Wer gehört zu der einen Kirche Jesu Christi?

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    • Epafroditus schrieb:

      Nicht mehr und nicht weniger. Steht irgendwo in den nachfolgenden Texten, dass die Bundeslade wieder "aktiv" geworden ist? Eininterpretieren kann man natürlich alles (z.B. Norbert meint, Gott wird den alten Bund wiederherstellen).

      Epafroditus schrieb:

      ...dem kann ich irgendwie nicht folgen. Die genannte Bibelstelle zeigt uns den Unterschied zw. dem irdischen und himmlischen Heiligtum. Im irdischen Heiligtum befinden sich die " Abbilder der himmlischen Dinge", die mit Blut gereinigt werden mussten. "Die himmlischen Dinge selbst aber müssen bessere Opfer haben als jene" das heisst diese Reinigung macht Jesus mit seinem Blut. Also was die Reinigung betrifft wird hier keine Parallelität, sondern der Unterschied dargestellt. Eine wiederholte Reinigung ist nicht mehr notwendig.

      Hallo lieber Epafroditus,
      ich habe bewusst eine Auslegung über die himmlische Bundeslade vermieden - ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass die Schreiber des NT unter Inspiration von einer Bundeslade im Himmel schreiben. Und wenn sie das tun, dann hat das wahrscheinlich auch eine Relevanz für uns Christen. Gesetzt dem Fall, die 10 Gebote (die untrennbar mit der Bundeslade verbunden sind) hätten garkeine Relevanz mehr für Christen - warum sollten sie dann noch erwähnt werden? Das war sinngemäß auch meine ursprüngliche Frage. Meine Hinweis auf Hebrärer 9,23 sollte lediglich zeigen, dass die Bundeslade (+ 10 Gebote) vom Schreiber benutzt wird, um etwas zu erklären. Für den Schreiber - und damit auch für den Leser - befindet sich eine Bundeslade im himmlischen Heiligtum, in dem unser Hoherpriester dient (ob nun "symbolisch" oder "greifbar" oder wie auch immer ist eine andere Diskussion) - ich frage mich dabei nur, wie das gehen soll, wenn doch die 10 Gebote keine Rolle mehr spielen sollen für uns Christen. Dieses Bild bzw. diese Typologie würde jedenfalls keinen Sinn mehr machen, wenn im NT-Denken der Schreiber nicht mehr aktuell wären. Ganz salopp gesagt ist es für mich so, dass der irdische alte Bund in den Himmel verlegt wurde durch Jesu Himmelfahrt und der anschließenden Einweihung des himmlischen Heiligtums (Heb. 10,19.20). Alter Bund unten, neuer Bund oben ;) Die Gültigkeit der 10 Gebote bleibt dabei universell.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Die Bundeslade hat gewaltigen Spuren hinterlassen in der (Heils)Geschichte und natürlich auch in der gesamten Bibel. Selbst die "moderne" Christen, die sich auf das NT fixieren, müssen früher oder später kennenlernen.

      Die Bedeutung der 10 Gebote in unserer Zeit hab ich schon öfters - mal kürzer mal ausführlicher - angedeutet so wie ich verstehe, aber als eingeborener STA verstehe ich sehr wohl die STA-Interpretation und ich möchte das gar nicht mit allem Mittel widerlegen... Kann ich allerdings andersdenkenden ehrliche Christen besser verstehen (damit bin ich in den Augen von strengen Adventisten alles was ganz schlimm ist: charismatisch, ökumenisch...).

      Übrigens wenn ich Menschen frage, die früher schon gläubig waren und dann STA geworden sind, was war entscheidend für sie, mindestens die Helfte antwortet: wenn das Sonntagsgesetz kommt, ich möchte auf der richtigen Seite stehen. Nun dies kann ich mit dem Kamillentee vergleichen: schadet ganz sicher nicht...

      LG
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Epafroditus ()

    • Bemo schrieb:

      Das Gebot Jesu, einander zu lieben ist auch nicht "neu", sondern ein Zitat aus "dem Gesetz"
      Da hast Du natürlich recht, aber Jesus selbst verwendet die Bezeichnung "neues" Gebot in Johannes 13, 34/35:

      Bibelstelle

      Ein neues Gebot gebe ich euch,dass ihr euch untereinander liebt


      verwendet wird das Wort Kainos = qualitativ neu, anders.

      Jesus gibt dieses Gebot, was ja wie Du bereits richtig ausgeführt hast, inhaltlich nicht neu ist. Und er gibt dieses neue Gebot in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit dem letzten Abendmahl, d. h. der Einsetzung des neuen Bundes, der mit seinem Blut gestiftet wurde. Diese Stelle ergibt überhaupt keinen Sinn, wenn man annimmt, dass im neuen Bund die 10 Gebote gelten.

      Bemo schrieb:

      Deine Vermutung kann ich nicht nachvollziehen. Weil Jesus für uns dieses und jenes erfüllt, brauchen wir es nicht mehr erfüllen? Wow, damit könnte ich mich aus jeder moralischer Verantwortung stehlen.
      Nein. Der heilige Geist überführt uns der Sünde, wir dienen Gott und erfüllen seinen Willen im Geist. Ich kenne keine Christen, d. h. Menschen die sich entschieden haben Jesus wirklich nachzufolgen, die im Unklaren über Gottes Willen sind oder sich nicht darum scheren. Auch wenn wir noch sündigen können, wissen wir tief in uns drin, was richtig und was falsch ist.

      Die von Dir angesprochene Stelle in Jakobus 2, 8 - 17 bezieht sich gerade auf Jesu Liebesgebot und nicht auf die zehn Gebote. Auch wenn einige Begrifflichkeiten etwas anderes nahelegen, wird das aus dem Kontext deutlich.
    • Jahwe rettet! schrieb:

      Nein. Der heilige Geist überführt uns der Sünde, wir dienen Gott und erfüllen seinen Willen im Geist. Ich kenne keine Christen, d. h. Menschen die sich entschieden haben Jesus wirklich nachzufolgen, die im Unklaren über Gottes Willen sind oder sich nicht darum scheren. Auch wenn wir noch sündigen können, wissen wir tief in uns drin, was richtig und was falsch ist.
      Um Sünde erkennen zu können, benötigen wir ein Gebot(nicht Gesetz) Wenn wir ein Gebot übertreten, kommt die Folge des Übertretens, dies wird in einem Gesetz Gottes definiert.
      Nun, sündigen Christen leider immer noch aus Schwachheit, und damit sie wieder erneuert werden können benötigen sie den Heiligen Geist, der zu den Geboten Gottes und zur Einsicht führt....danach kommt die notwendige Buße....Ohne Annahme eines Gebots, kann keine Buße stattfinden.

      Nicht jeder Christ, weiß tief im Inneren was falsch ist - sollte so sein, ist aber nicht so. Wenn es so wäre, müssten wir uns nicht gegenseitig im Glauben ermahnen und stärken. Ja, dann wären Christen sündlos..
      Kein Christ würde mehr lügen, stehlen, lästern...usw.

      Jahwe rettet! schrieb:

      Hier muss man ganz genau lesen. Jesus sagt, dass er nicht auflöst, sondern erfüllt und dass die Gebote nicht vergehen werden BIS ALLES GESCHEHEN ist (Matthäus 5, 17 und 18). Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.
      Du solltest hier den Text nochmal genau lesen. Dort steht nicht "Gebote", sondern "Gesetz".

      Von Anfang an, galt das Gesetz: Wenn du sündigst (Gebot übertritt) muss du sterben.
      Dieses Gesetz hat Jesus nicht aufgelöst, sondern erfüllt. Für jeden der Jesus nicht annimmt, gilt dieses Gesetz immer noch.
      Also, wenn wir Gottes Gebote übertreten, haben wir einen Fürsprecher im Himmel, der dafür sorgt, dass wir vom Vater Vergebung bekommen - weil Jesus stellvertretend für uns gestorben ist.- Gesetz erfüllt

      Mich wundert das immer wieder, dass diese Stelle benutzt wird, um Gottes Gebote zu verwerfen. ?(
      Jesus Sündlosigkeit überdeckt uns vor dem Thron Gottes. Wenn Jesus seine Gebote aufgelöst hätte, wäre er umsonst gestorben.
      Jesus hat durch seine Kreuzigung die Gebote Gottes aufgerichtet und nicht verworfen!!!

      Gottes Gerechtigkeit (Gebote) und Barmherzigkeit(Gnade) wurden am Kreuz bewiesen und bestätigt.

      Jahwe rettet! schrieb:

      Einen Vers später sagt Jesus dann auch, dass pharisäisches Denken eben nicht dazu führt, dass wir in den Himmel kommen, sondern dass man dafür die Pharisäer weit übertreffen muss. Allein mit dieser Aussage verändert Jesus das Verständnis des Gesetzes radikalst. Er gibt uns einen neuen Schlüssel, wie wir das Gesetz zu verstehen haben. Und den erhalten wir im Heiligen Geist. Deshalb sagt er auch ganz oft: die Alten haben gesagt, ich aber sage euch.Und es war/ist gängiger Glaube des Judentums, dass der Messias eine neue Thora bringen würde.
      Auch hier liest du nicht genau, bitte beachte den Kontext:

      17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Matthäus 3.15) (Römer 3.31) (1. Johannes 2.7) 18 Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. (Lukas 16.17) 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Jakobus 2.10)
      20 Denn ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

      Also, hier wird klar und deutlich sichtbar, dass zwischen "Gesetz" und "Gebot" ein großer Unterschied besteht.
      Des Weiteren wird im Vers 19 gesagt: Wer nur ein Gebot auflöst....der wird...wer aber tut und lehrt ...
      Hier wird von Jesus eine klare und unmissverständliche Ansage gemacht. Wehe dem, der Gebote auflöst!!

      Der Sünde Sold ist der Tod. Alle Übertretungen haben ein Gesetz zur Folge, bis zur Wiederkunft Jesus. Erst dann wird es kein Gesetz, als Folge der Sünde, mehr geben.
      Wir altern und müssen sterben, weil wir sündigen... das ist ein Gesetz.
      Am Ende aber, kann uns der Tod nicht mehr halten, weil wir in Jesus sind...(Mit ihm begraben und auferstanden)

      Lukas 16,17
      Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, denn daß ein Tüttel am Gesetz falle, auch (Matthäus 5.18)
      Gebote und Gesetze bleiben.
      Wir Christen aber, haben im neuen Bund, einen Fürsprecher der für uns gestorben ist( erfüllt), damit wir mit IHM leben können. Hier findet natürlich nicht nur eine "Reinsprechung" statt, nein, wir haben auch die Zusage der Reinigung durch den Heiligen Geist für die Heiligung.

      Die Gerechtigkeit der Pharisäer war ihre Selbstgerechtigkeit...Sie meinten, dass sie durch Halten der Gebote ins Himmelreich kämen. Dies ist ein Trugschluss. Sie erkannten nicht die Notwendigkeit ihrer Erlösung durch Jesus Christus.
      Unsere Gerechtigkeit, die besser ist als ihre, beruht auf die Gerechtigkeit Jesus. Mit seiner Gerechtigkeit stehen wir vor dem Thron Gottes und bekommen Vergebung durch den Vater.
      Diese Vergebung gilt für die Pharisäer und jeden, der die Erlösung durch Jesus Christus nicht annimmt, nicht.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Offenbarung 14,12:
      Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum.

      So mancher Christ meint, weil eine Gemeinschaft die Gültigkeit aller 10 Gebote lehre, sie dann auch automatisch zur wahren "Kirche" Gottes gehöre.
      Kein Mensch kann sündlos Leben und Gottes Gebote halten, wenn doch, dann hätte er bereits jetzt schon ewiges Leben und würde auch nicht mehr altern..
      Durch den Glauben an Jesus Christus, stehen wir vor dem Vater, als hätten wir nicht gesündigt....deshalb steht da..und den Glauben Jesum. Was wir mitbringen müssen ist die Annahme der Gebote Gottes und den Wunsch danach zu leben.
      Jeder Wiedergeborene möchte im Geist Gottes leben und weiß um die Gerechtigkeit Gottes, die ihn freispricht.

      All jene gehören zur "Kirche" - "Volk Gottes". Keine Denomination kann dieses " Volk Gottes" vollständig erfüllen.
      Es geht nur um den Glauben des Einzelnen, der aus meiner Sicht, in vielen Kirchen zuhause ist.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Auch hier liest du nicht genau, bitte beachte den Kontext:
      Das sollte man nie einfach unterstellen. Die Stelle ist mir bekannt,sie wirft natürlich auch Fragen auf, ändert aber nichts an meiner Auffassung, weil ich sie anders verstehe bzw. in den Kontext des Evangeliums setzte.


      Elli59 schrieb:

      Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
      Damit wir uns nicht missverstehen. ich sage nicht, dass die 10 Gebote insgesamt aufgelöst sind. Ungläubige werden danach gerichtet. Ihre Rechtsforderungen werden im neuen Bund aber auf andere Weise erfüllt und aufgerichtet.

      Zwei Nebenbemerkungen noch zu dieser Stelle, was den Begriff "auflösen" angeht, griech. lyo.
      Das gleiche Wort bezeichnet auch das "Ungebundensein" von einer Frau / einem Ehepartner.
      Und interessanterweise ist es auch der gleiche Ausdruck, der gebraucht wird, als gesagt wird, dass Jesus den Sabbat "brach" oder "auflöste" (Johannes 5,18). Ich leite daraus nichts ab, finde es aber durchaus bemerkenswert.

      Gut, dass Du Lukas 16, 17 angesprochen hast. Der enthält nämlich in Vers 18 eine wichtige Info zum Verständnis dieser Stelle:

      Bibelstelle

      Es ist aber leichter, dass der Himmel und die Erde vergehen, als dass ein Strichlein des Gesetzes wegfalle.Jeder, der seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.


      Hier lohnt sich dann ein Blick in Römer 7:

      Bibelstelle

      Oder wisst ihr nicht, Brüder - denn ich rede zu denen, die das Gesetz kennen -, dass das Gesetz über den Menschen herrscht, solange er lebt? Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, so ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes. So wird sie nun, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin genannt, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei vom Gesetz, so dass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird. So seid auch ihr, meine Brüder, dem Gesetz getötet worden durch den Leib des Christus, um eines anderen zu werden, des aus den Toten Auferweckten, damit wir Gott Frucht bringen. Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz erregt wurden, in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen. Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so dass wir in dem Neuen des Geistes dienen[i]1[/i] und nicht in dem Alten des Buchstabens.


      Hallelujah - das ist so eine gute Botschaft!
    • Alle die an Jesus glauben, gehören zu der einen Kirche!

      Elli59 schrieb:

      All jene gehören zur "Kirche" - "Volk Gottes". Keine Denomination kann dieses " Volk Gottes" vollständig erfüllen.
      Es geht nur um den Glauben des Einzelnen, der aus meiner Sicht, in vielen Kirchen zuhause ist.
      Sehe das auch so! Deshalb gehören alle Gläubigen aus allen christlichen Konfessionen und Denominationen zu der einen "heiligen, allgemeinen und apostolischen christlichen Kirche" , weil wir alle "Kinder Gottes" (5.Mose 14,1/ Röm.8,14-16/ Phil.2,15/ 1.Joh.3,1-2) sind!

      Bibelstelle

      "ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus!" (Galater 3,26)
    • Elli59 schrieb:

      So mancher Christ meint, weil eine Gemeinschaft die Gültigkeit aller 10 Gebote lehre, sie dann auch automatisch zur wahren "Kirche" Gottes gehöre.
      Kein Mensch kann sündlos Leben und Gottes Gebote halten, wenn doch, dann hätte er bereits jetzt schon ewiges Leben und würde auch nicht mehr altern..
      Durch den Glauben an Jesus Christus, stehen wir vor dem Vater, als hätten wir nicht gesündigt....deshalb steht da..und den Glauben Jesum. Was wir mitbringen müssen ist die Annahme der Gebote Gottes und den Wunsch danach zu leben.
      Jeder Wiedergeborene möchte im Geist Gottes leben und weiß um die Gerechtigkeit Gottes, die ihn freispricht.

      All jene gehören zur "Kirche" - "Volk Gottes". Keine Denomination kann dieses " Volk Gottes" vollständig erfüllen.
      Es geht nur um den Glauben des Einzelnen, der aus meiner Sicht, in vielen Kirchen zuhause ist.

      Ja, genau diese Tatsache leugnet derjenige, der einen Exklusivanspruch für seine Kirche oder Denomination er'hebt.
      So wie es keinen total sündlosen Menschen gibt, so gibt es auch keine total sündlose Gemeinschaft.

      Wer nun sagt: "Ja, natürlich ist niemand ganz sündlos, aber unsere Gemeinschaft ist doch nicht ganz so sündig wie andere, weil wir wenigstens bestimmte Gebote (wie zB das Sabbatgebot) strikt einhalten. Und die anderen Sünden, die uns immer mal wieder passieren, das ist doch menschlich, die sind doch nicht ganz so schlimm wie wenn man ein ganz bestimmtes Gebot nicht hält .....
      Der stellt eine Sündenhierarchie auf, um sich hinsichtlich der Sündhaftigkeit mit anderen zu vergleichen und sich über sie stellen zu können. Der rechtfertigt sich durch sein relatives Bessersein, weil er - im Vergleich - weniger sündig ist als andere ....

      So haben es auch die Angehörigen der religiösen Elite zur Zeit Jesu gemacht

      Und genau das hat Jesus aufgedeckt und aus den Angeln gehoben. Mit seinen berühmten Sätzen "Ihr habt gehört, dass da gesagt ist .... ich aber sage euch ...."

      Damit hat er genau die Hintertürchen geschlossen, durch die Fromme ihre Sünden kleinreden konnten und sich gerechter und sündloser fühlen als die ganz schlimmen Sünder.
      Jesus sagt, dass schon ein begehrlicher Blick nicht weniger sündhaft ist als vollzogener Ehebruch; Und dass derjenige, der auf seinem Bruder zornig ist oder ihm Schimpfworte an den Kopf wirft, keine geringere Strafe verdient als ein Mörder (Mt 5 ab Vers 21).

      Wer jetzt wieder eine neue Sündenhierarchie erstellt um sich damit über andere zu erheben (oder seine Gemeinschaft über andere Gemeinschaften), der wendet sich damit ausdrücklich gegen Jesu Worte.

      Alle sind ausnahmslos, ohne Unterschied, Sünder und bekommen ihre Rechtfertigung nicht durch den Vergleich mit anderen.

      Bibelstelle

      Röm 3, 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten,24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.


      Und diese Rechtfertigung aus Gnade heisst eben auch, dass Gott allein die Ehre dafür gebührt.
      Die Sünder "ermangeln des Ruhmes" (Röm 3, 23) und die Rechtfertigung durch Gnade gibt ihnen auch keinen Ruhm, mit dem sie sich über andere - gerechtfertigte - Sünder mit schwereren Sünden erheben könnten: Röm 3,27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.

      Bibelstelle

      Röm 4 2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott.3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.« (1.Mose 15,6)4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht.5 Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit.


      Wem geben wir die Ehre?
    • Beschenkte schrieb:

      Wer nun sagt: "Ja, natürlich ist niemand ganz sündlos, aber unsere Gemeinschaft ist doch nicht ganz so sündig wie andere, weil wir wenigstens bestimmte Gebote (wie zB das Sabbatgebot) strikt einhalten. Und die anderen Sünden, die uns immer mal wieder passieren, das ist doch menschlich, die sind doch nicht ganz so schlimm wie wenn man ein ganz bestimmtes Gebot nicht hält .....
      Der stellt eine Sündenhierarchie auf, um sich hinsichtlich der Sündhaftigkeit mit anderen zu vergleichen und sich über sie stellen zu können. Der rechtfertigt sich durch sein relatives Bessersein, weil er - im Vergleich - weniger sündig ist als andere ....
      Wer tut das (hier)? Nicht einmal Stofi. ;)
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Wer tut das (hier)? Nicht einmal Stofi.

      Dann muss ich Stofi falsch verstanden haben. ;)

      Das Gesagte kam so bei mir an: Nur Christen, die in einer Gemeinschaft sind, die den Sabbat halten, gehören der wahren Kirche Jesu Christi an; Und nur eine Gemeinschaft von Christen, die, den Samstag/Sabbat hält, kann die wahre Kirche Jesu Christi sein.

      Demnach wäre ein Verstoss gegen das Sabbatgebot viel schwerwiegender als alle anderen Sünden, von denen sich niemand ganz frei sprechen kann. All diese anderen Sünden sind eben nur kleinere Sünden; sie disqualifizieren niemanden davon, zur wahren Kirche Jesu Christi zu gehören.

      Wenn es doch anders gemeint war, entschuldige bitte.
    • Jahwe rettet! schrieb:

      Damit wir uns nicht missverstehen. ich sage nicht, dass die 10 Gebote insgesamt aufgelöst sind. Ungläubige werden danach gerichtet. Ihre Rechtsforderungen werden im neuen Bund aber auf andere Weise erfüllt und aufgerichtet.
      Nein, die 10 Gebote sind nicht aufgelöst. Ohne Gebote kein Gesetz, dann hätte Ehebruch, Lügen, Stehlen, Lästern...keinerlei Konsequenz....Wenn die Moralgesetze keinerlei Bedeutung mehr hätten, wo wären wir dann...
      Deine Einstellung, dass Ungläubige nach den 10 Geboten gerichtet werden...kann ich so nicht stehenlassen.

      Der Gläubige fragt Gott: "Herr was soll ich tun", genauso wie das Volk Gottes nach der Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens..Der Gläubige fragt und möchte danach leben.

      Die Befähigung nach den Geboten zu leben kommt vom Heiligen Geist.

      Alle Menschen werden nach der symbolischen "Bundeslade" gerichtet, (beurteilt). Die Bundeslade befand sich im Allerheiligsten der Stiftshütte und jetzt im Allerheiligsten im Himmel Sie steht immer noch symbolisch für Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Beides gehört immer zusammen.

      In der Bundeslade wurden die 10 Gebote aufbewahrt - von Gott auf Stein geschrieben. Die temporären Gebote( von Mose) wurden an die Bundeslade gelegt. Über der Lade gab es einen "Gnadendeckel" mit den 2 Engeln.
      Unser Gott möchte uns seine Gebote und Gesetzgebung zeigen, die nicht verhandelbar sind.( Gebote in der Bundeslade) Seine Richtlinien gelten und sind vom Menschen nicht veränderbar - auch wenn sie es tun und meinen, sie hätten die Berechtigung dazu.

      Jetzt wissen wir aber, dass keiner in der Lage ist diese Gebote vollständig zu halten. Dafür gibt es den "Gnadendeckel", der uns zeigt, dass unser Gott mit uns barmherzig ist - durch Jesus Sündlosigkeit und stellvertretende Opferung für uns.

      Nun, gibt es Menschen ( Christen) die mehr auf die Gerechtigkeit Gottes durch das Halten der Gebote ausgerichtet sind. Sie können die Barmherzigkeit (Gnade) nicht richtig erfassen.(selbstgerecht)

      Dann gibt es Christen, die mehr auf die Gnade Gottes ausgerichtet sind. Sie meinen, die Gebote wären abgetan und deshalb könnten sie immer auf die Gnade Gottes ihr Heil aufbauen.Die Barmherzigkeit wäre ohne Ausrichtung auf Gottes Gerechtigkeit ein Geschenk.
      (Nach meinen Beobachtungen gehen beide Seiten gern mit Kritik auf die jeweilige andere Seite los, um die eigene Einstellung zu bestätigen. Eine Schwäche die auf Unglauben beruht)

      Die Gnade aber, kann nur angenommen werden, wenn Gottes Gesetzgebung - die eine Offenbarung seiner Liebe zu uns zeigt - voll erkannt und wertgeschätzt wird.. Jesus lebte so, und zeigte in seinem Leben beide Seiten, die unbedingt zusammengehören.

      Der Glaube an seine Gesetzgebung verbunden mit der Annahme seiner Gnade, ist die "Herzenshaltung" eines Christen, der um seine Erlösung weiß und nach den Geboten Gottes leben möchte, weil er nicht anders leben möchte oder kann.

      Jahwe rettet! schrieb:

      Zwei Nebenbemerkungen noch zu dieser Stelle, was den Begriff "auflösen" angeht, griech. lyo.
      Das gleiche Wort bezeichnet auch das "Ungebundensein" von einer Frau / einem Ehepartner.
      Und interessanterweise ist es auch der gleiche Ausdruck, der gebraucht wird, als gesagt wird, dass Jesus den Sabbat "brach" oder "auflöste" (Johannes 5,18). Ich leite daraus nichts ab, finde es aber durchaus bemerkenswert.
      Du weißt schon, dass von den Pharisäern behauptet wurde, dass Jesus den Sabbat brach und auflöste. Weil Jesus sündlos war, ging weder das eine noch das andere....

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Nein, die 10 Gebote sind nicht aufgelöst. Ohne Gebote kein Gesetz, dann hätte Ehebruch, Lügen, Stehlen, Lästern...keinerlei Konsequenz....Wenn die Moralgesetze keinerlei Bedeutung mehr hätten, wo wären wir dann... Darf ich auf etwas mir typisch Erscheinendes hinweisen : Die Christenheit hat da schon Schwerpunkte etwas verschoben. Für die einen ist der Sabbat etwas, wofür sie auf die Barrikaden steigen, für die anderen Gebote weniger. Für sie und die anderen ist Ehebruch etwas, was an vorderter Stelle steht , wobei die RKK diese Gebot ja geradezu zum beichtväterlichen Missbrauch umformuliert hat : "Du sollst nicht Unkeuschheit treiben". - - -Diskussionen darüber ? - - -Und aus der Überbewertung des ganzen Themas samt aller Randthemen kommen dann so "Gesetzlein" : Wir lehnen Jazz ab, weil diese Musik erotische Gefühle stimuliert und daher gegen das 7. Gebot zu verstossen einlädt !" - - Erstens : Fast jede Musik, zweitens auch Duschen (siehe "Hiroshima mon amour" und "Das Schweigen" und Zeus, der eine als imber = Regenguss verführt - - ) ??
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

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    • Elli59 schrieb:

      Du weißt schon, dass von den Pharisäern behauptet wurde, dass Jesus den Sabbat brach und auflöste. Weil Jesus sündlos war, ging weder das eine noch das andere....

      Und nicht nur Jesus selbst tat Dinge, die ihm diesen Vorwurf einbrachten.
      Er stiftete sogar noch andere dazu an, gegen die gängigen Sabbatregeln zu verstossen:

      Bibelstelle

      Joh 5, 8 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! 9 Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber an dem Tag Sabbat. 10 Da sprachen die Juden zu dem, der gesund geworden war: Es ist heute Sabbat; du darfst dein Bett nicht tragen. 11 Er antwortete ihnen: Der mich gesund gemacht hat, sprach zu mir: Nimm dein Bett und geh hin!