Das Opfer Jesu - was ist das Besondere daran?

    • Das Opfer Jesu - was ist das Besondere daran?

      Hallo ,
      bitte die Frage nicht als Angriff verstehen. Sie geht mir als Außenstehendem ( „ Ungläubiger „ ) nur zur Zeit öfters durch den Kopf.

      Wenn ich als Jesus weiß , ich bin Gott , Gottes Sohn , ich werde auferstehen , ich bin unsterblich , ist es dann wirklich ein Opfer wenn ich mich ans Kreuz nageln lasse ?

      Worin besteht der Unterschied zwischen ihm und einem Spartakus der sich ebenfalls ans Kreuz hat nageln lassen.( nicht freiwillig aber er wußte wohl was mit ihm passiert wenn man ihn erwischt ) .Spartakus kämpfte im alten Rom als Rebell für die Freiheit der Sklaven und Gladiatoren. Könnte man ja auch sagen : er hat sich geopfert für die Menschen.

      Gruß
    • Menschheit und Gottheit kann nur der miteinander versöhnen, der sowohl Gottheit als auch Menschheit in sich selbst vereinigt!

      Schwertwal schrieb:

      Wenn ich als Jesus weiß , ich bin Gott , Gottes Sohn , ich werde auferstehen , ich bin unsterblich , ist es dann wirklich ein Opfer wenn ich mich ans Kreuz nageln lasse ?
      Ja! Das Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha war das einzigste Opfer, das überhaupt möglich und nötig war, die gebrochene Beziehung zwischen Mensch und Gott, welche man Sünde nennt, zu heilen und wiederherzustellen! Kein anderes Opfer war dazu in der Lage! Kein barbarisches Menschenopfer der Kanaanaiter und auch kein Tieropfer der Israeliten. Nur Gott selbst konnte in diesen Riss eintreten, indem nämlich der Sohn Gottes, der die gleiche Ewigkeit, wie sein Vater Jahweh hatte, für die Sünden der Menschheit sein göttliches Blut vergossen hat. Nur ein absolut sündloses Opfer konnte diese Beziehung heilen, denn:

      Menschheit und Gottheit kann nur der miteinander versöhnen, der sowohl Gottheit als auch Menschheit in sich selbst vereinigt!

      Und deshalb mußte Jesus Christus ja zugleich "wahrer Gott und wahrer Mensch" (Irenäus von Lyon, lebte ca. 140- 200 n.Chr.) sein!
      Nur der Sohn Gottes konnte diese Versöhnung vollbringen und so mußte Jesus als sündloser Mensch für die vielen sündhaften Menschen stellvertretend für diese "alle ihre Sünden auf sich nehmen"! Damit trug der Sohn Gottes "die Sünden der ganzen Welt"(1.Joh.2,2)! Somit hat "das Blut Jesu Christi uns von aller Sünde gereinigt!"(1.Joh.1,7)

      Bibelstelle

      "Denn es gefiel Gott,...durch ihn(=Jesus Christus) alles mit sich selbst zu versöhnen,...durch das Blut seines Kreuzes - durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. Auch euch, die ihr einst...feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er(=Gott) jetzt versöhnt...durch den Tod." (Kolosser 1,19-22)

      Wichtig zu betonen, ist somit also: Gott versöhnt! Der Mensch kann dazu nichts beitragen! Er darf dies aus lauter Gnade als Geschenk Gottes im Glauben annehmen und dadurch selig werden! Er muß nur glauben!

      Bibelstelle

      "Durch seinen Tod hat euch Christus mit Gott versöhnt." (Kol.1,22) - Hoffnung für alle - Bibel
      Daher war der Kreuzestod Jesu ein wirkliches Opfer!

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    • Auch in anderem Thema erhälst Du gute Antworten!

      Hallo!
      Zu diesem sehr wichtigem Thema siehe auch hier im Advenbtisten-Forum nach unter :

      WER ist für uns gestorben? Gott Vater? Sohn Jesus Christus? (3 Seiten!)
      Enthalten tiefe theologische Gedanken zu dem von Dir angeschnittenenem Thema!
      MfG
    • Schwertwal schrieb:


      Wenn ich als Jesus weiß, ich bin Gott, Gottes Sohn, ich werde auferstehen, ich bin unsterblich, ist es dann wirklich ein Opfer wenn ich mich ans Kreuz nageln lasse?


      Die Frage ist doch eigentlich, ob ich glaube, dass das Leben Jesu und seine Tat (freiwillig Sterben am Kreuz) Jesu - wie immer man sie bewerten will - für mein Leben Relevanz hat.

      Wie "groß" oder "klein" das Opfer ist, scheint da vergleichsweise sekundär.

      Und nun zu Spartakus: Interessanterweise gibt es sehr viele Menschen, die meinen der Tod (und die Auferstehung) Jesu sind wesentlich für ihr Leben hier und für die Aussicht auf ein transzendentes Leben in der Gegenwart Gottes, nach dem eigenen Tod und der Wiederkunft Jesu. Ich habe noch nie von Menschen gehört, die dasselbe in Verbindung mit Spartakus (oder einem anderen Gekreuzigten) annehmen.

      Und vergiß nicht, in der Periode sind sehr viele Juden gekreuzigt worden, nämlich spätestens bei der Zerstörung Jerusalems. Von niemandem wird bezeugt, er wäre auferstanden und in den Himmel aufgefahren um von dort als Erlöser wiederzukommen. Und das wurde schon den Zeitgenossen bezeugt, nicht erst unserer Generation quasi als "Heldensage".

      Wie groß das "Opfer" ist kann nur dann im Ansatz erwogen werden, wenn man wie Paulus meint Jesus sei Gott gewesen und habe seine Göttlichkeit temporär aufgegeben um die Mühen eines irdischen Lebens auf sich zu nehmen und dann noch als "Verbrecher" am Kreuz zu sterben - im Glauben auferweckt zu werden und damit Menschen Erlösung zu ermöglichen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • @Schwertwal:

      ja, ansich könnte man auch bei Spartacus sagen: "Er hat sich für seine Sache geopfert" bzw. ein Opfer in Kauf genommen.
      Sokrates hat sich für seine Philosophie geopfert. Es gibt viele Beispiele, wo Menschen sich einer Sache hingeben, für sie aufopfern.

      Wie HeimoW aber schon sagte: Wir bleiben nicht beim Opfer stehen. Christenglaube ist kein Opferkultus, wie manche vielleicht meinen, oder gar intern missverstanden wurde.

      Wer meint, Evangelium hieße nur "Jesus hat sich für dich geopfert", der liegt falsch.

      War es ein Opfer für diesen Gott?
      Ja. Ein größeres, als ein Mensch erbringen könnte (obwohl die Aufopferung für andere Menschen in der Bibel hoch gelobt wird).

      Gott hat sich nicht nur erniedrigt, sondern er hat sich auch von seinen eigenen Geschöpfen richten lassen.
      Nietzsche sang diesen Chor mit, als auch er schrieb: "Gott ist tot!"

      Wir halten dagegen mit Hiob: "Doch ich weiß, mein Erlöser lebt",
      und mit einem alten christlichen Gruß: "Er ist wahrhaftig auferstanden!"

      Es geht weniger um "Opfer" im kultischen und juristischen Sinn, sondern vielmehr um Hingabe. Gott gibt sich den Menschen hin.

      Lg
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Phil 2,6-9...

      "Er (Jesus), der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
      sondern entäußerte ((entlehrte, seine Gottschaft ablegte)) sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
      Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.
      Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,...."


      Jesus war auf Erden Mensch, kein Gott!

      .
    • Hi

      Man darf eines nicht vergessen bei dem Opfer:

      Jesus fühlte, wie ein jeder Mensch fühlt. Zusätzlich hat er die Schulden aller Menschen getragen, ich glaube es ist für uns nicht vorstellbar, welche Last da auf dem Herzen liegt. Jeder der mal eine sehr schwierige Zeit durchmachen musste, weiss wie fest es in einem drin drücken kann, wieviel grösser muss es für Jesus gewesen sein, der alle Lasten und Sünden trug. Das kommt auch in der Bitte an Gott zum Ausdruck, dass dieser Kelch an ihm vobeiziehen möge, wenn es denn möglich ist.
      Auch wenn Jesus ein Teil Gottes war, so hatte er wie jeder Mensch einen freien Willen und fühlte wie ein Mensch. Der einzige Unterschied war, dass er immer mit Gott verbunden war und nie eine Sünde beging. Trotzdem hatte er auch das Gefühl dass Gott ihn verlassen hat. Ich kenne den exakten Ort dieser Begebenheit nicht, aber ich glaube es war am Kreuz...

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Jesus von Nazareth kämpfte für die Befreiung von Sünde!

      Schwertwal schrieb:

      Spartakus kämpfte im alten Rom als Rebell für die Freiheit der Sklaven und Gladiatoren. Könnte man ja auch sagen : er hat sich geopfert für die Menschen.
      Für die jüdische Obrigkeit (Hohepriester, Sadduzzäer und Pharisäer) galt Jesus von Nazareth als Rebell und Gotteslästerer.
      Jesus von Nazareth kämpfte für die Befreiung von Sünde! Er hat sich geopfert für die Menschen, für alle Menschen aller Zeiten vor und nach ihm am Kreuz von Golgatha! Er war INRI = IESUS von NAZARETH REX (=KÖNIG) der JUDEN! (IESUS NAZARENUS REX IUDAEORUM = JESUS VON NAZARETH, KÖNIG DER JUDEN)

      ===> Sein Opfer war das größte Opfer für die Menschheit!

      Übrigens : Im Hebräischen ergibt INRI = JHWH ! Die Anfangsbuchstaben des Gottesnamens J A H W E H ! (Jeschua
      Hanozri Wumelech Hajehudim)
    • Jesus war auf Erden "wahrer Mensch und wahrer Gott"!

      Stofi schrieb:

      Jesus war auf Erden Mensch, kein Gott!
      Das ist nur zum Teil richtig! Denn wie die Kirche seit über 1.800 Jahren (seit dem Kirchenvater Irenäus von Lyon) gemeinsam bekennt, ist Jesus "wahrer Mensch und wahrer Gott"!
      Auch als Jesus auf Erden war, war er "wahrer Mensch und wahrer Gott", denn wie hätte er als normaler Mensch göttliche Wunder in dieser großen Zahl tun können? Da er 3 Personen vom Tode auferweckte, mußte Jesus auf Erden auch Gott sein! Gott aber in seiner Erniedrigung in menschlicher Gestalt, als Mensch wie du und ich! Auch wenn Jesus Sünden vergeben hat, mußte er Gott sein, denn - und da hatten die Pharisäer und Schriftgelehrten vollkommen Recht -

      Bibelstelle

      "Sünden vergeben kann nur Gott allein!" (Markus 2,7/ Lukas 5,21)

      Auch der Apostel Thomas bekennt Jesus als wahren Gott und wahren Mensch als er zu ihm - allerdings erst nach der Auferstehung! - sagt:

      Bibelstelle

      "Mein Herr und mein Gott!" (Johannes 20,28)
    • Also zuerstmal finde ich, dass die Fragen berechtigt sind. Und wenn man sie, so wie du @Schwertwal nicht untergriffig formuliert, dann sind sie auch kein Angriff.

      Schwertwal schrieb:

      Wenn ich als Jesus weiß , ich bin Gott , Gottes Sohn , ich werde auferstehen , ich bin unsterblich , ist es dann wirklich ein Opfer wenn ich mich ans Kreuz nageln lasse ?
      Da wir uns in Gott nur sehr schwer komplett hineinversetzen können, können wir auch die Ausmaße des Opfers nicht komplett verstehen. Gott ist ein Wesen, das seit Ewigkeit her in der selben Form wie immer besteht. Ich möchte hier jetzt keine Dreieinigkeitsdebatte auslösen, aber die Trennung von Jesus und seinem Vater bei Jesu Tod und während des Todes Jesu könnte man möglicherweise ansatzweise als Mensch nur erklären wenn man es damit vergleicht, wenn Menschen sehr lange zusammen sind und dann getrennt sind. Bei Jesus und dem Vater wurde etwas zeitlich getrennt, das noch nie getrennt war. Ich meine, dass das für beide eine Trennung war, die sie sich nicht vorstellen konnten. Das erklärt ja auch Jesu Wunsch, dass dieser Kelch an ihm vorübergeht.

      Jesus war wirklich tot. Seine Existenz als charakterliches Wesen, war zu der Zeit, als er tot war nicht existent. Es war also kein Scheintod, wo Jesus zu der Zeit eh als Gott weiterexistierte und mit ihm im Himmel oder wo auch immer war. Diese "inhaltliche" Trennung vom Vater und die Übergabe der Existenz an den Tod (der in der Offenbarung imo mit Satan gleichgesetzt wird) war das unvorstellbar große Opfer, das Jesus und der Vater gebracht haben.

      Das sind meine persönlichen, natürlich nur menschlich gedachten, Überlegungen zu dem Thema.



      Das mit der Auferstehung war eine Zusage Gottes und Jesus wußte das auch. Trotzdem war die Trennung bzw. das Aufladen der Sünden auf Jesus (wegen der sich der Vater von ihm trennen musste..."warum hast du mich verlassen") ein für uns nicht ansatzweise einfühlbarer Schmerz.
    • @Schwerwal, ich versuche mal kurz und knapp auf deine Fragen zu antworten.

      Gott sagt, wenn der Mensch sündigt muss er sterben, wir müssen sterben, weil jeder Mensch sündigt. Wenn ein Mensch nicht sündigen würde, müsste er nach Gottes Gesetz nicht sterben und dürfte hier auf Erden schon ewig leben.

      „Der Sünde Sold ist der Tod“, nach diesem Gesetz wird Gottes Gerechtigkeit beurteilt.

      Wir wissen vom AT her, dass Blut von fehlerlosen Tieren ( bei Passah und in der Stiftshütte ) die Schuld der Menschen überdeckt. Gott sieht dann den Menschen so, als hätte er nicht gesündigt.

      Die Bibel sagt, dass die Seele eines Lebewesen im Blut ist. Jesus Blut war demnach sündlos und mit diesem Blut deckt er unsere Sünden vor dem Thron Gottes zu. (bildlich gesehen)

      Jesus war Mensch und Gott in einer Person. Als Mensch hätte Jesus hier auf Erden schon ewig leben können.
      Damit er aber überhaupt sterben konnte, nahm er die Schuld aller Menschen auf sich...Dies konnte er aber nur als Gott und Sohn Gottes vollbringen. Die Schmerzen seiner Wunden und des Sterbens nahm er als Mensch wahr...auch als Zeichen dafür, das unser Gott unsere Leiden erleben und mitfühlen kann.

      Kein Mensch und kein Engel könnte dieses Werk stellvertretend für uns übernehmen, zum einen wegen des sündlosen Blutes und zum anderen wegen des Tragens der gesamten Schuld der Menschen. Sündloses Blut könnte ein Engel schon haben....aber ein Engel wäre nicht der Gesetzgeber und nicht der Schöpfer des Menschen., sondern nur ein Geschöpf Gottes.
      Der Schöpfer selbst, der ja das Gesetz“ Der Sünde Sold ist der Tod“ für die Menschen gab, ist für die „Sünden“ aller Menschen gestorben.... Dadurch wir deutlich, dass der Gesetzgeber die Einhaltung seiner Gesetze fordert und´im Gegenzug wird seine Barmherzigkeit und Gnade für uns Menschen am Kreuz offenbart. Unser Gott ist gerecht und barmherzig!

      Die gute Nachricht ist, dass wir vor Gott Vater, mit dem Blut Jesus, sündlos stehen können.
      Unsere Sünden werden nicht einfach so beiseite getan, nein, der Preis der Sünde, nämlich der „Tod,“ wurde am Kreuz durch das Opfer Jesus bezahlt, von unseren Schöpfer und Gesetzgeber selbst. Gott hebt seine Gesetze durch sein Kreuz nicht auf, sondern bestätigt diese, indem er selbst dafür starb
      .
      Wenn wir dieses Geschenk im Glauben annehmen, werden wir befähigt Buße zu tun und unseren Charakter von Gott reinigen zu lassen. Die Gnade beinhaltet nicht nur die Überdeckung unsere Schuld, sondern auch die Zusage der Veränderung unseres Charakters, wenn wir die Liebe Gottes in seinen Gebote erkennen und versuchen sie zu halten..Das wäre eine Theologie die ich hier nicht so einfach erklären kann....dafür bräuchten wir die Lehren des Römer- und Hebräerbriefs..

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Die unsterbliche göttliche Seele Jesu konnte nicht sterben!

      tricky schrieb:

      Seine Existenz als charakterliches Wesen, war zu der Zeit, als er tot war nicht existent.
      Das ist undenkbar! Denn das würde bedeuten, "dass Gott tot ist"! Vollkommen undenkbar!!! - denn DER EWIGE lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit - ER ist ohne Anfang und ohne Ende!
      Die unsterbliche göttliche Geist-Seele Jesu ist natürlich nicht gestorben, sondern nur der menschliche Körper von Jesus!
      Die unsterbliche göttliche Geist-Seele Jesu ist sofort nach Jesu Tod ins Paradies eingegangen! siehe====>

      Bibelstelle

      "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein!" (Lukas 23,43)
    • Norbert Chmelar schrieb:


      Das ist nur zum Teil richtig! Denn wie die Kirche seit über 1.800 Jahren (seit dem Kirchenvater Irenäus von Lyon) gemeinsam bekennt, ist Jesus "wahrer Mensch und wahrer Gott"!
      Auch als Jesus auf Erden war, war er "wahrer Mensch und wahrer Gott", denn wie hätte er als normaler Mensch göttliche Wunder in dieser großen Zahl tun können? Da er 3 Personen vom Tode auferweckte, mußte Jesus auf Erden auch Gott sein! Gott aber in seiner Erniedrigung in menschlicher Gestalt, als Mensch wie du und ich! Auch wenn Jesus Sünden vergeben hat, mußte er Gott sein, denn - und da hatten die Pharisäer und Schriftgelehrten vollkommen Recht -
      Auch Menschen taten Wunder, auch Menschen haben Tote auferweckt (Elia, Petrus, Paulus, Jünger Jesu, etc). Jesus selbst sagte: ihr werdet noch größeres Tun, als ich. (Joh14,12)

      Wie ich oben schon zeigte, Jesus hatte die Stellung und die Ausstattung Gottes gehabt. Aber Seine Gottheit hat Er, bevor Er auf diese Welt kam, im Himmel ABGELEGT. Er war hier ein Mensch. Sonst könnte Er nicht sterben (ein Gott kann nicht sterben), er könnte uns niemals als Beispiel dienen, Er wäre auch kein Opfer sein können (Opferlamm).

      Auch ein Mensch kann unter dem HG einem anderem die Sünde vergeben: Jesus sagt: Joh 20, 22-23 "Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!
      Welchen ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten"


      Es ist vollkommen unlogisch zu sagen (wie alle es tun), Jesus war halb Mensch, halb Gott.


      Norbert Chmelar schrieb:

      Bibelstelle
      "Sünden vergeben kann nur Gott allein!" (Markus 2,7/ Lukas 5,21)
      Auch der Apostel Thomas bekennt Jesus als wahren Gott und wahren Mensch als er zu ihm - allerdings erst nach der Auferstehung! - sagt:
      Bibelstelle
      "Mein Herr und mein Gott!" (Johannes 20,28)
      Siehe oben. Du gibst hier Texte an, die nur die Überzeugung der Pharieäer zeigen, nicht aber die Wahrheit. Denn Jesus selbst sagt das Gegenteil. Natürlich ist das nur im Namen Jesu möglich.

      Den Titel "Gott" hatte im AT auch Mose. Er war dem Pharao ein Gott = eine Autoritative Person, der Herr (Befehlshaber). Oder glaubst Du, Mose gehört somit zur Gottheit des Universums? (2.Mose 7,1)

      Auch der teufel war im Himmel ein Gott. Glaubst du auch hier, dass satan zur Gottheit gehört (hat)? (Hes.28,14)
      (so hätten wir ja so viele Götter....!! glaubst du das wirklich?..)


      Nochmal: Wenn Thomas "mein Herr und mein Gott" sagt, gibt er damit die eigene Unterwerfung und die absolute Anerkennung seines Gebieters an. Er erkannte Jesus als den Sohn Gottes, der für die Sünden der Welt gestorben ist.

      Nachdem Jesus wieder zurück bei Vater ist, hat der Himmlische Vater ihn mit allem wieder ausgestattet, was Er vorher hatte. Er gab ihm alles zurück und noch viel darüber hinaus. Ab der Himmelfahrt ist Jesus in der tat wieder ein Gott der Himmel.


      .
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Das ist undenkbar! Denn das würde bedeuten, "dass Gott tot ist"! Vollkommen undenkbar!!! - denn DER EWIGE lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit - ER ist ohne Anfang und ohne Ende!
      Jesus hatte seine Göttlichkeit für die Zeit, als er auf der Erde war abgelegt:

      Phil 2,6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,
      7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.
      8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

      Christus war bereit, seine äußere Herrlichkeit und sein göttliches Wesen abzulegen und das zu werden, was Adam war: ein Mensch, ein Knecht. Jesus göttliche Kraft, die er während seines Erdenlebens "hatte" war eine Kraft, die direkt vom hl. Geist bzw. von Gott Vater kam. Jesus stellte sich in den Dienst des Vaters und in den Dienst der Menschen/Menschheit.

      Der Text aus Phil. 2,6 bedeutet: Jesus hat seine Göttlichkeit nicht festgehalten, sondern sie zurückgelassen, als er Mensch wurde. Das göttliche Wesen kann nicht sterben. Der Mensch Jesus kann aber sterben und hat dies auch getan. Vollumfänglich.
    • Wo steht in der Bibel, dass seine Jünger - außer Petrus! - Tote auferweckt haben?

      Stofi schrieb:

      auch Menschen haben Tote auferweckt (Elia, Petrus, Paulus, Jünger Jesu, etc).
      Ja es stimmt! Im AT haben sowohl Elija(1.Kön.17,17-24), als auch Elisa(2.Kön.4,18-37) je ein Kind vom Tode auferweckt. Als im Jahre 795/794 v.Chr. - der Prophet Elisa war bereits gestorben! - ein toter Mann ins Grab von Elisa geworfen wurde, ist dieser auch wieder lebendig geworden. (2.Kön.13,20-21)
      Das AT berichtet somit also von 3 Totenauferweckungen! Eine vorausschattende Prophezeiung auf die 3 Totenauferweckungen von Jesus im NT ?

      Jesus hat im NT 3 Tote auferweckt: 1.) Den Jüngling zu Nain (Luk.7,11-18) 2.) Die Tochter des Jairus (Luk.8,49-56) kurz nach deren Tod und 3.) Lazarus(Joh.11) - 4 Tage nach seinem Tod (Joh.11,39). Schließlich wurde Jesus selbst von Gott nach 3 Tagen vom Tode auferweckt! (Mark.16,6-14)
      In der Apostelgeschichte wird uns von zwei weiteren Totenauferweckungen berichtet: 1.) Petrus auferweckte in Joppe die Tabitha=Tabea=Dorkas (Apg.9,36-42)
      2.) Paulus auferweckte den aus dem Fenster gefallenen Eutychus (Apg.20,9-12)

      Das sind also zusammen in der Bibel genau 9 Auferstehungen. (AT: 3 + NT: Jesus: 3 + 7.JESUS + NT: 2 = 9)
      Von weiteren Totenauferweckungen der Jünger Jesu und anderer ist mir in der Bibel nichts bekannt. Liebe Stoffi - wo stehen diese? Bitte mitteilen! Danke!

      PS: In der Zukunft wird in der Offenbarung noch davon berichtet, dass die 2 Zeugen(wohl Henoch und Elija = die einzigen Menschen, die bislang noch nicht gestorben sind!)auch noch auferstehen werden(Offb.11,7-12); das wären dann die NR. 10 + 11. Und als 12. und letzte Auferstehung werden die Milliarden von Gläubigen bei der Entrückung(1.Thess.4,13-17) dann auch noch auferweckt werden!
    • Kann man so sagen!

      tricky schrieb:

      Jesus göttliche Kraft, die er während seines Erdenlebens "hatte" war eine Kraft, die direkt vom Hl. Geist bzw. von Gott Vater kam. Jesus stellte sich in den Dienst des Vaters und in den Dienst der Menschen/Menschheit.
      Das kann man so sagen! Man sieht aber gerade hierin das Wirken der göttlichen Dreieinigkeit!==> Der Sohn kann ohne den Vater und ohne den Heiligen Geist nichts tun! Auch bei der Taufe Jesu, die wir letzten Sonntag (1.Sonntag nach Epiphanias - 10.1.2016) gefeiert haben, waren Vater, Sohn und Heiliger Geist beteiligt. Hierdurch - durch die Taufe Jesu - ist Jesus zum Christus - zum Messias geworden/ eingesetzt worden! Im Jahre 28 oder 29 n.Chr. = Erfüllung von Daniel 9,25!
      Auch bei der Auferstehung wirkte der DREIEINE GOTT: In der Kraft des Heiligen Geistes hat Gott, der Vater seinen Sohn auferweckt! Hallelujah!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Norbert Chmelar ()

    • Somit ist die Behauptung, Jesus musste auf dieser Erde halb Gott, halb Mensch sein, weil....... hinfällig.


      PS. Die Anzahl der Auferweckungen ist irrelevant. Was nicht in der Bibel angeführt ist, bedeutet nicht, dass es nicht passierte. Jesus schickte Seine Jünger in die Welt und sagte Ihnen zu, noch größere Dinge tun zu können, als Er selbst. Die Bibel berichtet nur einen wichtigen Auszug aus der Geschichte. Es steht geschrieben, dass alle Bücher der Welt es nicht fassen könnten.... (Joh 21, 25) ... was alles sonst noch geschehen ist.


      .
    • Johannes 1,1.2.14
      Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. .. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

      Das Johannesevangelium beginnt damit, uns Gott vorzustellen. Gott ist das Wort. In Vers 14 erfahren wir weiter, dass das Wort, also Gott, Fleisch wurde und die Menschen ihn als den eingeborenen Sohn erkannt haben. Der eingeborene Sohn Gottes ist Jesus, d. h. das Wort ist Gott und das Wort ist Jesus und deshalb ist Jesus Gott.

      2. Korinther 5,19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

      Dadurch, dass Gott in Jesus Mensch wurde, hat Gott die durch die Sünde gefallene Menschheit mit sich selber wieder versöhnt.

      LG

      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Ja und deshalb gilt eben der Satz: "Jesus Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott!"

      Elli59 schrieb:

      Das Johannesevangelium beginnt damit, uns Gott vorzustellen. Gott ist das Wort. In Vers 14 erfahren wir weiter, dass das Wort, also Gott, Fleisch wurde und die Menschen ihn als den eingeborenen Sohn erkannt haben. Der eingeborene Sohn Gottes ist Jesus, d. h. das Wort ist Gott und das Wort ist Jesus und deshalb ist Jesus Gott.

      2. Korinther 5,19 Denn Gott war in Christus
      Ja, und weil diese Bibelstellen die göttliche Wahrheit sind, deshalb gilt eben auch der Satz: "Jesus Christus ist wahrer Mensch und wahrer Gott!"
    • Joh. 1 (GN):

      Am Anfang1 war das Wort. Das Wort war BEI Gott, und in allem war es Gott gleich.(andere Übersetzungen: das Wort war Göttlich, oder Göttlicher Natur).
      Von Anfang an war es BEI Gott.
      Alles wurde durch das Wort geschaffen; und ohne das Wort ist nichts entstanden.



      Das Wort (JESUS) war von Anfang an BEI Gott. Ja, Jesus war als Sohn des Höchsten Gottes. Gott - Gottessohn.
      Diese Gottheit hat Jesus aber abgelegt (siehe Texte oben) und WURDE MENSCH (Fleisch).

      Gott der allerhöchste ist NICHT identisch mit Jesus. Es sind 2 alleinständige Personen... die allerdings EINS in der Gesinnung sind. Jesus war erfühllt vom Geist Seines Vaters (Gott war in Ihm - "ein Herz und eine Seele" - sagt das Sprichwort). Es geht darum, ob Jesus auf dieser Welt Mensch oder Gott-Mensch war. Nicht was Er im Himmel, beim Vater ist.


      ""2. Korinther 5,19 Denn Gott war in Christus"" .... Gott ist in allem! Aber nicht alles ist dadurch Gott.
      .