Erfahrungen aus Namibia

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    • Erfahrungen aus Namibia

      Walelepo nawa! (Guten Morgen!)

      Nach mehr als einem halben Jahr nach der Evangelisation in Namibia -und ich habe immernoch keinen ausführlichen Bericht geschrieben (sowas existiert irgendwo in "Wir in Bayern" und evtl auch Adventecho)- möchte ich euch mal die 2 mir persönlich am eindrucksvollsten Gebetserfahrungen berichten. Gott ist groß und mächtig!

      Vorweg das Wichtigste: Wir waren eine Gruppe von 11 Leuten bestehend aus Kindern, vor allem Jugendlichen, und Erwachsenen aus Deutschland die sich in den Sommerferien 2010 zu einer ca. 3 wöchigen Evangelisation (mit jeden Abend einem Vortrag +sonstiges) an 5 Orten im Ovamboland im Norden der ehemaligen deutschen Kolonie Namibia aufgemacht haben. So habe ich mich mit meinem associate speaker (w,16) immer abgewechselt, predigt war in Englisch und wurde dann ins Oshiwambo und manchmal Portugiesisch übersetzt. Insgesamt war es ein großartiges Erlebnis, wir haben viel Krasses erlebt und es hat mein Leben ziemlich verändert. Es gäbe sooo... viele interessante Aspekte und Geschichten zu erzählen...!
      Ohne Gott wäre das alles nicht möglich gewesen, denn wir haben noch nie zuvor gepredigt und konnten alle zusammen doch ca. 50 Leute zu Christus führen. Zu den Abenden kamen immer so 100-250 Leute, davon die meisten Gäste und Kinder.

      Gebetserfahrungen:
      1. An einem Abend als ich gerade predigte, kam ein Mann dazu (denn es war nur eine Provisorische Bühen auf einem Feld in der "Stadt", besonders hier auch noch eine arme Gegend mit Blechhütten,..) , der hat einfach so rumgeschrieen.. vielleicht war er betrunken, besessen oder keine Ahnung; jedenfalls das hat ziemlich gestört und war sehr ungünstig. So habe ich kräftig weitergepredigt und meine Kollegin hat gebetet (wie sie später erzählt hat); und zwar hat er dann auch wirklich aufgehört, aber nur solange sie auch gebetet hat; sobald sie aufhörte, fing er wieder an und somit wurde das Gebet für uns ein fundamentales Hilfsmittel.

      2. An einem anderen Abend als glücklicherweise uns der ShareHim-Coordinator aus Hawaii begleitete, wurde wir nach der Veranstaltung gebeten zu einer Familie nach Hause zu kommen, weil dort ein Mädchen sehr krank ist und es gar nicht gut um sie bestellt war. Also sind wir in der Dunkelheit noch zu ihnnen gefahren; es war eine etwas schaurige Atmosphere in diesem afrikanischen Häuschen wo auch einige Fische am Boden ausgebreitet waren.., kaum Licht und Platz und wir kamen dann eben zu dem Mädchen, die auf dem Bett lag, fragten was sie habe und die Mutter antwortete sie habe gesagt von einem Geist gebissen worden zu sein und seither geht es ihr immer schlechter. Wir konnten ihr natürlich keine Medikamente geben, sondern haben zusammen für sie gebetet! (Bekannterweise sterben in Afrika häufig die Leute dann wirklich an den Krankheiten, anders als wir es kennen)
      Und wunderbarerweise konnten wir sie am nächsten Sabbat gesund und munter im Gottesdienst antreffen. Gott hat geholfen!



      sharehim.org

      Auf dem Familienbild sieht man uns 2 Prediger mit der Familie unseres Fahrers vor seinem Haus, da wir ihn öfters besucht haben (wobei die Mutter/Frau aber nicht auf dem Bild ist, weil sie noch in der Arbeit war; das Mädchen ist die Tochter; insgesamt 7 Kinder bisher)


      Die Sprache dort ist übrigens echt cool: Oshiwambo. Mit gant vielen Os. Unser Ort war Okandjengedi in Oshakati in der Oshana-Region im Ovamboland. Wir haben auch schöne Videos gedreht, kann man nur leider nicht hochladen. Die Sprache kann man aber bei youtube anhören: youtube.com/watch?v=5KZg6sIvUQk
      Dateien

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Jan ()

    • Hallo Jan,

      toll, was ihr erlebt habt. Danke fürs berichten! Am meistne bewundere ich ja Euren/Deinen Mut, dorthinzugehen, ohne jegliche Erfahrung, wie eben z.B. predigen!
      Von mir aus kannst Du gerne noch mehr Erfahrungen udn Berichte erzählen! Gerne auch die negativen. ;)

      Liebe Grüße

      Kathrin
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

    • Gehst Du?

      Ich gebe zu, ich bewundere Euch, dass ihr sowas gemacht habt,ich hätte nicht dfen Mut dazu. Zum Glück hab ich ja eine süße, zweijährige Ausrede. :love:
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )