Wie unterschiedlich sind die Kompetenzen bei Predigern und Laienpredigern?

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    • Seele1986 schrieb:

      @Mensch:

      darf ich mal fragen, wie du die Bibel kennengelernt hast, die christliche Lehre kennengelernt hast?

      Also Gemeinden (und ihre falschen Strukturen) scheinst du ja zu kennen.

      Bist du in einer Gemeinde groß geworden, oder hast du dir einfach so aus dem Nichts eines Tages eine Bibel gekauft, gelesen und verstanden?

      Wäre für mich interessant zu wissen.

      Deine Einzelgänger-Nummer ist nichts neues; damit beeindruckst du nicht, sorry.

      Menschen sind keine Einzelwesen, die für sich (oder nur für Gott) leben, sondern wir sind Relationswesen.

      Man gründet Gemeinden. In Gemeinden gibt es unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Talenten und Gaben.

      Manche können predigen, manche können sehr gut mit Technik umgehen, manche reparieren jedes Schloss, manche putzen die Räume, manche kochen ein super Essen, manche malen tolle Bilder, um die Räume zu verschönern usw.

      Alle werden gebraucht, alle sind wertvoll. Alle tragen das bei, was Gott ihnen geschenkt hat.

      Wir sind Gemeinschaftswesen.

      Deinen Gnostizismus kannst du im Himalaya machen; da kannst du den ganzen Tag mit Gott reden und kein dummer Unwissender geht dir auf die Nerven.

      Andere bemühen sich für ihre Gemeinden, halt du dich daraus und finde deine Mitte, oder sowas.

      Woher die Idee kommt, Pastor oder Prediger sei ein schillernder Beruf, wo man in den "vorderen Reihen" sitzt und die Lorbeeren bekommt, ist mir schleierhaft.

      Du darfst gerne mal einen Tag lang die Arbeit unseres Pastors machen.

      Es stimmt: für das, was Du machst, braucht man einfach nur die Info von Gott, die einem in den Kopf geschossen wurde. Du hast ja auch keinerlei Verantwortung für irgendwas.

      Bei einem Pastor oder Gemeindeleiter (sei er aus unserer Kirche, oder von den Adventisten) sieht das anders aus!


      Du willst wissen, wie ich die Bibel kennengelernt habe? Das ist ganz einfach. durch eine Christliche Gruppierung in der ich was erlebte was mich anzog. Aber dann hab ich über 2 Jahre verzweifelt versucht die Bibel zu verstehen. Ich hab ohne Überzeugung mehrmals ein übergabegebet gesprochen. Aber eines Tages hatte ich genug. Ich ging sozusagen in Streik. Ich sagte zu Gott, ich werde nicht aufhören dich zu suchen bis dass du mir persönlich sagst, ob ich von dir angenommen bin oder nicht. Er gab mir dann die Antwort, und vom nächsten Tag an verstand ich die Bibel. Nach kurzer Zeit konnte ich schon so vollmächtig lehren dass die Menschen mir in scharen nachliefen. Ich war selbst über meine Antworten überrascht und betroffen. Ich merkte, dass das was ich sagte nicht aus mir selbst kam denn so viel wissen hatte ich noch gar nicht. Seither lehre ich überall wo ich bin und bekomme immer wieder das Zeugnis, dass meine Worte kraft haben. Menschen werden verändert oder gehen gegen mich los. Aber in erster Linie wurde ich in Kirchen verwirrt. Denn ausserhalb Kirchen erlebte ich viel erkannte zusammenhänge aber in den Kirchen sagten alle das ist falsch. Erklärungen bekam ich nie. Wenn ich Menschen mitbrachte die sich für den Glauben öffneten, dann kamen sie nur einmal und dann nie wieder. Der Umgang in den Kirchen war ihnen nicht genehm. In erster Linie der Charakter der Leitung. Ich kann eigentlich sagen, dass man den Pastoren in einer Gemeinde an seiner Aufgeblasenheit erkennt.

      Was Gemeinden anbelangt die gegründet werden. Jesus hat uns nie aufgefordert gemeinden zu gründen. Das ist absoluter Unsinn. Gemeinde ist da wo zwei oder drei in seinem Namen zusammen kommen.

      und wenn du die Bibel als Gotisch bezeichnest, weil die Bibel ja davon spricht dass wir direkten Zugang zu Gott haben. und Jesus sagte, meine Schafe höhren meine Stimme und sie folgen mir, dann bin ich halt So gnostisch wie die Bibel. Ich hab mich nie von Predigern vereinnahmen lassen. hab immer wieder in der Bibel nachgeforscht. Wollte verstehen wissen was Gott meinte und nicht was meine Leiter meinten.

      Willst du also behaupten, dass Gott mich belogen und betrogen hat? Willst du die Bibel als Falsch ihre Aussagen was die Prophetischen Worte des Jeremia anbelangt und die Verheissungen Jesus als Lüge abtun nur um recht zu haben.

      Von wem hast du denn dein Verständnis? von einem Übergott? Wenn Gott nicht fähig ist sein Wort zu erklären dann muss es ja schon noch jemanden höheres Geben der besser über sein Wort bescheid weiss.

      Ich bin kürzlich auf ein interessantes Buch gestossen von einem Autor, dem ich vor Jahren mal persönlich begegnete. Das Buch heisst, Jesus-das Ende aller Religion. Es gibt da auch ein Interview mit dem Autor und natürlich kann man auch eine Leseprobe zerunterladen.

      Er sagt unabhängig von mir das selbe. Kirche ist eine Organisation des Verbrechens an der Menschheit. Jesus kam um Leben zu geben und nicht um Institutionen zu fördern. Wer in einer Kirche ist, ist beteiligt an Organisiertem Verbrechen. Kirche ist ein Ort der Korruption, des Luges und des Betrugs.

      Er sagt das nicht ganz so klar aber das spielt keine Rolle. Im Endeffekt kommt es auf das selbe raus.

      Wenn ihr aber der Lüge mehr glauben schenken wollt als der Wahrheit und die Wahrheit ist Jesus Christus, dann wohl an. Ich kenne Gott und er redet zu mir und das können viele Menschen bezeugen. Dazu brauche ich niemanden aus einer Kirche. Da spielt es keine Rolle ob Gnosis oder Kirche. Daneben ist daneben. Der Weg in die Hölle ist jeder der nicht durch die Tür Jesus geht.
    • Ich sagte zu Gott, ich werde nicht aufhören dich zu suchen bis dass du
      mir persönlich sagst, ob ich von dir angenommen bin oder nicht. Er gab
      mir dann die Antwort, und vom nächsten Tag an verstand ich die Bibel.
      Unnötiges Gebet, denn er hat es dir bereits persönlich gesagt: in Jesus Christus sagte er dir, dass er dich angenommen hat. Das hättest du einfach nur glauben müssen. Bist du eine Sonderperson, die eine extra Bestätigung braucht?
      Was hast du denn die ganze Zeit gelesen und nicht verstanden? Es steht doch da.

      Was Gemeinden anbelangt die gegründet werden. Jesus hat uns nie
      aufgefordert gemeinden zu gründen. Das ist absoluter Unsinn.
      Und was ist deine "christliche Gruppierung"? Auch die trifft sich, hat Regelmäßigkeit und Formen, die dort vor-herrschen; hat eine eigene Terminologie, eine eigene Art und Weise usw. Auch sie wurde irgendwann mal "gegründet".
      Überhebliches Gerede ist das, mehr nicht.

      Ich hab mich nie von Predigern vereinnahmen lassen.
      Ne, du hast dich von dir selbst vereinnahmen lassen.


      Willst du also behaupten, dass Gott mich belogen und betrogen hat?
      Willst du die Bibel als Falsch ihre Aussagen was die Prophetischen Worte
      des Jeremia anbelangt und die Verheissungen Jesus als Lüge abtun nur um
      recht zu haben.

      Der Gott, der zu DIR gesprochen hat..? Ja, der hat dich belogen.

      Von Gott eine Antwort auf die Frage zu fordern, ob er einen angenommen hat, obwohl 2000 Seiten nahezu davon überschwappen.... Ja, der Gott, der dir da geantwortet hat, der hat dich belogen.

      Das Buch heisst, Jesus-das Ende aller Religion. Es gibt da auch ein
      Interview mit dem Autor und natürlich kann man auch eine Leseprobe
      zerunterladen.
      Ich kenne diesen Sermon, bitte!! Und dann gründen sie ne neue Kirche; läuft doch immer gleich.

      Apropos: Bitte achte darauf, dich nicht "vereinnahmen" zu lassen von dem Buch. Klingt nämlich schwer danach.

      Wer in einer Kirche ist, ist beteiligt an Organisiertem Verbrechen.

      Ich mache dir ein Angebot, dass du nicht abschlagen kannst:

      Bleib bei deiner "Gruppe", wir bleiben bei unseren Kirchen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Mein lieber @Mensch,

      Du hast Dich in der Tat hier ein bisschen verlaufen und bist in einer Kinderspielgruppe gelandet. Es verteht Dich keiner. Wenn Du hier etwas ausrichten willst, dann bringe bitte verdünnten Milchbrei mit und sprich die Sprache "Tu tu tu, da, da öh öh hi hi hi, dann können sie Dich (vielleicht) verstehen.

      Aber wenn sie dann einmal beginnen, die Wahrheit im Ansatz zu verstehen, schwupp di wupp - sind sie schon entrüüüüüüüüüüüüüüü .....

      kt

      Müh Dich nicht weiter hier ab, es führt zu nichts!

      Kis

      :D
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Zurück zur Theologenschelte

      Andreas schrieb:

      Sicherlich ist so ein Theologie Studium super, da habe ich nichts gegen, doch macht es nicht automatisch einen besseren Wortverkünder als den Laien.

      Andreas schrieb:

      Ein Studium ist gut, macht aber nicht einen besseren Prediger. Es ist doch nur Theorie.



      Ein Maronibrater benötigt auch keine Bilanzkenntnisse. Aber "Gemeinde" - Hörende, manchmal Ratsuchende, manchmal Belehrung oder auch nur Aufklärung Benötigende Gemeinde ist kein Maronibraterofen.

      Man zolle doch Achtung denen, welche sich das Studium erhungert haben, der Bücher zur Weiterbildung wegen das Familienbudget gekürzt haben, vierte Klasse (Conradi, persönliche Mitteilung von Oosterwal) gefahren sind, Antiquariate durchstöbert haben - -

      Was hast Du für einen perönlichen Grund, Andreas, diese Leute herabzusetzen wo es geht ?


      Und man unterschätze die ersten Christen nicht : Die Synagoge war eine gute Schule, die Jünger Fischereiunternehmer, Zollbeamte, Leute, mit denen der Phahrissäer und Gamaliel - Schüler Paulus, ein Stadtbürger Roms, auf Augenhöhe dikutieren konnte, Du kannst ja einmal ausprobieren, ob Deine so geschätzten Laien ein einziges Kapitel wie etwa im Johannesevangeliu schreiben könnten.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Wo hab ich die Studierten Theologen herabgesetzt? Du verwechselt mich wohl grad.
      Sicherlich hab ich Achtung davor, doch macht es keinen besseren Prediger dadurch. Ich stelle im Predigtdiesdienst den studierten Theologen auf eine Stufe mit dem Laien.
      Ich sehe das besondere an den studierten Predigern immer noch wo anders. Diese investieren die Zeit am Tag, wo wir Arbeiten, für die Gemeinde.

      Es gibt prozentual genau so viele schlechte Laienprediger, wie Studierte Prediger. Es studieren sicherlich genug Leute Theologie, die nicht von Gott berufen wurden.

      Naja, früher war es normal, selbstständiger Handwerker zusein, so wie die Fischer. Ebenfalls, auch nichts Hohes, Zöllner zu sein. Der einzig studierte, war PauluS.
    • Wieso? Ich meine damit, das es sicherlich genug gibt die Theologie studieren um Prediger zu werden, doch tuen sie es aus eigener Berufung. So wie es Leute gibt, die den falschen Job ausüben, und meinen den zu können, aber keineswegs Talent haben.
      Also ich meine nicht das Leute Theologie studieren, die in Wahrheit keine Christen sind. Bitte nicht falsch verstehen.
    • Andreas schrieb:

      Wieso? Ich meine damit, das es sicherlich genug gibt die Theologie studieren um Prediger zu werden, doch tuen sie es aus eigener Berufung.


      Andreas ich verstehe Dein anliegen nur Du verallgemeinerst Ausnahmen und machst gefährliche Rundumschläge!
      Ich spreche nur für STA Pastoren aus meiner Sicht!

      Das Theologiestudium gibt keinem eine Garantie als Pastor berufen zu werden!

      Jeder Pastor wird immer wieder aufs neue überprüft.

      Der Pastor wird in einem bestimmten Zeitraum wieder versetzt.

      Die Predigt eines Pastors ist nur ein Bruchteil seiner Arbeit!

      Was ich bei uns vermisse, eine gewisse vogegebene Thematik. ( so wie in den großen Kirchen)

      Leider gibt es Prediger die sich nur mit bestimmten "Lieblingsthemen" beschäftigen,

      und dabei mehr ihre Sichtweise zum Ausdruck kommt als die des Willens Jesus.

      Auch Seminare von "Predigern" wäre nicht schlecht, um sich auch gegenseitig zu bewerten...

      Wir hatte eine Zeitlang ein Predigtnachgespräch gehandhabt ,das leider aus Zeitgründen eingeschlafen ist.
      (Manche Prediger finden leider kein Ende oder können mit Kritik nicht umgehen)
    • Andreas schrieb:

      ...Es gibt prozentual genau so viele schlechte Laienprediger, wie Studierte Prediger. ....

      Das ist eine Behauptung zu der einfach die Fakten fehlen. Da kann ich mit dem gleichen Recht sagen Äpfel aus Bayern sind besser als Äpfel aus Salzburg...

      Willst du überhaupt ernst genommen werden?
      Liebe Grüße, Heimo
    • Kisehel schrieb:

      Du hast Dich in der Tat hier ein bisschen verlaufen und bist in einer Kinderspielgruppe gelandet
      Ja, Du hast Recht. Wir sind tatsächlich Kinder - Gottes Kinder. Und vielleicht sind wir sogar Kleinkinder, weißt Du warum? Weil Gott eben nur die kleinen Kinder trägt. Die "großen" Kinder können von selbst laufen, die braucht Gott nicht zu tragen ;)


      Liebe Grüße
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !
    • Die Jünger Jesu.

      Andreas schrieb:

      Naja, früher war es normal, selbstständiger Handwerker zusein, so wie die Fischer. Ebenfalls, auch nichts Hohes, Zöllner zu sein. Der einzig studierte, war PauluS.


      So ein Fischerboot am See Genezareth war eine Investition, die man langfristig planen und kalkulatorisch abschätzen musste. Der Zöllner als Beamter des römische Reiches - wenn auch quasi als Zollpächter - war kein Dahergelaufener, dazu war das römische Finanzwesen zu klug. Und bitte: Schreibe einmal eine Text von der Länge dreier Bibelverse im Stil des Johannesevangeliums - da (jetzt muss ich boshaft sein ! ) käme nur Andreas - Geschreibsel, wie wir es kennen, heraus.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Also deiner Meinung nach, waren alle Schreiber hochstudierte Leute. Den Normalo konnte Gott nicht wirklich gebrauchen.

      wenn man Heute selbständiger Handwerker wird, muss man keine Gebildeter Superman sein. Oft wird auch nicht all zuviel Geld gebraucht. Und viel Geld verdient man als Selbstständiger auch nicht unbedingt.
      Daher sind der Fischer und der Zöllner für mich, Berufe für die Mittelschicht in damaliger Zeit, nichts Besonderes.


      achja, mein Schreiben, ist nur ein Geschreibsel. Zum glück bin ich nicht der einzige hier.
    • Andreas schrieb:

      alle Schreiber hochstudierte Leute. Den Normalo konnte Gott nicht wirklich gebrauchen.


      Sicher keine DDDr ode B.A. M.Div, M. Sci., D.Theol, aber die konnten ja auch ein Apostelkozil zielführend und ohne Biertischpolemik abhalten. Und die Evangelien waren (Ausnahme vieleicht Markusevangelium) weit über dem sprachlichen Niveau der allermeisten Leserbriefe in Zeitungen ud Zeitschriften heutzutage.

      Sehr boshaft gesagt :Schhaue Dirdas "Adventist World" (Oestererich - Ausgabe) an : Christian Grassl, c.f., Rene Intering - -und das wars dann schon. Oder die Bücher von Hans Heinz, Daniel Heinz, Otto Gmehling, Thomas Domanyi - - und vergleiche.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Andreas schrieb:

      Deiner Meinung nach, waren alle Schreiber hochstudierte Leute. Den Normalo konnte Gott nicht wirklich gebrauchen.

      philoalexandrinus schrieb:

      Sicher keine DDDr ode B.A. M.Div, M. Sci., D.Theol, aber die konnten ja auch ein Apostelkozil zielführend und ohne Biertischpolemik abhalten.
      "Schaut doch euch selbst an, Brüder und Schwestern! Wen hat Gott denn da berufen? Es gibt ja nicht viele unter euch, die nach menschlichen Maßstäben klug oder einflussreich sind oder aus einer angesehenen Familie stammen. Gott hat sich vielmehr in der Welt die Einfältigen und Machtlosen ausgesucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen. Er hat sich die Geringen und Verachteten ausgesucht, die nichts gelten, denn er wollte die zu nichts machen, die in der Welt etwas sind." (1. Kor 1,26-28)


      philoalexandrinus schrieb:

      jetzt muss ich boshaft sein
      Ebenso boshaft gesagt:
      Zu viel Zeit mit Studieren verwenden ist auch nur "Faulheit" - Es nur als Schmuck zu verwenden: Affektiertheit - Nur danach zu urteilen: Gelehrtenwahn.

      philoalexandrinus schrieb:

      Die Evangelien waren (Ausnahme vieleicht Markusevangelium) weit über dem sprachlichen Niveau
      Verschiedene "Gesellschaftsschichten" - Verschiedene "sprachliche Codes". Die Schreiber der Bibel: Ganz unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Berufe. Fischer, Zöllner, Handwerker, Ärzte, Hirte, König, etc. Von vorne bis hinten ein roter Faden durch dieses Buch - Nicht durch die Qualifikation der Schreiber sondern durch göttliche Autorität.

      Intellektualismus kann genauso ein "Hindernis" für Gottes Wort sein als "Anti-Intellektualismus".

      Der Ruf des Predigers besteht nicht darin, studiert oder nicht studiert zu sein, er besteht auch nicht darin "theologische Information" weiter zu geben, sondern das Wort Gottes zu predigen, dieses Wort ist kraftvoll und lebendig. Ein intellektuelles Kennen der Schrift mag hilfreich sein. Vielleicht nährt dies aber auch nur den eigenen Verstand...

      philoalexandrinus schrieb:

      Aber die konnten ja auch ein Apostelkozil zielführend und ohne Biertischpolemik abhalten
      So oder so, es ist der Heilige Geist der inspiriert, lehrt, zeigt, erkennen lässt und vor allem: Er ist es der Leben gibt.

      Etymologie, Geschichtskenntnisse, Hintergrundwissen, (Theologie)-Studium ... - Alles sehr hilfreich, aber wenn deshalb jemand behaupten würde "die Wahrheit" besser zu kennen, und das dazu führt, dass wir Menschen gegenüber eine kritische oder lieblose Haltung einnehmen, oder wenn wir meinen, dass der studierte Theologe es immer besser wissen muss, als der Laienprediger (schließlich hat der Theologe ja studiert) dann stellt sich die Frage, inwieweit derjenige den kennt, der die Wahrheit ist: Jesus.

      Im Sinne der Erkenntnis: ginoskein - nicht nous ;)


      Liebe Grüße
      Ich wünsche Dir Mauern für den Sturm, ein Dach für den Regen, Getränke neben dem Feuer, Gelächter um Dein Herz zu wärmen, Diejenigen in Deiner Seele und Nähe die Du liebst. Mögest Du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit sein, dass Jesus Dich in Seiner Hand hält. Céad míle fáilte !

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von James Gabriel ()

    • Die kleine Leute

      gabriel87 schrieb:

      Schaut doch euch selbst an, Brüder und Schwestern! Wen hat Gott denn da berufen? Es gibt ja nicht viele unter euch, die nach menschlichen Maßstäben klug oder einflussreich sind oder aus einer angesehenen Familie stammen. Gott hat sich vielmehr in der Welt die Einfältigen und Machtlosen ausgesucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen. Er hat sich die Geringen und Verachteten ausgesucht, die nichts gelten, denn er wollte die zu nichts machen, die in der Welt etwas sind." (1. Kor 1,26-28)


      Da möchte ich schon von Vers 18 an lesen und Pauli Erklärung in eine Rahmen stellen.

      DiserText ist mir bestens bekannt, früher gerne zitiert - die paar kleinen Gmenden hier , Tagelöhner, Hilfsarbeiter, ein Hausierer (War Gemeindeleiter, hat "geböhmakelt" ud auch in anderen Gemeinden gepredigt) - aber ein grosartiger Mann, ein edler christlicher, geistlicher Charakter.

      Nur dann benutzten diesen Text vor allem jene , welche simpel nicht lernen = arbeiten wollten. In den imer besserwerenden Zeite ( ich meine dies bezogen auf die Wirtschaft) wurde die Matura ( =Abitur) für Bogenhofenkandidaten von der Union abgeschafft und damit gelichzeitig die soziale - sozialrechtliche Position der Absolventen einem massiven Downgrade unterzogen.

      Aus derZeit des Neuen Ttestaments : Da erinnere ich mich an den Finanzstadtrat (Römer 13, 23), die Händlerin eines absolute Luxusgutes, Lydia (Purpur en gros und en detail, Import ,Export - ), Grüsse aber sonderlich von denen aus des Kaisers Haus - - -,

      Und die Mahnungen in 1. Timotheus 2,9. und 1.Petrus 3, 9. lassen mich eher an Römerinnen oberer Schichten denken, welchen alltäglich zwei Mägde stundenlng ihre Haare -samt Einbringen von Goldstaub - flochten. Klingt fast sso, als ob wir heute predigen würden "Esst keinen Kaviar, liebe Geschwister !"

      Sozialer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher Status der jungen Chriten und damit innerhalb der Stadt dort unda wären einmal von Kundigen jenseits aller schönen Mythen zu erkunden.e s gab nicht nur einen Onesimus, es gab auch einen Philemon !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • DFie autoren

      Andreas schrieb:

      alle Schreibe



      Habe ich alle Schreiber genannt ? Drewermann hat in seiner Übersetzung des Markusevangeliums die dürftige, aber kräftige Sprache des Autors samt aller Ecken und Kanten und Fehler ins Deutsche übertragen.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Redlichkeit - Verantwortung

      gabriel87 schrieb:

      ntellektualismus kann genauso ein "Hindernis" für Gottes Wort sein als "Anti-Intellektualismus".


      Ich rede nicht von Intellektuialismus, sondern von Demut vor dem Wort und Verantwortung dem Auditorium = der Gemeinde gegenüber.

      Wenn jemnad in "SalvationService" eine Artkel genen den Alkohol schreibt, so ist das einmal der Tendenz entsprechend erfreulich. Wenn er -als Rute im Fenster - hineinnimmt, das aus Alkohol bei Wasserentzug Aether entsteht und dann seien die Leute wirklich besoffen - so wussten Mittelschulabsolventen Bescheid über die Aetherbindung, einer brachte mir sein Schulbuch von ehedem mit. Aber da hat Autor nicht einmal in Wikipedia nachgeschaut oder die ORG - Schüler vom Haus nebenan gefragt. Das ist faul und unredlich ! Das zu vermeiden hat mit Intellektualismus nichts zu tun, sondern mit gutem Journalismus ! - Bis hin zu Lektorat und Redaktion 1

      Stelle Dir vor, ein geneigter Leser greift diesen Unsinn begeistert auf und missioniert damit in seiner Nachbarschaft !
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -