Hat Mose die Thora (5 Bücher Mose) geschrieben ?

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    • Hat Mose die Thora(5 Bücher Mose) geschrieben?

      Da die Beiträge deutlich vom Thread abweichen, eröffne ich ein neues. Danke für eure Beiträge. :thumbsup:

      Mit Sicherheit hat Mose nicht über seinen eigenen Tod geschrieben. Ich glaube auch das er die Bücher geschrieben hat. Also hat er meiner Meinung nach bis vor seinem Tod alles geschrieben. Danach wurde es von einer anderen Person zu ende geschrieben.

      Es gibt zwar auch schriftliche Mythen über z.B. die Sintflut, schon vor Mose, doch sind diese Überlieferungen nicht absolut stimmig mit der Genesis.

      Welche Punkte im 1. Mose sprechen noch dafür, das Mose der Schreiber war, als Werkzeug Gottes? Damit ist natürlich Gott der eigentliche Verfasser! :Aha:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von stadenker ()

    • @gabriel:

      du schreibst ganz viel. Meinen Respekt davor, aber ich werde jetzt nicht alles im Detail durchgehen.

      Wieder warst du hauptsächlich bei den Inhalten, bei denen Mose selbst beteiligt gewesen war.

      Dass Mose Teile, meinetwegen große Teile, aus dem Gesetz selbst verfasst hat, bestreite ich nicht.

      Du bist der Ansicht, Mose habe mit Gott gesprochen habe dann die komplette Thora (bis auf seinen Tod) "eins zu eins" aufgeschrieben. Von Anfang bis "Ende", und seinen Tod hat dann Josua noch ergänzt.

      Es ist historisch falsch, gabriel. Und außerdem ist es auch nicht die reale Erlebnis- und Handlungswelt des Menschen, in die Gott hineinwirkt und spricht, wie wir es tausendfach in der Bibel finden.

      Gott geht die Entwicklung der Menschheit mit (ich möchte dazu noch einen eigenen Thread machen, um mit euch darüber zu quatschen).

      Du hast sehr "stative" Vorstellungen: Gott (diktiert) Thoratext (an) Mose; Mose (schreibt) Thoratext (auf) FERTIG.

      Das sind unsere sehr plakativen Vorstellungen, die sicher helfen, um etwas gut in ein geistiges Bild zu kriegen. Aber Gott ist nirgendwo in der Bibel so beschrieben.

      Man geht davon aus, dass die Thora, wie wir sie weitgehend heute haben, etwa um die Zeit von Ezra fertiggestellt wurde; also ca. 2. Jh. v. Chr.

      Diese Idee basiert auf Textfunden, auf Untersuchungen des Papiers bzw. des Leders, der Tinte usw.

      Dieser Gedanke, Bibelkundler würden sich das aus "gottloser Wonne" aus den Fingern saugen, ist wieder ein Rampenlicht auf die Gesinnung. Woher nehmt ihr sowas immer? Hat man euch so vollgepumpt damit?

      Das sind ernsthafte Forschungen und Theorien (! wohlgemerkt Theorien!). Ob all diese Forscher gläubig sind, weiß ich nicht, das spielt auch keine Rolle.

      Es ist ein unglaublich billiges Argument, für alles den Glauben oder Unglauben einer oder mehrerer Personen anzuführen. Ich gehe davon aus, dass sie sorgfältig arbeiten.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      Du bist der Ansicht, Mose habe mit Gott gesprochen habe dann die komplette Thora (bis auf seinen Tod) "eins zu eins" aufgeschrieben. Von Anfang bis "Ende", und seinen Tod hat dann Josua noch ergänzt.
      Und wieder mal pflückst Du die Rosinen aus den Kuchen, und behauptest dann, dass dies die "Kernaussage" eines Beitrags sei... Nun, wieso gehst Du eigentlich nicht auf die Fakten ein? Du liest etwas, nimmst einen Teil raus und saugst Dir dann etwas völlig absurdes aus den Fingern und meinst dann auch noch, dass es so ist... Sind das "taktische Wortspielchen"?

      Seele1986 schrieb:

      Du hast sehr "stative" Vorstellungen: Gott (diktiert) Thoratext (an) Mose; Mose (schreibt) Thoratext (auf) FERTIG.
      :patsch: Da frage ich mich, ob ich nun lachen oder weinen soll... Das habe ich nicht gesagt. Das einzige was hier "stativ" ist, ist dieses "Schubladen-Denken".

      Seele1986 schrieb:

      Diese Idee basiert auf Textfunden, auf Untersuchungen des Papiers bzw. des Leders, der Tinte usw.
      Und warum erwähnst Du nicht, dass man in den Untersuchungsvorgängen zu teilweise völlig unterschiedlichen Datierungen gekommen ist? Wenn ein solcher Anspruch erst durch eine "wissenschaftliche Autorität oder Untersuchung" zu beweisen wäre, dann müsste diese Untersuchung doch höher als Gott sein ,oder? Der Anspruch der Bibel auf göttliche Autorität oder in unserem Fall - die Frage der Autorenschaft - lässt sich durch die eigene Konsistenz, Zuverlässigkeit, usw... der Bibel überprüfen. Die Bibel muss sich mit Sicherheit nicht der menschlichen Wissenschaft unterstellen, wohl eher müsste sich die menschliche Wissenschaft der Bibel unterordnen.

      Seele1986 schrieb:

      Dieser Gedanke, Bibelkundler würden sich das aus "gottloser Wonne" aus den Fingern saugen, ist wieder ein Rampenlicht auf die Gesinnung. Woher nehmt ihr sowas immer? Hat man euch so vollgepumpt damit?
      Und die nächste Schublade bedient... Sag' denkst Du eigentlich gerne in Klischees? Erlaube mir (erneut) die Frage, wenn Du mit "IHR" meinst. Nein, mich pumpt keiner voll - Ich habe die Fähigkeit selbstständig zu denken.

      Darüber hinaus: Wie läuft es denn auf den meisten staatlichen theologischen Fakultäten ab? Ist es nicht so, dass der Professor absolut ist? Der "Bibelkundler" ist nichts. Strukturen und Arbeitsverhältnisse wie im 19. Jahrhundert... Da braucht man sich nicht mehr zu wundern, wenn manche Privatschulen/Akademien Studien und Untersuchungen qualitativ weitaus besser durchführen können, als "staatliche theologisch akademische" Institute, die sich selber aber das Prädikat der "Exzellenz" umschnallen möchten. Vielleicht wäre es an der Zeit, wieder Leute "zum Zug" kommen zu lassen, zu denen man aufgrund ihrer Erfahrungswerte, Aufrichtigkeit oder Menschlichkeit auch aufblicken kann, egal welcher Titel vor den Namen steht oder egal welche Automarke vor der Tür steht... Sind wir uns doch mal ehrlich: Hauptsache "theologisch" nicht anecken. Hauptsache die Lehre so verweichlichen und minimieren, dass es nicht zur Diskussion kommt. Was soll das eigentlich? Will man es der Welt recht machen? Warum Jesus als "Philosophen" darstellen, ja nicht erwähnen, dass Jesus der (wundertätige) Sohn Gottes ist!? Was kommt als nächstes? Eine Bibel in der die Wunder Jesu "zensiert" sind? Es könnte sich ja jemand daran stören...


      Liebe Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Guten Morgen :)

      Seele1986 schrieb:

      Das sind ernsthafte Forschungen und Theorien (! wohlgemerkt Theorien!). Ob all diese Forscher gläubig sind, weiß ich nicht, das spielt auch keine Rolle.
      Und wie das eine Rolle spielt ob diese Menschen gläubig sind/waren oder nicht! Ich möchte fast meinen, dass Deine Argumentation „humanistische Züge“ aufweist. Die Gedanken eines Menschen, eines Wissenschaftlers oder eines Theologen über Gott werden für wichtiger erachtet, als die Gedanken Gottes über den Menschen ?

      Es scheint, als ob Du versuchst, das Wort Gottes in der Interpretation der Vernunft zu sehen: "Gott kann nur das, was meine eigene Vernunft akzeptieren kann." Wahrheit, die man nicht erlebt, ist nicht besser als Irrtum und diese kann genauso gefährlich sein. Man kann auch schöne Liebesbriefe und Fotos von einem Mädchen haben, ohne das Mädchen „selbst zu haben“ Worum es geht: Das wir Gott selbst haben. Die Schriftgelehrten, die auf den Stuhl von Moses saßen, waren nicht Opfer des Irrtums. Sie waren Opfer des Umstandes, dass sie die Wahrheit die sie lehrten, nicht erlebten! Viele der Spaltungen im Christentum wurden durch Debatten über den „Buchstaben“ ausgelöst, ohne das der Geist dahinter verstanden wurde. Zwischen den Zeilen lese ich nur: „Nein, dass geht nicht! Menschlich unmöglich! Wissenschaftlich unmöglich!“ - Ja, bei Menschen vielleicht... Aber was kann bei Gott schon unmöglich sein?

      Seele1986 schrieb:

      Hat man euch so vollgepumpt damit?
      Genau diese Frage könnte ich auch Dir stellen. Aber nein, ich stelle Dir eine andere Frage: Sind Deine „theologischen Lehrmeister“ vom Wort oder vom Geist belehrt?

      Das geschriebene Wort, wie es uns in der Schrift gegeben ist, ist meine höchste Autorität. Die Schrift ist das höchste Gericht in Bezug auf das, was Gott gesagt hat. Das ist mein objektiver Prüfstein für meinen Glauben, mein Denken und mein Verhalten. Ich weiß, dass gerade die Theologen der Amtskirchen damit ein Problem haben, obwohl viele die höchste Autorität des Wortes anerkennen würden, heißt es im nächsten Satz: „Es steht geschrieben? Ja, schon! Aber hätte Gott gesagt?“ Will heißen: „Ich akzeptiere, was für mich oder meine Kirche sinnvoll ist und lehne den Rest ab!“

      Aber dieser Gott - den vor allem die Amtskirchen haben wollen – ist es nicht wert, dass man an ihm glaubt! Diese Lehren basieren fast nur auf menschlichen Überzeugungen und auf menschliche Gründe oder menschliche Beweise. Da wird die „Allmacht Gottes“ auf „gesellschaftlich akzeptabel“ reduziert! Da wird für Gott ein „geistloses Konzept“ erstellt, eben so wie es gerade für die Mode akzeptabel zu sein scheint...

      Ich möchte die bildhafte Sprache des Amos verwenden und sagen, dass in unserer Gesellschaft eine Hungersnot herrscht. Nicht nach Brot, sondern nach dem Wort des Herrn. Ich kann Gott nur dankbar sein, dass Er in unserer Gesellschaft einen geistigen Hunger erschafft. Menschliche Herzen rufen laut und stark wie nie zuvor: „Gibt es ein Wort des Herrn?“ Diese Menschen rufen nicht nach einer seichten und „gesellschaftlich-angepassten“ Theologie einer Amtskirche oder Gemeinde. Sie wollen nicht irgendwelche wissenschaftlichen Datierungen von Leder, Tinte oder Papier. Sie benötigen keine Meinungen oder Argumente. „Gibt es ein Wort des Herrn? Bitte sag' es uns.“ - verlangen sie. Und das letzte Wort des Herrn ist noch lange nicht gesprochen! Und wenn diese Menschen die Kraft, Herrlichkeit und Lebendigkeit des Wort Gottes erfahren, so können diese das Wort Gottes und auch Umstände annehmen, selbst wenn der Verstand "Unmöglich" schreit.

      „Der Mensch braucht jedes Wort, das aus Gottes Mund kommt“ - Hier steht nicht „kam“ sondern „kommt“ - Das griechische Wort hierfür lautet „ekporeumen“ es bedeutet „ständig heraus kommt“. Weil Gott der lebendige Gott ist, wird Er sich nicht auf Wissenschaft oder Theologie reduzieren lassen. Die Wissenschaft der Interpretation - die Hermeneutik - ist eine "strenge" Wissenschaft. Natürlich müssen wir uns stets fragen: Was ist der historische, kulturelle, sprachliche und theologische Zusammenhang dieser Schrift? - Aber es ist eine gefährliche Wahrheit, dass man mit der Wissenschaft in Verbindung mit der Bibel alles beweisen oder verteufeln kann, wenn man die genauen Prinzipien biblischer Exegese außer Acht lässt oder alles nur "verstandesmäßig" ergründen will. Die Bibel ist kein theologisches System, sondern ein Handbuch für den Himmel! Sie ist ein Führer für das ewige Leben und ebenso geeignet für den Mann am Pflug wie für das Kind in der Schule! Das sind glückliche und gesegnete Menschen, die, auch wenn sie nie zu den Füßen Gamaliels gesessen haben und von Aristoteles nichts wissen, auch in der scholastischen Moral ganz unbewandert sind, doch gelernt haben, Jesus nachzufolgen und zu vertrauen, ganz egal wohin Er geht!

      Lass' Dir an meiner Gnade genügen - Aber reicht der Amtskirchen diese Gnade des Herrn? Anscheinend nicht - Was rechtfertigt den Versuch, das Wort Gottes nur in der Interpretation der menschlichen Vernunft auszulegen oder zu lehren? Kein Wunder, dass viele Menschen heute die Jungfrauengeburt, Jesu Wunder, seine Auferstehung oder seine Wiederkunft ablehnen. Oder wie in unserem Fall die Autorenschaft des Mose nicht wahrhaben wollen. Ich sage ja nicht, dass der Glaube "ohne jeglichen Verstand" sein solle - Nein! Gott bewahre uns davor! Doch ich spreche von einer brennenden Hingabe, die durch die (selbst-erlebte) Wahrheit angefeuert ist und nicht durch den Verstand...

      Liebe Grüße
    • :wink:

      HeimoW schrieb:

      ...
      Als Beispiel: Die Bücher Mose sind meiner Überzeugung nach überwiegend von Mose geschrieben bzw. redigiert, Daniel ein zeitnaher Bericht über den Propheten und die Paulusbrief von Paulus (oder in seinem Auftrag und unter seiner Redaktion) geschrieben etc. In diesem Sinn könnte man mich "Fundamentalist" nennen.
      .

      Ihr führt ausgehend von meinem Posting, aufgrund einer Antwort, die schon nicht von meiner Aussage ausgeht, eine Diskussion um etwas das ich so nicht geschrieben habe - siehe oben. Warum aus einem winzigen Teil meines Postings - dieses aus dem Zusammenhang gerissen - zum Beginn eines neuen Threads gemacht wurde erschließt sich mir auch gar nicht.

      Was ich geschrieben habe war (siehe oben) überwiegend von Mose geschrieben bzw. redigiert

      Ich halte nämlich z.B. die Theorie von Wiseman (nämlich dass Mose auf ein "Archiv" der Urväter, vermutlich auf Tontäfelchen, zurückgegriffen hat für sehr plausibel. Weiters denke ich, er hat sich mit einiger Wahrscheinlichkeit eines (mehrerer) Schreiber bedient, wie das ja auch in Ägypten üblich war. Und dass er nicht über seinen Tod schreiben konnte, auch das ist evident.
      Daher: "überwiegend" und "geschrieben bzw. redigiert"...
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      :wink:

      HeimoW schrieb:

      ...
      Als Beispiel: Die Bücher Mose sind meiner Überzeugung nach überwiegend von Mose geschrieben bzw. redigiert, Daniel ein zeitnaher Bericht über den Propheten und die Paulusbrief von Paulus (oder in seinem Auftrag und unter seiner Redaktion) geschrieben etc. In diesem Sinn könnte man mich "Fundamentalist" nennen.
      .

      Ihr führt ausgehend von meinem Posting, aufgrund einer Antwort, die schon nicht von meiner Aussage ausgeht, eine Diskussion um etwas das ich so nicht geschrieben habe - siehe oben. Warum aus einem winzigen Teil meines Postings - dieses aus dem Zusammenhang gerissen - zum Beginn eines neuen Threads gemacht wurde erschließt sich mir auch gar nicht.

      Was ich geschrieben habe war (siehe oben) überwiegend von Mose geschrieben bzw. redigiert

      Ich halte nämlich z.B. die Theorie von Wiseman (nämlich dass Mose auf ein "Archiv" der Urväter, vermutlich auf Tontäfelchen, zurückgegriffen hat für sehr plausibel. Weiters denke ich, er hat sich mit einiger Wahrscheinlichkeit eines (mehrerer) Schreiber bedient, wie das ja auch in Ägypten üblich war. Und dass er nicht über seinen Tod schreiben konnte, auch das ist evident.
      Daher: "überwiegend" und "geschrieben bzw. redigiert"...

      Hallo HeimoW
      Das du damit ein Problem hast, verstehe ich. Ich werde es rausnehmen. Dein Beitrag ist eine Kopie und ist noch im alten Thread enthalten.
    • Hallo gabriel 87,

      Hab nun mal die Beiträge hier allerdings nur überflogen.
      Wie "akademisch" oder praktisch wertvoll für den einzelnen Gläubigen die Beantwortung dieser Frage für sein eigenen Leben ist, muß ohnehin jeder für sich an Hand seines "Schriftverständnisses"
      entscheiden, aber----so zu tun als ob diese Frage exakt und objektiv "in der Schrift" beantwortet ist geht uzu weit.

      Letzten Endes ist es eine "Glaubensentscheidung"----ich habe hier in den Beiträgen (außer ich habe es überlesen) auch keine biblischen "Nachweise" für die Autorenschaft von Mose gefunden.
      Also tun wir nicht so, als wäre dies "klar für Jedermann aus der Schrift ablesbar....ist es nicht!

      Auch Du schriebst in einem früheren Beitrag lediglich
      Ich bin davon überzeugt, dass es sehr wohl Mose war.
      d.h. Du bist persönlich überzeugt davon. Du glaubst es---mehr nicht.

      Was mich stört, ist, daß es eine zunehmend "adv. Art und Weise" zu sein scheint, solche und andere Fragen als "objeltiv" eindeutig geklärt hinzustellen.
      l.g.y.
    • Yokurt schrieb:

      Was mich stört, ist, daß es eine zunehmend "adv. Art und Weise" zu sein scheint, solche und andere Fragen als "objeltiv" eindeutig geklärt hinzustellen.
      Hallo :)
      Und mich stört es, dass die Adventisten hier ständig als Sündenbock missbraucht werden!!! Was hat meine Sicht der Dinge mit den Adventisten zu tun? Wie objektiv sind denn Deine Aussagen? Wie objektiv ist es denn, zu sagen: "Es scheint eine zunehmend "adv. Art und Weise" zu sein." Nun, die Frage ist biblisch wie auch historisch geklärt - Wenn ich aber nicht in der Lage bin ein Thema objektiv zu betrachten, dann haben wir hunderte Theorien, aber keine Antwort. Anstatt zu prüfen oder zu argumentieren, wird verworfen und dann heißt es ""adventistische Worte". Wäre es möglich, dass wir uns mit Argumenten und nicht mit abgedroschenen Klischees begegnen?

      Wozu eigentlich immer diese Vorurteile? Diese furchtbaren Adventisten! – Eine Gemeinschaft von „geistlich und geistig Minderbemittelten, die sich in Gesang und im Rudel jeglicher Realität entziehen? Manchmal habe ich den Eindruck, dass man zwar „den hohen Wert des Evangeliums“ glaubt, aber das andererseits "Panik" ausbricht, wenn auch nur ein „Tropfen der unverdünnten Tinktur des Wort Gottes“ ausgegossen wird. Schämt man sich etwa für seinen Glauben?

      Was soll ich denn tun? Niemanden vor den Kopf stoßen? Keine unerfreulichen Geschichten aus der Bibel ansprechen? Keine Wunder von Jesus bezeugen, denn der Glaube an die Auferstehung ist ja schon "peinlich" genug? Soll ich etwa "Erklärungen" und "Beweise" (er)finden, damit alle mit Gott zufrieden sind?

      Am besten wir hängen auch noch die Kreuze in den Gemeinden ab - Der Anblick könnte doch verstörend sein...

      Nur ein weiteres Beispiel: Wenn ich heute sage, dass ich dem Schöpfungsbericht völligen Glauben schenke, dann werde ich (sogar von Geschwistern) als "spinnender Kreationist" abgestempelt. Aber wenn die säkulare Wissenschaft vom Urknall spricht, dann IST das einfach so! Na klar, die Herrschaften haben's ja auch "knallen" gehört! Aber den lebendigen Gott, der bei der Schöpfung mehr als nur anwesend war, schenkt man keinen Glauben...

      Liebe Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • @gabriel87:

      ich will dich nicht weiter bei diesem Thema reizen.

      Wenn ich deine Sichtweise falsch verstanden habe, tut es mir leid.

      Gestehe dir aber bitte ein, dass du auch nicht ganz ohne Klischees schreibst; denn es ging schon gar nicht mehr ums Thema, sondern um "theologische Fakultäten vs. Privatschulen".

      Ich finde meine Dozenten bislang sehr angenehm und gar nicht absolutistisch, aber mag sein, dass es anderswo anders ist.

      Einigen wir uns darauf: Es sind die Bücher Mose.

      Von, mit und über Mose. Ich habe da kein Problem mit.

      @HeimoW:

      ja, ich hatte deinen Post falsch gelesen. Sorry.

      Lg
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      ich will dich nicht weiter bei diesem Thema reizen.
      Hallo Simon :) Nein, Du reizt mich damit nicht. Bezüglich den "theologischen Schulen" - Ich sehe halt nur, dass die Amtskirche mehr und mehr ihren Kurs verliert. Und trotzdem spricht die Kirche oftmals so „gönnerhaft“ und „arrogant“ über die verschiedenen Freikirchen. Der Großteil der Prediger ist mit Sicherheit an Glaubensfragen interessiert. Der Beruf bringt ja die Berührung mit dem Thema... Aber leben die Prediger auch daraus? Die Amtskirchen und ihre "neue Mode-Theologie" vermittelt ja nicht gerade das Gefühl, dass Jesus oder Gott Zuversicht oder Kraft schenken kann. Die Theologen mögen eine gute Ausbildung haben, manche mögen rhetorisch gewandt sein, aber viele verleugnen die Kraft des Wortes, dass selig machen kann.

      Ich meine das nicht gemein oder bösartig! Angesichts dessen, dass es mehr als 9000 verschiedene christliche Denominationen gibt, die sich "mehr oder weniger" ständig gegenseitig der "geistlichen Arroganz, falscher Lehre, usw..." bezichtigen, frage ich mich, ob das nicht indirekt eine Verleugnung des Evangeliums ist. Ich will doch niemanden etwas wegnehmen - Aber in Gott gibt es einfach so viel mehr zu entdecken! Es wäre einfach so schade, seine Genialität und Allmacht mit Wissenschaft abtun zu wollen, oder sein Handeln stets rational erklären zu wollen. Natürlich werde ich das Problem nicht lösen, dass zu meinen, wäre wahnsinnig!

      Es macht mich traurig, wenn wir Christen die Zerissenheit des Leibes fördern, indem wir uns in Tausenden von Stücken aufspalten, anstatt Buße zu tun und ernsthaft für die heilende und erneuernde Kraft des Heiligen Geistes beten.


      Seele1986 schrieb:

      Gestehe dir aber bitte ein, dass du auch nicht ganz ohne Klischees schreibst
      Das gestehe ich mir gerne ein.

      Liebe Grüße

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • gabriel87 schrieb:

      Ich frage mich z.B. auch, wie Mose folgenden Satz geschrieben haben soll:
      "Die Könige aber, die im Lande Edom regiert haben, bevor Israel Könige hatte, sind diese ..."(Genesis 36,31)
      Spannend! Denn der Autor weiß also bereits, dass es ein Land Israel gibt. Der erste König aber, der die Israeliten regierte, war Saul und der lebte Jahrhunderte nach Mose. Vieles könnte dafür sprechen, dass die mosaischen Texte zu einer viel späteren Zeit verfasst worden sind, nämlich nachdem das auserwählte Volk ihre Nation längst wieder verloren hatte.

      Könnte es sein, daß es eine Person, lange Zeit nach Mose, meinte er müßte der Schrift etwas hinzufügen. Ist diese Aussage nachträglich hinzugefügt worden: "bevor Israel Könige hatte"?


      gabriel87 schrieb:

      Doch der Streit um die Autorschaft des Moses für die ersten fünf Bücher wird ein für allemal beigelegt durch das Zeugnis Jesus. Jesus macht deutlich, dass Mose diese Bücher schrieb (Mark. 7,10; 10,3- 5; 12,26; Luk. 5,14; 16,29-31; 24,27.44; Joh. 7,19.23).

      In Johannes 5,45-47 sagt Jesus: »Denkt nicht, dass ich euch beim Vater anklagen werde; Mose klagt euch an, auf den ihr eure Hoffnung gesetzt habt. Wenn ihr Mose glauben würdet, müsstet ihr auch mir glauben: Denn über mich hat er geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie könnt ihr dann meinen Worten glauben?

      Laut Johannes, hat Jesus ausgesagt, das Moses über ihn selbst geschrieben hat. Auch geht hervor das es sich nicht nur um eine Schrift handelt, die Mose geschrieben hat, sondern um Schriften. Wie viele steht leider nicht in diesem Text.

      Johannes 1
      43 Am folgenden Tag wollte Jesus nach Galiläa reisen; da findet er Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!
      44 Philippus aber war von Bethsaida, aus der Stadt des Andreas und Petrus.
      45 Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn Josephs, von Nazareth.
      46 Und Nathanael sprach zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!

      Was Philippus aussagt ist interessant im Zusammenhang mit der Debatte, ob Mose die 5 Bücher geschrieben hat. Für Philippus stand es fest das Mose im Gesetz geschrieben hat. Und das Moses auf Jesus Christus hingewiesen hat. Was ist mit Gesetz hier gemeint? Die 10 Gebote? :whistling:
      Oder ist mit Gesetz die Tora gemeint?
      Die Tora (auch Thora, Torah; in aschkenasischer Aussprache Tauro, Tojro; von hebräisch ‏תּוֹרָה‎ ‚Gebot‘, ‚Weisung‘, ‚Belehrung‘, von jarah ‚unterweisen‘) ist der erste Teil des Tanach, der hebräischen Bibel. Sie besteht aus fünf Büchern, weshalb sie im Judentum auch chamischa chumsche tora ‚Die fünf Fünftel der Tora‘ genannt wird. Die griechische Bezeichnung ist Pentateuch. In den deutschen christlichen Bibelübersetzungen sind dies die fünf Bücher Mose.
      de.wikipedia.org/wiki/Tora

      Ich glaube, das in Johannes 1,45, die 5 Bücher Mose, gemeint sind.
    • Sind die fünf Bücher Mose wirklich von Mose geschrieben worden?


      In der Wissenschaft wird das bezweifelt, weil die Sprache, der Schreibstil und die Gottesbegriffe z. B. angeblich verschieden sind. Die Wissenschaft behauptet, dass die fünf Bücher von verschiedenen Autoren stammen und später von einem Redaktor angeglichen worden sind. Die einzelnen Bücher sollen dann auch zu völlig unterschiedlichen Zeiten entstanden sein: zwischen 900 und 400 v.Chr.
      Finden wir in der Bibel Belege, dass Mose der Schreiber war?
      Bibelstelle(n): 1. Mose 3,1; Offenbarung 12,9; Josua 1,7; 8,31; Richter 3,4; 1. Könige 2,3; 2. Chronika 23,18; Esra 3,2; Nehemia 8,1; Daniel 9,11; Maleachi 3,22; Lukas 24,27.44; Joh 5,46–47; Römer 10,5; 1. Kor 9,9; Heb 10,28; 1. Korinther 14,34

      Nach alter Überlieferung wurde nicht nur das 1. Buch Mose, sondern das ganze Pentateuch (von griech. pente "fünf" und teuchos "Behälter für Buchrollen" abgeleitete Bezeichnung für die fünf Bücher Mose) von Mose selbst geschrieben. Bei den Geschehnissen des 2. bis 5. Buches war Mose Augenzeuge und zum Teil sogar Hauptperson. Bei der Abfassung des 1. Buches konnte er sich außer auf direkte Offenbarungen Gottes (z.B. bei dem Bericht über die Erschaffung der Welt in 1. Mose 1–2) möglicherweise auch auf Dokumente aus der Patriarchenzeit stützen (z.B. die Geschlechtsregister, vgl. 1. Mose 5; 10–11; 36). Unter der Leitung des Heiligen Geistes schrieb Mose alles nieder. Da er ein Prophet war, treffen auch auf ihn die Worte in 2. Petrus 1,21zu: "Heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste".
      Mose lebte in der Zeit von ca. 1500-1400 v. Chr. Zu dieser Zeit gab es in Ägypten die hochentwickelte Hieroglyphenschrift, deren Anfänge bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. belegt sind. Auch die sumerische Bilderschrift und die assyrisch-babylonische Keilschrift reichen ebenfalls soweit zurück.
      Die akkadisch-sumerischen und assyrisch-babylonischen "Schöpfungs- und Sintflutmythen" (z.B. das Gilgamesch-Epos) sind immer wieder mit den entsprechenden Berichten der Bibel verglichen worden und werden vielfach als deren Vorlage bezeichnet. Aber diese meschlichen, von allerlei Göttergestalten erfüllten Dichtungen stehen in einem großen Gegensatz zu den einfachen, klaren Worten der Heiligen Schrift. Sie zeigen jedoch, dass sich bei diesen heidnischen Völkern eine schwache Erinnerung an die Anfänge der Welt erhalten hatte, die sie in ihrer Phantasie und unter dem Einfluss ihres Götzendienstes in der bis heute erhaltenen Form niederschrieben. So ist auch die Schlangenverehrung, die in vielen Götzenkulten in der ganzen Welt verbreitet war und zum Teil noch ist, ein Beweis dafür, wie es dem Satan gelungen ist, die Menschen von der Verehrung des einen wahren Gottes abzubringen und hinter sich herzuziehen (vgl. 1. Mo 3,1; Off 12,9).
      Die Überlieferung, dass Mose der Verfasser der fünf nach ihm benannten Bücher ist, findet ihren Ursprung in dem Wort Gottes selbst. Der Name "Gesetz" bezeichnet nicht nur die Gebote, die Mose am Sinai von Gott empfung. Schon im AT bezieht er sicht häufig auf alle fünf Bücher Mose, die Thora, d.h. den ersten Teil des AT (vgl. Jos 1,7; 8,31; Ri 3,4; 1. Kön 2,3; 2. Chr 23,18; Esra 3,2; Neh 8,1; Dan 9,11; Mal 3,22).
      In den Evanglien bestätigt der Herr Jesus die Verfasserschaft des Mose in Lukas 24,27.44 und Johannes 5,46–47. Auch Paulus, der so viel vom Gesetz spricht, nennt es öfter das "Gesetz Moses" (Röm 10,5; 1. Kor 9,9; Heb 10,28).
      Dass in dem Ausdruck "Gesetz" oder "Gesetz Moses" tatsächlich auch das 1. Buch Mose eingeschlossen ist, wird an folgenden zwei Stellen des NT deutlich: 1. Korinther 14,34 kann sich nur auf die göttliche Ordnung in 1. Mose 2,18ff und 3,16 beziehen, da im Gesetz vom Sinai ein ausdrückliches Gebot der Unterwürfigkeit der Frau fehlt; und in Galater 4,21ff führt Paulus die Geschichte Ismaels und Isaaks (1. Mo 16 und 21) an. In beiden Fällen ist vom Gesetz die Rede.
      Die Bücher Mose 1 selbst enthalten darüber hinaus auch direkte Hinweise dafür, dass Mose diese Bücher selbst geschrieben hat: 2. Mose 24,4; 34,27 und 5. Mose 31,9. 24 (Gesetz); 4. Mose 33,2 (Züge Israels), 2. Mose 17, 14 und 5. Mose 31,19 (Lieder).
      Manche behaupten, dass die 5 Bücher Mose später entstanden sein sollen und daher nicht von ihm selbst geschrieben worden seien. Als Grundlage dafür wird die Tatsache angeführt, dass es keine alten Funde gibt. Aber wie alt sind denn die Funde des Gilgamesch-Epos, das um 2600 v.Chr. entstanden sein soll? Meines Wissens stammen sie aus dem 1. Jahrtausend v.Chr., und trotzdem wird das hohe Alter der Abfassung beibehalten.

      bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=636

      Das Mose, das 2. bis 5. BUCH (Schriftrolle/n) Mose geschrieben hat, ist für mich naheliegend. Wie hat Mose nun über die Schöpfung schreiben können? Bei der Schöpfung war in den ersten Tagen noch kein Mensch vorhanden. Es gibt mehrere Möglichkeiten dazu. Entweder hat Mose, als Prophet eine Vision darüber oder er hat es durch Überlieferung erfahren.

      Mose war ein Prophet. Und als solcher hat er meiner Überzeugung nach auch Träume und oder Visionen gehabt. Mir fällt keine Stelle aus der Genesis ein, wo herausgeht, das irgendwelche Texte aus 1. MOSE Zitate von anderen wären. Oder kennst du eine Stelle?
    • @gabriel87:

      ich gehöre zu den Landeskirchlern, die jede Kritik an unserer Amtskirche gerne annehmen, denn ich kritisiere selbst sehr vieles bei uns.

      Ich bin mit diesem Trend, der teilweise bei uns strömt, nicht sehr glücklich.

      Gleichzeitig aber zeigt es mir, dass ich im "richtigen Hause" bin. Das muss ich freilich erläutern:

      die Bibel kündigt diese Entwicklung der Ekklessia an. Die Kirche, die weder heiß noch kalt ist (Laodizea).

      Nun zu den Spaltungen, die du erwähnt hast:

      Es gibt etwas, dass wir nicht verstehen, weil wir das Ganze nicht sehen.

      Es gibt zwei Kirchen- eine sichtbare Kirche und eine unsichtbare Kirche. Die sichtbare Kirche ist die Institution, die Organisation, Konfession, Struktur und Fakultät.
      Die unsichtbare Kirche ist der Geist, der in Einzelnen oder Kollektiven herrscht.

      Nun beschreibt die Bibel den Weg der Kirche von der anfänglichen Treue zur Verirrung und zur falschen Lehre.

      Der fromme Christ denkt nun, wenn seine Kirche bei "Laodizea" angelangt ist, er muss sie verlassen und ein neues Philadelphia gründen oder aufsuchen.

      Und er muss schnell feststellen, dass er in seinem neuen Philadelphia wieder Laodizea hat.

      Er saß nämlich dem Irrtum auf, er könne mit dem Wechsel der sichtbaren Kirche auch den Geist wechseln. Daher kommen die ganzen "Christentümer". Auf Gott, Christus und die Bibel berufen sie sich alle.

      Aber überall ist die gleiche Entwicklung. Warum?

      Weil es so sein muss. Die Bibel sagt es und wie du schon sagtest: sie irrt sich nicht.

      Jesus sagt: "Denkt nicht, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert."
      Und im Lukas sagt er: "Ich bin gekommen, Spaltungen zu bringen. Eltern werden mit ihren Kindern spalten, Kinder mit ihren Eltern, Väter mit Söhnen, Söhne mit Vätern, Mütter mit Töchtern, Töchter mit Müttern" usw.

      Gerne weichen wir diese Sätze auf und sagen: "Er meint aber was anderes..." Nein, er meint das, was er sagt, und wir sehen es bis heute, dass er Recht hat.

      Wozu das alles?

      Damit der Ratschluss Gottes vollendet wird.

      Wir lesen die Bibel immer als ein "entweder-oder" für oder gegen uns oder andere, weil wir das Ganze nicht sehen.

      Alles gehört in den Plan, alles.

      Und wie können wir auf dem richtigen Weg bleiben? Indem wir Liebe haben und gute Lehre weitergeben.

      Mich kümmern Fakultäten und geistlose Prediger nicht, gabriel. Sie sind gläubig oder ungläubig, was soll ich da tun? Ich rede, was ich glaube.

      Und ich bekämpfe das nicht, indem ich die Institutionen verlasse, sondern ich bekämpfe es, indem ich diesen Geist verlasse und etwas anderes predige.

      Lg
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • stadenker schrieb:

      Wie hat Mose nun über die Schöpfung schreiben können?
      Ein sehr guter Gedanke. Was mich an Genesis besonders fasziniert, ist das Wort das zur Beschreibung bzgl. der Beschaffenheit der Erde verwendet wird. Die liberale Theologie interpretiert in die biblischen Texte die Vorstellungen des Alten Orients hinein. Mit einem solchen der Bibel unterstellten Weltbild arbeiten liberale Theologen gerne,wenn sie ihre Entstehung als rein menschliches Wollen abtun möchten:

      Alfred Läpple schreibt in seinem Buch "Die Bibel - Heute. Wenn Steine und Dokumente reden": "Die Erde dachte man sich als runde, flache Scheibe. Sie nimmt den Mittelpunkt der Schöpfung ein und wird von den unteren Wassern umflossen, der Urflut oder dem Urozean. Über die Erdscheibe spannt sich als Überdachung das Firmament, an dem Sonne, Mond und Sterne gleich Lampen angebracht sind. Über dem Firmament befinden sich die "oberen Wasser", die durch Fenster oder Schleusen als Regen auf die Erde strömen können."

      Ein einziges Wort aus Genesis reicht aus, um solche Voreinstellungen zu entkräften und um zu zeigen, wie wirklichkeitstreu Genesis ist und war, bevor die heute nachgewiesene Gestalt der Erde allgemeine Erkenntnis war. Das hebräische Wort für Erde ist chug (Kreis/Kugel).

      Kein Mensch war Zeuge der Schöpfung. Woher sollte also Mose oder ein Mensch bereits darüber Bescheid gewusst haben, wie die Gestalt der Erde beschaffen sei, wenn ihm dies nicht von Gott geoffenbart sein würde? Gemäß 2. Timotheus 3,16 kann dies nur unter göttlicher Anleitung verfasst worden sein (wie auch alle sonstigen Teile der Bibel). Das ist nicht menschlich erdacht, sondern Gott selbst muss der Urheber dieser Information sein.
    • Hallo gabriel 87,

      "Was mich stört, ist, daß es eine zunehmend "adv. Art und Weise" zu sein scheint, solche und andere Fragen als "objeltiv" eindeutig geklärt hinzustellen" hatte ich geschrieben--und zwar unabhängig davon ob Du Adventist bist oder nicht (ich weiß es nämlich gar nicht.

      Das war weder mein "Vorurteil",---noch mein Nach-oder Verurteilen, sondern schlicht und einfach meine persönlichen Beobachtungen und Erkenntnisse als Adventist.

      Noch dazu weder "objektiv" (weil als Subjekt) sondern lediglich meine subjektive Beobachtung.

      Außerdem, auch Du kannst nur subjektiv Beurteilen.
      ====================================================================================================================================================
      Viele "Fakten" aus der Schrift (und immer mehr und mehr) werden hier angeführt---
      Fakten, welche erst vom Leser in einem weiteren Gedankenschriftt und Beurteilung der Fakten darauf hindeuten, daß es Mose gewesen sein könnte.

      In diesem Sinne habe ich darauf hingewiesen, daß ja auch Du lediglich einen solchen subjektiven"Glaubensschritt" mit deiner Aussage
      Ich bin davon überzeugt, dass es sehr wohl Mose war.
      gesetzt hast.


      Du berufst dich damit auf keinen bibl. Fakt, die Schrift "bezeugt" es nicht.
      Es ist somit dein "subjektiver" Glaube !

      In diesem Sinne hat auch stadenker geschrieben
      I
      ch glaube, das in Johannes 1,45, die 5 Bücher Mose, gemeint sind.
      es erfordert "Glaube", denn es steht nicht "als Fakt" dort. und auch sonst nirgends in den Beiträgen.
      Es ist also ein Glaubensschritt--das meinte ich, dann aber sollte man auch dort stehen bleiben und es nicht als "objektiven Fakt" ausgeben, was "in adv. Kreisen" lt. meiner Beobachtung der Fall ist.

      Wozu eigentlich immer diese Vorurteile? Diese furchtbaren Adventisten! "

      Was deine Verteidigungsrede in diesem Zusdammenhang soll verstehe ich nicht.

      liebe Grüße
      y.
    • Mose als Autor, Schreiber, Auftraggeber, Herausgeber, namengebende Zentralfigur- -

      gabriel87 schrieb:

      In der Diskussion geht es vielmehr um die Frage, wem man in der Sache mehr glaubt: Dem Wort Gottes oder einer vom Atheismus dominierten Textwissenschaft?



      Mir fällt auf, dass bis hierher niemand sich als des AT - Hebräischen mächtig erwiesen hat. Ich selbst kann nur aus den deutscen Übersetzungen heraus sagen, dass ich da Stilunterschiede zu sehen glaube.

      Im Brochkhaus steht - - was, den Brockhaus hat nicht der Herr Brockhaus selbst geschrieben ? Der Code Napoleon - was, ich habe geglaubt, der ist von Napoleon - - (isst er auch aber nicht pesönlich verfasst). ER spricht von sich in der dritten Person - na so was, auch im Deutschen ist die Formulierung eines Autors über sich selbst . " - der Verfasser selbst meint- " üblich. Und wann und wo der Pentateuch geschrieben wurde, die langen Passagen - in der Antike haben sie sehr sehr lange Texte auswendiglernen können, so beide Bücher Homers.

      Und man braucht nicht eine vom Atheismus dominierte Textwissenschaft, sondern lese sich - bei entsprechender Erfahrung mit Sprache und Text - den Pentateuch oder Stellen aus dem Pentateuch selbst vor - einem ordentlich Belesenen würde doch auch der Unterschied zwischen Goethe und Schiller auffallen. Die Texte meines lieben Freundes Otto Chrastek (+) erkenne ich an einem Satz - auch jenen, den er - ergänzend - in meinen Tetxt eingefügt hat. Und er hatte vierzig Jahre lang den selben Stil, in den verschiedensten rhetorischen und schriftstellerischen Bereichen..

      Überlegt Euch einmal Euer Vorgehen an Hand des Beispieles Lukas 2, 1 : Was, bitte, auch die Chinesen ? (Mit denen Rom immerhin in HAndelsbeziehungen stand). Aber Lukas hat doch - wie er selbst in Kaapitel1, 3. schreibt - - -

      . Komme ich wieder einmal nach Friedensau, werde ich Daniela Gelbricht fragen, die kann nämlich Hebräisch.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Seele1986 schrieb:

      Der fromme Christ denkt nun, wenn seine Kirche bei "Laodizea" angelangt ist, er muss sie verlassen und ein neues Philadelphia gründen oder aufsuchen.
      Lehrmäßige Unterschiede dürfen auch niemals zur Spaltung führen. Der einzige Grund "seine Kirche" aus "lehrmäßigen Gründen" zu verlassen, wäre die Behauptung, "Jesus hätte nicht am Kreuze sterben müssen".

      Ja, das Problem mit Laodicea wird sich nicht durch einen Gemeindewechsel lösen. Wie gut, dass Jesus uns hier auch einen Weg zur Lösung aufzeigt: "Ich rate dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst. Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!" Jesus warnte uns von den Sorgen dieser Welt, der Freude am Reichtum, dem Verlangen nach selbstsüchtigen Dingen, die oftmals so einfach seine Worte in unserem Leben abwürgen können. Ein Großteil unserer westlichen, christlichen Gemeinden ist unter einer dünnen Schicht frommer Redeweisen erschreckend weltlich. Warum hören wir nicht auf die Worte Jesu? Warum haben wir unsere prophetische Stimme verloren? Warum ahben wir so wenig Relevanz für die Armen und Unterdrückten? Warum machen es Gemeinden den Menschen oft so schwer, an Jesus zu glauben? Warum haben wir auch den habsüchtigen Geist dieser Zeit oftmals in uns? Haben wir etwa ignoriert, dass wir nicht Jesus und den Mammon dienen können?

      Seele1986 schrieb:

      Mich kümmern Fakultäten und geistlose Prediger nicht
      Viele Christen, vor allem in den Amtskirchen, sind durch den Mangel an lehrmäßiger und moralischer Disziplin zutiefst beunruhigt. Ein Artikel in der Zeitung "The Times" schrieb über eine Konferenz bzgl. dessen: "Worüber die 18 Theologen der verschiedenen Denominationen einig waren, ist eine Art Glaube an die Wahrscheinlichkeit Gottes und eine Ehrfurcht vor Jesus. Im Bezug auf alle anderen Punkte sind diese unterschiedlicher Meinung." Wenn ordinierte Geistliche offen die Göttlichkeit Jesu oder seine Auferstehung leugnen, dann muss klare Disziplin geübt werden. Klar, im Geist der Liebe sollen wir mitfühlend sein, wenn ein Christ, selbst ein Leiter der Gemeinde, offen und ehrlich mit Zweifle ringt, selbst in Bezug auf die grundlegenden Lehren. Die römisch-katholische Kirche hat viel Mut in dieser Sache bewiesen - Denn sie hat solche Theologen daran gehindert, öffentlich einen Dienst auszuüben, solange diese mit persönlichen Zweifeln gekämpft haben.
    • Yokurt schrieb:

      Auch Du kannst nur subjektiv beurteilen
      Nun, vielleicht etwas "off topic", ich schrieb' ja schon mal das unsere menschlichen Wahrnehmungen in der Tat subjektiv sind. Die Frage nach der Objektivität spitzt sich in einer Frage zu: Wer entscheidet darüber, was der „objektive Standpunkt" ist? Wo liegen die Kriterien für subjektiv oder objektiv? Politiker klagen Journalisten an und werfen diesen "subjektive Berichterstattung" vor, wenn Meldungen nicht ihrer Meinung entsprechen. Selbst der "gewöhnliche Hörer" unterstellt dem Journalisten "fehlende Objektivität" wenn dieser seine Anschauungen nicht in den Beiträgen wiederfindet. In den einen Augen "objektiv" - Doch in den anderen Augen "subjektiv". Gibt es demnach überhaupt "richtig" oder "falsch"? Was sind die Bedingungen von Objektivität? Gefordert ist, dass wir „wahrheitsgetreu" sein sollen. Demnach wäre aber schon wieder zu fragen: Wessen Wahrheit ist die Treue zu halten? Wie kann man eigentlich reine Information auswählen, akzentuieren und formulieren, ohne zu bewerten, ohne Stellung zu nehmen, ohne sich in Stellung zu bringen gegenüber dem, was man auswählt und nicht auswählt, Auswahl und Formulierungen von reiner Information impliziert auch Bewertung und Einordnung von Inhalten.

      Ich kann nicht verleugnen, dass jeder der hier im Forum einen Beitrag verfasst, einen Standpunkt hat. Kann sich dieser Standpunkt durch Objektivität auszeichnen? Wie lässt sich Objektivität gewinnen? Objektiv ist noch nicht ein Beitrag, wenn Personen, Ort und Modalitäten einer Handlung, eines Ereignisses oder politischer Vorgänge erwähnt. Zur Objektivität gehört ebenso die Begründung, warum etwas relevant ist. Die Relevanz einer Information kann aber nur erkannt werden, wenn ihre Entstehung mitbedacht wird. Die Entstehung der Information gibt auf die
      Frage eine Antwort, wer an ihrer Verbreitung ein Interesse haben mag. Was verhindert die tendenzielle Herstellung von Objektivität?

      „Objektiver Standpunkt", so wurde gesagt, muss die Entstehung und Geltung einer Information als Einheit deutlich machen. Die Geltung einer Information scheint schon gegeben, indem sie veröffentlicht wird. Tatsächlich braucht sie nicht durch Meinungsäußerungen bereichert zu werden. Was aber die Entstehung einer Information angeht, so ist dem Verfasser oftmals die Erkenntnismöglichkeit verstellt, die so notwendig zur Erfüllung der geforderten Objektivität ist. Menschen sind nicht objektiv - Wenn eine Information schon dann für "wahr" gehalten wird, wenn sie von drei Menschen gleichzeitig gebracht wird.

      Wenn Information aus gesellschaftlichen und politischen Prozessen entstehen, dann bedeutet das: In diesen Prozessen kommen Kräfte miteinander oder auch gegeneinander in Bewegung. Diese Kräfte haben ein Interesse daran, dass über ihre Wirksamkeit etwas veröffentlicht wird. Manche Kräfte haben bisweilen auch viel Interesse daran, dass über ihr Wirken nichts veröffentlicht wird, dass sie überhaupt nicht ins öffentliche Gespräch kommen - Das soll hier aber nicht weiter beschäftigen...

      Die Träger von Interessen, die „Interessenvertreter", wie man so unzutreffend in der deutschen Sprache sagt, sind also die wesentlichsten Quellen von Information.

      Daraus folgt: Die Quellen von Information sind identisch mit bestimmten Interessen, sie sind dazu da, bestimmte Absichten in die öffentliche Verbreitung von Information zu bringen. Der menschliche Charakter der Information ist dadurch gekennzeichnet, dass in ihnen Interessen und Absichten organisiert zum Ausdruck kommen.

      Wenn Jesus aber sagt: "Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird Euch frei machen" - Ist das objektiv oder subjektiv? Enthält die Bibel objektive oder subjektive Information? Was ein Mensch aus der Wahrheit Jesu macht, dass ist seine Sache - Aber ich erkenne das Wort Gottes als objektive Information. Da wird mir "reiner Wein" eingeschenkt. Und daher kann ich der Bibel auch ganz "objektiv" Glauben schenken, weil ich weiß, dass in Gott keine Lüge sein kann. Wenn ein Wissenschaftler gesagt hätte: "Das ist so!" - Wie viele Menschen hätten diesen geglaubt? Es ist ein Phänomen, dass Menschen angesichts dessen plötzlich von subjektiver Empfindung in objektive Gewissheit verfallen: "Ja, das ist so! Schließlich hat der Forscher ja studiert."

      Wenn wir einen Forscher glauben, warum können wir dann nicht Gott glauben? Sinnbildlich ist Wissen der Buchstabe, Erkenntnis das Wort, Verständnis der Satz, und Sein das Buch. Ist es ein Widerspruch, "wissend" zu glauben? Ohne Glauben kein Wissen...

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