Der neue Bund

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    • Nun, es sollte keine Stichellei sein, und nicht als einen Anlass zur Diskusion geben. Sicherlich wenn man den Schuh anzieht, ohne ein echtes überlegen, muss sich auch nicht wundern wenn der jenige in eine andere Richtun geht, aber der andere eben nicht! Der will doch zum neuen Bund, und nicht zum Alten Bund!
    • Der neue Bund

      Es gibt im Alten Testament Stellen, die auf einen neuen Bund hinweisen, würde doch eure Sichtweise der Adventistische Lehre wissen?

      1. Frage, für wem?
      2. Hat der Neue Bund auch eine Bedeutung für uns?
      3. Welche Auswirkung?

      Grüsse, Blume

      Es gibt im Alten Testament auch Stellen, dass sich Gott in seinen getätigten (schriftlichen) Aussagen sicher ist und sie nicht der Veränderung unterliegen:

      Gott selbst spricht auf einem der (zeitlich) letzten Seiten des AT:
      "ICH DER HERR VERÄNDERE / WANDLE MICH nicht!" (Maleachai 3,6a)

      Der Apostel Jakobus und (Halb)Bruder des Herrn Jesu spricht hierzu im NT:
      "ALLE GUTE Gabe und VOLLKOMMENE GABE kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem KEINE VERÄNDERUNG IST noch WECHSEL des Lichts und der/des Finsternis/Schattens!" (Jakobus 1,17)

      (ps: Beide Texte sind auch wichtig für die Begegnung mit Zeugen Jehovas...)

      Wir alle kennen die klaren Gebote:

      - zum Schutz des Eigentums ("Nicht stehlen/begehren!")
      - zum Schutz der Ehe ("Nicht ehebrechen/begehren!")
      - zum Schutz des Lebens ("Nicht töten!")
      - zum Schutz der Elternschaft
      - zum Schutz der Wahrheit ("Nicht lügen!")
      - zur Ehre seines Namens!
      - zur Anbetung Gottes!
      - uvm.

      All dies gilt nicht nur für den Juden oder Menschen vor Christi Tod, sondern FÜR ALLE MENSCHEN (!)
      Ich habe noch keinen Christen gefunden, der die Sinnhaftigkeit bzw. Gültigkeit dieser 8-9 Gebote bezweifelt, außer:
      - dem Sabbat / Sabbatsegen / Sabbatgebot
      (- manche sind sich auch in der Bilderverehrung nicht ganz sicher)

      Daher spreche ich gerne von "den 9 Geboten" mit Menschen. z.B.: "Das finde ich gut, dass sie das in ihrer Ehe so machen, dass steht auch schon in den 9 Geboten..."
      Man kann später auch sagen den 8.5 Geboten ;)
      Meist bekomme ich dann die Antwort: Es sind doch 10!!
      Sage ich ja, richtig! ;)
      Dann ergibt sich meist ein schönes Gespräch...

      Wir müssen die unleugbare Tatsache festhalten, dass das Sabbatgebot ein fester Bestandteil "der 10 Gebote" ist und es nicht einfach aus diesen schadfrei rausgelöst werden kann und "die 9 Gebote" übrig bleiben!
      Jakobus 2,10+11 wäre hier sehr deutlich...

      So auch im AT: "Dein Wort ist NICHTS als DIE Wahrheit, ALLE ORDNUNGEN DEINER Gerechtigkeit währen EWIGLICH!" (Psalm 119, 160)
      .

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • das ist echt keine stichelei, wir sollen schon mehr eingehen auf den beitrag, und eine klare antwort darauf geben, nicht an der oberfläche bleiben und nicht aus unseren menschlichen heraus antworten,
      ich täte sagen es war eine herausforderung an uns alle, wie man miteinander umgeht und wie man selber für das man einsteht, das rüberbringen kann,
    • Zitat von Blume:
      Zum anderen, ich wollte doch über den neuen Bund schreiben, der Sabbat war und ist nicht mein Anliegen, denn es war eurer Sache und habt dafür gesorgt, das man hüpsch zum Sabbat kommt, ich erinnere Dich was du geschrieben hast:

      Zitat
      ohne Frage, ohne neuen Bund, hat auch der Sabbat keinen Sinn. Weil Jesus ihn für uns aber möglich gemacht hat, können wir ihn jetzt auch am Ruhetag mit Gott geniessen.



      Ja, genau Du hast mit diesen Thema angefangen!"



      blume, ich muss dich leider nochmal bitten, bei der wahrheit zu bleiben !
      das obige zitat ist nicht von mir.
      nimm das bitte zur kenntnis.
      danke
    • Nun Liebe ingeli, wo kann ich es eigendlich biblich denn sehen? Ich halte aber den Sonntag zu Ehren der Auferstehung meines Herrn. Es gibt dafür kein biblisches Gebot. Aber im Halten des Sonntags drücke ich meine Ehrfurcht aus."
      Dies ist eine äußerst dürftige Begründung für die Sonntagsfeier. Ernste Christen, die ihr Leben nur nach Gottes und Gebot ausrichten, lehnen eine solche Begründung ab. Ihr Glaube wird nicht von Gefühlen und guten Absichten bestimmt, sondern allein von Gottes Wort und Gebot und vom Vorbild Jesu. Die Ehrfurcht vor Gottes Gebot offenbart sich im Glaubensgehorsam, der sich an Gottes Geboten orientiert.

      Wenn jemand behauptet, wir müssten den Sonntag heiligen, weil Jesus an diesem Tage von den Toten auferstanden ist, dann könnte doch auch jemand fordern, wir müssten jede Woche den Freitag heiligen, weil Jesus an diesem Tag für uns gestorben ist. Wenn wir einen Wochentag zu Ehren des Auferstandenen halten, warum sollten wir dann nicht einen zweiten Ruhetag zu Ehren des Gekreuzigten halten? Die Auferstehung Jesu von den Toten ist ein Kernstück christlichen Glaubens. Gleichzeitig berichtet das Neue Testament an keiner Stelle von einer Anordnung Jesu oder seiner Apostel, dieser Tatsache durch einen wöchentlichen Ruhetag zu gedenken.

      Warum wird im Neue Testament eine wöchentliche Feier der Auferstehung Jesu nicht erwähnt?

      Wenn ich Apostelgeschichte 2, 43-46 lese:

      42 Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.
      43 Es kam aber jede Seele Furcht an, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.
      44 Alle aber, welche glaubten, waren beisammen und hatten alles gemein;
      45 und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, jenachdem einer irgend Bedürfnis hatte.
      46 Und indem sie täglich einmütig im Tempel verharrten und zu Hause das Brot brachen, nahmen sie Speise mit Frohlocken und Einfalt des Herzens,


      Und so will Gott es haben, im Gottesdienst ein erlebtes Evangelium, wo das Wort lebendig wird. Hat Jesus gesagt, das er der Sabbat ist? Nein natürlich nicht, denn Jesus sagte ja : ER ist das Leben! Gott will nicht das wir irgenwie an bestimmten Tagen, oder Speisengeboten gebunden sind, sondern Er hat uns zur Freiheit berufen. Für den Sabbat ist er ja auch nicht gestorben, sondern für Dich und mich.


      Grüsse, Blume
    • Lieber Blume, du verwechselst hier etwas wichtiges.

      "Der Mensch ist nicht um des Sabbat Willen gemacht, sondern der Sabbat um des Menschen Willen.
      Nein, Gott ist nicht für den Sabbat gestorben. Er ist für uns gestorben, weil er uns liebt. Und weil er uns schon immer geliebt hat, hat er uns von Anbeginn an den Sabbat geschenkt.

      Liebe Grüße

      Kathrin

      Ergämzend: Um Vom Sabbatstreit mal wegzukommen:

      von Blume:
      ja Gott kann auch Sünden vergessen!


      Warum., frage ich mich da, kann Gott nicht einfach so vergeben? Warum verlangte er ein Opfer? Erst Tier- dann Menschenopfer - also Jesus selbst. Warum brauchte er Vergeltung, warum kann er keine echte Vergebung geben?
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

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    • Ja stimmt schon, aber Jesus ist der Herr über den Sabbat!

      In einen Psalm hat David gesagt, das Gott auch eine Sünde übersieht, aber welcher muß ich noch suchen. Ich weis es selbst, da ich auch ein strenger Vater bin, übersehe ich so manche Dinge, denke unser Vater ist auch so ähnlich. Also nicht der grimmige Vater, der uns beoachtet, ob alles so richtig ist. So sehe ich meinen Heiland Jesus Christus

      Grüsse, Blume
    • Mit dem Pslamtext würdest Du nur Deine Aussage bestätigen, nicht jedoch meine Frage beantworten. ;)
      Könntest Du evtl. bitte darauf eingehen?
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

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    • Um deine Frage kurz zu beantworten:


      Beim Lesen der Bibel stellt man schnell fest, dass das Darbringen von Opfertieren für Gott einen hohen Stellenwert hat. Das 3. Buch Mose 16 gibt uns eine ausführliche Beschreibung verschiedener Opfer, einschließlich der Opfer, die an dem großen Sühnungstag dargebracht wurden. Welche vorbildliche Bedeutung sie haben, erklärt vor allem der Hebräerbrief: Es geht um das Werk bzw. den Opfertod des Herrn Jesus siehe Heb 7,27; 10,14

      Grüsse, Blume
    • Hier gehts weiter.
      Lass mich am Morgen hören Deine Gnade, denn ich hoffe, HERR, auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehn soll, denn mich verlangt nach Dir. (Ps 143,8 )

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    • Nun franz_at, du schreibst:

      Wir müssen die unleugbare Tatsache festhalten, dass das Sabbatgebot ein fester Bestandteil "der 10 Gebote" ist und es nicht einfach aus diesen schadfrei rausgelöst werden kann und "die 9 Gebote" übrig bleiben!
      Jakobus 2,10+11 wäre hier sehr deutlich...


      Da will ich ja auch keine Abstriche machen, was Jakobusgeschrieben hat, um missverständnisse zu vermeiden. Doch interessanterweise steht in den Briefeb nichts, aber auch rein gar nichts davon, daß die Heidenchristen den Sabbat beachten müssten. Nicht der leiseste Hinweis darauf findet sich im Neuen Testament. Im Gegenteil. An vielen Stellen wird ganz klar ausgedrückt, daß wir als Christen eben NICHT unter dem mosaischen Gesetz stehen.

      Und dann gibt es da noch eine Stelle im Kolosserbrief, wo eindeutig gesagt wird, daß der Sabbat eben keine Pflichtveranstaltung für die Christen ist.

      Kolosser 2, 16 "So soll euch nun niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen eines Festes oder Neumonds oder Sabbats, "

      Und die "klassische" Stelle aus dem Galaterbrief :

      Galater 5 : 3 Ich bezeuge aber wiederum jedem Menschen, der beschnitten wird, daß er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.
      4 Ihr seid abgetrennt von dem Christus, so viele ihr im Gesetz gerechtfertigt werdet; ihr seid aus der Gnade gefallen.
      5 Denn wir erwarten durch den Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit.

      Wer sich auf seine eigene Gerechtigkeit verläßt, der hat nicht den Hauch einer Chance, im Gericht zu bestehen.

      Nie und nimmer kann er vor Gott bestehen. Kein Mensch, und sei er auch noch so gut, kann vor dem Heiligen Gott bestehen. Ohne Jesus ist jeder von uns verloren. Wir müssen, um gerettet zu werden, unser GANZES Vertrauen auf Jesus setzen.
      Nicht Jesus UND meine Frömmigkeit.
      Nicht Jesus UND meine tolle Gemeinde/Kirche.
      Nicht Jesus UND meine Bibelkenntnis.
      Nicht Jesus UND mein Einsatz für das Reich Gottes.

      Nur Jesus allein !



      Grüsse, Blume