Tee und Kaffee laut Ellen White

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Tee und Kaffee laut Ellen White

      In Schatzkammer der Zeugnisse Band 1 schreibt Ellen White auf Seite 179 (Original Seiten 196/197) zu schlechten Auswirkungen von Tee und Kaffee.
      Ich selbst bin ein extrem starker Kaffee- bzw. Teetrinker gewesen und versuche nun damit gänzlich aufzuhören.
      Eies lese ich jedoch aus Ellen Whites Kommentar nicht heraus - bezieht sie sich auf Tee allgemein oder nur schwarzen/grünen Tee? Soweit ich weiß, enthält schwarzer/grüner Tee ebenfalls viel Koffein, doch die Früchte-Teen sind doch in Ordnung?
      Wie verstehet ihr das?
    • Das bezieht sich auf das Genussgift Teein, welches im Schwarztee vorkommt und genau wie Koffein auch süchtig machen kann. Grüntee ist dasselbe wie Schwarztee, auch Weisstee etc. Der Unterschied ist lediglich in der Verarbeitung des Produkts, die Teeblätter sind immer dieselben.

      Kräutertee's, reine Früchtetee's und Rotbusch (Rooibos) hingegen enthalten kein Teein und sind deshalb sehr bekömmlich, weisen somit auch kein Suchtpotential auf. Diese Tees sind auch sehr gesund und können unbedenklich konsumiert werden, selbst in grossen Mengen. Rotbusch ist eigentlich kein Tee und schmeckt auch mit Milch hervorragend.

      Man muss aber aufpassen, manchmal werden Schwarztee's mit Früchten kombiniert und als "Früchtetee's" angepriesen, was eigentlich verboten sein sollte.
    • Vorsicht ist geraten in der Kommunikation mit Amerikanern ! _ Als "tea" verstehen die )(meist) nur schwarzen/grünen Tee. Dass es beí uns einen Hagbuttentee, einen Johannisbeerblättertee, einen Pfefferminztee - - - gibt, sehn die nicht sofort !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Lasse mir Kaffee-Genuss nicht verbieten!

      Von Ellen Gould White oder auch den Adventisten lasse ich mir in meiner evangelischen Freiheit meinen Kaffeegenuss nicht verbieten, das wäre ja noch schöner!

      Wo steht in der Bibel, dass Kaffee und Tee verboten sei? In den 613 mosaischen Geboten lese ich davon nichts!
    • @Norbert Chmelar,

      keine Sorge. Niemand will dir Kaffe oder Teegenuss verbieten. Auch nicht Ellen White. Ich verstehe dieses "Verbot" gar nicht als solches, sondern höchstens als Empfehlung. Was du daraus machst, ist deine Sache. Es gibt auch viele Adventisten, die mit reinem Gewissen Kaffee und/oder Tee trinken.

      Ich persönlich bin auch sehr vorsichtig, was das Gesunde beim Früchte- oder Kräutertee betrifft. Denn nur weil kein Teein oder Koffein enthalten ist, garantiert nicht, dass der Tee auch von Spritzmittel und Umweltschäden verseucht ist. Dann ist es mit dem Gesund sein schon nicht mehr so weit her.

      Außerdem gilt für mich immer noch: Was nicht in der Bibel zu finden ist, ist für mich nicht bindend. Egal, wer es sagt oder gesagt hat. Wobei man natürlich nicht aßer Acht lassen darf, dass es gewisse Grundsätze in der Bibel gibt, die erweitert auf vieles angewandt werden können. So eine Auslegung kann aber wiederum nicht als biblilsch belegt verkauft werden.

      Auch Schokolade wird eine Suchtgefahr nachgesagt. Aber weil Ellen White sie nicht "verboten" hat, haben Adventisten kein Problem damit? Alles, im Übermaß genossen, ist ungesund. Aber nicht verboten. Der gesunde Menschenverstand hilft ausgeglichen zu bleiben.

      «Suchtverhalten assoziieren wir normalerweise mit Drogen oder Alkohol - aber auch Schokolade kann ähnliche psychologische und physiologische Reaktionen bei dafür anfälligen Menschen hervorrufen», erklärt die Suchtforscherin Kristen Bruinsma von der University of Arizona in Tucson. Auch bei Schokoholics gebe es beispielsweise das fast zwanghafte Verlangen nach dem Suchtmittel, das sich durch nichts anderes stillen lasse.»

      nationalgeographic.de/aktuelle…okolade-wirklich-suechtig

      Bleibe also cool, ausgeglichen und halte dich an das, was du (ehrlicher Weise) aus der Bibel erkennst. Es wäre sowieso falsch, wenn du etwas tust, weil es andere als "Wahrheit" verstehen, weitergeben, empfehlen oder gar verpflichten wollen.

      ***
    • Von Ellen Gould White oder auch den Adventisten lasse ich mir in meiner
      evangelischen Freiheit meinen Kaffeegenuss nicht verbieten, das wäre ja
      noch schöner!

      @Norbert Chmelar:

      :D :D :D

      Norbert,

      noch nie hörte ich von "evangelischer Freiheit" im Bezug auf Kaffeetrinken... :yeah:

      Aber ich stimme dir vollkommen zu, bei Kaffee hört der Spaß auf!!!

      Lass uns ihre Denkmäler und Tempel niederreißen und sie in Ketten in unsere Kerker werfen!!!

      :smiles: :smiles: :smiles:
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Wer (aller) verbietet Kaffee Und Tee -- - -

      Norbert Chmelar schrieb:

      Von Ellen Gould White oder auch den Adventisten lasse ich mir in meiner evangelischen Freiheit meinen Kaffeegenuss nicht verbieten, das wäre ja noch schöner!

      Bei einem Wahlkampf sagte einer Wahlkampfhelferin :. Nein bitter, kein Kaffee, bitte ein Cola, ich bin Mormonin" (die interpretiere nämlich eine "Prophetenaussage" heißes Getränk =Kaffee)

      Beim SCBL ( = Society of Biblical Literature) Kongress in der Wiener Uni 2007 standen unzählige Kaffeetassen herum, gratis zur Entnahme. Gut die Hälfte war gekennzeichnet als "decaff"

      Ich war 15 Jahre täglich in Spitälern mit Akutaufnahmen zu dann wieder ein gute Jahr in einem Schwerpunkt-Krankenhaus - in die alle kommt man ganz unvorbereitet hinein. Da hätte man mir - bei den Kaffeemengen, welche hier getrunken werden, wenigstens - einmal einen "Coffeinentzug" zuweise müssen - nix da !1

      Hagebuttentee ist wahrscheinlich harmlos. Aber der so gesunde Pfefferminztee? Und was allgemein die Nerven "stärkt" - sind simpel und einfach (pflanzliche) Betäubungsmittel. Der Niere wird beim Ausscheiden geholfen- durch Pflanzenstoffe, welche Harnleiter, Blase und Harnröhre reizen. Sehr gesund! Und so notwendig, weil sonst kommen Deine armen Nieren nicht zurecht!

      Ach ja, Petersilie hilft da genau so, in höheren Dosen dann als Aphrodisiakum, und noch höher dosiert als Abortivum. Wie singen die Kinder: Petersil und Suppenkraut wächst in unsrem Garten. Unser Lieschen ist die Braut, muss nicht lange warten...
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Den obigen Beitrag von Bobby68 finde ich mißverständlich, ich kann mir nicht helfen, der Beitrag kommt mir gewissermaßen halbwahr vor. Dazu ein paar koffeinfreie Anregungen:

      Genussmittel

      philoalexandrinus schrieb:

      Vorsicht ist geraten in der Kommunikation mit Amerikanern ! _ Als "tea" verstehen die )(meist) nur schwarzen/grünen Tee.

      Philalexandrinus wies darauf hin, dass "tea" im Amerikanischen eine etwas andere, eine speziellere Bedeutung habe wie das Wort "Tee" im Deutschen. Schon der Wortgebrauch, ob man also von einem Genussmittel oder einem Genussgift schreibt, ist eine persönliche Wertung; Gott selber hat in keinen chinesichen Teestrauch ein Schild mit der Aufschrift "Gift" gehängt.

      Spannend: Ein Zitat, das zeigt, dass andere Sprachen als die deutsche einen anderen Blick auf die hierzulande Genussmittel genannten Dinge nahelegen:

      Der Begriff Genußmittel ist ein spezifisch deutschsprachiger Begriff. Auf englisch entspricht ihm am ehesten die Sammelbezeichnung luxury food; auf französisch würde man von excitants oder stimulants sprechen. Jede der erwähnten Bezeichnungen stellt einen ganz bestimmten Aspekt der Genußmittel und ihres Konsums in den Vordergrund.
      Quelle: Thomas Hengartner, Christoph Maria Merki: Genussmittel. Ein kulturgeschichtliches Handbuch. 1999, S. 9. Zitiert laut dem Wikipedia-Artikel "Genussmittel" (Stand 3. Januar 2016)

      Der Wikipedia-Artikel verweist übrigens darauf, dass der Unterschied zwischen Genuß- und Nahrungsmittel weder wissenschaftlich noch juristisch definiert sei.


      Gift?
      Das vermutlich bekannteste Zitat des Paracelsius besagt, ob etwas für einen Menschen Gift sei, hänge davon ab, wieviel er davon zu sich genommen hat. Gerade beim Schwarztee darf man ja fragen, warum die englische Königin nicht schon lange tot ist, wenn sie sich doch vermutlich regelmäßig vergiftet. Und warum läßt es Ihre Majestät, die Königin von Engelland zu, daß sich abertausende ihrer Untertanen mit dem chinesischen Gift ins Elend saufen?!

      Auch die Perle schreibt:

      Nachtperle schrieb:

      Auch Schokolade wird eine Suchtgefahr nachgesagt. Aber weil Ellen White sie nicht "verboten" hat, haben Adventisten kein Problem damit? Alles, im Übermaß genossen, ist ungesund. Aber nicht verboten. Der gesunde Menschenverstand hilft ausgeglichen zu bleiben.

      Dem möchte ich hinzufügen, daß Zuckerverzehr vermutlich sehr viel schädlicher ist als Grüntee zu trinken. Oder: Warum muss man sich auf jedes Brot dick Butter schmieren oder sich mit Kuhmilch vollkippen, um gesund zu sein?


      Tee ist nicht einfach Koffein

      Nachtperle schrieb:

      Ich persönlich bin auch sehr vorsichtig, was das Gesunde beim Früchte- oder Kräutertee betrifft. Denn nur weil kein Teein oder Koffein enthalten ist, garantiert nicht, dass der Tee auch von Spritzmittel und Umweltschäden verseucht ist. Dann ist es mit dem Gesund sein schon nicht mehr so weit her.

      So wie die Abwesenheit von Koffein und Alkohol ein Getränk nicht einfach gesund macht, so ist auch Tee nicht wegen des Koffeins schon ungesund. Schwarzer und Gründer Tee enthalten ja mehr Inhaltsstoffe als das Koffein (auch Thein genannt). Beispielsweise schützt der Genuß von Grüntee vor Karies und sowohl Kaffee als auch Tee enthalten, so las ich, gesundheitsfördernde Antioxidanzien.


      Tee ist nicht gleich Tee

      Bobby68 schrieb:

      Das bezieht sich auf das Genussgift Teein, welches im Schwarztee vorkommt und genau wie Koffein auch süchtig machen kann. Grüntee ist dasselbe wie Schwarztee, auch Weisstee etc. Der Unterschied ist lediglich in der Verarbeitung des Produkts, die Teeblätter sind immer dieselben.

      Es stimmt, dass Schwarzer Tee, Grüntee und Weißer Tee aus Pflanzen der selben Gattung hergestellt werden. Daß es die selben Teeblätter wären, aus denen sie gemacht werden, stimmt aber nicht ganz, weil es verschiedene Unterarten gibt, verschiedene Anbaugebiete und verschiedene Selektionen der Blätter bei der Ernte. Das ist eine halbe Wissenschaft, und obwohl ich schon lange Teetrinker bin, könnte ich doch nicht vollständig und lückenlos erklären, was für Varianten es gibt.



      Im übrigen vermute ich, daß Roiboostee aggressiv macht; ich jedenfalls spüre deutlich eine gewisse Frustration, wenn mir jemand Roiboostee anbietet; und Frustration führt zu Depressionen oder Aggressionen, zu Selbstmord oder Revolution, wirkt also antisozial und brutalisiert.

      Bobby68 schrieb:

      Rotbusch ist eigentlich kein Tee und schmeckt auch mit Milch hervorragend.

      :kotz: Es gibt Leute, die vor nichts zurückschrecken. Wieviel Milch und Zucker muss man da hinein mischen, damit es schmeckt? Zugegeben: Irgendwie sind auch eine Warze und ein Vulkanausbruch hervorragend.

      "Rotbuschtee schmeckt hervorragend" kann eigentlich nur jemand schreiben, der nie einen guten Weißen Tee mit Rosenblüten und etwas Honig oder einen gut zubereiteten Pai Muh Tan getrunken hat.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Süchtig ? wie schrecklich !

      Bobby68 schrieb:

      auch süchtig machen kann


      Bitte definiere erstes "Süchtig" - Mein Großvater konnte nicht einschlafen, stand nicht ein Tellerchen mit frischen Apfelspalten auf dem Nachttisch.

      Ich habe vor sehr sehr sehr langer Zeit einen einzigen Coffeinsüchtigen erlebt : Den Gatten der Inhaberin des Otto - Kernstock -AHsuesin Mönickitrchen, sie Adventistin. Der bekam ohne Kaffe alle Zustände -Zittern, Schweißausbrüche, Unruhe - - - - also ein Entzugssyndrom.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Das ist jetzt keine wissenschaftliche Abhandlung.
      Ich kenne ein Ehepaar, die wie es im Norden üblich ist, sehr gerne und sehr viel Schwarztee trinken.
      Beide bekamen Parkinson. Da ich einen Bekannten habe, der in seinem Beruf in giftigen Dämpfen arbeitete und ebenfalls Parkinson bekam, las ich eine Menge über mögliche Ursachen von Parkinson. Dabei stieß ich auf eine Studie einer Universität( ich hab es leider nicht abgespeichert), die belegt, dass Parkinson von Pestiziden ausgelöst werden kann.
      China-Schwarztee-Pestizide.....
      Man kann alle Gesundheitsregeln einhalten und trotzdem krank werden. Man kann keine Gesundheitsregeln einhalten und bleibt gesund.....Beispiele von Ausnahmen gibt es viele....die Krankenhäuser sind voll....die Ernährungsratschläge in der heutigen Zeit unzählbar.Über Genetik und vererbte Schwachpunkte und Stress wurde früher nicht viel geswchrieben, die Begriffe gab es vielleicht noch gar nicht.
      Eines aber steht fest. Gott will uns nicht quälen, sondern vor Leid bewahren, oder? Ich wünsche mir auch die Kraft Gewohnheiten zu lassen, die schaden und andere anzunehmen, die gut tun.
    • Norbert Chmelar schrieb:

      Von Ellen Gould White oder auch den Adventisten lasse ich mir in meiner evangelischen Freiheit meinen Kaffeegenuss nicht verbieten, das wäre ja noch schöner!

      Wo steht in der Bibel, dass Kaffee und Tee verboten sei? In den 613 mosaischen Geboten lese ich davon nichts!

      @Norbert Chmelar, die Adventisten (anders, als andere Kirchen) achten auf den ganzen Meschen, als auf die Krone der Schöpfung und dem Tempel des HGes, die Gott gerne gesund an Körper, Geist und Seele haben möchte. Deshalb gab ER uns Richtlinien auch für ein gesundes Leben. ER muss in der Bibel nicht explizit Kaffee oder Tee verbieten, wenn Er sagt, Du wirst nicht töten, auch nicht langsam. Oder wenn wir aus Seinen Gesundheitsregeln bei den Israeliten eindeutig ein Prinzip erkennen, dass alles, was der Gesundheit schadet, für uns einfach weg zu lassen ist. Das sagen dir heute normale Ärzte oder Freunde, dazu brauchst du keine Adventisten oder EGW. Diese geben dir aber ein von Gott inspirierten, ganzheitlichen Gesundheitsplan - ein Lebensststil, der den GANZEN Menschen einbezieht. Das findest du bei keiner anderen Kirche oder kaum bei einem anderen Arzt oder Verein. Gott ist unser Schöpfer, nur ein Konstrukteur kann auch ganz genau wissen, was der Maschine schadet und was ihr gut tut, damit sie gut funktioniert. Für deine Gesundheit nutzt dir deine "evangeische Freiheit" recht wenig, denn die Gesndheit ist keine Frage der Religion, sondern der respektvollen Verantwortung gegenüber Gottes Schöpfung.


      .

    • Tee und Kaffee


      Auch der Genuß von Tee und Kaffee schadet dem Organismus. Tee ruft von einem gewissen Grade an Betäubung hervor. Er gelangt in den Blutkreislauf und schwächt die Körper- und Geisteskräfte. Tee wirkt nicht nur anregend, sondern auch erregend; er beschleunigt den Ablauf der Organfunktionen, zwingt sie zu unnatürlicher Tätigkeit und erweckt dadurch in dem Teetrinker den Eindruck, daß ihm ein großer Dienst erwiesen und Stärke verliehen wird. Doch das ist ein Irrtum. Tee greift die Nervenkraft an und schwächt sie in hohem Maße. Mattigkeit und Schwäche im entsprechenden Verhältnis zu der künstlichen Belebung, die der Tee hervorrief, sind die sich zeigenden Folgen, sobald seine Wirkung aufhört und die durch seinen Genuß verursachte gesteigerte Tätigkeit nachläßt. Wenn der Organismus bereits überanstrengt ist und der Ruhe bedarf, stachelt ihn der Genuß von Tee zur Verrichtung ungewohnter, außerordentlicher Tätigkeit an und verringert dadurch seine Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft. Seine Kräfte sind viel früher verausgabt als der Himmel will. Tee wirkt auf den Organismus wie Gift. Christen sollten ihn deshalb meiden. Die Wirkung des Kaffees ist in gewisser Hinsicht die gleiche wie die des Tees, aber die Auswirkung auf den Organismus ist noch schlimmer. Er regt an doch in dem gleichen Verhältnis, wie er über das normale Maß hinaus belebt, tritt danach Erschöpfung und völliges Abgespanntsein ein. Tee- und Kaffeetrinkern kann man es vom Gesicht ablesen, welchen Genüssen sie huldigen. Die Haut wird bleich und leblos. Von einer gesunden Farbe ist nichts mehr zu sehen. {Sch1 179.1; 1TT.196.1}

      Tee und Kaffee führen dem Körper keine Nährwerte zu. Die Erleichterung, die sie schaffen, erfolgt urplötzlich, noch bevor der Magen dazu kommt, sie zu verdauen. Diese Tatsache beweist, daß das, was die Verbraucher dieser Reizmittel Kraft nennen, nichts weiter ist als eine Aufpeitschung der Magennerven, die den Reiz an das Gehirn weitergeben. Dieses wiederum wird nur erregt, um eine gesteigerte Herztätigkeit hervorzurufen sowie dem gesamten Körper eine zeitlich begrenzte Auffrischung seiner Kräfte zu verleihen. Das alles ist nur trügerische Stärke; unser Befinden wäre besser, wenn wir darauf verzichteten. Tee und Kaffee geben keine natürliche Kraft. {Sch1 180.1; 1TT.197.1}

      Die weiteren Wirkungen des Teetrinkens sind Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Stuhlträgheit, Nervenzittern sowie viele andere Übel ... {Sch1 180.2; 1TT.197.2}

      Um das erhabene Wesen der Wahrheit, den Wert der Versöhnung und die ewigen Dinge recht schätzen und würdigen zu können, braucht ihr einen nüchternen, tatkräftigen Verstand. Wenn ihr einer falschen Lebensweise huldigt, euch ungesund ernährt und dadurch eure Geisteskräfte schwächt, laßt ihr der Erlösung und dem ewigen Leben nicht die Wertschätzung zukommen, die euch begeistert, ein Nachfolger Jesu Christi zu werden. Dann werdet ihr nicht jene ernsten, aufopfernden Anstrengungen zur völligen Übereinstimmung mit dem Willen Gottes machen können, die sein Wort fordert und die notwendig sind, um euch die Reife für das ewige Leben zu vermitteln. {Sch1 180.3; 1TT.197.3}


      EGW - Aus der Schatzkammer der Zeugnisse - Band 1 - 1975
      Kap. 36 "Fleischspeisen und Reizmittel"
      Tee und Kaffee


      .
    • Stofi schrieb:

      Die Haut wird bleich und leblos. Von einer gesunden Farbe ist nichts mehr zu sehen. {Sch1 179.1; 1TT.196.1}



      Die weiteren Wirkungen des Teetrinkens sind Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Herzklopfen, Stuhlträgheit, Nervenzittern sowie viele andere Übel ... {Sch1 180.2; 1TT.197.2}




      .
      Also erstmal, ich akzeptiere, bzw es geht mich überhaupt nichts an, daß Adventisten keinen Kaffee und keinen koffeinhaltigen Tee trinken.

      Aber das Zitierte stimmt einfach nicht.
      Ich trinke schon jahrzehntelang grünen Tee und auch Kaffee und zumindest was grünen Tee betrifft, größere Mengen.
      Ich leide an keinem von dir aufgeführten Symptomen.
      Außerdem wird grünem und weißem Tee so gut wie ausschließlich positive gesundheitliche Aspekte zugeschrieben. Viele auch durch Studien bewiesen.
      Das kannst auch du nicht abstreiten.
      Aus Glaubensgründen keinen Tee zu trinken, ist eine Sache und i.O.!
      Aber dem Tee negative gesundheitliche Aspekte (wider besseren Wissens) zuzuschreiben, ist eine andere Sache und nicht i.O.!

      .
    • Na ja, lassen wir doch mal die Kirche im Dorf!
      Jeder Spatz schreit heute Gesundheitslehr-und grundsätze vom Dach runter.....
      Das Außergewöhnliche ist das Gesamtkonzept der Adventbewegung vor mehr als 120 Jahren....als noch geschnürt und zur Ader gelassen wurde.
      Da ist eine Leitung Gottes ersichtlich.

      Aber ich finde wir Adventisten haben in diesem Bereich unsere Vorreiterrolle verspielt....das Konzept wurde nicht so umgesetzt wie es geplant gewesen wäre....ähnlich der perfekten Staatsanweisungen für die Israeliten, die auch nicht taten was sie hätten tun können, um ein gutes Beispiel für die anderen zu sein.
    • alles, was der Gesundheit schadet - - -

      [quote='Stofi','index.php?page=Thread&postID=80493#post80493, dass alles, was der Gesundheit schadet, für uns einfach weg zu lassen ist[/quote]


      Ja, Stoffi, aber wo ist die Gesundheitsschädigung bei schwarzem/grünem Tee oder Kaffee ? Oder Essig ? Zu lezterem gibt es die Begründung von EGW, dass der Spitzer Essig am Salat (leicht sauer) alles mögliche Böse im Magen ( extrem stark sauer) anrichtet; in Europa, vor allem in Deutschland nahm man das sehr gerne an, hat man doch in der "Naturheilkunde" Ragnar Bergs Säuren - Basen - Gleichgewicht hergenommen und so etwa behauptet, Essig bewirke Übersäuerung und Säuretod, , Zitronensaft hingegen sei ein Basenbildner und deshalb gesundheitserhaltend.


      Zudem : Man sehe sich die Lehren der Mormonen an - da gibt es eine Menge Vorschriften, welche uns so neiu nicht sein sollten.

      Oder : Besonders die Universität Halle war im 18 ( ! ) Jahrhundert pietistisch und in diesem Rahmen von einer speziellen "Gesundheitsmission" geprägt. - - -Das erste Reformhaus 1900 in Wuppertal, dem Brennopunkt der "Gemeinschaftschriten" - Methodisten, Baptisten, Darbyisten, erste Adventisten. Man hatte die "Lebensreform" auf das Banner gecshrieben, samt Ernährung (kein Gemüse von kunstgedüngten Feldern ! ), Wassertherapie, Reformkleidung - - -siehe dazu die Studie von Thomas Bürger. Die erste "moderne" Irrenanstalt gründete der PAstor Bodelschwingh in Beth El - - -

      Zu einer fundierten Krtik an "unserm" Gesundheitskonzept siehe www.spectrummagazine.org >> columns >> Hanz Gutierrez >>"Toward an Adventist Theology of Health" im dritten Teil dieser Serie wird das weitgehende Negieren der Psychosomatik - ein Begriff Heinroths aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts - ebenfalls diskutiert (Von wegen "Ganzheitlichkeit")
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Yppsi schrieb:

      Aber das Zitierte stimmt einfach nicht.
      Ich trinke schon jahrzehntelang grünen Tee und auch Kaffee und zumindest was grünen Tee betrifft, größere Mengen.
      Ich leide an keinem von dir aufgeführten Symptomen.
      Außerdem wird grünem und weißem Tee so gut wie ausschließlich positive gesundheitliche Aspekte zugeschrieben. Viele auch durch Studien bewiesen.
      Das kannst auch du nicht abstreiten. Aus Glaubensgründen keinen Tee zu trinken, ist eine Sache und i.O.! Aber dem Tee negative gesundheitliche Aspekte (wider besseren Wissens) zuzuschreiben, ist eine andere Sache und nicht i.O.!
      Es ist auch keiner, wie der andere. Ich kenne viele, eigentlich endlos viele Menschen, die mindestens ein, viele sogar alle Symptome haben. Was sog. wissenschaftliche Studien angeht, auch diese müssen, wie eine Statistik, mit Vorsicht genießen werden. Die Wissenschaft hat schon viel Gutes bei einem Produkt bewiesen, aber das "Böse" im Produkt verschwiegen. In solchen Fällen glaube ich einfach Gottes Inspiration mehr, als der menschlichen Wissenschaft, die heute etwas beweist, was morgen schon widerlegt wird.


      .


      .
    • Vorreiterrolle ?

      Pfingstrose schrieb:

      Das Außergewöhnliche ist das Gesamtkonzept der Adventbewegung vor mehr als 120 Jahren....als noch geschnürt und zur Ader gelassen wurde.



      Bitte, man lese einmal genau Doris Eugene Robinson : "The Story of Our Health Message" und zudem Ronald Numbers "Prophetess of Health", derzeit dritte Auflage (derzeit bei amazon erhältlich) Oder vergleiche mit Kneipp - von wegen Gesamtkonzept und Datum des Aufkommens..
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von philoalexandrinus ()