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    • Versöhnungsgottesdienst: "Dieser Tag ist ein Tag der Freude"

      Am Samstag haben Katholiken und Protestanten erstmals einen zentralen ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst gefeiert. Beide Konfessionen erklärten, sie wollten gemeinsam den Auftrag wahrnehmen, das Evangelium "zu bezeugen und zu verkündigen".
      Der Buß- und Versöhnungsgottesdienst von Evangelischer und Katholischer Kirche am Samstag stand unter dem Thema „Healing of Memories“, also dem Heilen der Erinnerungen. Er wurde im Rahmen des gemeinsamen Reformationsgedenkens im Hildesheimer Dom gefeiert. Der Gottesdienst sollte dazu dienen, die Wunden der Vergangenheit, die seit der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert auf beiden Seiten entstanden sind, zu benennen und Gott um Vergebung zu bitten.

      Das taten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, während der Veranstaltung gemeinsam. Sie leiteten den Gottesdienst zusammen und bekannten in einer gemeinsamen Predigt einander die Schuld, die beide Konfessionen in den vergangenen Jahrhunderten aufgeladen hatten und baten Gott dafür gemeinsam um Vergebung. Außerdem verpflichteten sich die Vertreter beider Konfessionen, die Einheit unter den Christen zu stärken und weiter aufeinander zuzugehen.
      "Gemeinsam Zeugnis von Gott ablegen"

      "Wir wollen nach den gemeinsamen Wurzeln, den wechselseitigen Herausforderungen und den verbindenden Zukunftsaussichten suchen", sagte Bedford-Strohm. Er glaube, dass Christus die entstandenen Wunden heile und bitte um Vergebung für den "Mangel an Nächstenliebe". "Wir wollen nicht vergessen, was wir einander angetan haben", sagte er. Er wolle aber auch dafür danken, dass "wir einander haben". Christus führe beide Konfessionen zusammen. Das Reformationsgedenken solle ein neuer Anfang zu einem Weg sein, der beide Kirchen zusammenbringe.

      "Wir freuen uns, dass ihr als katholische Schwestern und Brüder mit uns zusammen den feiert, um den es Martin Luther gegangen ist: Jesus Christus." Beide Kirchen wollten "Zeugen Jesu Christi" sein. "Wir wollen ausstrahlen, wovon wir sprechen." Die Liebe Gottes müsse weitergetragen werden. „Dieser Tag ist ein Tag der Freude, ist ein Tag der Hoffnung", sagte Bedford-Strohm. "Wir verpflichten uns, gemeinsam in dieser Welt Zeugnis von Gott abzulegen", erklärte der Ratsvorsitzende. Beide Seiten wollten einander aktiv unterstützen und ihren theologischen Dialog vertiefen.
      "Die Kirche ist dazu da, um Christus zu verkünden"

      "Unser Wille nach Profilierung war stärker als die Suche nach Gemeinsamkeit", bekannte Marx. Der neue, gemeinsame Anfang könne geschenkt werden, "weil Gott vergibt und durch ihn die Kraft der Vergebung möglich wird". Er sei froh, mit dem Gottesdienst öffentlich ein Zeichen des versöhnten Miteinanders setzen zu können. "Wir nehmen unsere Geschichte an, aber sie wird zu einem neuen Auftrag", sagte er. "Es ist ein Tag der Freude." Es sei "großartig", dass evangelische Christen die Katholiken eingeladen hätten, das Reformationsjahr gemeinsam zu feiern. Das gemeinsame Gedenken sei als ein Aufbruch für das Zeugnis für Christus zu verstehen. "Die Kirche ist dazu da, um Christus zu verkünden. Wir haben einen Auftrag", machte Marx deutlich. Mit der Ökumene bedeute nicht, sich um die Zukunft der Kirche zu sorgen, sondern den Auftrag wahrzunehmen, das Evangelium "in diesem Land zu bezeugen und zu verkündigen".

      Er setze darauf, dass in Zukunft viele ähnliche Gottesdienste wie der in Hildesheim gefeiert würden. "Im Vertrauen auf die Kraft des Heiligen Geistes verpflichten wir uns, die grundlegenden Gemeinsamkeiten im Glauben hervorzuheben und auf dem Weg des ökumenischen Lernens kontinuierlich voranzuschreiten", sagte Marx. In allen Gottesdiensten solle ab jetzt für die „ökumenischen Partnerinnen und Partner“ gebetet werden.

      Um die gegenseitigen Versprechen zu bezeugen und ein Zeichen für die Einheit zu setzen, umarmten sich Bedford-Strohm und Marx zum Abschluss der Feier herzlich. Um den Neuanfang zu verdeutlichen, wurde vor der Predigt ein dreidimensionales Kreuz aufgerichtet, das zuvor wie eine Panzersperre im Altarraum gelegen hatte.
      Gauck: Ein "geistliches Wunder"


      Trotz
      der Betonung der Einheit, habe es kein gemeinsames Abendmal gegeben,
      berichtet der Evangelische Pressedienst. „"Noch immer haben wir keinen
      Weg gefunden, im eucharistischen Abendmahl unsere Gemeinschaft mit
      Christus untereinander zu feiern", sagte Marx.


      Unter den rund 400
      Teilnehmern am Gottesdienst waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel
      (CDU), der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck und der Präsident
      des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert (CDU). Gauck sagte nach der
      Feier, zu den vielen politischen Wundern, die er erlebt habe, sei nun
      ein "geistliches Wunder hinzugekommen". Der Hildesheimer Dom wird von
      Protestanten und Katholiken seit Jahrhunderten zusammen genutzt.


      (Quelle:Christliches Medienmagazin Pro
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Staatskirchenverträge: Napoleons Vermächtnis | ZEIT ONLINE

      kleines Detail:

      Kreuzung aus Vatikan-Latein und Diplomatendeutsch
      Konkordate, also die Verträge zwischen Bundesländern und Heiligem Stuhl, sind eine Besonderheit des Völkerrechts, meist abgefasst in einer Sprache, die herauskommt, wenn Vatikan-Latein und Diplomatendeutsch sich kreuzen. Aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts stammen das Badische, Bayerische und Preußen-Konkordat, in der alten Bundesrepublik wurden in den Sechzigerjahren die Konkordate mit Hessen und Niedersachsen geschlossen, in den Neunzigerjahren kamen die mit den neuen Bundesländern dazu, erst nach 2000 die mit Brandenburg und den drei norddeutschen Ländern Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Sie alle sehen Zahlungen vor.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Martin Luther: Luthers Murmel sei mit uns | ZEIT ONLINE
      Luthers Murmel sei mit uns


      Es gibt eine uneingestandene Sehnsucht der Protestanten nach Rosenkranz, Reliquie und Luther-Verehrung. Die evangelische Kirche trägt diesem spirituellen Bedürfnis längst Rechnung. Eine Polemik unter uns Pfarrerstöchtern

      Von

      Andreas Öhler


      Nein, ich werde mich nicht aufregen.......
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • "BONZEN-GEHÄLTER"!

      Pfingstrosen schrieb:

      Nein, ich werde mich nicht aufregen.......
      Aber ich! Und zwar deshalb :

      Zwar bekommt er(Bischof Marx) weiterhin wie ein unverheirateter Ministerialdirektor netto 90 405 Euro im Jahr plus einer Dienstaufwandsentschädigung von 1.560 Euro vom Freistaat Bayern, gezahlt wird aber nicht mehr an ihn, sondern an die Finanzkammer der Erzdiözese München und Freising. Die erhält in diesem Jahr für 139 katholische Würdenträger insgesamt 11,6 Millionen Euro pauschal und muss das Geld an die sieben bayerischen (Erz-)Bistümer verteilen. Basis dieser Pauschalsumme sind die Stufen der bayerischen Beamtenbesoldung, beispielsweise für Bischöfe B 6 (aus: Staatskirchenverträge: Napoleons Vermächtnis | ZEIT ONLINE)

      Kommentar von mir: Bonzen-Kirchen! Der Vorsitzende der Kath. Deutschen Bischofskonferenz verdient also netto 7.533,75 Euro im Monat! Wo bleibt da die Forderung von Papst Franziskus nach "einer armen Kirche"? Die Glaubwürdigkeit ist dahin!!!

      11.600.000 € / 139 = 83.453,24 € pro Jahr / 12 = 6.954,44 € ===> Das sind für mich viel zu überhöhte "Bonzen"-Gehälter! ===> Meine Forderung daher: Abschaffung des Beamtenstatus der Pfarrer! Ein Bischof dürfte m.E. nicht mehr als max. 100.000 € brutto pro Jahr = 8.333,34 € brutto pro Monat verdienen; da würden die nicht am Hungertuch nagen!

      weiter Zitat aus :
      Staatskirchenverträge: Napoleons Vermächtnis | ZEIT ONLINE:

      Das kann man – um der Transparenz und Glaubwürdigkeit der Kirchen willen – auch anders sehen. Sollten sie sich denn nicht aus eigenem Interesse vom Ruf der Raffgier und Ruchlosigkeit in finanziellen Dingen befreien? Wäre nicht ein eigenes Angebot, die finanziellen Verhältnisse zwischen Staat und Kirche zu bereinigen, ein Befreiungsschlag?

      Mein Kommentar: Ganz Recht! Es wäre dringend notwendig - auch im Sinne des Papstes! Ich kann daher jeden verstehen, der aus der Kirche austritt, um nicht mehr mit seinen Kirchensteuerzahlungen derartige "Bonzengehälter" zu finanzieren!

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    • Gallikanismus – Wikipedia
      Gallikanismus (mittellateinisch von Gallien, Frankreich) war die im Spätmittelalter aufgekommene französische Form des Episkopalismus. Es handelte sich um ein kirchenrechtliches System, mit dem die katholische Kirche in Frankreich eine Art Unabhängigkeit vom römischen Stuhl herzustellen suchte. Dazu wurden gewisse Vorrechte, die gallikanischen Freiheiten, aufgestellt. Im Wesentlichen ging es darum, die weltliche Macht des Papstes in nationalpolitischen Fragen zu minimieren und seine Position dem nationalen Konzil der Bischöfe unterzuordnen.
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    • Fatima-Marienerscheinung: Papst wird Hirtenkinder heilig sprechen

      Papst Franziskus hat der Heiligsprechung der beiden Hirtenkinder zugestimmt, denen 1917 im portugiesischen Fatima wiederholt die Gottesmutter Maria erschienen sein soll. Mit der Anerkennung eines Wunders wurde die Voraussetzung für die Heiligsprechung geschaffen.
      Das Kirchenoberhaupt erkannte eine medizinisch nicht erklärbare Heilung als Wunder an, das die beiden Seligen Francesco Marto (1908-1919) und Giacinta Marto (1910-1920) vollbracht haben sollen, wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte. Franziskus wird die Hirtenkinder im Mai bei seinem Besuch anlässlich des 100. Jahrestags der Marienerscheinungen im portugiesischen Wallfahrtsort Fatima heiligssprechen. Die dritte Seherin von Fatima, die neben den beiden anderen Kindern Zeugin der Marienerscheinungen gewesen sein soll, starb erst 2005 in hohem Alter.
      Der damalige Papst Benedikt XVI. erteilte 2008 die Genehmigung, ein Seligsprechungsverfahren für sie zu eröffnen, bevor die vorgesehene Frist von fünf Jahren nach dem Tod abgelaufen war.
      Der Papst gab zudem sein Einverständnis für die Seligsprechung der Franziskanerin Mariam Vattalil, die 1995 im Auftrag von Landbesitzern in Indien getötet worden war. Er erkannte die Ermordung der Ordensfrau, die sich für Landlose eingesetzt hatte, als Martyrium an. Der Täter hatte die 41-Jährige mit vierzig Messerstichen umgebracht.
      (Quelle:epd)


      Ich bekomme über Jesus.de immer die neuesten Nachrichten zugeschickt.....solche wie oben genannt versetzten mich irgendwie immer ins Mittelalter.....
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Evangelium und Kirche
      INFORMATIONEN 1/2017
      500 JAHRE - DAS REFORMATIONSJUBILÄUM
      BISCHOF FRANK O.JULY: REFORMATIONSGEDENKEN IN LUND
      CHRISTIAN HECKEL: ZUM VERHÄLTNIS VON KIRCHE UND STAAT
      OSWALD BAYER: LUTHER - DER MITSCHÜLER
      50 JAHRE FRAUENORDINATION
      und anderes...
      Eine Zeitschrift der Arbeitsgruppe Evangelium und Kirche (EuK) innerhalb der Württembergischen Landessynode, die Mitte-Gruppierung zwischen Lebendiger Gemeinde (LG) - den Konservativen und Offener Kirche (OK) - den Progressiven. Es gibt noch eine junge, 4. Gruppierung, die Kirche für morgen (KfM), innerhalb der Landessynode.
    • E.G. WHITE : Der Auftakt - Der Mensch im kosmischen Konflikt - Band 1(von 5 ) ADVENT-VERLAG,
      2008 Saatkorn-Verlag GmbH, Abt. Advent Verlag, Lüner Rennbahn 14, D-21339 Lüneburg,
      ISBN: 978-3-8150-1595-7, 544 Seiten, VIII Teile mit insg. 73 Kapiteln, Preis: 2,90 €.

      Auf dem Buchrücken wird zum Inhalt folgendes geschrieben:

      Woher kommen das Böse und all das Leid auf dieser Welt? Warum verhindert Gott das nicht, wo er doch allmächtig sein soll? Das fragen nicht nur wir uns. Schon Menschen im Altertum spürten die Auswirkungen des kosmischen Konflikts zwischen Gut und Böse.
      An ihrem Beispiel und den Anfängen des Volkes Israel erklärt die Autorin das zuweilen schwer verständliche Handeln Gottes. Dabei zeigt sich, wie Gott auch in unserem Leben eine Realität werden kann und wie wir seine Hilfe erfahren.
      Diese Buchreihe:
      Die Menschheit ist in einen universalen Konflikt zwischen den Mächten des Bösen und des Guten hineingeraten. Worum geht es in dieser Auseinandersetzung? Und wie sollen wir uns darin verhalten? Was geschieht hinter den Kulissen der Menschheitsgeschichte? Darauf gibt diese Buchreihe Antworten.

      Die Autorin:
      Ellen G. White schrieb mehr als 5000 Artikel und 26 Bücher über biblische Themen, Erziehung, Gesundheit und Prophetie. Sie ist die meist übersetzte christliche Autorin. Ihre Bücher sind in 135 Sprachen erschienen und haben Millionenauflagen erreicht. Ihr besonderes Anliegen war es, den Menschen Gottes Handeln verständlich zu machen.

      Das Buch >>Der Auftakt<< und seine 8 Teile:

      Teil I: Wie der kosmische Konflikt begann: ............................................ Seiten 11 - 44
      1. Der Ursprung des Bösen

      ...
      Teil II: Der Abfall der Menschheit von Gott ............................................. Seiten 45 - 78
      ...
      10. Der Turmbau in Babel
      Teil III: Die Patriarchen des Volkes Israel ................................................ Seiten 79 - 170
      Teil IV: Der Auszug und die Gesetzgebung .............................................. Seiten 171 - 262
      Teil V: Die Wanderung in der Wüste ...................................................... Seiten 263 - 340
      Teil VI: Die Einnahme des Landes Kanaan ............................................... Seiten 341 - 386
      Teil VII: Die Zeit der Richter in Israel ..................................................... Seiten 387 - 432
      Teil VIII: Die ersten beiden Könige Israels ................................................ Seiten 433 - 541
      59. Saul wird der erste König
      ...
      73. Davids letzte Lebensjahre
    • Leben von Marie Durant

      Bereits in jungen Jahren litt Marie Durand unter der Verfolgung der Reformierten in Frankreich nach der Aufhebung des Ediktes von Nantes (1685). Bei einer von ihrem Vater organisierten heimlichen Versammlung der Reformierten wurde ihre Mutter, Claudine Durand, verhaftet. Sie starb 1719 im Gefängnis. Maries Vater, Etienne Durand, wurde 1729 bei einer Hausdurchsuchung verhaftet. Nach 14 Jahren Haft wurde er begnadigt und kehrte 1743 nach Bouschet-de-Pranles zurück. Dort starb er 1749 im Alter von 92 Jahren. Marie Durands älterer Bruder, Pierre Durand, geboren 1700, war ein mitreißender Prediger der „Kirche in der Wüste“. Nach einem Verrat wurde er 1732 gefasst und hingerichtet.
      Vom Schicksal ihres Bruders erfuhr Marie Durand im Frauengefängnis von Aigues-Mortes. Bereits 1730 waren sie und ihr Ehemann Mathieu Serres verhaftet worden. Unter der Bedingung, Frankreich zu verlassen, wurde Serres 1750 begnadigt. Durand blieb Gefangene im Tour de Constance (Turm der Standhaftigkeit), unbeugsam in ihrem Glauben. Zu Beginn ihrer Haft weigerte sie sich, ihren Bruder Pierre zu verraten. Falls dieser sich stellte, so war ihr versprochen, werde sie freigelassen. Daraufhin schrieb Durand ihrem Bruder, er solle auf keinen Fall ihretwegen sein Amt aufgeben.
      Unter den menschenunwürdigen Haftbedingungen in dem Gefängnisturm war Marie Durand „Seelsorgerin“ ihrer Mitgefangenen. Sie bestärkte die bis aufs Skelett abgemagerten Frauen, am reformierten Glauben festzuhalten und nicht den Weg in die St. Ludwigskapelle anzutreten, um diesem abzuschwören. Zahlreiche, zum Teil bis heute erhaltene Briefe sandte Marie Durand aus der Gefangenschaft an Gemeinden im In- und Ausland und machte auf das Los der Verfolgten aufmerksam. In einem Brief an Justine Pechaire vom 21. Mai 1740 schrieb sie: „Erlauben Sie mir, Ihnen mitzuteilen, dass es mich nicht überrascht, wie schrecklich Gott die Gläubigen unserer geplagten Region die Rute spüren lässt, denn sie folgen den Anordnungen des göttlichen Meisters nicht. Er mahnt, die Gefangenen zu pflegen, und sie tun nichts dergleichen. Die Liebe ist das Grundprinzip unseres Glaubens, und sie halten sich nicht daran. Kurz, es scheint, als lebten wir in der Endzeit, denn diese göttliche Tugend ist sehr erkaltet. Die wahren Christen [gemeint sind die Reformierten] werden nicht verdammt werden, weil sie die Reinheit des Evangeliums aufgegeben haben, sie bekennen sich ja ständig zu ihr. Sie werden es aber, weil sie nicht Christus in den Gefängnissen besucht haben – in Gestalt ihrer Gemeindeglieder.“
      Nach 38 Jahren Haft wurde Marie Durand im Alter von 56 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und kehrte am 14. April 1768 zurück in ihren Heimatort. Nach ihrer Entlassung war sie „zwar körperlich gebrochen, geistig aber so stark wie immer“, wie es ein Biograph zusammenfasste. Sie lebte noch weitere acht Jahre in Freiheit, bevor sie im Alter von 65 Jahren verstarb. [1]
      Nach ihr sind die „Marie-Durand-Schule“ in Bad Karlshafen und das „Lycee agricole Marie Durand“ in Rodilhan benannt. Gertrud von le Fort setzte ihr in ihrer Erzählung Der Turm der Beständigkeit aus dem Jahr 1957 ein literarisches Denkmal.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Islam ist die am stärksten wachsende Religion

      Im Jahr 2060 werde es weltweit fast so viele Muslime wie Christen geben, prognostiziert das Pew Research Center.
      • Der Anteil der Menschen ohne religiöse Bindung wird der Studie zufolge von 16 Prozent auf 12,5 Prozent sinken.
      • Ein eher langsames Wachstum des Christentums erkläre sich auch mit Sterbe- und Geburtsraten in Europa.
      Artikel in der Welt
      Liebe Grüße, Heimo
    • Teile aus dem Leben Jesu:

      Herzen, die den Heiligen Geist an sich wirken lassen, sind Kanäle, durch die Gottes Segnungen fließen. Würden die, welche Gott dienen, von der Erde entfernt werden und würde sich Gottes Geist von den Menschen zurückziehen, dann fiele die Welt infolge der Herrschaft Satans der Verwüstung anheim. Obgleich es die Gottlosen nicht wissen, haben sie die Segnungen dieses Lebens dem Dasein der von ihnen verachteten und unterdrückten Gotteskinder zu verdanken. Aber Christen, die dies nur dem Namen nach sind, gleichen dem Salz, das seine Würzkraft verloren hat; sie haben keinen Einfluss zum Guten in der Welt. Sie sind dadurch, dass sie das Wesen Gottes verdrehen, schlimmer als die Ungläubigen. Das Leben Jesu 294f. {DC 28.4}
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Bibellehrbrief Prophetie - Kirche im Wandel - Teil 9

      6 seitiges DIN-A5 - Heft mit 2 Seiten Fragebogen zum 9. Lehrbrief

      Inhalt:
      Ein lammähnliches Tier

      Offenbarung 13,11.12 : Es wird die Frage beantwortet, ob das "lammähnliche Tier" auf die
      "Vereinigten Staaten von Amerika" deutet. Dies wird bejaht. Es wird von den "puritanischen Pilgervätern", die 1620 an Bord der "Mayflower" gen Amerika aufbrachen und dem Grundsatz der Glaubens- und Gewissensfreiheit verbunden waren, berichtet und wie viele Verfolgte aus Europa - Quäker, Baptisten, Presbyterianer, Hugenotten, Herrnhuter, Lutheraner, Mennoniten und andere - den Puritanern nachfolgten!

      Zitat: "War es jüngst der Kampf gegen den Kommunismus, so ist es heute das Vorgehen gegen den weltweiten Terror, der zur Vereinigung von katholischer und protestantischer Kirche in Amerika führt. ... Im Januar 1984 nahmen die USA die diplomatischen Beziehungen zum Vatikan wieder auf. Als Begründung führte der Präsident Ronald Reagan an, dass man Seite an Seite gegen einen mächtigen Feind kämpfen müsse: den Kommunismus.

      "Die katholische Kirche in den Vereinigten Staaten, hervorgegangen aus einigen tausend Auswanderern, die zumeist arm und ungebildet waren, hat...eine wichtige Stellung innerhalb der Nation erlangt ...
      1790 bildeten die Angehörigen der katholischen Kirche nur ein Prozent der Bevölkerung. Heute machen sie etwa 23 Prozent aus. ... Von 1940 bis 1983 stieg ihre Zahl von 21 auf 50,5 Millionen an. ...
      Unschuldsvoll wie ein Lamm und schreckenserregend wie ein Drache betreibt es eine von einem religiösen Ideal beseelte Politik ... und übt wirtschaftlichen Druck aus." ...
      (P. Lanare´s, "Wer wird die Welt beherrschen?", Saatkorn-Verlag, Hamburg 1984, S. 210,228)

      Die Reformation verändert die Geschichte

      Martin Luther wurde zum Motor der durch die Missstände im Papsttum notwendig gewordenen Reformation.
      Dann werden die 3 Grundsätze der Reformation erwähnt ("Allein Christus" / "Allein durch den Glauben!" / "Allein die Schrift")

      Der Wandel im Protestantismus

      Hier wird das Zeitalter der Aufklärung (ab ca. 1750) und die Zeit des "Rationalismus" beschrieben: Zitat: "Andererseits führte dieses rationale Denken dazu, wichtige Aussagen der Bibel zu leugnen. ...
      Die Bibel wird als Sammlung von Legenden und Mythen...betrachtet. Die rein verstandesmäßige Betrachtung raubt dem Bibelleser das tiefe Verständnis der Heiligen Schrift..., an dessen Ende die Ansicht steht: Es gibt keinen Gott. ...

      Andererseits gibt es christliche Gruppen, die jegliche "historisch-kritische" Betrachtung der Bibel ablehnen ... Sie verlieren aus dem Blickfeld, dass die Bibel - obwohl von Gott inspiriert - von verschiedenen Menschen unter verschiedenen Umständen und zu verschiedenen Anlässen geschrieben wurde. Die Bibel ist besser zu verstehen, wenn auch diese menschliche Seite berücksichtigt wird. ...
      Was ist heute übrig geblieben vom protestantischen Erbe der Reformation? ...

      Der Weg wird bereitet

      Hier geht es um die "Ökumene" und es wird die Frage gestellt "Wer sich in der Ökumene wem annähert?" Zitat: Ökumene - hätten die Reformatoren sie begrüßt? Die Annäherung unter Christen ist sicher lobenswert, doch es bleibt zu prüfen, warum die römische Kirche zur Zeit der Reformation als "Antichrist" bezeichnet wurde. Hat sich diese Kirche seither so grundlegend geändert? ...

      Die Reformatoren sahen in Rom nicht mehr die Kirche Christi - doch die heutigen "Protestanten" sehnen sich nach einer Annäherung und Anerkennung als Kirche durch Rom. ...

      Bei > Ihre Fragen und Gedanken < auf der 2. Seite des Fragebogens habe ich folgendes geschrieben:

      "Eine "Kirchen-Vereinigung" zw. Katholischer + Evangelischer Kirche kann m.E. nur dann erfolgen,
      wenn in einem "3. Vatikanischen Konzil" das päpstliche Unfehlbarkeits-Dogma von 1870 als Irrtum bezeichnet wird und dies dann auch "kirchenamtlich" im Katholischen Weltkatechismus so festgeschrieben wird! Dann könnte man den Papst als "Erster der Patriarchen" anerkennen, wie das das Oberhaupt der Griechisch-Orthodoxen Kirche, der Patriarch von Konstantinopel vorgeschlagen hatte - oder der 'Bischof von Rom' als "Primus inter Pares" = "Erster unter Gleichen" !"
      und unter
      PS:
      "Könnte "das 1. Tier, dessen Wunde heil wurde" aus Offb.13,12.3 nicht auch >der Völkerbund/die UNO<
      sein, wie das z.B. die "Zeugen Jehovas" dies vertreten?

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    • Friedenswarte_final_Ganser.pdf
      1. Einleitung
      Internationale Kriege, Bürgerkriege, Terrorakte und Diktaturen sind viel-
      schichtige und komplexe Gewaltphänomene, aber alle haben sie auch eine
      ökonomische Dimension. Seit dem Ende des Kalten Krieges ist mit einem
      Fokus auf Multinationale Unternehmen vor allem in den USA, Kanada, in den
      skandinavischen Ländern und in England eine neue Forschungsrichtung ent-
      standen, welche die Verbindungen der Wirtschaft mit Gewaltkonfl
      ikten unter-
      sucht.
      1
      Die Forschung hat ergeben, dass Teile der internationalen Wirtschaft
      Gewaltkonfl
      ikte intensivieren. Der Artikel möchte mit einer schweizer
      Perspektive zur neuen Forschung in diesem Bereich beitragen und hierbei be-
      tonen, dass die Wirtschaft die internationalen Konfl
      ikte nicht nur verschärft,
      sondern umgekehrt auch das Eigeninteresse und die Möglichkeiten hat, bei der
      Deeskalation von Gewaltkonfl
      ikten mitzuhelfen.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • KARFREITAG IN ÖSTERREICH KEIN GESETZLICHER FEIERTAG!

      Pfingstrosen schrieb:

      Karfreitag vorerst kein arbeitsfreier Feiertag für alle « Die Presse.com
      Was ich mit großem ERSTAUNEN feststellen musste, als ich meinen Kalender der POST-APOTHEKE in Schorndorf/Württ. im April 2017 angeschaut habe, ist die Tatsache, dass der kommende KARFREITAG, 14. April in Österreich kein gesetzlicher Feiertag ist! (???!!!???) ===> Das sind wohl noch Auswirkungen der >>Gegenreformation<<!!!
      PS : Was machen dann die 376.150 Österreicher(4,7 %) evangelischen Glaubens(Stand: 2001) an diesem Tag? Müssen die einen Tag Urlaub nehmen um den höchsten evangelischen Feiertag begehen zu können - oder können die an diesem Tag unbezahlt arbeitsfrei nehmen? Wer weiß hier etwas genaueres?

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    • Kardinal Kurt Koch und Heinrich Bedford-Strohm: Gemeinsames Abendmahl bleibt das Ziel
      Ulm (epd). Der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, haben ihre Absicht bekräftigt, auf ein gemeinsames Abendmahl hinzuarbeiten. "Es kann gar kein anderes Ziel geben, als dass wir an denselben Altar kommen", sagte Koch bei einer ökumenischen Tagung. Nach Bedford-Strohms Ansicht ist dieses Zusammenkommen nicht sehr schwer, da Christus selbst zum Abendmahl einlade und in der Feier selbst präsent sei.
      Koch warb für die Erarbeitung einer gemeinsamen Erklärung zu Kirche, Eucharistie und Amt ähnlich wie die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, die der Vatikan und der Lutherische Weltbund 1999 in Augsburg unterschrieben hatten. In der Frage des gemeinsamen Abendmahls solle allerdings kein Zeitdruck gemacht werden. Wichtiger sei eine solide theologische Basis.
      Frauen-Ordination bleibt trennendes Element
      Bedford-Strohm sprach sich dafür aus, das gemeinsame Abendmahl nicht erst an das Ende eines ökumenischen Prozesses zu setzen. Wenn man es schon früher feierte, könne das dem Prozess Kraft geben. Kirchliche Traditionen und theologische Reflektionen würden ad absurdum geführt, wenn sie die Nöte der Menschen vergessen, betonte der Ratsvorsitzende im Blick auf konfessionsverschiedene Ehepartner, die nicht gemeinsam zum Abendmahl gehen dürften.
      Als Problem betrachtet es Bedford-Strohm, dass die katholische Kirche die Ordination von Frauen ablehne. Er selbst sei "extrem dankbar" für die Frauenordination und könne sich eine Kirche ohne Pfarrerinnen nicht mehr vorstellen. Auch Koch hält das für ein trennendes Thema. Evangelischerseits gebe "kein Zurück", katholischerseits "kein Darüber hinaus", sagte er.
      Nach Kochs Worten gibt es in der römischen Kurie keine Opposition gegen Papst Franziskus und seinen Kurs, allenfalls verschiedene Meinungen. Vieles, was Franziskus angestoßen habe, könne man nicht mehr rückgängig machen. Der Kardinal kritisierte eine "Schwarz-Weiß-Malerei" im Blick auf einen angeblich progressiven Franziskus gegenüber angeblich konservativen Vorgängern. Tatsächlich betone der amtierende Papst häufig, dass er nur in der Tradition der Päpste Benedikt XVI. und Johannes Paul II. handele.
      Veranstalter des Podiums war die ökumenische Initiative "Unita Dei Cristiani". Moderiert wurde das Gespräch vom Chefredakteur der in Ulm erscheinenden "Südwestpresse", Ulrich Becker.
      4. April 2017
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!