Zitate - Thread

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    • „Exegese“ heißt ja nicht, sich über einen Text seine eigenen (etwa im Bibelkreis demokratisch ermittelten) Gedanken zu machen, sondern genau auf den Text hinzuhören und ihn ausreden zu lassen und falls möglich auch „wie ein Jünger“ nach oben zu hören, was der Geist Gottes, der bei den Schreibern der Texte mitwirkte, einem dazu sagt, und erst dann, wie es im ersten Psalm heißt, darüber „nachsinnen bei Tag und Nacht“.
      Quelle: Reiner-Friedemann Edel: „Das Neue Testament“, Oekumenischer Verlag Dr. R.-F. Edel, Lüdenscheid 2012, ISBN 978-3-87598-663-1, Seite 3, aus den „Vorbemerkungen“
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Von der Freundschaft ( Meine liebsten Zitate von dem Dichter..)

      "Euer Freund ist die Antwort auf eure Nöte.

      Er ist das Feld, das ihr mit Liebe besät und mit Dankbarkeit erntet.

      Und er ist euer Tisch und euer Herd.

      Denn ihr kommt zu ihm mit euerem Hunger, und ihr sucht euren Frieden bei ihm.

      Wenn euer Freund frei heraus spricht, fürchtet ihr weder das "NEIN" in euren Gedanken, noch haltet ihr mit dem "JA" zurück.

      Und wenn er schweigt, hört euer Herz nicht auf, dem seinen zu lauschen;

      Denn in der Freundschaft werden alle Gedanken, alle Wünsche alle Erwartungen ohne Worte geboren und geteilt,

      mit Freude, die keinen Beifall braucht."

      Khalil Gibran (1883-1931), eigentlich Djubran Chalil, christlich-libanesischer Dichter, Philosoph und Maler



      Lieben Gruß

      Ines
    • Von der Liebe

      "Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.

      Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie und mit lauter Stimme sagte er: Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil. Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann. Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstet. Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich. So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich. So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen, und die zartesten Zweige liebkost, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit.

      Wie Korngarben sammelt sie dich um sich. Sie drischt dich, um dich nackt zu machen. Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien. Sie mahlt dich, bis du weiß bist. Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist. Und dann weiht sie dich ihrem heiligen Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl. All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du alle Geheimnisse deines Herzens kennen lernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.

      Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.

      In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen. Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen, denn die Liebe genügt der Liebe. Und glaube nicht du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf. Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen. Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen: Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie der Nacht singt. Den Schmerz all zu vieler Zärtlichkeit zu kennen. Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein, und willig und freudig zu bluten. Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dank zu sagen.

      Zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen. Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren, und dann einzuschlafen mit

      einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen."

      KHALIL GIBRAN (Quelle: << Der Prophet>>)



      Liebe Grüsse

      Ines
    • Alan Watts - Über "dummes Zeug"

      Obwohl wir mit einer Hand das Ego kultivieren, drücken wir es mit der anderen Hand zu Boden. Von Generation zu Generation treiben wir unseren Kindern “dummes Zeug” aus und lehren sie zu sehen wo “ihr Platz” ist, und wie man als "kleines Ich" unter vielen anderen "kleinen Ich's" sich mit der angemessenen Bescheidenheit zu verhalten hat, wie man zu denken und zu fühlen hat.
    • Von Unterdrückern und Unterdrückten

      "Ich wusste ganz klar, dass der Unterdrücker ebenso frei sein muss wie der Unterdrückte. Ein Mensch, der einen anderen Menschen seiner Freiheit beraubt ist Gefangener seines Hasses, er ist eingesperrt hinter den Gittern seiner Vorurteile und seiner Engstirnigkeit. (... ) Als ich die Türen des Gefängnisses durchschritt, war dies meine Mission: zugleich den Unterdrückten und den Unterdrücker befreien." - Mandela in seiner Autobiographie
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Als ich einmal im KZ Buchenwald war, sagte mir ein ehemaliger Häftling, der die Besucher dort herumführt, dort seien auch Chilenen inhaftiert gewesen. Das hat mich schon immer interessiert, weil es mir darum geht, die Möglichkeit einer gemeinsamen Sprache zwischen Kulturen zu etablieren, auf Gefühlsebene einen Kontakt zu etablieren. Wir versuchen heute, Kontakt zu anderen Sternen herzustellen, und wir sind nicht einmal in der Lage, uns hier untereinander zu verstehen. Das ist grotesk. Da versuche ich, mit meiner Literatur anzusetzen, Literatur bewegt nicht viel, aber wenigstens etwas.
      Quelle: Omar Saavedra Santis 1993 in einem Interview. Saavedra Santis ist ein chilenischer Schriftsteller, der seit 1974 in der DDR lebte und Wikipedia zufolge seit 2009 wieder in Chile.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Dank der Perfekten Maschinen war alles perferkt. Man musste nur auf einen Knopf drücken, um den perfekten Moment zu erleben, den perfekten Nachtisch zu essen, den perfekten Freund zu haben ...
      Zum Erfüllen der Wünsche brauchte keiner mehr die Sternschnuppen. So kam es, dass die Bewohner des Windmühlentals aufhörten zu wünschen.

      Das Dorf vergaß sogar die alten Mühlen und den Wind, der sie drehte. Und so hörte der Wind eines Morgens auf zu blasen. Die Bewohner des Tals bemerkten seine Abwesenheit nicht einmal: Sie hatten ja nur Augen für die Perfekten Maschinen.
      Quelle: Noelia Blanco: "Im Garten der Pusteblumen"
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Da fragte ihn Pilatus: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.


      Jesus Christus, Joh 18,37
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)

    • Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint.
      Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre.
      Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.


      Unbekannt

      Quelle: Jüdische Inschrift im Warschauer Ghetto
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Schwarze Pädagogik

      Wenn es vor allem darum geht, Kinder so zu erziehen, daß sie nicht merken, was man ihnen zufügt, was man ihnen nimmt, was sie dabei verlieren, wer sie sonst gewesen wären und wer sie überhaupt sind, und wenn diese Erziehung früh genug einsetzt, wird der Erwachsene später den Willen des anderen, ungeachtet seiner Intelligenz, als den eigenen erleben. Wie kann er wissen, daß sein eigener Wille gebrochen wurde, da er ihn nie erfahren durfte? Und doch wird er daran erkranken können.
      Quelle: Alice Miller: "Am Anfang war Erziehung", S. 29
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Der Böse - -

      Ein bisserl locker .

      Die Tiefe einer Frau erfasst man bald, aber bis man an ihre Oberfläche kommt ! (Karl Kraus 1874 - 1936) Der Mann konnte natürlich nie in Sommerhitze mit unserer U - Bahn gefahren sein !

      Früher sagte man : Ich zieh`mich an und gehe in die Stadt." Heute passt nur mehr :" Ich gehe in die Stadt und zieh`mich aus". (Das ist von mir)
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel?
      Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?
      ER aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.
      (Gen 4,9.10)
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)

    • 'Die Dunkelheit kann die Dunkelheit nicht vertreiben. Nur das Licht kann das.
      Der Hass kann den Hass nicht überwinden. Nur die Liebe vermag das.'

      – Martin Luther King
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)