Warum an Gott glauben?

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    • Warum an Gott glauben?

      Warum glaubt ihr an Gott?

      Aufgeklärte Gläubige sagen mir bei einer Diskussion am Ende immer das gleiche: "Man muss halt dran glauben"
      Ergo gibt es keinen logischen Grund, an Gott zu glauben, es braucht den Willen dazu.
      Aber woher kommt dieser Wille?

      Aus meiner Sicht gibt es nur einen Grund, warum Menschen seit Urzeiten den Willen entwickeln, an einen Gott zu glauben:

      Angst.
      Angst vor dem Leben, Angst vor dem Sterben und dem, was danach kommt oder nicht kommt.

      Oder um es weniger drastisch zu formulieren, könnte man "Angst" auch durch "Unsicherheit" ersetzen, was eine abgeschwächte Form der Angst darstellt.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Als ich 14 war, besuchte ich einen Vortrag mit dem Thema " Gottvater, Jesus ,Heiliger Geist", damals rief der Sprecher dazu auf, dass man Gott persönlich bitten sollte, dass er einem zeigt, dass es ihn gibt.
      Das tat ich und erlebte einige persönliche Antworten.

      Der Auslöser war also nicht Angst , sondern typische Fragen an das Leben...woher komm ich , wozu bin ich da, wohin gehe ich.....

      Ich bin kein Typ für Glauben ohne Beweise. Für mich muss etwas erfassbar und erlebbar sein. Deshalb bin ich auch nicht katholisch geblieben. Für mich war das zu viel Klim Bim und Blick auf Menschen( Papst, Heilige,Maria).....

      Der Grund für meinen Glauben, also mein Vertrauen basiert darauf, dass sich Gott offenbart hat.
      Vergleichbar mit dem Freund, der an der Haustür klingelt und den man hereinlässt.

      Jeden Tag aufs Neue.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • MartinL schrieb:

      Aus meiner Sicht gibt es nur einen Grund, warum Menschen seit Urzeiten den Willen entwickeln, an einen Gott zu glauben:

      Angst.
      Angst vor dem Leben, Angst vor dem Sterben und dem, was danach kommt oder nicht kommt.
      Ich war bis zu meinem 30 sten Lebensjahr eine überzeugte Atheistin. Ich meinte lange Zeit auch, dass die Menschen aus Angst vor dem Leben, Leid und Tod an einem lieben Gott glauben müssten.
      Dazu kam noch, das ganze sichtbare Leid durch Kirchen und Fürsten und nicht zu vergessen das unchristliche Geld scheffeln, Machtmissbrauch.......usw.

      Innerhalb von ca vier Wochen brachte mir Gott seine Schöpfung näher - eigentlich nur vom Verstand her. Ich betrachtete das Universum, die Tierwelt, die Photosynthese, die Vielfalt der Pflanzenwelt, den menschlichen Organismus.....bis ich von heute auf morgen wusste, dass es einen Schöpfer geben muss.

      Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass ich ebenso von einem höheren Wesen geschaffen worden bin. Die nähste Frage folgte automatisch - warum bin ich geschaffen worden?
      Der christliche Glaube war zu diesem Zeitpunkt noch weit entfernt....es dauerte noch einige Jahre bis ich zum Christentum fand, aber nicht durch Angst vor Leid und Tod - sicherlich hatte ich Probleme - aber es war etwas anderes das mich zog.
      Jetzt weiß ich, dass Gott mich in dieser Zeit führte.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elli59 ()

    • MartinL schrieb:

      Ergo gibt es keinen logischen Grund, an Gott zu glauben, es braucht den Willen dazu.
      Ja, es gibt Menschen, die lassen sich von dem treiben, was sie als logisch oder unlogisch erachten. sie sind sich selbst die höchste Autorität, den sie entscheiden was logisch (wahr, real, ... ) und was unlogisch ist.

      Andere deuten die Erfahrungen Ihres Lebens nicht nach Logik und Unlogik, sondern aus ihrem Vertrauen auf Gott und darauf, dass dieser sich dem Menschenzeigt. Unlogisch, aber erlebbar. Das mit Angst zu erklären, mag manchem logisch scheinen, ist aber dennoch falsch.
      Liebe Grüße, Heimo
    • MartinL schrieb:

      Warum glaubt ihr an Gott?
      Aufgeklärte Gläubige sagen mir bei einer Diskussion am Ende immer das gleiche: "Man muss halt dran glauben"
      Ergo gibt es keinen logischen Grund, an Gott zu glauben, es braucht den Willen dazu.
      Aber woher kommt dieser Wille?
      Aus meiner Sicht gibt es nur einen Grund, warum Menschen seit Urzeiten den Willen entwickeln, an einen Gott zu glauben:
      Angst.
      Angst vor dem Leben, Angst vor dem Sterben und dem, was danach kommt oder nicht kommt.
      Oder um es weniger drastisch zu formulieren, könnte man "Angst" auch durch "Unsicherheit" ersetzen, was eine abgeschwächte Form der Angst darstellt.



      Röm 1,20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

      "Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung."


      Natürlich kann man Gott beweisen -- schau Dir die Wunder der Natur an. KEINER hat eine Entschuldigung.




      .
    • Für mich ist es logisch an GOTT zu glauben:

      1. Wir sind nun einmal da! Warum? Wozu? Woher? Wohin?
      2. Wir und diese ganze Welt ist so komplex aufgebaut und funktioniert doch so genial! Allein der Aufbau einer Zelle ist derart atemberaubend und da ist soviel kodierte Information drin, das kann nicht von selbst entstehen, allso muss ein intelligentes Wesen dahinter stecken! Ich finde das logisch.

      Diese Vorträge mal im Youtube ansehen, das klärt so manches auf.
      Prof. Dr. Werner Gitt - Die Evolutionslüge das komplette Interview
      Prof. Dr. Dr. Dr. Wilder Smith - So entstand die Erde

      3. GOTT bitten: "Wenn es dich gibt, dann zeig mir, dass es dich gibt!"
      GOTT antwortet darauf, das ist sicher, wenn es ernst gemeint ist.

      4. Ich hatte mehrere Erlebnisse und Träume in denen sich JESUS mir offenbarte!


      Jeremia 29,13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,
    • MartinL schrieb:

      Und welche Wunder der Natur (der Natur, also nicht Wunder Gottes) auf welche Weise einen Gott beweisen sollen ist mir auch schleierhaft.
      Gehe ich recht in der Annahme, dass du glaubst, dass alles was wir auf Erden haben (Natur, Naturgesetze,...) sowie das gesamte Universum mit den vielen Trilliarden Planeten, Sternen, Körpern - aus dem NICHTS entstanden ist?

      Das meint nämlich unter anderem der Text von dem unsichtbaren Wesen Gottes.

      Man braucht für die Wunderwerke der Natur und deren Entstehung eine vernünftige Erklärung - das braucht aus meiner Sicht jeder Mensch - was ist deine Erklärung?
    • tricky schrieb:

      was ist deine Erklärung
      Ich denke, er hat wie eigentlich fast alle garkeine eigene Erklärung; sondern man hat ihm in der Schule, in Filmen auf n-tv oder sonstwo irgendwas erzählt -- oder ihn "ausgebildet", ganz so, wie man die Pfaffen theologisch gefüllt hat -- und das, was man ihm solchermaßen eingebimst hat, wird er bis ans Ende seiner Tage heftig verteidigen, als hätte er jemals eine eigene originäre Einsicht gewonnen. Und auf dieses Afterwissen, auf diese Pseudo-Weisheit kann man -- praktischer Weise -- sehr leicht stolz sein, so erwachsen aus hunderten, ja abertausenden von mittelmäßigen Geistern geistige Scheinriesen, die sich, wenn sie andere kritisieren oder belehren, für Momente auf famose Weise stark, sicher und bedeutsam vorkommen können. Heilige Einfalt! Und dann auch noch immer wieder die naive Rede von Logik.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • @Daniels,
      Gottes Wege sind nicht immer unsere Wege.
      Wenn ein Mensch Probleme mit dem Glauben hat, dann sind es doch in erster Linie persönliche Probleme die wir nicht so beurteilen können. Ob diese nun von der Schule, Familie oder "Kirche" kommen....ist für Außenstehende meistens nicht nachvollziehbar.
      Ich hatte damals meine berechtigten Gründe ein Atheist zu sein. Wegen meines Nichtglaubens wurde ich von "lauen Christen" damals sehr kritisiert, das wiederum dazu führte dass ich mich in meinem Unglauben bestätigt fühlte.
      Deswegen kann Kritik den Unglauben sogar auslösen, stärken und fördern.
      Ich denke, jeder Mensch hat seine eigene Persönlichkeit, die so ist wie sie ist, und sollte auch so angenommen werden, weil eben alles seinen Grund hat..

      Gottes Wege sind nicht immer sichtbar und wenn Menschen Christen fragen, dann aus einem bestimmten Grund.
      Wir können um Weisheit bitten ...und alles andere Gott überlassen.
      Viele waren so wie ich auch, zuvor ungläubig und sind dann durch die Gnade Gottes gläubig geworden.

      Wenn Gott seinen Samen sät wird Er auch dafür sorgen, dass dieser Same eines Tages Frucht bringt.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @'MartinL

      Der Glaube ist die Antwort auf die tiefsten Fragen und Sehnsüchte der Menschen.

      Warum und wozu wir "Leid und Tod" erfahren, sind Fragen die nur unser Schöpfer und Erlöser uns beantworten kann. Weltliche Ansichten oder Wissenschaften können diese Fragen nicht beantworten

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • "Der Glaube ist die Antwort auf die tiefsten Fragen und Sehnsüchte der Menschen."

      Das stimmt, aber das Wort "Glaube" wird so oft für " Nichts wissen oder man muss es ja nicht verstehen, man muss nur glauben" verwendet.

      Deshalb , denke ich, ist es auch wichtig, dass man sehr wohl "wissen" kann und "Gott erfahren" und nachforschen kann, wie er es meint.......

      Das in der Bibel lesen, mit der Frage im Kopf: Gott , wer bist du? gibt viele Antworten, die in der Summe dann auch Sinn und Zusammenhänge erklären.

      Glauben, im Sinn von vertrauen, kommt dann auch nach und nach.........wenn man es zulässt.

      Gott ist zum Glück kein "Rechthaber" im menschlichen Sinn, sondern die Liebe!

      Bibelstelle

      Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.



      und noch etwas: die Betonung kann man auch auf das Wort "erkannt" legen...es gibt etwas zu erkennen!!!!!
      Joh 8,32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

      2Tim 2,25 und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist, ob ihnen Gott vielleicht Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen

      1Joh 3,19 Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen,

      1Joh 4,6 Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      "Der Glaube ist die Antwort auf die tiefsten Fragen und Sehnsüchte der Menschen."

      Das stimmt, aber das Wort "Glaube" wird so oft für " Nichts wissen oder man muss es ja nicht verstehen, man muss nur glauben" verwendet.
      Sicherlich, ein Gläubiger wird "Glaube" anders beschreiben als ein Ungläubiger der mit dem christlichen Glauben nichts anfangen kann. Wir wissen und verstehen es anders. Der "Glaube" kommt von Gott...der Mensch antwortet.
      Oft meint ein Ungläubiger, dass Gläubige nichts Wissen, aber glauben....Das stimmt natürlich nicht.

      Ich finde, dass wir unseren Glauben nicht wirklich erklären können, wir dürfen und sollen unseren Glauben vorleben.
      Ungläubige dürfen erkennen, dass "Gläubige" in ihrem Gottvertrauen ein Fundament besitzen, das Sicherheit und Geborgenheit ausstrahlt .

      Pfingstrosen schrieb:

      Deshalb , denke ich, ist es auch wichtig, dass man sehr wohl "wissen" kann und "Gott erfahren" und nachforschen kann, wie er es meint.......

      Das in der Bibel lesen, mit der Frage im Kopf: Gott , wer bist du? gibt viele Antworten, die in der Summe dann auch Sinn und Zusammenhänge erklären.
      Ja, auf jeden Fall, aber was du beschreibst setzt schon einen Glauben voraus. Ein Atheist forscht nicht in der Bibel, wenn er es doch macht, hat er bereits einen Glauben....der ihn forschen lässt..
      Dieses Forschen kann zur Bekehrung führen...muss aber nicht, manche erleben Bekehrung ganz ohne Bibel.
      Auf jeden Fall gehört das Bibellesen zur Heiligung dazu.

      Pfingstrosen schrieb:

      Glauben, im Sinn von vertrauen, kommt dann auch nach und nach.........wenn man es zulässt.
      Im Sinne der Heiligung, wächst das Gottvertrauen durch Bibellesen und Beten.

      Pfingstrosen schrieb:

      und noch etwas: die Betonung kann man auch auf das Wort "erkannt" legen...es gibt etwas zu erkennen!!!!!
      Joh 8,32 und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

      2Tim 2,25 und mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweist, ob ihnen Gott vielleicht Buße gebe, die Wahrheit zu erkennen
      Ja, erkennen kommt von Gott und der Mensch antwortet. In diesem Sinne ist Glaube auch zu verstehen. Zuerst erkennt der Mensch durch den Heiligen Geist , danach antwortet der Mensch mit Vertrauen.
      Deshalb bekommen wir durch den "Glauben",( Beziehung zwischen Mensch und Gott) von Gott direkt unsere Fragen beantwortet.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Ein Atheist forscht nicht in der Bibel, wenn er es doch macht, hat er bereits einen Glauben....der ihn forschen lässt..
      Nun ja, es gibt ja auch solche, die die Schrift lesen und dennoch geht bei ihnen keine Kerze an. Von manchen sind ja schon ganze Bücher geschrieben worden, um die Bibel zu entlarven und zu widerlegen. Ganz engagierte Leute gibt es da.

      Die Frage "Warum Glaube bzw. Nicht-Glaube" finde ich zudem verfehlt.
      Logisch möglich bleibt Gott, bis das Gegenteil bewiesen ist, und eben dies geht nicht;
      logisch möglich bleibt, dass es keinen Gott gibt, bis das Gegenteil bewiesen ist, was wir aber gar nicht vorhaben.

      Es geht in dieser Sache (wie bei vielen anderen Dingen eben auch) nicht um Argumente, auch nicht rein um Gefühle, sondern (daher das Wort): um Glauben. Kaum ein Text sagt es besser, als Hebräer 11: Eine feste Zuversicht, eine Gewissheit darin, was man nicht sieht...
      Das ist ja kein "Na, dann wollen wirs mal glauben...", oder "Gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass...", weil man die Wissenslücken anders nicht gestopft kriegt.

      Die Wissenschaft kann sich gerne an der Materie abarbeiten, was kümmert mich das?
      "Glauben" muss ich ihr übrigens auch, denn ich kann es nicht nachprüfen, ob es stimmt. Sie gebärt sich als Aufklärung, es gibt aber keine Aufklärung, sondern Thesen, die ich so annehmen muss und die höchstwahrscheinlich (davon ausgehend, dass es keinen Gott gibt) so in etwa stimmig sind.
      Alles ganz hohes Niveau, aber für das Leben eines Menschen total unwichtig.


      Menschlein, Staub oder was du bist, Staub und Sterne, Sternenstaub.
      Aus Erde und aus Geist, diese Unvereinbaren, diese Widersprecher.
      Göttergleich, ja, doch in deinem Herzen ist´s dunkel...
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Gartler schrieb:

      Jeremia 29,13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,
      Ja sicher, wenn man unbedingt etwas (im eigenen Geist) finden will, dann findet man es auch. Das schreibe ich ja auch im ersten Post. Der Wille muss da sein, aber die Frage ist, woher kommt dieser Wille?

      Gartler schrieb:

      Ich hatte mehrere Erlebnisse und Träume in denen sich JESUS mir offenbarte!
      Nichts für Ungut, aber ich hatte auch schon viele Träume, in die ich sonstwas reininterpretieren könnte, wenn ich wollte. Will ich aber nicht, weil ich nicht glaube, dass sie von einem übernatürlichen Wesen geschickt wurden, sondern dass sie aus meiner eigenen Psyche kommen.




      tricky schrieb:

      Gehe ich recht in der Annahme, dass du glaubst, dass alles was wir auf Erden haben (Natur, Naturgesetze,...) sowie das gesamte Universum mit den vielen Trilliarden Planeten, Sternen, Körpern - aus dem NICHTS entstanden ist?
      Gehe ich recht in der Annahme, dass du glaubst, ein Gott ist aus dem NICHTS entstanden?
      Was soll daran wahrscheinlicher sein?


      tricky schrieb:

      Man braucht für die Wunderwerke der Natur und deren Entstehung eine vernünftige Erklärung
      Der Knackpunkt hier ist der Begriff "vernünftig". Ich finde die Gottestheorie unvernünftig, du offenbar die Urknalltheorie.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Daniels schrieb:

      Ich denke, er hat wie eigentlich fast alle garkeine eigene Erklärung; sondern man hat ihm in der Schule, in Filmen auf n-tv oder sonstwo irgendwas erzählt -- oder ihn "ausgebildet", ganz so, wie man die Pfaffen theologisch gefüllt hat -- und das, was man ihm solchermaßen eingebimst hat, wird er bis ans Ende seiner Tage heftig verteidigen, als hätte er jemals eine eigene originäre Einsicht gewonnen. Und auf dieses Afterwissen, auf diese Pseudo-Weisheit kann man -- praktischer Weise -- sehr leicht stolz sein, so erwachsen aus hunderten, ja abertausenden von mittelmäßigen Geistern geistige Scheinriesen, die sich, wenn sie andere kritisieren oder belehren, für Momente auf famose Weise stark, sicher und bedeutsam vorkommen können. Heilige Einfalt! Und dann auch noch immer wieder die naive Rede von Logik.
      Nana, es ist eher andersum. Als Kind hab ich noch alles geglaubt was mir im Religionsunterricht eingetrichtert wurde. Es war durchaus ein Prozess, mich über alle diese christlichen Lehren hinwegzusetzen und mir meinen eigenen Reim auf die Welt zu machen.


      Elli59 schrieb:

      Der Glaube ist die Antwort auf die tiefsten Fragen und Sehnsüchte der Menschen.
      Ja genau, das meine ich ja auch. Der Glaube kommt von innen heraus.

      Elli59 schrieb:

      Warum und wozu wir "Leid und Tod" erfahren, sind Fragen die nur unser Schöpfer und Erlöser uns beantworten kann. Weltliche Ansichten oder Wissenschaften können diese Fragen nicht beantworten
      Vielleicht weil es keine logischen Antworten auf diese Fragen gibt, die uns jemals zufriedenstellen könnten. Deswegen muss die Übernatürlichkeit bemüht werden und wir denken uns dies und das aus, um besser mit dem Leben klar zu kommen.
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • Noch eine Frage, weil ihr immer schreibt, man müsse die Bibel lesen und den Kontakt zu Gott zulassen und so, dann käme die Erkenntnis.

      Denkt ihr dass das alles genauso funktioniert für Moslems, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen?
      Ist das eurer Meinung nach dann der gleiche Gott oder bilden die sich alles nur ein und sind auf einem Irrweg?
      Gehet hin in Frieden. Dank sei Gott dem Herrn!
    • @MartinL

      Ich selbst halte nicht viel von Sätzen wie: Man muss einfach glauben. Ich bin der Meinung man muss Gott erleben. Wie man das macht, bitte darum und man wird sie kriegen. Man kann natürlich nicht für einen Lottogewinn beten, diesen wird man kaum kriegen, aber man kann um Glaubenserlebnisse bitten. Ich bin der festen Überzeugung: Derjenige der Gott aufrichtig darum bittet, wird auch Glaubenserlebnisse kriegen. Der Glaube soll nie aus Angst gelebt werden sondern kann eine tolle Basis für das Leben sein. Für mich ist der Glaube ein Fels, der nicht auseinanderbricht. Gerade in der heutigen Zeit findet man das sonst kaum mehr. Wenn ich nur daran denke, wie der Glauben ins Bankensystem vor ein paar Jahren innert weniger Wochen zusammengebrochen ist oder aktuell das Gefühl von Sicherheit in Europa mit den Anschlägen in Paris und Brüssel aus den Fugen gerät. Alles Dinge, die vor wenigen Jahren undenkbar waren. Deshalb ist für mich der Glaube eine Stütze und eine Kraftquelle und es lohnt sich erst noch, weil man damit in Ewigkeitswerte investiert. Ich weiss, Vieles klingt jetzt unglaubwürdig, deswegen kann ich Dir nur raten, fordere Gott heraus und bitte ihn um Glaubenserlebnisse und Du wirst sie kriegen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • MartinL schrieb:

      Noch eine Frage, weil ihr immer schreibt, man müsse die Bibel lesen und den Kontakt zu Gott zulassen und so, dann käme die Erkenntnis.

      Denkt ihr dass das alles genauso funktioniert für Moslems, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen?
      Ist das eurer Meinung nach dann der gleiche Gott oder bilden die sich alles nur ein und sind auf einem Irrweg?
      Menschen konvertieren aus allen Religionen hin und her.......
      Buddhisten haben keinen Gott.
      Muslime haben einen "Gott", der keinen Sohn haben kann.
      Andere Religionen haben teilweise sehr viele Götter.

      Es gibt Menschen aus allen Erdteilen und religiösen Kulturen, die glauben was in der Bibel steht und unter Lebensgefahr auch nicht von ihrem Glauben an Jesus lassen wollen. Ich kann das nachvollziehen. Es gibt einfach keine vergleichbare "Person" und keine vergleichbare frohe Botschaft.

      Deine Fragen sind aber nicht so einfach zu beantworten, weil hinter jeder Religion ein großes Gedankengebäude steht, das man genau anschauen müsste, damit man erklären könnte was der Unterschied ist....ohne zu oberflächlich zu sein.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!