Ben Carson for President of the USA

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    • philoalexandrinus schrieb:

      Gerade jetzt kursieren zwei tragische Fälle in den Bolgs :

      ine Zweiundzwnzigjährige, auf einer unsere Schulen in den USA, wird nächtens von einem LKW niedergestossen. SHT, Ambuanz, Intensivstation. Nach zwei Tagen ist ihr Leiden vorbe - und die Eltern stehen vor dem Bankrott. Wegen der Rettungs- und Spitalskosten. Spenden erbeten.

      Ein ebenfalls etwa Zweiundzwanzigjähriger, Sohn eines Missionsehepaares auf den Philipinen, erkrankt an einer Vergiftung ( ? ),eher an einer ubekannten Infektionskrankheit. Hohes Fieber, vom peripheen Inselspital mit Ambulanzjet in ein Groskrankenhaus. Intensivstation. Er stirbt. Die Eltern stehen vor dem Bankrott. Spendenaufruf - -

      DAs so nebenbei.



      Es ist für mich komplett unverständlich wie Carson gerade hier die Seite der Starken gegen die Schwachen vertreten kann.
      Evtl. sollte man ihm das offen zur Diskussion hinstellen in einem Interview.
      Sollte das dann klar so sein wäre eine Unterstützung von Carson ein Nogo (meine Meinung).

      Traurige USA die sogar das minimalste Gute was Obama gemacht hat nicht will,bzw. schade wegen den Republikanern.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Qulifikationen

      dschohnny schrieb:

      Charakterstärke, Autorität, analytisches Denken, Geduld, Überzeugungskraft, Führungsstärke und Organistionstalent zu den Eigenschaften, die ein Politiker in hoher Position besitzen sollte, der berufliche Hintergrund ist für mich eher sekundär



      Da stime ich zu : Nur gibt es dazu noch eine Mwenge zu lernen dazu braucht es Leute, welche einen einführen, leiten, im networking helfen - - insbesondere bei der Präsidialdemokratie, welche die USA haben.

      Wei einer, er vom Operationstisch oder von der Tischlerwerkstatt oder vom Philosophenlehrstuhl in Harvard kommt, wen erm er das Pentagon anvertrauen, wem die Finanzen, wem irtschaft, wem Soziales anvertrauen kann ? Wie er was einbringt und durchbringt ?

      Ich würde einem Neurochirurgen mit zuletzt 400 Operationen pro Jahr - wie man hört - nicht einmal die Verwaltung meines Dreifamilienhauses anvertrauen. Oder : Ein Gourmet muss noc lange klein Haubenlokal erfolgreich führen können.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • die bösen Politiker

      DonDomi schrieb:

      die man machen muss. Aber was ist mit Nächstenlieben, Barmherzigkeit, Hifsbereitschaft etc. Irgendwie bezweifle ich, dass man diese Dinge mit gutem Gewissen auf einen Nenner bringen kann.
      Das ist der übliche klassische Pauschalverdacht gegenüber Politik, vor allem in Adventgemeinden. Und natürlich will man sich mit solchen weltlichen Dingen nicht "schmutzig" machen, aber Religionsfreiheit, legistische Anerkennung für unser Schulen und Sozialeinrichtungen das wollen wir schon.So mancher ADRA Mitarbeiter wird gegenüber Politikern da schon eine andere Meinung haben.
      Ich kann aus einer bescheidenen Erfahrung sagen, dass aber genau diese zitierten Eigenschaften so einige Politiker sehr erfolgreich machten, und das auf verschiedenen Ebenen. Auch in der Politik haben Lügen und unmenschliche Machenschaften meist kurze Beine. Wenn ich beobachte wie sich theologische Seilschaften in der Adventsgemeinde auf verschiedenen Ebenen bekämpfen, dagegen sind Machenschaften in politische Parteien vom menschlichen Empfinden harmloser.

      Ich teile die Ansichten von Ben Carson nicht, aber als Persönlichkeit wäre er vielleicht eine Bereicherung, und mit seinen positiven menschlichen Eigenschaften kann er sich möglicherweise behaupten, da braucht er keine naiven Zurufe die darauf hinauslaufen dass Politik den Charakter verdirbt. Diese primitive Art von Ratschlägen hat er sich ob seiner beachtlichen wissenschaftlichen Leistungen nicht verdient.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • @Conradi

      Ich habe nichts gegen Politiker, aber Präsident der USA ist nochmals eine andere Ebene und gerade bei den Tea Party Mitgliedern habe ich meine Zweifel, ob da alles christlich ist. Wie gesagt, kenne ich den Mann nicht, daher war es ein Frage und ich habe in dem Zusammenhang meine Zweifel geäussert. Ich bin auch kein Adventist und kann daher nicht sagen wie Seilschaften bei den Adventisten funktionieren.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • So einfach ist es nicht...

      philoalexandrinus schrieb:

      Wei einer, er vom Operationstisch oder von der Tischlerwerkstatt oder vom Philosophenlehrstuhl in Harvard kommt, wen erm er das Pentagon anvertrauen, wem die Finanzen, wem irtschaft, wem Soziales anvertrauen kann ? Wie er was einbringt und durchbringt ?
      Ein gesundes Misstrauen gegenüber Quereinsteigern ist sicher angebracht. Nur diese Beispiele gehen auch ziemlich an der Realität vorbei. Wenn jemand eine hohe Position anstrebt hat er ohnehin bereits ein umfangreiches Team an Beraten, Mitarbeiter, Fachleuten, die nötigen Financiers, etc...es geht doch keiner vom Operationstisch direkt zu einer Partei und beginnt dort als Einzelkämpfer eine persönliche Kampagne, überhaupt in den USA wohl völlig unvorstellbar. (So etwas gibt es bei uns höchstens noch auf Kommunalebene, auf nationaler Ebene vielleicht bei neuen Splitterparteien) Wenn Carson wegen einer Kandidatur bereits in den Medien ist, hat er bereits ein Team an einflussreichen Unterstützer. Nur bei seinen Ansichten würde ich genauso wie seinerzeit bei Reagan und Bush an Demonstrationen gegen ihn im Fall des Falles mitmachen.
      mit lieben Grüßen
      conradi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von conradi ()

    • DonDomi schrieb:

      Ich kenne den Mann nicht, aber ich frage mich, kann man überhaupt Präsident der USA werden ohne die christlichen Tugenden zu verletzen. Das Arbeiten am Sabbat halte ich dabei noch als eines der kleinsten Eingeständnisse, die man machen muss. Aber was ist mit Nächstenlieben, Barmherzigkeit, Hifsbereitschaft etc. Irgendwie bezweifle ich, dass man diese Dinge mit gutem Gewissen auf einen Nenner bringen kann.

      Bemo schrieb:

      Sehe ich auch so! Wenn ich sehe, was teilweise schon in der Regionalpolitik los ist, dann ist der Sabbat nun wirklich das kleinste Übel...


      Das würde dann bedeuten, dass Ihr die Politik und damit auch die Gesellschaft trotz aller demokratischen Mitwikungsmöglichkeiten den Nichtchristen überlasst. Das halte ich für relativ fahrlässig.

      Natürlich sind mir die Grenzen der politischen Einflußnahme bestens gekannt. Aber im deutschsprachigen Raum, auf den sich dieses Forum bezieht, haben wir aber (nd zum Glück) nunmal demokratische Systeme. Und die leben von der Mitarbeit von unten.

      Und bestimmte Entscheidungen müssen im Leben und in der Gesellschaft nunmal gefällt werden, und zwar von Menschen.

      Obwohl ich z.B. in meinem Leben noch nie eine Waffe in der Hand hatte, war ich z.B. doch recht froh, dass die jüngsten Terrorananschläge in Australien, Frankreich und Dänemark durch bewaffnete Spezialeinheiten beendet wurden und so wenigsten noch schlimmeres Blutvergießen verhindert werden konnte. Mit Appellen an die christliche Nächstenliebe wäre da nicht sehr viel auszurichten gewesen. Und die Einsatzfähigkeit dieser Spezialeinheiten war das bewußte Resultat von sicherheitspolitischen Entscheidungen. Und manch einer der Entscheider, Ausbilder oder Schützen mag vielleicht auch Christ gewesen sein. Das Leben ist halt so.

      Politisch verbindet mich mit Ben Carsen nach allem was ich hier lese nicht sehr viel. Aber den Ansatz, dass er nicht in die Politik dürfe, weil er Christ sei, teile ich nicht.


      .
    • Es wäre wirklich mal erfrischend, wenn ein republikanischer (christlicher) Kandidat auf das Präsidentenamt Tugenden wie Barmherzigkeit und Menschlichkeit in den Vordergrund stellen würde. Stattdessen scheint es den christlichen konservativen Kandidaten in den Vereinigten Staaten in erster Linie um das Verbot von Abtreibungen, einem nein zur Ehe von Homosexuellen und den radikalen Islam zu gehen. Ich denke nicht das ein Christ automatisch seine Werte verrät wenn er sich in der Politik engagiert, einem guten Politiker in einem demokratischen Staat sollte es nicht darum seine eigenen Vorstellungen zu 100% umzusetzen, sondern einen Kompromiss mit der Opposition zu erarbeiten. Ein Kompromiss bedeutet in meinen Augen nicht das man seine eigenen Werte verrät. Demokratie setzt Kompromisse voraus.

      Vor ein paar Tagen war Ben Carson zu Gast bei Bill O´Reilly: youtube.com/watch?v=i5w2FP4JUUk

      Hier spricht er davon, das er bereits ein dutzend Menschen für seine Kampagne engagiert hat. Bill O´Reilly fragt Ben Carson ob er sich in der Lage fühlt die benötigte Milliarde zusammen zu kriegen, die der Kandidat nach seiner Meinung organisieren muss um eine Chance auf das Amt zu haben zu haben.

      Es gibt gravierende Unterschiede zwischen dem politischen System der Vereinigten Staaten und dem deutschen. In den USA ist die Partei der Demokraten oder Republikaner für viele wie ein Sportverein , dem sie blind folgen bzw. die andere Seite blind kritisieren, egal welche Ergebnisse die Politik liefert. Mir scheint das in Deutschland nicht so, ich kenne viele (mich eingeschlossen) die nicht die CDU wählen, aber trotzdem eine hohe Meinung von deren Politik oder unserer Kanzlerin haben, auch sind die Medienlandschaften völlig unterschiedlich
    • Babylonier schrieb:

      Das würde dann bedeuten, dass Ihr die Politik und damit auch die Gesellschaft trotz aller demokratischen Mitwikungsmöglichkeiten den Nichtchristen überlasst. Das halte ich für relativ fahrlässig.

      Hallo Babylonier,
      das sind deine Schlussfolgerungen, die nicht zwingend auch meine sind ;) Ich habe für mich persönlich gesprochen - politische Aktivitäten sind nicht mein Ding (nach meinen jetzigen Stand und (regionalen) Beobachtungen) - ich sehe meine Aufgaben woanders. Und wenn du mich vollständig zitiert hättest, wärst du vielleicht auch nicht zu deinen Schlussfolgerungen gekommen. Ich habe zwei biblische Gläubige erwähnt, die politisch in einen "gottlosen" Gebiet tätig waren. Deshalb verstehe ich nicht, wie du darauf kommst, dass ich Politik prinzipiell den Nichtchristen überlasse? Ich habe meine persönlichen Bedenken und Gründe, die ich aber nicht zum Dogma für andere Christen in dieser Sache mache. Ich glaube nicht, dass ich christliche Tugenden in die Politik erfolgreich einbringen könnte, wogegen andere es womöglich aber erfolgreich könnten.

      In diesem Zusammenhang wäre es mal interessant zu wissen, wer hier parteipolitisch aktiv ist? Wie kann man ein einigermaßen reines Gewissen behalten, wenn man politisch aktiv ist? (Die Frage ist ernst gemeint und nicht rhetorisch.)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Die Frage muss gestellt werden: Wie soll das denn gehen, auf der einen Seite den Krieg gegen den Terror führen, möglicherweise gezwungen sein in Nordkorea oder gegen ISIS oder gegen den Iran militärisch vorgehen zu müssen etc. und gleichzeitig den adventistischen Glauben nicht zu vergewaltigen. Im übrigen ein hohes Wählerpotential der Republikaner besteht aus Rednecks und stiernackigen Hillbillys. Ob die sich mit jemandem wie Ben Carson anfreunden könnten oder ob denen nicht die MC Donalds-Tüte mitsammt der Bierflasche aus der Hand fällt und ihre Zigarette vor Schreck runterschlucken wenn Carson dann mal von gesunder Ernährung etc. anfängt... Ich glaube auch er hat - zu seinem eigenen Schutz (damit er nicht in Gefahr gerät sich und seinen Glauben vollkommen zu korrumpieren) keinerlei Chance.
    • Bemo schrieb:

      Hallo Babylonier,
      das sind deine Schlussfolgerungen, die nicht zwingend auch meine sind ;) Ich habe für mich persönlich gesprochen - politische Aktivitäten sind nicht mein Ding (nach meinen jetzigen Stand und (regionalen) Beobachtungen) - ich sehe meine Aufgaben woanders. Und wenn du mich vollständig zitiert hättest, wärst du vielleicht auch nicht zu deinen Schlussfolgerungen gekommen. Ich habe zwei biblische Gläubige erwähnt, die politisch in einen "gottlosen" Gebiet tätig waren. Deshalb verstehe ich nicht, wie du darauf kommst, dass ich Politik prinzipiell den Nichtchristen überlasse? Ich habe meine persönlichen Bedenken und Gründe, die ich aber nicht zum Dogma für andere Christen in dieser Sache mache. Ich glaube nicht, dass ich christliche Tugenden in die Politik erfolgreich einbringen könnte, wogegen andere es womöglich aber erfolgreich könnten.


      Danke für den Hinweis und die Erläuterung. Jetzt habe ich verstanden, was Deine Position ist. So gesehen ist sie natürlich alles andere als "fahrlässig" und ich nehme den Vorwurf hiermit zurück.

      .
    • Pinoy Klaus schrieb:

      Ob die sich mit jemandem wie Ben Carson anfreunden könnten oder ob denen nicht die MC Donalds-Tüte mitsammt der Bierflasche aus der Hand
      Das ist nicht ganz so, George Bush war strenger Antialkoholiker, rührte kein Glas an, darüber hinaus bezeichnete er sich als wiedergeborener Christ seit seiner Hinwendung oder Bekehrung zu den Methodisten. Er führte, soweit man den Medien glauben kann, ein religiöses Leben, trotz seiner so sinnlos begonnen Kriege im Nahen Osten.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • conradi schrieb:

      Ein gesundes Misstrauen gegenüber Quereinsteigern ist sicher angebracht. Nur diese Beispiele gehen auch ziemlich an der Realität vorbei. Wenn jemand eine hohe Position anstrebt hat er ohnehin bereits ein umfangreiches Team an Beraten, Mitarbeiter, Fachleute


      Na, Conradi, Du warst offensichtlich noch nie in einem politischen Gremium. Da bekommt einer die Sachinformationen vom Sekretär, von Beratern und Konsulenten und Subgremien. Gut. Dann braucht er seine ( seine !!) Taktik und Strategie Senatoren und Repräsentanten gegenüber, um diese an den Mann zu bringen - - Und dann braucht er seine Erfahrung, klug nichtssagend auf Fragen der Presse zu antworten - -

      Ich habe ganz klein angefangen - des Sabbats wegen, den man demjenigen, der die Dienstpläne macht, zugestand. Dann aufgefordert, auf Stufe 1 zu kandidieren, dann auf Stufe 2 und 3 (letztere: alle Spitäler der Stadt Wien umfassend). UND ICH HABE EINEN MICH LEITENDEN FREUND UND MENTOR GEHABT.

      Bei dem Ganzen haben wir die Anfänge der "Grünen" erlebt: Die waren in den Gremien - völlig ungelernt und ohne Lehrer - bei den banalsten Dingen eine Katastrophe, fomal, das Inhaltliche wollen wir beiseite lassen.
      .
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • philoalexandrinus schrieb:

      Na, Conradi, Du warstoffensichtlich noch nie in einem politishen Gremium. Da abekommt einer die Sacinformationen vom Sekretär, von Beratern und Konsulenten und Suubgremien. Gut.
      Lieber Philoalexandrinos, geh bitte, ich bin seit 30 Jahren gewählter Mandatar auf Kommunalebne, war mehrere Jahre gewählter Personalvertreter (nicht so prominent wie Du) und auf Landes und Bundesebnen in einigen Parteigremien. und glaub mir, ich weis aus meiner langen Erfahrung schon wie sich die Dinge oft drehen müssen bis dann etwas Vernünftiges oder ein annehmbarer Kompromiss für Bürger herauskommt, ich habe in meiner beruflichen Arbeit fast täglich mit Politikern und Beamten zu tun.
      Ich habe Quereinsteiger kommen, manchmal auch gehen gesehen, und genau deshalb finde ich Deine Bedenken etwas an den Haaren herbeigezogen. Quereinsteiger lernen sich am Beginn durchaus sehr stark an Parteistrukturen an, wenn Quereinsteiger gescheitert sind, dann weil sie eine Strategie bei viel Gegenwind persönlich nicht durchgehalten haben, Kritik aus Presse oder politischen Gegnern persönlich nicht verkrafteten, aber nicht weil sie zu naiv waren, gemeinsam im Team eine sinnvolle Strategie für ihre politische Arbeit zu entwickeln. Traditionelle Parteien überlegen sich schon wie sie Quereinsteiger integrieren (bis auf einige Ausreisser, ein paar missglückte Presseinterviews z.b. in letzter Zeit auf EU Ebene) in kleineren populistischen Parteien an den rechten oder linken Rändern oder neuen Splitterparteien läuft die Kandidatenfindung anders, mit wohl bekannten Peinlichkeiten und Getöse in den Medien.
      Im Fall von Carson sehe ich daher auf der formalen Ebene zwar durchaus einiges an Risiko, da er bisher noch keine wichtige politischen Funktionen ausübte, aber für so naiv, dass er an allem kläglich scheitert halte ich ihn nicht, und auch nicht jene einflussreiche Freunde von den Republikanern die er offensichtlich schon überzeugt hat, denn einige kleinere Hürden hat er ja bereits genommen. Grössere Sorgen macht mir seine Nähe zur Tea-Party, die sind in ihrem religiösen Fanatismus überhaupt eine Gefahr für demokratische Werte, und das er eher die Interessen elitärer Gesellschaftsschichten vertritt liegt wohl an der Herkunft seiner einflussreichen Unterstützer.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Die Tea Party.

      conradi schrieb:

      Grössere Sorgen macht mir seine Nähe zur Tea-Party, die sind in ihrem religiösen Fanatismus überhaupt eine Gefahr für demokratische Werte, und das er eher die Interessen elitärer Gesellschaftsschichten vertritt liegt wohl an der Herkunft seiner einflussreichen Unterstützer.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Fortsetzung Teaparty

      Nur, ist er nicht ein Aufsteiger ? Alleinerziehende Mutter - - Arbeit- Studium - Ausbildung ("The American Dream") Nach meiner Erfahrung verelieren Leute mit diesem Hintergrund - nicht immer, aber sehr oft - den Kontakt zur Unter- und Mittelscicht, sind sie einmal in der Oberschicht angelangt. Da gibt es auch hierzulande Beispiele - und man beiedet sich deren "werten"an

      Aber was ich noch in Frage stelle : Wann und wo hat er sich schon um Angelegenheiten der Politeia eingesetzt - undsei es nur die Bezahlung der Portiere von John Hopkins oder die Arbeitsbedingungen der Putzfrauen oder das Budget der Neurochirurgie ? - Oder war er bis dato ein Idiotes ? (Später, bei uns Scimpfwort geworden, unrsprüngliech einer, der sich nicht um die Politeia, sndern nur um seine unmittelbartsen Interesssen kümmert)

      In de Mittelschule haben wir -aneinader ge!elernt : Am Wahlsonntag msuute man bis Mitternach beim Radio sitzen und am nächsten Morgen noch die Frühnachrichten hören (Hochrechnungen am rühen Abned gab es damals noch nciht) - dann wurde nämlcih über die Koalition und die Besetzung der Ministerien sackundig (!) diskutiert. Aus dieser Klasse sind politishe Menschen hervorgegangen, einige Spitzenpolitiker. So lernt man es , über den eigenen Tellerrand zu blicken.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Hallo philoalexandrius,

      philoalexandrinus schrieb:

      Nur, ist er nicht ein Aufsteiger ? Alleinerziehende Mutter - - Arbeit- Studium - Ausbildung ("The American Dream") Nach meiner Erfahrung verelieren Leute mit diesem Hintergrund - nicht immer, aber sehr oft - den Kontakt zur Unter- und Mittelscicht, sind sie einmal in der Oberschicht angelangt. Da gibt es auch hierzulande Beispiele - und man beiedet sich deren "werten"an

      ich habe auch den Eindruck, das Ben Carson den Kontakt zu Unter- und Mittelschicht verloren hat. In einem Interview erzählt Ben Carson von seiner Mutter, sie scheint eine wirklich starke Frau gewesen zu sein, die trotz Armut das Beste aus ihrem Leben und dem ihrer Kinder gemacht hat. Ben Carson scheint davon überzeugt zu sein, das alle Menschen so stark und resilient wie er und seine Familie sein können. Dieser Gedankengang funktioniert nach meiner Meinung in der Realität nicht. Nicht alle Menschen sind stark und kommen mit ihren Problemen alleine klar. Daneben scheint Ben Carson auch sehr intelligent und charmant, das sind ebenfalls Eigenschaften die bei weitem nicht alle Menschen besitzen. Es ist schade, das er mit Ideen antritt, die sich in der Realität gegen die Interessen der Schwächsten der Gesellschaft auswirken. Nach meinem Wissen spendet er viel von seinem Reichtum.

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    • Hilfe für alle.

      dschohnny schrieb:

      Nach meinem Wissen spendet er viel von seinem Reichtum.


      h
      Das ist ja auch ein hier schon angescittenetr Schwachpunkt.Die moderne Medizin ist ganz einfach vom einzelnen im Bedarfsfall nicht finanzierbar; unsere Krankenversicherng hier ist eine alles abdeckende Pflichtversicherung. Schon bei der KFZ - Haftpflich versichrn sich die meisten auf das vorgeschriebene Minimum - so, und dann verursachst Du eine Unfall, ein Schwerverletzter, Hubschrauber, Intensivstation, nach ein paar Wochen Reha, dann trotzdem berufsunfähig. Diese Summen sid von Deiner Haftpflich nicht mehr gedeckt, Du und Deine Famiie können bis an Dein Lebensende vom Existenzminimum leben.
      Nebenbemerkung : Ich hatte die höchstmögliche KFZ - Haftplicht, orientiert an der grössten bis dato einegforderten Summe.

      Herbert Stöger, ein Leben lang für das "Werk", iOesterreich ( -Pensions-und KRankenversicherung !), in Bern, in Afrika. Pension bei seiner Tochter in den USA. Der Diabetes entgeist. Das General Hiospital wirft ihn nach einer Woche hinaus : "Coverage exspired" - man holte ihn nach Oesterreich, dor weitere sechs Wochen Barmherzige Büder in Graz, dann nochmals sechs Wochen Lassnitzhöhe - mit unsrere Zwangsversicherung.

      Eine knapp 22 - Järige wird auf einem unserer Colleges im Westen der USA von einem LKW niedergestossen (offensichtlich ohne Schuld des LKW - Fahrers): Ambulanz, Intensivstation - - Tod. Die Eltern betteln um Spenden für das Begräbnis und - die Spitalskosten. - - -Der Sohn eines Missionarsehepaares erleidet irgendwo auf dem Philipinen eine Infekton oder Vergiftung : Intesivstatio des Pprovinzspitals, dort tagelang, dann mit Flugambulanz inein Grosskrankenhaus geflogen - Intensivstation. Ausgang trotzdem tödlich. dIe Eltern flehen um Spenden für die Kosten von Spitalsaufenthalt, Intensivstation und Flugambulanz - -


      Das alles - auch Herbert Stögers recht allgemeines Schicksal - sieht derArzt Carson mit seinen weltfremden Versicherungsplänen nicht.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -


    • run ben run ;)


      noch was über die Frage warum er gegen Obamacare ist.... ganz hab ichs nicht verstanden weil ich ami englisch nicht so gut versteh, aber für die anderen hier wirds gut sein.

      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Baptist ()

    • heute aufgeschnappt:

      ORF schrieb:

      Der Website Realclearpolitics.com zufolge lag Trump in Umfragen zur republikanischen Kandidatur mit im Schnitt 30 Prozent Zustimmung zuletzt deutlich vorne. Meinungsforscher sahen Carson mit 20 Prozent auf dem zweiten Platz. Der wegen seiner Unterstützung durch Parteigranden und Großspender lange als Favorit gehandelte Bush kam dagegen nur auf knapp acht Prozent.

      Link: orf.at/stories/2299901/2299312/

      Ben Carson gilt als ultrakonservativer Kandidat. Ich frage mich warum? Also konservativ, klar, aber ultra?