung über ihr Leben und ihren Körper". Der Fetus ist ein Gegenstand, der geprüft wird, ob er gerade passt oder nicht.
      Das war eine fehlgeleitete "Selbstbestimmung der Frau" und fehlgeleitete sogenannte "Emanizipation", eine "Frauenbewegung", deren vorrrangiges Ziel die Abschaffung des §en 218 Strafgesetzbuch(StGB) war - (Verbot der Abtreibung) letztendlich zum Schaden der Frau(en)! Denn wieviele Frauen sind nach einer Abtreibung zeitlebens unglücklich und leiden darunter ihr Leben lang!

      Seele1986 schrieb:

      Wir leben in einer gottlosen, kranken Welt.
      "Die Liebe wird in Vielen erkalten!"(Matthäus 24,12) - Leider, ein Zeichen unserer (End)Zeit!
    • Hmm, ich finde, bei dem Thema sind mehrere Aspekte zu sehen wichtig.
      Einmal wissen viele Frauen nicht, was bei einer Abtreibung mit ihrem Kind geschieht, weil die Ärzte sie nicht darüber aufklären, ebensowenig die Eltern oder der Partner.
      Die sehen das oftmals als einfache Lösung für ein einfaches Problem, doch so ist es eben nicht.
      Diese Kinder werden zerstückelt, mit Salzlösung verbrannt, erstickt (durch Fruchwasserabsaugung), vergiftet, einem Wehensturm ausgesetzt oder sogar noch während des Geburtsvorgangs getötet, mit Spritze in den Hals oder Kopfabtrennung vom Körper.
      Oder für die Mutter harmloser erscheinend, weil sie das Leid des Kindes nicht via Ultraschall mitverfolgen kann, während es stirbt, mit der Abtreibungspille.
      Also das ist wirklich grausam, was da geschieht. Diese Kinder können einem wirklich sehr leidtun.
      Ich habe immer wieder gelesen, daß Frauen, die abgetrieben haben, hinterher immens darunter leiden (bis hin zur Suizidalität), sooft sie Kinder sehen, die in dem Alter sind, in dem ihre abgetriebenen Kinder sein könnten, wenn sie hätten leben dürfen.
      Abgesehen davon, daß durch eine Abtreibung auch das Risiko für spätere Fehl- und Frühgeburten bei der Mutter sowie Behinderungen beim Kind steigt.
      Ein sehr interessanter Fall ist auch der von Tim, der seine eigene Abtreibung überlebte und danach bei einer Pflegefamilie aufwuchs. (youtube)
      Sicherlich sind die Gründe für eine Abtreibung oftmals individuell, sei es eine Karriere, kein Geld, der Partner, der die schwangere Frau wie eine heiße Kartoffel fallenläßt, eine Vergewaltigung, schwere Drogenprobleme der Mutter, Obdachlosigkeit usw.
      Was könnte man also von der Seelsorge her am besten raten?
      Eine gute Alternative zur Abtreibung sehe ich auf jeden Fall in der Adoption des Kindes in eine Pflegefamilie.
      Auch können Mütter, die ihr Kind nicht wollen, dieses in größeren Städten in einer Babyklappe abgeben, wo dies dann für das Kind organisiert wird.
      Wenn eine Frau eine oder mehrere Abtreibungen hinter sich hat, so gilt es sicherlich, sehr sensibel das Thema "Wie gehe ich mit meiner Schuld um" anzusprechen und ihr durch Jesus einen Neuanfang in ihrem Leben anzubieten - auch, wenn das das abgetriebene Kind nicht wieder lebendig macht.
      Aber es kann der Frau helfen, sich selbst zu vergeben und mit dem fertigzuwerden, was geschehen ist.
      Bei Drogenabhängigkeit der Mutter bzw. deren Obdachlosigkeit braucht es natürlich auch HIlfestellungen für diese konkreten existentiellen Schwierigkeiten.
      Was die Ärzte angeht, so hab ich vor längerer Zeit auch mal was gehört von wegen, daß Ärzte sowie Krankenschwestern, die in der heutigen Zeit Abtreibungen verweigern, in der Folge oft sehr schnell ihren Arbeitsplatz verlieren können, leider. Da ist es nicht mehr weit her mit der Gewissensfreiheit des Einzelnen...
      Eine interessante und auch in vielem gut aufklärende Erzählung zur Thematik ist sicherlich auch "Tatort Station 4" von Michael Buschmann.
      Soweit dann mal meine Gedanken zu diesem Thema.
    • Vitez Kojo schrieb:

      Leider doch. Die Anzahl der Abtreibungen korreliert mit der Leichtigkeit diese durchzuführen. Da sprechen die Statistiken eine klare Sprache.
      Da muss ich Vitez gefühlt zustimmen, auch wenn ich die Statistiken nicht kenne. Man braucht sie auch nicht unbedingt. Man merkt gewisse Dinge anhand des öffentlichen Gesprächs darüber.

      Natürlich gab es immerschon Abtreibungen. Mir geht es auch nicht einfach um ein generelles Verbot und ein Abdrängen in die Hinterzimmer mit Küchentischen; das wäre falsch. Ich finde, es sollte eine Fallkontrolle durch Ärzteschaft und Therapeuten geben, die die Situation prüfen. Warum will sie abtreiben? Was ist da los? Wie sind die Umstände? Was ist mit Partner, Eltern, Familie? usw.

      Das ist aufwendig. Man müsste sich um Menschen kümmern, wie anstrengend. Damit eine verzweifelte Frau nicht alleine ist mit so einer "Entscheidung", denn Verzweiflung macht blind für Möglichkeiten. Es wird heute abgetrieben, als hätte man einen Friseurtermin. Soll das unsere Gesellschaft sein?
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Naja, Statistiken wird es für´s Heute geben, aber für früher, als alles heimlich und illegal ablief, sicher nicht.

      Mir geht es auch ganz bestimmt nicht darum, ob Abtreibung OK ist oder nicht.
      Ich lehne sie ebenso ab, wie wohl alle hier.
      Mir geht es nur darum, wäre es wirklich besser, wenn sie verboten würde, oder würde das alles nur schlimmer machen?
      Letzteres befürchte ich halt.