Warum an Gott glauben?

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    • @MartinL

      es wird wohl, grundsätzlich gesehen, bei Muslims und Buddhisten ähnlich sein:
      Man hört etwas, macht eine Erfahrung und wird berührt oder eben nicht.

      Es heißt bei uns: Wes das Herz voll ist, dem geht der Mund über. - Das gilt ja nicht nur für den christlichen Glauben. Ansichten und Überzeugungen will man mitteilen und äußern, Dinge, von denen man begeistert ist, will man anderen nahebringen. Das ist ganz natürlich. Du redest ja auch aus deinen Überzeugungen und Überlegungen heraus.

      Was andere glauben oder wie sie dazu gekommen sind, kann ich nicht wissen und nicht nachvollziehen.
      Ich bin Christ und rede, was ich glaube. Der Muslim wird dasseine reden...

      Halte ich andere Lehren und Wege für falsch? Ja, natürlich, denn ich halte den christlichen Weg für den richtigen; folglich sind andere Wege in meinen Augen falsch.

      Ich halte auch deine bislang geäußerten Gedankengänge für falsch, wie du vermutlich meine (deinen Beiträgen nach zu urteilen).

      Um die "besten" oder logischsten Argumente geht es, wie gesagt, nicht.

      Ich schaute letztens eine Sendung "Sternstunde Philosophie" über jene Gretchenfrage: Gott, ja oder nein. Ein nettes Gespräch mit zwei Philosophen, ein Theist, ein Atheist.
      Der Atheist sagte gegen Ende, dass es irgendwann in solch einer Unterhaltung einen Punkt gibt, an dem nicht mehr die Argumentation überzeugt oder nicht überzeugt, sondern an dem man einfach eine intuitive Position hält, über die man nicht hinauskommt.

      Um diese Positionen geht es letztlich und was sie löst, beruht nicht mehr auf Logik und Argumenten, sondern auf einer tiefen, inneren Bewegung. Diese erfährt man oder nicht.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Seele1986 schrieb:

      Halte ich andere Lehren und Wege für falsch? Ja, natürlich, denn ich halte den christlichen Weg für den richtigen; folglich sind andere Wege in meinen Augen falsch.
      Ja, nur dieser "christliche Weg" ist der Richtige! So sagt es schon Jesus!

      Bibelstelle

      " ICH BIN (damit sagt JESUS, dass ER der JAHWEH(JHWH)- DER HERR - DER EWIGE = der GOTT des AT ist!) der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6)
      ===> Dieser "christliche Absolutheitsanspruch" kann und darf von uns Christen n i e m a l s aufgegeben werden!
    • Elli59 schrieb:

      Ein Atheist forscht nicht in der Bibel, wenn er es doch macht, hat er bereits einen Glauben....der ihn forschen lässt..


      Seele1986 schrieb:

      Nun ja, es gibt ja auch solche, die die Schrift lesen und dennoch geht bei ihnen keine Kerze an. Von manchen sind ja schon ganze Bücher geschrieben worden, um die Bibel zu entlarven und zu widerlegen. Ganz engagierte Leute gibt es da.
      Ich meinte eher, wenn jemand schon aus reiner Neugier die Bibel liest

      Natürlich gibt es Atheisten die sehr gern die Bibel kritisieren. Sie werde dabei sehr erfinderisch...und sind meistens von ihrem Denken nicht abzubringen.
      Ich denke, dass sie damit ihren ganzen Hass gegen den christlichen Glauben zum Ausdruck bringen.
      Der Verdacht liegt nahe, dass sie schlimme Dinge erlebt haben.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • MartinL schrieb:

      Gehe ich recht in der Annahme, dass du glaubst, ein Gott ist aus dem NICHTS entstanden?
      Was soll daran wahrscheinlicher sein?
      Ja, an Gott als Wesen GLAUBT man als ein Wesen, das außerhalb der Zeit, also immer schon (ohne Anfang) existiert. Wobei hier selbst das Wort "existiert" Gott schon wieder auf ein menschliches Erfahren reduziert.

      Der Knackpunkt im Gegensatz zu deinem festen Glauben an die Urknalltheorie ist: Ich weiß, dass ich GLAUBE! Du glaubst zu WISSEN.

      Solltest du akzeptieren, dass deine Kenntnis rund um die Urknalltheorie ein Glaube ist, dann wären wir auf einer Ebene in der Bewertung. Das Problem mit Urknallgläubigen ist, dass sie denken, sie wüßten. Wissen tun sie aber NICHTS, genauso wie das NICHTS das sie als Ursprung raten. Wenn man das akzeptiert, dann finde ich es ok, dass man sich für das eine oder andere entscheidet.


      MartinL schrieb:

      Der Knackpunkt hier ist der Begriff "vernünftig". Ich finde die Gottestheorie unvernünftig, du offenbar die Urknalltheorie.
      Genau. Aus einem stecknadelgroßen Knopf im Nanometerbereich ist ein Universum explodiert, dass sich in den ersten Millisekunden in Überlichtgeschwindigkeit ausgebreitet und danach extrem langsam zu dem entwickelt hat, was wir heute als das sicht- und erfahrbare Universum halten. Wenn das für dich vernünftiger ist, als an einen wie auch immer gearteten Schöpfer zu glauben - so long.

      vernünftig in meinen Augen ist: Von NICHTS kommt NICHTS. Wende das mal ohne auf Gott zu schielen an deine Urknalltheorie an und du wirst merken: Da ist NICHTS.
    • @MartiniL, sag mal, warum bist Du zur Schule gegangen? Warum hast Du vllt. studiert? Warum gehst Du arbeiten? Warum kümmerst Du Dich um Deine Familie (angenommen, das alles trifft zu)? Wenn Du doch nicht an ein intelligentes, durchaus mächtiges Wesen (Gott) glaubst, hat das doch alles keinen Sinn, oder? Gehe doch hin, raub´ eine Bank aus, setzt Dich irgendwo in der Karibik ab und genieße die paar Jahre, die Du noch zu leben hast, so richtig in vollen Zügen. :tanz: Warum sich unnötig stressen, warum Sorgen machen, warum mit lernen quälen, warum zur Vorsorge gehen, warum die eigenen Kinder in die Schule schicken? puhhhh

      Hmm, kritisch wird´s halt dann, wenn man (oder das eigene Kind) krank wird, so richtig, fies krank.

      ...und? merkst Du was?


      .

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    • MartinL schrieb:

      Denkt ihr dass das alles genauso funktioniert für Moslems, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen?
      Ist das eurer Meinung nach dann der gleiche Gott oder bilden die sich alles nur ein und sind auf einem Irrweg?
      Ich denke das ist nicht der gleiche, wahre Gott.
      Wäre dem nicht so, dann wäre Mission absurd.
      Liebe Grüße, Heimo
    • MartinL schrieb:

      Denkt ihr dass das alles genauso funktioniert für Moslems, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen?
      Ist das eurer Meinung nach dann der gleiche Gott oder bilden die sich alles nur ein und sind auf einem Irrweg?


      @MartinL, das Problem ist nur, dass alle anderen Religionen eben NICHT auf dauer funktionieren.
    • DonDomi schrieb:

      Ich bin der festen Überzeugung: Derjenige der Gott aufrichtig darum bittet, wird auch Glaubenserlebnisse kriegen. Der Glaube soll nie aus Angst gelebt werden sondern kann eine tolle Basis für das Leben sein. Für mich ist der Glaube ein Fels, der nicht auseinanderbricht. Gerade in der heutigen Zeit findet man das sonst kaum mehr. Wenn ich nur daran denke, wie der Glauben ins Bankensystem vor ein paar Jahren innert weniger Wochen zusammengebrochen ist oder aktuell das Gefühl von Sicherheit in Europa mit den Anschlägen in Paris und Brüssel aus den Fugen gerät. Alles Dinge, die vor wenigen Jahren undenkbar waren. Deshalb ist für mich der Glaube eine Stütze und eine Kraftquelle und es lohnt sich erst noch, weil man damit in Ewigkeitswerte investiert. Ich weiss, Vieles klingt jetzt unglaubwürdig, deswegen kann ich Dir nur raten, fordere Gott heraus und bitte ihn um Glaubenserlebnisse und Du wirst sie kriegen.
      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche. Wenn ich das täte, und dir sagte, ich hätte es aufrichtig versucht und habe nichts bekommen, dann würdest du sagen, ich hätte es eben NICHT aufrichtig genug versucht. Aufrichtig versuchen heisst hier, ich muss diese "Erleuchtung" WOLLEN. Dann werde ich sie mir auch irgendwann einbilden zu haben. Das ist simple Psychologie. So eine Art Placeboeffekt.
      Du bestätigst hier wieder meine Eingangsaussagen, dass man eben glaubt, weil man das WILL, und aus einer eigenen Unsicherheit heraus, die man durch den Glauben wegschieben kann.
      Das ist ja auch ok, solange die Gläubigen ihr Ding machen, aber wenn es dann soweit geht, dass sie anderen Dinge verbieten und vorschreiben wollen ist das eben nicht mehr ok.

      Seele1986 schrieb:



      Um diese Positionen geht es letztlich und was sie löst, beruht nicht mehr auf Logik und Argumenten, sondern auf einer tiefen, inneren Bewegung. Diese erfährt man oder nicht.
      Eben, weil man es eben will oder nicht.

      Norbert Chmelar schrieb:

      Seele1986 schrieb:

      Halte ich andere Lehren und Wege für falsch? Ja, natürlich, denn ich halte den christlichen Weg für den richtigen; folglich sind andere Wege in meinen Augen falsch.
      Ja, nur dieser "christliche Weg" ist der Richtige! So sagt es schon Jesus!

      Bibelstelle

      " ICH BIN (damit sagt JESUS, dass ER der JAHWEH(JHWH)- DER HERR - DER EWIGE = der GOTT des AT ist!) der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6)
      ===> Dieser "christliche Absolutheitsanspruch" kann und darf von uns Christen n i e m a l s aufgegeben werden!
      Oha, kommt da der Extremismus durch?

      Elli59 schrieb:


      Natürlich gibt es Atheisten die sehr gern die Bibel kritisieren. Sie werde dabei sehr erfinderisch...und sind meistens von ihrem Denken nicht abzubringen.
      Ich denke, dass sie damit ihren ganzen Hass gegen den christlichen Glauben zum Ausdruck bringen.
      Der Verdacht liegt nahe, dass sie schlimme Dinge erlebt haben.
      Sie sind eben von ihrem Denken genausowenig abzubringen wie du von deinem.
      Das muss absolut nichts mit Hass zu tun haben, oder hasst du alle Nicht-Christen?
      Genauso könnte man mutmaßen, du musst schlimme Dinge erlebt haben, weil du dich in den Glauben flüchtest.

      tricky schrieb:


      Der Knackpunkt im Gegensatz zu deinem festen Glauben an die Urknalltheorie ist: Ich weiß, dass ich GLAUBE! Du glaubst zu WISSEN.

      Solltest du akzeptieren, dass deine Kenntnis rund um die Urknalltheorie ein Glaube ist, dann wären wir auf einer Ebene in der Bewertung. Das Problem mit Urknallgläubigen ist, dass sie denken, sie wüßten. Wissen tun sie aber NICHTS, genauso wie das NICHTS das sie als Ursprung raten. Wenn man das akzeptiert, dann finde ich es ok, dass man sich für das eine oder andere entscheidet.


      MartinL schrieb:

      Der Knackpunkt hier ist der Begriff "vernünftig". Ich finde die Gottestheorie unvernünftig, du offenbar die Urknalltheorie.
      Genau. Aus einem stecknadelgroßen Knopf im Nanometerbereich ist ein Universum explodiert, dass sich in den ersten Millisekunden in Überlichtgeschwindigkeit ausgebreitet und danach extrem langsam zu dem entwickelt hat, was wir heute als das sicht- und erfahrbare Universum halten. Wenn das für dich vernünftiger ist, als an einen wie auch immer gearteten Schöpfer zu glauben - so long.
      vernünftig in meinen Augen ist: Von NICHTS kommt NICHTS. Wende das mal ohne auf Gott zu schielen an deine Urknalltheorie an und du wirst merken: Da ist NICHTS.
      Genauso kann ich sagen, ich glaube daran, dass das Universum schon immer existiert hat.
      Du weißt dass du glaubst, weil du WILLST, dass du es weißt ;)
      Ich muss auch gar nicht zwingend an die Urknalltheorie glauben, um nicht an Gott glauben zu müssen. Ich gebe gerne zu, dass ich ganz und gar nicht sicher weiß und noch nicht einmal glaube zu wissen, dass unsere Welt so oder so entstanden ist.
      Das kann ich mir eingestehen und komme damit klar. Es macht mich nicht verrückt, das nicht zu wissen. Ich bin auch kein Physiker, der diese Dinge bis ins Detail versteht (oder zu verstehen glaubt).
      Ich kann sagen, ich weiß nicht wie die Welt entstanden ist und das ist ok. Es geht eben einfach über meinen Verstand und/oder mein Wissen hinaus.
      Ich kann verstehen, dass das für viele nicht zufriedenstellend ist und sie deswegen gerne an etwas glauben wollen, was für sie einfach verständlich erscheint, wie eben der nette Onkel im Himmel, der alles erschaffen hat und aufpasst, dass alles gut wird.

      Stofi schrieb:

      @MartiniL, sag mal, warum bist Du zur Schule gegangen? Warum hast Du vllt. studiert? Warum gehst Du arbeiten? Warum kümmerst Du Dich um Deine Familie (angenommen, das alles trifft zu)? Wenn Du doch nicht an ein intelligentes, durchaus mächtiges Wesen (Gott) glaubst, hat das doch alles keinen Sinn, oder? Gehe doch hin, raub´ eine Bank aus, setzt Dich irgendwo in der Karibik ab und genieße die paar Jahre, die Du noch zu leben hast, so richtig in vollen Zügen. :tanz: Warum sich unnötig stressen, warum Sorgen machen, warum mit lernen quälen, warum zur Vorsorge gehen, warum die eigenen Kinder in die Schule schicken? puhhhh

      Hmm, kritisch wird´s halt dann, wenn man (oder das eigene Kind) krank wird, so richtig, fies krank.

      ...und? merkst Du was?


      .
      Ne, ich merke gar nix :)
      Wie oben geschrieben, komme ich damit klar.
      Ich finde das Leben grundsätzlich schön, lebe gerne, finde so vieles interessant und entdeckenswert. Was sollte mir ein Gott für einen "Mehrwert" bieten? Dass ich dann irgendwann ins Paradies komme? Was ist der Sinn des ewigen Lebens im Paradies? Wo ist der Unterschied zum Leben auf der Erde, nur dass es angeblich noch schöner dort ist? Lieber versuche ich im hier und jetzt vernünftig zu leben, als auf das "Lottospiel" mit dem vermeintlichen Paradies :)

      HeimoW schrieb:


      Ich denke das ist nicht der gleiche, wahre Gott.Wäre dem nicht so, dann wäre Mission absurd.
      genau ;)

      Stofi schrieb:


      @MartinL, das Problem ist nur, dass alle anderen Religionen eben NICHT auf dauer funktionieren.
      Verstehe ich nicht, was meinst du damit?
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • MartinL schrieb:

      Genauso kann ich sagen, ich glaube daran, dass das Universum schon immer existiert hat.
      Du weißt dass du glaubst, weil du WILLST, dass du es weißt
      Ich muss auch gar nicht zwingend an die Urknalltheorie glauben, um nicht an Gott glauben zu müssen. Ich gebe gerne zu, dass ich ganz und gar nicht sicher weiß und noch nicht einmal glaube zu wissen, dass unsere Welt so oder so entstanden ist.
      Das kann ich mir eingestehen und komme damit klar. Es macht mich nicht verrückt, das nicht zu wissen. Ich bin auch kein Physiker, der diese Dinge bis ins Detail versteht (oder zu verstehen glaubt).
      Ich kann sagen, ich weiß nicht wie die Welt entstanden ist und das ist ok. Es geht eben einfach über meinen Verstand und/oder mein Wissen hinaus.
      Ich kann verstehen, dass das für viele nicht zufriedenstellend ist und sie deswegen gerne an etwas glauben wollen, was für sie einfach verständlich erscheint, wie eben der nette Onkel im Himmel, der alles erschaffen hat und aufpasst, dass alles gut wird.
      Diese Grundhaltung und auch die Gleichgültigkeit dazu nicht zu wissen, wie alles entstanden ist, das respektiere ich. Weder der erweiterte Anfang der Menschheit, noch die Frage zu: Wohin es mit der Menschheit und der Erde geht sind zwingend jedem Menschen vorgeschrieben. Viele Menschen machen sich halt dennoch Gedanken dazu und finden dabei zu ihrem Glauben.


      MartinL schrieb:

      Es geht eben einfach über meinen Verstand und/oder mein Wissen hinaus.
      So geht es mir ja auch mit Gott. Da unterscheiden wir uns gar nicht.




      MartinL schrieb:

      Ich kann verstehen, dass das für viele nicht zufriedenstellend ist und sie deswegen gerne an etwas glauben wollen, was für sie einfach verständlich erscheint, wie eben der nette Onkel im Himmel, der alles erschaffen hat und aufpasst, dass alles gut wird.
      Solange du akzeptierst, dass dein Glaube an eine Entstehung ein GLAUBE ist, sehe ich das entspannt.




      Eine weitere Frage hätte ich an dich bezüglich Moral. Was ist für dich moralische Instanz, wenn es keinen Schöpfer gibt?
      Praktische Frage: Jemand nimmt dir etwas weg (stiehlt es dir) und du erwischt ihn dabei und stellst ihn zur Rede. Wie begründest du deine Besitzrechte in einer aus dem NICHTS entstandenen Welt? Der Dieb begründet seinen Diebstahl mit dem Hinweis auf: "Survival of the fittest" - er beruft sich auf die im Zufall entstandene Welt, wo sich der Angepassteste durchsetzt bzw. überlebt. Kann man ihm das übel nehmen? Würdest du ihn anklagen?

      Welches Moralgesetz aufgrund welcher Gegebenheiten ist für dich akzeptabel? Wer entscheidet über Gut und Schlecht in deinem Weltbild? Und solltest du selbst am Ende dieser Moral-Nahrungskette stehen (im Sinne von "ich weiß ja selbst was gut und was schlecht ist") - wer entscheidet im Fall einer Divergenz zwischen deinem Moralverständnis und dem eines anderen Menschen?

      Interessiert mich!
    • @MartinL

      (super, wenn man das was man geschrieben hat hinterher selber nicht mehr versteht...hahaha.....deshalb lösch ich den Beitrag mal)
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche. Wenn ich das täte, und dir sagte, ich hätte es aufrichtig versucht und habe nichts bekommen, dann würdest du sagen, ich hätte es eben NICHT aufrichtig genug versucht. Aufrichtig versuchen heisst hier, ich muss diese "Erleuchtung" WOLLEN. Dann werde ich sie mir auch irgendwann einbilden zu haben. Das ist simple Psychologie. So eine Art Placeboeffekt.
      @ MartinL, kein Mensch muss glauben. Was soll das, vielleicht verstehe ich dich hier falsch...dann korrigiere mich bitte. :)
      Du sagst, du möchtest erst gar nicht den Willen haben zu glauben, weil du dann doch keine Antwort bekämst und man würde dir dann unterstellen, dass du nicht aufrichtig darum gebeten hättest...Und wenn doch, dann käme irgendwann ein "Placeboeffekt"

      Meinst du wirklich, dass der Glaube der Christen, eine Art "Placeboeffekt"wäre ?.....Ich bin eine gläubige Christin die zu ihrem Glauben steht und sicher weiß, dass ich nicht von einem "Placeboeffekt" beeinflusst werde.
      Wie auch immer, du kannst als Ungläubiger den Glauben eines Christen nicht beurteilen.
      Du kannst das Verhalten der Menschen einschließlich der Christen beurteilen, das ist klar - mache ich auch - aber nicht den Glauben....das dürfte wohl klar sein.

      MartinL schrieb:

      Du bestätigst hier wieder meine Eingangsaussagen, dass man eben glaubt, weil man das WILL, und aus einer eigenen Unsicherheit heraus, die man durch den Glauben wegschieben kann.
      Du hast jetzt nicht mich persönlich angesprochen, aber ich denke nicht, das du in der Lage bist hier im Forum Menschen zu unterstellen, dass sie aus einer Unsicherheit heraus glauben würden.

      Wenn du ein überzeugter Atheist bist dann ist es so, warum bist du hier im Forum?


      MartinL schrieb:

      Das ist ja auch ok, solange die Gläubigen ihr Ding machen, aber wenn es dann soweit geht, dass sie anderen Dinge verbieten und vorschreiben wollen ist das eben nicht mehr ok.
      Ja, dann sag das doch gleich, dass du nicht magst, dass es christliche Vorschriften oder Verbote gibt, die dir nicht gefallen. Mich würde echt interessieren, was du meinst :D

      Sag es direkt, was dir nicht gefällt und wir müssen nicht "um den heißen Brei herumreden" :happy:
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche.
      Hallo MartinL diesen Satz musst Du Dir auf der Zunge zergehen lassen.....

      Oder Du sagst zu Deiner Freundin,ich werde Dich nie Lieben, auch wenn ich es versuchen würde...

      Wenn Du alles in Deinem Leben so angehst, dann tust Du mir sehr leid!

      "Glaubensmut und Vertrauensmut" könnte Dir da weiterhelfen....
    • Die - sehr wechslvolle -Familiengeschichte, in der somanches de Familie zugedachte Böse schlusich zum Guten rte (lebensrettend !) die eltern , die etwa "Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt - -" gelebt haben, - Krieg, Russenbesatzung, Schwarz / Rot -Diktatur danach, meine Erfahrung, dass der "Liebe Gott" doch froh sein müsste über so einen braven Buben unter all den bösen Weltmenschen . stellt Euch vor : Ich tat nie Karten spielen ! - Ich, todkrank und das Gebet meines Vaters an meinem Sterbebett ( wie der Arzt es nicht unbegründet sah) das Näherkommen an das Wesentliche des "Zeuge seins" - nein , ich stand nie mit dem Pendndat zum "Wachturm" irgendwo - - -

      Und dann das Fragen : Da zitieren sie falsch, Gottes Bodentruppe, da intrigieren sie , dass es nur so kracht - - auch gegen mich - - mit durch Tonbandmiztschnitte widerlegbaren Verleumdungen - - - - -


      Und dann das sehr persönliche : Gott, wo warst Du, als ich Dich suchte, zu Dir flehte - - -- und im Nachhinein das Erkennen meiner Fehler im ganzen Ansatz- - - "Er führet mich - - - "

      Aber : " Wenn Friede mit Gott meine Seeele durchdringt - - -" die erlebte Gemeinschatft der Gläubigen - - das Vorbild anderer, die mich in ihrerm Dasein für die Einsamewn, Notleidenden, Kranken, Alten beschämen - - --- Psalm 73.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()

    • Probleme haben alle Menschen. Der Glaube an den lebendigen Gott spielt dabei keine Rolle.
      Es gibt aber Dinge im Leben, da lebt es sich mit Gott einfach leichter. Das muss mir niemand glauben. Ich habe es viele Male real so erfahren.
      Bei großen Schwierigkeiten (Krankheiten oder andere Nöte) ist es ein Unterschied, ob ich mich alleine durchwurschteln muss, oder Gott schenkt Kraft.

      Es gab bei mir 2015 einen Krankenhausaufenthalt, welcher für mich sehr schlimm war. Ich hätte alles gegeben, um den nicht durchstehen zu müssen.
      So stark wie in dieser Zeit hatte ich Gott vorher nicht erlebt. Es kam ein Frieden über mich, der war so überwältigend unbeschreiblich schön, dass Gott für mich in dieser Zeit der Größte war und es bis heute geblieben ist. Dem Hern sei ganz ganz viel dafür gedankt.
      Wie ich das ohne meinen himmlischen Vater überstanden hätte, keine Ahnung. Diese Zeit war ganz krass, und trotzdem möchte ich diese Erfahrung nicht missen.
      Es gibt auch viele kleinere Dinge, bei denen Gott eingegriffen hat.
      Er ist für mich einfach nicht wegzudenken. Dafür habe ich mit ihm zu viel erlebt um mein restliches Leben ohne ihn zu verbringen.

      Für mich ist ausschlaggebend, dass der Herr absolut gut zu mir ist. Daran besteht nicht der geringste Zweifel. Das erlebe ich täglich, auch wenn nicht alle meine Wünsche erfüllt werden.
      Die höchste Berufung und Bestimmung des Christen ist es, seinen Herrn nachzuahmen. Das ist der ganze Sinn der Heiligung: dem Herrn mehr und mehr gleichgestaltet zu werden, während man ihm auf der Erde dient.
      Als Gottes geliebte Kinder sollen die Gläubigen ihrem himmlischen Vater immer ähnlicher werden.
      Anmerkung zu Eph. 5,1 Schlachter 2000
    • MartinL schrieb:

      Eben, weil man es eben will oder nicht.
      Wenn du es so sagen willst: Ja, ich will den Glauben, den ich habe. Ist zwar eine seltsame Formulierung, aber sie trifft zu.

      Was ich mich frage ist, was du willst.

      Den Glauben an Gott willst du nicht, richtig?
      Den Gott, der existiert willst du auch nicht.
      Du willst keinen Glauben und keinen Gott. Herzlichen Glückwunsch, das ist bahnbrechend...

      Was willst du denn? Hier die Leute überzeugen wohl kaum, so naiv bist du nicht und zudem betreibst du ja keine "Mission", wie die Heuchelkirchen...

      Du machst eigentlich dasselbe, wie die "Brights" (welch spirituell anmutender Name) mit ihren Bussen, die hier in Deutschland bereits von den Leuten der Gordiano-Bruno-Stiftung nachgemacht wurden, auf denen groß geschrieben steht:
      "Es gibt (mit an aller Wahrscheinlichkeit grenzenden Gewissheit) keinen Gott". -Was die Message genau soll, kann im Prinzip keiner von ihnen sagen, aber ist ja auch egal.

      Du trittst hier mit deinem großen Banner auf: "Ich glaube nicht an Gott!" - Ok. Was genau, möchtest du, dass wir tun oder sagen?

      Da du es vom menschlichen Willen ableitest, sind die Aussagen ja sehr klar: Du willst Gott nicht. Ich (und viele andere hier) wollen Gott.
      Eine theologische Definition ist dies übrigens: Glaube bedeutet, man will, dass Gott Gott sei.
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Hebräer11,1

      Bibelstelle

      1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.2 Durch diesen Glauben haben die Vorfahren Gottes Zeugnis empfangen.3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.


      Auch eine schöne und treffende Definition.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche. Wenn ich das täte, und dir sagte, ich hätte es aufrichtig versucht und habe nichts bekommen, dann würdest du sagen, ich hätte es eben NICHT aufrichtig genug versucht. Aufrichtig versuchen heisst hier, ich muss diese "Erleuchtung" WOLLEN. Dann werde ich sie mir auch irgendwann einbilden zu haben. Das ist simple Psychologie. So eine Art Placeboeffekt.
      Du bestätigst hier wieder meine Eingangsaussagen
      DonDomi hat gar nichts bestätigt. Du hast seien Aussage solange gedreht, bis Du Deine Ausgangsposition betätigt meintest.
      Liebe Grüße, Heimo
    • " ICH BIN (damit sagt JESUS, dass ER der JAHWEH(JHWH)- DER HERR - DER EWIGE = der GOTT des AT ist!) der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6)
      ===> Dieser "christliche Absolutheitsanspruch" kann und darf von uns Christen n i e m a l s aufgegeben werden!
      Oha, kommt da der Extremismus durch?

      Keineswegs! Jeder kann selbstverständlich glauben was er will oder auch nicht glauben! Das hat mit Exremismus nichts zu tun; aber wenn wir an Jesus glauben, dann glauben wir auch, dass ER der einzige Weg zu Gott ist! ===> Nicht wir müssen zu Gott kommen, sondern Gott kommt zu uns in der Gestalt des Jesus von Nazareth!
    • Bogi111 schrieb:

      MartinL schrieb:

      Ich kann dir versprechen, dass ich keine Glaubenserlebnisse haben werde, auch wenn ich es aufrichtig versuche.

      Und ich kann Dir versprechen, dass wenn Du es versuchst um den Heiligen Geist - um den Glauben zu bitten, Du diesen Glauben auch bekommen wirst! Das haben unzählige bekehrte Christinnen und Christen bereits bewiesen!

      Seele1986 schrieb:

      "Es gibt (mit an aller Wahrscheinlichkeit grenzenden Gewissheit) keinen Gott".
      Und ich sage: " Es gibt mit 1000%iger Gewissheit GOTT!" ---> "ICH BIN DER ICH BIN DA!" ===> GOTT IST - Er EXISTIERT - ohne Anfang - ohne Ende - immer + ewig - ob Du es glaubst oder nicht: GOTT IST!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • MartinL schrieb:

      Du bestätigst hier wieder meine Eingangsaussagen, dass man eben glaubt, weil...
      Selbst die ersten Glaubenszeugen - die 11 Apostel und Jünger Jesu glaubten der Maria Magdalena nicht, als diese ihnen berichtet hatte: "Ich habe den Herrn Jesus l e b e n d i g gesehen!" (siehe: Markus 16,11 / Lukas 24,11) Erst als sie den Herrn Jesus selbst lebendig gesehen hatten, glaubten sie - aber selbst da hatten manche noch Zweifel! (siehe: Matthäus 28,17!!!)
      ===> Daraus wird ersichtlich, wie schwer es dann erst für uns "Nachgeborene" sein muß zu glauben! ==> Das kann nur der HEILIGE GEIST(HG) bewirken! Nur der HG kann uns in unser Herz geben, dass das was in den Evangelien über den Auferstandenen Jesus von Nazareth - unseren Bruder und Herrn - geschrieben wurde und was uns die Zeugen des Auferstandenen berichtet hatten, wahr ist!