Atomkraftwerke und Gesundheit

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    • ATOMKRAFT? NEIN DANKE!

      Pfingstrosen schrieb:

      Ich habe mich immer gewundert wie egal es Christen auf der ganzen Welt ist, dass wir umgeben sind von Anlagen, die ganz sicher Schaden anrichten.
      Anfang der 80er Jahre, als zum Höhepunkt des ANTI-AKW-Protestes die Partei "DIE GRÜNEN" in den Landtag von Baden-Württemberg einzog (Am 16.März 1980! - Seit 2011 stellen sie den 1.GRÜNEN-Ministerpräsidenten Deutschlands!), sagte man folgendes - was von seiner Gültigkeit bis heute nichts verloren hat: "Nicht jeder Atomkraftgegner muss ein Christ sein - Aber jeder Christ muss ein Atomkraftgegner sein!"
      TU FELIX AUSTRIA! Der österreichische Wähler hat in einer - der dem deutschen Volke GGwidrig vorenthaltenen! - Volksabstimmung (die das GRUNDGESETZ in Artikel 20, Absatz 2 vorsieht!) mit 51 % gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf abgestimmt! Und war Vorreiter der ANTI-ATOMKRAFT-BEWEGUNG!!!
      ATOMKRAFT - NEIN DANKE! Das ist so aktuell wie seit über 35 Jahren, so auch heute und in Zukunft und für alle Zeit!!!
    • @Yppsi

      Es bleibt genauso unökologisch egal ob man den Strom in der Nacht oder am Tag zum Heizen verbraucht.
      Aber das was Du mit den Finanzen sagst, ist eben genau das Problem: Es wird über den Preis gesteuert. Wäre der Strom beim Hauskauf 10mal teuerer gewesen hättet ihr wahrscheinlich kaum diese Variante gewählt...
      Daher bleibe ich bei der Meinung:Solange die Energiekosten nicht massiv ansteigen, wird sich wenig ändern, der Anreiz ist einfach zu klein und die wenigsten wechseln aus ideaologischen Gründen auf eine ökologische Energiequelle.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Ja, nur ist es eben bei manchen Sachen so, "einmal verbockt - für immer verbockt".

      Die Millionen Nachspeicheröfen lassen sich halt nicht so einfach durch andere Alternativen austauschen.
      Oft fehlen einfach alle Voraussetzungen für einen auch nur annähernd wirtschaftlichen Austausch.


      Und früher wurden sie den Leuten von den Stadtwerken regelrecht aufgeschwatzt. (Außer es hätte eine Gas-Alternative gegeben)
      Das ist noch gar nicht so lange her.
      Sie waren froh, daß sie den nachts den durch die Leitungen fließenden überflüssigen Strom auch noch verkaufen konnten.
    • DonDomi schrieb:

      Solarthermie
      Ist sicher eine gute Alternative. Die Frage ist halt ob sich Solarzellen bzw. Solarthermie "wirtschaftlich rechnen". In den meisten Fällen ja eher unwirtschaftlich. Solche Anlagen "rechnen" sich nach 15 oder 20 Jahre, je nachdem... Berechnet man dann auch noch die Wartungskosten für so eine Anlage ein, oder den Bedarf einer "Heizpatrone" wenn's mal keine Sonne gibt, sieht die Sache schon erheblich anders aus. Wenn man von "blanken Zahlen" ausgeht, dann rentiert es sich einfach nicht, was ich schade finde.

      Hat hier im Forum jemand praktische Erfahrung mit solchen Anlagen ? Würd' mich sehr interessieren...
    • Praktische Erfahrung natürlich nicht.
      Aber ein "ehrlicher" Fachmann sagte mir mal, daß wenn sowas sich irgendwann anfängt zu rentieren, auch die Leistung (höchstwahrscheinlich) nachlässt.
      Langzeiterfahrungen gab es damals noch keine, aber daß Solarzellen o.ä. nicht ewig halten, ist eigentlich schon klar.
      Irgendwann hast du dann nur noch Sondermüll auf dem Dach.
      Also die Rechnerei, ab wann es sich amortisiert, geht immer von der gleichen Leistung aus........und damit ist nicht zu rechnen.
    • Alles klar :)

      Cool, Danke für Deine Antwort Yppsi. Ich hab's mir für meinen Bedarf (gerechnet mit EV-Durschnitt) mal durchgerechnet. Bei mir würd's sich nicht rechnen. Ich verbrauch' alleine im Büro bei mir zuhause circa 1200 Watt pro Stunde... Für Warmwasseraufbereitung oder dergleichen sicher 'ne tolle Alternative, kommt halt ganz (wie Du sagst) auf den individuellen Verbrauch an.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Weißt du, ich habe mich schon informiert.
      Ist allerdings schon länger her und ich weiß nicht mehr alles so genau.
      Aber wenn du dein Dach mit Solarzellen schmückst, dann darf nichts - und zwar solange die Sonne scheint - Schatten werfen!
      Kein Strommast, kein Baum, auch von dem Nachbarhaus kein Kamin, nichts!
      Wenn nur ein kleiner Schatten irgendwo auf der Anlage ist, funktioniert alles nicht mehr.
      Man müßte dann vorher beobachten, ob und wann ein Schatten fällt und diese Zellen separat anschließen, damit dann wenigstens nicht alles ausfällt.
      Außerdem wäre ein Gerät - Umwandler oder sowas - notwendig, welches in einem kühlen Raum stehen müsste.
      Also eigentlich nur im Keller (den wir nicht haben).
    • Yppsi schrieb:

      Aber wenn du dein Dach mit Solarzellen schmückst, dann darf nichts - und zwar solange die Sonne scheint - Schatten werfen!
      Eben, und da fängt's (meiner Meinung nach) ja an...

      Yppsi schrieb:

      Außerdem wäre ein Gerät - Umwandler oder sowas - notwendig, welches in einem kühlen Raum stehen müsste.
      Also eigentlich nur im Keller (den wir nicht haben).
      Ev. eine "Umwälzerpumpe" ?
    • Hi

      Naja, ich habe ja kein Eigenheim, aber in unserem Büro gibt es zahlreiche die Solarthermie nützen. Klar im Winter ersetzt es die "gewöhnliche" Heizung natürlich nicht komplett, aber es hilft doch beim Einsparen. Nutzt man die Solarhtermie nur für Warmwasser dauert es meines Wissens ca. 20Jahre bis die Anlage amortisiert ist, eine solche Anlage ist auch recht günstig, ca. 4000€, wird Solarthermie auch noch zum Heizen mitbenutzt ist die Anlage in etwa 15Jahren verglichen mit einer Ölheizung amortisiert. Da Yppsi mit Strom heizt dürfte es sogar noch weniger sein. Eine solche Anlage ist aber teurer, um die 10'000€ allerdings wird das vom Staat unterstützt, wieviel genau weiss ich jetzt nicht. Tendenziell geht ja der Ölpreis sowieso nach oben, von dem her dürfte es wahrscheinlich noch eine kürzere Amotisationszeit sein. Unterhalt hat man sowieso, egal welche Art der Heizung man installiert hat.
      Und dazu kommt noch der ökologische Aspekt, gerade als Christ sollte das einem auch etwas wert sein.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:


      Und dazu kommt noch der ökologische Aspekt, gerade als Christ sollte das einem auch etwas wert sein.
      Danke! X(

      Ich weiß nicht was du verdienst, ob du als einfacher Maschinenarbeiter und Alleinverdiener 3 Kinder großziehen "musstest" ...........und denen ein angenehmes Zuhause bieten wolltest?

      Mir wäre das auch was wert, aber eben keine zigtausend Euro, die ich nicht habe.
      Und beim Staat "betteln"? Nie wieder!
      Hast du schon mal Wohngeld, zinsverbilligte Kredite usw. beantragt?
      Hattest du schon mal den städtischen Sozialpass?
      Ich schon!
      Und ich sag dir´s, nie wieder!
      Auch wenn ich deswegen und den Folgen daraus ein schlechter Christ sein sollte. :wacko:
    • @Yppsi

      Du hast mich falsch verstanden, ich wollte Dich sicher nicht angreifen, entschuldige, wenn es falsch rüberkam. Die Bemerkung: Ökologie sollte einem als Christ etwas Wert sein, sollte auf etwas anderes abzielen: Dass man nicht nur nach ökonomischen Aspekten entscheiden sollte, sondern auch nach ökologischen, selbst wenn es sich nicht immer rechnet. Aber wenn man das Geld nicht hat, dann kann man auch nichts ausgeben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • @Yppsi

      Wenn Du Geld sparen willst im Eigenheim, würde ich, falls Du noch einen gewöhnlichen Elektroboiler hast einen Wärmepumpenboiler installieren, der entzieht die Wärme aus der Luft, in der Regel hat man sowieso immer einen Raum, bei dem das keine Rolle spielt. Der Heizungsraum ist das Paradebeispiel, selbst isolierte Leitungen geben soviel Abwärme ab, dass sich das rechnet. Btw. ein solches Gerät ist in einem Jahr amortisiert...

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Wenn das so eine Wärmepumpe ist, dann muss man aber bedenken wo das Ding steht, denn die machen Lärm.
      Mein Nachbar hat so ein Ding für sein Pool. Als er es zum ersten Mal anschaltete war mein Leben nur noch Stress, denn die Frequenz war extrem unangenehm. Ich bat ihn zu mir, um sich das anzuhören und war auf sein Wohlwollen angewiesen, dass er es woanders hin blasen ließ.Es hat ein Jahr gedauert,dann hat er es endlich ummontieren lassen.
      In diesem Jahr habe ich viel darum gebetet, dass ich keine "rachsüchtigen" Gedanken habe, denn es war mein ganzer Ruheraum beschallt.
      Bin froh, dass unsere Nachbarschaft letztendlich nicht mehr dadurch belastet ist.
      ( ungefähr so )

      Ob so ein Gerät für Innen leiser ist?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!