Deine Beziehung zu Gott

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    • Deine Beziehung zu Gott

      Welche Beziehung beschreibt eure Beziehung zu Gott momentan am treffensten? 15
      1.  
        1. Kind (9) 60%
      2.  
        2. Sohn (3) 20%
      3.  
        3. Knecht/Arbeiter (3) 20%
      4.  
        4. Priester (2) 13%
      5.  
        5. Schaf (6) 40%
      Hallo liebe Leser!
      Die Bibel gibt dem gläubigen Christen verschiedene "Rollen". Exemplarisch habe ich euch fünf Stück rausgesucht. Sie alle repräsentieren meiner Meinung nach eine bestimmte Art von Beziehung, die ich nur kurz (und damit unvollständig) nachfolgend beschreiben möchte:

      1. Kind (Mt 18,1-5; Lk 18,17; 1. Pt 2,1-3)
      Das Kind hat seinen Vater, dem es "kindlich" vertraut. Es ist total abhängig von seinen Eltern und meist sehr unselbstständig.

      2. Sohn (Mt 5,9; Rö 8,14-17; Eph 5,1)
      Der Sohn bekamm zu biblischen Zeiten das Erbe, welches er sich nicht durch seine eigene Arbeit verdient hat. Er dient seinen Vater im Idealfall aus Liebe. Er ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Familie, wenn sie weiter bestehen möchte.

      3. Knecht (Mt 20,1-16; Rö 1,1; Jak 1,1; 2. Pt 1,1; Offb 1,1)
      Der Knecht verdient sich seinen Lohn durch seine eigene Arbeit. Er ist - wenn er Knecht bzw. Sklave ist - Eigentum seines Herrn, was sicherlich nicht nur Nachteile mit sich bringt. Er ist ganz seinen Herrn verpflichtet und doch darf bzw. muss er bestimmte Aufgaben eigenverantwortlich erledigen.

      4. Priester (1. Pt 2,5.9; Offb 1,4-6)
      Der "Vorgesetzte" des Priesters ist Gott persönlich, der ihn beauftragt hat zur Verkündigung. Er ist in gewisserweise ausgesondert vom restlichen Volk, auch wenn er niemals dem Kontakt zu ihm verlieren sollte um seiner Aufgabe gerecht zu werden.

      5.
      Schaf (Mt 15,24; Joh 10,11-16; Heb 13,20; 1. Pt 2,25)
      Das Schaf ist einen Herdentier ;) Es ist genauso abhängig von seinen Hirten wie das Kind von seinen Eltern. Ob ein Schaf nun besonders "dumm" bzw. stur oder einfach nur sehr gelassen und vertrauensselig ist, darüber lässt sich sicherlich streiten ;) Ein Schaf ist jedenfalls auch bestimmten Gefahren ausgesetzt, von denen es beschützt werden muss. Außerdem braucht es einen Stall und (frisches) Futter.

      Soweit erstmal dazu, und ja - die Beschreibungen sind nicht ganz vollständig. Daher könnt ihr sie auch gerne ergänzen!

      Wie ihr seht habe ich auch einen Umfrage gestartet. Er dürft zwei Stimmen abgeben, welche "Rolle" eure Beziehung zu Gott am ehesten beschreibt. Weitere Gedanke meinerseits werden noch folgen :)
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bemo ()

    • RE: Eure Beziehung zu Gott

      Bemo schrieb:

      Hallo liebe Leser!
      Die Bibel gibt dem gläubigen Christen verschiedene "Rollen". Exemplarisch habe ich euch fünf Stück rausgesucht. Sie alle repräsentieren meiner Meinung nach eine bestimmte Art von Beziehung, die ich nur kurz (und damit unvollständig) nachfolgend beschreiben möchte:

      1. Kind (Mt 18,1-5; Lk 18,17; 1. Pt 2,1-3)
      Das Kind hat seinen Vater, dem es "kindlich" vertraut. Es ist total abhängig von seinen Eltern und meist sehr unselbstständig.

      2. Sohn (Mt 5,9; Rö 8,14-17; Eph 5,1)
      Der Sohn bekamm zu biblischen Zeiten das Erbe, welches er sich nicht durch seine eigene Arbeit verdient hat. Er dient seinen Vater im Idealfall aus Liebe. Er ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Familie, wenn sie weiter bestehen möchte.

      3. Knecht (Mt 20,1-16; Rö 1,1; Jak 1,1; 2. Pt 1,1; Offb 1,1)
      Der Knecht verdient sich seinen Lohn durch seine eigene Arbeit. Er ist - wenn er Knecht bzw. Sklave ist - Eigentum seines Herrn, was sicherlich nicht nur Nachteile mit sich bringt. Er ist ganz seinen Herrn verpflichtet und doch darf bzw. muss er bestimmte Aufgaben eigenverantwortlich erledigen.

      4. Priester (1. Pt 2,5.9; Offb 1,4-6)
      Der "Vorgesetzte" des Priesters ist Gott persönlich, der ihn beauftragt hat zur Verkündigung. Er ist in gewisserweise ausgesondert vom restlichen Volk, auch wenn er niemals dem Kontakt zu ihm verlieren sollte um seiner Aufgabe gerecht zu werden.

      5.
      Schaf (Mt 15,24; Joh 10,11-16; Heb 13,20; 1. Pt 2,25)
      Das Schaf ist einen Herdentier ;) Es ist genauso abhängig von seinen Hirten wie das Kind von seinen Eltern. Ob ein Schaf nun besonders "dumm" bzw. stur oder einfach nur sehr gelassen und vertrauensselig ist, darüber lässt sich sicherlich streiten ;) Ein Schaf ist jedenfalls auch bestimmten Gefahren ausgesetzt, von denen es beschützt werden muss. Außerdem braucht es einen Stall und (frisches) Futter.

      Soweit erstmal dazu, und ja - die Beschreibungen sind nicht ganz vollständig. Daher könnt ihr sie auch gerne ergänzen!

      Wie ihr seht habe ich auch einen Umfrage gestartet. Er dürft zwei Stimmen abgeben, welche "Rolle" eure Beziehung zu Gott am ehesten beschreibt. Weitere Gedanke meinerseits werden noch folgen :)



      Im menschlichen Bereich gibt es Beziehungen, feste oder lockere. In einer Beziehung wird Verantwortung nicht groß geschrieben, man kann sie ohne Schwierigkeiten lösen. Dieser Begriff ist antigöttlich. Ein wahrer Christ sollte auf so etwas nicht eingehen. Die Bibel kennt nur 2 Verbindungen, unter Menschen die Ehe und in Bezug auf Gott, "Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus in mir. Ein Kind Gottes ist alles, Knecht und Priester aber kein dummes Schaf. 8-)
    • Warum beschleicht mich nur das Gefühl, dass du einfach nur aus Prinzip widersprichst?

      Petepassio schrieb:

      Im menschlichen Bereich gibt es Beziehungen, feste oder lockere. In einer Beziehung wird Verantwortung nicht groß geschrieben, man kann sie ohne Schwierigkeiten lösen.

      Das ist mir zu pauschal! Hast du garkeine Beziehungen zu anderen Menschen, die du verantwortlich führst? Und nein, ich meine jetzt keine eheähnlichen, sondern ganz normale Beziehungen zwischen Menschen.

      Gott hat uns zusammengeführt als Mitglieder einer Familie und jeder ist dazu aufgefordert, die Beziehung zu pflegen und zu fördern. Wir sind füreinander verantwortlich und können das nicht ignorieren, wenn wir die Gebote Gottes halten wollen. Nur für uns selbst zu leben, für uns selbst zu denken und zu handeln bedeutet, nutzlose Diener Gottes zu werden. Großartige Titel und hervorragende Talente sind nicht erforderlich, um ein guter Staatsbürger oder ein beispielhafter Christ zu sein. Testimonies for the Church IV, 339.340 (1879). {ICP2 215.3; 2MCP.610.3}

      Petepassio schrieb:

      Dieser Begriff ist antigöttlich.

      Sorry, man kann diesen Begriff missbrauchen, ohne Frage! Aber der Begriff ansich ist nicht antigöttlich, nur das was Menschen draus machen. In gewisserweise hast du recht, dass dieser Begriff heut zu Tag oft missbraucht wird. Wenn dieser Begriff aber pauschal antigöttlich ist, wieso benutzte ihn dann Ellen White so oft, um das Verhältnis zu Gott oder Jesus zu beschreiben?

      Derjenige, der sich rückhaltlos unter die Leitung des Geistes Gottes begibt, wird spüren, daß sein Denken sich erweitert und entwickelt. Er erhält eine Ausbildung im Dienste Gottes, die nicht einseitig und mangelhaft ist und deshalb einen einseitigen Charakter entwickelt, sondern eine Ausbildung, die zur Ausgeglichenheit und Vollständigkeit führt. Schwachheiten, die sich in einem schwankenden Willen und einem ohnmächtigen Charakter zeigten, werden überwunden; denn eine beständige Hingabe und Frömmigkeit führen den Menschen in eine solch enge Beziehung zu Christus, daß er die Gesinnung Christi hat. Er ist eins mit Christus und hat eine gesunde, starke Beziehung zu Grundsätzlichem. Sein Wahrnehmungsvermögen und seine Einsicht sind klar, und er zeigt jene Wahrheit, die von Gott kommt. Jakobus sagt: „Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit.“ Jakobus 3,13. „Die Weisheit aber, von oben her, ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, läßt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei. Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird gesät in Frieden für die, die Frieden stiften.“ Jakobus 3,17.18. So wird die Wahrheit sein, die von dem bekundet wird, der von dem Kelch des Heils trinkt und den Namen des Herrn anruft. Diese Erlösung, die dem Sünder Vergebung anbietet, stellt ihm die Gerechtigkeit vor Augen, die vor dem prüfenden Blick des Allwissenden bestehen kann und die den Sieg über den mächtigen Feind Gottes und des Menschen gibt und die seine Empfänger mit Leben und Freude versorgt. Das mag wirklich ein Grund zum Jubeln für die Demütigen sein, die diese Botschaft hören und darüber glücklich sind. {FG1 356.2; 1SM.338.2}
      Gerade Jakobus 3,17.18 sollte man sich zu Herzen nehmen.


      Weitere Beispiele, wie sie diesen "antigöttlichen" Begriff verwendet:

      Das israelitische Erziehungskonzept war ausgerichtet auf Gotteserkenntnis, auf das Studieren und Arbeiten aus der Beziehung zu Gott heraus sowie auf eine Charakterbildung, die sich an den biblischen Prinzipien orientierte. Und was die Elterngeneration in dieser Beziehung gelernt und an Erfahrungen gesammelt hatte, sollte sie weitergeben an ihre Kinder. {Ez 43.1; Ed.44.3}
      Wem die Stimmen der heiligen Menschen vergangener Epochen vom Wort Gottes her vertraut sind, der wird sie auch aus dem himmlischen Begrüßungschor heraushören, wenn sich einst für ihn selbst die Tore zum Reich Gottes auftun. Wer durch Gottes Wort schon hier in einer engen Beziehung zur himmlischen Welt lebt, der wird sich dann auch in Gottes neuer Welt zu Hause fühlen. {Ez 131.3; Ed.127.1}
      Jesus lehrt uns, seinen Vater auch unseren Vater zu nennen, denn er ist uns Menschen gleich geworden. „Darum schämt sich Jesus auch nicht, sie seine Brüder und Schwestern zu nennen.“ Hebräer 2,11 (Hfa). Seine Bereitwilligkeit, uns als Mitglieder der Familie Gottes willkommen zu heißen, ist so groß, dass er uns mit den ersten Worten, mit denen wir uns Gott nahen sollen, die Gewissheit unserer Beziehung zu ihm zum Ausdruck bringen lässt: „Unser Vater“. Damit wird die wunderbare Wahrheit ausgesprochen, die uns so ermutigen und trösten kann: Gott liebt seine Kinder genauso wie seinen Sohn! Das hat Jesus in seinem letzten Gebet für die Jünger vor seiner Kreuzigung zum Ausdruck gebracht, als er zum Vater sagte: Du „liebst sie, wie du mich liebst“. Johannes 17,23. {DG 187.4; Pr.290.3}
      Lehrer und Erzieher sollten deshalb den ihnen Anbefohlenen vor allem behilflich sein, zu verstehen, was Gott will, und ihnen den Weg zu einer persönlichen Beziehung zu Christus weisen. Wer sich das zur Aufgabe macht, ist in Wahrheit ein Mitarbeiter Christi. {Ez 28.3; Ed.30.4}
      Als Lehrbuch ist die Bibel konkurrenzlos. Das Wort Gottes bietet dem Verstand ungeahnte Forschungsmöglichkeiten und tiefe Gedankengänge. Die Bibel ist das beste Geschichtsbuch, das es gibt, denn sie hat ihren Ursprung in der ewigen Wahrheit Gottes und durch seine Hand wurde sie alle Zeitalter hindurch rein erhalten ... {ICP2 18.3; 2MCP.418.2}
      In ihm werden die Fragen des Schicksals der Menschen und dessen, was von ihnen erwartet wird, erklärt. Der Vorhang zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt wird zur Seite geschoben, und wir können den Kampf zwischen den guten und den bösen Mächten erkennen, von dem Augenblick an, als die Sünde in die Welt kam, bis zum Sieg der Gerechtigkeit und Wahrheit; und alles ist letztlich nur eine Offenbarung des Wesens Gottes. Im ehrfürchtigen Studium der Wahrheit, die in seinem Wort zu finden ist, gehen wir mit ihm eine Beziehung ein. Ein solches Studium dient nicht nur der Verbesserung des Charakters, sondern erweitert mit Sicherheit auch die geistigen Fähigkeiten. Patriarchen und Propheten 596-599 (1890). {ICP2 18.4; 2MCP.418.3}
      Ellen White benutzt diesen Begriff noch an vielen anderen Stellen...


      Petepassio schrieb:

      Ein wahrer Christ sollte auf so etwas nicht eingehen.

      Was meinst du damit? Darf man deiner Meinung nach den Begriff Beziehung nicht mehr benutzen um das Verhältnis zu Gott zu beschreiben, weil dieser Begriff heute allzu oft in den Dreck gezogen wird und nichts mehr mit dem zu tun hat, was Gott sich darunter vorstellt?

      Petepassio schrieb:

      Die Bibel kennt nur 2 Verbindungen, unter Menschen die Ehe und in Bezug auf Gott, "Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus in mir.

      Was ist mit Freundschaften unter Männern und unter Frauen? Auch die finde ich in der Bibel. Waren das etwa keine Beziehungen? Was du meinst sind Bündnisse, wobei ein Bündnis auch nur ein Art von Beziehung ist. Familien sind auch Gott gewollt und sind auch eine Art von Beziehung, die geregelt werden muss. Meiner Meinung nach definierst du den Begriff Beziehung viel zu eng. Unter Beziehung verstehe ich einen Oberbegriff, dem sich andere Begriffe wie Bündnis, Freundschaft, Ehe und deinen Bund mit Gott unterordnen. Ich hoffe damit hab ich jetzt ein paar sprachliche Unklarheiten beseitigt.
      Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!