Abtreibung

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    • Kommt der seelische Absturz- der ja häufig nach einer Abtreibung ist- nicht vielleicht auch daher, dass die Frau sich tief innen (unbewusst) vielleicht doch für eine Mörderin hält? Mal ganz ehrlich.

      Man kann das auf biologische, medizinische Fakten runter-reden; es sind ja tatsächlich nur ein paar Zellen, es spürt ja keiner was... (?)

      Aber das kommt im Empfinden einer Frau nicht an, glaube ich! Dieses eiserne Band, dass Gott zwischen einer Frau und ihrem Kind gesponnen hat, kann man nicht einfach trennen; egal, wie man es artikuliert.

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      @Philoalexandrinus:

      das sollte auch nur ein Beispiel sein.. ;)
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • Frauen, Mädchen - -

      Seele1986 schrieb:

      Ich meinte mit "Sexismus bei Frauen" eigentlich nicht Mädchen, sondern erwachsene Frauen, die ganz genau wissen, was sie tun.



      Da waren wir vor gut 15 Jahren für den Skiurlaub in einem Privatquartier. Die Hausfrau - Zimervermieterin beklagte sich über zwei Lehrerinnen, auch Zimmergäste, welche jede Nacht andere Mäner aus der Disko anschleppten. Und in den Sechzigerjahren, Radstädter Tauernpass, hat eine Gruppe etwa vierzigjähriger Wienerinnen - (gut verdienender Gatte zuhause, teure Ski, teures Outfit) - täglich in der Skischule bereits ab 10 h , wer wohl den Sigi , den Skilehrer, heute ins Bett nbekommen würde, ihre Angebote placiert.

      Der Mensch war niemals tugendhaft - - (Bert Brecht) - - nur sollen wir nicht meinen, flächendeckend eine klinisch reine Subkultur so mirnixdirnix annehmen zu können.
    • Mutter - Kind

      Seele1986 schrieb:

      Aber das kommt im Empfinden einer Frau nicht an,



      Das ist nun wisssenschaftlich wahrtscheinlich "weich", aber ich weiss von Frauen, welche - in stabiler Beziehung lebend - gesagt haben : Diese Nacht bin ich schwanger geworden, heute habe ich mein Kind empfangen - -
    • Sensibel genug um zu helfen ?

      Die Bibel redet nicht konkret von der Abtreibung. Sie ist auch kein Buch, das jede Sünde einzeln ausmalt. Was wir aber auch in der Bibel finden ist, dass Menschen in Notsituationen kommen können.

      1. Korinther 6,15 – Selbstverständlich, dass wir fragen, was zur Ehre Gottes ist. Wer wollte leugnen, dass die Aussicht auf ein (schwer) behindertes Kind eine enorme psychische Belastung ist für diejenige, die das Kind in sich trägt. "Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen ?" (Hiob 2,10).

      Als Nicht-Betroffener kann man sich bei diesem Thema natürlich sehr leicht äußern. Das ist keine Unterstellung gegen jemanden hier im Forum. Und darum geht es nicht.

      Die Grundfrage:
      Wie bemerken wir überhaupt, dass eine junge oder nicht mehr so ganz junge Frau in eine Notsituation kommt, in der sie der Hilfe anderer bedarf ? Dann zeigt sich, wie praktisch unserer Bruderliebe ist und inwiefern der eine Leib, der in den Augen Gottes eine untrennbare Einheit darstellt, auch praktisch so in sich verbunden ist, dass das eine Glied leidet, wenn ein anderes leidet...


      Gott steht Kindern als Zufluchtsstätte zur Verfügung. Gerade Kindern, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen, dass bezeuge ich aus persönlicher Erfahrung. Waren es nicht die Mütter, die mit ihren Kindern zu Jesus kamen ? Er hat sie nicht von sich gewiesen, sondern an- und aufgenommen. Wenn eine Frau zu Jesus gekommen wäre und gesagt hätte: "Meister! Was soll ich tun? Ich verzweifle an der Frage ob ich abtreiben sollte, was soll ich tun?" Hätte Jesus gleich "scharf-richtend" von Mord und Sünde gesprochen ? Nein, es geht nicht darum, jemanden "Honig um das Maul" zu schmieren, dass ist auch kein Argument. Nur in so vielen Dingen, sind Christen die letzte Anlaufstelle bei denen man sich Hilfe suchen mag - Nun, warum ist das wohl so ?

      Abtreibung mag Sünde sein. Dagegen möchte ich auch nichts sagen... Doch zunächst geht es mir mal darum, dass man in der richtigen Haltung jemandem begegnet, der gefallen ist.

      Man kann es von oben herab tun: „Mord! Sünde! Tötung!“

      Oder man kann es in einer Haltung der Demut tun, in dem Bewusstsein, dass man selbst nicht besser ist und dasselbe sündige Fleisch besitzt und in gleicher Weise fallen kann. Nehmen wir uns doch bitte Paulus zum Vorbild: „dem Herrn dienend mit aller Demut und mit Tränen. Wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so bringt ihr, einen solchen wieder zurecht im Geist der Sanftmut. - Das rät die Bibel. Es geht bei der Hilfe nicht darum, menschliche Überlegungen anzustellen. Natürlich ist es notwendig, das Wort Gottes auf die konkrete Situation anzuwenden. Dennoch: Von den Prinzipien des Wortes Gottes leiten lassen. Es gibt auch für jemanden, der abgetrieben hat, Vergebung.

      Gott nimmt jedes aufrichtige Bekenntnis an. Denn Er ist ein Gott der Vergebung: "Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann des Frevels seine Gedanken. Er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung."

      Elli59 schrieb:

      Wir können hier differenzieren. Manche Erkrankungen entstehen ohne zutun des Menschen und manche Erkrankungen sind hausgemacht. Ungeschützter Sex, kann nun mal einiges an Krankheiten auslösen. Das dann die Kinder diese Folgen tragen müssen ist sehr tragisch. Vielleicht lässt Gott einiges zu, damit der Mensch über sein Handeln und Tun mehr nachdenkt.
      Da wird ein Mädchen mit 14 schwanger… Tragisch genug. Und dann kommen die "Moralapostel" und sagen: "Du hast Dich selbst in dieses Chaos begeben! Deine Entscheidung! Schau, wie Du wieder raus kommst!

      Selbst wenn es wahr sein mag - Doch sollten die Eltern dann nicht auch Verantwortung (mit)übernehmen ? Der Fehler, die Sünde des „Kindes“ bleibt als Verantwortung dessen bestehen, der oder die sich hier versündigt hat. Keine Frage. Aber wir können uns leicht aus unserer Verantwortung rausreden.

      Es geht nicht darum, falsche Vorwürfe zu machen. Verantwortung für das Tun! Und gerade Mütter werden geradezu depressiv, wenn sie sehen, in welches Elend sich ihre Kinder hineinreiten können. Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist nötig.


      GLG

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von James Gabriel () aus folgendem Grund: Nachtrag des Zitats von Elli59

    • Seele1986 schrieb:

      Kommt der seelische Absturz- der ja häufig nach einer Abtreibung ist- nicht vielleicht auch daher, dass die Frau sich tief innen (unbewusst) vielleicht doch für eine Mörderin hält? Mal ganz ehrlich.

      Man kann das auf biologische, medizinische Fakten runter-reden; es sind ja tatsächlich nur ein paar Zellen, es spürt ja keiner was... (?)

      Aber das kommt im Empfinden einer Frau nicht an, glaube ich! Dieses eiserne Band, dass Gott zwischen einer Frau und ihrem Kind gesponnen hat, kann man nicht einfach trennen; egal, wie man es artikuliert.
      ...

      Vielleicht kommt das 'Empfinden der Frau' ja auch bloß aus dem Einfluss der alten gesellschaftlichen Traditionen?

      Ghasel, mit lieben Grüßen
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Vielleicht kommt das 'Empfinden der Frau' ja auch bloß aus dem Einfluss der alten gesellschaftlichen Traditionen?

      Dass sich mit dem Wissen um eine Schwangerschaft direkt eine emotionale Bindung zum ungeborenen Kind aufbaut soll gesellschaftliche Tradition sein? Interessant, sehe ich nicht so.

      Im Übrigen sind die meisten traditionellen Anbindungen ja in der Auflösung begriffen; wir "brauchen das ja alles nicht mehr".
      Es dürften immer weniger sein hierzulande, die sich durch traditionelle Argumente gängeln lassen, aber die innere Verwirrung existiert dennoch bzw. jetzt erst recht.

      Lg
      und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.
      (Psalm 23)
    • philoalexandrinus schrieb:

      Seite 2

      Gestatte eine terminologische Präzisierung : Nur aus Leben entsteht Leben, nein, es wird weitergegeben. Allen Lebens Ende ist der Tod.

      Einzig und allein dürfen wir nach dem Beginn des Lebens eines absolut einmaligen menschlichen Individuums fragen : Und das beginnt nun einmal mit der Verschmelzung einer Eizelle mit einer der unendlich vielen Samenzellen. Damit ist das Geschlecht, die Haarfarbe, die Augen der einen Großmutter, die Musikalität wie beim anderen Großonkel, die Art des Gestikulierens vom (vor der Geburt gefallenen!) Vater - - einmal gegeben
      Und wo ist das Leben bevor es weitergegeben wird ? Nicht auch in den Spermien die nicht zum Zug kommen , den Eizellen die abgestoßen werden ?
      Ist nicht die Verhütung alleine schon eine Form der Abtreibung ? Gott oder bei anderen die Natur richtet es so sein daß es Nachwuchs geben soll und der Mensch erdreistet sich da einfach einen Riegel vorzuschieben.

      Ich meine gehört zu haben daß das Vorspielen von bestimmter Musik während der Schwangerschaft auch die Musikalität des späteren Kindes mit beeinflußt.( Oder war das nur eine Theorie der gefürchteten chinesischen Drachenlady aus Hong Kong , wie hieß die gleich ? Tiger Mummy ? )
      Und daß es Auswirkungen hat wenn man mit seinem Baby im Bauch spricht und so Sachen.


      Die hohe Zahl von Abtreibungen in früheren Jahrhunderten mit Petersilie und Co . muß find ich nicht unbedingt heißen daß die damalige Dorfjugend gut aufgeklärt war.Ob das jetzt in der klassischen Grundschule ( bis 10 Jahre ) unbedingt schon sein muß kann man " sachlich " drüber streiten.Der Super 8 Film Biologie zu meiner Zeit 5. Klasse war aber meines Erachtens nicht ausreichend.Spermien die sich durch die Kleidung und die Luft verbreiten .. Hä ? Dann doch lieber genauer auf die Eingangssequenz von " Es war einmal der Mensch " achten .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schwertwal ()

    • Gegenüberstellung: Studien versus Erfahrung

      Seele1986 schrieb:

      Kommt der seelische Absturz- der ja häufig nach einer Abtreibung ist- nicht vielleicht auch daher, dass die Frau sich tief innen (unbewusst) vielleicht doch für eine Mörderin hält? Mal ganz ehrlich.
      Hallo Simon,
      es gibt eine Studie der "Academy Of Medical Royal Colleges" (UK) mit dem Titel "Systematic Review of Induced Abortion and Women’s Mental Health". Auch andere Studien - Ich möchte aber betonen, dass ich diesen Studien nur mit Vorbehalt Glauben schenken würde, die Studien wirken auf mich doch "polemisch".

      Ein etwas "unseriöser Eindruck", da in der Einleitung nicht sachlich aufgeklärt wird, sondern "gewettert" wird. Es heißt da: "Frauen leiden nach einem Abbruch nicht an einem „Post Abortion Syndrom“ – es ist unbestritten, dass einzelne Frauen Mühe haben den Abbruch zu verarbeiten. Der Abbruch ist aber in den seltensten Fällen die Ursache dieser psychischen Schwierigkeiten – das sogenannte PAS ist eine Erfindung religiös motivierter Aktivisten (???) und hat keine medizinische Grundlage."

      Diese besagt:

      Ein Schwangerschaftsabbruch hat keine Auswirkung auf psychische Probleme im späteren Leben. Für die psychische Gesundheit von Frauen macht es keinen Unterschied, ob sie eine Schwangerschaft abbrechen oder austragen. Das Risiko für psychische Probleme ist erhöht, wenn eine Schwangerschaft ungewollt ist. Bei einer ungewollten Schwangerschaft ist die Häufigkeit von psychischen Problemen unabhängig davon, ob diese abgebrochen oder ausgetragen wird. Das größte Risiko für psychische Probleme nach einem Abbruch haben Frauen, die bereits vor dem Abbruch psychische Schwierigkeiten hatten. Das Risiko für psychische Probleme nach einem Abbruch ist auch erhöht, bei Frauen mit einer grundsätzlich negativen Einstellung zu einem Abbruch, wenn sie von ihrem Partner zu einem Abbruch überredet wurden oder wenn zu diesem Zeitpunkt andere belastende Ereignisse passieren.

      Die American Psychological Association ist da seit 1989 der selbigen Meinung und wettert: "Es gibt kein "Post Abortion Syndrom" - Die wissenschaftlichen Erkenntnisse stimmen darin überein, dass der legale Abbruch einer Schwangerschaft im ersten Trimenon, für die meisten Frauen keine psychischen Risiken birgt. Wenn etwas ungewollt schwangere Frauen traumatisieren kann, dann ist es der Moralterror von religiösen Fanatikern und deren irreführende Propaganda."


      Hmm... Klingt für mich aber auch sehr stark nach Propaganda... :hechel: (BTW: Moralterror - Was für ein Schlagwort)


      Zur "Gegenüberstellung" möchte ich gerne eine Hebamme zu Wort kommen lassen, die sich vor allem auf die Konflikte nach Abtreibung spezialisiert hat.
      Sie spricht aus reichlicher Erfahrung und sagt etwas ganz anderes: "Psychische Folgen sind mit einer Zeitbombe zu vergleichen, die ein Eigenleben führen und irgendwann zur Explosion kommen. Bei vielen Frauen treten die Folgen direkt nach dem Eingriff auf, bei anderen oft erst nach Jahren. Nach Aussagen der Ärzte haben bei weitem die meisten Frauen (80 %) psychische Probleme. PAS ist weltweit wissenschaftlich erfasst, untersucht und der Öffentlichkeit vorgestellt."

      Die meisten Folgen, der "depressiven Verstimmung" zugerechnet sind: Selbstmordgedanken, Selbstvorwürfe, Trauer- und Verlustgefühle, erdrückendes Schuldbewußtsein, Absterben des Gefühlslebens (sogen. Roboterfeeling), starke Störungen des Selbstwertgefühls, Gefühl der Verlassenheit und der inneren Leere, des Verdammtseins hinsichtlich der Beziehung zu Gott, Angst während einer darauffolgenden Schwangerschaft, etc..."
      Quelle: www.schwangerschaftskonfliktberatung.info/imkonflikt/risiken-einer-abtreibung/seelische-folgen/index.html

      Hier ein paar Erfahrungsberichte von Frauen und Männer zum Nachlesen: schwangerschaftskonfliktberatu…be-abgetrieben/index.html

      Ich finde es sehr interessant, was da ein Mann in seinem Erfahrungsbericht sagt: "Eine richtige Beziehung, so ist es mir klargeworden, können wir nur führen, wenn unsere Beziehung eine hundertprozentige Grundlage hat, nämlich Gott und sein Wort - sprich, wenn wir uns beide zu Gott gewendet haben und verheiratet sind. Ich bin mir sicher, dass wir beide die Folgen der Abtreibung zu tragen haben, bin mir aber auch sicher, dass wenn wir beide unser Leben Gott übergeben, in Zukunft eine glückliche Familie werden können."


      Wie Du siehst, ist Deine Überlegung nicht unberechtigt.


      GLG

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Schwertwal schrieb:

      Dann doch lieber genauer auf die Eingangssequenz von " Es war einmal der Mensch " achten .
      Verzeihung , " Es war einmal das Leben " . Gab da mehrere solche Serien für Kinder die ähnlich klangen . ( youtube.com/watch?v=u-ya7sqnkF4 )

      Also mit der Aussage " das ist Mord " hab ich schon irgendwie Probleme egal ob mans direkt formuliert oder der Mutter nahelegt das selber zu erkennen.
      Ist das wirklich Mobbing wenn man dafür kritisiert wird ?
    • Seele1986 schrieb:


      Dass sich mit dem Wissen um eine Schwangerschaft direkt eine emotionale Bindung zum ungeborenen Kind aufbaut soll gesellschaftliche Tradition sein? Interessant, sehe ich nicht so. ...

      ... da habe ich mich wohl ungeschickt ausgedrückt, die 'Mutterliebe' wird natürlich bereits in den ersten Schwangerschaftsmonaten durch das Hormon Oxytoxin erzeugt, aber nach einer Abtreibung geht die Produktion dieses Hormons auch wieder zurück; in einer Gesellschaft jedoch, in der Abtreibung als verwerflich gilt, wurde eine Frau natürlich anders sozialisiert als in einer Gesellschaft, in der so etwas 'normal' ist, so ist es in Indien und China z.B. durchaus 'üblich', weibliche Föten abzutreiben, und ich denke, dass Untersuchungen zum Thema 'Women’s Mental Health' dort anders ausfallen werden als in Amerika oder Europa.

      Im Übrigen treten psychische Probleme gelegentlich auch nach 'erfolgreicher' Schwangerschaft auf: Nicht immer verläuft nämlich die Bindung zwischen Mutter und Kind störungsfrei. Mehr als jede zehnte Frau verfällt nach der Geburt eines Kindes in eine sogenannte postnatale Depression. Sie fühlt sich ständig erschöpft und innerlich leer, weint häufig, wird von Ängsten und Zwangsgedanken verfolgt oder denkt an Selbstmord. Sie leidet an Schuldgefühlen, keine "Bilderbuchmutter" zu sein, aber ihre Gefühle dem Kind gegenüber sind zwiespältig.

      Ansonsten bin ich der Meinung, dass eine Gesellschaft, die einer jungen Frau keine vernünftigen Alternativen zur Abtreibung bieten kann, nicht befugt ist, über die Entscheidung der Frau zu urteilen ...

      Ghasel, mit lieben Grüßen
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Ei, Sperma, Abgng befruchteter eier, Verhütung - - und so weiter.

      Schwertwal schrieb:

      Und wo ist das Leben bevor es weitergegeben wird ? Nicht auch in den Spermien die nicht zum Zug kommen , den Eizellen die abgestoßen werden ?
      Ist nicht die Verhütung alleine schon eine Form der Abtreibung ? Gott oder bei anderen die Natur richtet es so sein daß es Nachwuchs geben soll und der Mensch erdreistet sich da einfach einen Riegel vorzuschieben.


      Nach gängiger Definition fehlt Sperma und Eizelle ein element des Lebens : Die Fortpflnzung, die jede Hautzelle zusammenbringt.. Und dann gibt es noch die Abstossung des "Neuen Lebens", der befruchteten eizelle. Und dann knn man noch vorbringen, wie ds mit der einmaligkeit eineeiiger Zwillinge sei - -

      Vehütung ist ein anderer Problemkreis : Unsere Altvorderen haben darüpber nie gesprochen, der Blick auf die FaAmilien - etwa mit Kindern, geboren in den Dreissigerjahren - lassen annehmen, dass der coitus interruptus das Mittel der Wahl war - un dann gab es überraschend einen Spätling. Erst mit der "Pille" kam die Diskussion auf, dann auch bezüglich der (damaligen) Spirale als Frühabortivum.

      Und es möge mit Ernst weiterdiskutiert werden. Die "Durchschnittsfranzösin" musste zur Zeit der französischne Revolution 7. 6 (oder so) Kinder gebären, damit die Population gleichbleibt, um 1960 nur meht 2, 2.

      Man lese dazu einmal 1. Korinther 7, 1. - 5. Dieser kluge Rat des Paulus ist ohne Kontrazeption - undurchführbar. Aber "Pille", Spirale, Kondom - - - sind einanderes Kapitel.
      ("Salvation&Service" brachte einmal NUR - sie in höchsten Tönen lobend - die Zeitwahlmethode - - -das ist praktisch krasse Desinformation.

      Scherze am Rand Zeitwahlmethode = Päpstliches Roulette. Einzig vom Papst erlaubte Pille : Aus Schaumgummi, dukatengross - und die ganze Zeit zwischen den Knien festzuhalten.
    • philoalexandrinus schrieb:

      Scherze am Rand Zeitwahlmethode = Päpstliches Roulette. Einzig vom Papst erlaubte Pille : Aus Schaumgummi, dukatengross - und die ganze Zeit zwischen den Knien festzuhalten.
      :D Herrlich, "päpstliches Roulette" :thumbsup:

      Nun dazu fällt mir auch noch was ein, es mag kurios und erheiternd klingen, die Methode wird aber tatsächlich angewandt: Männer, halbnackt auf einer eigenartigen Stuhlkonstruktion. In der Sitzfläche ist ein Becken mit Wasser eingelassen, mit schaltbarem Tauchsieder und eingebautem Wärme-Regler... Thermische Verhütung.

      philoalexandrinus schrieb:

      Und es möge mit Ernst weiterdiskutiert werden.
      Dem schließe ich mich (nun wieder) an.


      GLG
    • gabriel87 schrieb:


      :D Herrlich, "päpstliches Roulette" :thumbsup:

      Nun dazu fällt mir auch noch was ein, es mag kurios und erheiternd klingen ...

      Tja, so entwickeln sich nun mal Diskussionen über 'Frauenthemen', wenn Männer mitreden ;)

      Ghasel, mit ausgesprochen lieben Grüßen an alle Männer ...
      Nicht alles, was gezählt werden kann, zählt (Einstein)
    • Ghasel schrieb:

      Tja, so entwickeln sich nun mal Diskussionen über 'Frauenthemen', wenn Männer mitreden
      :D

      Du hast uns Männern ja nicht mal Zeit gelassen, damit sich die Diskussion wirklich gut entwickeln kann. Noch bevor wir zum Thema "Golf" und "Autos" kamen, hast Du uns schon "durchschaut"...

      :sad: Schade, ich glaub' wir Männer sollten ein neues "Frauen-Thema" eröffnen...


      GLG
    • Nunja ein Argument der Gegner bei Abtreibung als auch der Verhütung ist doch aber das Gleiche nämlich daß man in die göttliche Fügung eingreift.

      Dieses fällt bei nichtreligiösen oder weniger religiösen Menschen naturgemäß dann komplett weg.Und wenn jemand die Familie plant , also erst mal was erleben will , rumreisen , sich beruflich entwickeln will , inwieweit ist es dann noch Fügung ?

      Also ich bin für Gleichberechtigung , Männer dürfen bei Frauenthemen mitreden und andersrum.
    • @Schwertwal:

      Über die Pille kann man durchaus streiten, ein Freund von mir hat daher Jahrelange Temperaturmessungen verhütet und es hat funktioniert.
      Klar glauben Christen, dass ein neues Leben "göttliche Fügung" ist. Trotzdem können wir immer noch selbst bestimmen, wann wir keine Kinder haben möchten. Gott bestimmt zwar, wann es Neues Leben gibt, aber wir bestimmen, wann wir kein Neues Leben wollen und dort greift die Verhütung an. Ob die Pille nun Mord ist oder nicht, steht auf einem andern Blatt, aber das ist ja auch nicht das einzige Verhütungsmitel das existiert.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Präzision bitte !

      DonDomi schrieb:

      Ob die Pille nun Mord ist oder nicht, steht auf einem andern Blatt, aber das ist ja auch nicht das einzige Verhütungsmitel das existiert.


      Die "Pille" ist ein Ovulationshemmer - der Eisprung wird vehindert, (ab) getötetwird da garnichts - und damit auch Libidospitze und zu diesem Zepunkt besondere "Attraktivität" gekappt . Die Pille danach is ein Frühabotivum, von der konservativen Seite der Politik (der Praktische Arzt und Parlamentsabgeordnete Dr. Rasinger) bis vor kurzem heftig bekämpft.

      Bitte Gynäkologen her, das letzte Zitat / Bekenntnis der o, Univ. Prof. em. Marianne Springer - Kremser in einem Plenumsvortrag ist zu lange, um es hier sinnvol zu zitieren.

      Was hier auch zu dsikutieren wäre : Tubenligatur oder Ligatutr des Samenstranges - (allermeist) irreversible Eingriffe, dies mit Rücksicht auf 1. Korinther 3 und 6. Diese iengriffe waren zudem bis vor ein paar Jahrzehnten hier strafrechtlich gefasste Delikte !
    • wer misst die Temperatur bei wem ?

      DonDomi schrieb:

      ein Freund von mir hat daher Jahrelange Temperaturmessungen verhütet und es hat funktioniert.



      ER hat Temperaturmessung - - - ? Zudem müssen die beiden ein sehr geregeltes Leben - keine Dienstreisen, keine >Nachtdienste , keinekeinekeine - - als Notwendigkeiten gehnbt haben und zudem etwas zwanghaft sein : ein Gynäkologe hatte mir einmal ein paar "Testfragen" aus dem alltag genannt, aus denen man den Erfolg der Temperaturmessmethiode vorausschätze kann ("Fragen ISe die Faru, wir regelmässig sie sic die Zähne putzt - - " "Ob ein Brief sofort beantwortet wird - - "))
    • @Philoalexandrinus

      Das mit der Pille habe ich so geschieben, weil ich selbst nicht so genau weiss, wie die funktioniert, aber wenn sie den Eisprung verhindert kann es sicherlich kein Mord sein.
      Dann zu dem mit der Temperaturmessung: Ich weiss jetzt nicht, ob die Frau meines Freundes jeden Tag die Temperatur gemessen hat, ich kann es mir aber durchaus vorstellen. Ob das zwanghaft ist, wage ich zu bezweifeln, es ist dann halt etwas wie Zähneputzen, auf alle Fälle, haben die das mehrere Jahre erfolgreich praktiziert. Heute haben sie 2 geplante und gewollte Kinder und verhüten immer noch mit dieser Methode.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Zwanghaft ?

      DonDomi schrieb:

      Ob das zwanghaft ist


      Na ja, so ein bisserl; das ist so wie mitder medikamenteneinnahme - von wegen "Patienten - Compliance". ich fühle mich wohl, auch ein- oder zweiml- - fünf gerde sein zu lassen. DA ich kein Diabetiker bin, komme ich damit schon durch `s Leben.