Untersuchungsgericht - warum?

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    • Bogi111 schrieb:

      Zitat von »Elli59«
      Ja lernen in der Heiligung. Die Züchtigung Gottes kann richtig weh tun. Kenne ich aus eigener Erfahrung. Legst du dich mit Gott an, verlierst du immer.
      Deswegen stehen wir unter einem Lernprozess...Je schneller wir das verstehen und das tun was Gott will, um so besser geht es uns.


      Das klingt mir sehr nach Angst und Druck und Selbserlösung.

      Ich bin durch die Taufe mit Jesus verlobt und ein Teil seiner Gemeinde. Ich bin sein und versuche in dieser Beziehung und Liebe zu leben. Er schenkt mir Liebe,Freude,Kraft und Gelingen.

      Alles andere ist fast ein Selbstläufer anderen dieses Glück zu vermitteln oder zu bekennen und im Glauben zu stärken.

      Ich denke viele beschäftigen sich zu viel mit der eigenen Erlösung, als mit dem Geschenk das uns Jesu macht!

      Irgenwann sollten wir doch Heilsgewissheit haben und die Seinigen weiden...an seiner Gemeinde Bauen.
      Lieber Bogi111
      Seele1986 hat es bereits mehrfach erklärt. Ihr habt hier ein großes Problem. Zuerst kommt die Heilsgewissheit dann die Heiligung. In der Gewissheit das ich errettet bin, werde ich anschließend geheiligt. Wenn der Mensch Heilsgewissheit hat, ist er nicht automatisch sündlos und glücklich. Dann geht es erst richtig los mit der Umerziehung.
      Beispiel: Irgend ein Mensch tut dir etwas Böses. Du bist stinkesauer und forderst dein Recht. Du bekommst aber dein Recht nicht. Du kannst mit deiner Wut, bis zum Lebensende rumlaufen und dein Groll nimmt dir nicht nur deinen Frieden, es frisst dich regelrecht auf.....Nun sagt Gott zu dir vergib, so wie Gott dir auch vergeben hat.Wenn du es mit Gottes Hilfe kannst, bekommst du deinen Frieden wieder.
      Diese ganze Aktion hat mit Erlösung und Verdammnis nichts zu tun. Viele meinen, wenn sie nicht vergeben können, dann seien sie nicht erlöst. Ein fataler Irrtum. Das nicht vergeben können gibt einen Unfrieden der dazu führen kann, das man Gottes Liebe nicht mehr wahrnimmt, bis zum endgültigem Absagen des Glaubens an Jesus Christus. In der Heiligung werden wir wie Gold im Feuer geläutert. Die Grundlage dieser Läuterung ist aber die Heilsgewissheit, die uns die Sicherheit gibt, diese Prüfungen zu bestehen. So wie Hiob sagte: Und ich weiß doch, das mein Erlöser lebt.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • @Elli

      Ihr habt hier ein großes Problem. Zuerst kommt die Heilsgewissheit dann die Heiligung. In der Gewissheit das ich errettet bin, werde ich anschließend geheiligt. Wenn der Mensch Heilsgewissheit hat, ist er nicht automatisch sündlos und glücklich. Dann geht es erst richtig los mit der Umerziehung.
      Du hast (auch) in diesem Punkt eine falsche Vorstellung von adventistischer Lehre. Ich zitiere aus "Was Adventisten glauben: 28 biblische Grundlehren umfassend erklärt", Kapitel 10 "Die Erfahrung der Erlösung":

      Echte Buße führt zu einer radikal veränderten Einstellung des Sünders gegenüber Gott und der Sünde... „Wer seine Sünde leugnet, dem wird’s nicht gelingen, wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.“ (Spr 28,13) Daraufhin bekennt er seine Schuld. Durch bewusste Willensentscheidung übergibt er sich dem Erlöser und legt das sündhafte Verhalten ab. Das Ziel der Buße liegt in der Bekehrung, d. h. in der Hinwendung des Sünders zu Gott. (S. 183)
      Wahre Buße und Rechtfertigung führen zur Heiligung... Es handelt sich dabei um zwei Phasen der Erlösung: Rechtfertigung ist das, was Gott für uns tut, Heiligung dagegen beschreibt, was Gott in uns wirkt... Mit seiner Rechtfertigung beginnt für den Gläubigen auch die Heiligung. „Ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“ (1 Kor 6,11) Er oder sie wird ein „Heiliger“. In diesem Augenblick wird der Gläubige erlöst; er gehört ganz Gott. Wird der göttliche Ruf gehört und aufgenommen (Röm 1,7), so werden Gläubige „Heilige“ genannt, weil sie „in Christus“ sind (Phil 1,1; siehe auch Joh 15,1-7), nicht aber, weil sie einen Zustand der Sündlosigkeit erreicht hätten. Erlösung ist eine gegenwärtige Erfahrung. Paulus sagt, Gott errettete uns „nach seiner Barmherzigkeit“ „durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist“ (Tit 3,5). Damit sonderte Gott uns ab und weihte uns einem heiligen Ziel: der Nachfolge Jesu Christi... Die Gewissheit, dass das Blut des Erlösers unsere sündhafte Vergangenheit bedeckt, schenkt Heil für Leib, Seele und Geist. Schuldgefühle schwinden, denn in Christus ist alles vergeben, ist alles neu geworden. Durch die täglich geschenkte Gnade verwandelt uns Christus in das Ebenbild Gottes. (S. 188-189)
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob, das was du hier zitierst glaubte ich auch sehr lang, bis ich dann noch andere Texte von Ellen White las
      Gib bitte das Buch an, aus dem du zitierst und dann gib bitte die Seite 190 und 191 an.Ich kann es leider so nicht nachprüfen
      Vielen Dank
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Ich schrieb bereits im Thread Heiligtumslehre 1844 folgendes

      Ellen White Der große Konflikt s. 422

      «.. Es
      muss eine Prüfung der Zeugnisbücher geben, damit bestimmt werden
      kann, wer durch Buße über seine Sünden und Glauben an Christus
      berechtigt ist, der Segnungen Seiner Versöhnung teilhaftig zu
      werden. Deshalb macht die Reinigung des Heiligtums einen Akt der
      Untersuchung –einen Akt des Gerichts – notwendig. Dieser Akt muss
      vor dem Kommen Christi zur Erlösung Seines Volkes geschehen; denn
      wenn Er kommt, wird die Vergeltung mit Ihm kommen, um einem jeden
      Menschen nach seinen Werken zu geben. [21]»


      Die Schrift spricht natürlich von einem Gericht, nach dem Kommen Jesus, vor dem großen Thron

      Das es ein Gericht geben wird, und das nicht jeder bekennende Christ, gerettet sein wird, ist in der Schrift zu lesen. Die Frage ist deswegen so wichtig
      .

      Römer
      8,29.30
      dargestellt: Denn
      die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde
      seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei
      unter vielen Brüdern. Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er
      auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch
      gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch
      verherrlicht.“

      Warum sollte Gott ein Untersuchungsgericht für diejenigen durchführen, die Er von Ewigkeit dazu vorherbestimmt hat, gerechtfertigt und verherrlicht zu werden?
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Im Himmel werden wir gereinigt

      Hebräer 9 ab 20
      20 und sprach: "Dies ist das Blut des Bundes, den Gott für euch geboten hat." 21 Aber auch das Zelt und alle Gefäße des Dienstes besprengte er ebenso mit dem Blut; 22 und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. 23 Es ist nun nötig, dass die Abbilder der himmlischen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Schlachtopfer als diese. 24 Denn Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Abbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen

      Bei Hebräer9, 23 geht es um eine Weihe des Heiligtums.Die Paraellstellen belegen das Mose eben die Gerätschaften vor dem eigentlichen Vergebungsdienst weihte. Diese Weihe ist aus meiner Sicht nur logisch, wenn das Allerheiligste in unserem Herzen geweiht wird. Nun steht aber klar und deutlich die Himmlischen Dinge werden gereinigt. Ich glaube nun wirklich nicht, das im Himmel ein Schaubrottisch oder ein Leuchter mit Blut gereinigt werden musste. Nein diese Dinge sind ebenfalls ein Bild für uns sündige Menschen, die darauf warten mit Gott Vater eins zu werden.

      "Hat der Mensch sein Herz Jesus in der Wiedergeburt gegeben, dann wird der Christ im "Haus gereinigt und gefegt". Jesus sagt, sodann erst ziehe Ich im Geiste in dasselbe und nehme Wohnung darin, und der ganze Mensch ist dann im Geiste wiedergeboren und kann für ewig nicht mehr verloren gehen, da er dadurch eins mit Mir geworden ist, wie Ich Selbst eins bin mit dem Vater, von dem Ich ausgegangen bin und gekommen in diese Welt, um allen Menschenkindern den Weg zu zeigen und zu bahnen, den sie zu gehen haben im Geiste, um zu Gott in der Fülle der Wahrheit zu gelangen!"
      Jesus musste mit seinem Blut, nicht erst das Heiligtum Verunreinigen und dann erst 1844 mit dem selben Blut das Heiligtum (vor dem Vorhang) zu reinigen.
      Der Hebräerbrief sagt klar und deutlich, dass die Gläubigen, mit der Himmelfahrt Jesus, nachdem ER sein Blut dem Vater brachte, vollen Zugang zum Vater haben. Wenn da noch eine Untersuchung oder ein Sortieren, von Namenschristen oder echten Christen, ab 1844 vorgeschattet wäre, müsste es im Hebräerbrief, der ja nun ausführlichst den Heiligtumsdienst erklärt,einen Hinweis geben. Diesen Hinweis hat mir bisher noch keiner geben können. Hebräer 9, 23 ist wirklich kein Beweis dafür, das Jesus mit seinem Blut erst verunreinigt und dann später wieder reinigt. Dieser Text gibt mir wieder einen Hinweis, wie sehr der Gläubige Mensch, mit dem Allerheiligsten im Himmel verbunden ist.

      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Die Seele weint...

      Aussagen wie: "Gott ist allwissend, er braucht kein Untersuchungsgericht..." oder "die Sünden werden dann aus der Tiefe des Meeres wieder hergeholt" zeugen von falschem Gottesbild, bzw. von ungenügend verstandenem Erlösungsplan. Mehr noch, man hat die Geschichte der Sünde, das Schauspiel auf dieser Welt nicht so ganz vor Augen - worum es überhaupt geht.

      ---
      Hiob 1, 6 - 12 ((meine Anmerkungen in Doppelklammern)):

      "Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, kam auch der Satan unter ihnen.Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? ((wusste Gott nicht, wo Satan grade her kommt? Doch, ER wusste es, die anderen wussten es aber nicht))

      Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen.

      Der HERR sprach zum Satan: Hast du Acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? ((wusste Gott nicht, was Satan gesehen hat, worauf er acht gegeben hat? Doch, ER wusste es, die anderen aber nicht)) Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.

      Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet?

      Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher beschützt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande.

      Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen!
      Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN."

      ---

      Gott ist allwissend, aber kein anderer im Universum ist es auch. Satan beschuldigte Gott ungerecht zu sein und damit Zweifel bei anderen gesät. DESHALB muss ein Untersuchungsgericht statt finden. Nicht wegen Gott (denn Er ist allwissend), sondern wegen allen Anderen.

      Die vergebenen Sünden werden nicht wieder auf einen Menschen geladen, sondern sie werden als Beweis der Gerechtigkeit Gottes, zu Seiner Entlastung "rausgeholt". Nur bei einem Untersuchungsgericht können sich alle im Universum selbst überzeugen, welche Sünden getan, welche Glaubenskämpfe gekämpft, welche Siege, wie die Vergebung oder Gehorsam oder Ungehorsam... geschehen ist. Damit wird der letzte Zweifel an Gottes Gerechtigkeit und Liebe aus dem Universum für immer getilgt.

      Gott muss das alles zulassen und so vorgehen, weil Er aus ÜBERZEUGUNG geliebt und als Herrscher anerkannt werden möchte. UND WEIL ER FAIR IST und immer mit "OFENNEN KARTEN SPIELT".

      Gott wusste auch genau, dass Hiob SEIN Zeuge auf Erden ist. Deshalb hat Er Satan diese Prüfung erlaubt. ER kannte Hiob und wusste den Ausgang, aber die ANDEREN wussten es nicht. ER möchte auch in uns Zeugen für Sich haben. Wir sollen Beweise für Gottes Gerechtigkeit und Liebe sein. Es wäre doch fatal, wenn Satan die meisten Gegenbeweise aufbringen würde, oder?

      ---
    • Seele1986 schrieb:

      Ins Allerheiligste (zu Gott) ging er erst 1844; (Buch Daniel; der Menschensohn kam zu dem Uralten an Tagen);
      Da wäre ich mir, wie Bemo auch schon geschrieben hat, nicht so sicher. Ich weiß auch nicht, ob das so absolut behauptet wurde in einer Darstellung des adventistischen Verständnis des Heiligtumsdienstes (lasse mich aber überzeugen, wenn es da Quellen gibt). Laut adv. Auslegung ist jedenfalls ab 1844 der große, globale Versöhnungstag und damit Endzeit.

      Seele1986 schrieb:

      seitdem werden die Gläubigen im Untersuchungsgericht geprüft, ob sie (nach der Gnade) nun auch das Gesetz (10 Gebote) halten [darauf gründet ja das besondere Selbstverständnis der STA, oder nicht?).
      So findet die Reinigung statt, denn die getragene Sünde Jesu hat ja den Himmel befleckt. Das Opfer ist zwar gegeben, aber zur Versöhnung muss nun der begnadigte Mensch auch wirklich rein sein, sonst bleibt die Sündenbefleckung im Himmel. [übrigens "logistisch" schon sehr merkwürdig...]
      Ich weiß nicht genau, was du mit dem "besonderen Selbstverständnis der STA" genau beschreiben willst. Ich hoffe nicht, dass wir uns als die Besonderdsten in der Christenheit fühlen.
      Der Vorgang der Prüfung im Untersuchungsgericht bezieht sich ja rein auf eine Transparentmachung von Rechtfertigung für die Gläubigen, also für diejenigen, die sich auf Jesus Christus berufen. Es geht hier in keinster Weise um eine Leistung, die irgendwer erbringen muss oder soll. Es wird lediglich für alle im Himmel, ob das Bekenntnis eines Menschen zu Jesus wahr ist, oder nicht.

      Seele1986 schrieb:

      Deshalb muss den Menschen dringend mitgeteilt werden, dass Christus bald kommen wird und dass das Gericht nahe ist, und dass "einfach nur billige Gnade" (wie es oft heißt) nicht ausreiche.
      "Rein" heißt natürlich nicht, gar keine Fehler mehr zu machen [das gesteht ihr uns noch zu], aber man muss für jede Sünde ernsthaft Buße tun [was übrigens vollkommen unmöglich ist für ein menschliches Wesen].
      "Wir gestehen euch noch zu" . Was? Wie? Geht's noch? Wer spricht denn bitte von Sündlosigkeit im Rahmen des Untersuchungsgerichts?

      Seele1986 schrieb:

      So. Richtig verstanden (offiziell) oder nicht? Ich habe Ellen White gelesen. Ich kann es auch hier reinschreiben, wenn ihr möchtet.
      Offensichtlich nicht richtig verstanden. Aber die Diskussion hier geht schon in eine bessere Richtung.
      Ellen White Zitate hier reinzuschreiben wäre von Anfang an der richtige Weg gewesen bzw. noch besser, wenn man behauptet, dass STAs etwas glauben, dann im Idealfall aus dem Buch mit den 28 Glaubenspunkten zitieren. Aber ehrlichgesagt finde ich das fast ein bisschen viel verlangt von dir. Mit egwwritings.org kann man noch halbwegs gut Texte finden und auch hierher kopieren, aber abschreiben, das wäre schon heftig. Es würde fürs erste Mal reichen, wenn man zu seiner Aussage einfach dazuschreibt aus welchem Buch und welcher Seite man das hat. Die Zitate dann hier reinkopieren, damit ALLE Diskussionsteilnehmer auch nachlesen können worauf man sich bezieht, dafür wird sich schon ein Moderator oder ein anderer User finden.
      Jedenfalls wäre diese Art der Diskussion die aus meiner Sicht richtige und auch konkrete. Man braucht sich ja nur mal einen neuen User vorstellen, der hier ins Forum kommt. Und der sieht dann von Nicht-STAs, wie sich Dinge einfach so in den Raum werfen, ohne faktische Begründung auf eine Publikation, und der neue User denkt dann...ja, was denkt er sich? Im anderen Fall, wenn man zitiert oder zumindest Buch-/Seitenangaben macht, kann sich jeder User im Internet (EGW Writings) oder (nur wenn wirklich notwendig!!!) in einer adv. Buchhandlung ein Buch kaufen und genau nachlesen. Und das soll jetzt kein Kauf-Aufruf sein! Es geht nur darum, dass jeder weiß, wo er etwas bei Bedarf selbst nachprüfen kann.

      Seele1986 schrieb:

      Es gibt im Gesetz keine Gnade, braucht es auch nicht: Gesetz ist rechtmäßig. Man tut, was richtig ist und beide Parteien sind sich einig. Wenn man verfehlt, wird man sanktioniert. Das ist Gesetz.
      Richtig. Ohne Gesetz braucht es keine Gnade. Wozu auch? Wenn mich kein Gesetz verurteilt, wozu bräuchte ich Gnade?
      Aber warte, manche Christen haben ja gar keine Gesetze, oder nur 10% der Gesetze, richtig?
      Da spießt es sich halt...
    • Elli59 schrieb:

      ich gebe dir in deinem letzten Beitrag vollkommen Recht.Ich würde es auch nicht mögen, wenn ein User über das Heiligtum abwertend schreiben würde, obwohl es offensichtlich ist, das er sich mit diesem Thema so gut wie gar nicht beschäftigt hat. Wenn ein Thema für mich wichtig ist und der Andere wertet es mit einem Satz ab, ist das nicht gerade erfreulich. Dennoch finde ich es wichtig, das wir als Christen lernen sollten, bei solchen Diskussionen ,uns in Geduld zu üben. Das heißt nicht, das wir nicht klar und deutlich Stellung beziehen können.
      Danke und auch Danke für die Zitate von EGW zum Untersuchungsgericht. Anhand solche Beispiele können wir konkret diskutieren. Jeder kann selbst nachlesen oder auch direkt im Forum ein Zitat von EGW oder von "Wws Adventisten glauben" machen und kopieren.

      Elli59 schrieb:

      Die Schrift spricht natürlich von einem Gericht, nach dem Kommen Jesus, vor dem großen Thron

      Elli59 schrieb:

      Das es ein Gericht geben wird, und das nicht jeder bekennende Christ, gerettet sein wird, ist in der Schrift zu lesen. Die Frage ist deswegen so wichtig
      Das ist jetzt eben Auslegungssache. Es gibt Christen, die glauben, dass man nach Jesu Wiederkunft in ein Gericht kommt, wo erst entschieden wird. Und andere Christen finden, dass das mit Bibeltexten nicht zusammenpasst, weil ein Urteil BEI der Wiederkunft Jesu stattfindet, wo vorher zumindest eine Untersuchung stattgefunden haben muss. Nämlich beispielsweise WER auferweckt wird und wer nicht, wer zugleich zu Jesus entrückt wird (1 Ths. 4,17) und wer nicht.
      Aber das haben wir schon besprochen, ich wollte es hier nur nochmal erwähnen.


      Elli59 schrieb:

      Nun steht aber klar und deutlich die Himmlischen Dinge werden gereinigt. Ich glaube nun wirklich nicht, das im Himmel ein Schaubrottisch oder ein Leuchter mit Blut gereinigt werden musste. Nein diese Dinge sind ebenfalls ein Bild für uns sündige Menschen, die darauf warten mit Gott Vater eins zu werden.
      Hier wird von himmlisch auf irdisch gewechselt, in der Argumentation. Der Bibeltext sagt klar: "himmlische Dinge" werden gereinigt. Du begründest jetzt, dass diese himmlischen Dinge ein Bild für uns sündige Menschen sind?
      Das passt argumentativ für mich nicht zusammen. Sündige Menschen sind doch nicht himmlische Dinge, oder?
      Bitte nochmal genauer erklären.
    • Stofi schrieb:

      Gott ist allwissend, aber kein anderer im Universum ist es auch. Satan beschuldigte Gott ungerecht zu sein und damit Zweifel bei anderen gesät. DESHALB muss ein Untersuchungsgericht statt finden. Nicht wegen Gott (denn Er ist allwissend), sondern wegen allen Anderen.
      Satan beschuldigte Gott ungerecht zu sein und damit Zweifel bei anderen gesät.
      Wo steht in Hiob, das Satan Gott als ungerecht einstuft?? Wo steht das??
      Wie wann wo wurde deshalb Zweifel bei anderen gesät. Wer sind die Anderen. Kannst du bitte mir Bibelstellen geben?
      Wenn ich deinen Text beurteilen darf, dann zweifelt Satan die Gerechtigkeit Hiob an!

      Stofi schrieb:

      Die vergebenen Sünden werden nicht wieder auf einen Menschen geladen, sondern sie werden als Beweis der Gerechtigkeit Gottes, zu Seiner Entlastung "rausgeholt". Nur bei einem Untersuchungsgericht können sich alle im Universum selbst überzeugen, welche Sünden getan, welche Glaubenskämpfe gekämpft, welche Siege, wie die Vergebung oder Gehorsam oder Ungehorsam... geschehen ist. Damit wird der letzte Zweifel an Gottes Gerechtigkeit und Liebe aus dem Universum für immer getilgt.
      Wo steht das in Gottes Wort?. Besser wäre es wenn du mir die Textstellen in der Bibel zeigen würdest.Wenn dieses Gericht sein muss, um Gott im Universum zu rechtfertigen, warum nicht am Thron Gottes (nach der Wiederkunft Jesus) oder während der 1000 Jahre. Hier haben wir jeweils 2 Gerichtsszenen in der Bibel. Die Stiftshütte ist der Ort, wo die Gläubigen in ihrer Heiligung Sühnung und Vergebung ihrer Schuld bekamen/bekommen.
      An diesem Ort gibt es keine Untersuchung oder ein Aussortieren von echten oder unechten Gläubigen. Jeder der nicht glaubt, hat eh keine Vergebung und kommt somit erst gar nicht in das Heiligtum hinein.

      Stofi schrieb:

      Gott wusste auch genau, dass Hiob SEIN Zeuge auf Erden ist. Deshalb hat Er Satan diese Prüfung erlaubt. ER kannte Hiob und wusste den Ausgang, aber die ANDEREN wussten es nicht. ER möchte auch in uns Zeugen für Sich haben. Wir sollen Beweise für Gottes Gerechtigkeit und Liebe sein. Es wäre doch fatal, wenn Satan die meisten Gegenbeweise aufbringen würde, oder?
      Bei Hiob ging es um die Heiligung Hiobs. Hiobs Glaube wurde stark auf die Probe gestellt und natürlich kannte Gott den Ausgang..
      Diesen Ausgang kennen wir doch alle....Das hier Gottes Gerechtigkeit dem Universum vorgestellt wird, sehe ich nicht.

      (Hi 42,1-6) Da antwortete Hiob: «Herr, ich erkenne, daß du alles zu tun vermagst; nichts und niemand kann deinen Plan vereiteln. Du hast gefragt: 'Wer bist du, daß du meine Weisheit anzweifelst mit Worten ohne Verstand?' Ja, es ist wahr: Ich habe von Dingen geredet, die ich nicht begreife, sie sind zu hoch für mich und übersteigen meinen Verstand. Du hast gesagt: 'Hör mir zu, jetzt rede ich, ich will dich fragen, und du sollst mir antworten!' Herr, ich kannte dich nur vom Hörensagen, jetzt aber habe ich dich mit eigenen Augen gesehen! Darum widerrufe ich meine Worte, ich bereue in Staub und Asche!
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Seele1986 schrieb:

      Es gibt ein Heiligtum im Himmel (wie es als Abbild auf der Erde war).

      Jesus hat mit seinem Tod ein Opfer gegeben (wie es Opfer im AT gab).

      Er ging dann in den Himmel, aber nur ins Heiligtum.

      Ins Allerheiligste (zu Gott) ging er erst 1844; (Buch Daniel; der Menschensohn kam zu dem Uralten an Tagen);


      Liebe Seele, soweit sehe ich das genau so wie Du es sagst.
      Liebe Grüße von benSalomo.
    • tricky schrieb:

      Zitat von »Elli59«
      Nun steht aber klar und deutlich die Himmlischen Dinge werden gereinigt. Ich glaube nun wirklich nicht, das im Himmel ein Schaubrottisch oder ein Leuchter mit Blut gereinigt werden musste. Nein diese Dinge sind ebenfalls ein Bild für uns sündige Menschen, die darauf warten mit Gott Vater eins zu werden.

      tricky schrieb:


      Hier wird von himmlisch auf irdisch gewechselt, in der Argumentation. Der Bibeltext sagt klar: "himmlische Dinge" werden gereinigt. Du begründest jetzt, dass diese himmlischen Dinge ein Bild für uns sündige Menschen sind?
      Das passt argumentativ für mich nicht zusammen. Sündige Menschen sind doch nicht himmlische Dinge, oder?
      Bitte nochmal genauer erklären.
      Die Parallelstellen sagen, das es bei dieser Reinigung um die Einweihung des Heiligtums ging. Allso bevor ein Tier geopfert wurde, wurde erst mit dem Blut eines unschuldigen Tieres das ganze Heiligtum gereinigt. Nun sagt die Schrift, nach meinem Verständnis, das überall wo Gott wohnt das Allerheiligste ist.
      Einmal im Himmel, dann in der Gemeinde und ganz wichtig im Herzen eines Wiedergeborenen. Deshalb mein Verweis auf das Reinigen des Hauses....dann erst zieht Gott in die Herzen ein. Jesus sagte zu seinen Jüngern bei der Fußwaschung"Ihr seid rein" ihr bedürft nur noch der Fußwaschung. Hier gibt es wiederum ein klares Bild der Heiligung nach der Rechtfertigung. Wir bedürfen der täglichen Reinigung Jesus, aber wir sind in der Rechtfertigung rein.
      Wir sind im Glauben mit Jesus in IHM im Allerheiligsten. Dies fängt mit der Bekehrung/Heiligung an.Wir bezeugen es in der Taufe. Jesus weiht uns, im Himmel. Unser Körper ist noch auf der Erde gebunden, aber im Geiste sind wir Kinder Gottes und somit auch Erben.
      Epheser2,6..

      Bibelstelle

      6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus.



      Bibelstelle

      . 15 Doch er gehört nicht zu denen, die unsere Schwächen nicht verstehen und zu keinem Mitleiden fähig sind. Jesus Christus musste mit denselben Versuchungen kämpfen wie wir, doch im Gegensatz zu uns hat er nie gesündigt. 16 Er tritt für uns ein, daher dürfen wir mit Zuversicht und ohne Angst zu Gott kommen. Er wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen.
      Hebräer4,16


      Ein sehr wichtiger Text ist Hebräer10, 19-22
      Haltet an der Hoffnung fest!

      19 Und so, liebe Brüder und Schwestern, können wir jetzt durch das Blut, das Jesus Christus am Kreuz für uns vergossen hat, frei und ungehindert in Gottes Heiligtum eintreten.
      20 Christus hat sein Leben geopfert und damit den Vorhang niedergerissen, der uns von Gott trennte. So hat er uns einen neuen Weg gebahnt, der zum Leben führt.
      21 Er ist unser Hoherpriester und herrscht nun über das Haus Gottes, seine Gemeinde.
      22 Darum wollen wir uns Gott nähern mit aufrichtigem Herzen und im festen Glauben; denn das Blut Jesu Christi hat uns von unserem schlechten Gewissen befreit, und unser Körper wurde mit reinem Wasser von aller Schuld reingewaschen.
      23 Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält.

      nach Hebräer 9,23 kommt Vers24


      24 Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung11 des wahrhaftigen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen;

      Der Schreiber sagt hier wiederum: Jesus befindet sich jetzt vor dem Angesicht Gottes. Also nicht zu einem späteren Zeitpunkt. Ganz klar und unmissverständlich begann der hohepriesterliche Dienst Jesus mit seiner Himmelfahrt
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Seele1986 schrieb:

      seitdem werden die Gläubigen im Untersuchungsgericht geprüft, ob sie (nach der Gnade) nun auch das Gesetz (10 Gebote) halten [darauf gründet ja das besondere Selbstverständnis der STA, oder nicht?).
      So findet die Reinigung statt, denn die getragene Sünde Jesu hat ja den Himmel befleckt. Das Opfer ist zwar gegeben, aber zur Versöhnung muss nun der begnadigte Mensch auch wirklich rein sein, sonst bleibt die Sündenbefleckung im Himmel. [übrigens "logistisch" schon sehr merkwürdig...]


      Von hier an sehe ich die Sache etwas anders als Du, liebe Seele.

      Um den eigentlichen Sinn des „Untersuchungs“-Gerichtes in Dan. 7 zu verstehen, habe ich mich zunächst einmal mit der Vorgehensweise Satans beschäftigt.

      In Offb,. 12:10 heißt es über ihn:

      Jetzt hörte ich eine gewaltige Stimme im Himmel rufen: "Nun hat Gott den Sieg errungen, er hat seine Stärke gezeigt und seine Herrschaft aufgerichtet! Alle Macht liegt in den Händen seines Sohnes Jesus Christus. Denn der Ankläger ist endgültig gestürzt, der unsere Brüder und 10Schwestern Tag und Nacht vor Gott beschuldigte. HfA

      Satan verführt also zuerst die Menschen, auch die Gläubigen Kinder Gottes, und dann liegt er Gott Tag und Nacht „in den Oihren“ und denuinziert sie. Warum macht er das ?

      Satan kennt die Bibel viel besser als wir. Und er hat aus 3.Mose 16 gelernt, für was dfer symbolische Bock für Asasel steht: nämlich für ihn selbst. Er selbst ist der wahre Bock, und er muss einmal für alle vergebene Schuld der Erlösten büßen.

      Weitere Bibelstellen für das Handeln Satans sind:

      Sach. 3:1-4:

      Dann ließ der Herr mich den Hohenpriester Jeschua sehen. Er stand vor dem Engel des Herrn, und rechts von ihm stand der Satan und wollte ihn anklagen.
      2 Aber der Engel1 sagte zu ihm: "Der Herr wird dir das Wort verbieten, Satan, er wird dich zurechtweisen. Jerusalem ist seine auserwählte Stadt, und er hat Jeschua gerettet, so wie man ein brennendes Holzscheit aus dem Feuer reißt."
      3 Jeschua stand in schmutzigen Kleidern vor dem Engel.
      4 "Zieht ihm die verschmutzten Kleider aus!", befahl der Engel den anderen Engeln, die dem Herrn dienten. Zu Jeschua sagte er: "Ich befreie dich von aller Schuld und lasse dir festliche Kleider anziehen." Hfa


      oder auch Judas 9 oder Hiob 1: ´8-11.

      In jedem Einzelfall eines Menschen versucht Satan, Gott klar zu machen, dass dieser Mensch ihn gehört, weil er ein Sünder ist und verurteilt werden muss. Und das bedeutet letztlich, dass dieser Mensch im "feurigen Pfuhl" mit Satan untergehen wird.

      Das Anschwärzen und Verklagen (um selbst als der Bessere zu erscheinen) ist Satans eigentliche Natur. Und so kann mir sehr gut vorstellen, dass er das vor den Engeln mit Gott genau so gemacht hat. Jetzt schrieb jemand i einem Forum, dass die Gebote Gottes so schwer seien, dass sie niemand halten könne, und schon gar nicht in der ersion, wie sie Jesus in der Bergpredigt vor stelle. Und seine Schlussfolgerung daraus: Für Christen gelten die Gebote nicht mehr, sondern ausschließlich nur für die Juden ( die hätten einen anderen Heilsweg). Damit gab der User praktisch Gott die Schuld daran, wenn der Mensch zum Übertreter wird, weil er vom Menschen zuerst etwas Unmögliches fordert und ihn danach für die Übertretung verurteilt.

      Als ich noch jung und schön war, habe ich mir, ähnlich wie viele STA auch, viele Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn mein Name im U-Gericht aufgerufen wird. Das hängt damit zusammen, dass man den Begriff so auf fasst, als müsse sich Gott vergewissern, ob der Mensch nun schuldig sei oder nicht. Und dass Gott darauf aus sei, so viele Menschen wie möglich vom ewigen leben aus zu schließen. Und deshalb eine Untersuchung jedes Falles benötige. Das ist aber weit daneben geschoissen.

      Gott benötigt für seine eigene Erkenntnis keine Untersuchung. Er ist allwissend. Warum also ein solches Gericht? Die Antwort: Das Gericht dient mehreren Zwecken und darf nicht im Sinne von irrenden menschlichen Gerichten verstanden werden. Bei Daniel steht, dass unzählige nicht-irdische Wesen (ich sehe darin die Engel und andere Bewohner der Schöpfung Gottes) als Zuschauer das Gericht verfolgen. Und dann erleben sie, wie ein Gott der die verkörperte Liebe ist, eine Unersuchung durch führt nuicht G E G E N , sondern F Ü R die Menschen. Bei der Untersuchung tut Gott alles, um so viele Menschen wie möglich zu retten. Deswegen wird ja auch der Menschen Soihn zum Gericht hinzu gezogemn, damit er für und nicht gegen die Gläubigen sprechen kann. Und nun erlebt das gantze Weltall, wie wunderbvar Gottes Gerechtigkeit ist. Jesus stellt sich vor den reuigen Sünder, und Gott sieht seinen Sohn und nicht den Sünder und spricht diesen frei.

      Wer hier auf Erden von Gott die Heilsgewissheit hat und mit ins Grab nimmt, darf zu 100 % damit rechnen, dass dies auch im lebensbuch verzeichnet ist und er in diesem gericht frei gesprochen wird.

      So wird im Himmel die „Spreu vom Weizen“ getrennt. Das ganze Weltall erkennt die die unendliche Gerechtigkeit Gottes und die bodenlose Verworfenheit des satanischen Betrügers.

      Also noch einmal:
      1. Das Untersuchtungsgericht wird von Gott für sich selbst nicht benötigt, da er sowieso allwissend ist.
      2. Im Untersuchungericght wird die unendliche Gerechtigkeit vor dem ganzen Weltall offenbar.
      3. Das Untersuchungsgericht dient dazu, jeden nur möglichen Grund zu entdecken, der f ü r den Gläubigen spricht

      4. Wenn das U-Gericht beendet ist, steht das ewige Schicksal aller Engel und Menschen fest. Danach kann sich keiner mehr bekehren. Jesus kommt wieder.

      Und weil Gott alles unternimmt, was ihm möglich ist, um den Gläubigen "frei zu bekoimmen", ist das für mich auch eine frohe Botschaft, also ein Evangelium.

      Liebe Grüße von benSalomo.
    • @Bemo:

      Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob eine Unterscheidung zwischen "einfachen" Himmel und himmlischen Heiligtum in diesen Zusammenhang wichtig ist oder die Bibel da überhaupt einen Unterschied macht


      Ich habe keine Unterscheidung zwischen "einfachen Himmel" und himml. Heiligtum gemacht.. Mir war bekannt, dass Jesus 1844 ins Allerheiligste gegangen sein soll, also zu Gott (laut STA); das lehne ich ab, denn er ging bei seiner Himmelfahrt zu Gott.

      Ob er das erstemal 1844 ins Allerheiligste ging, wird auch unter adventistischen Theologen diskutiert.


      Ahja, sieh an! Weißt du, was das Problem an der ganzen Sache ist? Man kann sowas nicht aus-diskutieren, weil man es nicht prüfen kann. Das ganze Thema ist ansich hinfällig.

      Das er das himmlische Allerheiligste 1844 betrat ergibt sich für Adventisten aus Daniel 7-9.


      Ja, ich weiß! Wegen eurer Rechnung. Die These beruht auf der Rechnung, die ihr aus zwei unterschiedlichen Gesichten Daniels ableitet. Der "Menschensohn, der zu dem Uralten an Tagen kommt"; für mich ist das die Himmelfahrt Jesu (sinnigerweise).

      Das Öffnen der Bücher geht einher mit der Reinigung/Wiederherstellung/Rechtfertigung des himmlischen Heiligtums.


      Es geht bei Daniel um das irdische Heiligtum; den Tempel. Es ist von irdischen Machthabern die Rede (Bär, Panther usw.); dann geht es nicht plötzlich um das himmlische Heiligtum, das ergibt keinen Sinn. Das himmlische Heiligtum konnte nicht durch irdische Regenten entweiht werden, das ist für mich unlogisch.

      Zu 5.) Seitdem werden die bekennenden Christen geprüft, d.h. auch die sogenannten Namenschristen (und solche gab es anscheinend viele, beispielsweise im Mittelalter).


      Das wurden sie aber doch VORHER auch schon! Verstehst du nicht, was das Verständnisproblem für uns Nicht-STA ist? All die Dinge, die 1844 "eingesetzt" haben sollen, waren vorher auch schon im Gange.
      Die Wirkungen kommen aus der Botschaft "automatisch": Wenn wir verkünden, dass Christus der Herr ist, dann gibt es Leute, die das glauben (solche sind gerettet); es gibt Leute, die es nicht glauben (der Unglaube trennt logischerweise von Gott); es gibt Leute, die heucheln (die Heuchelei wird ihnen zum Gericht).

      Die Prüfung ist nach Daniel 7 ein öffentlicher Akt unter Anteilnahme himmlischer Wesen. Es geht um Transparenz, die Gott eigentlich nicht nötig hätte, aber trotzdem gewährt.


      Was ist denn "transparent" daran? Ich will es nur verstehen, erklär es mir. Wir bekommen doch von der Prüfung im Himmel gar nichts mit. WIR haben keinen transparenteren Gott als vorher.
      Wenn das Gericht kommt, dann wird es transparent sein.

      Zu 6.) Das Kriterium der Prüfung ist die Bekehrung.


      1. Der Glaube war auch VOR 1844 "Kriterium".
      2. "Bekehrung" kann nicht ge-prüft werden, weil man Bekehrung nicht selbst tut. WENN jemand bekehrt ist, dann weiß Gott das doch, die Engel ebenfalls. Die Werke werden gerichtet werden, sagt Jesus. Bekehrung ist kein Werk. Das Gericht über die Werke kommt am Ende; das muss vorher nicht besprochen werden.

      Die Prüfung findet im Sinne des Gleichnisses von der Scheidung der Schafe und Böcke, des königlichen Hochzeitsmahls und des Schalksknechts statt


      Mit diesen Gleichnissen ist ebenfalls das End-Gericht gemeint.

      Es geht um eine lebendige, gelebte Beziehung zu Gott - die sich natürlich auch in Werken äußert


      Auch VOR 1844 schon. Alles keine Argumente. Ihr könntet (so wie andere Christen) einfach Christus predigen, ohne diesen Bezug auf 1844. Ganz einfach. Machen andere auch.

      Bin ich in ihm, werde ich gerecht gesprochen. Mein Leben im Buch des Lebens wird durch Jesu Leben überschrieben bzw. "überdeckt" (hebr. kaphar = sühnen/versöhnen).


      Ja, das ist evangelische Lehre seit dem 16. Jh. Das geschieht seit Christi Kreuzestod. Ihr sagt das gleiche wie WIR, aber bezieht es auf ein Datum EURER Gemeindegeschichte.

      Ohne Zweifel waren viele unserer Darstellungen vom Untersuchungsgericht nicht so christozentrisch, wie es hätten sein sollen. Dies jedoch ist kein Argument gegen die Lehre an sich.


      Natürlich. Denn wäre dies ein Argument gegen die Lehre ansich, dann wäre die Gemeindegrundlage der STA hin.

      die Kritik hier vernehme ich deutlich: Missverständnisse, Unwissenheit und Unsicherheit der STA-Geschwister bri diesen Thema nehme ich persönlich "im Gemeindealltag" auch zur Kenntnis.


      Und hast du dich schon mal gefragt, woher die Unsicherheit deiner STA-Geschwister kommt?
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • @tricky:



      Laut adv. Auslegung ist jedenfalls ab 1844 der große, globale Versöhnungstag und damit Endzeit.

      Versöhnungstag? Seit 1844? Oh je...



      Der Vorgang der Prüfung im Untersuchungsgericht bezieht sich ja rein auf eine Transparentmachung von Rechtfertigung für die Gläubigen, also für diejenigen, die sich auf Jesus Christus berufen.

      Wie ich Bemo schon schrieb: was ist denn transparent? Wir bekommen doch von der Prüfung und den Kriterien gar nichts mit. Bitte durchdenkt doch solche Texte mal, wenn ihr sie lest und hört.



      Und der sieht dann von Nicht-STAs, wie sich Dinge einfach so in den Raum werfen, ohne faktische Begründung auf eine Publikation, und der neue User denkt dann...ja, was denkt er sich?

      Ja, der denkt: "Wie verwirrend!"



      Aber warte, manche Christen haben ja gar keine Gesetze, oder nur 10% der Gesetze, richtig?

      Richtig, diese "Namenschristen", oder wie die heißen.

      Vorschlag: Lass Gott sich um die kümmern. Ist nicht Deine Sache.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Elli59 schrieb:

      Viele meinen, wenn sie nicht vergeben können, dann seien sie nicht erlöst. Ein fataler Irrtum. Das nicht vergeben können gibt einen Unfrieden der dazu führen kann, das man Gottes Liebe nicht mehr wahrnimmt, bis zum endgültigem Absagen des Glaubens an Jesus Christus. In der Heiligung werden wir wie Gold im Feuer geläutert. Die Grundlage dieser Läuterung ist aber die Heilsgewissheit, die uns die Sicherheit gibt, diese Prüfungen zu bestehen.


      Hallo Elli,ist das nicht ein Wiederspruch in sich?

      Natürlich braucht es Wachstum und Erfahrung mit Jesus. Er wird Dir so lange nachgehen bis zu dem Zeitpunkt wo Du Dich vom Geist nicht mehr ansprechen lässt. (Sünde gegen den HL Geist)

      Wer macht das schon? Ob ich nun selbst andere Verletze oder die mich, wenn ich Frieden und Beziehung haben möchte wird mir Gott helfen diese zu "reparieren"!

      Ich habe auch einige Jahre gebraucht um zu kapieren das Gott mich Liebt mir überall nachgeht und immer wieder Barherzig handelt.

      Bei Verfehlungen und Verletzungen für den anderen zu Beten bringt mir Frieden ,macht mein Herz für Versöhnung bereit und bewegt auch das Herz des anderen.

      Wer nicht vergeben kann, nimmt Jesus Kraft nicht in Anspruch also brauch er Ihn eigentlich nicht.

      Er beschäftigt sich nur mit sich selbst, das Heil des anderen ist Ihn dann völlig Schnuppe...
    • Seele1986 schrieb:

      Versöhnungstag? Seit 1844? Oh je...
      Ja, genau. Wir versuchen es hier zu erklären, nicht damit jeder es annimmt, sondern einfach damit man weiß was Adventisten glauben.

      Seele1986 schrieb:

      Wie ich Bemo schon schrieb: was ist denn transparent? Wir bekommen doch von der Prüfung und den Kriterien gar nichts mit. Bitte durchdenkt doch solche Texte mal, wenn ihr sie lest und hört.
      Tja, wer die Bibel liest, der findet sehr wohl Kriterien nach denen Gott richtet.

      Seele1986 schrieb:

      Ja, der denkt: "Wie verwirrend!"
      Dann Danke auch fürs Verwirren.


      Richtig, diese "Namenschristen", oder wie die heißen.

      Vorschlag: Lass Gott sich um die kümmern. Ist nicht Deine Sache.
      Lass ich sicher, gut, dass du mir nicht unterstellst Gott das Urteil wegzunehmen. Puh, Glück gehabt..

      oh, warte:

      Seele1986 schrieb:

      es gibt Leute, die heucheln (die Heuchelei wird ihnen zum Gericht).




      Aber gut, ich sehe du willst den Dialog nicht, also lassen wir es. Dein Gottesbild hat sich im Laufe der Diskussion eh herauskristallisiert. Dieses können wir schon so stehen lassen, ich habe meines danebengestellt.
    • Tja, wer die Bibel liest, der findet sehr wohl Kriterien nach denen Gott richtet.

      @tricky:

      Ich will den Dialog nicht?

      Willst du ihn denn?

      Du schreibst da oben: in der Bibel findet man die Kriterien.

      Ja, richtig. Diese Transparenz haben wir vorliegen. Davon war aber gar nicht die Rede.

      Du sagtest, dass das Untersuchungsgericht Gottes Kriterien transparent macht.

      Dass alles in der Bibel steht, weiß ich auch. Dazu braucht man die Lehre des UG und von 1844 nicht.

      Wir sprachen doch über die spezifische Heiligtumslehre & das Untersuchungsgericht, oder nicht?

      Zu 1844 sagt ihr nun: "Das wird auch bei uns diskutiert!" - Also gibt es da schon mal keine Klarheit.

      Zur "Reinigung des Heiligtums" sagte Bogi: "Menschen zu Christus führen reinigt das Heiligtum!" - Das geschieht schon seit über 2000 Jahren; nicht seit 1844.

      Zum Untersuchungsgericht sagen Bemo & du: "Es gehört zur Transparenz, die Gott gestattet, obgleich er nicht müsste!" - Ich frage: Welche Transparenz?

      Dann sagst du: "Die Kriterien stehen ja in der Bibel!" - Ja... was hat das mit dem Untersuchungsgericht zu tun? Nach den Kriterien, die uns in der Bibel mitgeteilt sind, richtet Gott; ja, das tut er immer schon.

      Ihr wünscht, dass ich Ellen White zitiere! - Ich rede nicht mit Ellen White, ich rede mit euch. Ich habe gesagt: "Ich kenne die Lehre so. Bitte korrigiert, wenn ich es falsch verstehe!" (somit verwirre ich auch keine Leser!)

      Ihr korrigiert mein Verständnis dann, aber für mich passt das hinten und vorne nicht.

      Worum geht es? Um Prüfung der Herzen? "Namenschristen" oder echte Christen? Diese Prüfung der Herzen tut Gott seit Beginn der Menschheit.

      Versöhnungstag seit 1844? Welche Versöhnung bitte? Wo siehst du Versöhnung?

      Die Versöhnung war am Kreuz! Geistlich gilt sie bereits allen, die glauben; leiblich wird sie vollendet, wenn wir neu gemacht werden.

      Ihr koppelt Gericht und Versöhnung an das Jahr 1844 (in welcher genauen Art auch immer). Das ist ein adventistisches Spezifikum und dieses wird absichtlich aufrecht erhalten! Es ist ganz konkret an die Entstehung der STA gekoppelt.

      Werf mir nicht vor, ich will den Dialog nicht!

      Man muss doch wissen, was man glaubt! "Das wird diskutiert" ist doch keine Aussage.

      Es gibt Dinge, die glaubt man, dann sagt man: "ICH glaube, DASS...!"

      Es gibt Dinge, die sind offen und uns nicht zugänglich, dann sagt man: "Das weiß ich nicht. Das liegt bei Gott!"

      Ich darf mir Vorstellungen machen, wie der Himmel aussieht, aber ich weiß nicht, wie er inventarisiert ist. Ich habe nur Vorstellungen davon.

      Ich darf mir vorstellen, wie das Gericht konkret verlaufen wird, aber ich weiß nicht, wie er das handhaben wird.

      Ich habe Vorstellungen (angelehnt an die biblischen Symbole), aber das sind keine Glaubenspunkte, die jemand glauben soll!

      ro-chelle stellte die Frage, weil es ihr komisch war, dass nochmal eine Untersuchung gemacht wird.

      Wenn es so gemeint ist, dann JA: Es ist komisch!

      Wenn es nicht so gemeint ist, dann ist die Erwähnung eines Untersuchungsgerichts unsinnig.

      Eine nachträgliche Aussiebung von "Namenschristen" und wahren Christen ist unsinnig.

      Und dieser Begriff "Namenschristen" ist schon eine grausige Erfindung.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Zudem:

      es fußt ansich alles auf der Idee, Gott würde sich rechtfertigen (im Himmel und vor den Menschen).

      Dies fußt auf der Idee, Satan habe Gott angeklagt.

      Das ist eine reine Idee.

      Satan tut das, was Gott ihn tun lässt! Er ist ein Werkzeug. Gott ist der Beweger aller Dinge.

      Es gibt keine Anklage Gottes. Es gibt keine Rechtfertigung.

      Die einzigen, die Gott anklagen, sind wir Menschen (Theodizee).
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Zur "Reinigung des Heiligtums" sagte Bogi: "Menschen zu Christus führen reinigt das Heiligtum!" - Das geschieht schon seit über 2000 Jahren; nicht seit 1844.

      Simon ist ja nett das Du mich zitierst, leider falsch.

      Was ist das Heiligtum oder das Allerheiligste?

      Es ist der Ort des Hohenpriesters der den reuigen Sünder mit Gott versöhnt.

      Diesen Platz hat Jesus Christus übernommen.

      Er hat eine Gemeinde, Menschen die in seinem Geiste sein Erlösungswerk fortsetzen. Das verstehe ich unter Mission!

      Wenn Du von 2000 Jahren sprichst, dann sprichs Du von der Kirche des Papstums.Stellvertreter Gottes mit den vielen Heiligen und der Mutter Gottes. Warum dann dieser stress vom Luther und der anderen Reformatoren?

      Zum Glück hat das Papstum einen Teil seiner Macht abgeben müssen.

      Mission über die Kindertaufe wurde ja von den Protestanten weitergepflegt. Die einfachste Art für Nachwuchs zu sorgen. Ist das für Dich Mission.

      EGW zu Lesen ist das eine ,ihr Leben als Botschafterin der guten Nachricht eine andere. Die STA ist nur über Mission entstanden.

      Wer diese Botschaft nicht Lebt wird Gottes Botschaft theoretisch kaum verstehen.

      Das wir seit 18...Hundert eine freiere Weltordnung haben ist Dir sicher nicht entgangen. Wir sprechen von einem Fenster der Gnadenzeit.

      Das der Papst vor kurzem das Thema Mission angesprachen hat hast Du sicher mit bekommen. Warum wohl. Wachstum über die Geburt sieht mau aus.

      Es ist erstaunlich das über den Ökomenischen Rat der Kirchen nach über 150 Jahren, die Kirchen versuchen ein gemeinsames Christliches Konzept zu erarbeiten...

      Satan hat nicht mehr viel Zeit und er hat über die Medien und Internet gute Mission für seine Sache betrieben.

      Schade das wir uns unsere Erkenntnisse absprechen und nicht der Sache unseres Erlösers gemeinsam nachgehen.

      Letzenlich hilft unsere Theologie nicht weiter sonder nur die persönliche Beziehung zu unserem Heiland und Erlöser.

      Ich bin der festen Überzeugung das EGW für ihre Zeit und Ihre Erkenntniss die richtige Botschaft verbreitet hat.

      Es liegt an uns,uns weitere Erkentnisse schenken zu lassen und den Auftrag Jesu nachzukommen. Botschafter und menschenfischer Jesu zu sein!

      Menschen unserem hohen Priester zuzuführen!