Wie unterschiedlich sind die Kompetenzen bei Predigern und Laienpredigern?

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    • Seele1986 schrieb:

      Ich habe das angemerkt, weil du geschrieben hast, er hatte keine Musikausbildung.
      @Seele1986 fängt es schon wieder an? Hatte Mozart eine Musikschule besucht? Für das, was er kannte, müsste er zuminderst an mehreren Konservatorien Musik studiert haben. Hatte er das? NEIN. Lediglich stammt er aus einer musikalischen Familie. So, wie viele von uns in eine Gläubige Familie geboren wurden, Andachten, Bibellesen und Beten mitmachten. Ist das ein Theologiestudium?

      Seele1986 schrieb:

      Kannst du auch mal akzeptieren, dass du einfach falsch liegst?

      Informier dich, bevor du was schreibst, dann ist alles gut.
      KAnnst du, bitte, aufhören diese Disk. auf private Belehrungsebene zu führen? Nur, weil Du auf die Schnelle gegoogelt hast, heißt nicht, dass du jetzt Recht hast. NEIN, Mozart hatte keine Musikschule oder Konservatorium absolviert. Kannst du das akzeptieren? Ich stehe dazu, was ich schrieb. Seele, mannnn, es geht doch um etwas anderes, als sich zu streiten, ob die Schwester Mozarts ihm gezeigt hat, wie man die Finger an den Tasten hält. Bitte, immer am Thema bleiben..... So ein "Familienunterricht" würde hier KEINE Rechtfertigung für einen Ausgebildeten Prediger/Theologen bekommen. Im Gegenteil, so einer würde hier, genau wie auch die anderen, klein und absolut unfähig gemacht.


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    • Diese Gefahr der eigenen Selbstüberhebung/Selbstüberschätzung und Kritikunfähigkeit, wenn es um das Gottgegebene Wort im theologischen Denken und das Auslegen des Selben geht, gibt es leider, Seele1986.

      Hier sind die Perspektiven und die Bereitschaft die das Gegenüber hat und weitergibt am Wort und mit der Schrift zu überprüfen und in Einklang zu bringen.

      Wenn eine aufrichtige Herangehensweise fehlt, dann ist es unmöglich den biblischen Kontext miteinander zu kommunizieren !
    • Seele1986 schrieb:

      Solang der Laie auf dem Teppich bleibt (genauso wie jeder Theologe es auch bleiben muss) ist alles in Ordnung.
      Das seid ihr und alle anderen Kritiker, die so einen Menschen vom Teppich abheben, IHR seid das, nicht der Betroffene. Genauso, wie im schon erwähnten Beispiel Jesus. ER was demütig, einfach, nicht abgehoben, ... aber dort wollte ihn keiner hören, denn genau das haben sie Ihm attestiert: Abgehobenheit, Korrekturbedürftig, ... und ärgerten sich über Ihn. ... :patsch:

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    • In diesem Sinne ist auch ein Theologe mit Doktorentitel oder zusätzlicher hochgradiger Anerkennung ein Irrlehrer, wenn er es sich anmaßt die Eindeutigen biblischen Aussagen zu leugnen, oder für alle Menschen zugängliche Wahrheiten so zu minimieren und unnahbar zu machen, dass man den unmittelbaren Eindruck gewinnt, man könne die Bibel nicht mehr biblisch verstehen !
    • @Stofi:

      du bist einfach unbelehrbar und ein Beispiel für das, was ich meinte.

      Wer unterrichtet an einer Musikschule? Musiker. Leute, die es gelernt haben.

      Mozarts Vater war Kammermusiker; eine bessere Ausbildung (zum Talent hinzu) hätte Mozart nicht haben können.

      In deinem Gleichnis wäre er nicht der Sohn eines Gläubigen, wie du sagtest, sondern der Sohn eines Theologen.

      Nein, ich habe nicht gegoogelt; ich habe als Kind leidenschaftlich gerne Hörspiele über Mozart, Beethoven und andere gehört, und habe ein tolles Buch über Komponisten.
      Deine Reaktionen sind echt widerlich manchmal.

      Wenn du solche Beispiele bringst, dann lass dich doch mal verbessern, wo ist das Problem?

      Worauf du inhaltlich hinaus wolltest, ist trotzdem jedem klar; wenn nicht, so doch zumindest mir und ich stimme dir darin gerne zu.

      Ich stimme dir auch zu, dass es viele Theologen gibt, bei denen das Feuer schon lange raus ist und dass es viele Laien gibt, die richtig brennen.

      Ich habe keine Person abgehoben. Ich habe mich zu dieser ganzen Diskussion um Herrn Kramp nicht geäußert. Ich hatte nur etwas zu deinem Beispiel gesagt, und zuvor gefragt, was man denn generell gegen Theologen hätte, weil hier schon öfters mal Kritk an "den Theologen" kam, als würde der Beruf bereits Ungläubigkeit diagnostizieren.

      Das war alles.

      Dass ein Laie predigt ist auch kein Freibrief für "lebendigen Glauben"! Es gibt nämlich auch Leute, die einfach nur gerne vorne stehen.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)

    • In diesem Sinne ist auch ein Theologe mit Doktorentitel oder zusätzlicher hochgradiger Anerkennung ein Irrlehrer, wenn er es sich anmaßt die Eindeutigen
      biblischen Aussagen zu leugnen, oder für alle Menschen zugängliche Wahrheiten so zu minimieren und unnahbar zu machen, dass man den unmittelbaren Eindruck gewinnt, man könne die Bibel nicht mehr biblisch verstehen !
      @Ines:

      darf ich mal fragen, von "welchen" Theologen du redest?

      Theologen der Adventgemeinde?

      Also bisher habe ich nicht den Eindruck, dass ein adventistischer Theologe biblische Aussagen leugnet oder minimiert.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Vollkommen richtig, Seele1986, es geht um den lebendigen Glauben.

      Deshalb tut es jedem Christen Not seinen Glauben vom Wort Gottes her sich zu beglaubigen und zu bewahren und alle die Prediger, ob von Amtes wegen, oder als begnadete Laien, an diesem zu prüfen und über allem die Schrift als Maßstab zu haben und hoch zu halten.

      Zum weiteren Punkt über mein Zitat, welches du soeben aufgegriffen:
      Dahingestellte Eindrücke sind noch keine unwiderlegbaren Unwahrheiten/Wahrheiten, lieber Simon.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Stofi schrieb:

      ...
      Auch bei Predigten, die man hört, erkennt man, ob der Redner gesegnet oder eben nicht ist. Unabhängig von der Ausbildung oder Gesellschaftsgrad.
      .


      Das nicht wegzuleugnende Problem ist jedoch, dass das Urteil oft gegensätzlich ausfällt, je nachdem wer "man" ist. Also was bringt das dann "objektiv" gesehen?
      Du hältst jemanden für "gesegnet", ein anderer Gläubiger hält ihn für eine Irrlehrer - hier im Forum deutlich zu beobachten.

      Was du also (indirekt) aussagst ist: ICH (stofi) erkenne es und eure Einwände wische ich vom Tisch, denn ich erkenne es, Argumente wie polemischer Stil, mangelhafte Ausbildung oder vorgetäuschte Qualifikationen, Missbrauch rhetorischer Fähigkeiten etc. - alles irrelevant, denn ICH (stofi) erkenne es so und so ...

      (PS: ich ordne das obengenannte aber nicht explizit C. Kramp zu)

      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ines. schrieb:

      Ja Stofi !
      ...Auch gibt es begabte und wahrhaftige, sich der Bibel unterzuordnen wollende Laienprediger, die von den Anhängern der Doktorenschaft, vielleicht gerade deshalb abgelehnt werden ! Es gibt sicher beides und es gibt autodidaktische Genies......


      Es gibt aber leider noch mehr unqualifizierte Laienprediger, als ungläubige Theologen (einfach, weil es auch mehr Laienprediger gibt) und nicht jeder der ein YouTube Video produzieren kann oder eine Gemeinde zu hysterischen Reaktionen veranlassen, indem er Bibeltexte fehlinterpretiert und seine Meinung als "es steht geschrieben" verkauft ist ein Werkzeug Gottes. Im Gegenteil, die Werkzeuge Gottes wirken häufig im Stillen unscheinbaren (nicht umsonst ist Gott im Säuseln des Windes und nicht im Sturm erschienen).
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Zurück zum Thema:

      amadeus schrieb:

      ...
      Genau da liegen wir auseinander. Wenn es um Glaubenserfahrungen oder Ermutigung geht - da höre ich gern jedem zu, ohne irgendeine Ausbildung zu erwarten. Denn jeder von uns geht seinen Weg mit Gott und kann davon erzählen, ja soll es auch tun. Aber wenn es um theologische Fragen geht, die vielleicht sogar noch sehr strittig sind - tut mir leid, da höre ich lieber den Ausgebildeten, um mir ein fundiertes Bild machen zu können. Das ist keine Garantie, dass der Sprecher richtig liegt, eher ein Ausdruck der Wertschätzung von Bildung. In aller Regel hat man davon viel mehr Gewinn, als wenn Laien reden.....

      Stofi schrieb:

      @amadeus, wenn du es so tust, dann ist es deine Sache. Fakt ist, und das hat einen unzählbaren Erfahrungswert, dass die Leienprediger in unseren Gemeinden mehr Ahnung von der Wahrheit der Bibel haben und viel tiefere, überhaupt substanzielle Predigten vortragen, als die meisten studierten Theologen (Ausnahmen bestätigen die Regel.). .


      Stofi, Das was du da schreibst ist aber eben kein Fakt, sondern eine von dir aufgestellte Behauptung, die durch nichts belegt oder verifiziert ist. Es ist Ausdruck Deines Geschmacks oder Vorurteils.

      Ich denke man hört in unseren Gemeinden schlechte Predigten (inhaltlich, didaktisch und stilistisch) sowohl von Laien, als auch von Predigern (theologisch ausgebildeten). In der Regel merkt man beim Prediger die Früchte seiner Ausbildung - auch die der Fehler bzw. Mängel in der Ausbildung (z.B. in Homiletik oder Exegese). Aber meist ist der durchschnittliche Prediger, dann immer noch besser, als der durchschnittliche Laie.
      Die Behauptung "Leienprediger in unseren Gemeinden mehr Ahnung von der Wahrheit der Bibel haben und viel tiefere, überhaupt substanzielle Predigten vortragen, als die meisten studierten Theologen " ist hoffentlich ein Irrtum, denn sonst müssten wir sofort (fast) alle Prediger kündigen und eine reine Laienorganisation aufbauen!

      Ist das Dein Vorschlag, nachdem es die logische Konsequenz aus Deiner Behauptung ist?
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich will an dieser Stelle eine "rein äußerliche" Betrachtungseise über die von dir genannten, unzähligen und unqualifizierten Laienprediger, die du, lieber HeimoW, hier in der "immer" gleichen voreingenommenen Art und Weise darstellst, einer der Inhaltlichen, die biblischen Glaubensfundamente und in deren aufrichtigen Wiedergabe verwurzelten Worte, nur zu sehnsüchtig gegenüberstellen:

      Hysterie und lebendiger Glaube, oder lebendiger Glaube und ein gesundes und am Wort orientiertes Wachsen im Glauben--- ?!!
    • Eine einseitige skeptische Grundhaltung ist grundlegend falsch und deshalb sollte sie abzulehnen sein. Aufrichtige Hinterfragung, die auch eine Loslösung der eigenen Vorurteile möglich machen will, die der anderen Denkweise ihren Platz einräumt, doch nicht auf kosten der Wahrheit und der Schrift sich bequemt und ausruht, sondern die Wahrheit verlangt, beleuchtet und teilt, die halte ich für notwendig und biblisch fundiert !
    • Ja Ja, unsere Experten in den Gemeinden......

      Stofi schrieb:

      Hatte Mozart eine Musikschule besucht? Für das, was er kannte, müsste er zuminderst an mehreren Konservatorien Musik studiert habe
      @stofi,
      Vielleicht etwas Geschichte lernen? Aber Vorsicht, könnte zu hohe Dosis an Bildung sein!Zu Lebzeiten von Mozart gab es in seiner Umgebung weder Musikschulen noch Konservatorien, die meisten wurden erst im 19. Jahrhundert, lange nach seinen Tod gegründet. Allgemeine Schulpflicht wurde durch Maria Theresia erstmals eingefüht, als Mozart bereits 18 Jahre alt war, Unterricht war damals meist ein Privileg für Reiche, obere Schichten oder Klerus, dazu gehörte auch Mozarts Familie, und Mozart hatte so einige, europaweit berühmte, Privatlehrer. Und natürlich können sich Talente in der Unterrichtsform: mehrere best ausgebildeter Lehrer- ein Schüler, also privilegierter Einzelunterricht, besonders gut entfalten, da können nicht einmal Eliteschulen mithalten.

      Offensichtlich ist kein Vergleich zu blöd, um ein naives Weltbild als Grundlage für Glaubensfragen festzumachen.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Ines. schrieb:

      Hallo conradi, nun ja, deshalb gibt es immer noch naive Glaubensfragen, nicht wahr ?!
      Hallo Ines, Bitte genau lesen, ich habe nicht von naiven Glaubensfragen gesprochen, sondern von der Gefahr, wenn sich Glaubensfragen auf vereinfachte und falsche Bilder unsere Umgebung und Welt stützten, bei Fundamentalisten oft mit selbstbewusster Autorität vorgetragen, genau dieses Problem ist der Anlass von Gewalt durch Religion- siehe die so tragischen Ereignisse im Nahen Osten. Dort zählen Logik und Vernunft eben nichts.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Ines. schrieb:

      Ich will an dieser Stelle eine "rein äußerliche" Betrachtungseise über die von dir genannten, unzähligen und unqualifizierten Laienprediger, die du, lieber HeimoW, hier in der "immer" gleichen voreingenommenen Art und Weise darstellst, einer der Inhaltlichen, die biblischen Glaubensfundamente und in deren aufrichtigen Wiedergabe verwurzelten Worte, nur zu sehnsüchtig gegenüberstellen:

      Hysterie und lebendiger Glaube, oder lebendiger Glaube und ein gesundes und am Wort orientiertes Wachsen im Glauben--- ?!!

      Was willst Du sagen? Dass ich die Qualität der ca. 4-5000 Predigten, die ich in meinem Leben gehört habe, nicht beurteilen könnte, weil ich voreingenommen bin - während Du Dich durch Unvoreingenommenheit und Urteilsfähigkeit auszeichnest???

      Wie wäre es wenn Du versuchen würdest, zum Thema zu schreiben und zu argumentieren, statt andere Diskutanten abzuqualifizieren? Stimmst Du Stofi's Pauschalurteil zu und sollten wir daher die Prediger entlassen und uns auf Laien stützen?

      Oder ist das eine "äußerliche Betrachtungsweise", die Menschen, die wie Du den Durchblick haben nicht tangiert?
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Unsachliches bedrängen im Thema und festgefahrene Voreingenommenheit, ja, lieber HeimoW, die meine ich dir, wegen deinem Geschriebenen vorhalten zu können !

      Deinen Vorwurf darfst du daher gerne dir selbst anrechnen,HeimoW !

      Stofi kann und soll, wenn sie es möchte, ihre eigene Ansicht darlegen ! Ein pauschales Urteil, worin sie alle "Prediger von Amtes" wegen entlassen haben möchte und dabei nur noch die "Laienprediger" gelten lässt, kann ich in ihren Argumenten so nicht finden !

      herzlichen Gruß und einen gesegneten Sabbat !

      Ines
    • Ines. schrieb:



      Stofi kann und soll, wenn sie es möchte, ihre eigene Ansicht darlegen ! Ein pauschales Urteil, worin sie alle "Prediger von Amtes" wegen entlassen haben möchte und dabei nur noch die "Laienprediger" gelten lässt, kann ich in ihren Argumenten so nicht finden !

      Es ist die logische Konsequenz aus der Behauptung von Stofi - nicht mehr und nicht weniger. Wenn Du sie nicht findest, dann lies nochmals nach.... Oder sag mir was sonst die Konsequenz wäre


      Es gibt zwei Möglichkeiten
      Entweder Stofi hat recht, und Laienprediger sind geistlich gesehen besser, dann ist die Predigerausbildung Verschwendung von Geld und Ressourcen- Konsequenz: wir brauchen keine theologisch ausgebildeten Prediger
      Oder Stofi hat Unrecht, dann ist eine theologische Ausbildung von Predigern sinnvoll


      Oder drittens, es ist nur Geschwätz, ohne zu Ende denken und Handeln - dann lass es uns vergessen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()