Atomkraftwerke und Gesundheit

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    • Bei beide Varianten braucht man halt normalerweise trotzdem noch Strom.
      Kommt natürlich darauf an, wieviele Personen im Haushalt leben, die duschen möchten und wie flexibel die damit sind.
      In einem Ein- oder Zwei- Personen-Rentnerhaushalt wird es eher gehen, als in einem Fünf-Personenhaushalt, in dem alle arbeiten oder zur Schule gehen müssen?
      Theorie ist das Eine, Praxis das Andere. Das sollte man immer bedenken, sonst gibt es hinterher, wenn man einen Haufen Geld investiert hat, lange Gesichter.
    • @Yppsi

      Habe 1998 unser Haus gekauft, das wir vorher 3 Jahre gemietet hatten, und als erstes wurden die Nachtspeicheröfen durch eine Zentralheizung ersetzt, die mit Gas aber auch einem Tischherd in der Küche betrieben wird. Zugleich habe ich auch 8 qm Solarpannel auf unser südost - geneigtes Dach installiert. Wir sind eine Familie mit vier Kindern und von März bis Oktober haben wir nur ganz selten das Warmwasser mit Gas aufheizen müssen und auch im Winter, wenn der Schnee von der Anlage gerutscht ist, wird das Wasser mit der Sonne schon auf 20 - 30°C vorgeheizt und somit brauche ich weniger Gas um es auf 60°C zu erwärmen. Wie oft habe ich meinen Kindern, oder auch uns, im Garten das Schwimmbecken mit Warmwasser eingelassen und mich gefreut, dass mich das Aufheizen nichts zusätzlich kostete. Im Sommer ist die Sonne so stark, dass ich den Boiler (früher 300l, seit 2 Jahren 500l) sogar zweimal am Tag, bis 70°C heiß bekomme.

      Auch meine Eltern und meine Schwester haben so eine Anlage auf dem Dach (sie haben es mit einer Selbstbaugruppe hergestellt, weil billiger), und es sind auch jeweils sechs Personen Haushalte und machen schon über zwanzig Jahre ihr Warmwasser damit.

      Ich bin überzeugt davon und glaube, dass sich diese Investition lohnt. Klar, dass es auch möglich sein muss, ich meine Finanziell.

      Wünsch Euch GOTTES Segen

      L.G.
    • Du meine Güte, das ist jetzt aber nicht ein Argument, dass diese Bomben gerechtfertigt wären. Sie sind und bleiben ein absoluter Horror und der tiefste Ausdruck dafür wie sehr der Mensch letztendlich von Gott entfernt ist.

      Was hat der Mensch in den 70 Jahren Frieden gemacht?

      Während der scheinbare Friede herrschte, entwickelte er noch schrecklichere und unmenschlichere Zerstörungsmaschinen, beutet Mensch und Natur aus, entwickelt perfide Überwachungssysteme......

      nur der kleine manipulierte Bürger denkt, dass die Welt für ihn positiv geregelt wird............
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Du siehst es so.
      Ich sehe es anders.
      Bin zwar nicht überzeugt, daß es so ist. Kann ich ja nicht, da ich nicht weiß, wie es ohne die Bombe wäre.
      Aber ich kann mir durchaus vorstellen, daß es ohne die Abschreckungskraft der Bombe heute ganz anders aussehen würde............und zwar im negativen Sinn.


      edit:

      Ich will jetzt aber die Bombe weder Gott noch dem Teufel zuschreiben.
      Fakten sind, wir haben sie und was sie anrichten kann, zeigten die beiden Abwürfe in Japan der ganzen Welt.
      Und wir leben seit 70 Jahren in Frieden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yppsi ()

    • Schon mal gehört: " wir müssen dort (Syrien) Waffen hin liefern, um den Konflikt zu befrieden"


      Hahahaha, das ist ihre Logik, wenn es nicht zum weinen wäre, müsste man sich totlachen.

      Holger Strohm meint in einem Interview mit Kenfm (kenfm.de) die Atomkraftwerke dienen hauptsächlich dazu, um Plutonium für Bomben zu bekommen. Der Bevölkerung wird es aber so verkauft, dass wir ohne diesen, weitaus teuersten Strom, nicht leben könnten. Holger Strohm ist "der" Experte auf diesem Gebiet. Und er sagt voraus, dass wir in Europa auch ein Fukoschima haben werden.
      Super oder was? Ich glaub ich wandere aus.
      Eigentlich ist es ganz logisch und jeder Volksschüler könnte diese Rechnung anstellen. Millionen Tonnen von extrem strahlendem Material das so an die 100000 bis 200000 Jahre immer beobachtet und versorgt werden muss und wir haben heute eine kurze Zeit Strom? Wie sollen wir heute diese Kosten die da entstehen berechnen und dann auch noch bezahlen? Sie reden immer vom Endlager. Hahahaha, unsere Erde ist ja geologisch so aktiv, die glauben doch selber nicht daran, dass es so etwas geben wird. Es gibt meines Wissens noch kein einziges auf der ganzen Welt. Dieser Zeitabschnitt in der Geschichte wird die kommenden Generationen noch so viel Geld und wahrscheinlich auch Leben kosten. Es ist einfach unverantwortlich und eine Gemeinheit den zukünftigen Menschen gegenüber diese Art von Strom zu erzeugen.

      Bomben wären gut für den Frieden, das zu sagen ist sehr naiv. Im Hintergrund geht es immer nur um Geld und Macht.

      L.G.
    • Gartler schrieb:



      Bomben wären gut für den Frieden, das zu sagen ist sehr naiv.
      Nee nicht einfache Bomben.
      Nur die spezielle Bombe, die vor der alle Angst haben.
      Das hat mit Naivität nichts zu tun, ausser es könnte jemand nachweisen, daß es ohne diese Bombe besser wäre.
      Es ist zwar einerseits schlimm, daß es so ist, aber wir leben schon 70 Jahre in Frieden mit der Bombe.

      Und nee, mir ist es auch nicht wohl mit so einem Peacemaker.

    • Yppsi schrieb:

      Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es ohne die Abschreckungskraft der Bombe heute ganz anders aussehen würde............und zwar im negativen Sinn.
      Passt nicht ganz zum Thema: Ja, der "Little Boy" war eine schreckliche Katastrophe und was ich deswegen über Amerika denke, sage ich lieber nicht... Aber die Antwort auf "Hiroshima" war nicht Friede, sondern eine neue Bombe...

      Doch welche Abschreckungskraft hatte die weitaus katastrophalere AN 602 ?
    • gabriel87 schrieb:

      Passt nicht ganz zum Thema: Ja, der "Little Boy" war eine schreckliche Katastrophe und was ich deswegen über Amerika denke, sage ich lieber nicht
      Nach fast 70 Jahren Friede ist leicht klüger sein, als nach Jahren des Krieges mit entsprechenden Verlusten an Menschen und Material...
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Nach fast 70 Jahren Friede ist leicht klüger sein, als nach Jahren des Krieges mit entsprechenden Verlusten an Menschen und Material...
      Ah ja...

      Und wäre der Absender des obigen Zitates klüger gewesen, hätte er wohl gewusst, dass uns dieses nette Wort "klüger" nur etwas suggeriert, dem wir Beide wohl in keinster Weiße gerecht werden...

      :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Atomgipfel: Obama warnt vor Terrorismus mit Plutonium | Nachrichten | BR.de

      Da bekomm ich dann wirklich Angst, weil ich leider kein Vertrauen habe, dass die lieben Regierenden drüben überm Teich vielleicht doch nicht so einverstanden sind, wenn man so brav die Flüchtlinge unterstützt und sich solidarisiert , anstatt sich die Köpfe einzuschlagen,will man schlafende Hunde wecken..... Böse wer Böses denkt?
      Obama, der Freund der Kernkraftwerke. 2010 hat er Kredite über 8 Milliarden Dollar für den Bau von Kernkraftwerken zu Verfügung stellen wollen.....dadurch würden 800 Arbeitsplätze entstehen?????
      Obama: Milliardenkredit für die Atomindustrie zum Bau neuer Kernkraftwerke – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

      Auch komisch...hab ich nicht neulich gelesen , dass in Belgien bei einem Kernkraftwerk so viele Menschen arbeiten?

      Gibt es eigentlich schon einen jährlichen Gebetstag gegen Kernkraftwerke samt Schutz für die, die bestehen?
      Wie wär es am 1.Mai? Tag der Arbeit.....verstrahlte Menschen arbeiten nicht mehr.........

      Komisch, das Thema frustriert mich.....ich setz mich mal in die Sonne, so schön heute!!!!!
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pfingstrosen ()

    • Yppsi schrieb:

      Bei beide Varianten braucht man halt normalerweise trotzdem noch Strom.
      Kommt natürlich darauf an, wieviele Personen im Haushalt leben, die duschen möchten und wie flexibel die damit sind.
      In einem Ein- oder Zwei- Personen-Rentnerhaushalt wird es eher gehen, als in einem Fünf-Personenhaushalt, in dem alle arbeiten oder zur Schule gehen müssen?
      Theorie ist das Eine, Praxis das Andere. Das sollte man immer bedenken, sonst gibt es hinterher, wenn man einen Haufen Geld investiert hat, lange Gesichter.
      Hi

      Das ist für mich ein Scheinargument. Auch wenn man trotzdem noch Strom benötigt ist es trotzdem noch ökologischer, weil man eben weit über 90% an Strom spart. Würde man das bei allen Geräten und Maschinen hinkriegen könnte man Erdöl und Erdgas in windeseile als Energieträger ersetzen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Ich habe vor ein paar Jahren mal mit einem mir bekannten Geschäftsführer einer Installationsfirma geredet.
      Der wußte allerdings, daß er mit mir kein Geschäft machen kann.
      Deshalb und auch weil ich ziemlich unverblümt fragte, gab er mir ehrliche Antworten.

      Es ist wirklich nicht alles so, wie man so schön ließt, oder wie es einem von Verkäufern schmackhaft gemacht wird.
      Es müssen viele Sachen zusammenpassen, damit es effektiv ist.
      Außerdem liegt bei uns hier oben auf der Alb oft den ganzen Winter über Schnee auf dem Dach.......und auch auf den Solarzellen.
      Weil ich das schon oft beobachtet hatte, fragte ich auch danach.
      "Ja dann kommt natürlich nix"


      Außerdem sind die meisten Dächer viel zu flach.
      Die ideale Dachneigung wäre 45 Grad um effektiv zu sein. Welche Häuser haben das noch? Und außerdem bleibt der Schnee auf den flachen Dächern erst recht liegen.
    • @Yppsi

      Du redest Dich um Kopf und Kragen. Es macht Dir doch niemand einen Vorwurf, dass Du das nicht bezahlen kannst, aber so klingt das Ganze einfach stark nach Ausreden. Eine steile Dachneigung ist nur wichtig, wenn man damit die Heizung unterstützen will, sonst ist weniger steil sogar eher besser. Realistisch gesehen ist Solarthermie nur auf lang Sicht wirtschaftlich und vielleicht kann man da wirklich noch auf sinkende Preise hoffen. Ich würde mich an Deiner Stelle aber trotzdem mal einen Wärmepumpenboiler ausschau halten, damit spart man fast 70% Strom zum Wasseraufheizen. Wichtig ist einfach, dass man einen Keller, Waschraum oder ähnliches hat, wo er nich stört wegen dem Lärm. Mein Wissenstand ist da sicher nicht Topaktuell und ich würde mir das mal voführen lassen. Wenn man ihn in der Waschküche oder im Keller aufstellt hat man auch noch den Vorteil, dass er gleich noch die Luft etwas trocknet, am effektivsten dürfte er im Heizungsraum sein, da es dort am wärmsten ist und diese Energie ist sonst einfach verloren. Im Wohnraum hat er hingegen nichts verloren.

      Aber letzten Endes darfst Du machen, wie Du willst, aber das wäre sowohl ökonomisch wie ökologisch eine sinnvolle Methode...
    • Ich hab doch keinen Keller! :thumbdown: (Irgendwo habe ich es schon mal geschrieben)

      Der Boiler steht in einem kleinen Raum, wo er nicht stört. Macht allerdings auch keinen Lärm.
      Irgend so eine Brüllmaschine kann ich dort aber nicht reinstellen.

      Wenn er sich mal verabschiedet, dann sehen wir weiter.