Warum an Gott glauben?

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    • ich glaube an die reale existenz von meinem gott jesus christus..weil es zeugen für seine existenz gibt und weil er schon lange mein ganz realer freund ist...wer existiert, der kann agieren und reagieren...und genau das tut jesus in meinem leben...das ist der beweis für mich
    • Bogi111 schrieb:

      MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche.
      Hallo MartinL diesen Satz musst Du Dir auf der Zunge zergehen lassen.....
      Oder Du sagst zu Deiner Freundin,ich werde Dich nie Lieben, auch wenn ich es versuchen würde...

      Wenn Du alles in Deinem Leben so angehst, dann tust Du mir sehr leid!

      "Glaubensmut und Vertrauensmut" könnte Dir da weiterhelfen....


      Das wird sich GANZ BESTIMMT ändern, wenn es dem MartinL nicht mehr so gut gehen wird, wenn eine böse Krankheit kommt, oder Enttäuschung oder, oder.... es kommt ganz sicher früher oder später. Es geht ihm noch zu gut. J E D E R glaubt an etwas, und J E D E R wird früher oder später mit Gott konfrontiert.


      .
    • Stofi schrieb:

      Das wird sich GANZ BESTIMMT ändern, wenn es dem MartinL nicht mehr so gut gehen wird, wenn eine böse Krankheit kommt, oder Enttäuschung oder, oder.... es kommt ganz sicher früher oder später.
      Hallo Stoffi,warum immer die Drohung wenn es einem schlecht gehen soll....Gott hat auch andere Möglichkeiten.

      Es gibt genügend Leute den es besser geht und die keinen Gott brauchen...ja die sogar im Leben Sinn gefunden haben.

      Letztendlich entscheidet Gott für sich, ob er sich finden lässt und der Mensch, ob er in dieser Liebesbeziehung zu Gott leben möchte!
    • tricky schrieb:

      Diese Grundhaltung und auch die Gleichgültigkeit dazu nicht zu wissen, wie alles entstanden ist, das respektiere ich. Weder der erweiterte Anfang der Menschheit, noch die Frage zu: Wohin es mit der Menschheit und der Erde geht sind zwingend jedem Menschen vorgeschrieben. Viele Menschen machen sich halt dennoch Gedanken dazu und finden dabei zu ihrem Glauben.
      Ich habe nicht gesagt, dass es mir gleichgültig ist. Ich habe nur gesagt, dass ich es nicht endgütlig wissen kann und mich eben damit abfinden kann.

      tricky schrieb:

      Solange du akzeptierst, dass dein Glaube an eine Entstehung ein GLAUBE ist, sehe ich das entspannt.
      Ich habe ja gar keine festgelegte klare Meinung zur Entstehung, außer dass ich glaube, dass es ein natürlicher physikalischer Vorgang war, und keiner, der von einem höheren Wesen eingeleitet wurde. Insofern akzeptiere ich dass es ein Glaube ist ;)

      tricky schrieb:

      Eine weitere Frage hätte ich an dich bezüglich Moral. Was ist für dich moralische Instanz, wenn es keinen Schöpfer gibt?
      Praktische Frage: Jemand nimmt dir etwas weg (stiehlt es dir) und du erwischt ihn dabei und stellst ihn zur Rede. Wie begründest du deine Besitzrechte in einer aus dem NICHTS entstandenen Welt? Der Dieb begründet seinen Diebstahl mit dem Hinweis auf: "Survival of the fittest" - er beruft sich auf die im Zufall entstandene Welt, wo sich der Angepassteste durchsetzt bzw. überlebt. Kann man ihm das übel nehmen? Würdest du ihn anklagen?

      Welches Moralgesetz aufgrund welcher Gegebenheiten ist für dich akzeptabel? Wer entscheidet über Gut und Schlecht in deinem Weltbild? Und solltest du selbst am Ende dieser Moral-Nahrungskette stehen (im Sinne von "ich weiß ja selbst was gut und was schlecht ist") - wer entscheidet im Fall einer Divergenz zwischen deinem Moralverständnis und dem eines anderen Menschen?

      Interessiert mich!

      Ich denke nicht, dass für Moral ein Gott nötig ist, und schon gar kein ganz bestimmter.
      Alle Religionen und generell alle Gesellschaften haben doch bestimmte Regeln, auf denen das Zusammenleben funktioniert, und ohne die ein Chaos ausbrechen würde.
      Der gesunde Menschenverstand sagt mir doch, dass ich nicht einfach hingehen und jemanden beklauen oder umbringen darf.
      Die moderne Gesellschaft setzt ja zum Teil sogar noch "strengere" moralische Regeln, oft gegen die Gegenwehr von Religionsgruppen durch. Wie zum Beispiel die Gleichstellung von Mann und Frau oder die gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Das sind Regeln, die bestimmten Bevölkerungsgruppen zugute kommen und niemand anderem schaden. Also sind es gute Regeln. Das Ziel muss doch sein, allen Menschen die größtmöglichen Freiheiten und Glück zu erlauben, solange niemand dadurch zu Schaden kommt. Wenn nach diesem Mantra gesellschaftliche Regeln aufgestellt werden, funktioniert auch alles reibungsfreier. Leider gibt es auch immer gewisse Gruppen, die einen Vorteil, den sie bisher gegenüber anderen Menschen hatten, nicht aufgeben wollen. Vorteile aufzugeben ist aber eben kein "Schaden" in dem Sinne, sondern dient der Gleichberechtigung aller.

      Also kurze Antwort: Die Gesellschaft ist die moralische Instanz :)
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Elli59 schrieb:



      @ MartinL, kein Mensch muss glauben. Was soll das, vielleicht verstehe ich dich hier falsch...dann korrigiere mich bitte. :) Du sagst, du möchtest erst gar nicht den Willen haben zu glauben, weil du dann doch keine Antwort bekämst und man würde dir dann unterstellen, dass du nicht aufrichtig darum gebeten hättest.

      Ich sage, ohne den Willen zu glauben, werde ich keine Erleuchtung erfahren.
      Ergo glauben auch nur die, die glauben WOLLEN


      Elli59 schrieb:


      Meinst du wirklich, dass der Glaube der Christen, eine Art "Placeboeffekt"wäre ?.....Ich bin eine gläubige Christin die zu ihrem Glauben steht und sicher weiß, dass ich nicht von einem "Placeboeffekt" beeinflusst werde.
      Du GLAUBST dass du nicht von einem psychologischen Effekt beeinflusst wirst ;)

      Elli59 schrieb:


      Wie auch immer, du kannst als Ungläubiger den Glauben eines Christen nicht beurteilen.
      Du kannst das Verhalten der Menschen einschließlich der Christen beurteilen, das ist klar - mache ich auch - aber nicht den Glauben....das dürfte wohl klar sein.
      Warum kann ich das nicht?
      Natürlich ist das nur meine Einschätzung, das ist klar, das muss ich nicht jedes Mal dazuschreiben. Das soll auch keine persönlicher Angriff sein.
      Aber du beurteilst doch auch die Wissenschaft, die du nicht in Gänze verstehen kannst (wie ich auch).

      Elli59 schrieb:


      Du hast jetzt nicht mich persönlich angesprochen, aber ich denke nicht, das du in der Lage bist hier im Forum Menschen zu unterstellen, dass sie aus einer Unsicherheit heraus glauben würden.
      Wenn du ein überzeugter Atheist bist dann ist es so, warum bist du hier im Forum?
      Ich unterstelle das ja nicht den Menschen in diesem Forum, sondern den Gläubigen generell :)
      Ich bin hier um zu diskutieren, dazu ist ein Forum doch da?

      Elli59 schrieb:


      Ja, dann sag das doch gleich, dass du nicht magst, dass es christliche Vorschriften oder Verbote gibt, die dir nicht gefallen. Mich würde echt interessieren, was du meinst :D
      Sag es direkt, was dir nicht gefällt und wir müssen nicht "um den heißen Brei herumreden" :happy:
      Mich stört generell der Einfluß von Religionen auf die Gesellschaft in Bereichen, wo sie nichts zu suchen haben.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Bogi111 schrieb:


      Hallo MartinL diesen Satz musst Du Dir auf der Zunge zergehen lassen.....
      Oder Du sagst zu Deiner Freundin,ich werde Dich nie Lieben, auch wenn ich es versuchen würde...

      Wenn Du alles in Deinem Leben so angehst, dann tust Du mir sehr leid!

      "Glaubensmut und Vertrauensmut" könnte Dir da weiterhelfen....

      Was hat Gott mit meiner Freundin zu tun?
      Meine Freundin existiert, darüber müssen wir nicht diskutieren.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • jüngerjesu schrieb:

      Probleme haben alle Menschen. Der Glaube an den lebendigen Gott spielt dabei keine Rolle.
      Es gibt aber Dinge im Leben, da lebt es sich mit Gott einfach leichter. Das muss mir niemand glauben. Ich habe es viele Male real so erfahren.
      Bei großen Schwierigkeiten (Krankheiten oder andere Nöte) ist es ein Unterschied, ob ich mich alleine durchwurschteln muss, oder Gott schenkt Kraft.

      Es gab bei mir 2015 einen Krankenhausaufenthalt, welcher für mich sehr schlimm war. Ich hätte alles gegeben, um den nicht durchstehen zu müssen.
      So stark wie in dieser Zeit hatte ich Gott vorher nicht erlebt. Es kam ein Frieden über mich, der war so überwältigend unbeschreiblich schön, dass Gott für mich in dieser Zeit der Größte war und es bis heute geblieben ist. Dem Hern sei ganz ganz viel dafür gedankt.
      Wie ich das ohne meinen himmlischen Vater überstanden hätte, keine Ahnung. Diese Zeit war ganz krass, und trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht missen.
      Es gibt auch viele kleinere Dinge, bei denen Gott eingegriffen hat.
      Er ist für mich einfach nicht wegzudenken. Dafür habe ich mit ihm zu viel erlebt um mein restliches Leben ohne ihn zu verbringen.

      Für mich ist ausschlaggebend, dass der Herr absolut gut zu mir ist. Daran besteht nicht der geringste Zweifel. Das erlebe ich täglich, auch wenn nicht alle meine Wünsche erfüllt werden.
      Das ist alles gut, fällt für mein Verständnis aber eben genau unter den Placeboeffekt.
      Du hattest eine schwere Zeit, dein Glaube an Gott hat dir Kraft gegeben.
      Anderen Menschen geht das eben aber nicht so, oder ihnen gibt der Glaube an einen anderen Gott Kraft, oder ihnen gibt der Glaube an sonstwas Kraft.
      Von deinen persönlichen Erfahrungen darauf zu schließen, dass dein Gott der alleinige und einzig richtige ist, das ist das Problem an der Sache.
      PS: ich weiß jetzt nicht ob du auch so drauf bist wie Norbert Chmelar ;)
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Seele1986 schrieb:

      MartinL schrieb:

      Eben, weil man es eben will oder nicht.
      Wenn du es so sagen willst: Ja, ich will den Glauben, den ich habe. Ist zwar eine seltsame Formulierung, aber sie trifft zu.
      Was ich mich frage ist, was du willst.

      Den Glauben an Gott willst du nicht, richtig?
      Den Gott, der existiert willst du auch nicht.
      Du willst keinen Glauben und keinen Gott. Herzlichen Glückwunsch, das ist bahnbrechend...

      Was willst du denn? Hier die Leute überzeugen wohl kaum, so naiv bist du nicht und zudem betreibst du ja keine "Mission", wie die Heuchelkirchen...

      Du machst eigentlich dasselbe, wie die "Brights" (welch spirituell anmutender Name) mit ihren Bussen, die hier in Deutschland bereits von den Leuten der Gordiano-Bruno-Stiftung nachgemacht wurden, auf denen groß geschrieben steht:
      "Es gibt (mit an aller Wahrscheinlichkeit grenzenden Gewissheit) keinen Gott". -Was die Message genau soll, kann im Prinzip keiner von ihnen sagen, aber ist ja auch egal.

      Du trittst hier mit deinem großen Banner auf: "Ich glaube nicht an Gott!" - Ok. Was genau, möchtest du, dass wir tun oder sagen?

      Da du es vom menschlichen Willen ableitest, sind die Aussagen ja sehr klar: Du willst Gott nicht. Ich (und viele andere hier) wollen Gott.
      Eine theologische Definition ist dies übrigens: Glaube bedeutet, man will, dass Gott Gott sei.
      Wenn ich richtig informiert bin, missioniert ihr doch auch?!
      Was ist also falsch daran, dass ich das auch mache?
      Die Busse mit dem atheistischen Spruch, die du ansprichst, sind ja auch nur eine Reaktion auf christliche Propaganda.
      Wer seinen Glauben nicht hinterfragen (lassen) will, der muss ja hier nicht mitlesen.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Hebräer11,1

      Bibelstelle

      1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.2 Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen.3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.


      Auch eine schöne und treffende Definition.
      Das ist wirklich sehr interessant und bestätigt in meinen Augen auch wieder meine Ausgangsthese, dass man nur glaubt wenn man es will.
      Und wenn ich will, kann ich an alles glauben.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • MartinL schrieb:

      Also kurze Antwort: Die Gesellschaft ist die moralische Instanz
      Ich denke die Geschichte hat gezeigt wie wandelbar die Gesellschaft ist. Mit der richtigen Führung, manipulierten Argumenten und einer persönlichen Existenzbedrohung des Einzelnen......ist diese "Gesellschaft " auch ganz schnell bereit alle MartinL´s
      zum Wohle der Gesellschaft zu opfern.

      Wer so denkt wie du ,@MartinL, es formulierst, der hat viele Aspekte noch nicht bedacht und meint auf einer sicheren Seite zu stehen, oder?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche.

      Und ich kann Dir versprechen, dass wenn Du es versuchst um den Heiligen Geist - um den Glauben zu bitten, Du diesen Glauben auch bekommen wirst! Das haben unzählige bekehrte Christinnen und Christen bereits bewiesen!

      Seele1986 schrieb:

      "Es gibt (mit an aller Wahrscheinlichkeit grenzenden Gewissheit) keinen Gott".
      Und ich sage: " Es gibt mit 1000%iger Gewissheit GOTT!" ---> "ICH BIN DER ICH BIN DA!" ===> GOTT IST - Er EXISTIERT - ohne Anfang - ohne Ende - immer + ewig - ob Du es glaubst oder nicht: GOTT IST!
      Und noch mehr bekehrte Hindus haben bewiesen dass deren Gott der richtige ist :)
      1000% ... wow!

      Norbert Chmelar schrieb:

      MartinL schrieb:

      Du bestätigst hier wieder meine Eingangsaussagen, dass man eben glaubt, weil...
      Selbst die ersten Glaubenszeugen - die 11 Apostel und Jünger Jesu glaubten der Maria Magdalena nicht, als diese ihnen berichtet hatte: "Ich habe den Herrn Jesus l e b e n d i g gesehen!" (siehe: Markus 16,11 / Lukas 24,11) Erst als sie den Herrn Jesus selbst lebendig gesehen hatten, glaubten sie - aber selbst da hatten manche noch Zweifel! (siehe: Matthäus 28,17!!!)===> Daraus wird ersichtlich, wie schwer es dann erst für uns "Nachgeborene" sein muß zu glauben! ==> Das kann nur der HEILIGE GEIST(HG) bewirken! Nur der HG kann uns in unser Herz geben, dass das was in den Evangelien über den Auferstandenen Jesus von Nazareth - unseren Bruder und Herrn - geschrieben wurde und was uns die Zeugen des Auferstandenen berichtet hatten, wahr ist!
      Ja, es ist tatsächlich schwer, aber es ist auch nicht leicht, der christlichen Propaganda zu widerstehen, gerade als Kind oder als Mensch, der nach einer Wahrheit sucht.
      Genauso ist es übrigens mit der muslimischen Propaganda.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • sildemower schrieb:

      ich glaube an die reale existenz von meinem gott jesus christus..weil es zeugen für seine existenz gibt und weil er schon lange mein ganz realer freund ist...wer existiert, der kann agieren und reagieren...und genau das tut jesus in meinem leben...das ist der beweis für mich
      Was genau macht jesus denn? wie agiert und reagiert er?
      Ich bezweilfe übrigens nicht, dass Jesus gelebt hat, ich finde auch dass er ein ziemlich cooler typ war in vielen Belangen.

      Stofi schrieb:

      Bogi111 schrieb:

      MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche.
      Hallo MartinL diesen Satz musst Du Dir auf der Zunge zergehen lassen.....Oder Du sagst zu Deiner Freundin,ich werde Dich nie Lieben, auch wenn ich es versuchen würde...

      Wenn Du alles in Deinem Leben so angehst, dann tust Du mir sehr leid!

      "Glaubensmut und Vertrauensmut" könnte Dir da weiterhelfen....
      Das wird sich GANZ BESTIMMT ändern, wenn es dem MartinL nicht mehr so gut gehen wird, wenn eine böse Krankheit kommt, oder Enttäuschung oder, oder.... es kommt ganz sicher früher oder später. Es geht ihm noch zu gut. J E D E R glaubt an etwas, und J E D E R wird früher oder später mit Gott konfrontiert.

      Sowas in der Art meinte der Pfarrer neulich auch. Ich hab mir aber fest vorgenommen, dass ich auch in meinen letzten, miesesten Momenten stark bleibe und keinem Aberglauben und keinen Götzen hinterherlaufen werde.

      Übrigens belegt das wieder mein Eingangsargument, dass viele aus Angst und Unsicherheit glauben (wollen).
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • @MartinL

      Ich verstehe eigentlich dich als den Ängstlichen und die echten Christen als mutig.

      1.weil es immer leichter ist zu machen was die Masse macht
      2.weil man nachlesen muss, damit man merkt was wirklich Propaganda ist
      Dann
      ist es doch offensichtlich , dass in fast jedem Film Anspielungen gemacht werden, die dem Christentum oder Christen eben eine Lächerlichkeit anhängen wollen.
      Über diese Hürde muss man eben erst einmal drüber , um hinter die Weltkulisse schauen zu können.

      Aber alles hat seine Zeit....vielleicht ist deine noch nicht gekommen.....trotzig wie ein kleines Kind sich auf die Erde zu werfen und zu schreien...............äh und wenns so wär, dann erstrecht nicht mit mir.........das ist doch eine Einstellung, da finde ich meine Zeit dann auch zu schade, um weiter zu schreiben.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche. Wenn ich das täte, und dir sagte, ich hätte es aufrichtig versucht und habe nichts bekommen, dann würdest du sagen, ich hätte es eben NICHT aufrichtig genug versucht. Aufrichtig versuchen heisst hier, ich muss diese "Erleuchtung" WOLLEN. Dann werde ich sie mir auch irgendwann einbilden zu haben. Das ist simple Psychologie. So eine Art Placeboeffekt.
      Du bestätigst hier wieder meine Eingangsaussagen, dass man eben glaubt, weil man das WILL, und aus einer eigenen Unsicherheit heraus, die man durch den Glauben wegschieben kann.
      Das ist ja auch ok, solange die Gläubigen ihr Ding machen, aber wenn es dann soweit geht, dass sie anderen Dinge verbieten und vorschreiben wollen ist das eben nicht mehr ok.
      MartinL:
      Ich kenne Dich nicht und ich werde nie einem Menschen unterstellen er hätte keine Glaubenserlebnisse, weil er es zu wenig versucht hätte. Genauso wenig kennst Du Dich, aber Du unterstellst mir hier Dinge, die sehr weit weg vom persönlich Erlebten ist. Die Erlebnisse, die ich mit Gott haben, hatten sehr oft einen direkten Bezug zu meinem Glauben. Es sind Dinge geschehen, die nur schwierig mit rationalen Gedanken zu erklären sind und ich bin durchaus ein Mensch, der sehr rational und logisch denken kann. Ich habe diese Erlebnisse meistens nicht gesucht, sondern sie sind geschehen, weil Gott wusste, dass ich die damals nötig hatte. Ich war damals von zu Hause ausgezogen, lebte in einer fremden Stadt wegen dem Studium und war das erste Mal im Glauben so richtig alleine auf mich gestellt. Ich bin ja religiös erzogen worden und da stellt man sich oftmals erst nach dem Auszug von zu Hause die Frage, warum Glaube ich überhaupt und ist es mir das Wert. Weil Kontrolle ist dann keine mehr vorhanden, auch wenn ich nie dazu von den Eltern gezwungen wurde.
      Ein Müsterchen will ich dir nun aber doch geben, ob es Placebo ist oder nicht, darfst Du selbst entscheiden:
      Ich war damals etwa im 4. Semester und habe in der Kirche im Chor mitgesungen. Die Probe war unter der Woche und ich musste an diesem Abend noch eine Arbeit fertig machen. Dadurch wurde es später und ich stand vor der Frage, ob ich überhaupt noch in die Probe gehen soll oder nicht, denn die hatte bereits begonnen. Ich entschied mich doch zu gehen und kam etwa 15Minuten zu spät bei der Kirche an. Nun war es so, dass die Eingangstür der Kirche immer etwa nach 5Minuten geschlossen wurde, da früher mal Gegenstände aus der Garderobe gestohlen wurden. Die Türe war also verschlossen als ich ankam, es gab aber noch einen Hintereingang. Ich ging also um das Gebäude herum und sagte zu Gott: Wenn Du willst, dass ich in die Probe gehe, dann ist die Türe offen, sonst gehe ich nach Hause. Tatsächlich war diese Türe dann offen, ich ging hinein und setzte mich an meinem Platz. Da fragte mich der Mann neben mir: Wie bist Du in die Kirche gekommen? Ich sagte zu ihm: Durch die Hintertür. Seine Antwort war: Ah in dem Fall habe ich die nicht richtig abgeschlossen und ging um sie zu schliessen. Sehr rasch war er zurück und meinte: Ich weiss nicht, wie Du in die Kirche gekommen bist, aber die Türe die war auf alle Fälle verschlossen.
      Ich weiss bis heute nicht, wie das funktionierte, denn ich war mit Abstand der letzte der die Kirche betreten hat.

      Klar man wird immer irgendwelche Gründe finden, warum die Türe hätte offen sein können, aber wer nicht glauben will, der glaubt auch nicht, egal wie gross Gott eingreift.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @Martin,
      mal was ganz anderes:

      Folgendes habe ich nirgends so gelesen, nirgends so gehört...............ist also ganz alleine "auf meinem Mist" gewachsen!

      Du kennst doch sicher die biblische Geschichte von Sodom und Gomorrah?
      Da du nicht glaubst, sage ich jetzt, was da angeblich so alles getrieben worden sein soll.

      Gehen wir mal in die (fast) heutige Zeit:
      In den 50er Jahren, als die USA noch prüde war und diesbezüglich noch alles verboten war, funktionierten die reichen Amis Havanna auf Kuba zu ihrem Freudenhaus um.
      Viel reichen Amis jetteten und jachteten rüber auf Kuba und trieben in Havanna genau das, was laut Bibel in S. und G. getrieben worden sein soll.
      Ja und Ende der 50er kamen eine Handvoll Rebellen und bereiten dem Freudenhaus und seinem Treiben ein Ende. Ein paar Rebellen gegen die Weltmacht USA!

      Dasselbe einige Jahre später in Saigon!
      Saigon galt damals wie 10 Jahre zuvor Havanna als die sündigste Stadt der Welt.
      Was passierte?
      Saigon heißt schon seit 40 Jahren Ho-Chi-Minh-Stadt.
      Die Weltmacht USA mußte die Laster-Stadt dem auf der Landkarte kaum zu findenden Nordvietnam überlassen.

      Einfach mal nachdenken, ob da nicht einer der mächtiger ist, als der mächtigste Staat dieser Erde, vielleicht die Finger im Spiel gehabt haben könnte!? :)
    • Eine andere Geschichte:

      Mein Großvater, 90 Jahre alt, Biologe, zeitlebens nicht gläubig im Sinne der RKK.....

      Ich hatte ihn eigentlich noch nie vorher gefragt, aber im Laufe des Gesprächs kommt mir immer wieder der Gedanke:" Frag ihn doch, ob er die Bibel schonmal ganz gelesen hat"
      Prof. Dr. Oberstudienrat......hatte sie noch nicht gelesen.
      "Würdest du sie lesen, wenn ich sie dir besorge?"
      Die positive Antwort erstaunte mich sogar. Es war 21.30Uhr.
      Zeit zum Verabschieden. Innerlich sprach es weiter in mir...."fahr zur Kettenbrücke, dort ist ein Bibelladen."
      Ich sprach mit meinem Mann, er hielt meine Idee für interessant. Wir haben schon viel mit Gott erlebt.
      22.00 Uhr!!! Der Inhaber des Geschäftes saß im Laden, er schloss und auf und verkaufte uns eine Bibel.
      Wir fuhren zurück zum Opa und konnten ihm mit wirklich großer Freude sagen: " Schau Opa, wenn du die Bibel lesen möchtest, dann ist der Bibelladen auch noch um 22.00 Uhr offen!!!!"

      So etwas kann man nicht planen, das ist schon geplant.
      Das ist kein Zufall, das fällt uns zu......weil Gott den Menschen liebt und alles macht, damit man die Möglichkeit hat ihn zu erkennen.




      Offb.3,20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.
      21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.
      22 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • MartinL schrieb:

      Die Gesellschaft ist die moralische Instanz
      Nur Gott ist für mich eine moralische Instanz! Unsere Gesellschaft ist verkommen! (Man denke nur an die 100.000 armen Babys, die im Mutterleib jährlich abgetrieben werden - oder Millionen-Gehälter der Bonzen! usw...)

      MartinL schrieb:

      Ich hab mir aber fest vorgenommen, dass ich auch in meinen letzten, miesesten Momenten stark bleibe und keinem Aberglauben und keinen Götzen hinterherlaufen werde.
      Der Glaube an JAHWEH -DEN EWIGEN GOTT ist kein Aberglaube und erst Recht kein Götzenglauben!
    • Pfingstrosen schrieb:

      Ich denke die Geschichte hat gezeigt wie wandelbar die Gesellschaft ist. Mit der richtigen Führung, manipulierten Argumenten und einer persönlichen Existenzbedrohung des Einzelnen......ist diese "Gesellschaft " auch ganz schnell bereit alle MartinL´szum Wohle der Gesellschaft zu opfern.
      Natürlich ist das kein Selbstläufer. Von daher finde ich es umso wichtiger, dass die Menschen sich Gedanken machen und sich bilden, anstatt sich auf ein Uraltes Buch zu verlassen. Denn wie gesagt, Religionen verhindern eher eine Weiterentwicklung der Gesellschaft.

      Pfingstrosen schrieb:

      @MartinL
      Ich verstehe eigentlich dich als den Ängstlichen und die echten Christen als mutig.
      Das ist dein gutes Recht. Fühlst du dich als Christin wirklich so unterdrückt?

      Pfingstrosen schrieb:


      Dann ist es doch offensichtlich , dass in fast jedem Film Anspielungen gemacht werden, die dem Christentum oder Christen eben eine Lächerlichkeit anhängen wollen.
      Fällt mir weniger auf, ist aber vielleicht tatsächlich so.
      Ich nehme an, weil Regisseure zum Großteil eher aufgeklärte Menschen sind.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Yppsi schrieb:

      @Martin,
      mal was ganz anderes:

      Folgendes habe ich nirgends so gelesen, nirgends so gehört...............ist also ganz alleine "auf meinem Mist" gewachsen!

      Du kennst doch sicher die biblische Geschichte von Sodom und Gomorrah?
      Da du nicht glaubst, sage ich jetzt, was da angeblich so alles getrieben worden sein soll.

      Gehen wir mal in die (fast) heutige Zeit:
      In den 50er Jahren, als die USA noch prüde war und diesbezüglich noch alles verboten war, funktionierten die reichen Amis Havanna auf Kuba zu ihrem Freudenhaus um.
      Viel reichen Amis jetteten und jachteten rüber auf Kuba und trieben in Havanna genau das, was laut Bibel in S. und G. getrieben worden sein soll.
      Ja und Ende der 50er kamen eine Handvoll Rebellen und bereiten dem Freudenhaus und seinem Treiben ein Ende. Ein paar Rebellen gegen die Weltmacht USA!

      Dasselbe einige Jahre später in Saigon!
      Saigon galt damals wie 10 Jahre zuvor Havanna als die sündigste Stadt der Welt.
      Was passierte?
      Saigon heißt schon seit 40 Jahren Ho-Chi-Minh-Stadt.
      Die Weltmacht USA mußte die Laster-Stadt dem auf der Landkarte kaum zu findenden Nordvietnam überlassen.

      Einfach mal nachdenken, ob da nicht einer der mächtiger ist, als der mächtigste Staat dieser Erde, vielleicht die Finger im Spiel gehabt haben könnte!? :)

      Also ich bin kein Geschichtswissenschaftler, aber ich bin überzeigt ein solcher könnte dir völlig rationale politische Gründe aufzählen, warum das in beiden Ländern/Städten so passiert ist :)
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!