Kaffee

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    • Hallo,

      mir ist jetzt schon seit längerem aufgefallen, dass viele Adventisten Vorbehalte gegen Kaffee haben. Nun möchte ich mal fragen, ob das hier bei den Mitgliedern im Forum auch so ist und wenn ja, warum ihr Kaffee ablehnt/kritisch seht?

      Vielen Dank für eure Antworten
      GlaubensMensch
    • GlaubensMensch schrieb:

      Nun möchte ich mal fragen, ob das hier bei den Mitgliedern im Forum auch so ist und wenn ja, warum ihr Kaffee ablehnt/kritisch seht?
      Hallo GlaubensMensch :) Im Anhang findest Du die PDF-Datei des Buches "Auf den Spuren des großen Arztes" - Auf Seite 251 kannst Du nachlesen, warum viele Adventisten auf Kaffee oder andere Genussmittel verzichten.

      Ich persönlich trinke gerne mal eine Tasse Kaffee, aber wenn ich z.B. mit Geschwister unterwegs bin, wo ich weiß, dass diese auf Kaffee verzichten, trinke ich auch keinen Kaffee - Einfach weil ich kein Anstoß für meine Geschwister sein möchte.

      Liebe Grüße
      Dateien
      • ADSDGA.pdf

        (1,91 MB, 51 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ist Kaffee ungesund?
      Ich habe mich in den letzten Tagen auch ein wenig damit beschäftigt, ob Kaffee schädlich ist. Ich habe verschiedene Sendungen angesehen. Irritierend fand ich den Auftritt des Kardiologen Sven Hauck, in einer TV-Sendung. Der Mann erweckte den Eindruck, dass Kaffee allerhand fabelhafte gesundheitsfördernde Wirkungen habe. Es hat nur noch gefehlt, dass er behauptet hätte, Kaffee stehe in Verdacht, Lahme wieder gehend und Blinde wieder sehend zu machen. Jedenfalls kamen mir seine Einlassungen ziemlich einseitig vor. Ich habe mich gefagt, ob er für solche Auftritte von Kaffeehändlern indirekt bezahlt wird. Es scheint Uneinigkeit darüber zu herrschen, ob Kaffee gesundheitsschädlich ist oder unter welchen Umständen er wie schädlich ist.

      Selber komme ich in letzter Zeit mehr zu der Ansicht, dass Kaffee überwiegend negative Auswirkungen auf mich hat.

      Ich trinke eher wenig Kaffee und habe ihn kaum je wegen des Geschmacks getrunken, sondern vor allem seiner anregenden Wirkung willen. Das heißt, ich habe zum Beispiel früh morgens eine Tasse getrunken, um besser in Fahrt zu kommen, wenn mir das nötig schien. Während meiner letzten Ausbildung, als ich während eines Jahres sechs IT-Zertifikate erworben habe, trank ich mehr Kaffee als sonst, weil ich täglich mehrere Stunden lernen mußte und man sein Pensum einfach binnen einer ungefähr vorgegebenen Zeit schaffen mußte. Allerdings trank und trinke ich außer Schwarzem oder Grünem Tee vor allem Club Mate, das ich besser vertrage als Kaffee.

      Club Mate
      Club Mate wirkt nicht so schlagartig wie Kaffee, dafür aber länger. Das birgt -- meiner Ansicht nach -- wiederum die Gefahr, dass man die Wirkung von Club Mate unterschätzt. Mein auf Erfahrung beruhender Rat ist, dass man am besten nicht mehr als zwei Flaschen Club Mate pro Tag trinken sollte, nur ausnahmsweise drei Flaschen pro Tag, und möglichst nie mehr. Alles andere bringt einen nicht um und ist auch nicht unmittelbar ungesund, putscht aber zu sehr auf und wirkt meines Erachtens letzten Endes doch destruktiv. Information über den Koffeingehalt von Club Mate.

      Fazit
      Meines Erachtens muss man den Konsum von anregenden Geträken im Zusammenhang sehen. Neben gewissen persönlichen Eigenheiten, wie stark man auf bestimmte Mittel reagiert oder wie leicht erregbar der einzelne Mensch ist, spielen die Lebensweise und der Tagesrhythmus, sowie die soziale Lage und Einbindung eines Menschen eine Rolle. Auch sollte man seine gesamte Ernährung am jeweiligen Tag im Auge behalten, zum Beispiel die Frage, ob man außer Kaffee noch andere Drogen oder aufreizende Genußmittel zu sich genommen hat. Hat man am gleichen Tag auch Schwarzen Tee getrunken und/oder Energy Drinks und/oder Alkohol? Das kann ganz leicht passieren. So habe ich mal etwas Schwarzen Tee und eine Flasche Club Mate getrunken, war nachmittags zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, auf der mir als Erstes Kaffee und Kuchen angeboten wurden. ich habe zögernd den Kaffee angenommen, weil ich Fanta oder dergleichen zum ohnehin süßen Kuchen nicht trinken wollte. Schließlich bestand der Gastgeber darauf, dass zum abendlichen warmen Essen und nach dem Weggehen der meisten Gäste noch etwas Rotwein oder anderer Sprit getrunken werden könne. Obwohl ich sonst kaum Alkohol trinke und eine gewisse Aversion dagegen habe, habe ich dann doch etwas getrunken. Mein Freund, bei dem ich ungefähr solche Dinge erlebt habe, schläft danach anscheinend seelenruhig; bei mir wirkt das so, daß ich mindestens bis zum nächsten Nachmittag nicht mehr schlafen kann. Letztlich brauche ich dann mindestens einen Tag, um mich wieder ganz von diesem auspowernden Erlebnis zu erholen. Zwar habe ich erwiesenermaßen eine niedrige Reizschwelle; aber ich warne auch jeden anderen vor allem vor sorgloser Kombinationen von aufpeitschenden Getränken, die man gelegentlich -- wie eben geschildert -- fast unabsichtlich und entgegen seiner eigenen Neigung zu sich nehmen kann.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • GlaubensMensch schrieb:

      Nun möchte ich mal fragen, ob das hier bei den Mitgliedern im Forum auch so ist und wenn ja, warum ihr Kaffee ablehnt/kritisch seht?

      Ich hab mehrere Gründe:
      1.) Er schmeckt mir nicht, insbesondere der Nachgeschmack der bleibt - widerlich ;)
      2.) Seine Wirkung lässt mich nicht mehr ausgeglichen sein, er macht mich nervös.
      3.) Er lässt mich Nachts schlecht schlafen, selbst wenn ich den Kaffee am Mittag trank.
      4.) Es gibt "natürlichere" Wege ohne derartige Nebenwirkungen um wach und leistungsfähig zu bleiben...teilweise reicht schon normales Wasser und ein "ordentlicher" Lebensstil...aber das ist ein anderes Thema ;)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Mein Sohn hatte kürzlich monatelang versucht, sich mithilfe von etlichen Tassen Kaffee pro Tag mehr Ausdauer im Studium zu verschaffen.

      Nun wurden Antikörper gegen Kaffee bei ihm festgestellt. Hätte nicht gedacht, dass es das gibt.

      Ein gutes Zeichen: Der Körper wehrt sich. Und mein Sohn trinkt jetzt Kräutertees in allen Variationen. Fühlt sich gut dabei.

      Ich selber kann mir den Kaffeekonsum nicht so recht abgewöhnen, bin aber am Reduzieren.
    • Ich trinke gerne Kaffee, stelle aber keine "Wirkung" fest - weder wenn ich trinke noch, wenn ich keinen trinke. Wenn kein guter Kaffee zur Verfügung steht (auf Reisen oder im Urlaub) trinke ich lieber gar keinen, da ich ihn nicht wegen irgendeiner "Wirkung" trinke. Was ich meide sind Getränke wie "Red Bull" etc., wo unnatürlich hohe Dosen von Koffein enthalten sind.
      Im Übrigen halte ich es frei nach Matth 15,11. und denke Gesundheit ist ein Geschenk Gottes, das wir uns nicht durch einen Lebensstil erwerben oder auch nur sichern können.
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo,

      vielen Dank für eure ausführlichen Antworten :)

      Also lese ich es jetzt richtig heraus, dass die Ablehnung von Kaffee nur aus persönlichen/gesundheitlichen Gründen geschieht und nicht, wie ich vermutete, mit der Theologie der STA bzw. Aussagen von Ellen G. White zu tun hat?


      Viele Grüße und schönes Wochenende
      GlaubensMensch
    • GlaubensMensch schrieb:

      Also lese ich es jetzt richtig heraus, dass die Ablehnung von Kaffee nur aus persönlichen/gesundheitlichen Gründen geschieht und nicht, wie ich vermutete, mit der Theologie der STA bzw. Aussagen von Ellen G. White zu tun hat?
      Hallo Glaubensmensch :) Ich glaube, dass das jeder frei für sich entscheiden sollte, wenn es um Genussmittel geht. Wie heißt es in der Bibel: "Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Nichts soll mich gefangen nehmen." Wie sagte es der berühmte Apotheker Paracelsus - "Alles ist Gift - Es kommt nur auf die Dosis an." Warum sollte z.B. ein Christ nicht mal ein Gläschen Wein oder ein Bier trinken? Mit Maß und Ziel eben - Ich persönlich denke, dass ein "besoffener Christ" z.B. nicht gerade ein gutes Zeugnis gibt.

      Liebe Grüße
    • Im Übrigen halte ich es frei nach Matth 15,11. und denke Gesundheit ist ein Geschenk Gottes, das wir uns nicht durch einen Lebensstil erwerben oder auch nur sichern können.
      Ich denke, dass die Gesundheit genau so ein Geschenk Gottes ist wie unser Reichtum. Das bedeutet überspitzt ausgedrückt: wenn ich fleissig arbeite, segnet Gott meine Arbeit und kann mir Reichtum geben. Wenn ich aber ein Faulenzer bin, wird der Reichtum kaum von selbst zu mir nach Hause kommen.

      In Mt 15:8-11 spricht Jesus von "Menschengeboten", womit die Pharisäer vergeblich Gott dienen. Dort geht es nicht um das Thema Gesundheit, sondern rituelle Reinheit. Und Jesus erklärt - IN DIESEM ZUSAMMENHANG - dass was aus dem Herzen des Menschen kommt, das verunreinigt ihn.

      Wenn Ellen White über die Gesundheit schreibt, dann sagt sie (soweit ich ihre Aussagen kenne) nicht, dass die Ernährung uns (rituell) verunreinigt, sondern dass diese uns gesund oder ungesund macht bzw. machen kann. Den Vergleich mit Mt 15:11 finde ich daher unpassend.

      Kurz über Ellen White zum Thema Gesundheit:

      1) Sie nannte die Gesundheitsevangelisation "Rechte Hand des Evangeliums", eine wichtige Aufgabe der letzten Zeit, beauftrag von Gott.

      2) Sie erhielt die Vision(en), dass die Ernährung im engen Zusammenhang mit physischer, seelischer und geistiger Fassung eines Menschen steht.

      3) Sie hat sehr sehr viel über das Thema "Gesunder Lebensstill" (inkl. Ernährung) geschrieben, und rief immer wieder dazu auf, diese Botschaft missionarisch zu verbreiten. Sie schrieb sehr viel darüber, auf welche Weise die Ernährung Einfluss auf den Menschen hat, sogar auf seine "Widerstandskraft" gegen die Sünde.

      4) Zu der Gesundheitsbotschaft gehören nicht lediglich Floskeln wie "kein Kaffee" und "kein Fleisch", sondern ihr Anliegen war, dass man die Menschen lehren (und diese lernen) sollte(n), wie man wichtige Bestandteile der Fleischprodukte durch pflanzliche ersetzen kann, damit der Körper alles Notwendige bekommt. Das Ziel ist, dass der Mensch wirklich gesunder wird und sich besser fühlt. Und neben der Ernährung sind auch andere Komponenten wichtig: Schlaf, Sport, Luft, Stress und Angst etc...

      5) Als Ellen White öffentlich ein paar falsche Aussagen (hinsichtlich des Evangeliums) gemacht hatte, hat Gott sofort eingegriffen und sie korrigiert. Gott hat nicht erlaubt, dass die Prophetin Gottes, auf der eine große Verantwortung liegt und die als Gottes Prophetin mit einer endzeitlichen Botschaft von Menschen erkannt wurde, zu wichtigen Themen auf einmal ganz falsches Zeug sagt. Obwohl Ellen White die Gesundheitsreform sehr betont hat und diese als Teil des Evangeliums verband, hat Gott sie nie diesbezüglich korrigiert.

      6) Kein vernünftig denkender Mensch wird verneinen, dass die Ernährung (und nicht nur sie) unsere Gesundheit beeinflusst. Die Gründe für gesunde Lebensweise, die mir aus Ellen White bekannt sind, sind folgende: (a) Man hat mehr Leistungskraft im Denken und Handeln, und kann somit bessere Missionsarbeit leisten. (b) Man befindet sich auch für sich in einem besseren geistigen Zustand (potentiell gesehen). (c) Man ist weniger auf Hilfe anderer angewiesen, weil man seltener krank ist. (d) Über die Gesundheitsseminare bringt man viele Menschen zum Evangelium (hier sei angemerkt, dass man selbst ein Beispiel sein soll, wenn man überzeugend wirken möchte).

      7) Laut Ellen White möchte Gott in der Endzeit die Menschen immer mehr zum ursprünglichen Zustand bringen, wie er am Anfang war, wo noch keine Fleischprodukte und dergleichen konsumiert wurden.

      Schönen Sabbath.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Lieber Jacob,

      vielleicht ist es wert, den folgenden Artikel zu lesen:
      atoday.org/inspired-expired-1.html dann wird verständlich warum für EGW in ihrer Zeit und ihrem Umfeld die "Gesundheitsbotschaft" wichtig war.

      In unserer Zeit und Gesellschaft halte ich sie für eine Irrlehre, die vom Evangelium ablenkt und das eigene Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt.

      Nicht zu vergessen, dass ich von vielen Geschwistern weiß die sehr gesund und bewusst gelebt haben und in relativ jungen Jahren z.B. an Krebs gestorben sind. Dein Vergleich mit dem Wohlstand hinkt daher ziemlich. Es mag sein, dass statistisch ein gesunder Lebensstil die durchschnittliche Lebensdauer erhöht (aber wo steht in der Bibel, dass es unser Ziel sein soll hier möglichst lange zu leben?), aber für das Individuum bedeutet das wenig.

      Gesundheit ist in unserer Gesellschaft definitiv eine Ersatzreligion geworden, die wir nicht (mit)predigen sollten.
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich finde die Gesundheitsbotschaft ist eine wichtige Form tätiger Nächstenliebe, die nicht dadurch "schlechter" wird weil viele sie zu einer Ersatzreligion gemacht haben. Allerdings muss man in der Gemeinde auch den Mut haben denen, die daraus eine Ersatzreligion machen, dies klipp und klar ins Gesicht zu sagen mit dem Hinweis, dass dies auch eine Form von Götzenanbetung ist. Aber dadurch werden wichtige Prinzipien mit denen wir Krankheiten verhindern können nicht automatisch falsch. Die Gesundheitsbotschaft ist keine Irrlehre, nur gibt es Adventisten die aus etwa gutem ein Extrem gemacht haben.

      Was Kaffee angeht, ich trinke gerne mal ne Tasse koffeinfreien aber hauptsächlich bin ich Kräutertee-Fan, einfach wegen der geschmacklichen Vielfalt halber.
    • Ich trinke gerne einen Kaffee, aber ich bin auch kein Adventist und sehe das mit der Ernährung relativ gelassen. Ich esse worauf ich Lust habe. Bei mir ergibt sich dadurch eine sehr ausgewogenen Ernährung und ich glaube damit fährt man am besten. Man muss nur auf seinen Körper hören, der sagt einem schon was er benötigt. Achtung bei einem gestörten Ess- oder Trinkverhalten gilt das nicht mehr.


      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Wie ungesund ist Kaffee?

      Ich frage mich, wie ungesund Kaffee unter welchen Umständen ist. Ich habe nun schon zwei Mediziner in TV-Sendungen gehört, die mehr oder weniger nur Untersuchungen erwähnen, die Kaffee geunsheitsförderliche Eigenschaften attestieren. Trotzdem, wenn ich mehr als eine halbe Tasse, sagen mir mal drei Becher, von dem sehr starken Kaffee trinken würde, den ein Freund gerne zubereitet bekommt; dann fürchte ich, würde ich einen Notarzt brauchen. Ich merke doch, dass dann mein Herz wild pocht. Was soll also das Gerede dieser im TV auftretenden Ärzte, dass Kaffee nicht negativ aufs Herz und den Kreislauf wirke?! Ich habe Schwierigkeiten das ohne Weiteres zu glauben.
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Grundsätzlices ud Praktisches.

      Petersilie ist gesund - Vitamin C! Petersilkartoffeln.
      Petersilie wirkt in etwas höheren Dosen harntreibend, dann durch die Reizung der Harnröhre als Aphrodisiakum, dann, noch höher dosiert (angeblich !) als Abortivum.
      "Petersil- und Suppenkraut wächst in unserem Garten. Unser Lieschen ist die Braut, muss nicht lange warten - -" (Uralter, obszöner Kinderrreim)

      In Wien trinkt man sehr viel Kaffee : Beim anwalt :. Frau X, bitte - ich darf Sie einladen - Kaffee fürmeine Klienten und für mich " - -so get es weiter beim Steuerberater und beim Schneider und und und. Epidemiologisch ist mir nichts Negatives bekannt.

      Ich trinke sehr iel Kaffee, auch zuhause , so gute 2 Liter, Filter -Kaffee, Dallmayr, nicht zu stark. Bei zwei Spitalsaufenthalten hatte ich keine der im letzten "Adventist World" beschriebenen "Withdrawals". und zur konzentrierten Arbeit geht es auch "ohne". Und auf Reisen dorthin, wo ich das Gebräu für ungenießbar halte, trinke ich eben keinen Kaffee, wochenlang nicht. Ohne Schwierigkeiten..

      Jahrzentelang war ich mit Spitalsbetrieben eng verbunden. Da gibt es viele unvorhergesehene Aufnahmen - die auf einmal nur Spitalsfrüchtetee bekommen _ Ich bin zu keinem einzigen "Koffeinentzugsyndrom" gerufen worden. Zwei liebe Freunde bestätigten diese meine Erfahrung aus der eigenen.

      Freund x regaiert auf Sellerie fast lebensbedrohlich allergisch. Freund y mag den Geschmack nicht. Freund Z - - -

      Puristen werden eingeladen, neben Petersilie und Sellerie einmal die ganze Leiste der Gewürzkräuter aus dem eigene Gärtchen oder aus fernen Ländern durchzugehen. Wozu brauchen wir überhaupt den Luxus der Gewürze und Geschmackszusätze? Und dann ihre eigene Küche inspizieren. (Prediger 3, 12.,13.; 9, 7. - 9.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

      Beitrag von philoalexandrinus ()

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
    • philoalexandrinus schrieb:

      In Wien trinkt man sehr vlei Kaffe : Beim anwalt :. Frau X, bitte - ich darf Sie einladen - Kaffee für meine Klienten und für mich " - -so get es weiter beim Steuerberater und beim Schneider und und und. Epidemiologisch ist mir nichts Negatives bekannt.

      [...]

      Jahrzentelang war ich mit Spitalsbetrieben eng verbunden. Da gibt es viele unvorhergesehene Aufnahmen - die auf einmal nur Spitalsfrüchtetee bekommen _ Ich bin zu keinem einzigen "Koffeinentzugsyndrom" gerufen worden. Zwei liebe Freunde bestätigten diese meine Erfahrung aus der eigenen.

      :fettgrins2:
      "Prüft alles und, was gut ist,
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    • Daniels schrieb:

      Trotzdem, wenn ich mehr als eine halbe Tasse, sagen mir mal drei Becher, von dem sehr starken Kaffee trinken würde, den ein Freund gerne zubereitet bekommt; dann fürchte ich, würde ich einen Notarzt brauchen.

      Dazu muss ich allerdings sagen, dass der Kaffee, den mein Freund trinkt und den ich auch gelegentlich, weil er behindert ist, für ihn aufsetze, abartig stark ist. Ca. 8 gehäufte Esslöffel und dann noch ca. zwei Löffel zusätzlich auf eine Kanne Kaffee. Ich vermute, diese Kraftbrühe könnte man auch als Insektenvernichtungsmittel versprühen. Vermutlich würden sich dann die Fruchtfliegen gegenseitig auffressen. ;)
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

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      5. Mose 30, 19
    • Hallo Heimo,

      aber wo steht in der Bibel...
      Ellen White hat zu ihrer Zeit geschrieben, dass:

      - ihre Zeugnisse als "Wort Gottes" und damit im Vergleich zur Bibel gleich inspiriert verstanden / gelesen werden sollen, wenn der Leser sie (Ellen White) als Gottes Prophetin angenommen hat.

      - ihre Zeugnisse bis an das Weltende ihre Gültigkeit haben werden.

      - ihre Zeugnisse (Unterweisungen, Ratschläge) unbedingt in ihrem Zustammenhang studiert werden sollen/müssen.

      Zusammenfassend:

      - Wir beide sind Adventisten, die Ellen White als Gottes Prophetin sehen, daher "darf" ich auch darauf hinweisen, was Gott durch Ellen White mitgeteilt hat.

      - ...Auch dann, wenn ich nicht explizit sage (sagen kann), wo wir das als Grundsatz in der Bibel finden (was nicht heißen soll, dass ich diese Grundsätze in der Bibel nicht sehe).


      ...dann wird verständlich warum für EGW in ihrer Zeit und ihrem Umfeld die "Gesundheitsbotschaft" wichtig war.
      Das ändert nichts an dem zugrunde liegenden Prinzip und der weiterhin bestehenden Gültigkeit der Gebote, die sich aus dem Prinzip resultieren. Und das Prinzip heißt:

      Gott möchte/kann uns am besten gebrauchen, wenn wir in einem möglichst guten Zustand sind. Die Gesundheit / das Wohlbefinden ist nicht das Ziel, sondern ein Mittel. Ein Mittel, damit Gott durch uns mehr (be)wirken kann.

      Der Gläubige "muss" nicht diese Gebote einhalten, sondern er wird die Notwendigkeit für den Dienst für Christus erkennen und selbst daran Freude haben, Gottes Ordnungen zu folgen, um Gott (noch mehr) zu verherrlichen.

      Ellen White gibt keine "blinden" Aufforderungen, sondern begründet ihre/Gottes Sichtweise. Wir können selbst beurteilen, welchen Schaden die Dinge für uns heute nützlich oder schädlich sind, auf die sie sich bezog. Auf Basis des erkannten Prinzips können wir für unsere Zeit bestimmte, damals genannte Gebote lassen, oder umgekehrt neue Gebote formulieren. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Aussagen von Ellen White, dass die Gesundheitsbotschaft im Laufe der Zeit, bis zu der Wiederkunft Jesu an Wichtigkeit zunehmen und immer ernster beachtet werden soll (die Gründe dafür findest du in ihren Schriften direkt).
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)