Können wir sündlos leben?

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    • Stofi schrieb:

      Kannst Du, bitte, sagen, woraus Du diese Aussage (Behauptung) entnimmst? Danke!
      Bitteschön, Offenb.22,
      10 Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe!
      11 Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.
      12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie sein Werk ist.
    • Pfingstrosen schrieb:

      Welche Stimme werdet ihr als die Stimme Gottes akzeptieren? Welcher Macht hat es der Herr vorbehalten, eure Fehler zu korrigieren und euch euren Zustand zu zeigen, wie er ist? Welche Macht wirkt in der Gemeinde? Wenn ihr euch weigert zu glauben, bis jeder Schatten der Ungewißheit und jede Möglichkeit des Zweifels beseitigt ist, werdet ihr niemals glauben. Der Zweifel, der vollkommene Erkenntnis begehrt, wird sich niemals zum Glauben wandeln. Der Glaube fußt auf dem Zeugnis, nicht auf dem Beweis. Der Herr fordert uns auf, der Stimme der Pflicht zu gehorchen, wenn andere Stimmen um uns her uns drängen, einen entgegengesetzten Weg einzuschlagen. Es erfordert ernste Wachsamkeit von uns, die Stimme, die von Gott kommt, zu erkennen. Wir müssen unserer Neigung widerstehen, sie zu bekämpfen, und der Stimme unseres Gewissens ohne Wenn und Aber oder Kompromisse gehorchen, damit der Einfluß unserer Neigungen aufhört und nicht unseren Willen und unsere Triebe beherrscht. {FG1 28.1}


      Falsch?Zu hart für unsere Zeit?
      Man muss den Text zweimal lesen, um irgendwie durchzusteigen. Die Worte sind harte Worte...Über die Liebe die den Menschen zurückführt, erneuert und auferbaut, schreibt sie nicht.

      Ihre Wortwahl ist eine, die ich so nicht in der Schrift finde.
      Woher der Glaube kommt - so würde ich es beschreiben - der zum freiwilligen Gehorsam führt, erklärt uns die Bibel besser, ohne Druck und ohne die Wörter, "müssen, niemals, ohne wenn und aber..ohne Kompromisse..
      Ja, Zweifel würde automatisch zum Unglauben führen.Was Zweifeln aus ihrer Sicht bedeutet, versteht man nicht wirklich. Es wirkt so, als dürfte kein Mensch in einer Gemeinschaft einen Einspruch erheben.

      Erklärt die Bibel doch viel besser die Folgen der Sünde und des Gehorsams.Sie erklärt es aber verständlicher, obwohl sie aus einer ganz anderen Zeit und Kultur stammt.

      Tut Buße und kehrt um. Wäre schön wenn sie einen Weg beschrieben hätte ,wie durch den Heiligen Geist , eine Gemeinschaft wieder zu Gott finden kann.Steht alles in der Bibel, klar und verständlich.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Ich habe hier das Wort "niemals" eingegeben

      In der ganzen Bibel finden wir dieses Wort nicht im Zusammenhang, wie EGW das immer wieder benutzte

      Suchergebnisse für: niemals

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Die Worte sind harte Worte...Über die Liebe die den Menschen zurückführt, erneuert und auferbaut, schreibt sie nicht.
      Nein, das stimmt so nicht. Aber soweit ich sie gelesen habe und verstehe,kritisiert sie die mangelnde Hingabe, an Gott und seine Pläne für uns. Sie beschreibt, was uns davon aufhält uns ganz Gott unter zu ordnen, der ja unsere ganze Zeit und Aufmerksamkeit verdient ( siehe das erste Gebot).
      Dann sind wir in der echten Liebe und die unterscheidet sich schließlich von "positivem Denken", weil sie gegen den Widerstand einer ungläubigen Welt Bestand haben wird.

      @Elli59, du hast selbst geschrieben, dass du so emotional geworden bist, weil du das Gefühl hattest, dass dich sonst keiner wahr nimmt oder antwortet....das sind jetzt meine Worte....
      Wie muss es einer EGW gegangen sein, wenn sie Visionen aus Gottes Welt bekommt und um sie herum die Menschen sich mit totalen Unwichtigkeiten zerstreuen, anstatt die Zeit zu nutzen.

      Ungewöhnlich viele Worte hat sie wieder und wieder so formuliert, um die Leute zu erreichen. Ich staune manchmal wie das einem Menschen ohne großartiger Schulbildung so möglich war.
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Elli59 schrieb:

      Ja, Zweifel würde automatisch zum Unglauben führen.Was Zweifeln aus ihrer Sicht bedeutet, versteht man nicht wirklich. Es wirkt so, als dürfte kein Mensch in einer Gemeinschaft einen Einspruch erheben.
      Wohin es führt zeigt die Bibel an Adam und Eva.

      Wenn Zweifel mit Ungehorsam verbunden ist,ist es Trennung von Gott.

      Wer sich über Regeln hinwegsetzt, zerstört Gemeinschaft!

      Alles zu Prüfen und das Gute zu tun/behalten ist etwas anderes.

      Sie hat ja in Ihrer Zeit erlebt wohin,andere Meinung führt. Menschliche Gesellschaft ist immer im Wandel.

      Wenn es an Liebe und dem Sinn der Einheit geschieht,kann vielfalt gut Existieren.

      Wenn es aus Eigensucht entsteht,wird es immer zu Diktatur führen!

      Gerade bei uns Adventisten wid in der "Sabbatschule" manchmal hart gestritten.

      Das hällt aber die Liebe aus.

      Also das kann sie nicht gemeint haben.
    • @Pfingsrosen,
      warum gehst du nicht auf das Wort "niemals" ein. EGW benützt dieses Wort sehr oft, das nur dreimal in der ganzen Bibel steht.

      Merkst du nicht, was solche Wörter (auch andere) bewirken.?
      Die gute Nachricht ist eben, dass es für uns kein "Niemals" gibt.

      Pfingstrosen schrieb:

      Wie muss es einer EGW gegangen sein, wenn sie Visionen aus Gottes Welt bekommt und um sie herum die Menschen sich mit totalen Unwichtigkeiten zerstreuen, anstatt die Zeit zu nutze
      Tut mir leid, meinen Glauben auf eine Vision eines Menschen aufzubauen, find ich aus meiner Sicht nicht in Ordnung.
      Ich habe in der Psychiatrie viele Visionen, auch religiöse, mitbekommen. Für diese Art der Fremdwahrnehmung habe ich mich immer besonders interessiert und auch intensiv beobachtet. Was soll ich sagen...der Geist kam nicht von Gott.
      Ich möchte keineswegs behaupten, dass sie an Schizophrenie litt, nein, sehr vieles spricht dagegen.Hier bin ich mir sicher!
      Tut mir leid, wenn ich höre, dass jemand eine Version von Gott hat, die ich glauben muss/ sollte...muss ich schmunzeln.

      Pfingstrosen schrieb:

      Ungewöhnlich viele Worte hat sie wieder und wieder so formuliert, um die Leute zu erreichen. Ich staune manchmal wie das einem Menschen ohne großartiger Schulbildung so möglich war.
      Meines Wissens, haben ihre Sekretärinnen geschrieben, sie war die Lektorin.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Elli59

      Ich kann dir schon sagen, warum ich auf dieses Wort nicht eingehe. Für mich ist das nicht relevant.
      Außerdem hole ich es nicht aus dem Text ohne Zusammenhang heraus, warum sollte ich. Es stimmt ja was sie schreibt.
      Ein Mensch der zweifelt wird es schwer haben Erfahrungen zu machen, weil er sich mit seiner Haltung dem Wirken Gottes innerlich verschließt.
      Selbst einem gläubigen Menschen steht der Zweifel im Weg. Davon spricht die Bibel deutlich. Kann man nachlesen.
      Suche nach "Zweifel" - Lutherbibel 2017 :: BibleServer Mobile


      Elli59 schrieb:

      Tut mir leid, meinen Glauben auf eine Vision eines Menschen aufzubauen, find ich aus meiner Sicht nicht in Ordnung.
      Darum geht es , meiner Meinung nach , nicht. EGW musste aus ihrer Erfahrung oder dem Zeugnis, das Gott ihr gab....heraus handeln.
      Entgegen ihrer eigenen Zweifel oder Neigungen. Sie fand das sicher nicht prickelnd angefeindet zu werden.
      So gesehen beschreibt sie in dem oben genannten Text ihre eigene Erfahrung, dass man entgegen seiner gefühle und Neigungen handeln muss. Also manchml jedenfalls.

      Das kann ich aus meinem Leben auch bestätigen.
      Manchmal ist ein Hören auf Gott ja wirklich ganz entgegen der eigenen momentanen Befindlichkeiten.

      Wie gesagt, EGW hat zu ihrer Zeit zum Wachsen einer Gemeinschaft beigetragen.

      Elli59 schrieb:

      Meines Wissens, haben ihre Sekretärinnen geschrieben, sie war die Lektorin.

      LG
      Das stimmt so sicher nicht.

      Aber ich bin nicht berufen hier ein Verteidiger von EGW zu sein.
      Ich schätze was sie schrieb und lese gerne auch hart formulierte Kritik....
      inzwischen störe ich mich nicht mehr daran, dass es nicht der Sprache unsrer Zeit entspricht.
      Der Inhalt muss eben differenziert gesehen werden, an wen und zu welcher Entwicklung der Gemeinschaft sie Stellung nahm....oder ob es allgemein ein Kommentar ist.


      Elli59 schrieb:

      Tut mir leid, wenn ich höre, dass jemand eine Version von Gott hat, die ich glauben muss/ sollte...muss ich schmunzeln.
      ?
      Wer so verbunden mit Gott ist, wie gerade EGW die Menschen , speziell die gläubigen Menschen, ermutigt zu sein,
      der braucht auch keine Visionen von anderen,
      dem schenkt Gott persönlich Erfahrungen, Träume, Visionen und Weisheit,
      so wie er es verheißen hat, oder?
      Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
    • Norbert Chmelar schrieb:

      In der neuen Luther-Bibel 2017 kommt das Wort " n i e m a l s " 47 mal vor! ----> siehe:
      Gut, dass du nachgeschaut hast. Meine Übersetzung war Luther 1912.
      Je nach Übersetzung, wird eine andere Zahl angegeben.
      Auch 47 mal, ist auf die gesamte Bibel bezogen sehr wenig.

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)