Frauenordination: abgelehnt durch die GK

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    • Frauenordination: abgelehnt durch die GK

      gestern hat sich die GK nun wieder für 5 Jahre gegen eine Frauenordination ausgesprochen.

      unter folgendem link kann man den APD- Bericht dazu lesen.

      apd.info/2015/07/09/adventisti…ein-zur-frauenordination/

      Die Entscheidung ist nun wieder vorerst gefallen, der schreiber des Textes hat eindeutig eine Meinung dazu die unterschwellig deutlich wird (in meinen Augen).
      Ich bin gespannt wie effektiv diese Entscheidung der Weltkirche in Deutschland (und wo anders) respektiert wird.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • RE: Frauenordination: abgelehnt durch die GK

      Baptist schrieb:

      gestern hat sich die GK nun wieder für 5 Jahre gegen eine Frauenordination ausgesprochen.

      unter folgendem link kann man den APD- Bericht dazu lesen.

      apd.info/2015/07/09/adventisti…ein-zur-frauenordination/

      Die Entscheidung ist nun wieder vorerst gefallen, der schreiber des Textes hat eindeutig eine Meinung dazu die unterschwellig deutlich wird (in meinen Augen).
      Ich bin gespannt wie effektiv diese Entscheidung der Weltkirche in Deutschland (und wo anders) respektiert wird.
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ghasel () aus folgendem Grund: Kampf mit Kamerad Computer

    • ... nein, ich wollte nicht bloß ein Zitat veröffentlichen, aber den Rest hat mal wieder das System verschluckt ...
      Ich befürchte, ich muss mal ernsthaft mit meinem Kameraden Computer reden, bin dann erst mal weg ;)

      Ghasel, mit lieben Grüßen
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Eigentlich finde ich die Entscheidung inhaltlich schade. Wenn es im kulturellen Kontext passt, dann sollten Frauen ordinierte Predigerinnen sein dürfen. Halt geographisch begrenzt, das müsste auch für die Frauen akzeptabel sein, finde ich.

      Trotzdem ist es eine demokratische Entscheidung der GK und damit eigentlich nicht anzuzweifeln. Wenn eine Mehrheit gegen einen Vorschlag ist, dann trage ich das als überzeugter Demokrat mit, auch wenn es gegen meine inhaltlich oben dargestellte Ansicht ist.

      Ich finde auch, dass mit dem Thema jetzt mal Schluß sein sollte. Es ist schon lästig, dass derzeit in der Adventgemeinde außer Homoehe und Frauenordination fast nichts mehr großflächig diskutiert wird. Alles hängt sich an diesen beiden (aus meiner Sicht wichtigen, aber nicht SUPERwichtigen) Themen auf.
    • tricky schrieb:

      ... Wenn es im kulturellen Kontext passt, dann sollten Frauen ordinierte Predigerinnen sein dürfen. Halt geographisch begrenzt, das müsste auch für die Frauen akzeptabel sein, finde ich.

      Trotzdem ist es eine demokratische Entscheidung der GK und damit eigentlich nicht anzuzweifeln. Wenn eine Mehrheit gegen einen Vorschlag ist, dann trage ich das als überzeugter Demokrat mit, auch wenn es gegen meine inhaltlich oben dargestellte Ansicht ist.
      ...
      Nun ja, wenn die Frauen in eurer Gemeinschaft mit sowas zufrieden sind, dann will ich mich nicht beschweren, denn das stünde mir als Nichtadventistin nicht zu.
      Aber mit Verlaub, das mit der 'Demokratie' ist so eine Sache, da stellt sich für mich doch die Frage, ob das 'Volk' tatsächlich zu 100% aus Männern besteht;
      irgendwie kommt mir das Ganze so vor, als ob Füchse in einem 'demokratischen Entscheid' über das Wohlergehen von Gänsen abstimmen sollten ...

      Ghasel, mit lieben Grüßen
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Ghasel schrieb:

      irgendwie kommt mir das Ganze so vor, als ob Füchse in einem 'demokratischen Entscheid' über das Wohlergehen von Gänsen abstimmen sollten ...
      Sollten also nur die Gänse (um in deiner Wortwahl zu bleiben) wahlberechtigt sein bei einem Thema, das die ganze Weltkirche betrifft?

      Wenn irgendwann nur mehr Frauen über frauenrelevante Themen entscheiden würden, und nur mehr Männer über männerrelevante Themen. Ist für mich eine eigenartige Vorstellung von Gemeinschaft.
    • tricky schrieb:

      Sollten also nur die Gänse (um in deiner Wortwahl zu bleiben) wahlberechtigt sein bei einem Thema, das die ganze Weltkirche betrifft?

      Wenn irgendwann nur mehr Frauen über frauenrelevante Themen entscheiden würden, und nur mehr Männer über männerrelevante Themen. Ist für mich eine eigenartige Vorstellung von Gemeinschaft.
      NO!
      Lies bitte noch einmal meinen Beitrag durch ...
      ich bin der Meinung, dass man von einer demokratischen Entscheidung einer Menschengemeinschaft nur dann sprechen kann, wenn sowohl Männer als auch Frauen gleichberechtigt ihre Stimme abgeben können. Ist das in eurem 'weltumfassenden Rat' der Fall gewesen?

      Ghasel, mit lieben Grüßen

      aber wie gesagt, wenn eure Frauen damit zufrieden sind, fühle ich mich nicht berufen, sie zu 'wecken', ich spreche nur für mich ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Ja, klar - alle Delegierten haben ein Stimmrecht. Es waren sowohl Frauen wie auch Männer als Delegierte anwesend und stimmberechtigt.

      Die Delegierten kommen aus allen Ländern und werden von dort in einem repräsentativen oder direkten Wahlverfahren aus/gewählt.


      Hier gibt es einen Link zu Zusammenfassungen von den Ereignissen bei der GK Konferenz:

      hopechannel.de/mediathek/serie/ml/adventisten-weltweit/

      Die ca. Halbstündigen Beiträge sind mit deutscher Übersetzung. Da bekommt man schon einen Einblick....Überblick würde ich nicht sagen :rolleyes:
    • Männerdemokratur

      tricky schrieb:

      Ja, klar - alle Delegierten haben ein Stimmrecht. Es waren sowohl Frauen wie auch Männer als Delegierte anwesend und stimmberechtigt.
      Der Anteil der Frauen unter den Delegierten betrug 17%., d.h. 83 % der Männer entscheiden über einem theologisch sehr kontrovers diskutiertes Thema das nur Frauen betrifft.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Haben wir vielleicht vergessen, das wir Gott für die richtige Entscheidung gebeten haben?
      Wir haben doch drum sicherlich gebeten das er uns, als Weltweite Gemeinde führt.
      Und jetzt kamm ein Ergebnis für viele unpassend. Da heisst es, das es an der zu kleinen Frauenquote liegt.
      kann nicht der Heilige Geist so wohl die Entscheidung der Männer und Frauen zur richtigen Entscheidung leiten?
      Daher, wenn wir für gebetet haben, ist der Männer und Frauenanteil egal.
      wir haben bestimmt nicht gebetet: Herr, mach du das viele Frauen dabei sein werden bei der Endscheidung.
      sondern viel mehr: Herr, wir haben ein Anliegen als Weltweite Gemeinde, leite du die Gedanken derer Leute die zur Endscheidung da sitzen. Du Herr weise uns und du solltest Endscheiden.

      Jetzt hat Gott endscheiden, und es passt vielen nicht.
    • conradi schrieb:

      tricky schrieb:

      Ja, klar - alle Delegierten haben ein Stimmrecht. Es waren sowohl Frauen wie auch Männer als Delegierte anwesend und stimmberechtigt.
      Der Anteil der Frauen unter den Delegierten betrug 17%., d.h. 83 % der Männer entscheiden über einem theologisch sehr kontrovers diskutiertes Thema das nur Frauen betrifft.

      Also, ich finde die Entscheidung auch problematisch, aber sie betrifft nicht "nur Frauen", sie betrifft die ganze Gemeinde!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Man muss sich eventuell entscheiden, ob man an die Quotenauslegung oder aber an eine bestimmte Bibelregelung glaubt.

      Wenn ich richtig gelesen habe, wurden die Delegierten frei gewählt; insofern repräsentieren sie -- nach den demokratischen Prinzipien -- auch 100% aller Frauen, von denen sie gewählt wurden. Die Demokratie kann nicht nach Lust und Laune mal so und mal anders definiert werden. Wenn man die Demokratie prinzipiell in Frage stellt, muss man das sagen, also zum Beispiel, wenn man für ein Diskriminierungssystem durch Quoten ist.

      Ich persönlich wäre zum Beispiel zum Schutze der Demokratie für eine Zwangsauflösung der SPD und eine Zerschlagung aller ihr organisatorisch verbundenen Institutionen. Möglichst mit einem Verbot auf Lebenszeit für alle derzeitigen SPD-Funktionäre, politisch tätig zu werden, bzw. dafür allen SPD-Mitgliedern für 15 Jahre das passive Wahlrecht abzuerkennen.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Andreas schrieb:

      Haben wir vielleicht vergessen, das wir Gott für die richtige Entscheidung gebeten haben?
      Wir haben doch drum sicherlich gebeten das er uns, als Weltweite Gemeinde führt.
      Und jetzt kamm ein Ergebnis für viele unpassend. Da heisst es, das es an der zu kleinen Frauenquote liegt.
      kann nicht der Heilige Geist so wohl die Entscheidung der Männer und Frauen zur richtigen Entscheidung leiten?
      Daher, wenn wir für gebetet haben, ist der Männer und Frauenanteil egal.
      wir haben bestimmt nicht gebetet: Herr, mach du das viele Frauen dabei sein werden bei der Endscheidung.
      sondern viel mehr: Herr, wir haben ein Anliegen als Weltweite Gemeinde, leite du die Gedanken derer Leute die zur Endscheidung da sitzen. Du Herr weise uns und du solltest Endscheiden.

      Jetzt hat Gott endscheiden, und es passt vielen nicht.


      Uiii

      Ich bin ja kein Adventist, abe ich bezweifle, dass die GK Gott ist...
      Solche Entscheide werden letzendlich immer vom Menschen entschieden. Oftmals kann Gott einem bei Entscheidungen helfen, aber der Entscheid wird letztendlich immer von Menschen gefällt und dieser kann auch falsch resp. nicht von Gott sein, weil eigene kulturelle Denkensmuster im Weg stehen. Ich kann das in dem Fall natürlich nicht beurteilen, aber ich würde mich hüten einen solchen Entscheid als Entscheid von Gott zu verkaufen.
      In jeder Glaubensgemeinschaft werden falsche Entscheide gefällt, weil sie von Menschen gemacht wurden. Aber darum geht es eben nicht, es ist am Schluss nur ein Detail und wer deswegen den Glauben wegwirft hat nicht verstanden warum es geht. Der Rahmen ist weniger wichtig als das Innere (das Herz)

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • So gesehen, waren auch alle endscheidungen der apostel in der bibel nur Menschenmeinung. Mit Glück, stimmte sie mit der Meinung Gottes überein.
      Der unterschied ist der, das durch viel Gebet und Studium, Gott das richtige zeigt. Er lenkt dann die Gedanken.
      und ausserdem weiss ich nicht, ob du weißt, wir die Generalkonferenz Vollversammlung bei uns funktioniert.
    • @Andreas:

      Wenn es Gottes Entscheidungen wären, müssten diese ja einstimmigsein, ich bezweifle aber dass dies so ist. Ich zweifle nicht daran, dass Gott Entscheidungen lenken kann, aber nur wenn man es schafft eigenen Ansichten über Bord zu werfen. Ob dies bei Entscheidungen wie Frauenordination jedem möglich ist, wage ich zu bezweifeln und deswegen würde ich solchen Entscheidungen nie als Gottes Entscheidungen verkaufen.
      Bei uns gab es auch Ansichten, die gelehrt wurde, die falsch waren und die man jetzt korrigiert hat. Ich bin sicher in jeder Glaubensgemeinschaft glaubt man Dinge, die nicht ganz richtig sind. Aber Gott schaut auf das Herz und nicht, ob wir 100% richtig geglaubt haben.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ich bin ja kein Adventist, abe ich bezweifle, dass die GK Gott ist...
      Solche Entscheide werden letzendlich immer vom Menschen entschieden. Oftmals kann Gott einem bei Entscheidungen helfen, aber der Entscheid wird letztendlich immer von Menschen gefällt und dieser kann auch falsch resp. nicht von Gott sein, weil eigene kulturelle Denkensmuster im Weg stehen. Ich kann das in dem Fall natürlich nicht beurteilen, aber ich würde mich hüten einen solchen Entscheid als Entscheid von Gott zu verkaufen.
      Ich möchte einwenden, dass wenn ich kein Vertrauen darauf habe, dass Gottes Geist die Entscheidungen meiner Kirche lenkt, ich dann wohl in der falschen Kirche bin.

      Wer hat überhaupt behauptet, dass die GK Gott ist? Warum so eine komische Frage?

      Bei der GK fallen die Entscheidungen unter Gebet um den hl. Geist. Der GK-Präsident hat alle Delegierten mehrfach aufgefordert um den Geist zu bitten. Und die Wortmeldungen der Befürworter (es kamen hauptsächlich Vertreter der Nordamerikanischen Division zu Wort) auf ANN nach der Abstimmung waren allesamt positiv, auch wenn sie die anders votiert haben.

      @DonDomi
      folgende Bibelstelle für dich:

      Apg. 15/35 Paulus aber und Barnabas verweilten in Antiochia und lehrten und verkündigten mit noch vielen anderen das Wort des Herrn. 15/36 Nach einigen Tagen aber sprach Paulus zu Barnabas: Laß uns nun zurückkehren und die Brüder besuchen in jeder Stadt, in der wir das Wort des Herrn verkündigt haben, [und sehen] wie es ihnen geht. 15/37 Barnabas aber wollte auch Johannes mit dem Beinamen Markus mitnehmen. 15/38 Paulus aber hielt es für richtig, den nicht mitzunehmen, der aus Pamphylien von ihnen gewichen und nicht mit ihnen gegangen war zu dem Werk. 15/39 Es entstand nun eine Erbitterung, so daß sie sich voneinander trennten und Barnabas den Markus mitnahm und nach Zypern segelte. 15/40 Paulus aber wählte sich Silas und zog aus, von den Brüdern der Gnade Gottes befohlen. 15/41 Er durchzog aber Syrien und Zilizien und befestigte die Gemeinden.

      Ich bezweifle, dass Paulus Gott ist...

      Ich bezweifle, dass Barnabas Gott ist...

      niemand würde solche Behauptungen aufstellen! Und bitte jetzt nicht anfangen von wegen: "Die GK ist nicht Paulus..." - ja, richtig, die GK ist die GK.

      Wenn ein NAK meint, dass der Stammapostel nicht unter Leitung des hl. Geistes steht, dann stimmt da ja auch was nicht. Ist nicht das Thema hier, aber ich nehme an, dass NAKs davon überzeugt sind, dass ihre Leitung unter Einfluß des hl. Geistes handelt. Und das ist auch völlig legitim. Wenden wir das gleiche Prinzip an STAs und ihre GK an, dann haben wir kein Problem mehr.


      Wer hatte Recht bei dem Streit zwischen Barnabas und Paulus?

      Niemand hatte Unrecht, darum geht es. Sie waren nicht einer Meinung und sind trotzdem FÜR den Herrn ihre Wege gegangen und der Herr hat sie gesegnet. Später (Bibelstelle such ich, wenn du willst) spricht sich Paulus positiv über Johannes Markus aus.
    • Parteienverbot und DIktaktur

      Daniels schrieb:

      Ich persönlich wäre zum Beispiel zum Schutze der Demokratie für eine Zwangsauflösung der SPD und eine Zerschlagung aller ihr organisatorisch verbundenen Institutionen. Möglichst mit einem Verbot auf Lebenszeit für alle derzeitigen SPD-Funktionäre, politisch tätig zu werden, bzw. dafür allen SPD-Mitgliedern für 15 Jahre das passive Wahlrecht abzuerkennen.
      Deine Vorschläge übertreffen gar noch die politischen Maßnahmen gegen Parteien im Jahr 1933 in Deutschland. Wenn politische Parteien die einem nicht passen, verboten werden, und deren Mitglieder gebrandmarkt werden, bleibt "das Gute geschützt", dann lässt es sich ganz einfach regieren und diktieren.
      mit lieben Grüßen
      conradi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von conradi ()

    • @Tricky

      Ich weiss nicht, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du nicht richtig gelesen hast. Ich habe nirgends angezweifelt, dass Entscheidungen euer GK von geleitet sind. Aber Andreas schreibt in Beitrag 10: "Gott hat entschieden". Und das stimmt einfach nicht. Die GK hat entschieden und keiner von uns weiss in wie weit die Abstimmenden der Stimme Gottes oder eigenen, vielleicht regionalen Vorstellungen gefolgt sind. Ich kenne als Nichtadventist Adventistische Gemeinden in Lateinamerika und in Afrika teilweise sehr gut. Und glaub mir, was da teilweise für Dogmen vorherrschen unterscheiden sich drastisch von dem, was man hier im Forum liest. Für solche Abgeordnete wird es z.B. unvorstellbar sein, dass eine Frau ordiniert wird. Weil die Kultur eine andere ist. Das heisst nicht, dass der aktuelle Entscheid falsch ist, aber wenn jemand solch starre Vorstellungen hat, wird es auch schwierig sein, auf den heiligen Geist zu hören und seine Ansichten hintenanzustellen und deswegen darf man durchaus bezweifeln, dass der aktuelle Entscheid eine Entscheid von Gott ist.

      Bei uns ist Frauenordination auch kein Thema, aber der Grund ist kein biblischer.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      Ich habe nirgends angezweifelt, dass Entscheidungen euer GK von geleitet sind. Aber Andreas schreibt in Beitrag 10: "Gott hat entschieden". Und das stimmt einfach nicht. Die GK hat entschieden und keiner von uns weiss in wie weit die Abstimmenden der Stimme Gottes oder eigenen, vielleicht regionalen Vorstellungen gefolgt sind.
      Ja, jetzt habe ich es auch so direkt gelesen bei Andreas. Entschuldige, das ist mir vorher nicht so drastisch aufgefallen. Für einen direkten Gottesentscheid gibt es auch in meinen Augen andere Kriterien.

      Ich frage mich ganz generell, ob man, wenn man seine Gemeinde als die Gemeinde Gottes sieht, solche Entscheidungen nicht doch als Gottes Willen erkennen kann?

      DonDomi schrieb:

      Für solche Abgeordnete wird es z.B. unvorstellbar sein, dass eine Frau ordiniert wird. Weil die Kultur eine andere ist. Das heisst nicht, dass der aktuelle Entscheid falsch ist, aber wenn jemand solch starre Vorstellungen hat, wird es auch schwierig sein, auf den heiligen Geist zu hören und seine Ansichten hintenanzustellen und deswegen darf man durchaus bezweifeln, dass der aktuelle Entscheid eine Entscheid von Gott ist.
      Sollte Gottes Geist hier nicht Möglichkeiten haben, auch den Abgeordneten, die eben kulturell andere Vorstellungen haben, die richtige Entscheidung nahezulegen.

      Daher neige ich mehr dazu diese Entscheidung als richtige Entscheidung für die Weltkirche für HEUTE einzuordnen als das Gremium als Ganzes zu verwerfen - in dem Sinne: Dort hat der hl. Geist keine Macht. Aber das ist meine persönliche Einstellung dazu.

      Sorry nochmal: Das "Gott hat entschieden" hab ich echt überlesen. Vielleicht wegen dem Tippfehler...wer weiß
    • Daniels schrieb:


      Ich persönlich wäre zum Beispiel zum Schutze der Demokratie für eine Zwangsauflösung der SPD und eine Zerschlagung aller ihr organisatorisch verbundenen Institutionen. Möglichst mit einem Verbot auf Lebenszeit für alle derzeitigen SPD-Funktionäre, politisch tätig zu werden, bzw. dafür allen SPD-Mitgliedern für 15 Jahre das passive Wahlrecht abzuerkennen.
      Mit welcher Begründung ? Oder ist das farbliche Ironie ?