Untersuchungsgericht - warum?

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    • Untersuchungsgericht - warum?

      ?( ?( ?( das verstehe ich nicht-vor ca. 2000 jahren hat jesus menschen geheilt und auch ihre sünden vergeben- auch im at sünde ins die tiefen des meeres geworfen--warum dann wieder herholen? widerspricht doch der liebe gottes!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Lieber la-rochelle.

      Fas "Gericht" wird in der Bibel mehrmals erwähnt und es trägt auch in der Ursprache unterschiedliche Bezeichnungen.

      Ein Gericht findest Du in Dan. 7:9+10, andere im NT, z.B. in der Offenbarung.


      Wenn Du das 3. Mosesbubuch liest, findest Du, dass Gott nicht so vergibt, wie wir Menschen das tun und Du Dir das vorstellst. Also: "aussprechen, vergeben, Schwamm drüber."

      Der Israelit, der wegen eines Sündopfers zum Heiligtum kam, wurde die Sünde zwar abgenommen (vergeben), aber die Sünde als solche war damit nicht aus der Welt. Sie wurde auf das Heiligtum übertragen und lag dort bis zum Tag der Reinigung oder erneuten Weihe des Heiligtums. Dieser Tag hieß Jom Kippur oder "Großer Versöhnungstag. An diesem Tag wurde die gesamte Sünde eines Jahres auf den Bock für Asasel gelegt, der weit in die Wüste hinaus geführt wurde und dort umkam. Erst jetzt war die Sünde wirklich verschwunden.

      Dieser Opferdienst war ein plastisches Lehr-Beispiel oder Abbild für die Wirklichkeit, die sich im himmlischen Heiligtum abspielt. Und in diesem Zusammenhang fällt in unserer Kirche der Begriff "Untersuchungs-Gericht".

      Jeder Israelit musste zum Großen Versöhnungstag vor Gott erscheinen und sich vorher auf das Allergründlichste prüfen, ob er auch mit Gott im Reinen war. Das tun die Israelis bis heute. Denn wenn noch irgend etwas Unvergebenes schlummerte, konnte das den Tod bedeuten.

      Wenn Du das oben genannte Gericht, welches im Himmel abläuft, durch liest, siehst Du, dass über alle Menschen bei Gott Buch geführt wird. Auch wenn Deine Sünden vergeben wurden, so werden sie doch in Gottes Büchern bis zu diesem Gericht auf gehoben. Das Gericht findet vor dem ganzen Weltall statt. Alle Bewohner des Universums können zu schauen. Und dann wird im Himmel entschieden, welche Namen im Lebensbuch verbleiben und welche nicht. Dabei wird allen Bewohnern des Weltalls klar, dass Gott 100 %ig und absolut gerecht ist und dass an Satans Vorwürfen, Gott sei ein Tyrann und verlange von den Menschen zuviel, völlig haltlos sind.

      Am Ende dieses Gerichtes ist Gott vor dem Weltall gerechtfertigt, die Erlösten sind von aller Schuld frei gesprochen und die Gottlosen erwartet nun das Gericht, welches in Offb. 20:4 beschrieben wird. Hier wird ihr Strafmaß fest gelegt, welches dann im "feurigen Pfuhl", dem letzten Gerichts Akt, vollzogen wird.

      Ein paar Erläuterungen findest Du auch hier:
      bibelstudien-institut.de/bibel…e-heiligtum/#.VAM27zJ_uWw

      und hier:
      bibelstudien-institut.de/bibel…nungssabbat/#.VAM3lzJ_uWw

      Liebe Grüße von benSalomo

      PS. Noch eine Bitte: Verwende dich bitte die deutsche und nicht die englische Rechtschreibung, dann kann man Deine Beiträge besser lesen.
      Und solltest Du noch mehr Fragen haben oder was nicht klar sein, frage ruhig weiter.
      D.O.
    • Die Frage nach dem "warum Gott diesen oder jenen Weg" gegangen ist oder noch geht, kann durch die Bibel beantwortet werden, muss aber nicht. Warum Gott dieses oder jenes tat begründet er nicht zwangsläufig. Weshalb der sogenannte Erlösungsplan so ist wie er ist, ist Gottes Entscheidung - die kann er begründen, muss er aber nicht. Egal was er tut, der Mensch sollte es akzeptieren, auch wenn wir es nicht (sofort) verstehen. Das Entscheidende ist daher meiner Meinung nach auch nicht zu Fragen WARUM Gott so handelt, sondern WIE Gott handelt - und dieses WIE will er in der Bibel offenbaren. Und da fangen die Probleme an: Ein unterschiedliches Verständnis der Schrift usw. Letztendlich kann ich dir aus adventistischer Sicht versuchen zu erklären, WIE das alles abläuft, aber nicht WARUM es Gott so ablaufen lässt (es sei denn er offenbart den Grund selbst in der Bibel).
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • la-rochelle schrieb:

      das verstehe ich nicht-vor ca. 2000 jahren hat jesus menschen geheilt und auch ihre sünden vergeben- auch im at sünde ins die tiefen des meeres geworfen--warum dann wieder herholen? widerspricht doch der liebe gottes!
      Hier hast du vollkommen Recht. Vergebung gab es schon im AT und zurzeit Jesus.Schon David wurde vollkommene Vergebung von Gott zugesprochen.
      Das Untersuchungsgericht lehren nur die Adventisten. Kein einflussreicher Theologe vor 1844 und nach 1844, außerhalb der Adventgemeinde lehrte dies. Im Laufe der Zeit haben aber große Theologen der Adventgemeinde, sich von dieser Lehre verabschiedet. Desmond Ford zum Beispiel und auch einige Pioniere der Anfangszeit sind nach reichlichem Bibelstudium zu dem Ergebnis gekommen, das diese Lehre nicht biblisch zu begründen sei.
      Ich habe den Hebräer Brief auf den Kopf gestellt, um irgendwie Beweise für ein Untersuchungsgericht zu finden....vergeblich.
      Das Untersuchungsgericht besagt, das wir überprüft werden, ob wir Gottes Gnade wirklich verdient haben. Ein Gericht das letztendlich entscheidet, ob ich ein Kind Gottes bin oder nicht. Keiner weiß, ob er dieses Gericht bestehen wird
      Das Ergebnis ist natürlich, das niemand der an dieser Lehre glaubt, wissen kann ob er wirklich gerettet ist oder nicht.
      Durch unsere Rechtfertigung aus Gnade habe ich Heilsgewissheit. Diese kann man aber nicht haben, wenn man an des Untersuchungsgericht glaubt .

      Es macht keinen Sinn, über 1800 Jahre ohne Vergebung für die Menschen vergehen zu lassen. Jesus hat nicht Gottes Tempel im Himmel ab 1844 gereinigt, sondern sein Blut für die Vergebung der Menschen, nach der Himmelfahrt, ins Allerheiligste getragen..Eine Vergebung ab 1844 nach der "Überprüfung der Bücher"wirst du an keiner Stelle in der Bibel finden. Dagegen aber ein bezahlen unserer Schuld, mit dem Eintritt ins Allerheiligste, durch und mit Jesus Blut findest du oft in Gottes Wort.

      Der Tempel Gottes im Himmel war und ist rein und braucht keine Reinigung! Oft wird in der Bibel berichtet, das keine Sünde in den Himmel gelangen kann.

      Bibelstelle

      „Es ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern, sondern durch sein Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erworben.“
      Heb. 9:12

      Bibelstelle

      Er aber hat ein Opfer dar gebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes und wartet hin fort bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden.“
      Heb.10:12,13

      Diese klaren Bibelverse beweisen, dass Jesus nur einmal ins Allerheiligste eingegangen (die Apostel schrieben damals in Vergangenheitsform, aber nicht als zukünftiges, prophetischen Ereignis). Er sitzt danach zur Rechten Gottes und wartet darauf als Richter wiederzukommen.Warum sollte Jesus dies erst ab 1844 tun....? ergibt auch keinen Sinn.
      Die Prophezeiung über die 2300 A/M, ist die Prophetie über den irdischen Tempel und hat nichts mit Gottes Tempel im Himmel zu tun.
      Nur der irdische Tempel konnte verwüstet werden.
      Die Realität zeigt, dass die ganze Rechnung von Miller auf 1844, als das Jahr der Wiederkunft Jesus falsch war und der Versuch von E.G. White diese Rechnung mit der Heiligtumslehre und dem Untersuchungsgericht zu rechtfertigen,ist ebenso falsch.
      Das errechen des Jahres 1844 ist merkwürdig und unlogisch, und auch Sünde gegen Gottes Wort. Wenn Gott sagt, das niemand Tag und Stunde seiner Wiederkunft kennt, dann sollten Gläubige nicht entgegen Gottes Wort handeln und doch Rechenaufgaben lösen, die niemals zu etwas Gutem führen können. Die Rechtfertigung aus Gnade wird mit dieser Lehre falsch dargestellt . Nicht nur das...nein,.der Gläubige wird um seine Heilsgewissheit gebracht.
      Schade, das sowenig Adventisten dies bemerken
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Das errechen des Jahres 1844 ist merkwürdig und unlogisch, und auch Sünde gegen Gottes Wort.


      Hallo Elli,ich glaube Du machst es dir zu einfach mit Deiner Logik.

      Gott hat uns die Prophetie und Zeiten genannt!

      Das um 1844 die Welt insgesammt sich sehr veränderte und die üblichen Machtstrukturen sich auflösten wirst selbst Du nicht verneinen können.

      Die bisherigen Kirchen haben mit der Mission nichts am Hut gehabt. Die Kirchen wurden als Macht-Institutionen missbraucht.

      Der Auftrag Jusu konnte nicht stattfinden. Mission zu betreiben. das bedeutet das heiligtum reinigen, Menschen zu persönlichen Glauben an Jesus als den Hohenpriester zu Taufen.

      Diese Botschaft galt für die ganze Welt! Wie sah die Welt vor 1844 aus???

      Das die ersten Adventisten nicht alles richtig aus der Bibel interpretierten ist eine Sache, zu behaupten sie würden Gottes Wort bewusst für sich missdeuten
      ist ein harter Tuback.

      Wer mit Jesus nicht auf Du und Du ist wird Gottes Wort meisten nicht verstehen...

      Vieleicht hilft Dir diese Seite etwas Licht in Deine Sichtweise hineinzubringen. Ich habe sie durch Zufall eben gefunden...

      endzeitbotschaft.de/2012/07/da…-2300-tage-offenbart.html

      Dir Gottes Weisheit beim suchen und verstehen!
    • Lieber Bogi111,
      wann immer ich dieses Thema bei Adventisten anspreche, treffe ich auf einen empfindlichen Nerv.
      Ich spreche mich hier bewusst gegen diese Lehre aus, genauso argumentiere ich gegen die Lehren der RKK . Die einzelnen Gläubigen greife ich persönlich nicht an. Unser Aller Richter ist Jesus. Das Recht jemanden seinen Glauben abzusprechen habe ich nicht.Wenn sich Adventisten dennoch persönlich angegriffen fühlen, dann tut es mir leid. Noch mehr schmerzt es allerdings, wenn ich ein festgemauertes "so muss es sein und nicht anders" erkenne

      Bogi111 schrieb:

      Das um 1844 die Welt insgesammt sich sehr veränderte und die üblichen Machtstrukturen sich auflösten wirst selbst Du nicht verneinen können
      Solche Daten kannst du überall suchen und finden. (der erste oder der 2 Weltkrieg, die vielen Kriege im Mittelalter, Kreuzzüge, Hexenverbrennungen. Die vielen Christenverfolgungen im Nahen Osten...Die Prophetien bzgl. des Volk Israels.
      Unzählige wichtige und bedeutende Jahreszahlen. Aber du wirst kein Bezug in der Bibel finden, die besagt, das Jesus nicht mit der Himmelfahrt ins Allerheiligste gegangen ist, sondern erst 1844. Du kannst die Bibel kreuz und quer absuchen du wirst nichts finden

      Bogi111 schrieb:

      Die bisherigen Kirchen haben mit der Mission nichts am Hut gehabt. Die Kirchen wurden als Macht-Institutionen missbraucht.
      Was ist mit Luthers Reformation.......? Ich glaube nicht, das 1844 bedeutender war als Luthers Reformation.
      Im Jahr 1844 haben Christen mit dem genauen Ausrechnen der Wiederkunft Jesus gesündigt.Anstatt Buße zu tun, haben sie noch eine weitere Sünde drauf gesetzt. Ob bewusst oder nicht habe ich nicht zu entscheiden, hier wird Jesus richten.

      Bogi111 schrieb:

      Der Auftrag Jusu konnte nicht stattfinden. Mission zu betreiben. das bedeutet das heiligtum reinigen, Menschen zu persönlichen Glauben an Jesus als den Hohenpriester zu Taufen.
      Haben die Christen vor 1844 nicht missioniert und vom persönlichen Hohepriester gepredigt? Durften die Christen vor 1844 nicht von dem sühnenden Blut Jesus predigen?

      Bogi111 schrieb:

      Das die ersten Adventisten nicht alles richtig aus der Bibel interpretierten ist eine Sache, zu behaupten sie würden Gottes Wort bewusst für sich missdeuten
      ist ein harter Tuback.
      Ob bewusst oder unbewusst kann ich nicht beurteilen, mache ich auch nicht.
      Auf jeden Fall ist diese Lehre unbiblisch.

      Daniel 8 Vers13.....habe ich nach besten Wissen und Gewissen studiert, dabei stimmt vieles in dieser Rechnung nicht.
      Hat die Wiederkunft Jesus stattgefunden...?
      Wenn etwas gereinigt werden muss, dann sind es unsere Herzen und Gemeinden. Im Himmel muss nichts gereinigt werden.
      GRuß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Daniel 8 Vers13.....habe ich nach besten Wissen und Gewissen studiert, dabei stimmt vieles in dieser Rechnung nicht.


      Hallo Daniels,dann gehörst Du zu den vielen weil sie es nicht verstehen bei Seite legen oder es besser Wissen.

      Das Du es besser weißt oder richtig auslegst aber gleichzeitig andere verurteilst passt irgendwie nicht zusammen.

      Ich gehöre nicht zu denen die dieses Thema als Lehre propagieren,die unfehlbar ist.

      Für mich sind es Erkenntnisse die durch ein lebenslanges Studium und einen Weg mit Jesus einem geschenkt werden.

      Es ist auf einer Logik aufgebaut, die nur Gott einem in einer Liebesbeziehung schenkt.

      Welche logik sagt es Dir, das das Wort Gottes nicht so zu verstehen und auszulegen wäre?
    • Es kann keine Untersuchung geben, ob man sich der geschenkten Gnade würdig erwiesen hat, denn man kann sich einer Gnade nicht würdig erweisen.

      Der Begriff "Gnade" wird in solchen Theorien wie dem Untersuchungsgericht nicht verstanden.

      Entweder wird geschaut, wie ich nach dem Gesetz gehandelt habe: also das klassiche "gute Taten/ böse Taten", oder man wird begnadigt.

      Es gibt keine Prüfung der Gnade. Gott begnadigt oder er begnadigt nicht.

      Seit Jesu Auftreten passiert kontinuierlich das gleiche (so auch in der Untersuchungsgericht-Theorie):

      Es heißt: "Du bist begnadigt!", und der Mensch sagt: "Ja, aber was soll ich tun, um mein Seelenheil zu verdienen!"

      Gott sagt: "Du bist begnadigt!", der Mensch sagt: "Ja, aber was soll ich tun?" uswusw.

      -Ablasshandel: Kauf dich frei!

      -Moraltheologie (vorwiegend Sexualtheologie): tu dies und dies tue nicht, dann wirst du gerettet!

      Das Untersuchungsgericht ist ein perfektes Szenario, um wieder zu binden: Ab jetzt wird geprüft!! Jetzt musst du dich bewähren, sonst bist du verloren!

      Und ständig hat man den Eindruck: Christen tun etwas mit Widerwillen, weil sie müssen. Es sieht immer stressig aus. Warum eigentlich?

      Warum braucht der Mensch immer den Zwang? Kann er es anders nicht?

      Jesus hat das, was er getan hat, einfach nur so getan. Er hat es einfach so getan, freimütig; nicht wegen Bedingungen.

      Natürlich werden unsere Taten und Werke angeschaut; sagt die Bibel doch. Aber ich brauche keine Angst zu haben. Das sagt das Evangelium.

      Es wird immer dargestellt, als müsse man es jetzt schaffen, sonst fällt man durch.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Bogi111 schrieb:

      Hallo Daniels,dann gehörst Du zu den vielen weil sie es nicht verstehen bei Seite legen oder es besser Wissen.

      Das Du es besser weißt oder richtig auslegst aber gleichzeitig andere verurteilst passt irgendwie nicht zusammen.
      Lieber Bogi111, ich habe diese Lehre ca 1 Jahr lang persönlich studiert. Ich bin nmM so vorurteilsfrei wie es eben ging vorgegangen.
      Gleichzeitig kannte ich Adventisten die sehr leiden mussten wegen ihrem Unwissen/Unglauben, ob sie gerettet sind oder nicht.
      Die Rechtfertigung aus dem Glauben, die zur Heilsgewissheit führ,konnten sie nicht im Glauben erfassen und annehmen. Ein Bruder für den ich viel bete ist mittlerweile schwer depressiv geworden. Er sehnte sich ständig nach der Annahme Gottes und natürlich nach einer Gewissheit des Heils. Aber durch die falsche Lehre, die irgendwie in sein Herz eingemeißelt wurde, kann er dieses Geschenk des Heils nicht annehmen. Deswegen,wann immer ich etwas vom Untersuchungsgericht höre,steigt mein Puls sehr schnell

      Bogi111 schrieb:

      Das Du es besser weißt oder richtig auslegst aber gleichzeitig andere verurteilst passt irgendwie nicht zusammen.
      Du kennst mich nicht und du weißt auch nicht wie sehr ich mich mit diesem Thema auseinander gesetzt habe.

      Bogi111 schrieb:

      Ich gehöre nicht zu denen die dieses Thema als Lehre propagieren,die unfehlbar ist.

      Für mich sind es Erkenntnisse die durch ein lebenslanges Studium und einen Weg mit Jesus einem geschenkt werden.
      Es ist immer besser, weniger empfindlich zu sein, dafür aber biblischer zu argumentieren.

      Bogi111 schrieb:

      Welche logik sagt es Dir, das das Wort Gottes nicht so zu verstehen und auszulegen wäre?
      Sehr viele Stellen sagen mir, das die Lehre von 1844 falsch ist, siehe dazu Heiligtumslehre 1844. In diesem Thread wurde schon sehr viel behandelt.
      Allein die Annahme, das ein Himmlisches Heiligtum gereinigt werden muss......ist absurd. Man kann sündigen und Gott lästern, aber deswegen wird im Allerheiligsten nichts verunreinigt, weil eben keine Sünde ist, wo Gott wohnt.
      Durch die Kreuzigung Jesus zerriss der Vorhang. Jesus Fleisch war der Vorhang.....
      Ihr setzt das adventischtische Volk wieder vor einem Vorhang..., den es im Himmel nicht gibt, als wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre.
      Erst ab 1844 durfte Jesus hinter diesen Vorhang treten...Total absurd. Der Hebräerbrief widerspricht dieser Lehre
      Die Rechtfertigungslehre im Römerbrief sagt klar und deutlich, das zuerst die Rechtfertigung aus Gnade und Glauben kommt, danach die Heiligung. Wir haben das Bild des Passah Lammes. Der Auszug aus Ägypten ist ein Bild unserer Rechtfertigung. Die Stiftshütte, hatten die Israeliten für den Weg der Heiligung in der Wüste bekommen.
      Die immer wiederkehrenden Sünden, während der Wüstenwanderung, wurden durch den Heiligtumsdienst und Tieropfer vergeben. Der Sündenboch der zu Asael geführt wurde, wurde zur Sühnung des Volkes in die Wüste geschickt. Ihr macht aus diesem Bock Satan (meines Erachtens ein sehr großer und grober Fehler)
      Ihr sagt, dass die Sünden der täglichen Opfer durch die Priester ins Heiligtum symbolisch getragen wurden.
      Ich habe gesucht und gesucht und keine Stelle in der Bibel gefunden, die so etwas belegen könnte.
      Dann sollen die so gesammelten Sünden jährlich am Jom Kippur gereinigt werden...Das gibt die Bibel nicht her..
      In meiner Heiligung habe ich Gewissheit der Sündenvergebung. Die Israeliten hatten Gewissheit der Vergebung am Yom Kippur, wenn der Sündenbock in die Wüste geführt wurde. Wo hat die Adventgemeinde Gewissheit der Sündenvergebung...?
      Auf jeden Fall ist mir nicht verborgen geblieben, dass jede Menge advent. Prediger auch große Probleme mit der Heiligtumslehre hatten und haben. Professor Pöhler von Friedensau lehrt etwas ganz anderes als Martin Pröbstl.
      Ich weiß auch, dass diese Unstimmigkeiten großen Stress in der Adventgemeinde bewirken. Und wenn ein Prediger das schreibt was ich hier schreibe, der kann sich warm anziehen, weil der von einer Sitzung zur nächsten gereicht wird, bis hin zur Entlassung aus der Gemeinde.
      Vielleicht sollten die Adventisten mal ganz entspannt und ruhig sich zusammensetzen und wichtige theologische Aussagen wie die von Ford....untersuchen und überprüfen, um dann doch zu neuen Ergebnissen zu kommen, die biblischer sind, als das was EGW lehrte.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • 1. Bezweifle ich, dass die Lehre rund um das Untersuchungsgericht wirklich richtig verstanden wurde. Sonst gäbe es so manche Aussage von Elli und Seele nicht.
      2. Finde ich es eigenartig, dass zwei, die die Lehre nicht vertreten hier die Begründungen der Lehre besprechen ohne konkrete Zitate aus Publikationen oä zu machen.
      3. Wäre es angebracht einen Gegenentwurf zu den biblischen Fakten (himmlisches Heiligtum, usw.) zu liefern. Proaktiv: Ganz ohne falsche Rückschlüsse auf eine Lehre, die ich nicht teile. Also einen positiven Gegenentwurf zu präsentieren wäre doch eine gute Sache, oder?

      Ich zitiere hier meine in einem anderen der bereits zu Tausenden existierenden Themen aufgebrachten Bibelstellen, die nach wie vor NICHT oder mehr als unzureichend kommentiert wurden:

      1 Joh 2/1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 2/2 Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.

      1 Ptr. 4/17 Denn die Zeit [ist gekommen], daß das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was [wird] das Ende derer [sein], die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

      Dan 8/13 Und ich hörte einen Heiligen reden. Und es sprach ein Heiliger zu jemandem - dem Redenden [nämlich] -: Bis wann [gilt] das Gesicht von den regelmäßigen [Opfer] und von dem entsetzlichen Verbrechen, daß sowohl das Heiligtum als auch der [Opfer]dienst zur Zertretung preisgegeben sind? 8/14 Und er sagte zu mir: Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum [wieder] gerechtfertigt.

      1 Ths 4/13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 4/14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 4/15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 4/16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei [dem Schall] der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 4/17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 4/18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten.

      Offb 20/4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und [ich sah] die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre. 20/5 Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. 20/6 Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre.


      All diese Texte wurden in den zahlreichen Forumsthemen bereits gebracht, es wurde aber noch kein schlüssiges Gesamtkonzept dazu präsentiert. Zumeist hieß es, wenn man nachfragt:

      Elli59 schrieb:

      Ich habe jetzt nicht die Zeit Nachforschungen über offizielle Auslegungen zu machen.

      oder

      Elli59 schrieb:

      Hier könnte ich viel schreiben. Nicht dass ich es nicht will, aber ich weiß echt nicht wo ich jetzt in der Kürze (ich muss gleich zum Dienst) anfangen soll.


      das war zumeist der Zeitpunkt, wo ich mich aus der Diskussion ausgeklinkt habe. Weil's einfach nichts bringt, wenn man mit jemanden über seine Vorurteile spricht, die er nicht schlüssig begründen kann.


      Aber machen wir einen neuen Anlauf!


      @Elli59 - Bitte kommentiere kurz und gezielt auf die von mir fett hervorgehobenen Stellen, was deine derzeitige Meinung dazu ist. Mit ein paar "einfachen" Fragen:

      Woher weiß Jesus, wen er auferweckt und wen nicht? Wurde über diese Menschen in irgendeiner Form Gericht gehalten oder nicht? Wenn (Gericht) ja, dann wann und nach welchen Maßstäben?
      Warum teilt die Offenbarung die Menschen bei der Beschreibung von Jesu Wiederkunft in solche die Übrigbleiben, solche, die auferweckt werden und solche über die der 2. Tod Macht hat?


      Suchen wir doch erst mal die Gemeinsamkeiten und stürzen uns dann auf die Unklarheiten. Vielleicht finden sich bei deiner Erklärung auch Übereinstimmungen mit der adventistischen Sicht auf diese Dinge.
    • Links zu dem Thema

      Hier wurde bereits über diese Thematik diskutiert. Wenn jemand viel Zeit hat zum Durchlesen und sich ein Bild über die Diskussion (sachlich) und den Stil zu machen:

      Heiligtumslehre, Untersuchungsgericht, 1844

      Das Untersuchungsgericht

      Das Jahr 1844

      2013/Q4 - Nr.9 - Das Gericht VOR der Wiederkunft
    • tricky schrieb:

      @Elli59 - Bitte kommentiere kurz und gezielt auf die von mir fett hervorgehobenen Stellen, was deine derzeitige Meinung dazu ist. Mit ein paar "einfachen" Fragen:

      Woher weiß Jesus, wen er auferweckt und wen nicht? Wurde über diese Menschen in irgendeiner Form Gericht gehalten oder nicht?
      Lieber Tricky, wenn ich mich recht erinnere, wolltest du mit mir, während des Studiums der Heiligtumslere mit mir in die Prädestinationslehre einsteigen. Dazu hatte ich keine Lust. Ist doch erlaubt oder?
      Die unterschiedlichen Ansichten der Prädestinationslehre sind mir bekannt. Ich kann aber für mich hier keine Lösung finden. Bei bestimmten Lehren darf ich mich zurück legen und sagen, ich weiß es nicht.....Ja, wir Christen sollten eher dies sagen, bevor wir einer falschen Lehre unsere Zustimmung geben

      Du fragst: Woher weiß Jesus, wen er auferweckt und wen nicht? Wurde über diese Menschen in irgendeiner Form Gericht gehalten oder nicht?

      Für mich ist Gott allwissend. Er muss uns nicht untersuchen, um dann festzustellen, dass wir für IHN gut genug sind.
      ER war dabei als wir die Wiedergeburt von IHM geschenkt bekamen. Gericht:Du meinst das Untersuchungsgericht..? Nein daran glaube ich nicht, weil sonst die Gnade der Rechtfertigung kein unverdientes Geschenk wäre. Man müsste sich die Gnade dann wieder verdienen. Das widerspräche den Aussagen des Römer- und des Hebräerbriefs offenkundig
      Ich glaube aber an die Züchtigung in der Heiligung und das ein Gläubiger wieder abfallen kann. Hier benutzt die Bibel dann auch solche Wörter wie Gericht, Strafe, Züchtigung usw...

      tricky schrieb:

      Wenn (Gericht) ja, dann wann und nach welchen Maßstäben?
      Gericht für die Züchtigung in der Heiligung. Die Rechtfertigung wird uns bei der Bekehrung unverdienter Weise geschenkt. In der Heiligung dürfen wir unser bestes geben. Wenn wir sündigen, so haben wir einen Fürsprecher im Himmel. Die Bibel spricht eine klare Sprache, das wir einen Fürsprecher/Hohepriester haben. Es steht dort nicht: Vielleicht, oder nur wenn du es vorher richtig gemacht hast ...Außerdem gibt Jesus für diese bedingungslose Vergebung seinen Hohepriesterlichen Eid.

      tricky schrieb:

      Warum teilt die Offenbarung die Menschen bei der Beschreibung von Jesu Wiederkunft in solche die Übrigbleiben, solche, die auferweckt werden und solche über die der 2. Tod Macht hat?
      Ich verstehe deine Frage nicht wirklich. Glaubst du wirklich, das unser allwissender Gott seine Kinder nicht vorher kennt. Unser Vater im Himmel weiß schon vor deiner Bekehrung, dass du eines Tages dich bekehren wirst und zu den Erretteten gehören wirst. Nach deiner Logik müsste Gott sich selbst untersuchen, ob das was ER tat, wirklich das Wert ist, um es dann zu retten?? ?(

      tricky schrieb:

      Suchen wir doch erst mal die Gemeinsamkeiten und stürzen uns dann auf die Unklarheiten. Vielleicht finden sich bei deiner Erklärung auch Übereinstimmungen mit der adventistischen Sicht auf diese Dinge
      So sehe ich das auch

      1 Petrus4,17 . Im Gesamtzusammenhang geht es um die Züchtigung in der Heiligung.

      Vielleicht sollten wir mal alle Texte zusammentragen, die von einer Rechtfertigung aus Gnade sprechen. Diese Rechtfertigung kann sich kein Mensch verdienen. Erst dann wenn man dieses verstanden hat, hat man eine Plattform, die nötig ist für unsere Heiligung.

      Lieber Tricky, auch wenn ich all deine Fragen nicht beantworten konnte, so habe ich mich dennoch bemüht in der Kürze, die wichtigsten Fragen zu beantworten. Das Recht, die Fragen zu beantworten oder nicht zu beantworten nehme ich mir, weil ich denke, das ich hier im Forum unter keinem Leistungsdruck stehe.

      Dennoch hoffe ich doch, dass wir emotionslos und sachlich diskutieren können. Ich denke, wir können um Antworten bitten, aber sie nicht vom Nächsten einfordern. Und erst Recht,dürfen wir nicht, wenn unser Nächster keine Antwort gibt, sie dann doch so deuten, als hätte er geantwortet.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • 1. Bezweifle ich, dass die Lehre rund um das Untersuchungsgericht wirklich richtig verstanden wurde. Sonst gäbe es so manche Aussage von Elli und Seele nicht.


      Es ist doch Kindergarten, immer auf dieses "falsch verstanden" abzuziehen. Was haben wir falsch verstanden, tricky? Lassen wir das doch.

      Die Heiligtumsvorstellung ist am alttestamentlichen Bild des Tempels angelehnt; wissen wir doch. Es ist alttestamentlich, im Sinne des "ich tue - ich bekomme"-Verhältnisses, das alle Religionen haben.

      2. Finde ich es eigenartig, dass zwei, die die Lehre nicht vertreten hier die Begründungen der Lehre besprechen ohne konkrete Zitate aus Publikationen oä zu machen.


      Was für Publikationen? Man sagt seine Ansichten zu einer Sache. ro-chelle hat gefragt, weil es ihr spanisch vorkommt. Elli und mir kommt es auch spanisch vor. Was für Publikationen willst du zitiert haben?

      3. Wäre es angebracht einen Gegenentwurf zu den biblischen Fakten (himmlisches Heiligtum, usw.) zu liefern.


      Gegenentwurf wozu? Gegen das "himmlische Heiligtum" sagte niemand etwas. In diesem Heiligtum ist aber bereits alles gewirkt in Jesus Christus.

      Deine Bibelzitate:

      1 Joh 2/1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 2/2 Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.


      Wo ist hier ein Hinweis auf das Untersuchungsgericht, geschweige denn auf 1844? Johannes war vor 1844. Da steht: er IST die Sühnung., nicht: er MACHT die Sühnung.

      Seine Person stellt das dar, lebendig im Menschen durch Glauben. Jesus tut das nicht (im Sinne einer Tätigkeit), sondern seine Person IST das.

      1 Ptr. 4/17 Denn die Zeit [ist gekommen], daß das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was [wird] das Ende derer [sein], die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?


      Wie kommt denn das Gericht bei uns? Durch Erkenntnis. Wenn ich etwas weiß, bin ich verantwortlich. Wie Paulus erklärt: Hast du das Gesetz, dann hast du Sünde; denn kein Gesetz, keine Sünde!
      Wir werden also durch unser Wissen angeklagt, stetig. Das ist aber keine Erlösungsfrage, sondern eine Heiligungsfrage. Das Gericht, dass dem Menschen bevorsteht, wird bei uns vorgezogen, weil wir gläubig sind. Es findet geistlich jetzt schon statt, anstatt später.
      Das kommt durch Glauben automatisch, hat aber mit "Reinigung des himml. Heiligtums" nichts zu tun.

      Dan 8/13 Und ich hörte einen Heiligen reden. Und es sprach ein Heiliger zu jemandem - dem Redenden [nämlich] -: Bis wann [gilt] das Gesicht von den regelmäßigen [Opfer] und von dem entsetzlichen Verbrechen, daß sowohl das Heiligtum als auch der [Opfer]dienst zur Zertretung preisgegeben sind? 8/14 Und er sagte zu mir: Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum [wieder] gerechtfertigt.


      Der Text handelt vom Israel. Tempel. Es geht hier um den irdischen Tempel, nicht um einen himmlischen.

      1 Ths 4/13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. 4/14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 4/15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 4/16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei [dem Schall] der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 4/17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 4/18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten.


      Der Text hat jetzt mit dem Thema irgendwie gar nix zu tun...

      Offb 20/4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und [ich sah] die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, welche das Tier und sein Bild nicht angebetet und das Malzeichen nicht an ihre Stirn und an ihre Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit dem Christus tausend Jahre. 20/5 Die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. 20/6 Glückselig und heilig, wer teilhat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm herrschen tausend Jahre.



      Der Text hat mit dem Thema auch nix zu tun... ?(

      Woher weiß Jesus, wen er auferweckt und wen nicht? Wurde über diese Menschen in irgendeiner Form Gericht gehalten oder nicht? Wenn (Gericht) ja, dann wann und nach welchen Maßstäben?


      Elli sagte es bereits: Jesus weiß, was er macht. Er macht es nach seinen Maßstäben. Wir wissen nicht, wie er richtet; steht uns nicht zu, das zu wissen. Und darin liegt das größte Problem: es wird gesagt, was Seine Kriterien und Vorgänge sind. Das steht uns nicht zu.

      Die Bibel sagt: Glaube rettet, Unglaube verdammt.

      Die Bibel sagt: Jedes Werk wird angeschaut. Fertig. Das dürfen wir wissen und mehr nicht.

      Warum teilt die Offenbarung die Menschen bei der Beschreibung von Jesu Wiederkunft in solche die Übrigbleiben, solche, die auferweckt werden und solche über die der 2. Tod Macht hat?


      Leute, die leben, brauchen nicht auferweckt zu werden; sie leben ja.

      Leute, die tot sind, werden auferweckt.

      Leute, die gläubig sind, werden den "Tod nicht sehen".

      Wo ist die Problematik??
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Die Grundlage des Untersuchungsgerichts ist primär die Auslegung des Buches Daniel, insbesondere der Kapitel 7 bis 9. Dort kann man eine Chronologie von Ereignissen beobachten, die es im gesamtbiblischen Rahmen zu deuten gilt. Beispielsweise werden in Daniel 7 die Bücher im Himmel zu einen ganz bestimmten Zeitpunkt geöffnet und ein Gericht gehalten. Wenn aber schon keine Einigkeit in der Chronologie und Auslegung des Buches Daniel besteht, kann eine gemeinsame Deutung aus gesamtbiblischer Sicht dieser Ereignisse zu keinen gemeinsamen Ergebnis führen. Man ist natürlich auch fein raus, wenn man sich die Auslegung des Buches Daniel spart - klar das man sich dann aber über manche Sicht der Adventisten im Nachgang wundert, man hat ja auch nicht die gleiche Grundlage (aus welchen Grund auch immer).

      Mein Vorschlag wäre daher, dass man sich zunächst mit Daniel 7 bis 9 beschäftigt und dann schaut, wie diese Vorgänge aus Sicht des NT zu deuten sind im Sinne einer Harmonisierung.

      Desweiteren möchte ich noch anmerken, dass das sogenannte Untersuchungsgericht ein Bestandteil von vielen in der gesamtheitlich biblischen STA-Theologie ist. Das Untersuchungsgericht isoliert betrachtet kann nur zu Fehlschlüssen führen. Stellvertretungstheologie, Zugerechnete und verliehene Gnade (Ich in Christus - Christus in mir), div. Typologien, die Natur Jesu, Auslegung der Offenbarung, Verständnis von Gesetz und Gnade und und und ... das sind schon große Themen an sich. Leider ist es aber so, dass wenn es da schon signifikante Unterschiede im einzelnen gibt, dies auch Einfluss auf das Verständnis des Untersuchsgerichts hat. Alles hängt mit allen mehr oder weniger zusammen - und alles wurde hier auch schon mehr oder weniger diskutiert (s. #11 von tricky und da gabs noch mehr...)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Elli59 schrieb:

      Für mich ist Gott allwissend. Er muss uns nicht untersuchen, um dann festzustellen, dass wir für IHN gut genug sind.
      ER war dabei als wir die Wiedergeburt von IHM geschenkt bekamen. Gericht:Du meinst das Untersuchungsgericht..? Nein daran glaube ich nicht, weil sonst die Gnade der Rechtfertigung kein unverdientes Geschenk wäre. Man müsste sich die Gnade dann wieder verdienen.


      Hallo Elli, vieleicht liegt das Problem vieler in dem Wort Gericht- Richten gleich verurteilen!

      Die Rolle Jesu als Hohepriester ist eine andere,für mich des Anwaltes der mich vor der Anklage Satans rechtfertigt!

      Wenn er einen Gläubigen vor der Anklage frei spricht, muss er auch Satan Gründe nennen warum er das tut und warum dieser im Lebensbuch steht!

      Leider wurde und wird mit diesem Begriff viel schindluder getrieben, der für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen hat.

      Ich kann Dich verstehen das Du Bauchschmerzen bei diesem Begriff bekommst.

      Mir ging es Jahrelag ebenso,bis ich mich davon befreite aus "zweiter Hand" zu Glauben.

      Leider sind bei uns viele Begriffe negativ belegt, so das Gottes Liebe,Gnade und Barherzigkeit immer wieder zugeschüttet werden

      und die eigene Leistug der Erlösung betont wird.

      Dieses Problem ist nicht neu. Schon Paulus musste gegen diese Falschlehre ankämpfen.

      Welches Evangelium verkündigen wir denn? Das was uns die Kirchen lehren, unser "Logik" entstammt oder das was uns Jesus Lehrt?
    • Es wird vom Untersuchungsgericht als zentrale Message ausgegangen. Als müsse man sich der These der STA anpassen, um dieses zu "verstehen". Das zentrale Buch ist dann natürlich Daniel.

      Das Untersuchungsgericht oder das Buch Daniel sind aber nicht die zentrale Message der Bibel. Die zentrale Message ist das Evangelium Christi.

      Ihr macht das Gericht über die Menschen zum zentralen Thema. Das zentrale Thema sind nicht WIR, sondern ER.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      Das Untersuchungsgericht oder das Buch Daniel sind aber nicht die zentrale Message der Bibel. Die zentrale Message ist das Evangelium Christi.


      Das ist Deine Sicht. Wenn ich Jesu richtig verstanden habe, dann ist er nicht gekommen um irgend ein Gesetz,eine Aussage aufzuheben.

      Wer altes gegen neues Testament wertet, ist schon auf dem Holzweg!

      Jesus war nur eine kurze Zeit und hat den Vater uns bekannt gemacht.

      Die Aufgabe des Geistes ist uns in aller Schrift zu unterweisen die von Gott kommt!
    • Dass Untersuchungsgericht und die Gerichte und die Angst vor dem Femegericht - -

      Ich lasse 1844 und die Heiligtumslehre (zunächst) ganz bewusst beiseite und bringe meine Erfahrung mit ein bisserl mehr als einem Jahr des Studiums:

      Otto Chrastek (+) in einer Predigt: Wir haben eine gefährliche Botschaft, die Gerichtsbotschaft nämlich - - Er wollte diese unabdingbare Botschaft keineswegs wegleugnen, sondern vor Angstmache und Drohung damit warnen.

      Das (Ur)alte Liederbuch: "Der Richter schon sitzt, die Bücher sind offen - - -sag Bruder, wirst du bestehn - - " "Feierlich - erhabne Zeiten hat die Menschheit jetzt erreicht - "

      Die immer wieder anzutreffende Meinung - der Glaube - die lebensbestimmende(!) Vorstellung : Da tagt jetzt da oben ein Gericht, mein Fall kann schon abgeschlossen sein - das Urteil über mich ist schon (negativ) gefällt- Verdammnis Kein Scherz wenn da auch jemandem gesagt wurde : KInd, sei brav, wer weiß, ob nicht heute nachts noch im Himmel über dich - - . Darüber hat auch der STA - Theologe Steve Daily als Studentenseelsorger geschrieben, ich habe ihm im konkreten Fall widersprochen - -

      1844 liest man: 1. Petrus 4, 17 : : For the time has come that judgement must begin at the house of God - - -


      Ich lade ein, die Gerichtsszenen der Bibel einmal ohne den bekannten Raster sich vor Augen zu führen: Da geschieht etwa in Daniel 7 Fürchterliches - - -bis dass die Stühle gesetzt wurden und der Alte setzte sich - - - und der anderen Tiere Gewalt war auch aus - - wie eines Menschen Sohn - - seine Gewalt ist ewig - -


      - - das ist eine tröstliche Gerichtsbotschaft für jene, die des Menschen Sohn angenommen haben.

      Ich muss es offen lassen, ob 1. Petrus 4, 17 rechtens un in sauberer Exegese mit Daniel 7 verbunden wird

      Zum Komplex "Heiligtumslehre" empfehle ich, Desmond Ford eher aus der Diskussion zu lassen . Raimond Cottrell, Verfasser der entsprechenden Stellen im SDA Bible Commentary, hat sich nach dessen Drucklegung kritisch gefragt, ob er da nicht falsch kommentiert habe: Das San Diego Adventist Forum müsste das Copyright für seine Selbstkorrektur haben: "The Sanctuary Doctrine, Asset or Liability". Wer die Broschüre digitalisieren und als PDF - Datei seriös (!!) Interessierten zur Verfügung stellen kann, soll sich bei mir melden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Bogi111 schrieb:

      Hallo Elli, vieleicht liegt das Problem vieler in dem Wort Gericht- Richten gleich verurteilen!

      Die Rolle Jesu als Hohepriester ist eine andere,für mich des Anwaltes der mich vor der Anklage Satans rechtfertigt!

      Wenn er einen Gläubigen vor der Anklage frei spricht, muss er auch Satan Gründe nennen warum er das tut und warum dieser im Lebensbuch steht!

      Leider wurde und wird mit diesem Begriff viel schindluder getrieben, der für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen hat.

      Ich kann Dich verstehen das Du Bauchschmerzen bei diesem Begriff bekommst.

      Mir ging es Jahrelag ebenso,bis ich mich davon befreite aus "zweiter Hand" zu Glauben.

      Leider sind bei uns viele Begriffe negativ belegt, so das Gottes Liebe,Gnade und Barherzigkeit immer wieder zugeschüttet werden

      und die eigene Leistug der Erlösung betont wird.

      Ja diese Auslegung kenne ich auch. In der Adventgemeinde gibt es bzgl. des Untersuchungsgericht verschiedene Auslegungen

      Was schreibt Ellen White selbst in ihrem Großen Kampf über das Untersuchungsgericht?
      Seite 485


      Zu der fuer das Gericht vorhergesagten Zeit, mit dem Ablauf der zweitausenddreihundert Tage im Jahre 1844, begann die Untersuchung und die Austilgung der Suenden. Alle, die jemals den Namen Christi angenommen haben, werden einer genauen Pruefung unterzogen. Lebende und Tote sollen gerichtet werden nach der Schrift in den Buechern, nach ihren Werken.

      Suenden, die nicht bereut und unterlassen wurden, werden nicht vergeben und nicht aus den Buechern ausgetilgt, sondern am Tage Gottes gegen den Suender zeugen. Er mag seine boesen Taten am hellen Tage oder in finsterer Nacht begangen haben; sie waren "bloss und entdeckt" vor dem, in dessen Haenden wir sind. Die Engel Gottes sahen

      Seite 485 (Englisch Seite 485,486)

      jede Suende und verzeichneten sie in den untrueglichen Buechern. Man mag die Suende verhehlen, verleugnen, vor Vater, Mutter, Weib, Kindern oder Freunden verdecken, kein einziger ausser den schuldigen Taetern mag den allergeringsten Verdacht von dem Unrecht hegen; aber es ist offenbar vor den himmlischen Wesen. Das Dunkel der finstersten Nacht, die Heimlichkeit der taeuschendsten Kuenste genuegt nicht, um auch nur einen Gedanken vor der Allwissenheit des Ewigen zu verschleiern. Gott hat ein genaues Verzeichnis aller ungerechten Berichte, jeder unbilligen Handlung. Er ist nicht durch den Schein eines gottseligen Wesens zu taeuschen. Ihm unterlaeuft kein Fehler bei der Beurteilung des Charakters. Die Menschen moegen von denen, die verderbten Herzens sind, betrogen werden; aber Gott durchdringt alle Verstellung und erkennt das innere Leben.

      Wie ernst ist dieser Gedanke! Ein Tag nach dem andern vergeht und belastet die himmlischen Buecher mit seinen Berichten. Einmal gesprochene Worte, einmal begangene Taten lassen sich nie mehr ungeschehen machen. Die Engel haben beides eingetragen, das Gute und das Boese. Der gewaltigste Eroberer auf Erden ist nicht imstande, den Bericht auch nur eines einzigen Tages zurueckzunehmen. Unsere Taten, unsere Worte, ja unsere geheimsten Gedanken tragen alle zur Entscheidung unseres Schicksals bei, sei es zum Leben oder zum Tode. Obgleich wir sie vergessen, wird ihr Zeugnis dazu dienen, uns zu rechtfertigen oder zu verdammen.


      Im Gericht wird die Anwendung jeder anvertrauten Gabe genau geprueft werden. Wie haben wir die uns vom Himmel verliehenen Gueter verwendet? Wird der Herr bei seinem Erscheinen sein Eigentum mit Zinsen wiedernehmen? Haben wir die uns in Hand, Herz und

      Seite 486 (Englisch Seite 486,487)

      Hirn anvertrauten Kraefte zur Verherrlichung Gottes und zum Segen der Welt eingesetzt? Wie haben wir unsere Zeit, unsere Feder, unsere Stimme, unser Geld, unseren Einfluss verwertet? Was haben wir fuer Christus in Gestalt der Armen, der Heimgesuchten, der Witwen oder der Waisen getan? Gott hat uns beauftragt, sein heiliges Wort zu bewahren; was haben wir mit dem Licht und der Wahrheit getan, die uns verliehen wurden, damit wir die Menschen zur Seligkeit fuehrten? Einem blossen Glaubensbekenntnis an Christus wird kein Wert beigemessen; nur die Liebe, die sich in guten Werken erweist, wird als echt anerkannt. Und doch ist es die Liebe allein, die in den Augen des Himmels eine Tat wertvoll macht. Was immer aus Liebe geschieht, wird Gott annehmen und belohnen, wie gering es auch in der Menschen Augen scheinen mag.

      Die verborgene Selbstsucht der Menschen ist in den Buechern des Himmels offenbart. Dort findet sich der Bericht unerfuellter Pflichten gegen die Mitmenschen, die Vernachlaessigung der Ansprueche des Heilandes. Dort werden sie sehen, wie oft Satan die Zeit, die Gedanken und die Kraft gegeben wurden, die Christus gebuehrten. Traurig ist der Bericht, den Engel gen Himmel tragen. Vernunftbegabte Wesen, Menschen, die sich Nachfolger Christi nennen, sind gaenzlich von dem Trachten nach weltlichen Besitztuemern oder nach den Genuessen irdischer Vergnuegungen in Anspruch genommen. Geld, Zeit und Kraefte werden dem Aufwand der Genussucht geopfert; nur wenige Augenblicke sind dem Gebet, dem Schriftstudium, der Demuetigung der Seele und dem Bekennen der Suende geweiht.

      Wer die Wohltaten der Fuersprache Christi empfangen moechte, sollte sich durch nichts von seiner Pflicht abhalten lassen, die Heiligung in der Furcht Gottes zu vervollkommnen. Statt kostbare Stunden dem Vergnuegen, dem Aufwand oder der Gewinnsucht zu opfern, waere es besser, sie einem ernsten, andachtsvollen Studium des Wortes der


      Das was EGW hier schreibt, ist nicht mein Evangelium das ich kenne. Mich wunderts nicht, das einige meinen, das man erst sündlos werden muss, um gerechtfertigt zu werden
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)