Der "zweite" Tod

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    • Apostelgeschichte 2, 34-35 (Einheitsübersetzung 1980): David ist nicht zum Himmel aufgestiegen;
      vielmehr sagt er selbst: Es sprach der Herr zu meinem Herrn: Setze dich
      mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die
      Füße.




      Das war nach Jesu Himmelfahrt! Hat er alle übrigen mitgenommen und nur David "unten" gelassen??
      Das hat damit nichts zutun, denn was Petrus meint, ist, dass David (der den Psalm schrieb), nicht derjenige war, der sich zur Rechten Gottes setzte, sondern dass er einen späteren meinte, nämlich Jesus.

      Deshalb sagt Petrus: "David meinte nicht sich selbst damit, sondern den kommenden Messias"; damit Jesus als Bestätigung des prophetischen Psalmwortes erkannt wird.

      Es hat also mit Auferstehung oder "in-den-Himmel-kommen" überhaupt nichts zutun.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Missbrauch der Bibel

      Ich sehe aus vielen Beiträgen, dass diejenigen, die an ein Weiterleben irgend eines Teiles des Menschen nach dessen Tode glauben, immer wieder versuchen, aus der Erzählung (Gleichnis) Jesu vom reichen Mann und armen Lazarus verzweifelt versuchen "Honig zu saugen". Deshalb noch mal der biblische Hinweis:

      Jesus gibt selbst vor, welche Erkenntnis man aus dieser Geschichte ziehen soll:
      1. Die Chance zu einer Bekehrung besitzt ein Mensch nur, so lange er körperlich auf dieser Erde lebt.
      2. Nach dem Tod gibt es keine Möglichkeit mehr, Versäumnisse zu korrigieren. Dann steht alles fest.

      Wer weitere Lehren aus diesem Gleichnis zu ziehen beabsichtigt setzt sich über Jesu Aussage hinweg. Und das ist Missbrauch der Worte Jesu und Missbrauch der Bibel.

      Solch ein Missbrauch der Bibel fiel mir besonders bei Norbert auf. Darüber hinaus bezichtigt Norbert (wissentlich oder unwissentlich) die Adventisten auch, ihre Erkenntisse durch Ellen White erlangt zu habenn. Dies ist eine bösartige Unterstellung und zeigt mir deutlici, wes Geistes Kind Norbert ist. Alle Lehren der STA wurden allein durch das Studium der Bibel gewonnen (Ausnahmen sind die praktischen Ratschläge Ellen Whites für die tägliche Lebensführung). Ellen Whites Anteil bestabnd stets darin, dass sie viele Monate später die aus dem Studium der Bibel gewonnen Erkenntnisse durch ein Gesicht bestätigt bekommen hat. ( siehe George Knight; Ellen White lesen und verstehen, S.22 -30)

      Also:
      1. Norbert missbraucht die Worte Jesu.
      2. Norbert missbraucht die Bibel.
      3. Norbert missbraucht die Geschichte der Advent Bewegung und die Worte von Ellen White.

      Typisch für einen Allversöhner und besonders für einen ("christlichen")Spiritisten.
      Aber auch andere missbrauchen so die Bibel und die Geschichte. Norbert steht nicht allein da.

      Liebe Grüé von benSalopmo.
    • Hallo Seele1986!

      Seele1986 schrieb:

      ...David ist nicht zum Himmel aufgestiegen...
      ...was Petrus meint, ist, dass David (der den Psalm schrieb), nicht derjenige war, der sich zur Rechten Gottes setzte, sondern dass er einen späteren meinte, nämlich Jesus. Deshalb sagt Petrus: "David meinte nicht sich selbst damit, sondern den kommenden Messias"; damit Jesus als Bestätigung des prophetischen Psalmwortes erkannt wird...

      Richtig, genau darauf wollte Petrus hinaus. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er dabei ausdrücklich erwähnte, dass David nicht zum Himmel aufgestiegen ist. Hätte Jesus bei seiner Himmelfahrt die Toten aus dem Hades mit sich in den Himmel geholt, wäre diese Aussage schlicht und ergreifend falsch gewesen. Da ist es absolut irrelevant, worauf der Petrus in seinen Ausführungen den Schwerpunkt legte...

      Gruß, GMacS
    • @Gane MacShowan:

      ich kann der Idee von Norbert, Jesus habe Menschen aus dem Hades mit in den Himmel geholt, auch nichts abgewinnen.

      Dennoch: du führst eine Stelle an, die mit der Sache nichts zutun hat.

      Es wird zu beiden Seiten hin etwas ignoriert:

      Die einen ignorieren, dass die Bibel den Tod absolut nennt und dass die Idee, der Mensch halte sich mit einem "Wesenskern" durch, definitiv falsch ist.
      Die anderen ignorieren, dass Menschen von Gott das Leben, das Nicht-Sehen des Todes, das "Bleiben bis er kommt" gesagt ist.

      Kurzum: wir wissen nicht, wen Gott wann erweckt und wer im Schlaf bleibt bis zum Tage Gottes.
      Beide Konzepte versuchen jeweils das andere ins eigene System zu quetschen.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Gane MacShowan schrieb:

      Apostelgeschichte 2, 34 (Einheitsübersetzung 1980): David ist nicht zum Himmel aufgestiegen;
      Mit diesem Vers habe ich meine Probleme! Er ist schwer verständlich - darf aber nicht überinterpretiert werden! Vielleicht ist damit gemeint, dass David nicht wie Jesus eine Entrückung = Himmelfahrt hatte? Denn dies deutet der 2. Teil des Verses an: "Setze dich zu meiner Rechten..."
      Seele 1986 gibt m.E. die richtige Antwort hierzu:

      Seele1986 schrieb:

      Das hat damit nichts zutun, denn was Petrus meint, ist, dass David (der den Psalm schrieb), nicht derjenige war, der sich zur Rechten Gottes setzte, sondern dass er einen späteren meinte, nämlich Jesus.

      Deshalb sagt Petrus: "David meinte nicht sich selbst damit, sondern den kommenden Messias"; damit Jesus als Bestätigung des prophetischen Psalmwortes erkannt wird. (Mein Kommentar: Sehr gut! Sehr gute Bibel-Exegese!)

      Es hat also mit Auferstehung oder "in-den-Himmel-kommen" überhaupt nichts zutun.
      So ist es!

      Seele1986 schrieb:

      Die einen ignorieren, dass die Bibel den Tod absolut nennt...
      Niemand leugnet dies! Der körperliche Tod eines geliebten Menschen ist immer absolut, traurig und schlimm! Aber wir haben eine Hoffnung über das Grab hinaus! Wir glauben an das ewige Leben sofort nach dem Tode im Himmel - Dass es unseren lieben Verstorbenen im Jenseits (siehe das Buch von Gerhard Bergmann: "Und es gibt doch ein Jenseits!") viel besser gehen wird, als hier auf Erden, denn Jesus sagt in Johannes 11,25:

      Bibelstelle

      "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt."
      und Paulus sagt in Philipper 3,20 :

      Bibelstelle

      "Unsere Heimat aber ist im Himmel!"
      und der Hebräerbrief sagt:

      Bibelstelle

      "Denn wir haben hier[=auf Erden!] keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige [im Himmel!] suchen wir." (Hebräer 13,14)
      ===> siehe auch Hebräer 11,13 - 16: (

      Bibelstelle

      "...nun aber trachten sie nach einem besseren [Vaterland], nämlich einem himmlischen. ..."
    • Aus anderen Foren weiß ich, dass Allversöhner für ihre Lehre keine echte oder eindeutige Bibelstelle anführen können. Um aber dennoch den Anschein einer christlichen Lehre zu erwecken, machen sie es wie hier Norbert und führen eine Menge ganzer oder halber Bibelverse an, die wenigstens ganz entfernt darauf hindeuten könnten, dass der "feurige Pfuhl" nicht das absolute Ende des unbußfertigen Sünders ist, sondern nur eine Übergangszeit, an deren Ende irgendwann nach vielen Äonen dennoch das Paradies Gottes steht.

      Wenn ich Satan wäre, würde ich genau eine solche Lehre bekannt machen. Denn Satan weiß ja, wie verführerisch die Hoffnung auf eine 2. Chance ist. Und alle, die das "Heute" nicht wahrnehmen, erst dann, wenn es zu spät ist, ihre Verführung erkennen. Aber deren Schuld braucht Satan dann nicht selbst zu tragen, sondern nur die vergebene Schuld aller Erlösten (wie der Bock für Asasel anzeigt).

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Hallo BenSalomo,

      Lazarus und der reiche Mann.
      Jesus gibt selbst vor, welche Erkenntnis man aus dieser Geschichte ziehen soll:
      1. Die Chance zu einer Bekehrung besitzt ein Mensch nur, so lange er körperlich auf dieser Erde lebt.
      2. Nach dem Tod gibt es keine Möglichkeit mehr, Versäumnisse zu korrigieren. Dann steht alles fest.
      uns ist das klar------sind zwei unglaublich bedeutungsvolle "Fixpunkte-aussagen, aber

      Leute welche nicht das bibl. Erlösungskonzept (Themen wie Zustand der Toten, Auferstehungsverständnis, Zeit der 1000 Jahten, Geschehnisse vor und nach den 1000 Jahren,erster und zweiter Tod, und was noch alles zum Verständnis des Endzeit-Szenarios dazugehört) bibl im Gesamtzusammenhang VOR dem Studium des Gleichnisses vom reichen Mann und Lazarus als Grundlage haben
      können nicht zu dem o.a. Ergebnis des Gleichnisses kommen.

      Sie können es nicht, weil die Grundlagen dazu fehlen------sie versuchen jeweils auf ihr "Vorverständnis"! aufzubauen, was natürlich hinten und vorne nicht gelingen kann.

      Zu weit auseinander liegt das jeweilige Vorverständnis------ist tragisch

      d.h. in einem Forum lassen sich nur jeweils das (Detail) "Ergebnis" zu einem bestimmten Textabschnitt etc "!bezeugen"----schon der Versuch einer ev. Begründung klappt schon nicht mehr.

      So sind deine o.a. Ergebnisse zum Gleichnis mMn. völlig richtig, nur-------jedweder Versuch einer Begründung muß---vor allem in einem Forum---scheitern. und scheitert ja auch immer wieder.
      l.g.y.
    • Lieber Yokurt.

      Danke für Deine Ausführungen. Aber meine Deutung beruht ausdrücklich nicht auf meinem Vor-Verständnis, sondern richtet sich nach den Voraussetzungen und Regeln für eine exakte Bibel Auslegung. Anders ist es dagegen für Vertreter der spiritistischen Ansicht von einem Weiterleben unmittelbar nach dem Tode.

      In einem Gleichnis oder einer gleichnishaften Geschichte (wie hier beim "reichen Mann") werden immer zwei Wirklichkeiten miteinander verglichen, die aber nicht in allen Teilen kongruent sind. Stelle Dir zwei Kreise vor und male sie so auf ein Blatt Papier, dass sie sich teilweise überschneiden. Vergleichen kannst Du nun nicht mehr die beiden Kreise, sondern vergleichbar sind nur die Bereiche, die sich überschneiden. Nur in dem Überschneidungsbereich darf man die Kreise vergleichen, alls, was außerhalb dieses Bereiches liegt, darf nicht verglichen werden.

      Da Jesus selbst am Ende der Geschichte den "Überschneidungsbereich" angibt - dass man tun soll, was Moses und die Propheten sagen, und dass es keine 2. Chance bzw. Extra-Einladung gibt - ist es für den Bibelausleger nicht gestattet, andere Inhalte der Geschichte als Hinweise auf andere Vorstellungen zu verwenden. Wer das dennoch tut, missbraucht Jesu Worte und vergewaltigt die Bibel. Und wie Gott den Missbrauch und Missachtung seines Wortes ahndet, kann man auch in der Bibel nachlesen. Da steht was von "Heulen und Zähne klappern".

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • Wenn ich Satan wäre, würde ich genau eine solche Lehre bekannt machen.
      Denn Satan weiß ja, wie verführerisch die Hoffnung auf eine 2. Chance
      ist.
      Das sehe ich gänzlich anders. Die Hoffnung auf Erbarmen, darauf, dass die Strafe und Schande nicht ewig sei, ist nicht Satans Baustelle.

      Der Satan tut etwas anderes: die Gebote, die Gott uns gibt, weil er (besser) weiß, was gut fürs Leben ist und was wir brauchen, die senkt Satan ab bzw. diskutiert sie weich, damit der Mensch nachlässig wird. Hat der Mensch dann Fehler begangen, dann ist es der Satan, der sagt: "Das ist unverzeihlich! Du hast versagt! Niemals kann dir vergeben werden!"

      Der Satan ist nicht nur Verführer, sondern er ist auch Ankläger. Er verführt zum Fall und klagt dann den Menschen an ohne Gnade.

      Und Gott? Der sagt: "Ich entscheide das! Wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich."

      Die "Verführung von Hoffnung" kenne ich nicht. Niemand, der die Gnade Gottes erkannt hat, würde sagen: "Na, dann kann ich ja jetzt sündigen!" Wer sowas sagt, hat nichts erkannt, sondern er spottet.

      Es ist bestimmt, was der Mensch sein wird. Manche sind erwählt zur Erkenntnis, andere sind dem Satan gegeben, damit an ihnen die Macht Gottes sichtbar werde. Manche erkennen durch die Gnade, andere erkennen durch das Feuer.

      Am Ende werden alle Gott erkennen und alle Knie werden sich beugen vor ihm. Gott wird wieder alles in allem sein.

      Wer meint, das Feuer sei ja nicht so wild, der wird sich böse wundern, denke ich. Doch mit einer Auslöschung seiner Geschöpfe würde er sich ja selbst widersprechen.

      Er richtet nicht hin, sondern her.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • @Seele 1986
      Wer meint, das Feuer sei ja nicht so wild, der wird sich böse wundern,
      denke ich. Doch mit einer Auslöschung seiner Geschöpfe würde er sich ja
      selbst widersprechen.

      Das hab ich jetzt nicht verstanden. Bist du der Meinung, dass der Zeite Tod, der in der Bibel beschrieben wird, keine endgültige Venichtung ist?Wenn nicht , was wäre es dann deiner Meinung sonst?
      Und wie ist das dann mit der Ankündigung im Paradies, dass der Mensch sterben muss, wenn er "von der Frucht " isst, obwohl es verboten ist.......
      Wenn der Tod keine Auslöschung ist, dann macht diese Drohung ja gar keinen Sinn, finde ich.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Seele1986 schrieb:

      Er richtet nicht hin, sondern her.


      Irgendwann ist die "Gnadenzeit" aber vorbei, im Leben und der Weltenzeit. Wer böse ist der soll fernehin böse bleiben...

      Offenbarung 3:5
      Wer überwindet soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens,
      und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
    • @Pfingstrosen:

      Bist du der Meinung, dass der Zeite Tod, der in der Bibel beschrieben
      wird, keine endgültige Venichtung ist?Wenn nicht , was wäre es dann
      deiner Meinung sonst?
      Den zweiten Tod sehe ich als die Vernichtung des Bösen und des Todes selbst.

      Und wie ist das dann mit der Ankündigung im Paradies, dass der Mensch
      sterben muss, wenn er "von der Frucht " isst, obwohl es verboten
      ist.......
      Der Mensch muss doch sterben.

      @Bogi111:

      Irgendwann ist die "Gnadenzeit" aber vorbei,
      Richtig. Es ist ja dann auch keine Gnade mehr, sondern Strafe. Er wird aber nicht ewig strafen.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Richtig. Es ist ja dann auch keine Gnade mehr, sondern Strafe. Er wird aber nicht ewig strafen.


      Wir sollten einen Unterschied zwischen den Mensch und Satan machen.

      Für die "Engel,Himmelswesen" ist bei der Schöpfung kein Tod vorgesehen gewesen.
      Deshalb für Satan und seine Engel eine andere "Strafe".

      Für den Menschen ja! Mit dem Tod des Menschen ist auch die Gnadenzeit oder Übergabe an Jesus verstrichen!
    • Die Vernichtung des "Todes" ist der zweite Tod.

      Zuerst wird die Vernichtung des Todes in Offenbarung 20,12.. beschrieben, und diese Aktion wird mit "das ist der zweite Tod" beschrieben.

      (Schlachter) Offenbarung 20,12..
      Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch wurde aufgetan, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod, der Feuersee. 15 Und wenn jemand nicht im Buche des Lebens eingeschrieben gefunden ward, wurde er in den Feuersee geworfen.

      Durch die Sünde Adams, kam der "Tod". Jesus besiegte den Tod am Kreuz und ganz zuletzt wird der "Tod" im Feuersee vernichtet.
      Wir können uns auf eine Zukunft ohne Tod freuen.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Verständnisfrage


      Hab ich jetzt richtig verstanden, Seele glaubt an die Vernichtung des Todes und des Satans, aber nicht an eine endgültige Vernichtung der Menschen, die nicht im Buch des Lebens stehen?
      Der Feuersee wäre nur eine Srafe und nicht vom Baum des Lebens essen zu dürfen macht nichts, weil die Menschen unsterbliche Seelen haben oder sind???

      ????????? Ich verstehe die nichtadventistischen Positionen nicht. ????????????
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • @Bogi111:

      Wir sollten einen Unterschied zwischen den Mensch und Satan machen.



      Für die "Engel,Himmelswesen" ist bei der Schöpfung kein Tod vorgesehen gewesen.

      Deshalb für Satan und seine Engel eine andere "Strafe".
      Das ist für mich kein Argument und inhaltlich ist es auch nicht richtig.

      Für den Menschen war bei der Schöpfung auch kein Tod vorgesehen und Satan und seine Engel bekommen auch keine andere Strafe.

      Für den Menschen ja! Mit dem Tod des Menschen ist auch die Gnadenzeit oder Übergabe an Jesus verstrichen!
      Es heißt auch nicht, dass die Gottlosen nochmal ein "Angebot" bekommen und dann freudig einlenken und ihr Leben Jesus übergeben. Sondern es heißt, dass alle Augen ihn sehen und alle Knie sich letztlich beugen müssen.

      Zur heiligen Stadt heißt es: Die Frevler, die Feiglinge, die Hurer, die Mörder, usw. sind draußen. -Die Ersten werden die Letzten sein; und wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, sagt Jesus.

      Hier im Leben kann der Mensch noch sagen: "Was interessiert mich Gott? Ich richte mich hier gut ein, ich bringe mich selbst durch, usw." Man schneidet andere, übervorteilt Leute, schlachtet Menschen ab, stiehlt, lügt, und alldas. Dort aber wird man sich beugen müssen. Keine Gnade mehr, keine Wahl mehr.

      Menschen zu töten ist nämlich Selbsterhöhung: man macht sich zu Gott.
      Feigheit, um Vorteile zu haben, ist "der erste sein wollen": man heuchelt, um gut darzustehen und in die erste Reihe zu kommen.

      Alldas ist dann vorbei. Aber Gott schändet Menschen nicht. Er erbarmt sich letztlich.

      Eine Auslöschung wäre ein "Abhaken" der Sache. Ein großer Teil der Menschheit würde wohlmöglich ausradiert. Das soll das Himmelreich sein? Gott hat alles geschaffen, auch den Bösen, und er will sie zurechtbringen schlussendlich.

      Daher sehe ich eine Vernichtung nicht und sie geht für mich auch aus keinem Text hervor.

      Lg
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • @Pfingstrosen:

      Hab ich jetzt richtig verstanden, Seele glaubt an die Vernichtung des
      Todes und des Satans, aber nicht an eine endgültige Vernichtung der
      Menschen, die nicht im Buch des Lebens stehen?
      redest du mit mir oder wen fragst du jetzt? Was ich meine, kannst du meinen Texten entnehmen. Wo ist das Verständnisproblem?

      Der Feuersee wäre nur eine Srafe
      Das Wörtchen "nur" hast du geschrieben und das ist klassisch für diese Unterhaltungen.

      und nicht vom Baum des Lebens essen zu dürfen macht nichts, weil die Menschen unsterbliche Seelen haben oder sind???

      an "unsterbliche Seelen" der Menschen glaube ich nicht (wie meinen Beiträgen ebenfalls zu entnehmen ist). Das Essen vom Baum des Lebens bedeutet jedoch nichts anderes als: ewiges Leben.

      Wie gesagt: ich glaube an keinen Vernichter, sondern an den Gott, der die Menschen letztlich zurechtbringt.

      ????????? Ich verstehe die nichtadventistischen Positionen nicht. ????????????
      Das ist wohl wahr... (!!!!!!!!!!!!!!???????????!!!!!!!!!!!!)


      Lg
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seele1986 ()

    • Pfingstrosen schrieb:

      @Seele 1986
      Wer meint, das Feuer sei ja nicht so wild, der wird sich böse wundern,
      denke ich. Doch mit einer Auslöschung seiner Geschöpfe würde er sich ja
      selbst widersprechen.

      Das hab ich jetzt nicht verstanden. Bist du der Meinung, dass der Zeite Tod, der in der Bibel beschrieben wird, keine endgültige Venichtung ist?Wenn nicht , was wäre es dann deiner Meinung sonst?
      Und wie ist das dann mit der Ankündigung im Paradies, dass der Mensch sterben muss, wenn er "von der Frucht " isst, obwohl es verboten ist.......
      Wenn der Tod keine Auslöschung ist, dann macht diese Drohung ja gar keinen Sinn, finde ich.
      Wenn du das verstehen willst, musst du versuchen, dich mal in die Denkweise der "Anderen" hineinzuversetzen.
      Bei "euch" stirbt alles, bei "uns" nur der Leib.
      Aber sterben tut der Mensch bei Beiden.
      Versuch´s doch einfach mal, du musst es deswegen ja nicht glauben. ;)
    • @Seele 1987
      Ich hatte dich tatsächlich nicht angesprochen, weil ich von jemand anderem hören wollte, ob ich deine Worte gleich verstehe wie jemand anderes sie versteht.

      Da ging es nicht um dich, sondern um mich. Das war auch nicht in irgendeiner Form unhöflich oder negativ gemeint. Ich habe momentan das Problem keine Logik zu sehen, also meine Art von Logik. Das hat jetzt gar nichts mit adventistischer Sicht zu tun. Ich denke viel mehr nach über das was mir mein ehemaliger Nachbar , der evangelischer Pastor war, erzählte. Über "Seelen" die bei Gott sind und andere , die nicht bei Gott sind, sondern keine Ruhe finden....es sind wohl viele unterschiedliche Vorstellungen, die Summe kann ich aber momentan nicht in eine logische Folge für mich bringen.

      Eine Frage habe ich aber an dich im Zusammenhang deiner Aussage

      Wie gesagt: ich glaube an keinen Vernichter, sondern an den Gott, der die Menschen letztlich zurechtbringt.

      Wie verstehst du die folgenden Bibeltexte?






      Bibelstelle

      2Mo 24,17 Und die Herrlichkeit des HERRN war anzusehen wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Israeliten. 5Mo 4,24 Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott. 5Mo 9,3 So sollst du nun heute wissen, dass der HERR, dein Gott, vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und wird sie demütigen vor dir, und du wirst sie vertreiben und bald vernichten, wie dir der HERR zugesagt hat. Jes 30,27 Siehe, des HERRN Name kommt von ferne! Sein Zorn brennt und mächtig erhebt er sich, seine Lippen sind voll Grimm und seine Zunge wie ein verzehrendes Feuer Joe 2,3 Vor ihm her geht ein verzehrendes Feuer und hinter ihm eine brennende Flamme. Das Land ist vor ihm wie der Garten Eden, aber nach ihm wie eine wüste Einöde, und niemand wird ihm entgehen. Am 5,6 Suchet den HERRN, so werdet ihr leben, dass er nicht daherfahre über das Haus Josef wie ein verzehrendes Feuer, das niemand löschen kann zu Bethel - Hebr 12,29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Seele1986 schrieb:



      sich letztlich beugen müssen.

      Alldas ist dann vorbei. Aber Gott schändet Menschen nicht. Er erbarmt sich letztlich.

      Eine Auslöschung wäre ein "Abhaken" der Sache. Ein großer Teil der Menschheit würde wohlmöglich ausradiert.
      Lg


      Mit den beugen wird es sein, aber alles andere ist Wunschdenken.

      So wie die Gnadenzeit vor der Sintflut abgelaufen ist und wer nicht hineinging war tot!!!

      So wird es nach Jesu Wiederkunft und dem endgültigen aus nach den 1000 Jahren sein.

      Gott war gnädig und Geduldig bis zu Jesu Tod. Er wirbt und hilft nach dem Tod Jesu mit dem HL Geist.
      Jeder hat es wenn er will hat es erfahren siehe 1.Petr.4 1-7
      1 Weil nun Christus im Fleisch für uns gelitten hat, so wappnet euch auch mit demselben Sinn; denn wer am Fleisch leidet, der hört auf von Sünden,
      2 daß er hinfort die noch übrige Zeit im Fleisch nicht der Menschen Lüsten, sondern dem Willen Gottes lebe.
      3 Denn es ist genug, daß wir die vergangene Zeit des Lebens zugebracht haben nach heidnischem Willen, da wir wandelten in Unzucht,
      Lüsten, Trunkenheit, Fresserei, Sauferei und greulichen Abgöttereien. (Epheser 2.2-3) (Titus 3.3)
      4 Das befremdet sie, daß ihr nicht mit ihnen laufet in dasselbe wüste, unordentliche Wesen, und sie lästern;
      5 aber sie werden Rechenschaft geben dem, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und die Toten. (2. Timotheus 4.1)
      6 Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkündigt, auf daß sie gerichtet werden nach dem Menschen am Fleisch, aber im Geist Gott leben. (1. Petrus 3.19)
      7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. (1. Korinther 10.11) (1. Johannes 2.18)
      8 So seid nun mäßig und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe;
      denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge.