Kindertaufe - in bestimmten Fällen zulässig?

    • @Yppsi verstehe doch: du sollst dich nicht daran orientieren, was Menschen sagen, EGAL, zu welcher Kirche oder Gemeinde sie gehören, sondern du sollst schauen, was GOTT sagt. Wenn die Adventisten in einigen Themen (Punkten) etwas anderes sagen, als die meisten(!) anderen, dann liegt es daran, dass die nicht sich selber, sondern Gott und Seine Schrift, Seinen Willen "verteidigen". Wobei alle anderen ausschließlich ihre eigenen religiösen Traditionen bestätigt haben wollen (Kindertaufe, Sonntagheiligung, Beichte, Feste und Feiertage..)...

      Das Kirchen-Chaos, die Vermischung (Göttlich und Menschlich), wird nicht umsonst Babylon genannt: Gott ruft DICH aber aus dem Babylon heraus, ist das nicht toll!? So sehr liebt Gott ALLE Menschen, Er möchte sie raus aus dem durcheinander und rein zur Seiner Herde haben, die SEINE Wahrheit trägt, aber keine Vermischung von Menschlicher Lehre und Traditionen ist.


      .
    • Stofi schrieb:

      @Yppsi verstehe doch: du sollst dich nicht daran orientieren, was Menschen sagen, EGAL, zu welcher Kirche oder Gemeinde sie gehören, sondern du sollst schauen, was GOTT sagt.
      Schön, dass Du immer ganz genau weißt, was Gottes Willen ist. Alle Religionen und Konfessionen ringen seit tausenden von Jahren um die Frage, woran man Gottes Willen erkennen kann und wie seine Zeugnisse auszulegen sind. Und dabei wäre es doch ganz simpel: einfach nur Stofi fragen!

      Stofi schrieb:

      Wenn die Adventisten in einigen Themen (Punkten) etwas anderes sagen, als die meisten(!) anderen, dann liegt es daran, dass die nicht sich selber, sondern Gott und Seine Schrift, Seinen Willen "verteidigen".
      Die Adventisten verteidigen wohl nicht so sehr "Gottes Willen", sondern eher das, was sie intern den "Geist der Weissagung" nennen. Sie sagen es nach außen hin nur nicht so deutlich und wollen es sich wohl selbst auch nicht so richtig eingestehen. Da wird dann lieber so getan, als würde man sich wirklich einzig und allein auf die Bibel berufen...

      Es ist schon auffällig, dass die portestantischen Konfessionen, die keine eigenen Propheten haben, zu deutlich anderene Bibelauslegungen kommen, als die Adventgemeinde.

      Stofi schrieb:

      Das Kirchen-Chaos, die Vermischung (Göttlich und Menschlich), wird nicht umsonst Babylon genannt
      Das Evangelium wird immer menschlich ausgegelegt, ganz einfach, weil es Menschen sind, die mit ihm zu leben versuchen. Sehr viel anders geht es ja wohl auch nicht.

      Seine eigene Privatmeinung als Gottes Willen hinzustellen nutzt da gar nichts.

      Stofi schrieb:

      Gott ruft DICH aber aus dem Babylon heraus, ist das nicht toll!?

      Ganz Toll!

      Das Internet ist voll von skurrilen Aufforderungen, aus Babylon herauszutreten. Besonders ans Herz legen möchte ich Dir hier die adventistischen Spliitergruppen die "erkannt" haben, dass die offizielle Adventgemeinde das "neue Babylon" ist. Hälst Du ein solchen Auftreten wirklich für sinnvoll???
    • Wenn der Schächer am Kreuz nun eine Ausnahme war, er also ausnahmsweise auch ohne Taufe gerettet werden konnte - wie seht es dann mit den Menschen aus, die keine Erwachsenentaufe haben? Die als Säugling getauft wurden, später dann zum Glauben kamen und keine Notwendigkeit einer erneuten Taufe sehen?

      Was meint ihr dazu?
      Sind das dann keine vollwertigen Christen?
    • Stofi schrieb:

      Er möchte sie raus aus dem durcheinander und rein zur Seiner Herde haben, die SEINE Wahrheit trägt, aber keine Vermischung von Menschlicher Lehre und Traditionen ist.
      Kannst du mir diese Herde zeigen? Denn auf dich und deine Konfession trifft dies mitnichten zu.


      Beschenkte schrieb:

      Was meint ihr dazu?
      Sind das dann keine vollwertigen Christen?
      Doch, allerdings.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Beschenkte schrieb:

      Wenn der Schächer am Kreuz nun eine Ausnahme war, er also ausnahmsweise auch ohne Taufe gerettet werden konnte - wie seht es dann mit den Menschen aus, die keine Erwachsenentaufe haben? Die als Säugling getauft wurden, später dann zum Glauben kamen und keine Notwendigkeit einer erneuten Taufe sehen?
      Diese "Ausnahme" wird meistens von den Befürworter der "Kindertaufe" erwähnt - als Grund, dass die Kindertaufe oder keine Taufe vor Gott in Ordnung sei.

      Es ist immer noch der "Glaube" der errettet. Als Jesus in meinem Herzen brannte hatte ich das große Bedürfnis mich taufen zu lassen. Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, dass diese Taufe für mich wegen der Kindertaufe keine Gültigkeit gehabt hätte. Im Gegenteil, die Kindertaufe, mit dem offiziellen Ritus, wurde nicht in Gottes Wort erwähnt.
      Ich wäre nie auf die Idee gekommen andere Christen zu fragen, die an die Rechtmäßigkeit der Kindertaufe glaubten - weil das einfach so nicht in der Bibel steht. Ich erkannte Jesus, weil Er mich zuvor erkannte...Meine Antwort war die Taufe..Eigentlich ganz einfach, wenn man versteht was Liebe ist. Ich musste noch ganze drei Monate auf meine Taufe warten( Taufbecken wurde renoviert). Diese Wartezeit war für mich kaum auszuhalten und ja, Prüfungen bekam ich auch..
      Die Taufe ist etwas sehr ernsthaftes und zu 100% gottgewollt. Wieso Gott das möchte wird mehr als genug ausführlich in der Bibel erklärt.

      Gut, Andere haben dieses Brennen nicht, wieso und warum überlasse ich Gott..

      Warum man aus diesen klaren Vorgaben der Taufe etwas anderes machen kann oder muss, bleibt jeden selbst überlassen - ich verstehe es nicht - muss ich auch nicht.

      Beschenkte schrieb:

      Was meint ihr dazu?
      Sind das dann keine vollwertigen Christen?
      Solche Beurteilungen stehen keinem Christen zu. Nur Gott kann über den "Glauben" eines Christen urteilen.

      Aber bei allem was wir tun, sollten wir nach Gottes Willen für uns forschen....Diesen Willen als die Wahrheit Gottes anzuerkennen, die uns seine Liebe offenbart und in der wir die "Heiligung" erleben können.

      Ich denke, dass jeder Christ das Bedürfnis hat Gott näher kommen zu wollen.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Gottes wille

      Stofi schrieb:

      Er möchte sie raus aus dem durcheinander und rein zur Seiner Herde haben, die SEINE Wahrheit trägt, aber keine Vermischung von Menschlicher Lehre und Traditionen ist.


      .
      Stofi, da musst Du aber sehr aufpassen.

      Ich bin nur nach STA - Ritus getauft und anerkenne die tiefe Bedeutung des Untergetauchtwerdens auch als Begrabensein und Auferstehen mit Jesus.

      Meine Gemeinde hat EINEN Abendmahlskelch, der vom Prediger herumgereicht wird. Sämtliche Bibelstellen in Evangelien und bei Paulus sprechen von "diesem Kelch" - "trinket alle aus diesem". auch bei EGW hatte ich eine Stelle gefunden, welche von dem einen Kelch spricht. - Hier sind die Worte Jesu wörtlich zitiert, der Ritus von ihm eingesetzt. Riten haben ihre Bedeutung und Ausssage und vermitteln ein Erleben.

      Wir haben ob des eine Kelches schon Hohn und Spott von Gästen erdulden müssen

      Die evangelische Kirche AB reicht auch diesen einen Kelch und das gebrochene Brot auf einer Patene. Und ich habe Korrespondenz darüber mit der Leitung der evangelschen Kirche AB und HB in Österreich.

      So, und irgendwann - ich werde schon noch draufkommen, wann und wie - kamen die Amerikaner auf ihren Hygienefimmel -. und zerstörten keck das von Jesus vorgegeben Ritual : Nicht mehr der Kelch (pothrion) sondern der Krug (krathr) ist es. Theologen bestätigen auf einmal, dass es völlig gleichgültig ist, wie der gesegnete - konsekrierte Wein in Deinen Mund gelangt. (Waaas ? Wieeee bitte ? - Und pothrion heisst auf einmal " Krug ! ") - So verfälscht man gaz einfach Bibeltexte!

      Nein, jeder hat sein Becherchen. Und in Südamerika vertreibt ein deutschstämmiges Ehepaar fertig abgefüllte Plastikbecher, mit Alufolie verschlossen, online. Wahlweise weisser oder roter Wein oder Traubensaft, ebenfalls weiss oder rot.

      Der Ritus, wie ich ihn vor kurzem von einem Besucher Loma Lindas gehört habe, ist - samt hygienischer Fusswaschung samt Desinfektionsspray - leider peinlich bis lächerlich.

      "Trinket alle aus diesem!" - - Na wir wissen es heute besser, als Jesus es gebot: Solches tut - - zu meinem Gedächtnis - - bis dass er kommt - - - welcher unwürdig - -von diesem Kelch des Herrn trinket - - .
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Elli59 schrieb:


      Gut, Andere haben dieses Brennen nicht, wieso und warum überlasse ich Gott..

      Ein Grund könnte bspw sein, dass sie das so verstehen, dass sie schon als Säugling durch ihre Eltern vor Gott gebracht wurden mit dem Wunsch, dass das Kind ihm gehören soll.
      Und sie darin bestätigt sehen, dass Gott "Ja" zu ihnen gesagt hat, lange bevor sie sich entschieden haben, ihren Weg mit ihm zu gehen. Dass sie sich im Nachhinein bewusst sind, dass Gott sie die ganze Zeit schon in seiner Hand hielt, sie sich darüber freuen und dankbar dafür sind.
      Und durch eine nochmalige Taufe sie sich praktisch im Nachhinein davon distanzieren würden und quasi sagen: "Vorher war mein Leben ohne Gott und erst jetzt fange ich mit ihm ganz neu an."
    • Beschenkte schrieb:

      Ein Grund könnte bspw sein, dass sie das so verstehen, dass sie schon als Säugling durch ihre Eltern vor Gott gebracht wurden mit dem Wunsch, dass das Kind ihm gehören soll.
      Und sie darin bestätigt sehen, dass Gott "Ja" zu ihnen gesagt hat, lange bevor sie sich entschieden haben, ihren Weg mit ihm zu gehen. Dass sie sich im Nachhinein bewusst sind, dass Gott sie die ganze Zeit schon in seiner Hand hielt, sie sich darüber freuen und dankbar dafür sind.
      Und durch eine nochmalige Taufe sie sich praktisch im Nachhinein davon distanzieren würden und quasi sagen: "Vorher war mein Leben ohne Gott und erst jetzt fange ich mit ihm ganz neu an."
      Das ist sehr treffend ausgedrückt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Das was hier beschrieben wird, ist bei uns eine Kindersegnung. Jedenfalls haben wir das so, im Rahmen eines Gottesdienstes, gemacht. Für die Taufe entscheiden sie sich selbst. Was mich dabei an der Adventgemeinde stört ist, dass man auch automatisch Mitglied der Gemeinde werden soll, muss oder darf...wie man es eben sieht. Ich finde man sollte eine Taufe unabhängig von der "Mitgliedschaft" einer Kirche , im Sinne der Vereinsstatuten, anbieten.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • @Pfingstrosen

      dann bräuchtet ihr aber auch nicht diese ganze Prüfung der Gläubigkeit zu machen und auch nicht auf die Glaubenspunkte bestehen, wenn man sich bei euch einfach so taufen lassen könnte.

      Würde das nicht in eine gänzlich falsche Richtung gehen?

      Wenn jemand eine Gemeinde besucht und sich dort taufen lassen will, dann geht man natürlich davon aus, dass er sich (auch bezüglich der Gemeinde) sozusagen "binden" will, oder nicht?

      P.S.:

      das ist übrigens eine "Problematik" von freien Gemeinden bzw. von ganz konkreten Taufvorstellungen:
      die Gemeinden sind mehr oder minder autonom; die Frage ist also immer "Willst du zu uns gehören?" (und dementsprechend manchmal auch das Verhalten, selbst, wenn man nur mal einen Gottesdienst besucht).

      Die Taufe kann nicht einfach "eine christliche Taufe" sein, sondern sie ist konfessionell bzw. denominativ, also eingegrenzt auf eine bestimmte Art der Gemeinde. Das ist ja der Punkt.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Beschenkte schrieb:

      Ein Grund könnte bspw sein, dass sie das so verstehen, dass sie schon als Säugling durch ihre Eltern vor Gott gebracht wurden mit dem Wunsch, dass das Kind ihm gehören soll.
      Und sie darin bestätigt sehen, dass Gott "Ja" zu ihnen gesagt hat, lange bevor sie sich entschieden haben, ihren Weg mit ihm zu gehen. Dass sie sich im Nachhinein bewusst sind, dass Gott sie die ganze Zeit schon in seiner Hand hielt, sie sich darüber freuen und dankbar dafür sind.
      Und durch eine nochmalige Taufe sie sich praktisch im Nachhinein davon distanzieren würden und quasi sagen: "Vorher war mein Leben ohne Gott und erst jetzt fange ich mit ihm ganz neu an."
      Genau das ist es, was euch von den Kirchen falsch gelehrt wird. Ebenso die Lehre: Wenn ein Kind nicht getauft ist, dass es dann nicht im christlichen Glauben leben und aufwachsen kann.

      Kindertaufe ist nicht das größte Übel, es ist die falsche Lehre, die euch zur Annahme verleitet dass die Erwachsenentaufe gegen die Kindertaufe streiten würde und man sein ganzes christliches Leben zuvor mit der Wiedertaufe relativieren würde...
      Aus meiner Sicht ist es genau umgekehrt, die Kindertaufe wird so gestaltet, dass der Erwachsene die große Taufe nicht mehr nötig hat, weil die" Erwachsenentaufe" bereit als Kind schon vorgeschattet wurde. Mit der Kommunion oder Konfirmation wird dann die (falsche) Taufe nochmal bekräftigt.
      Das Ergebnis ist, dass die wenigsten auf die Idee kommen noch die wirkliche "Taufe" in Anspruch nehmen zu wollen.

      Gott spricht in seiner Schrift eine ganz deutliche Sprache wie wichtig die Taufe aus dem Glauben ist!! Nicht der Glaube der Eltern, sonder der persönliche Glauben zu Jesus Christus.
      Wenn ein Christ sich persönlich zu Jesus Christus in der Taufe bekennt dann ist das immer gut und gottgewollt, - wenn er den passenden Glauben mitbringt.
      Die Kindertaufe entspricht nur einen Segen, mehr kann es laut Bibel nicht sein. Das Gesagte, entspricht nicht dem was Gott unter "Taufe" versteht. Nennen kann man das wie man will....mit der biblischen Taufe hat das nichts zu tun.

      Was die Kirchen Kindertaufe nennen ist aus meiner Sicht ein "Segnen" lassen in der Gemeinschaft der Gläubigen.
      Kindersegnungen sind immer gut. Alles was du hier beschreibst trifft auf die Kindersegnungen zu.
      Klar, viele sind von Geburt an von den Eltern gläubig erzogen worden...Wunderbar.

      Wenn dieses Kind sich dann ganz persönlich für die Erwachsenentaufe entscheiden sollte, sagt es aus, dass es eine persönlicher Entscheidung, ohne Eltern, nur aus dem Glauben heraus trifft...Der Glaube vorher, ob der jetzt schon seit 20 Jahren besteht oder erst seit ein paar Monaten ist völlig ohne Bedeutung.
      Die Eltern werden für ihre christliche Erziehung von Gott gesegnet werden, das steht aber auf einen ganz anderen Blatt.
      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Babylonier schrieb:

      Stofi schrieb:

      @Yppsi verstehe doch: du sollst dich nicht daran orientieren, was Menschen sagen, EGAL, zu welcher Kirche oder Gemeinde sie gehören, sondern du sollst schauen, was GOTT sagt.
      Schön, dass Du immer ganz genau weißt, was Gottes Willen ist. Alle Religionen und Konfessionen ringen seit tausenden von Jahren um die Frage, woran man Gottes Willen erkennen kann und wie seine Zeugnisse auszulegen sind. Und dabei wäre es doch ganz simpel: einfach nur Stofi fragen!

      Es ist erforderlich den Willen Gottes zu kennen. Es geht um´s ewige Leben (oder Tod). Alle ringen seit Jahrtausenden darum, heraus zu finden, woran man den Willen G. erkennt? Meinst Du das ernst? WIE ringen sie denn und wer ringt? Jesus hat die Zusage gegeben, WER die Wahrheit Gottes finden WILL, der wird sie auch finden....und: NUR der Heilige Geist führt in alle Wahrheit!! Es wäre fatal, nicht zu wissen, was Gott von uns möchte. Ich weiß, dass ich nach Erkenntnis SEINES Willens strebe, dass es mit Freude macht, danach zu suchen und immer weitere Tiefen zu entdecken, und ja, ich bin Gott unendlich dafür dankbar!!

      Hosea 4,6 "Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will ich auch dich verwerfen, .........."

      Babylonier schrieb:

      Die Adventisten verteidigen wohl nicht so sehr "Gottes Willen", sondern eher das, was sie intern den "Geist der Weissagung" nennen. Sie sagen es nach außen hin nur nicht so deutlich und wollen es sich wohl selbstauch nicht so richtig eingestehen. Da wird dann lieber so getan, als würde man sich wirklich einzig und allein auf die Bibel berufen... Es ist schon auffällig, dass die portestantischen Konfessionen, die keine eigenen Propheten haben, zu deutlich anderene Bibelauslegungen kommen, als die Adventgemeinde.

      Du übtreibst maßlos, ausserdem wirfst du alle in einen Sack. Und es entspricht auch nicht der Wahrheit. Es sind z.B. auch andere Kirchen, die sich (sogar mehrerer) Propheten rühmen und sich grade auf nur diese berufen. JEDER Prophet (dessen Aussagen) muss mit dem Wort Gottes geprüft werden - das empfiel sogar EGW selber ihren Lesern. Wobei eine Bibelprüfung bei allen Propheten anderer Kirchen ausdrücklich unerwünscht ist, da KEINER der Bibel stand halten könnte.

      Babylonier schrieb:

      Das Evangelium wird immer menschlich ausgegelegt, ganz einfach, weil esenschen sind, die mit ihm zu leben versuchen. Sehr viel anders geht es a wohl auch nicht.Seine eigene Privatmeinung als Gottes Willen hinzustellen nutzt da gar nichts.

      Neben dem Evangelium gibt es noch die zu lebende Wahrheit. Die Menschen können es nach belieben auslegen, blos wenn man die Wahrheit Gottes auslegt, und dabei unter dem Wirken des HGeistes steht, kann man nicht lügen.... der Geist Gottes widerspricht sich nicht!! Die verschiedenen Kirchen tun das aber sehr wohl.

      Was die Taufe angeht, was gibt es hier an Interprätationsvielfalt? Die Bibel lässt KEINE ZU, denn die BIBLISCHE Taufe, wie sie uns mehrmals vorgestellt und definiert ist, KANN NICHT anders interprätiert werden. Die ALLEINIG gültige Biblische Taufe ist demnach NUR die Erwachsenen Taufe durch untertauchen. Die Kindestaufe musste man künstilch, mit einigen Saltos irgendwie "reinmontieren".

      Die ErwachsenenTaufe (wie der Sabbat u.A.) ist kein Gedicht von Stofi, sondern eine Biblische Wahrheit! Entweder, "du" beharrst an Traditionen und Menschlichen Konstrukten, dann musst du die Wahrheit (oder jeden, der sie bringt) nur hassen.

      .

      Babylonier schrieb:

      Ganz Toll!Das Internet ist voll von skurrilen Aufforderungen, aus Babylon herauszutreten. Besonders ans Herz legen möchte ich Dir hier die adventistischen Spliitergruppen die "erkannt" haben, dass die offizielle Adventgemeinde das "neue Babylon" ist. Hälst Du ein solchen Auftreten wirklich für sinnvoll???
      Ich "predige" immer, seit ich hier im Forum bin, keine Gemeindelehre, keine Kirchenlehre, keine Splittergruppenlehre, sondern eins und allein die Lehre Gottes, die biblische Lehre, wie der Geist Jesu sie bereit ist jedem zu zeigen, der es AUFRICHTIG möchte.


      .
    • Beschenkte schrieb:

      Wenn der Schächer am Kreuz nun eine Ausnahme war, er also ausnahmsweise auch ohne Taufe gerettet werden konnte - wie seht es dann mit den Menschen aus, die keine Erwachsenentaufe haben? Die als Säugling getauft wurden, später dann zum Glauben kamen und keine Notwendigkeit einer erneuten Taufe sehen?

      Was meint ihr dazu?
      Sind das dann keine vollwertigen Christen?


      Der Schächer am Kreuz brauchte keine Symbolik (Taufe).

      Für Sünde ist Tod! Jesus ist für die Sünden der Menschen gestorben. Eine Taufe ist ein symbolischer Tod - mit Jesus - und eine Auferstehung zum neuen Leben ("ohne" Sünde) mit Jesus.

      Der Schächer wurde WEGEN seiner Sünden zum Tod verurteilt und musste diese "Strafe" auch erleiden. In der letzten Minute hat er sich jedoch voll zu Jesus bekannt und IHN angenommen. Der Schächer ist also nicht symbolisch, sondern tatsächlich wegen seiner Sünden gestorben ... und wird von Jesus zum ewigen Leben auferweckt, wenn Jesus wieder kommt. Er ist tatsächlich mit Jesus gestorben und wird durch Ihn wieder Leben - EWIG.

      So bedurfte der Schächer keiner Taufe, denn er hat es leibhaftig erlebt. (Zudem würde es in dieser Lage technisch eh nicht mehr möglich sein, in solchen Fällen rechnet es Jesus zum Gunsten des Menschen an..)
      ----------

      Ich sehe, der Taufe werden bei den meisten Christen Magische Kräfte zugesprochen. Man vermischt auch eine Kindesweihe mit der bewußten Entscheidung für ein neues Leben mit Jesu. Das sind doch 2 Paar Stiefel. Gottes Segen kann man für alles und jeden individuell erbitten und andere segnen. Um von Gott im Leben geleitet zu werden braucht man keine Taufe, sondern das Gebet und die Hingabe. Zudem schützt keine Taufe vor Sünde. Und schon gar nicht ist die Taufe ein Garant dafür, dass man ein Gottgefälliges Leben führt.

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    • Seele1986 schrieb:

      Stofi schrieb:

      Er möchte sie raus aus dem durcheinander und rein zur Seiner Herde haben, die SEINE Wahrheit trägt, aber keine Vermischung von Menschlicher Lehre und Traditionen ist.
      Kannst du mir diese Herde zeigen? Denn auf dich und deine Konfession trifft dies mitnichten zu.

      Erstens ist mir ein Urteil Gottes ALLEIN lieber, als deine Verurteilung. Es ist besser Gott zu gefallen, als den Menschen (1Thess 2,4 "...darum reden wir, nicht, als wollten wir den Menschen gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft."

      Hier ist sie Definition der Gemeinde Christi... suche selber:
      Offb 12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.
      Offb 19,10 Und ich fiel vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

      Off. 14,12 Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren!


      .
    • Stofi schrieb:

      Hier ist sie Definition der Gemeinde Christi... suche selber:
      Offb 12,17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.
      Offb 19,10 Und ich fiel vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Sieh dich vor, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.

      Off. 14,12 Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und bewahren den Glauben Jesus!


      .
      Danke für die Erinnerung. Ich werde Ausschau halten.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Stofi schrieb:

      Off. 14,12 Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben Jesu bewahren!

      Stofi, Du hast simpel uind einfach meinen Hinweis auf das Beiseitelassen der Einführunsworte zum Abenedmahl - Abnedmahlskelch beiseite gelassen.
      .

      Da sagt Jesus : Trinket alle aus diesem - und nicht aus euren Becherchen.

      Aber fast die ganze STA - welt folgt - gemeindsm mizt anderen Evangelikalen - amerikanischer Hygiene - Hysterie oder Anweisungen der American Food and Drug oder wem immer auch. Zueltzt haben die Protestanten 500 Jahre um den "Gemeinsamne Kelch" gekämpft - und daran festgehalten.

      Dann bitte tauft auch durch Darübergiessen - das Wsser derTaufbcken entspricht nicht mehr unseren Hygienevorschriften, zudem holt man sich in der Winterszeit eine Verkühlung.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Philoalexandrius schrieb:



      Stofi, Du hast simpel uind einfach meinen Hinweis auf das Beiseitelassen der Einführunsworte zum Abenedmahl - Abnedmahlskelch beiseite gelassen.
      .
      Da sagt Jesus : Trinket alle aus diesem - und nicht aus euren Becherchen.


      Aber fast die ganze STA - welt folgt - gemeindsm mizt anderen Evangelikalen - amerikanischer Hygiene - Hysterie oder Anweisungen der American Food and Drug oder wem immer auch. Zueltzt haben die Protestanten 500 Jahre um den "Gemeinsamne Kelch" gekämpft - und daran festgehalten.
      Dann bitte tauft auch durch Darübergiessen - das Wsser derTaufbcken entspricht nicht mehr unseren Hygienevorschriften, zudem holt man sich in der Winterszeit eine Verkühlung.


      Philo, willst du mich provozieren? Ja, na! :yeah: Denn deine ist keine ehrlich gestellte Frage mit wirklicher Sorge, die Wahrheit heraus zu finden.

      Na, gut, ich benutze deine Art:

      Habt ihr in der Gemeinde diesen Becher?

      Jesus sagt: trinket alle aus diesem Becher - und sagt nicht - aus so einem Becher.

      Und Jesus betete zu Seinem Vater: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; (Mt. 23,39)

      --------------

      Jesus nannte als entscheidend nicht den Kelch, sondern Sein Blut !!!!!!!!!!!!!


      ... aber das weißt du ganz genau, nichtwahr! :smiles:


      .
    • In Apg 16,15 steht: "Als sie [Lydia] aber getauft worden war und ihr Haus, bat sie und sagte: Wenn ihr urteilt, dass ich an den Herrn gläubig sei, so kehrt in mein Haus ein und bleibt! Und sie nötigte uns [Paulus und Lukas]."

      Die gastfreundliche Lydia war eine der ersten, die in Europa das Christentum annahmen. Wenn es im Bibeltext heißt, "sie und ihr Haus", dann wird hier nicht automatisch erwähnt, dass Lydia verheiratet und kleine Kinder gehabt hätte.
      Mit "Haus" griech. "oikos" wird nicht nur ein "Gebäude", sondern auch der "ganze Haushalt". bezeichnet.
      Lydia könnte also genausogut eine reiche Witwe gewesen sein, oder aber auch unverheiratet und/oder möglicherweise hatte sie Bedienstete, wie Sklaven und Dienerinnen.

      Ich möchte damit sagen: Man sollte sich davor hüten etwas in einen Text hineinzulesen, was da nicht steht.

      Was geht denn einer biblischen Taufe voraus?
      1. das "Wort hören"
      2. das "Wort von Herzen aufnehmen"
      3. "Buße tun"
      4. und das klare "Bekenntnis" des Taufbewerbers
      (Schriftstellen dazu: Apg 2,14. 22. 38. 41)

      Allein diese Punkte machen es schon ziemlich deutlich, dass der Täufling alt genug sein muss, um "zu hören", "zu glauben" und den "richtigen Entschluss fassen" muss.

      Auch Kirchenhistoriker geben im allgemeinen zu, dass die Urchristen keine Kindertaufe kannten. Die ersten Taufen von kleinen Kindern werden erst gegen Ende des zweiten Jahrhunderts belegt. Manche Berichte aus dieser Zeit zeigen sogar, dass Kinder wie Erwachsene oft erst auf dem Sterbebett getauft wurden. Eine generelle Taufe kleiner Kinder wurde folglich noch nicht praktiziert.
      „Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“ - Hermann Bezzel (1861-1917)
    • Pfingstrosen schrieb:

      So müssten evangelische Pfarrer, die ihre Kinder nicht im Säuglingsalter taufen lassen, in Sachsen mit Disziplinarmaßnahmen rechnen.
      Das kann ich mir heute eigentlich nicht mehr vorstellen, da auch immer mehr heutige evangelische Theologen die (biblische) Fragwürdigkeit der Kindertaufe betonen!
      In Sachsen ist vielleicht vieles anders als in anderen Evangel. Landeskirchen.