Freiheit statt Gesetz

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    • Freiheit statt Gesetz

      Geht es ab sofort nur noch um die Freiheit des Einzelnen? Kann jeder selbst über Wahrheit und Unwahrheit entscheiden? Nach dem was ich im Bericht des Verbandsvorstehers (NDV) Johannis Näther im letzten „Adventisten heute“ gelesen habe drückt mich dieser Eindruck. Alte Werte werden auf Kosten der Freiheit untergraben…..Mir jedenfalls fehlten die Worte als ich dies gelesen habe.

      "Johannes Näther aus "Adventisten heute" schrieb:

      Freiheit ist daher nur zu gewinnen, wenn man es riskiert, sich repressiven Vorgaben zu widersetzen
      Als Ergebnis der Konferenz zur Frauenordination sagte er zudem…

      "Johannes Näther" schrieb:

      Die Generalkonferenz-Vollversammlung hat auf ihren Sitzungen 1990 und 1995 abgelehnt, Frauen zum Pastorendienst zu ordinieren. Dennoch sind vier Verbände ausgeschert [und an 1. Stelle der Norddeutsche Verband mit J. Naether als Vorsteher , ES] und haben die Frauenordination beschlossen.
      Die Gemeindeordnung gibt klare und gute Regeln vor , dennoch entscheidet der weise Pastor mit dem Gemeindeausschuss in der konkreten Situation im Geist der Beratung` (Ellen White).Die Standardausgabe des Bibelstudienheftes legt großen Wert auf klassisch adventistische Positionen und die Unterscheidungslehren. Das von der Intereuropäischen Division herausgegebene Studienheft zur Bibel öffnet Räume für andere Sichtweisen und stellt sie daneben gelebte Freiheit.
      dazu mal ein Zitat

      "Zeugnisse für die Gemeinde Band 9 Seite 246" schrieb:

      Wenn jedoch auf einer Generalkonferenz das Urteil der aus allen Teilen des Feldes versammelten Brüder ausgeführt wird, dann dürfen persönliche Unabhängigkeit und persönliches Urteil nicht hartnäckig aufrechterhalten, sondern müssen untergeordnet werden. Nie darf ein Mitarbeiter das beharrliche Aufrechterhalten seiner Unabhängigkeit als Tugend ansehen, wenn sie dem Beschluß der Gesamtgemeinschaft entgegensteht.

      …..Übertretung von Geboten und Gesetzen im Namen der Freiheit?
      Link "Adventisten heute"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Atze ()

    • RE: Freiheit statt Gesetz

      Atze schrieb:

      Alte Werte werden auf Kosten der Freiheit untergraben…..

      Welche "alten Werte"?



      Es ist schon seltsam, daß Frauen zwar in der Gemeinde alles machen dürfen und sogar sollen, aber eine Ordination wird ihnen untersagt ... und wieder die Frage: Wo ist da die biblische Grundlage? Und zwar seitens Jesu? Was hat Jesus darüber gesagt? Soweit ich weiß, nämlich gar nichts ...

      Und da stellt sich mir die 2. Frage: Was würde er HEUTE dazu sagen? Damals war es Frauen sogar untersagt, das Heiligtum des Tempels zu betreten - für sie gab es einen eigenen "Vorhof" ... ok, dann sollten wir das auch wieder in die Kirchen übertragen: Wir Frauen bleiben draußen, Punktum! ???? Alte Werte? Sorry, aber das sind keine Werte!
    • "Rouge" schrieb:

      Es ist schon seltsam, daß Frauen zwar in der Gemeinde alles machen dürfen und sogar sollen, aber eine Ordination wird ihnen untersagt ... und wieder die Frage: Wo ist da die biblische Grundlage?
      Du hast den Kern worum es geht nicht erfasst. Es geht hier nicht um die Frage Frauenordination ja oder nein sondern dass über den Kopf und die Entscheidungen der „Generalkonferenz-Vollversammlung der Sitzungen 1990 und 1995“ hinweg entschieden wird. Johannes Näther als Verbandsvorsteher ist so frech, zitiert den Beschluss der Generalkonferenz noch und stellt die „Freiheit in Christus“ darüber. Dies tut er obwohl er höchstwahrscheinlich das Zitat von Ellen W. welches ich einstellte dazu ebenfalls kennt. Geht es noch dreister?

      Auch mit seiner Bemerkung zur den Lektionen. Warum muss man in Deutschland Extrawürste braten die unnötig sind, jede Menge Geld kosten und das ganze dann als "Freiheit" deklarieren obwohl der Rest der Welt mit einer auskommt. (Von dem oft unmöglichem Inhalt der deutschen Ausgabe mal ganz zu schweigen). Wollen wir STA bleiben oder STADeutschland wo früher oder später das STA im Namen auch noch verschwindet?
      In seinem Beitrag wird deutlich, dass er den Freiheitsbegriff noch viel weiter auslegt. Als nächstes kommt wahrscheinlich dass wir der den Sabbat auch nach unserem ermessen halten können. Biblisch gesehen heißt Sabbat ja schließlich nicht mehr als „Feiertag“, und wer den halten möchte kann es auch am Sonntag machen…..also „echte Freiheit in Christus“. Warte es mal ab….
      ACK und Näther machen sicher noch vieles in Deutschland möglich.
    • Ich frage mich allerdings auch manchmal, wie sehr unsere Delegierten der Vollversammlung wirklich im Gebet nach Gottes Willen fragen, oder ob nicht kulturelle und ethnische Befürchtungen der einzelnen Brüder (und Schwestern) im Vordergrund stehen!



      Und wenn die Vollversammlung eines Tages entscheidet, daß das Haupt der Frau wieder in der Gemeinde bedeckt werden soll, müssen wir uns dann auch DARAN halten?



      Ein wenig kritisch zu sein, schadet unserer Gemeinschaft sicher nicht! Ich mache MEINE Entscheidungen mittlerweile in erster Linie an der Bibel fest - weder an einem Prediger noch an unserer GK! Ich bin in erster Linie Christin (Nachfolgerin Jesus Christus) und erst in zweiter Linie Adventistin (was allerdings auch bedeutet, daß mir der Sabbat extrem wichtig ist und daß es mir genauso wichtig ist, daß meine Kinder sich mal selbst entscheiden sollen, welchen Glauben sie leben wollen).



      (Und natürlich geht es AUCH um Frauenordination, wenn Br. Näther da auch ausschert!)



      Mit den Lektionen bin ich auch nicht einverstanden - ich habe nach wie vor die Weltfeldausgabe ...
    • Gebote und Gesetze ?

      Atze schrieb:

      Übertretung von Geboten und Gesetzen im Namen der Freiheit?



      - - - wo bitte, welche (biblischen) Gebote und Gesetze ?

      - - - welche "alten Werte" ?
      - - - und der gewählte Verbandsvosteher "ist so frech" ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Atze schrieb:

      Du hast den Kern worum es geht nicht erfasst. Es geht hier nicht um die Frage Frauenordination ja oder nein sondern dass über den Kopf und die Entscheidungen der „Generalkonferenz-Vollversammlung der Sitzungen 1990 und 1995“ hinweg entschieden wird. Johannes Näther als Verbandsvorsteher ist so frech, zitiert den Beschluss der Generalkonferenz noch und stellt die „Freiheit in Christus“ darüber.

      Hallo Atze,

      ich kann Dir einige Kirchen empfehlen, in denen die Entscheidungen der kirchlichen Institutionen grundsätzlich immer über der christlichen Entscheidungsfreiheit des Einzelnen zu stehen haben. Da werden dann auch eingentlich autonome Teilkirchen abgewatscht, wenn sie mit ihren Erkenntnissen gegen die der Gesamtkirche verstossen.

      Allerdings hatte ich gerade aus Deinen Beiträgen bisher immer den Eindruck gewonnen, dass Du diesem immerhin 2000 jahre alten Kirchenmodell eher kritisch gegenüber eingestellt bist.
    • "philoalexandrinus" schrieb:

      - - - wo bitte, welche (biblischen) Gebote und Gesetze ?
      - - - welche "alten Werte" ?
      Dass Du was Ellen W. geschrieben hat ignorierst, bzw. nicht ernst nimmst und sie sogar denunzierst ist bekannt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Du ihre Aussage noch nicht mal als „alten Wert“ erkennst. Jene sind die modernen Mörder der Propheten…..nicht am Leib, jedoch mit der Ignoranz und Denunzierung…..letztlich aber mit demselben Ergebnis.

      "philoalexandrinus" schrieb:

      - - - und der gewählte Verbandsvosteher "ist so frech" ?
      Nee, über den Kopf der Generalversammlung hinwegzugehen und damit zu verstehen zu geben, dass einen Entscheidungen und Beschlüsse dieser einen kalt lassen ist eher die Demutshaltung die Jesus hatte. :verwirrt:

      "Babylonier" schrieb:

      ich kann Dir einige Kirchen empfehlen, in denen die Entscheidungen der kirchlichen Institutionen grundsätzlich immer über der christlichen Entscheidungsfreiheit des Einzelnen zu stehen haben.
      Es geht hier nicht um Entscheidungen die jeder innerhalb eines Regelwerks selber treffen kann. Es geht um bewusstes ignorieren von Grundsätzen. Wonach sucht man sich eine Gemeinde aus? Nach ihren Fundamenten, Grundsätzen und Regeln. Gibt’s die in der EKG nicht?
      Wenn man aber wie Näther zu verstehen gibt, dass jeder sein eigenes Süppchen kochen kann und alles und jede Entscheidung immer richtig ist bleibt die Frage was dann noch falsch ist?
      Mit dieser Form von „Freiheit“ will man einen und erreicht genau das Gegenteil. Mit Vollgas in die Spaltung und Unordnung weil keiner am Schluss mehr weiß wofür er überhaupt stehen soll. So eine Gemeinde bleibt keine Gemeinde.
    • Hi

      Es geht mich ja eigentlich nichts an, aber mich beschleicht das Gefühl, dass nicht immer alle ehrlich Arrgumentieren. Ist ein entscheid Eurer GK zu euren Gunsten (er entspricht eurem Verständnis), dann sind alle andern die Bösen und nehmen den Glauben nicht ernst. Sagt die GK etwas entgegen seinem Willen ist das etwas völlig anderes, weil dann eben die ganze Kirche geblendet ist und auf dem falschen Pfad wandelt. Mir ist ja egal, weg was entscheidet und wer wie darüber denkt, aber lasst doch diese Heucheleien aus dem Spiel und steht dazu dass es eure Meinung ist und macht nicht andere mit fadenscheidigen Gründen fertig.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • "DonDomi" schrieb:

      dass nicht immer alle ehrlich Arrgumentieren.
      Du meinst, es ist ehrlicher auf die Gemeindeordnung nichts zu geben und sogar als Verbandsvorsteher darauf zu pfeifen?

      "Gemeindehandbuch Ausgabe 2006" schrieb:

      Die Autorität der Gemeinde in der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten

      Der Beschluss der Generalkonferenz-Vollversammlung von 1946, dass alle „Änderungen oder Neufassungen von Regelungen“ in der Gemeindeordnung (Gemeindehandbuch) „der Zustimmung der Generalkonferenz-Vollversammlung bedürfen“, zeigt welch hohe Autorität die Vollversammlung der Generalkonferenz in unseren Reihen schon lange hat. Bereits die Vollversammlung von 1877 fasste dazu folgenden Beschluss :
      „Die höchste Autorität unter Gott innerhalb der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten findet sich in der Willenserklärung der Versammlung der Vertreter der gesamten Gemeinschaft. Sie kommt zum Ausdruck in den Entscheidungen der Generalkonferenz, wenn sie nach ihrer verfassungsmäßigen Ordnung Beschlüsse fasst. Solche Entscheidungen sollten von allen ohne Ausnahme angenommen werden, es sei denn, es kann gezeigt werden, dass sie dem Wort Gottes und der Gewissensfreiheit des Menschen widersprechen. “ (Review and Herald,Band50,Nr. 14, S. 106,4. Oktober 1877)
      Ellen G. White schrieb im Jahre 1909 : „Wenn auf einer Generalkonferenz, bei der Delegierte aus allen Teilen der Welt versammelt sind, eine Entscheidung getroffen wird, dann sollen persönliche Unabhängigkeit und eigene Meinung nicht hartnäckig aufrechterhalten, sondern untergeordnet werden. Kein Mitarbeiter darf das beharrliche Aufrechterhalten seiner Unabhängigkeit als Tugend ansehen, wenn er damit im Gegensatz zu dem Beschluss der Gesamtgemeinschaft steht. “(Testimonies for the Church,Band9,S.260)
      Bereits 1875 hatte sie geschrieben: „Die Gemeinde Christi ist in ständiger Gefahr. Satan versucht, das Volk Gottes zu vernichten. Darum reicht es nicht, sich auf das Urteil oder die Meinung eines Einzelnen zu verlassen. Christus möchte, dass seine Nachfolger eine Gemeinde bilden, in der Ordnung, Regeln und Disziplin gelten, in der jeder bereit ist, sich dem andern unterzuordnen und ihn höher achtet als sich selbst. “ (Testimonies for the Church,Band3,S.445)
      Diese geistgewirkten Worte, der Beschluss der Generalkonferenz von 1877 und auch die für eine gute Ordnung notwendigen klaren Richtlinien berechtigen nicht nur zur Herausgabe dieser Gemeindeordnung, sondern verpflichten uns alle Prediger wie Gemeindeglieder –, sie zu beachten. Der Inhalt dieser Gemeindeordnung drückt aus, was die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten unter einer auf die Prinzipien
      der Heiligen Schrift gegründeten christlicher Lebens- und Gemeindeführung versteht. Die Gemeindeordnung ist getragen von der Autorität der ordnungsgemäß einberufenen Vollversammlung der Generalkonferenz. „Es entspricht dem Willen Gottes, dass die Delegierten seiner Gemeinde aus allen Teilen der Erde, wenn sie sich zur einer Generalkonferenz versammeln, über Autorität verfügen. “ (Testimonies for the Church,Band9,S.261)

      Vielleicht hast Du Recht es ist zumindest offen und ehrlich. Und mit so viel Ehrlichkeit sollte man dem freiheitsliebenden Funktionär auch die Freiheit geben und sich eine neue Gemeinde zu suchen oder eine neue Freiheitsgemeinde zu Gründen. Philoalexandrinus der ebenfalls nichts auf die Gemeindeordnung gibt wird sich sicher freuen und gerne mitgehen.
      Ich frage mich so oder so warum man nach so einem Artikel der ganz offen gegen jegliche Grundsätze verstößt nicht sofort reagiert. Hätte Walter Veith einen ähnlichen Beitrag gebracht wäre er direkt am nächsten Baum aufgehängt worden.
    • Atze schrieb:

      "Rouge" schrieb:

      Es ist schon seltsam, daß Frauen zwar in der Gemeinde alles machen dürfen und sogar sollen, aber eine Ordination wird ihnen untersagt ... und wieder die Frage: Wo ist da die biblische Grundlage?
      Du hast den Kern worum es geht nicht erfasst. Es geht hier nicht um die Frage Frauenordination ja oder nein sondern dass über den Kopf und die Entscheidungen der „Generalkonferenz-Vollversammlung der Sitzungen 1990 und 1995“ hinweg entschieden wird. Johannes Näther als Verbandsvorsteher ist so frech, zitiert den Beschluss der Generalkonferenz noch und stellt die „Freiheit in Christus“ darüber. Dies tut er obwohl er höchstwahrscheinlich das Zitat von Ellen W. welches ich einstellte dazu ebenfalls kennt. Geht es noch dreister?

      Es war gegen die Regeln unserer Kirche, dass die Vollversammlung der GK über etwas abgestimmt hat, was gar nicht in ihrem Entscheidungsbereich lag. Das ist wie wenn eine Unionskonferenz über etwas entscheidet, was im Bereich der Gemeinde liegt. D.h. Näher ist nicht "frech" sondern er schwindelt sich nicht um die Sachlage herum.

      "Gemeindehandbuch Ausgabe 2006" schrieb:

      Die Autorität der Gemeinde in der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten

      Der Beschluss der Generalkonferenz-Vollversammlung von 1946, dass alle „Änderungen oder Neufassungen von Regelungen“ in der Gemeindeordnung (Gemeindehandbuch) „der Zustimmung der Generalkonferenz-Vollversammlung bedürfen“, zeigt welch hohe Autorität die Vollversammlung der Generalkonferenz in unseren Reihen schon lange hat. Bereits die Vollversammlung von 1877 fasste dazu folgenden Beschluss :
      „Die höchste Autorität unter Gott innerhalb der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten findet sich in der Willenserklärung der Versammlung der Vertreter der gesamten Gemeinschaft. Sie kommt zum Ausdruck in den Entscheidungen der Generalkonferenz, wenn sie nach ihrer verfassungsmäßigen Ordnung Beschlüsse fasst. Solche Entscheidungen sollten von allen ohne Ausnahme angenommen werden, es sei denn, es kann gezeigt werden, dass sie dem Wort Gottes und der Gewissensfreiheit des Menschen widersprechen. “ (Review and Herald,Band50,Nr. 14, S. 106,4. Oktober 1877)

      Genau das, was Du hier zitierst - bzw. in Deinem Zitat unterstreichst - war bei den von Dir genannten Beschlüssen NICHT der Fall! Es wurde nicht nach der "verfassungsmäßigen Ordnung" beschlossen.


      Atze schrieb:

      Auch mit seiner Bemerkung zur den Lektionen. Warum muss man in Deutschland Extrawürste braten die unnötig sind, jede Menge Geld kosten und das ganze dann als "Freiheit" deklarieren obwohl der Rest der Welt mit einer auskommt. ...

      Ich bin sehr froh über die "deutsche" Lektion. Es ist nicht korrekt zu behaupten es gäbe nur "eine Lektion weltweit". Schon alleine in den USA gibt es einige Versionen. Und zu meinen man könnte mit einem Text, der nur übersetzt wird, die ganze Welt bedienen ist amerikanische Hybris. DAs gilt höchstens für die Bibel und auch dort ist Exegese die Voraussetzung für eine geeignete, wirksame Rezeption.

      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Zurück zum Thema:

      Von welchem Gesetz wird hier überhaupt geredet?
      Und es ist wohl auch die Frage wovon oder worin die Freiheit besteht?

      1. Die Freiheit gilt niemals vom Gesetz Gottes (Gebote, Bergpredigt) sondern vom Gesetz der Sünde (zwanghaftes Handeln, vergl. Paulus). Die Freiheit erlaubt es nicht das Gesetz zu brechen (sie lässt es nur zu), denn das Gesetz hört nicht auf gültig zu sein - nur weil ich nicht im Knast sitze! Die Freiheit macht das Gesetz niemals ungültig.

      2. Weder EGW noch die Gemeindehandbücher dürfen als Gesetze angesehen werden! Falls jemand das trotzdem so sieht verhält er sich ebenso ungesetzlich gegen Gottes Willen wie die Pharisäer, die über 600 Gesetzchen um die Gebote herum gebastellt haben, damit die Gebote niemals gebrochen werden können. Jesus hat ihnen aber nachgewiesen welchen fatalen Denkfehler sie dabei begehen!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • "Heimo" schrieb:

      Es war gegen die Regeln unserer Kirche, dass die Vollversammlung der GK über etwas abgestimmt hat, was gar nicht in ihrem Entscheidungsbereich lag.
      Das ist interessant. Jeder selber entscheidet also über den Zuständigkeitsbereich von Beschlüssen. Und wenn dieser Beschluss nach meiner persönlichen Ansicht nicht dort gefällt wurde wo er nach meiner Überzeugung hingehört kann ich den Beschluss ignorieren und sämtliche Instanzen ungeachtet lassen...also machen tun und reden wie mir der Schnabel gewachsen ist ohne Angst und schlechtes Gewissen haben zu müssen, dass ich gegen irgendwelche Regeln verstoße und mit Konsequenzen zu rechnen habe. Das nenne ich mir richtig gelebte Freiheit in Christus. :verwirrt:

      "Stephan Zöllner" schrieb:

      1. Die Freiheit gilt niemals vom Gesetz Gottes (Gebote, Bergpredigt) sondern vom Gesetz der Sünde (zwanghaftes Handeln, vergl. Paulus). Die Freiheit erlaubt es nicht das Gesetz zu brechen (sie lässt es nur zu), denn das Gesetz hört nicht auf gültig zu sein - nur weil ich nicht im Knast sitze! Die Freiheit macht das Gesetz niemals ungültig.
      Das ist mal ein vernünftiges Wort.

      "Stephan Zöllner" schrieb:

      Weder EGW noch die Gemeindehandbücher dürfen als Gesetze angesehen werden!
      Wenn Du das nicht so siehst als was dann?
      Ist EGW für STAs nur eine nette Unterhaltungsgeschichte mit Märchencharakter und das Gemeindehandbuch nicht mehr als eine schlecht zusammengestellte Bedienungsanleitung die so oder so nicht funktioniert und als unbrauchbar angesehen werden kann? Sollte man evtl. beides besser per Beschluss Abschaffen….im Namen der Freiheit? Stimmt braucht man ja gar nicht mehr, inoffiziell hat es ja eh schon keinen Wert mehr wie man sieht.

      "Stephan Zöllner" schrieb:

      Und es ist wohl auch die Frage wovon oder worin die Freiheit besteht?
      Wenn Du Dir den den unsäglichen Müll den J. Näther geschrieben hat mal durchliest weißt Du es. In Allem. In seinem gesamten Bericht stellt er die Freiheit über alles. Nicht ein einziges Wort hat er von Grenzen erwähnt. Es scheint alles erlaubt worauf er ja den Beschluss der GK zitiert über den er sich selbsterhaben und stolzen Hauptes mit wissentlichem Regelbruch hinwegsetzt. Man schämt sich bald Adventist zu sein wenn man so ein Schrott in der offiziellen Zeitung der STA liest. Im hohen Bogen müsste so ein Verräter aus der Gemeinde fliegen und diejenigen die so etwas abdrucken gleich dazu.
    • Atze schrieb:

      "Heimo" schrieb:

      Es war gegen die Regeln unserer Kirche, dass die Vollversammlung der GK über etwas abgestimmt hat, was gar nicht in ihrem Entscheidungsbereich lag.
      Das ist interessant. Jeder selber entscheidet also über den Zuständigkeitsbereich von Beschlüssen. Und wenn dieser Beschluss nach meiner persönlichen Ansicht nicht dort gefällt wurde wo er nach meiner Überzeugung hingehört kann ich den Beschluss ignorieren und sämtliche Instanzen ungeachtet lassen...also machen tun und reden wie mir der Schnabel gewachsen ist ohne Angst und schlechtes Gewissen haben zu müssen, dass ich gegen irgendwelche Regeln verstoße und mit Konsequenzen zu rechnen habe. Das nenne ich mir richtig gelebte Freiheit in Christus. :verwirrt: ...

      Ich verstehe, dass Du verwirrt bist, denn offensichtlich hast Du Dich dem Thema in erste Linie polemisch angenähert, statt Dich zuerst mit den Regeln unserer Gemeinschaft vertraut zu machen. Es gibt hier im Forum dazu Erläuterungen (gerade im Kontext mit der Frauenordination), falls Du am Sachlichen auch interessiert bist und nicht nur an Polemik gegen die Führung des Verbandes bzw. die ACK - die damit gar nichts zu tun hat....
      Liebe Grüße, Heimo
    • Hallo Heimo,
      gibt nicht Br. Näther selbst zu, dass gegen bestimmte "Beschlüsse" verstoßen wurde? Sein Argument für Freiheit - und gegen "Gängelei" - würde doch sonst garkeinen Sinn machen? Wenn der NDV nach den STA-Statuten gehandelt hätte (aus Sicht Br. Näthers), dann dürfte doch die Frauenordination garkein Thema sein...stattdessen wäre ja dann die GK selbst diejenige, die in ihrer "Freiheit" sich über die STA-Statuten erhoben hätte? Was nun? ?(

      Ich finde das erstaunliche an diesen Artikel, dass nun bewusst folgende Dinge ganz offiziell eingeräumt werden:
      1. Die GK-Beschlüsse von 1990 und 1995 sind rechtmässig (sonst würde sein Argument für die Freiheit keinen Sinn ergeben)
      2. Die deutsche Bibelgesprächsanleitung weißt nun doch "zuweilen unterschiedliche" und "andere Sichtweisen" auf

      Diese zwei Punkte und noch einen weiteren stellt er "einige biblische Beispiele" gegenüber, die - bis auf die Götzenopferfleisch- und Beschneidungs-Sache - so gar nicht zur geschilderten aktuellen Situation passen, oder doch? Ich denke, selbst die Götzenopferfleisch-Sache bei Paulus lässt sich auch anders erklären, wenn man den Kontext beachtet...
      • Apg 15,28 macht nicht ganz klar, ob es um Enthaltung von Götzenopferriten oder Enthaltung vom Verzehr von Götzenopferfleisch geht (man beachte: Das Wort "Fleisch" steht dort nicht, sondern nur man solle sich dem Götzenopfer enthalten)
      • Die Sache mit der Beschneidung erklärt Paulus im Galaterbrief und die lässt sich meiner Meinung nach gut mit dem Apg 15 und Apg 16,1-3 harmonisieren

      So gesehen, verstehe ich seine biblischen Parallen zur heutigen Situation nicht, oder versteh ich da was falsch?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Stephan Zöllner schrieb:

      1. Die Freiheit gilt niemals vom Gesetz Gottes (Gebote, Bergpredigt) sondern vom Gesetz der Sünde (zwanghaftes Handeln, vergl. Paulus). Die Freiheit erlaubt es nicht das Gesetz zu brechen (sie lässt es nur zu), denn das Gesetz hört nicht auf gültig zu sein - nur weil ich nicht im Knast sitze! Die Freiheit macht das Gesetz niemals ungültig.

      Das sehe ich auch so! Mir scheint es aber, dass der Artikel von Br. Näther diese Freiheit in Christus mit der sogenannten Gewissensfreiheit und Mündigkeit eines Christen durcheinanderwirbelt bzw. nicht klar genug differenziert: Die Freiheit in Christus macht er zur selbstbewussten Mündigkeit, die aber an sich nicht falsches ist, sondern sogar Grundlage ist um in die Freiheit in Christus (wie du beschrieben hast) zukommen. Ich entscheide mich, diesen Weg zu gehen und dann erst wähle ich mir die Kirche oder Gemeinschaft, die meiner (bibl.) Erkenntnis am nächsten kommt...Im Artikel von Br. Näther steckt leider sehr viel "kirchliches" Denken, anders kann ich mir manche seiner Argumentationketten nicht erklären.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Bemo schrieb:

      Hallo Heimo,
      ...stattdessen wäre ja dann die GK selbst diejenige, die in ihrer "Freiheit" sich über die STA-Statuten erhoben hätte? Was nun? ?(
      ...

      Also soweit ich mich mit der Sache befasst habe, hat das die GK tatsächlich gemacht. Ich halte das aber nicht für ein "böse Absicht" sondern eher einen Formalfehler.

      Mir ist Br. Näher mehr oder weniger egal, mich stören nur diese ständigen polarisierenden Anschuldigungen.
      Fakt ist dabei auch, dass es nicht "nur" der NDV oder Br. Näher ist, der diese "Beschlüsse" der GK ignoriert, sondern auch andere große Verbände unsere Kirche, ja sogar die NAD hat es versucht, musste aber zurückrudern weil sie ja ein Teil der GK und damit weisungsgebunden ist.
      Nach unserer gültigen policy entscheidet der Verband über die Einsegnung und formal korrekt müsste das die GK-Vollversammlung zuerst ändern und erst dann eine Regel aufstellen, wer eingesegnet werden darf.

      Was die Lektion betrifft, sehe ich zwei Optionen, entweder die Sabbatschule geht kaputt und die Teilnahme wird so wie häufig in den USA (vielleicht 10% der Predigtbesucher gehen in die Sabbatschule - jedenfalls in den etwa 15 Gemeinden in denen ich nationwide war) oder sie wird relevant für die heutige Gesellschaft - was die "deutsche Ausgabe" eher ist. Und dabei ist es eine Ausgabe die im Auftrag der Division - einer Abteilung der GK gemacht wird. Sie ist als nicht Ausdruck des Abfalls, sondern (schlechtestenfalls) ein akkordiertes Experiment.
      Liebe Grüße, Heimo
    • HeimoW schrieb:

      jedenfalls in den etwa 15 Gemeinden in denen ich nationwide war) oder sie wird relevant für die heutige Gesellschaft - was die "deutsche Ausgabe" eher ist. Und dabei ist es eine Ausgabe die im Auftrag der Division - einer Abteilung der GK gemacht wird. Sie ist als nicht Ausdruck des Abfalls, sondern (schlechtestenfalls) ein akkordiertes Experiment.

      höhöh :) polarisiert da etwa der Heimo auch ein wenig? ;) Auf der einen Seite behauptest du bzw. wird behauptet dass die Deutsche garnicht so weit weg ist von der Standardausgabe und manchmal wird sie hochgelobt, was ist denn jetzt nun richtig, ich würds gern selbst mal wissen. Lust auf beide Gleichzeitig hab ich nämlich nicht, wobei das ein guter Adventist bestimmt machen würde....

      Mein Vorschlag um von der Lektion abzulenken. Macht es wie die Südslawen in Stuttgart.
      Da wird jeden Gottesdienst aufgeschrieben wer da ist.
      Da wird jeder abgefragt ob er die Lektion gemacht hat und es wird aufgeschrieben und registriert wer hat und wer nicht hat.

      Bei sowas vergess ich vollkommend die Problematik dieser "gesc...... Lektionsstreitigkeit.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Baptist schrieb:

      HeimoW schrieb:

      jedenfalls in den etwa 15 Gemeinden in denen ich nationwide war) oder sie wird relevant für die heutige Gesellschaft - was die "deutsche Ausgabe" eher ist. Und dabei ist es eine Ausgabe die im Auftrag der Division - einer Abteilung der GK gemacht wird. Sie ist als nicht Ausdruck des Abfalls, sondern (schlechtestenfalls) ein akkordiertes Experiment.

      höhöh :) polarisiert da etwa der Heimo auch ein wenig? ;) ...

      Wo polarisiere ich da?
      Ich denke Gott ist ein Gott der Einheit in der Vielfalt und kein Gott der Uniformität...
      Liebe Grüße, Heimo