Kain und Abel

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    • @Stofi

      Nette Geschichte, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht stimmt ist mindestens so gross als dass sie stimmt. Die Sammlung der Bibelstellen dazu ist recht willkürlich, mit solchen zusammengestellten Versen kann man eigentlich alles beweisen, ich finde das mehr als nur fahrlässig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      @DonDomi, was, wenn ihr mal im guten Geist in aller Demut und im Frieden versucht aus einem sehr geistvollen Artikel eine Lehre zu ziehen und nicht aus Prinzip alles durch den Kakao zu ziehen und böswillig zu kritisieren. Kritik, Kritik und nichts als Kritik. Wie ihr wollt...

      vg

      .


      Ob der Artikel geistvoll ist, sei jetzt mal dahingestellt, aber es werden Dinge in diesem Artikel geschrieben, die sich ein Mensch ausgedacht hat und die wenig bis nichts mit der Bibel zu tun haben. Als Beispiel sei hier die Aussage genommen, dass sich Kain nicht von Abel abhängig machen wollte und darum Früchte geopfert hätte. Sorry, das ist frei erfunden. Ich finde es etwas befremdlich wenn man der RKK vorwirft sie würde Dinge Lehren, die frei erfunden sind und selbst macht man es genauso. Gerade von einem Adventisten, der die Bibel so gut kennt (z.B. viel besser als ich es tue) hätte ich etwas anderes erwartet. Ebenso finde ich es bei erfunden Geschichten falsch, wenn man dann Sätze wie: "Durch diese Geschichte will Gott jedem lehren..." schreibt. Die Geschichte, so wie sie da steht ist nicht von Gott, sondern erfunden.
      Man kann immer aus Geschichten lehren, wenn man aber Geschichten als biblische Wahrheiten verkauft oder sie zumindest diesen Eindruck erwecken, dann verzichte ich aufs Lehren daraus, weil sie nicht der Wahrheit entsprechen, höchstens einer Möglichkeit, wie es gewesen sein könnte.
      Wenn ich Dich mit dem vorherigen Beitrag zu fest angegriffen haben sollte, so möchte ich mich dafür entschuldigen, ich wollte Dich sicherlich nicht beleidigen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:


      Ob der Artikel geistvoll ist, sei jetzt mal dahingestellt, aber es werden Dinge in diesem Artikel geschrieben, die sich ein Mensch ausgedacht hat und die wenig bis nichts mit der Bibel zu tun haben. Als Beispiel sei hier die Aussage genommen, dass sich Kain nicht von Abel abhängig machen wollte und darum Früchte geopfert hätte. Sorry, das ist frei erfunden.


      Hallo 'DonDomi' für Dich erfunden, aber ist es deshalb falsch oder unbiblisch?

      Das mit RKK Lehren zu vergleichen ist ja wohl bisschen daneben.

      Hier geht es um Beziehung, zwischen Gott und Mensch. Der "Gärtner Kain" musste, wenn er ein Lamm opfern wollte, bei seinem Bruder Abel tauschen!

      Wenn man eine gestörte Beziehung hat, dann geht man sich aus dem Weg und treibt keinen Handel.

      Sagt nicht Jesus, bevor Du zum Altar gehst, versöhne Dich mit Deinem Bruder?

      Welche christlichen Gebote werden im Moment über Bord geworfen, bei der Flut der Flüchtlinge. Da werden schnell aus Glaubensbrüdern, Glaubensfeinde...

      Ob unsere Opfer und schönen Reden Gott gefallen?
    • Abel wurde aus seinem Glauben gerechtfertigt. Nicht aus dem Ritual.

      Hebräer 11

      Kain wurde wegen seinem bösen Herzen missachtet. Nicht wegen dem Ritual.

      Hebräer 11

      Grundschule christlicher Lehre: aus Glauben und Herzenshaltung wird man gerechtfertigt, nicht aus Werken.
      Hätte Kain Gott geliebt, hätte er seinen Bruder geliebt und ihn nicht erschlagen aus Zorn.
      Er wäre mit seinen Früchten gleichsam angenommen worden.
      Kain war Ackerbauer; natürlich brachte er Früchte als Opfer.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • @Bogi:

      Man könnte eine frei erfunden Geschichte daraus machen und dann Deine Schlüsse daraus ziehen. Allerdings muss man diese dann nicht mit Bibelstellen untermauern, die genau auf Kain und Abel in der Bibel führen und in der Geschichte die selben Namen verwenden. Und man kann eben auch die Sprüche wie: "Gott will uns damit lehren" weglassen...

      Es ist dann eben so, wie wenn man Kindern ein Märchen erzählt, da weiss das Kind auch, es ist eine Geschichte, die nie so stattgefunden hat und trotzdem kann man etwas daraus lernen.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • .. das ewig evangelistische (nicht Christliche!!!) Thema: Glaube und Werke.
      Formel: Glaube - Werke = Tod ..... => ohne Werke gibt es keinen Gottgefälligen Glauben, somit auch keine Rechtfertigung .

      Wenn in der Bibel Vorbilder im Glauben aufgeführt werden (z.B. im Hebräer), meint es IMMER das Leben der Personen in den Werken des Glaubens.
      Jak 2,17 So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.


      Röm 2,6 der einem jeden geben wird nach seinen Werken...Röm 2,7 ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben;


      Tit 1,16 Sie sagen, sie kennen Gott, aber mit den Werken verleugnen sie ihn; ein Gräuel sind sie und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig.


      Jak 2,14 Was hilft's, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen?


      Jak 2,21Ist nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerecht geworden, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte?


      Jak 2,24 So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glauben allein.


      1Joh 3,12
      nicht wie Kain, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder umbrachte. Und warum brachte er ihn um? Weil seine Werke böse waren und die seines Bruders gerecht.

      ... zeigt also eindeutig, dass Abels Opfer genau nach dem Wilen Gottes war, das des Kains aber ungehorsam zeigt, es ist kein Blut geflossen, wie Gott es zur Sühnung der Sünde vorgegeben hatte. Deshab konnte Gott sen Opfer nicht ansehen.

      Offb 2,5 So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust.

      Offb 20,12-13 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das
      Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.
      Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.

      Offb 22,12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind.

      Man sieht, in der Bibel steht beides. Beides ist unabdingbar. Glaube UND Werke. Grade bei Abraham ist es deutlich: eine Stelle sagt, er wurde aus dem Glauben- , die andere sagt: aus dem Werken gerechtfertigt. ... Heißt doch, dass es Hand un Hand gehen muss. Sonst gibt es keinen Glauben, wie Gott ihn verlangt.

      ..
    • Du verstehst es einfach nicht!

      Seine Werke waren gerecht, weil er glaubte.
      Abrahams Werke waren gerecht, weil er glaubte, etc.

      Natürlich geht das zusammen. Wenn ich glaube, dann will ich tun!
      Die Werke und Taten sind aber nicht gerecht, weil eine bestimmte Durchführung gehalten wurde, sondern weil man es aus Hingabe tut.
      Hätte Kain aus Liebe Früchte dargebracht, dann wäre er gerecht gewesen. Er hat es aber aus Hochmut getan, um Ehre zu kriegen.

      Wie der Pharisäer, der betet: "Danke Herr, dass ich nicht bin, wie diese Sünder!"
      Er betet zu Gott, er glaubt auch an Gott. Aber sein Herz ist verkehrt.

      P.S.: Hätte Abel ohne Liebe das Tier dargebracht, wäre er nicht gerecht gewesen.
      Dies wird zahlreich im Alten Testament von Gott kritisiert: "Ich kann eure Schlachtopfer nicht mehr ertragen!"
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Seele1986 ()

    • @Stofi

      Gemäss Bibel war es bei Kain und Abel aber gerade umgekehrt. Beide haben ein Werk getan, beide haben geopfert und beide haben Erstlinge geopfert, der eine ein Lamm der andere Früchte. Aber Abels Opfer wurde wegen seinem Glauben angenommen, daraus schliesse ich, dass Kains Opfer wegen seinem Glauben nicht angenommen wurde. Das ewige herumreiten, dass er das falsche geopfert hat erschliesst sich mir nicht. Für mich sieht das Opfer Kain und Abels eher wie ein Erntedankopfer aus und da opfert ein jeder was er hat. Das ist heute auch noch so, der eine Opfert Geld, der andere Zeit, wieder ein anderer hilft zum Beispiel mit Handwerksarbeit mit etc. Alles sind Opfer und alle werden von Gott angenommen und gesegnet.
      So sehe ich das und ich vermute viele Christen sehen das ähnlich.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Gemäss Bibel war es bei Kain und Abel aber gerade umgekehrt. Beide haben ein Werk getan, beide haben geopfert und beide haben Erstlinge geopfert, der eine ein Lamm der andere Früchte. Aber Abels Opfer wurde wegen seinem Glauben angenommen, daraus schliesse ich, dass Kains Opfer wegen seinem Glauben nicht angenommen wurde. Das ewige herumreiten, dass er das falsche geopfert hat erschliesst sich mir nicht. Für mich sieht das Opfer Kain und Abels eher wie ein Erntedankopfer aus und da opfert ein jeder was er hat. Das ist heute auch noch so, der eine Opfert Geld, der andere Zeit, wieder ein anderer hilft zum Beispiel mit Handwerksarbeit mit etc. Alles sind Opfer und alle werden von Gott angenommen und gesegnet.
      So sehe ich das und ich vermute viele Christen sehen das ähnlich.


      DonDomi, wie es aus dem Biblischen Text heraus geht, war genau DAS der Grund, warum Gott Kains Opfer nicht angenommen hatte. Es war kein Dankopfer, sondern ein Sühneopfer, bei dem Blut fließen musste. Abel war gehorsam, Kain nicht, so "einfach" ist das. Ein Sühneopfer ist heute (also nachdem Jesus das Opfer wurde), sozusagen das morgendiche und abendliche Gebet, bei dem wir um Vergebung der Sünden bitten - im Namen Jesu. Vergebung der Sünden kann man bei Gott weder für Geld, noch für Zeit erlangen, sondern nur durch Buse.... wie Gott es eben verlangt.

      ..

      .
    • @Stofi

      In der Bibel steht nichts über die Art des Opfers von Kain und Abel. Warum es ein Sühneopfer gewesen sein sollte musst Du mir erklären. Warum sollte Abel ein Sühneopfer bringen, warum sollte gleichzeitig Kain ein Sühneopfer bringen? Gerade die Gleichzeitigkeit deutet für mich eher auf einDankopfer, Lobopfer oder ein Erstlingsopfer hin.
      Ach ja beim morgendlichen Gebet danke ich viel mehr Gott und bitte um seinen Beistand den Tag hindurch und leist Fürbitte für Geschwister, die in schwierigen Situationen sind. Ein Gebet ist für mich kein Sühneopfer.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Stofi schrieb:

      DonDomi, wie es aus dem Biblischen Text heraus geht, war genau DAS der Grund, warum Gott Kains Opfer nicht angenommen hatte. Es war kein Dankopfer, sondern ein Sühneopfer, bei dem Blut fließen musste. ...
      @Stofi:,
      beides was Du hier behauptest ist einfach FALSCH - auch wenn es adventistische Tradition sein sollte!
      1. Nirgendwo aus dem Text geht hervor, dass es ein "Sündopfer" sein sollte
      2. Es gibt auch eine unblutiges Sündopfer in der Heiligen Schrift (wie ich schon mehrfach samt Belegestelle angeführt habe).


      Auch die Idee, morgendliches und abendliches Gebet wären "heute ein Sühneopfer" erinnert mich eher an die katholische Bußpraxis (x-mal Vaterunser oder Rosenkranz nach der Beichte) denn an die Heilige Schrift..
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • 1Joh 3,12 nicht wie Kain, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder umbrachte. Und warum brachte er ihn um? Weil seine Werke böse waren und die seines Bruders gerecht.


      Hat demnach Abel nie gesündigt? Doch, auch er hat gesündigt und bedurfte die Vergebung. Kain sowieso. Die Aussage bezieht sich also nicht auf irgendeine Sünde, die sie beide sühnen mussten, sondern an den Ungehorsam gegenüber Gottes Anweisung, wie ein Sühneopfer aussehen muss. WENN Kain also genau nach Gottes Anweisung handeln würde, würde Gott auch sein Opfer ansehen...Kain wusste ganz genau, was sache ist, deshalb wurde er auf Abel zornig und eifersüchtig. Im Text oben kommt der Zorn in Kain nicht deshalb auf, weil Abel grundsätzlich ein gerechtere Mensch war, sondern erst in dem Moment, als sein Ungehorsam sichtbar war: ein anderes Opfer, als was Gott vorgeschrieben hat.

      Es geht aus dem Kontext der Bibel heraus und aus den Texten zur Geschichte. Ausserdem beschreibt es EGW so genau, dass ich kein Zweifel habe, dass es genau so war. Sie bestätigt das Prinzip der Geschichte in Augen Gottes. Ich glaube aber nicht, dass sich EGW hier etwas aus dem Finger gesaugt hat. ... aber das ist eine Frage des Glaubens.

      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • HeimoW schrieb:

      Auch die Idee, morgendliches und abendliches Gebet wären "heute ein Sühneopfer" erinnert mich eher an die katholische Bußpraxis (x-mal Vaterunser oder Rosenkranz nach der Beichte) denn an die Heilige Schrift..
      .
      @Heimow, dass du von EGW NICHTS hältst, ist bereits sehr gut bekannt. Wenn du sie aber nicht als Botin Gottes anerkennst, kannst du dich auch nicht zu den STAs bekennen - so predigst du es selber anderen.

      ... leider habt ihr 2 das morgen und abend Opfer nicht verstanden.


      .
    • Hallo an Alle,

      ich bin neu hier, lese aber schon seit längerer Zeit hier.
      Manchmal und bei bestimmten Schreibern mit Befremden und viel Kopfschütteln, muß ich zugeben.
      Aber egal, nur hier konnte ich einfach nicht mehr anders und musste mich anmelden, weil mir vorkommt, als würdet ihr manchmal vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen?
      Zum Thema:
      Abel opferte aus Dankbarkeit Gott gegenüber ein Lamm, Kain sah dies und dachte, "den übertrumpfe ich doch locker - ein Lamm, was ist das - von mir bekommt er das Beste und vor allem weit mehr" und suchte die besten und wertvollsten Früchte seiner Ernte zusammen und opferte diese.
      Also, Abels Opfer kam aus dankbarem Herzen, auch wenn es vielleicht nicht allzuviel war.
      Kains Opfer nicht! Er wollte seinen Bruder übertrumpfen und Gott mit dem Besten was seine Ernte hergab beeindrucken...............und das ging halt schief, weil Gott in die Herzen schauen kann.
      So wurde es mir als Kind vor langer Zeit von meinen Eltern beigebracht und das glaube ich heute noch und sehe keinen Grund nachzuforschen, ob es vielleicht doch anders war.
      Sorry, keine Kritik, die steht mir nicht zu, aber mir kommt es hier (sehr) oft vor, als würdet ihr vor lauter Bibelforschen und -auszulegen vom Wesentlichen abkommen: "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder werdet ihr das Himmelreich nicht sehen!" Nicht kindisch, aber kindlich (gläubig).
      Ich persönlich glaube nicht, daß das Wichtigste von sovielen Faktoren, wie ich hier lesen muß, abhängig ist, sondern allein von meinem persönlichen Verhältnis zu Jesus und meiner kindlichen Gläubigkeit.
      Ich behaupte allerdings nicht, dass bei mir alles perfekt ist. Nee, da gibt es noch viel daran zu arbeiten.

      Also, keine Angriffe gegen Irgendwen oder gegen euch alle.
      Vielleicht ist es ja auch mal interressant zu erfahren, wie ein Aussenstehender die STA wahrnimmt?
    • @Stofi

      Keiner behauptet, dass die beiden niemals gesündigt hätten. Aber selbst als Sünder gibt es ja andere Opfer als nur das Sühneopfer (wenn die zwei das überhaupt schon gekannt haben), oder darf ein Sünder keine Dankopfer bringen.
      Aus dem Text gehen Deine Folgerungen in keinster Weise hervor. Schreib doch einfach, ich glaube das so, weil das Frau White so geschrieben hat. Dann ist alles ok, aber es ist nicht mehr biblisch.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      @Stofi

      Keiner behauptet, dass die beiden niemals gesündigt hätten. Aber selbst als Sünder gibt es ja andere Opfer als nur das Sühneopfer (wenn die zwei das überhaupt schon gekannt haben), oder darf ein Sünder keine Dankopfer bringen.
      Aus dem Text gehen Deine Folgerungen in keinster Weise hervor. Schreib doch einfach, ich glaube das so, weil das Frau White so geschrieben hat. Dann ist alles ok, aber es ist nicht mehr biblisch.


      Sagen wir mal so, Don, du sollst meine Beiträge ordentlich lesen und zweitens, es IST biblisch, nur bist du blind es zu sehen.


      ..
    • Stofi schrieb:

      1Joh 3,12 nicht wie Kain, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder umbrachte. Und warum brachte er ihn um? Weil seine Werke böse waren und die seines Bruders gerecht.
      .... Die Aussage bezieht sich also nicht auf irgendeine Sünde, die sie beide sühnen mussten, sondern an den Ungehorsam gegenüber Gottes Anweisung, wie ein Sühneopfer aussehen muss. ... .

      @Stofi:
      Bist du wirklich so naiv, dass Du nicht siehst, wie Du einen Bibeltext verdrehst? Da ist die Rede von SÜNDE, bzw. bösen WERKEN (Mz) und nicht von (einem) FALSCHEN OPFER!
      So liesse sich aus der Bibel ALLES ableiten.


      Stofi schrieb:

      Sagen wir mal so, Don, du sollst meine Beiträge ordentlich lesen und zweitens, es IST biblisch, nur bist du blind es zu sehen.
      Und dann wirfst Du anderen Blindheit vor? Unglaublich!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Stofi schrieb:

      ...@Heimow, dass du von EGW NICHTS hältst, ist bereits sehr gut bekannt. Wenn du sie aber nicht als Botin Gottes anerkennst, kannst du dich auch nicht zu den STAs bekennen - so predigst du es selber anderen.

      Es ist eine Unterstellung, dass ich von EGW "nichts" halten würde. Ich halte sie für von Gott beauftragt, besonders im Kontext der Gründung unserer Kirche. Allerdings gebe ich ihr nicht - so wie Du - die Rolle des unfehlbaren Lehramtes. Das gibt es nämlich nur in der RKK.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Allein durch den Glauben werden wir selig werden!

      Stofi schrieb:

      Kann denn der Glaube ihn selig machen?
      Ja, der Glaube ... a l l e i n ... macht uns selig! ===> Das ist die Hauptlehre des Neuen Testamentes (NT)! Darüber - über das Verhältnis Glaube - Werke - ist Luther schier zerbrochen, hätte er beinahe seinen Glauben verloren. Dieser innere Kampf wird gerade im Leben des Reformators Martin Luther deutlich: Als Mönch im Kloster versuchte er mit Werken einen gnädigen Gott zu erreichen! Er hatte ständig Angst "das ewige Leben zu verlieren" und legte sich härteste Bußübungen auf - wurde aber dadurch nur noch mehr verzweifelt: "Ich bin nicht fähig für das Himmelreich!" klagte Luther - auch seinem Augustiner-Obersten von Staupitz! Bis Luther auf ein mal auf die Stelle in Römer 1,17 aufmerksam wurde: "Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie denn geschrieben steht(in Habakuk 2,4): <<Der Gerechte wird aus Glauben leben.>>"
      Da fiel es Martin Luther wie Schuppen von den Augen, dass er bisher auf einem falschen Weg war! Nur der Glaube allein rettet einen Menschen! Das ist die Hauptlehre des NT! Der Glaube und die Gnade Gottes ist das Wichtigste! (siehe 16 weitere folgende Bibelstellen!)

      1.)

      Bibelstelle

      "Ich rede aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die da glauben."(Römer 3,22)

      2.)

      Bibelstelle

      "und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist."(Römer 3,24)

      3.)

      Bibelstelle

      "So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben."(Römer 3,28)

      4.)

      Bibelstelle

      "Denn es ist der eine Gott, der da gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben."(Römer 3,30)

      5.)

      Bibelstelle

      "Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit."(Römer 4,5)

      6.)

      Bibelstelle

      "Derhalben muß die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, auf dass sie sei aus Gnaden..."(Römer 4,16)

      7.)

      Bibelstelle

      "Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus"(Römer 5,1)

      8.)

      Bibelstelle

      "...Die Heiden, die nicht haben nach der Gerechtigkeit getrachtet, haben die Gerechtigkeit erlangt; ich rede aber von der Gereechtigkeit, die aus dem Glauben kommt."(Römer 9,30)

      9.)

      Bibelstelle

      "Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so..."(Römer 10,6)

      10.)

      Bibelstelle

      "Doch weil wir wissen, dass der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Christus Jesus, sind auch wir gläubig geworden an Christus Jesus, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch des Gesetzes Werke; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht."(Galater 2,16)

      11.)

      Bibelstelle

      " So hat doch »Abraham Gott geglaubt, und es wurde ihm gerechnet zur Gerechtigkeit« (1. Mose 15,6).7 Erkennt also: Die aus dem Glauben sind, das sind Abrahams Kinder."(Galater 3,6+7)

      12.)

      Bibelstelle

      "Die Schrift aber hat es vorausgesehen, dass Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht."(Galater 3,8)

      13.)

      Bibelstelle

      "So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus, damit wir durch Glauben gerecht würden."(Galater 3,24)

      14.)

      Bibelstelle

      "Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auf dass sich nicht jemand rühme."(Epheser 2,8+9)

      15.)

      Bibelstelle

      "und in ihm erfunden werde, damit ich nicht habe meine eigene Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, nämlich die Gerechtigkeit, die aus Gott kommt, auf Grund des Glaubens."(Philipper 3,9)

      16.)

      Bibelstelle

      "und durch seinen Glauben sprach er der Welt ihr Urteil und hat ererbt die Gerechtigkeit, die durch den Glauben kommt."(Hebräer 11,7b)


      Stofi schrieb:

      Man sieht, in der Bibel steht beides. Beides ist unabdingbar. Glaube UND Werke. Grade bei Abraham ist es deutlich: eine Stelle sagt, er wurde aus dem Glauben- , die andere sagt: aus dem Werken gerechtfertigt.
      Deshalb sagt ja z.B. die Katholische Kirche, dass zum Glauben die Werke dazu gehören! Unter den kath. Dogmen Nr.130 und 133 schreibt sie: Dogma 130: Die empfangene Gnade kann durch gute Werke vermehrt werden. Dogma 133: Der Gerechtfertigte verdient sich durch seine guten Werke die Vermehrung der heiligmachenden Gnade, das ewige Leben und die Vermehrung der Himmelsglorie. Gleichzeitig widerspricht aber Dogma 113 den beiden Dogmen 130+133! Dogma 113: Die Gnade kann durch natürliche Werke weder de condigno(???) noch de congruo(???) verdient werden.

      Aber unter RN 426 im Kompendium schreibt die RKK: "Gott gegenüber kann der Mensch an sich kein Verdienst geltend machen, weil er alles aus Gnade von ihm empfangen hat. ... Die Verdienste der guten Werke müssen deshalb zunächst der Gnade Gottes und dann dem freien Willen des Menschen zugeschrieben werden."

      Wir Evangelischen können den Dogmen 130+133 nicht zustimmen, denn sonst wäre Gnade nicht mehr Gnade! Auch hat ja die RKK der lutherischen Rechtfertigungslehre (siehe oben!) am 31.10.1999 in der Gemeinsamen Erklärung zugestimmt. ===> Der bibl. Befund ergibt in seiner Mehrheit eindeutig, dass der Mensch allein durch den Glauben gerechtfertigt wird, und nicht durch Werke! (Was übrigens auch advent. Lehre ist!) Die Werke sind die Frucht des Glaubens! Aber nicht Bedingung für den Glauben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()