Das Weltgericht: Die Scheidung der Schafe von den Böcken

    • Das Weltgericht: Die Scheidung der Schafe von den Böcken

      Da ich im Themenkomplex "Untersuchungsgericht" mehrmals auf die Scheidung der Schafe von den Böcken hingewiesen habe, würde ich gern dieses Gleichnis (?) seperat besprechen.

      Ich zitiere Matthäus 25,31-46 aus der Elberfelder-Übersetzung:

      Bibelstelle

      31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; 32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken8 scheidet. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! 35 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; 36 nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. 37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. 41 Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken; 43 ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan. 46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.



      Hinsichtlich dieser Verse möchte ich folgende Frage von Elli59 aufgreifen:
      Wann kann der Adventist wissen, ob er zu den Böcken oder zu den Schafen gehört.
      Ihre Frage dreht sich um Adventisten - ich würde sie gerne auf alle Christen erweitern:

      Woher weiß ein Christ zu welcher der beiden Gruppen er gehört?


      Um Antworten auf diese Frage zunächst im Rahmen dieses Bibeltextes zu finden, sollten wir uns meiner Meinung nach zu erst über folgende Punkte unterhalten:

      1. Was zeichnet hier die Schafe aus?
      2. Was zeichnet hier die Böcke aus?
      3. Nach welchem Kriterium oder Kritieren unterscheidet der "Hirte"?
      4. In welchen Verhältnis stehen eure Schlussfolgerungen aus 1. bis 3. zu anderen Bibeltexten?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Ich vermute, das Gericht Gottes ist (wie so viele andere uns geoffenbarten Dinge) zu komplex um in einem einzelnen Bild umfassend verdeutlicht zu werden - daher gibt es mehrere Beschreibungen.

      Es könnte aber auch sein, dass die unterschiedlichen Gerichtsszenen verschiedene Gerichte darstellen.

      Die "Kinder Gottes" kommen nicht ins Gericht (Joh 5,24) daher ist fraglich, ob wir Mat 25,31-46 auf die Nachfolger Jesu auslegen sollen...

      Ist es vielleicht das Gericht, von dem Paulus in Röm 2 spricht?
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      Ich vermute, das Gericht Gottes ist (wie so viele andere uns geoffenbarten Dinge) zu komplex um in einem einzelnen Bild umfassend verdeutlicht zu werden - daher gibt es mehrere Beschreibungen.

      Ja, das sehe ich auch so. Ein einzelnes Bild ist nur ein Teil des Gesamtbildes.

      HeimoW schrieb:

      Es könnte aber auch sein, dass die unterschiedlichen Gerichtsszenen verschiedene Gerichte darstellen.

      Ja, das sollte sich ergeben, wenn man die einzelnen Szenen analysiert und dann schaut, wo man sie in die Gesamtbild einordnen kann.

      HeimoW schrieb:

      Die "Kinder Gottes" kommen nicht ins Gericht (Joh 5,24) daher ist fraglich, ob wir Mat 25,31-46 auf die Nachfolger Jesu auslegen sollen...
      Die Phrase (nicht im negativen Sinn) "ins Gericht kommen" kann verschieden interpretiert werden, weil es auch andere Texte gibt, die zumindest das Gegenteil andeuten. Ich denke, man kann laut Kontext auch vom Empfang der Strafe ausgehen, welche die Gläubige nicht treffen wird (s. bibelschule.info/files/Gerhard…n%20the%20Bible_23801.pdf ). Zudem müsste geklärt, welches Gericht im Gesamtbild denn überhaupt gemeint ist.

      HeimoW schrieb:

      Ist es vielleicht das Gericht, von dem Paulus in Röm 2 spricht?

      Ja, du hast recht. In Mt 25,31-46 geht es um die Nationen und nicht um bekennende Christen bzw. Gläubige. Ich gebe zu, ich lag mit meiner Sicht diesbezüglich falsch. Die Scheidung der Schafe und Böcke zielt nicht auf "die Gemeinde" ab, sondern zeigt, nach welchen Kriterien die "Ungläubigen" gerichtet werden (und das auch den "geringsten Brüdern" von den Nationen geholfen wird). Römer 2 kann daher durchaus als Parallele verstanden werden.

      Damit hat sich auch meine Eingangsfrage "Woher weiß ein Christ zu welcher der beiden Gruppen er gehört?" erübrigt - sie stellt sich in der Form nicht mehr. Die Hauptfrage sollte daher lauten:

      Nach welchen Kriterien werden die Nationen gerichtet?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Ja, du hast recht. In Mt 25,31-46 geht es um die Nationen und nicht um bekennende Christen bzw. Gläubige. Ich gebe zu, ich lag mit meiner Sicht diesbezüglich falsch. Die Scheidung der Schafe und Böcke zielt nicht auf "die Gemeinde" ab, sondern zeigt, nach welchen Kriterien die "Ungläubigen" gerichtet werden (und das auch den "geringsten Brüdern" von den Nationen geholfen wird). Römer 2 kann daher durchaus als Parallele verstanden werden.
      Wird dies jetzt in der Adventgemeinde gelehrt? Also, ohne das sühnende Blut Jesus gibt es dennoch Erlösung...? Hauptsache die guten Werke (der Schafe) sind vor Gott angenehm. Jetzt kommt dann wieder die www Frage. Musste Jesus wirklich sterben....? :verwirrt:

      Ihr verwechselt regelmäßig das Gericht im Hier und Jetzt. In Römer 2 geht es um ungläubige Menschen die Gottes Gesetzt tun...Die aufgrund dieser Tatsache, ihres gottgefälligem Leben, im jetzigen Leben, Gottes Segen haben. Während Christen, die noch sündigen, vielleicht noch durch finstere Täler müssen, damit sie verstehen, von der "Sünde" zu lassen. Der Bibelkontext sagt klar und deutlich, das kein Mensch ohne Sünde ist!! Und das nur sündlose in die Gegenwart des Vaters kommen. Nur durch das sühnende Blut Jesus ist dieser Weg möglich

      Bemo schrieb:

      Damit hat sich auch meine Eingangsfrage "Woher weiß ein Christ zu welcher der beiden Gruppen er gehört?" erübrigt - sie stellt sich in der Form nicht mehr. Die Hauptfrage sollte daher lauten:
      Nein, diese Frage ist immer noch berechtigt. Der Geist gibt uns die Antwort!!

      Roemer 8

      Bibelstelle

      …15Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! 16Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. 17Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden
      .

      Die Schafe kennen ihren Hirten und der Hirte kennt seine Schafe. So etwas nennt die Bibel "Wiedergeburt"

      Das Gericht des "Schalksknecht", ist das Gericht (Zurechtweisung) in der Heiligung. Hier geht es nicht um Verdammnis oder Erlösung.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Wird dies jetzt in der Adventgemeinde gelehrt? Also, ohne das sühnende Blut Jesus gibt es dennoch Erlösung...? Hauptsache die guten Werke (der Schafe) sind vor Gott angenehm. Jetzt kommt dann wieder die www Frage. Musste Jesus wirklich sterben....? :verwirrt:



      Ihr verwechselt regelmäßig das Gericht im Hier und Jetzt. In Römer 2 geht es um ungläubige Menschen die Gottes Gesetzt tun...Die aufgrund dieser Tatsache, ihres gottgefälligem Leben, im jetzigen Leben, Gottes Segen haben. Während Christen, die noch sündigen, vielleicht noch durch finstere Täler müssen, damit sie verstehen, von der "Sünde" zu lassen. Der Bibelkontext sagt klar und deutlich, das kein Mensch ohne Sünde ist!! Und das nur sündlose in die Gegenwart des Vaters kommen. Nur durch das sühnende Blut Jesus ist dieser Weg möglich

      Hallo Elli59,
      1. Aus deinem Kommentar schließe ich, dass du das die Scheidung der Schafe und Böcke auf alle Menschen bzw. alle Christen beziehst und nicht nur auf die Heiden ("Nationen")?
      2. Kann es sein, dass das sühnende Blut Jesu auch für die gilt, die nie die Chance hatten, von ihm etwas im buchstäblichen Sinn zu hören? Gehen diese denn automatisch verloren, weil sie beispielsweise kein Missionar besuchen konnte? Gibt Gott manchen Menschen auf Grund ihrer Situation kein Chance, nur weil sie in einem falschen Land zur falschen Zeit geboren wurden? Was ist mit den Generationen vor dem "Kreuz", die nie etwas von dem Christus gehört, von dem wir heute sprechen? Ich glaube jedenfalls, dass das Blut Jesu eine viel universellere Bedeutung hat und nicht nur wirksam wird, wenn sich ein Gläubiger buchstäblich auf Jesus Christus beruft, sondern auch wenn ein sogenannter "Ungläubiger" eine Herzenshaltung im Sinne von Römer 2 aufweist. (Und nein: Damit wird Mission nicht überflüssig - sie bleibt weiterhin Auftrag.)
      3. In Römer 2 geht es klar um Gottes Urteil im "Endgericht", was besonders deutlich wird in den Versen 5 und 16. Der Text legt den Fokus meiner Meinung nach auf das ewige Urteil.
      Nein, diese Frage ist immer noch berechtigt. Der Geist gibt uns die Antwort!!
      Sorry, nochmal: Die Logik, die hinter meiner Aussage steckt, ist folgende:
      1. Die Frage "Woher weiß ein Christ zu welcher der beiden Gruppen er gehört?" bezieht sich auf die Schafe und Böcke des Gleichnisses
      2. Ich stellte dann aber fest, in diesem Gleichnis geht es garnicht um Christen.
      3. Folglich passt diese meine Frage im ursprünglichen Sinn nicht mehr zu dem oben zitierten Gleichnis.
      4. Ich passte diese Frage an mein korrigigiertes Verständnis des Gleichnisses an.
      5. Ich sage damit nicht, dass sich die Frage aus 1. prinzipiell nicht stellt, sondern nur nicht in diesen speziellen Rahmen des Gleichnisses.

      Wenn du Mt 25,31-46 anders bewertest, behält die Frage im Eingangspost von mir möglicherweise ihre Berechtigung für dich - aber nicht mehr für mich, weil wir ein unterschiedliches Grundverständnis dieses Gleichnisses haben. Es wäre diesbezüglich aber interessant zu sehen, wie es dazu kommt. Meine Position ist nun: Das Gleichnis bezieht sich auf die "Nationen" (d.h. Heiden). Wem gilt deiner Meinung nach das Gericht in Mt 25,31-46 bzw. wer ist dort mit den "Nationen" gemeint?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Hallo Elli59,
      1. Aus deinem Kommentar schließe ich, dass du das die Scheidung der Schafe und Böcke auf alle Menschen bzw. alle Christen beziehst und nicht nur auf die Heiden ("Nationen")?
      Ja natürlich auf alle Menschen, die bei der Wiederkunft Jesus leben. Sie werden als Gerechte oder Ungerechte eingeteilt. Nationen ist der Überbegriff für alle

      Bemo schrieb:

      2. Kann es sein, dass das sühnende Blut Jesu auch für die gilt, die nie die Chance hatten, von ihm etwas im buchstäblichen Sinn zu hören? Gehen diese denn automatisch verloren, weil sie beispielsweise kein Missionar besuchen konnte? Gibt Gott manchen Menschen auf Grund ihrer Situation kein Chance, nur weil sie in einem falschen Land zur falschen Zeit geboren wurden? Was ist mit den Generationen vor dem "Kreuz", die nie etwas von dem Christus gehört, von dem wir heute sprechen? Ich glaube jedenfalls, dass das Blut Jesu eine viel universellere Bedeutung hat und nicht nur wirksam wird, wenn sich ein Gläubiger buchstäblich auf Jesus Christus beruft, sondern auch wenn ein sogenannter "Ungläubiger" eine Herzenshaltung im Sinne von Römer 2 aufweist. (Und nein: Damit wird Mission nicht überflüssig - sie bleibt weiterhin Auftrag.)
      Das ein Ungläubiger durch eine besondere "Herzenshaltung", auch Errettung erlangen könnte, nur aufgrund seiner guten Taten und dies noch in Verbindung mit dem sühnenden Blut Jesus, ist schon ein Gedanke, der klar und deutlich in Gottes Wort belegt werden sollte.
      Wir wissen doch, dass unsere Errettung nicht von unseren Taten abhängig ist. (Galaterbrief)




      Mat. 25,34: das euch bereitet ist. Diese Formulierung unterstreicht, dass ihre Errettung nicht durch die in Vers 35 und 36 beschriebene Taten verdient wurde, sondern eine Gnadengabe Gottes ist. Gott hat sie vor Grundlegung der Welt erwählt und zur Heiligkeit verordnet (Eph1,4) und vorherbestimmt, zur Gleichgestalt Christi verwandelt zu werden (Römer8,29) Daher sind die guten Taten nicht die Wurzel ihrer Errettung, sondern deren Frucht!!
      Die Werke sind nicht die Grundlage für ihre Errettung, sondern sichtbarer Beweis, der Gnade Gottes in ihrem Leben. Die guten Werke sind sichtbare Kriterien für das Gericht, ein Beleg für den rettenden Glauben.


      Bemo schrieb:

      3. In Römer 2 geht es klar um Gottes Urteil im "Endgericht", was besonders deutlich wird in den Versen 5 und 16. Der Text legt den Fokus meiner Meinung nach auf das ewige Urteil.
      Römer 2 :sagt keineswegs aus, das die Ungläubigen durch Gesetzeswerke, auch Erlösung hätten, ebenso Römer2,5 nicht
      Römer 2, 15-16
      15 welche das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen) 16 an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, nach meinem Evangelium, durch Jesum Christum.

      Gott wird das Verborgene richten, mehr steht da nicht. Wenn sich die Gedanken untereinander anklagen.....Hier geht es nur um das Gewissen eines Menschen,der ja zuvor gesündigt haben muss,.... der natürlich unterschiedlich ausgeprägt ist....

      Bemo schrieb:

      Wem gilt deiner Meinung nach das Gericht in Mt 25,31-46 bzw. wer ist dort mit den "Nationen" gemeint?
      Allen lebenden Menschen
      Die Gläubigen bekommen in diesem Gericht ihren Lohn, das wird klar dargestellt. Dann gibt es noch welche für die Verdammnis. Da die Bibel von Ungläubigen und Ungläubigen spricht, gibt es keine Alternative. Es sind nur 2 Gruppen.
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Ein Hallo an die (noch) kleine Runde ;)
      Ich habe mir erlaubt, dieses Thema wieder aufzugreifen, weil es mich beschäftigt. Zum besseren Verständnis der ganzen Problematik rundum Matthäus 25,31-46 habe ich ein paar Schemata angefertigt, die hoffentlich hilfreich sind.

      Das Verständnis des "Weltgerichts" hängt meines Erachtens in erster Linie von dem Verständnis ab, was im Text mit "Alle Nationen" gemeint ist.
      1. Beinhalten "alle Nationen" auch alle Gläubigen "aus den Nationen"? Die Gläubigen wären in diesem Fall inklusive der Nationen und werden mit ihnen gerichtet.
      2. Beinhalten "alle Nationen" nur die ungläubigen Heidenvölker? Die Gläubigen "aus den Nationen" wären damit nicht der eigentliche Gegenstand des Gerichtes, weil sie sich außerhalb - also exklusiv - der Nationen befinden.

      Ich habe nun versucht basierend auf Matthäus 25,31-46 diese beiden unterschiedlichen Verständnisse darzustellen:



      Es ist meiner Meinung nach eindeutig, wer mit den "geringsten Brüdern" hier gemeint ist: Es sind die Jünger bzw. bekennenden Gläubigen. Die „geringsten Brüder“ werden zum Scheidungsgrund. Wie „alle Nationen“ mit ihnen umgehen entscheidet darüber, auf welcher Seite sie stehen und damit welche positiven oder negativen Konsequenzen sie zu tragen haben.

      Wie komme ich darauf, dass die "geringsten Brüder" die (bekennenden) Gläubigen sind?
      Bei der ganzen Betrachtung möchte ich zunächst im Matthäusevangelium bleiben. Es gibt dort meines Erachtens mindestens zwei Stellen, die definieren wen Jesus meint.
      1.) Die Geringsten = Jünger, Propheten und Gerechte --> Mt 10,40-42
      2.) Die Brüder = Die, die den Willen Gottes tun --> Mt 12,46-50
      In beiden Fällen sind eindeutig bekennende Gläubige gemeint. Die Formulierung "geringste Brüder" in Mt 25,40.45 führt die beiden oben genannten Stellen zusammen. Zudem besteht eine weitere, eindeutige Verbindung zwischen Mt 10,40 und Mt 25,40.
      Geht man über das Matthäusevangelium hinaus, so finden wir auch sehr häufig die Formulierung "Brüder" als Anrede unter Glaubensgeschwister. Ich denke, dieser Umstand ist klar und muss nicht weiter beleuchtet werden.

      Was ist nun mit "allen Nationen" gemeint?
      Für ein inklusives Verständnis spricht, dass alle Gläubigen, d.h. hier die geringsten Brüder, einen kulturellen wie genetischen Hintergrund besitzen, der durchaus als Ethnie verstanden werden kann. "Ethnos" ist an dieser Stelle das griechische Wort, welches in den meisten Bibeln an dieser Stelle mit Nation übersetzt wird.
      Dem steht rein sprachlich jedoch gegenüber, dass „Ethnos“ in der LXX (griechische Übersetzung des AT) aber überwiegend die Heiden in Abgrenzung zu den Israeliten sind. Matthäus stellte „die Nationen“ und „alle Nationen“ immer den Gläubigen gegenüber. Insbesondere im unmittelbaren Kontext (die komplette Endzeitrede, also Mt 24-25) treten die Nationen als Kriegsparteien (Mt 24,7), Verfolger der Gläubigen (Mt 24,9) und Ziel missionarischer Aktivitäten (Mt 24,14) auf. Die „geringsten Brüder“ können sich daher nicht innerhalb dieser Nationen befinden, denn sie tun den Willen Gottes (Mt 12,50), welcher diametral Kriegen gegenüber steht. Sie sind Verfolgungsopfer statt Täter und Missionar statt Missionsziel. Meine Schlussfolgerung - allein Aufgrundlage des Kontexts (Matthäusevangelium) - lässt mich zu dem Schluss kommen, das Jesus hier die Heidenvölker exklusive der Gläubigen meint. Ich denke, Mathhäus verwendet unter Inspiration die Formulierungen "alle Nationen" absichtlich um einen Unterschied zwischen Heidenvölkern und Gläubigen zu machen, so wie es auch in der LXX gemacht wird (Israel = 'am und Heiden = goj).

      In einen weiteren Schritt habe ich nun versucht das inklusive und exklusive Verständnis eschatologisch (Eschatologie = Lehre von den letzten Dingen) einzuordnen. Ich muss zugeben, dass hier nun einiges vorrausgesetzt wird, daher bitte ich um Verständnis dafür, dass jetzt nicht alles erklären zu wollen. Das tausendejährige Reich beispielsweise wurde hier schon an anderer Stelle diskutiert, ebenso die Wiederkunft bzw. die "geheime Entrückung". Des Weiteren verzichte ich auch in den Darstellungen auf "Details", wie beispielsweise das Untersuchungsgericht oder die "Auferstehung der Vielen" usw.



      Wie ich oben schon dargelegt habe, habe ich ein exklusives Verständnis. Ich ziehe als Zeitpunkt des Gerichts die Wiederkunft Jesu bzw. die 1. Auferstehung vor, da dies meiner Meinung nach der Kontext so vorgibt. Jesus spricht in Mt 24-25 mehrfach von der Ankuft des Menschensohnes und meint damit sicherlich immer nur einen Zeitpunkt und nicht zwei (Vor den 1000 Jahren und nach den 1000 Jahren). Folglich kommen nur die "Nationen" ins Gericht, die zu diesem Zeitpunkt am Leben sind, da die toten Ungläubigen bei der Wiederkunft nicht auferstehen (was noch zu begründen wäre), dafür aber die Gläubigen, zu denen dann wohl auch die Geretteten der Heidenvölker zählen.

      Heimo, wenn ich dich richtig verstanden habe, vertritts du ein exklusives Verständnis in deinen Beitrag, nur ziehst du einen anderen Zeitpunkt dieses Gerichts in Betracht, nämlich die "2. Auferstehung" bzw. nach den 1000 Jahren. Ich habe versucht diese Sichtweise in Variante (2) des exklusiven Verständnisses zu berücksichtigen. Ist das so ok?

      Elli59, und wenn ich dich richtig verstanden habe, vertritts du in deinen Beiträgen ein inklusives Verständnis und siehst den Zeitpunkt des Gerichts in der Wiederkunft Jesu. Das Gericht bezieht sich deiner Meinung nach nur auf die zu diesen Zeitpunkt lebenden Menschen (+ die auferstandenen Gläubigen/Ungläubigen?). Da ich mir aus deinen Aussagen noch kein vollständiges Bild deines Verständnisses machen konnte, könntest du mir vielleicht noch mehr Informationen geben, wie du dir das alles eschatologisch vorstellst? Ich habe dir ja schon mal Varianten vorgeben an denen du dich orientieren kannst. Vielleicht treffen beide nicht deine Sichtweise, deswegen hätte ich da auch gerne Ergänzungen oder Korrekturen von dir.

      Sachliche Kritik, gutbegründete Ergänzungen und weitere Anregungen zum Thema sind natürlich erwünscht - aber bitte bleibt beim Kern des Themas: Matthäus 25,31-46. Die oben schon erwähnten "Details" sollten daher in den entsprechenden Threads diskutiert werden, die es in diesen Forum schon gibt.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Woher weiß ein Christ zu welcher der beiden Gruppen er gehört?


      Ich denke der Christ hat ganz klare Vorgaben von Jesus bekommen.

      Darüber zu Berichten und zu Handeln was er von Jesus erfahren hat. Jeder Nachfolger Jesus ist wie Petrus von Jesus gefragt worden : liebst Du mich!

      Daraus sind wir in eine Gemeinde durch Taufe und freie Willensentscheidung aufgenommen worden.

      In dieser Gemeinde versuchen wir Gottes Liebe zu Leben, gemeinsam Gott im tun am Sünder und Schwachen anzubeten.

      Nur wenn wir diese Glaubenszuversicht haben werden wir nicht ständig uns mit der eigenen oder der anderen Sündhaftgkeit beschäftigen.

      Der Blick nach Rom hat uns zum Nachdenken gebracht, der Blick nach Syrien vermutlich sprachlos.

      Es ist mit großer Mühe eine Koalition des "Guten" gegen das "Böse" entstanden.

      Noch haben wir stabile Regierungen die entscheiden können.

      Bei dem Zerfall der Politischen Kultur und Staatlichkeit, ist die Frage wer das Gute und Böse definiert und wie bekämpft.

      Gott hat uns in seiner Weisheit viele Infos gegeben , die Jeder für sich verstehen und nach denen er handeln sollte.

      Es wird zum letzten Kampf versammelt....dann wird Gott Trennen und Richten..
    • Bemo schrieb:

      Elli59, und wenn ich dich richtig verstanden habe, vertritts du in deinen Beiträgen ein inklusives Verständnis und siehst den Zeitpunkt des Gerichts in der Wiederkunft Jesu. Das Gericht bezieht sich deiner Meinung nach nur auf die zu diesen Zeitpunkt lebenden Menschen (+ die auferstandenen Gläubigen/Ungläubigen?). Da ich mir aus deinen Aussagen noch kein vollständiges Bild deines Verständnisses machen konnte, könntest du mir vielleicht noch mehr Informationen geben, wie du dir das alles eschatologisch vorstellst? Ich habe dir ja schon mal Varianten vorgeben an denen du dich orientieren kannst. Vielleicht treffen beide nicht deine Sichtweise, deswegen hätte ich da auch gerne Ergänzungen oder Korrekturen von dir.
      Hallo Bemo, ich hab über das Internet erfahren, das es über diese Textstelle Matthäus 25, 31-46, viele verschiedene Auslegungen gibt. Ich selbst versuche mir erstmal ein Überblick über diese unterschiedlichen Aussagen zu machen...
      Zunächst möchte ich erstmal untersuchen, was die Bibel über dieses Aussortieren schreibt.

      Matthäus 25, 32
      Dann werden alle Völker der Erde vor ihm zusammengebracht, und er wird sie in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegen trennt.

      An anderer Stelle sagt Jesus

      Matthäus 13, 41:
      Der Menschensohn wird seine Engel aussenden; die werden aus seinem Reich alle Ärgernisse (d.h. Verführer) und alle die sammeln, welche die Gesetzlosigkeit üben, und sie werden sie in den Feuerofen werfen...

      Es ist die Zeit der Ernte

      Offenbarung 14, 15:
      Dann trat ein anderer Engel aus dem Tempel heraus und rief dem auf der Wolke Sitzenden mit lauter Stimme zu: »Lege deine Sichel an und beginne die Ernte! Denn die Zeit zum Ernten ist gekommen, weil die Ernte der Erde dürr (= vollreif) geworden ist.«


      In dieser Zeit werden die Menschen in zwei Gruppen eingeteilt. In Schafe und Böcke oder In Unkraut und Weizen.

      Matthäus 13, 30:
      Laßt beides zusammen bis zur Ernte wachsen; dann will ich zur Erntezeit den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheuer!‹«


      Paulus sprach auch von den Schafen(blau) und den Böcken(rot)

      2. Thessalonicher 1, 8:
      in loderndem Feuer zeigen wird. Dann wird er es denen heimzahlen, die von Gott nichts wissen wollten und dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorcht haben.Sie werden mit ewigem Verderben bestraft: Sie sind dann für immer vom Herrn getrennt und von seiner seiner Macht und Herrlichkeit ausgeschlossen.Das wird an dem Tag geschehen, an dem er kommt und seine Herrlichkeit sich in seinen Heiligen spiegelt. Dann wird er von denen, die ihm geglaubt haben, umjubelt werden - auch von euch, denn ihr habt ja unserem Zeugnis Glauben geschenkt.

      Auch in Römer wird das gleiche beschrieben

      Römer 2, 7-8:
      Den einen, die unermüdlich das Gute tun und alles dransetzen, um an Gottes Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit teilzuhaben, gibt er das ewige Leben.Den anderen aber, die nur an sich selbst denken und sich weigern, der Wahrheit zu gehorchen, stattdessen aber dem Unrecht gehorsam sind, gilt sein grimmiger Zorn.


      Die gleiche Szene nochmal

      Matthäus 7, 21-23:
      »Nicht alle, die ›Herr, Herr‹ zu mir sagen, werden (darum schon) ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den Willen meines himmlischen Vaters tut.Viele werden an jenem Tage (d.h. am Tage des Gerichts) zu mir sagen: ›Herr, Herr, haben wir nicht kraft deines Namens prophetisch geredet und kraft deines Namens böse Geister ausgetrieben und kraft deines Namens viele Wundertaten vollführt?‹Aber dann werde ich ihnen erklären: ›Niemals habe ich euch gekannt; hinweg von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit!‹


      vergleiche

      Matthäus 25, 41:
      Alsdann wird er auch zu denen auf seiner linken Seite sagen: ›Hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist!

      Beachte bitte auch, das beide Gruppen, die Gutes getan haben und diejenigen die es konnten und dennoch nicht taten, Jesus mit Herr ansprechen.


      Jesaja 11, 3-4 (Elberfelder):
      und sein Wohlgefallen wird sein an der Furcht Jahwes. Und er wird nicht richten nach dem Sehen seiner Augen, und nicht Recht sprechen nach dem Hören seiner Ohren;und er wird die Geringen richten in Gerechtigkeit, und den Demütigen des Landes Recht sprechen in Geradheit. Und er wird die Erde schlagen mit der Rute seines Mundes, und mit dem Hauche seiner Lippen den Gesetzlosen töten.

      Dies Texte sagen mir, das bei der Wiederkunft Jesus alle lebenden Menschen als gerecht oder ungerecht eingestuft werden. Die Ernte wird zuvor von den Engeln eingeholt werden

      Der Begriff: "meine geringsten Brüder" lässt sich durchaus berechtigterweise mit "gläubigen Christen" biblisch erklären.
      Dennoch muss man hier vorsichtig sein. Jesus hat den Preis der Schuld, für alle Menschen bezahlt. Jeder Mensch ist von Jesus frei gekauft worden. Seine Liebesgebote hat Jesus somit an allen Menschen, selbst durch seinen Tod am Kreuz ausgelebt und bewiesen.Und dies ist doch für einen "Wiedergeborenen" auch selbstverständlich.
      In diesem Weltgericht geht es darum, wer nach Gottes Liebesgebote gehandelt hat und wer nicht.

      Deswegen glaube ich, dass es bei diesem Text (Mat 25, 31-46)um das Gericht von ALLEN Menschen geht, aber ich glaube, dass Jesus hier an dieser Stelle einfach einen besonderen Fokus auf die Gemeinde legt um zu zeigen, dass es viele Leute geben wird die sich sicher sind "gute" Menschen zu sein, aber trotzdem verloren sind.
      Du glaubst, das Nichtchristen durch gute Werke an Christen gerettet werden?? Dann wäre eine Errettung durch Werke möglich....Dies widerspricht aber Gottes Wort
      Jesus erwartet von Christen gute Frucht aus dem Glauben der Rechtfertigung heraus
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Trennung der Schafe von den Böcken

      Jesus verpackt die Trennung von den Erlösten von den Verlorenen in einem Gleichnis. Deshalb sehe ich nicht alles 1 zu 1 übertragbar an. Sein Gleichnis gibt nicht alle Antworten, woran der Gläubige erkennen kann, das ewige Leben zu haben.
      Mit allen Nationen verstehe ich alle Menschen. Jeder Mensch wird beurteilt.
    • stadenker schrieb:

      Jesus verpackt die Trennung von den Erlösten von den Verlorenen in einem Gleichnis. Deshalb sehe ich nicht alles 1 zu 1 übertragbar an. Sein Gleichnis gibt nicht alle Antworten, woran der Gläubige erkennen kann, das ewige Leben zu haben.
      Sicherlich kann ein Gläubiger nicht nur anhand eines Gleichnisses erkennen, das er das ewige Leben hat...

      Wenn Jesus der gute Hirte ist, dann sind wir, die wir zu ihm gehören, die Schafe. Natürlich ist das nur im Bild gesprochen, denn es handelt sich ja um ein Gleichnis. Es soll sagen, so wie es im Verhältnis zwischen einem Hirten und seinen Schafen ist, so ist es auch in dem Verhältnis zwischen Gott und seinen Kindern, zwischen Jesus und uns, die wir an ihn glauben.


      Römer 5, 1-2

      Da wir nun durch den Glauben GERECHTFERTIGT SIND, SO HABEN WIR FRIEDEN MIT GOTT durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir auch im Glauben Zutritt erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

      König David wusste um seine Errettung. Er sagte niemals, das er hoffe, eines Tages gerettet zu sein.....Er sprach oft von der Tatsache, gerettet zu sein.
      Der Psalm 23 ist ein wunderbarer Psalm dieser Gewissheit

      Psalm 23
      6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar

      David ist sich sicher, das er immer im Hause des Herrn bleiben wird

      Roemer 8
      …15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. 17 Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf dass wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

      Sind wir Kinder so sind wir auch Erben. Hier steht nicht, das wir vielleicht eines Tages, wenn wir wirklich das tun, was Gott von uns verlangt, es sein werden.
      Dies wird vom Heiligen Geist bezeugt. David hatte dieses Zeugnis vom Heiligen Geist bekommen.

      Johannes 10,27-30
      „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden nimmermehr umkommen und Niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer, denn Alles; und Niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind Eins. –

      Jesaja 40
      10 Denn siehe, der HERR HERR kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, sein Lohn ist bei ihm und seine Vergeltung ist vor ihm. 11 Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; er wird die Lämmer in seine Arme sammeln und in seinem Busen tragen und die Schafmütter führen.

      Johannes 10:14
      Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen,


      1.Johannes 3:2
      Meine Lieben, wir sind nun Gottes ...und ich gebe ihnen (meinen Schafen) das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.( Johannes 10, 28 + 29)
      Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, dass wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
      Jeder, der den errettenden Glauben annimmt, wird in dem Moment, in dem er glaubt, ein Kind Gottes (Joh.1,12, Römer 8,16, 2 Pt 1,4) obwohl das wirklich himmlische, göttliche Leben in diesem Menschen erst offenbar wird, wenn Jesus erscheint. In der Zwischenzeit formt uns der Heilige Geist in das Bild Jesus
      Wir sind bereits Kinder Gottes, in der Heiligung, die von Gott gelenkt wird.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hallo Elli,

      du hast die Heilsgewissheit sehr gut und detailliert beschrieben. Man darf sich seiner und der Kindschaft bei Gott gewiss sein. Das ist unumstößlich. Es sei denn, dass ich nicht mehr Kind Gottes sein will. Damit trenne ich mich vom Vater selbst.
      Durch die Gewissheit, Kind des Allmächtigen zu sein, hat auch das Vertrauen die Chance zum Wachstum. Bei Ungewissheit ist das schwer möglich. Es zeigt sich dann auch im Verhalten. Freude und Vertrauen werden im Alltag immer durch Zweifel getrübt sein.

      Mein Herr und mein Gott, ich danke dir, dein Kind sein zu dürfen - HALLELUJA !!!
      Geh zuerst zum Thron, dann zum Telefon!
      Laufe nicht umher auf der Suche nach Rat von irgendjemandem. Bete zuerst. Frage den Herrn, ob es Sein Wille ist, dass du bei einem anderen Menschen um Rat fragst oder ob Er dich selbst beraten möchte.
      Day, New You" von Joyce Meyer. Copyright 2007 by Joyce Meyer. Veröffentlicht durch FaithWords. Alle Rechte vorbehalten
    • Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
      Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
      Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
      Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
      Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.
      (Joh.3, 19...)


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