Warum keine Tür-zu-Tür Missionierung?

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    • Atze schrieb:


      Offizielle Aktion der STA oder intern von einigen Gliedern organisiert? Welche Botschaften wurden gebracht, bzw. welche wurden übermittelt? Allgemeine verwässerte Info die ich in jeder Landeskirche bekomme ist nicht das Problem. Das Problem fängt dort an, wo es nicht mehr ausschließlich um die Liebe geht.
      Ich war bei Tür zu Tür Aktionen die von uns organisiert wurden und beim Youth in Mission Congress der von der baden Württembergische Vereinigung veranstaltet wurde. wir haben bei bei beiden Aktionen fast die gleichen Bücher verteilt beim Yim haben wir auch Einladungen zu Vorträge von Olaf Schröder verteilt(ja auch die über den Vatikan).die Bücher warn Bestseller Bibel , Allmächtig Unmächtig gerecht,Der bessere weg (unsere Ausgabe his wie mann inneren frieden findet)und der grosse Kampf in verschiedene Fassungen.Ich kenne auch jemand der mit Einer Daniel Statur gearbeitet hat.
      Ich mochte nur mit ungetrübten blick die Wahrheit sehen
      Ashitaka
      Prinzessin Mononoke
    • Hallo allerseits.

      Im Schrifttum der WT-Gesellschaft in Brooklyn wird gelehrt, dass Gott erwartet, dass ein gesunder ZJ monatlich wenigstens 10 Stunden Zeugendienst verrichtet. Ob von Haus zu Haus oder den Wachtturm am Bahnhof hoch halten ist egal. Und das verschenkte Missionsmaterial muss der ZJ im seiner Gemeinde käuflich erwerben.

      Wenn ein gesunder ZJ dies nicht tut, muss er damit rechnen, dass seimn Platz im Reich Gottes nicht mehr sicher istz.

      Sie gehen also nicht freiwillig, sondern sie "erdienen" sich damit einen Platz im Reich Gottes.

      Natürlich gibt es keinen Zwang von oben. Aber warum dann diese Lehre?

      Ellen White schreibt, dass wir im Gespräch mit Amndersgläubigen reichlich Gelegenheit habemn, über gemeinsame Glaubenspunkte zu reden. Dass sollte sich "Atze" ganz dick vore Augen halten. Erst dann, wenn die Anderen uns fragen, sollen wir auch unsere unterschiedlichen Glaubenspunkte besprechen. Denn erst dann sind die Menschen überhaupt in der Lage, dies auf zu nehmen. Fangen wir vorher damit an, meinen sie, wir wollten ihnen etwas aufdrängen, was sie nicht haben wollen und machen "dicht".

      Dass die ACK uns die Arbeit von Haus zu Haus verbietebn würde, ist reine Sti,mmungsmache und gelogen.

      Liebe Grüße vin benSalomo.

      PS: Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr ständig von Haus zu haus gegangen.
    • "benSalomo" schrieb:

      Dass sollte sich "Atze" ganz dick vore Augen halten. Erst dann, wenn die Anderen uns fragen, sollen wir auch unsere unterschiedlichen Glaubenspunkte besprechen.
      Das würde ich gerne biblisch oder durch den Geist der Weissagung begründet sehen. Sicher sollen wir die Menschen nicht überfordern. Aber was soll man die Menschen mit der Liebe Gottes oder der Bergpredigt langweilen, wenn sie weder an die Bibel noch an Gott glauben? Erst mal ist es wichtig die Schrift interessant zu machen. Und da bin ich überzeugt, dass das am besten über die Prophetie zu erreichen ist. Und wie bereits gesagt...es gibt nicht nur Ungläubige die noch nie etwas von Gottes Wort gehört haben die erreicht werden müssen.

      "benSalomo" schrieb:

      Dass die ACK uns die Arbeit von Haus zu Haus verbietebn würde, ist reine Stimmungsmache und gelogen.
      Wer hat das behauptet? Ich behauptete und behaupte (aus den Satzungen heraus) dass uns die ACK, die Abwerbung von anderen ACK – Gliedern verbietet. Das bedeutet, dass wenn Du Dich am Sonntag nach Kirchenende vor die RKK stellst und missionierst gegen die Satzungen verstößt und daher so eine Aktion niemals als Gemeinschaft durchzusetzen wäre. Wie es gewertet wird wenn man von Haus zu Haus geht und beispielsweise katholische Glieder wirbt kann ich nicht sagen, da solche Aktionen in den Gemeinden wo ich war bisher nie stattgefunden haben. Ein Verstoß wäre es nach ACK-Recht aber auf jeden Fall.
    • benSalomo schrieb:

      Im Schrifttum der WT-Gesellschaft in Brooklyn wird gelehrt, dass Gott erwartet, dass ein gesunder ZJ monatlich wenigstens 10 Stunden Zeugendienst verrichtet. Ob von Haus zu Haus oder den Wachtturm am Bahnhof hoch halten ist egal. Und das verschenkte Missionsmaterial muss der ZJ im seiner Gemeinde käuflich erwerben.
      Hallo benSalomo,

      Das stimmt nicht ganz, was du hier schreibst. Das Missionsmaterial wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Spenden, die von Leuten für dieses Material gegeben wird, wird für die Erzeugung weiterer Schriften gegeben. Auch die ZJ's spenden für das Missionsmaterial.

      Warum erwähnst du das so? STA bekommen die Missionsbücher ja auch nur um einen - manchmal gar nicht so geringen - Kostenbeitrag. Wir erwerben es ja wirklich käuflich.

      Dass ein Christ nur 10 Stunden im Monat von Jesus spricht, finde ich nicht so aufregend. Eher depremierend, wenn man nicht öfter und vermehrt den Wunsch hat, über Jesus und sein Reich zu sprechen. Schließlich ist es ein lebensrettendes Werk. Ich glaube zwar nicht, dass Gott ein zeitliches Pesnum von uns verlangt, aber das Herz sollte uns antreiben. Freiwillig und gerne....



      benSalomo schrieb:

      Wenn ein gesunder ZJ dies nicht tut, muss er damit rechnen, dass seimn Platz im Reich Gottes nicht mehr sicher istz.
      Wie ist es denn bei anderen Christen, also bei Nicht-ZJ, wenn sie dem Auftrag Jesu bewusst nicht nachkommen: So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker3, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit!?


      benSalomo schrieb:

      Sie gehen also nicht freiwillig, sondern sie "erdienen" sich damit einen Platz im Reich Gottes.
      Warum will man es nicht für möglich halten, dass auch Zeugen Jehovas echten, ehrlichen Missionseifer haben?




      benSalomo schrieb:

      Natürlich gibt es keinen Zwang von oben. Aber warum dann diese Lehre?
      Weil das eigentlich auch die Bibel lehrt. Entweder ist es ein Auftrag Christi, oder es ist kein Auftrag. Wie siehst DU das?



      benSalomo schrieb:

      Ellen White schreibt, dass wir im Gespräch mit Amndersgläubigen reichlich Gelegenheit habemn, über gemeinsame Glaubenspunkte zu reden. Erst dann, wenn die Anderen uns fragen, sollen wir auch unsere unterschiedlichen Glaubenspunkte besprechen. Denn erst dann sind die Menschen überhaupt in der Lage, dies auf zu nehmen. Fangen wir vorher damit an, meinen sie, wir wollten ihnen etwas aufdrängen, was sie nicht haben wollen und machen "dicht".
      Das sehe ich ähnlich. Zuerst das Gemeinsame suchen und auf dieser Basis ein Gespräch aufbauen. Alles andere folgt zur (hoffentlich) rechten Zeit.



      benSalomo schrieb:

      Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr ständig von Haus zu haus gegangen.
      Hoffentlich freudig, gerne und freiwillig! :)

      ***
    • Atze schrieb:

      Das bedeutet, dass wenn Du Dich am Sonntag nach Kirchenende vor die RKK stellst und missionierst gegen die Satzungen verstößt und daher so eine Aktion niemals als Gemeinschaft durchzusetzen wäre.


      Es würde mich persönlich genauso stören,wenn am Ende des Gottesdienstes,oder einer Konferenz Splittergruppen entsprechende Zettel in die Hand drücken.

      Dir würde es offensichtlich gefallen, wenn STA sich bei einer Prozession am Wegesrand aufstellen und den Zug Missionieren...

      Vor solchen Leuten habe ich Angst!
    • "Bogi111" schrieb:

      Dir würde es offensichtlich gefallen, wenn STA sich bei einer Prozession am Wegesrand aufstellen und den Zug Missionieren...
      Ich erinnere mich gerade an Gideon dem Gott befohlen hat die Götzen niederzureißen. Heute glaubt man, dass man sich als anständiger gottesfürchtiger Christ schämen muss wenn man nur davor warnt.
    • Atze schrieb:

      Ich erinnere mich gerade an Gideon dem Gott befohlen hat die Götzen niederzureißen. Heute glaubt man, dass man sich als anständiger gottesfürchtiger Christ schämen muss wenn man nur davor warnt.

      Ist das jetzt der Freibrief Kirchen anzuzünden? Sicher nicht...


      Einige wohlmeinende, aber übereifrige Gemeindeglieder sprechen nach einem Vortrag schroff die Zuhörer, die keine Adventisten sind, an und machen damit die Wahrheit für die abstoßend. „Die Menschen dieser Welt sind ... viel klüger als die Menschen des Lichtes.“ Lukas 16,8 (GNB). Geschäftsleute und Politiker befleißigen sich der Höflichkeit. Es ist ihr Grundsatz, sich so liebenswürdig wie nur möglich zu verhalten. Sie bemühen sich, recht geschickt anzuknüpfen, und erlernen Umgangsformen, die dazu dienen sollen, ihnen den größtmöglichen Einfluss auf die Herzen ihrer Umgebung zu verschaffen. Sie wenden ihr Wissen und ihre Fähigkeiten so geschickt wie nur irgend möglich an, um dieses Ziel zu erreichen. Aus der Schatzkammer der Zeugnisse I, 414f. [überarbeitet]. {DC 282.1; ChS.231.3}
      Die Wahrheit muss verkündigt werden, aber das sollte behutsam geschehen, um diejenigen, die nicht dieselbe Erkenntnis besitzen wie wir, nicht zu bedrängen oder zu verdammen. Wir sollten über andere Christen, eingeschlossen Katholiken, niemals scharfe Bemerkungen machen. Auch unter ihnen gibt es viele, die echte Christen sind und entsprechend dem Licht leben, das ihnen scheint. Gott wird für sie wirken. Testimonies for the Church IX, 243. {DC 282.2; ChS.231.4}
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • @Atze

      Das würde ich gerne biblisch oder durch den Geist der Weissagung begründet sehen. Sicher sollen wir die Menschen nicht überfordern. Aber was soll man die Menschen mit der Liebe Gottes oder der Bergpredigt langweilen, wenn sie weder an die Bibel noch an Gott glauben? Erst mal ist es wichtig die Schrift interessant zu machen.
      Ich begrüße jede Art der Evangelisation (ob man mit Bergpredigt oder Daniel beginnt), wenn das mit dem ehrlichen Wunsch geschieht, Gottes Willen zu tun und aus Liebe zu den Menschen diese zu Gott zu führen. Auch weltliche Menschen sind unterschiedlich, manche brauchen am Anfang Liebe und Mitgefühl, andere dagegen prophetische Themen, dritte werden mit der "Holzhammer"-Methode am besten evangelisiert. Erfahrungen und Feingefühl ist notwendig. Ich bin aber der Meinung, dass die meisten Menschen eher zu Kategorie 1 gehören, und das zentrale Thema ist Jesus Christus und Sein Opfer für die Sünden, wie Ellen White schreibt:

      Sowohl Werke als auch Worte des Mitgefühls werden gebraucht. Christus ließ der Verkündigung seiner Botschaft Taten der Liebe und Barmherzigkeit vorausgehen. Auch unsere Mitarbeiter sollen von einem Haus zum nächsten gehen, helfen, wo Not herrscht, und die Geschichte des Kreuzes erzählen, wo immer sich dazu Gelegenheit bietet. Dabei ist Christus ihr großes Thema. Auf dogmatischen Lehrpunkten brauchen sie nicht herumzureiten, vielmehr sollen sie über das Werk und das Opfer Christi sprechen. Seine Gerechtigkeit sollen sie betonen und seine Reinheit in ihrem Leben offenbaren. Testimonies for the Church VII, 228.


      ...uns die ACK, die Abwerbung von anderen ACK – Gliedern verbietet. Das bedeutet, dass wenn Du Dich am Sonntag nach Kirchenende vor die RKK stellst und missionierst gegen die Satzungen verstößt und daher so eine Aktion niemals als Gemeinschaft durchzusetzen wäre. ...
      Ich weiß nicht, ob/was Ellen White zu einer solchen Art der Evangelisation - die Menschen direkt am Ausgang einer Kirche zu missionieren - geschrieben hat, ich persönlich finde das nicht gerade passende Idee. Obwohl ich missionarischen Ernst und Fleiß aller Christen wertschätze, würde ich es nicht gut finden, wenn sich jemand direkt am Eingang zu einer STA-Gemeinde hinstellen und mir etwas erzählen würde. Ob das mit unserer Kultur bzw. ethischem Verständnis zusammenhängt?

      Außerdem kenne ich keine ACK-Satzung, die das Missionieren anderer ACK-Mitglieder verbieten würde. Bitte auf DIESER Seite entsprechende Satzungen suchen und hier zitieren, die deine Worte bestätigen. Da die Adventisten laut ACK-Angaben HIER und auf unserer STA-Homepage HIERkeine Angabe über (Voll)Mitgliedschaft machen, sondern nur von Gastmitgliedschaft sprechen, so gelten hier sogar nur die Satzungen 5.3 und 1.2:

      Kirchen oder kirchliche Gemeinschaften, die eine volle Mitgliedschaft nicht oder noch nicht aufnehmen wollen, können mit Zustimmung von zwei Dritteln der Mit glieder als Gastmitglieder aufgenommen werden. Voraussetzung der Aufnahme ist die Anerkennung von §1, Absatz 2 der Satzung.
      Die Satzung 1.2 besagt:

      Sie bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

      Ich möchte dich, Atze, bitten, deine Worte mit entsprechenden Quellen zu belegen. Oder aber, nimm deine Worte hier öffentlich zurück.
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • @Jacob der Suchende

      "Ökumenischer Rat der Kirchen-Leitlinien" schrieb:


      23. Im Dialog streben wir nach gegenseitiger Achtung. Die Dialogpartner haben die Pflicht, die jeweils anderen Partner ihr Verständnis des eigenen Glaubens darlegen zu lassen und ihnen zuzuhören. Vertrauen und Zuversicht entstehen, wenn die Partner sich selbst definieren können, keinen Proselytismus betreiben und die Möglichkeit haben, sich gegenseitig Fragen zu stellen und nötigenfalls gerechtfertigte Kritik zu üben. Diese Praxis fördert ein informiertes Verständnis des anderen, das zur Grundlage aller anderen Beziehungen werden kann.
    • Atze schrieb:

      Ich bin damit einverstanden so diskret wie möglich vorzugehen. Aber mach einmal einen Vorschlag wie Du es anstellen würdest einen Katholiken zu überzeugen, dass er die falsche Kirche besucht ohne von den falschen Glaubensgrundsätzen zu sprechen.
      1. Vertrauen zu diesen Menschen herstellen - das kommt dann ganz auf den Menschentyp drauf an.
      2. Ihn zu mir nach Hause einladen oder ihn besuchen und mit ihm die Bibel studieren. Ich würde versuchen ihm anhand der Bibel zu erklären, was ich glaube, und versuchen ihm seine Fragen zu beantworten.
      3. Beten und hoffen das Gottes Geist wirkt und ihm die richtige Erkenntnis schenkt. Ich will nicht das er meinetwegen die Kirche wechselt, sondern wegen der Erkenntnis, die der heilige Geist bei ihm bewirkt.

      Aber jeder ist da anders!

      Wenn man ein Gespräch mit "Du machst dieses falsch und du machst jenes falsch" beginnst, wirst man meiner Meinung nach nur wenig Erfolg haben, vor allem wenn der andere garkein Interesse an einer Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema hat. Deshalb ist es erstmal wichtig, Interesse für ein Thema zu wecken, dann aufzuzeigen wie es (biblisch) richtig ist und dann erst dem Gegenüber selbst überlassen zu erkennen, was in seinen Leben falsch läuft. Der erste Engel in Offenbarung 14 fängt nicht um sonst mit dem ewigen Evangelium an und kommt dann erst zum Gericht. Ich denke, diese Vorgehensweise sollten wir uns als Vorbild nehmen! Das Pferd von hinten aufzäumen - hinaus aus Babylon! - ist absolut sinnlos, solange das Evangelium nicht verstanden ist. Wenn man das Evanglium nicht verstanden hat, bleibt man "geistlich" Babylon, auch wenn man sich "organisatorisch" getrennt hat.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • Ist die STA Mitglied im ÖRK? Ist der ÖRK das gleiche wie die ACK?

      de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kumenischer_Rat_der_Kirchen

      Nichtmitglieder
      Viele der kleineren evangelikalen Kirchen, auch die meisten Kirchen aus dem Bereich der Pfingstbewegung sind keine Mitglieder des ÖRK. Auch die Siebenten-Tags-Adventisten sind nicht Mitglied, allerdings nehmen sie als Beobachter an den Sitzungen und Konferenzen teil.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Was uebrigens den ACK betrifft, man muss es anscheinend immer wieder betonen: Die STA-Freikirche in Deutschland ist kein Vollmitglied sondern lediglich Gastmitglied. Demzufolge unterstehen wir keinesfalls dem ACK. Zum Thema: ich waere schon froh wenn wir es wenigstens auf die Reihe bekaemen bei unseren Freunden, Bekannten und Kollegen ueber unsere Erfahrungen mit Gottzu reden. Die Dreiengelsbotschaft ist fuer mich eine Sache die man im"Fortgeschrittenenstadium" ansprechen sollte.Damit direkt ohne Vorbereitung anzufangen ist als ob man im 1. Schuljahr das kleine Einmaleins ueberspringt und direkt mit der Integralrechnung anfaengt. Wir leben - leider mittlerweile in einem Land' wo zwar die Mehrzahl einer Konfession nominal angehoert aber die Menschen real zum einen kaum noch Ahnung haben was eigentlich in der Bibel steht und zum anderen meistens' sich aus allem moeglichen eine Patchwork-Religion gebastelt haben. Da musst du in 9 von 10 Faellen bei 0 anfangen. Ausserdem bjn ich der Meinung reine Theorie ohne Aufzeigen der persoenlichen Erfahrung mit Gott und vor allem ohne das man das tatsaechlich lebt was man predigt ist wirkungslose heisse Luft. Mission muss im kleinen anfangen um erfolgreich zu sein.
    • Nachtperle schrieb:

      benSalomo schrieb:

      Ellen White schreibt, dass wir im Gespräch mit Andersgläubigen reichlich Gelegenheit haben, über gemeinsame Glaubenspunkte zu reden. Erst dann, wenn die Anderen uns fragen, sollen wir auch unsere unterschiedlichen Glaubenspunkte besprechen. Denn erst dann sind die Menschen überhaupt in der Lage, dies auf zu nehmen. Fangen wir vorher damit an, meinen sie, wir wollten ihnen etwas aufdrängen, was sie nicht haben wollen und machen "dicht".
      Das sehe ich ähnlich. Zuerst das Gemeinsame suchen und auf dieser Basis ein Gespräch aufbauen. Alles andere folgt zur (hoffentlich) rechten Zeit.
      JA, das kann ich nur be-jahen.

      Nachtperle schrieb:

      benSalomo schrieb:

      Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr ständig von Haus zu haus gegangen.
      Hoffentlich freudig, gerne und freiwillig! :)

      Ich bin jetzt knapp über 30. und gehe von Zeit-zu-Zeit von Haus-zu-Haus über ca. 10 Jahre verteilt (mittlerweile alle DE-Länder: D-AT-CH).

      Arten: Schriftenmission, Meinungsumfragen, Buchgeschenkaktionen, BE-mitgehen, [einfach Anklopfen und Fragen (z.B. wie es geht)], [Einladungen persönlich Austragen+Abgeben], ...
      Da habe ich eingentlich schon vieles erlebt, - Menschen mit Einsamkeit, Depressionen, Suizidgedanken, div. Süchten /Alkoholismus, Scheidung/etc., freundliche Christen, freundliche Andersgläubige, freundliche Nicht-Gläubige, andere Weltreligionen, diskussionsfreudige Jugendliche, uvm.
      Natürlich gibt es auch jedemenge unfreundliche Menschen/Erfahrungen, ...

      Ebenso auf Bücherständen auf Stadtplätzen... Einfach auf Menschen zugehen, freundlich sein und sie beschenken und eventuell ein Gespräch/Austausch.

      Empfehle euch das zu probieren mit gutem Einweise-Partner; es hat zwar nicht jeder diese Gabe, aber jeder sollte es mal probiert haben, denn:
      -) es hilft persönlich beim persönlichen Zeugnisgeben (Wachstum; Ideenfindung; etc.)
      -) es hilft dem Respekt gegenüber Buchevangelisten/BE und von Haus-zu-Haus-Mission (STA, ZJ, Andere)
      -) es bildet in Menschenkenntnis/Sozialität/Seelsorge/etc. und Missionskenntnis/übung/praxis (Matt. 28, 18-20) weiter...
      -) Gott vermehrt u.a. daurch die persönlichen Gaben; schenkt Berufung+Wachstum über den Gottesdienstbesuch hinaus...
      -) Menschen können dadurch zu Jesus/Glauben/Nachdenken kommen.
      -) Gott segnet dies einfach! (Matt. 28,18-20: "Gehet hin...")

      benSalomo schrieb:

      Dass die ACK uns die Arbeit von Haus zu Haus verbieten würde, ist reine Stimmungsmache und gelogen.
      Sehe ich auch so.
      :greet:

      » Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei!« (Johannes 8:36)

      Team: » Entweder heilen wir als Team, - oder wir gehen als Individualisten / Einzelgänger unter.«
    • Hallo benSalomo!

      Du schreibst:


      Im Schrifttum der WT-Gesellschaft in Brooklyn wird gelehrt, dass Gott erwartet, dass ein gesunder ZJ monatlich wenigstens 10 Stunden Zeugendienst verrichtet.

      Ich möchte dieser Behauptung mal eine Aussage gegenüberstellen, die sich tatsächlich im "Schrifttum der WT-Gesellschaft" findet:

      "Als ganzherzige Diener Jehovas sollten wir keine Entschuldigungen suchen, sondern den Dienst Jehovas allem voranstellen. Wir mögen dem Predigtdienst vielleicht nur wenige Stunden widmen können, doch wenn dies alles ist, was wir tun können, ist es Jehova wohlgefällig. Jesus beobachtete einmal, wie die Menschen Geld in die Schatzkästen des Tempels einwarfen. Einige Reiche warfen viele Münzen ein; er war aber am meisten beeindruckt von der ganzherzigen Freigebigkeit einer bedürftigen Witwe, die nur zwei kleine Münzen von ganz geringem Wert einwarf. (Mark. 12:41-44) Nicht alle können sich in gleichem Maße am Predigtwerk beteiligen; für einige mögen ein oder zwei Stunden schon ein großzügiger Anteil sein." (Quelle: Der Wachtturm 01.07.1972)

      Wie passt das zu deiner obigen Aussage? Du schreibst außerdem:


      Sie gehen also nicht freiwillig, sondern sie "erdienen" sich damit einen Platz im Reich Gottes.


      Auch dieser Behauptung möchte ich gegenüberstellen, was die ZJ in ihrem "Schrifttum" vertreten:

      "So sehr sich sündige, unvollkommene Menschen auch anstrengen, richtig zu handeln — verdienen können sie sich das ewige Leben nicht (Jes. 64:6). Zu erreichen ist dieses Ziel nur durch Glauben: Glauben an das, was Jehova liebevollerweise durch Jesus Christus bewirkt hat, um uns zu retten. Wie können wir zeigen, dass wir für diese unverdiente Güte Gottes dankbar sind? Nicht zuletzt dadurch, dass wir das Gebot befolgen: „Jage . . . nach Gerechtigkeit, Gottergebenheit, Glauben, Liebe, Ausharren, Mildgesinntheit“ (1. Tim. 6:11). Sich diese Eigenschaften etwas näher anzusehen wird jeden von uns darin bestärken, sich „in noch vollerem Maße“ darum zu bemühen (1. Thes. 4:1)." (Quelle: Der Wachtturm 15.06.2008)

      Ich denke, dass auch die Adventisten erwarten, dass man keine Behauptungen über sie aus den Ärmeln schüttelt, die nichts mit dem zu tun haben, was Adventisten tatsächlich glauben und vertreten. Dann sollte man doch anderen gegenüber genauso fair sein (Lukas 6, 31). Du schreibst außerdem:


      Und das verschenkte Missionsmaterial muss der ZJ im seiner Gemeinde käuflich erwerben.

      Auch diese Aussage ist schlicht u. ergreifend falsch. In jedem Königreichsaal der ZJ steht ein Literaturtisch, an dem sich jeder frei bedienen kann. Wer wieviel in den Spendenkasten tut, ist jedem selbst überlassen und für niemanden einsehbar. Bei den ZJ zahlt man weder Kirchensteuer, noch den Zehnten. Ich finde es traurig, was du hier behauptest! Verleumdung zählt sicher nicht zu den Früchten des Geistes! :(

      Gruß, GMacS
    • "Bemo" schrieb:

      Ist die STA Mitglied im ÖRK?
      Ist die ACK nicht im ÖRK? Aber es ist auch bem ACK identisch wiedergegeben.

      "ACK-Leitlinien" schrieb:

      6. Sie erkennen einander als Geschwister an und sind bereit, miteinander im offenen Gespräch zu bleiben. Sie wissen sich eins in der gemeinsamen missionarischen Verantwortung und verpflichten sich zu gemeinsamem Zeugnis in Wort und Tat, wo immer dies möglich ist. Sie befassen sich mit Fragen des Glaubensverständnisses, des Gottesdienstes und des geistlichen Lebens. Sie treten für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein. Sie vertreten das Ziel einer neuen gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche. Sie sind bereit, die Auswirkungen ihres Zeugnisses und Dienstes auf die ökumenische Gemeinschaft zu bedenken und in schwierigen Situationen füreinander einzustehen. Sie verzichten auf die gezielte Abwerbung von Mitgliedern anderer Kirchen (Proselytismus) und bewahren gegenseitigen Respekt.

      "Bemo" schrieb:

      1. Vertrauen zu diesen Menschen herstellen - das kommt dann ganz auf den Menschentyp drauf an.
      2. Ihn zu mir nach Hause einladen oder ihn besuchen und mit ihm die Bibel studieren. Ich würde versuchen ihm anhand der Bibel zu erklären, was ich glaube, und versuchen ihm seine Fragen zu beantworten.
      3. Beten und hoffen das Gottes Geist wirkt und ihm die richtige Erkenntnis schenkt. Ich will nicht das er meinetwegen die Kirche wechselt, sondern wegen der Erkenntnis, die der heilige Geist bei ihm bewirkt.
      Das klingt gut. Wenn Du Dir vornimmst zu missionieren praktizierst Du das auch so? Was sind Deine Erfahrungen?

      "Bemo" schrieb:

      Deshalb ist es erstmal wichtig, Interesse für ein Thema zu wecken, dann aufzuzeigen wie es (biblisch) richtig ist und dann erst dem Gegenüber selbst überlassen zu erkennen, was in seinen Leben falsch läuft.
      Interesse wecken ist richtig und gut. Viele Menschen haben jedoch kaum Interesse oder die Zeit und Lust an einem Gespräch, vor allem wenn sie nur wenig Erfahrungen mit der Schrift haben. Sie sind sich bewusst überrumpelt werden zu können. Für diese Leute finde ich es wichtig ein Schriftstück mitgeben zu können, welches Sie dann vielleicht zu Hause in Ruhe ohne Druck durchlesen. Gut sind dafür Orte wo die Menschen Zeit haben zum Lesen. So war es beispielsweise immer schön zu sehen, dass viele nach einer Verteilung am Strand meine Flyer gelesen haben. Den gibt’s aber leider nicht überall.

      "Bemo" schrieb:

      Der erste Engel in Offenbarung 14 fängt nicht um sonst mit dem ewigen Evangelium an
      Das ist vollkommen richtig. Das Evangelium bzw. die Schrift muss jedoch erst mal als Wahr erkannt werden bevor ich überhaupt Interesse am Lamm Gottes bekomme.

      "Bemo" schrieb:

      Das Pferd von hinten aufzäumen - hinaus aus Babylon! - ist absolut sinnlos, solange das Evangelium nicht verstanden ist.
      Das Infoblatt welches ich hauptsächlich verteile enthält beide Botschaften. Wichtig finde ich, dass man auch die Engelsbotschaft mit auf den Weg gibt. Schwester White hat die Wichtigkeit davon oft genug in ihren Schriften betont und ich denke man sollte die letzte Warnungsbotschaft bringen solange noch Gnadenzeit ist.

      "Pinoy Klaus" schrieb:

      ….immer wieder betonen: Die STA-Freikirche in Deutschland ist kein Vollmitglied
      Und ich betone immer wieder….Was ist der Unterschied zum Vollmitglied außer, dass man dabei dummerweise noch auf sein Stimmrecht verzichtet und der Status „Gastmitgliedschaft“ die erhitzten Gemüter der Glieder beruhigen soll?
    • Atze schrieb:

      Ist die ACK nicht im ÖRK? Aber es ist auch bem ACK identisch wiedergegeben.

      Zitat von »"ACK-Leitlinien"«

      6. Sie erkennen einander als Geschwister an und sind bereit, miteinander im offenen Gespräch zu bleiben. Sie wissen sich eins in der gemeinsamen missionarischen Verantwortung und verpflichten sich zu gemeinsamem Zeugnis in Wort und Tat, wo immer dies möglich ist. Sie befassen sich mit Fragen des Glaubensverständnisses, des Gottesdienstes und des geistlichen Lebens. Sie treten für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein. Sie vertreten das Ziel einer neuen gerechten Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche. Sie sind bereit, die Auswirkungen ihres Zeugnisses und Dienstes auf die ökumenische Gemeinschaft zu bedenken und in schwierigen Situationen füreinander einzustehen. Sie verzichten auf die gezielte Abwerbung von Mitgliedern anderer Kirchen (Proselytismus) und bewahren gegenseitigen Respekt.

      Ob die ACK im ÖRK ist, ist auch meine Frage. Das einzelne ACK-Vollmitglieder im ÖRK sind, steht ausser Frage.
      Aus welche Satzung oder Leitlinie stammt dieses Zitat von dir?
      [Edit: Habs gefunden: Hier - aber der von dir zitierte Punkt 6 gilt nur für (Voll-(?))Mitglieder, wenn man die anderen Punkte davor liest.]

      Wenn ich diese Satzung hier lese, finde ich diesen von dir zitierten Paragraphen nicht. Stattdessen steht da zur Gastmitgliedschaft in §5.3, dass man eben solches werden kann, wenn man lediglich §1.2 anerkennt und die entsprechende Zweidrittel-Mehrheit der Vollmitglieder bekommt. Für mich heißt das im Umkehrschluss, dass laut dieser Satzung lediglich §1.2 für die Gastmitglieder gilt - oder verstehe ich da was falsch?

      Möglicherweise gibt es zusätzlich noch regionale Unterschiede in den Leitlinien?
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
    • Die Frage stellt sich für mich nicht. Jedenfalls bei uns im Norden findet faktisch keine Mission statt. Ich habe in 16 Gemeinden am Wort gedient, Vorträge über Mission gehalten und durfte erleben, dass eine Gemeinde (Itzehoe) bereit war, mit mir eine haus zu Haus Mission zu planen und durchzuführen. Ich selbst bin dann hingefahren ca. (100km) und habe mit Zwei Geschwistern, die bereits weit über 80 waren, die Arbeit gemacht. die gemeinde hat ca. 40 Glieder. In den anderen 15 Gemeinden ist viel darüber geredet worden, dass Mission ganz wichtig ist.

      Herzliche Grüße

      Rolf
    • Merkmale der Wiedergeburt

      Ein Drang, vor anderen Zeugnis abzulegen:

      Die letzten Worte Jesu an seine Jünger beinhalteten die Ver­heißung des Heiligen Geistes. „Wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist," sagte Jesus, „werdet ihr meine Zeugen sein." Apg. 1,8. Als David Gott um Vergebung bat und ihn anflehte, ihm wiederum seine Gunst zu schenken, fuhr er fort: „Dann will ich die Übertreter deine Wege lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren." Ps. 51,15.

      „Wenn wir Christen sind, wird uns eine solche Arbeit (Zeugnis abzulegen] Freude machen. Sobald jemand aufrichtig bekehrt ist, verlangt ihn danach, anderen mitzuteilen, welchen köstlichen Freund er in Jesus ge­funden hat. Die errettende und heiligende Wahrheit läßt sich nicht im Herzen verschließen." DA 141; LJ126.

      „Sobald jemand wirklich zur Wahrheit bekehrt ist, kommt in seinem Herzen ein ernsthaftes Verlangen auf, hinzugehen und Freunden oder Nachbaun von dem köstlichen Licht zu erzählen, das aus der Heiligen Schrift strahlt. In seiner selbstlosen Tätigkeit, andere zu retten, ist er ein lebendiger Brief, den alle kennen und lesen. Sein Leben zeigt, daß er zu Christus bekehrt ist und von nun an mit ihm zusammenarbeitet." 5T 386; 2SK111
    • "Bemo" schrieb:

      Ob die ACK im ÖRK ist, ist auch meine Frage.
      Von mir war das mehr eine rhetorische Frage. Weshalb hätte ich sonst den ÖRK zitiert?
      Dazu heißt es seitens der ACK
      Neben der Mitgliedschaft kennt die ACK den Gaststatus für jene Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, welche die Grundlage der ACK in wesentlichen Punkten, mindestens die Basisformel des ÖRK, bejahen und sich an ihrer Arbeit beteiligen wollen
      Unterschiede zu Verpflichtungen von Voll und Gastmitglied außer dem angesprochenem Stimmrecht habe ich bis auf Worte, die abschwächend auf das allgemeine Regelwerk der ACK wirken sollen im Gegensatz zu Dir übrigens nirgends festgestellt. Für konkrete Belege bin ich jedoch offen.

      "Rolf.w" schrieb:

      Jedenfalls bei uns im Norden findet faktisch keine Mission statt.
      :ohn: Wie können die Gemeinden so überleben? Und nicht nur das. Wo keine Mission stattfindet kann nach meiner Ansicht auch der hl. Geist nicht anwesend sein. Oder sehe ich das falsch?