Jakobus 2,10: Ein Gebot übertreten - aller Gebote schuldig

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    • Jakobus 2,10: Ein Gebot übertreten - aller Gebote schuldig

      Hallo zusammen,

      Schritt für Schritt möchte ich den Jakobusbrief aufarbeiten. Ich versuche das anhand von spezifischen Fragen an die Bibeltexte, die im Kontext verstanden werden sollen:

      (ELB)
      2/1 Meine Brüder, habt den Glauben Jesu Christi, unseres Herrn der Herrlichkeit, ohne Ansehen der Person! 2/2 Denn wenn in eure Synagoge ein Mann kommt mit goldenem Ring, in prächtigem Kleid, es kommt aber auch ein Armer in unsauberem Kleid herein, 2/3 ihr seht aber auf den, der das prächtige Kleid trägt, und sprecht: Setze du dich bequem hierher! und sprecht zu dem Armen: Stehe du dort, oder setze dich unten an meinen Fußschemel! - 2/4 habt ihr nicht unter euch selbst einen Unterschied gemacht und seid Richter mit bösen Gedanken geworden? 2/5 Hört, meine geliebten Brüder: Hat nicht Gott die vor der Welt Armen auserwählt, reich im Glauben und Erben des Reiches [zu sein], das er denen verheißen hat, die ihn lieben? 2/6 Ihr aber habt den Armen verachtet. Unterdrücken euch nicht die Reichen, und ziehen nicht sie euch vor die Gerichte? 2/7 Lästern nicht sie den guten Namen, der über euch angerufen worden ist? 2/8 Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz `Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst nach der Schrift erfüllt, so tut ihr recht. 2/9 Wenn ihr aber die Person anseht, so begeht ihr Sünde und werdet vom Gesetz als Übertreter überführt. 2/10 Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller [Gebote] schuldig geworden. 2/11 Denn der da sprach: `Du sollst nicht ehebrechen, sprach auch: `Du sollst nicht töten. Wenn du nun nicht ehebrichst, aber tötest, so bist du ein Gesetzes-Übertreter geworden. 2/12 Redet so und handelt so wie [solche], die durch das Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. 2/13 Denn das Gericht [wird] ohne Barmherzigkeit [sein] gegen den, der nicht Barmherzigkeit geübt hat. Die Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht.


      Vom Ansehen der Person kommt Jakobus zu der allgemeinen Aussage, dass derjenige, der das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, aller Gebote schuldig geworden ist. Zuerst einmal müssten wir klären, was mit Gesetz und Gebote hier überhaupt gemeint ist? Aufgezählt werden Auszüge aus den 10 Geboten.


      Wichtig auch der letzte Satz: Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht. Wer im Leben barmherzig war, gegen den wird auch das Gericht barmherzig sein. Kann man es auf diese einfache Formel reduzieren?


      Was ist hier überhaupt gemeint mit Barmherzigkeit? Das Übersehen einer Gebotsübertretung?


      viele Grüße

      Tricky
    • Ich denke, dass wir nicht in der Lage sind nur ein einziges Gebot, so zu halten, wie Jesus es tat.

      tricky schrieb:

      Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller [Gebote] schuldig geworden.
      So ist es!!! Jesus sagt, wenn einer schon im Gedanken eine Frau lüstern ansieht, begeht er Ehebruch. Wenn jemand im Gedanken Neid, Missgunst, oder dergleichen hat, sündigt er. Jesus sagt, wenn ich mit meinem Bruder zürne bin ich ein Mörder. Die Sünde ist schneller allgegenwärtig, als wir es oft wahrnehmen.
      Ich denke, dass so manche Sünde eben automatisch in eine anderes Gebot greift. Gerade beim ersten Gebot ist es klar zu erkennen. Wenn du Gott nicht liebst, kannst du automatisch, die anderen Gebote auch nicht halten. Ebenso ist es mit der Beziehung zu den Mitmenschen, wenn die Beziehung nicht stimmt, dann sündigen wir schneller, als wir glauben.
      Nur ein Beispiel bzgl. des Sabbats:
      Wenn die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen nicht richtig ist, dann wird das Sabbathalten, nicht den erwünschten Segen bringen, den man erhofft. Ja man begeht sogar Sabbatbruch. Wenn einer am Sabbat über seinen Bruder schlecht denkt, der begeht automatisch Sabbatbruch und natürlich nicht nur den Sabbat, sondern die ganzen 10 Gebote. Ob er dann an diesem Tag ein braver Gebotehalter ist, wie so manch einer das meint, bezweifle ich sehr.
      Hier dürfen wir uns nichts vormachen.
      Wie schnell wird hier im Forum wider den Nächsten geredet und gleichzeitig werden dem Anderen User die Gebote Gottes um die Ohren geschlagen, so nach dem Motto, ich bin ein guter Gebotehalter und du bist das Gegenteil. Geschwister die so agieren, verstehen nicht, wenn sie gegen den Nächsten reden, das sie alle Gebote brechen, einschließlich des Sabbatsgebot.

      tricky schrieb:

      2/13 Denn das Gericht [wird] ohne Barmherzigkeit [sein] gegen den, der nicht Barmherzigkeit geübt hat. Die Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht.
      Ich denke, dass hier die Vergebung angesprochen wird." Vergib uns unsere Schuld, so wir vergeben unseren Schuldigern. " Menschen werden an uns schuldig, so wie wir auch an anderen schuldig werden. Wenn wir die Vergebung durch Gott erfahren, dann können wir die Schuld des anderen an uns, auch vergeben.
      Gottes Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht. Ohne Gottes Gnade/Barmherzigkeit sind wir verloren. Es geht absolut ohne SEINE Gnade nicht!
      Wir haben das Bild im Allerheiligsten. In der Bundeslade liegen die 10 Gebote. Oben auf der Lade ist der Gnadendeckel mit den Engeln. Die Gnade triumphiert über Gottes Gebote. Die Gnade ist stärker als Gottes Gesetz, unter der Bedingung des Opfertodes Jesus.
      LG
      .
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Ein Spiegel, zur täglichen morgendlichen Rückschau.

      Lassen wir das "Ja, aber trotzdem hat Hiob -- " einmal weg uns betrachten Hiob 31 als Bild eines gottgefällig lebenden Menschen: "Habe ich mich gefreut, wenn es meinem Feind übel ging? Habe ich meine Übertretungen nach Menschenweise gedeckt? - Habe ich mir grauen lassen vor der großen Menge und hat die Verachtung der Freundschaften mich abgeschreckt, dass ich still blieb ?"

      Oder Sprüche 6, 16 - 19 : " - falscher Zeuge, der frech Lügen redet und wer Hader zwischen den Brüdern anrichtet-"

      Oder Psalm 15 oder Psalm 24 - -

      So zur täglichen Hilfe - auch in unserem Alltag, ein paar tausend Jahre später - -

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    • Elli59 schrieb:

      Ich denke, dass so manche Sünde eben automatisch in eine anderes Gebot greift. Gerade beim ersten Gebot ist es klar zu erkennen. Wenn du Gott nicht liebst, kannst du automatisch, die anderen Gebote auch nicht halten. Ebenso ist es mit der Beziehung zu den Mitmenschen, wenn die Beziehung nicht stimmt, dann sündigen wir schneller, als wir glauben.
      Meine Ansicht ist ähnlich. Nur bisher dachte ich es mir so zusammen: Wenn man ein Gebot übertritt ist man am Gesetz (also dem ganzen Konstrukt) schuldig geworden. Ich denke, dass Jakobus das auch ausdrücke wollte, nur beschreibt er es eben mit "an einem Gebot schuldig" an "allen Geboten schuldig". Das trifft dann auf die Schuldhaftigkeit auch zu, nicht jedoch auf die Folgenschwere (die bei Mord schwerer wiegt als bei Diebstahl beispielsweise). Also konkret ausgedrückt: Jemand, der stiehlt hat niemanden umgebracht. Trotzdem ist er am gesamten Gesetz schuldig geworden.

      Elli59 schrieb:

      Wenn die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen nicht richtig ist, dann wird das Sabbathalten, nicht den erwünschten Segen bringen, den man erhofft. Ja man begeht sogar Sabbatbruch. Wenn einer am Sabbat über seinen Bruder schlecht denkt, der begeht automatisch Sabbatbruch und natürlich nicht nur den Sabbat, sondern die ganzen 10 Gebote. Ob er dann an diesem Tag ein braver Gebotehalter ist, wie so manch einer das meint, bezweifle ich sehr.
      Hier kann ich dir vollinhaltlich beipflichten. Sich einzubilden man erfüllt ein Gebot, wenn man gleichzeitig ein anderes übertritt, ist eine Sache in der man sich selbst betrügt, und Gott.


      Elli59 schrieb:

      Gottes Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht. Ohne Gottes Gnade/Barmherzigkeit sind wir verloren. Es geht absolut ohne SEINE Gnade nicht!
      Hier denke ich meint Jakobus die Barmherzigkeit, die wir von Mensch zu Mensch leben sollen. Gottes Barmherzigkeit, die auch da ist, ist hier nicht gemeint. Im Zusammenhang spricht Jakobus ja im 2. Kapitel von zwischenmenschlichen Problemen und konkret von Geboten, die das Zwischenmenschliche ansprechen. Deshalb gehe ich auch davon aus, dass die Barmherzigkeit über den eigenen (=egoistischen) Gerechtigkeitssinn siegen soll. Wenn also jemand an dir sündigt, dann sei barmherzig - so wie Gott auch an dir barmherzig ist.
    • tricky schrieb:

      Zitat von »Elli59«
      Ich denke, dass so manche Sünde eben automatisch in eine anderes Gebot greift. Gerade beim ersten Gebot ist es klar zu erkennen. Wenn du Gott nicht liebst, kannst du automatisch, die anderen Gebote auch nicht halten. Ebenso ist es mit der Beziehung zu den Mitmenschen, wenn die Beziehung nicht stimmt, dann sündigen wir schneller, als wir glauben.

      tricky schrieb:

      tricky
      Meine Ansicht ist ähnlich. Nur bisher dachte ich es mir so zusammen: Wenn man ein Gebot übertritt ist man am Gesetz (also dem ganzen Konstrukt) schuldig geworden. Ich denke, dass Jakobus das auch ausdrücke wollte, nur beschreibt er es eben mit "an einem Gebot schuldig" an "allen Geboten schuldig". Das trifft dann auf die Schuldhaftigkeit auch zu, nicht jedoch auf die Folgenschwere (die bei Mord schwerer wiegt als bei Diebstahl beispielsweise). Also konkret ausgedrückt: Jemand, der stiehlt hat niemanden umgebracht. Trotzdem ist er am gesamten Gesetz schuldig geworden.
      Klar, ein schlechter Gedanke ist kein Mord. Ein lüsterner Gedanke ist keine ausgeführter Ehebruch. So manche Ehefrau würde hier einen großen Unterschied sehen....Hier geht es um das Gesetz: Der Sünde Sold ist der Tod, ob du schlecht denkst oder jemanden tötest, spielt hier aus der Sicht der Errettung für die Ewigkeit keine Rolle. Wenn du mordest, bekommst du in der Regel lebenslänglich....in manchen Länder sogar die Todesstrafe. Gott lässt dieses weltliche Strafmaß zu. Deine Heiligung hättest du dann im Gefängnis. Wenn deine Frau sich von dir trennt, wegen schlechter Gedanken-wohl kaum- aber wegen vollzogenem Ehebruch wohl schon eher.....Das Strafmaß unserer Sünden erhalten wir hier schon zu Lebzeiten. Ein Serienmörder kann durch Jesus Opfertod genauso gerettet werden, wie ein ordentlich gelebter Mensch

      tricky schrieb:

      Zitat von »Elli59«
      Gottes Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht. Ohne Gottes Gnade/Barmherzigkeit sind wir verloren. Es geht absolut ohne SEINE Gnade nicht!

      tricky schrieb:

      tricky
      Hier denke ich meint Jakobus die Barmherzigkeit, die wir von Mensch zu Mensch leben sollen. Gottes Barmherzigkeit, die auch da ist, ist hier nicht gemeint. Im Zusammenhang spricht Jakobus ja im 2. Kapitel von zwischenmenschlichen Problemen und konkret von Geboten, die das Zwischenmenschliche ansprechen. Deshalb gehe ich auch davon aus, dass die Barmherzigkeit über den eigenen (=egoistischen) Gerechtigkeitssinn siegen soll. Wenn also jemand an dir sündigt, dann sei barmherzig - so wie Gott auch an dir barmherzig ist.
      Erst wenn wir Gottes Barmherzigkeit an uns wahrnehmen, können wir diese Barmherzigkeit an den Mitmenschen weitergeben. Vergebung an seinen Nächsten, spielt hier eine große Rolle. Christen können darum auch in Gefängnisse gehen, um dort Seelsorge anzubieten und um das Evangelium zu verkünden. Ihr Horizont ist weiter als in der Welt. Sie können das Böse und das Gute differenzierter betrachten
      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Ich glaube nach wie vor, dass es sich bei den Geboten um den Charakter handelt. Wer Barmherzig ist, der kann keinem weder etwas stehlen, noch jemanden beneiden, ihn ermorden oder belügen. Die 10 Gebote sind ursprünglich 10 von Gott selber ins Stein gemeiselte Worte. 10 Charaktereigenschaften? Bei näherer Betrachtung kann man das nachvollziehen und vllt. "rekonstruieren".

      Nur eine einzige nichtvergebene Sünde bedeutet den ewigen Tod. Es ist also egal, ob man 9 Gebote "hält", aber nur Eines nicht, bedeutet es Sünde...diese führt zum Tod. Weil man sich durch halten der Gebote nicht erlösen kann, nutzt es also nichts, wenn man das meiste richtig macht. Deshalb können auch keine 9 Richtig das eine Falsch auswiegen.

      .
    • Sünde ist kein Gegenstand und oder eine "Schuld", die mit einer Gebotsübertretung einhergeht, und die man dann durch Buße/Beichte/andere Übungen wieder los wird. Das wäre ja recht katholisches Denken. Sünde ist stattdessen ein Zustand, eine Krankheit, von der jeder Mensch seit Adam und Eva betroffen ist. Deswegen ist es müßig, gehaltene oder nicht gehaltene Gebote "abzurechnen" - es ist vollkommen egal, ob ich derer viele, wenig oder mal an einem Tag gar keins übertreten habe. Ich bin sündig. Ich lebe außerhalb des Gesetzes, ich bin nicht in der Lage, es vollständig und immer zu halten. Und indem Jesus klargestellt hat, wie der Dekalog zu verstehen ist - Mord und Ehebruch beginnen schon beim bösen Wort oder beim bösen Gedanken - sind wir alle Mörder und Ehebrecher. Wer will sich hinstellen und behaupten, dass er davon immer frei gewesen ist?

      Der gute Arzt und Heiland allein kann uns gesundmachen und reinigen. Es ist seine Barmherzigkeit, dass er zu den Aussätzigen und Schmutzigen hingegangen ist. Seitdem er alle Schuld getragen hat, stehen wir rein und geheiligt vor Gott. Selbst dann, wenn uns nach wie vor Fehler unterlaufen - sie sind bereits abgewaschen und weggetan.
    • amadeus schrieb:

      Sünde ist kein Gegenstand und oder eine "Schuld", die mit einer Gebotsübertretung einhergeht, und die man dann durch Buße/Beichte/andere Übungen wieder los wird. Das wäre ja recht katholisches Denken. Sünde ist stattdessen ein Zustand, eine Krankheit, von der jeder Mensch seit Adam und Eva betroffen ist. Deswegen ist es müßig, gehaltene oder nicht gehaltene Gebote "abzurechnen" - es ist vollkommen egal, ob ich derer viele, wenig oder mal an einem Tag gar keins übertreten habe. Ich bin sündig. Ich lebe außerhalb des Gesetzes, ich bin nicht in der Lage, es vollständig und immer zu halten. Und indem Jesus klargestellt hat, wie der Dekalog zu verstehen ist - Mord und Ehebruch beginnen schon beim bösen Wort oder beim bösen Gedanken - sind wir alle Mörder und Ehebrecher. Wer will sich hinstellen und behaupten, dass er davon immer frei gewesen ist?

      Der gute Arzt und Heiland allein kann uns gesundmachen und reinigen. Es ist seine Barmherzigkeit, dass er zu den Aussätzigen und Schmutzigen hingegangen ist. Seitdem er alle Schuld getragen hat, stehen wir rein und geheiligt vor Gott. Selbst dann, wenn uns nach wie vor Fehler unterlaufen - sie sind bereits abgewaschen und weggetan.

      im ersten Absatz sagst du, dass alle sündhaft sind, Ehebrecher und Mörder, und dass es nicht geht davon frei zu sein. Im 2. Abschnitt sagst du, dass Jesus uns von dieser sowieso Krankheit heilen und reinigen kann.

      Was nu?

      Die Bibel schreibt, wir sollen Buse tun. Was nichts anderes bedeutet, als "erkennen -> bekennen -> verlassen". Die Sünden sind von uns nicht automatisch abgewaschen, sondern nur die, aus denen wir Buse tun. Zum Zweiten sagt Gott, wir sollen nicht sündigen. Oder lügt die Bibel?

      .
    • Stofi schrieb:

      im ersten Absatz sagst du, dass alle sündhaft sind, Ehebrecher und Mörder, und dass es nicht geht davon frei zu sein. Im 2. Abschnitt sagst du, dass Jesus uns von dieser sowieso Krankheit heilen und reinigen kann.

      Was nu?
      Der erste Absatz beschreibt den Zustand ohne Gottes Eingreifen, und im zweiten steht der Ausweg, den es nur mit Gott gibt.

      Stofi schrieb:

      Die Bibel schreibt, wir sollen Buse tun. Was nichts anderes bedeutet, als "erkennen -> bekennen -> verlassen". Die Sünden sind von uns nicht automatisch abgewaschen, sondern nur die, aus denen wir Buse tun. Zum Zweiten sagt Gott, wir sollen nicht sündigen. Oder lügt die Bibel?
      Buße ist meines Erachtens nichts anderes als die Erkenntnis, dass ich den Arzt brauche, und im zweiten Schritt dann auch der Gang zum Arzt - im Gebet zum Beispiel, und im dritten Schritt das Umsetzen dessen, was mir der Arzt rät und verschreibt. Sonst wird man nicht gesund. In dem Sinn sind wir uns einig.

      Und doch, ich bin fest überzeugt, dass uns als Kindern Gottes seit dem Kreuz alle Sünden automatisch abgewaschen sind. Muss auch so sein: Wenn uns nur vergeben wird, was wir bekennen - was ist dann mit den Sünden, die uns nicht bewusst sind? Oder mit denen, dir wir vergessen haben? Muss ein Mensch, der mit 80 Jahren noch zu Gott findet, erst einmal monatelang beten, bis alle Schuld benannt und bekannt ist? Dieses mechanistische Denken ist mir vollkommen fremd. Gott ist kein Krümelkacker und auch kein Erbsenzähler. Er schaut das Herz an, und nicht die lange Liste der Verfehlungen. Nur Satan ist es, der letzteres tut. Wir gehören aber nicht auf diese Seite.

      Der Fakt, dass uns bereits vergeben ist, ist auch kein Freibrief fürs Sündigen. Damit würde Jesus und seine Liebe krass verlästert. Sollte einem echten Kind Gottes aber auch klar sein.
    • amadeus schrieb:

      Und doch, ich bin fest überzeugt, dass uns als Kindern Gottes seit dem Kreuz alle Sünden automatisch abgewaschen sind. Muss auch so sein: Wenn uns nur vergeben wird, was wir bekennen - was ist dann mit den Sünden, die uns nicht bewusst sind? Oder mit denen, dir wir vergessen haben? Muss ein Mensch, der mit 80 Jahren noch zu Gott findet, erst einmal monatelang beten, bis alle Schuld benannt und bekannt ist? Dieses mechanistische Denken ist mir vollkommen fremd. Gott ist kein Krümelkacker und auch kein Erbsenzähler. Er schaut das Herz an, und nicht die lange Liste der Verfehlungen. Nur Satan ist es, der letzteres tut. Wir gehören aber nicht auf diese Seite.

      Dem Heiligen Geist Seine Arbeit ist, den Menschen ihre Sünden vor Augen zu führen, sie der Sünde zu überführen. Wenn man automatisch alle Sünden vergeben bekommen würde, wozu dann noch das Bemühen des H Geistes, der mit "unvorstellbaren Flehen" für uns, in uns bittet? Wozu dann noch Heiligung? Mit der biblischen Taufe ist das alte Leben eh entsühnt, egal, welche und wieviel Sünden man getan hat. So braucht man keinen Katalog der eigenen Sünden zusammen zu schreiben, sodern als neugeborener Mensch darum zu bitten, Gott möge einem zeigen, was noch nicht in Ordnung ist. Man muss nicht monatelang Sünden vor Gott abarbeiten, das kann in einem einzigen Gebet geschehen.
      Deshalb zeigt der Heilige Geist auch nicht alle Sünden auf einmal, sondern schön eine, nach der anderen. Damit man sie in Buße "abarbeitet". Das nennt sich Heiligung.... ohne die keiner Gott sehen wird. (Hebr. 12,14)

      .
    • Stofi schrieb:

      Deshalb zeigt der Heilige Geist auch nicht alle Sünden auf einmal, sondern schön eine, nach der anderen. Damit man sie in Buße "abarbeitet". Das nennt sich Heiligung.... ohne die keiner Gott sehen wird. (Hebr. 12,14)
      Es fällt mir immer wieder auf, dass du und andere auch, Heiligung und Errettung in einen Topf werft.
      Der Vers....ohne die keiner Gott sehen wird, bezieht sich auf die Heiligung. Ich kann nach meiner Bekehrung/Wiedergeburt wieder in mein altes Muster fallen und ordentlich drauf los sündigen. Bloß was ist dann die Folge: Der Heilige Geist zieht sich immer mehr und mehr zurück, Bibellesen und Gebet usw. wird immer weniger. Der Frieden den man einst bei der Bekehrung hatte wird immer weniger. Wenn ich aber im Gegensatz dazu meine Sünden mit der Hilfe Gottes überwinde und dies wird uns ja sehr oft in Gottes Wort verheißen, dann werde ich sozusagen "Gott sehen" Der Friede mit Gott und meinen Mitmenschen wird stärker.
      Eine wahre Bekehrung führt automatisch zur Heiligung, damit wir zum einen erkennen, wohin Sünde führt und zum anderen, die böse Natur der Sünde an sich. Wir werden von Gott in der Heiligung so erzogen, dass wir Gut und Böse immer mehr erkennen und verstehen. Und natürlich sollen wir freiwillig die Sünde lassen und mit Gottes Hilfe überwinden. In diesem Prozess sehen wir immer mehr Gottes Charakter und erleben immer mehr seinen Frieden(Ruhe Gottes).In dieser Schule Gottes, ist es leichter, zu wissen, dass man ein Kind Gottes ist(Rechtfertigung aus dem Glauben) und das Gott mich zum Ziel führen wird, anstatt zu glauben, dass noch bestimmte Prüfungen erforderlich sind, um ein Kind Gottes werden zu können......

      LG
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Stofi schrieb:

      Dem Heiligen Geist Seine Arbeit ist, den Menschen ihre Sünden vor Augen zu führen, sie der Sünde zu überführen. Wenn man automatisch alle Sünden vergeben bekommen würde, wozu dann noch das Bemühen des H Geistes, der mit "unvorstellbaren Flehen" für uns, in uns bittet? Wozu dann noch Heiligung?
      Entschuldige mal, Stofi: Der Vers mit dem "unaussprechlichen Seufzen", den du hier meinst, hat nichts mit Sündenbekenntnis zu tun! Lies ihn im Kontext! Lies außerdem die ersten Verse dieses Kapitels im Römerbrief, um endlich im Evangelium anzukommen und zu verstehen, dass du bereits frei gemacht *bist*. Wie lange willst du noch am Evangelium vorbeiglauben?

      Die Heiligung, von der du sprichst, ist in meinen Augen die wachsende Liebe zu Jesus und das Wachstum der Beziehung zu ihm, die einen Christen reifer und stärker macht, dem Bösen zu widerstehen und andere Menschen zu retten.

      Stofi schrieb:

      Mit der biblischen Taufe ist das alte Leben eh entsühnt, egal, welche und wieviel Sünden man getan hat.

      Dazu hätte ich gern einen biblischen Beleg.
    • amadeus schrieb:

      Entschuldige mal, Stofi: Der Vers mit dem "unaussprechlichen Seufzen", den du hier meinst, hat nichts mit Sündenbekenntnis zu tun! Lies ihn im Kontext! Lies außerdem die ersten Verse dieses Kapitels im Römerbrief, um endlich im Evangelium anzukommen und zu verstehen, dass du bereits frei gemacht *bist*. Wie lange willst du noch am Evangelium vorbeiglauben?

      Von was ist man frei? Was meinst du meint der Text?

      amadeus schrieb:

      Die Heiligung, von der du sprichst, ist in meinen Augen die wachsende Liebe zu Jesus und das Wachstum der Beziehung zu ihm, die einen Christen reifer und stärker macht, dem Bösen zu widerstehen und andere Menschen zu retten.

      Ach! Wie äußert sich deine wachsende Liebe zu Gott?

      amadeus schrieb:

      Zitat von »Stofi«

      Mit der biblischen Taufe ist das alte Leben eh entsühnt, egal, welche und wieviel Sünden man getan hat.

      amadeus schrieb:

      Dazu hätte ich gern einen biblischen Beleg.

      Mk 1,4 Johannes der Täufer war in der Wüste und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.


      Lk 3,3 Und er kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden,


      Röm 6,8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden,


      Gal 2,19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt.


      Eph 4,22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet.


      Kol 3,9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen

      usw, usw.

      .
    • Stofi schrieb:

      Von was ist man frei? Was meinst du meint der Text?
      Zitat: "Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln."

      Wichtig ist dabei der zweite Satz. Du musst nicht mehr frei werden, sondern du bist es schon. Das ist ein tiefes Geheimnis des Evangeliums, und wohl nur durch wirklichen Glauben an den Erlöser zu begreifen und anzunehmen.
      Wenn man noch ein paar Verse weiterliest, sieht man auch, dass sich das Leben durch den Herrschaftswechsel ändert: Leben aus dem Geist, nicht mehr aus dem Fleisch. Damit ist erst recht deutlich geworden, dass es nicht die eigene Anstrengung ist, die einen rettet und befreit, sondern allein das Wirken Gottes. Was mich an deinen Aussagen stört ist, dass du so sehr die eigene geistliche Anstrengung, das eigene Tun in den Vordergrund stellst, das Voraussetzung für Vergebung und Heiligung sein soll. Eben nicht: Vergebung und Heiligung stehen nicht am Ende, sondern am Anfang.

      Stofi schrieb:

      Ach! Wie äußert sich deine wachsende Liebe zu Gott?
      Das ist eine Sache zwischen Gott und mir. Jakobus würde wohl sagen: An den Werken. Gott sieht aber auch das Verborgene. In dem Sinne ist eine Nabelschau sinnlos - jeder hat eine andere Liebesgeschichte mit seinem Schöpfer.

      Stofi schrieb:

      Mk 1,4 Johannes der Täufer war in der Wüste und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden.


      Lk 3,3 Und er kam in die ganze Gegend um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden,
      Die anderen Texte sehe ich nicht als Belege, aber diese beiden sind wirklich interessant. Nun ist hier von einer "Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden" die Rede. Meinst du, dass das die gleiche Taufe ist, die wir heute kennen? Hier müsste ein Theologe ran, aber ich würde sagen, sie ist es nicht: Apostelgeschichte 19.

      "Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gegenden durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und er fand einige Jünger und sprach zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig geworden seid? Sie aber sprachen zu ihm: Wir haben nicht einmal gehört, ob der Heilige Geist überhaupt da ist. Und er sprach: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volk sagte, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das ist an Jesus. Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen; und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten."
    • amadeus schrieb:


      Zitat: "Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln."

      Wichtig ist dabei der zweite Satz. Du musst nicht mehr frei werden, sondern du bist es schon. Das ist ein tiefes Geheimnis des Evangeliums, und wohl nur durch wirklichen Glauben an den Erlöser zu begreifen und anzunehmen.
      Kannst Du das näher erklären, wie Du das verstehst? Konkret, vllt. an einem oder mehreren Beispielen. Wovon ist man frei? Was heißt konkret "den Erlöser annehmen"?

      Wenn man noch ein paar Verse weiterliest, sieht man auch, dass sich das Leben durch den Herrschaftswechsel ändert: Leben aus dem Geist, nicht mehr aus dem Fleisch. Damit ist erst recht deutlich geworden, dass es nicht die eigene Anstrengung ist, die einen rettet und befreit, sondern allein das Wirken Gottes. Was mich an deinen Aussagen stört ist, dass du so sehr die eigene geistliche Anstrengung, das eigene Tun in den Vordergrund stellst, das Voraussetzung für Vergebung und Heiligung sein soll. Eben nicht: Vergebung und Heiligung stehen nicht am Ende, sondern
      am Anfang.
      Warum hat dann Gott nicht ALLEN Menschen vergeben und warum werden dann nicht ALLE Menschen einmal auf der Neuen Erde? Oder glaubst du an die Allversöhnung? Vergebung und Heligung sind 2 verschiedene Sachen. Heiligung ist ein Prozess, der ein Lebenlang andauert. Daher kann sie nicht am Anfang stehen, sondern kommt erst nach der Bekehrung. Offensichtlich verstehst du unter Heiligung etwas total anderes.


      amadeus schrieb:


      Ach! Wie äußert sich deine wachsende Liebe zu Gott?
      Das ist eine Sache zwischen Gott und mir. Jakobus würde wohl sagen: An den Werken. Gott sieht aber auch das Verborgene. In dem Sinne ist eine Nabelschau sinnlos - jeder hat eine andere Liebesgeschichte mit seinem Schöpfer.

      Das würde ich nicht sagen, denn die Bibel sagt: nach ihren Früchten könnt ihr erkennen.... oder: wer mich liebt, hält meine Gebote.... oder: wer sagt, er liebt/kennt micht, hält aber meine Gebote nicht, der ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm....

      Ich glaube nicht, dass man jemanden lieben kann, ohne, dass man es sehen/erkennen kann.

      amadeus schrieb:

      Die anderen Texte sehe ich nicht als Belege, aber diese beiden sind wirklich interessant. Nun ist hier von einer "Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden" die Rede. Meinst du, dass das die gleiche Taufe ist, die wir heute kennen? Hier müsste ein Theologe ran, aber ich würde sagen, sie ist es nicht: Apostelgeschichte 19.

      Es ist eine Taufe durch Untertauchen... eben, zur Vergebung der Sünden und sterben dem alten Menschen. Jesus hat uns ein Beispiel gegeben, wobei ER selber juristisch genommen keine Taufe brauchte.

      amadeus schrieb:

      "Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gegenden durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und er fand einige Jünger und sprach zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig geworden seid? Sie aber sprachen zu ihm: Wir haben nicht einmal gehört, ob der Heilige Geist überhaupt da ist. Und er sprach: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber sagten: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat mit der Taufe der Buße getauft, indem er dem Volk sagte, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das ist an Jesus. Als sie es aber gehört hatten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen; und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten."

      Es geht hier um die GABE der Heiligen Geistes, nicht um den Segen, bei einer Taufe der Wiedergeburt. Die Apostel und andere Arbeiter im Werkt Gottes wurden an Pfingsten (so nennt man das heute) mit dem HG ausgerüstet, um in der Welt das Evangelium zu verbreiten. So auch hier in diesem Text... es handelt sich um Apostel.... die nach der "Taufe mit der HG" die Gaben des Geistes zur Verbreitung der Wahrheit empfangen haben (Sprachen, weissagen.).


      In den anderen Texten wird klar gesagt, dass man dem alten Menschen sterben soll, ablegen soll, mit Jesus sterben, mit Ihm zum neuen Leben auferstehen.... was nichts anderes, als Taufe zur Sündenvergebung ist.

      .

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    • Gesettz, Gebot, Rede (nomos, entolh, rhma)

      Stofi schrieb:

      Es ist also egal, ob man 9 Gebote "hält"


      Nain, as soll keinegescheite (?) Differenzierung zwischen doch jeweils etwas anderes ausrückenden Offenbarungen des Willens Gottes für uner Leben sein.

      Die Bibel mahnt uns durchgehend zu einem Leben im Sinn Gottes : "Der Gerechte" - nächste SS - Betrachtung oder Hiob 31 oder die Frucht des Geistes oder "was keuch, was lieblic,was wohllutet - "

      scheint ir zusammengefastt in de Heiligung, welche wir nachsteben solen, denn ohne sie niemand Gott schauen wird.