Geschenke von Ungläubigen verzehnten?!

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    • Geschenke von Ungläubigen verzehnten?!

      Da Daniela und ich ja am Wochenende geheiratet haben wurde ich von meinem neuen Schwiegervater darauf angesprochen dass es ja gut wäre wenn wir alles ausrechnen würden und das Geld der Ungläubigen nachträglich zu verzehnten. Das Geld von Gläubigen STAs brauche man nicht verzehnten weil die das ja schon gezahlt haben.

      Was denkt ihr darüber, über das Prinzip.

      Ich muss ehrlich sagen dass dieser Gedanke für mich unglaublich fremd ist. Es erinnert mich an das Pharisäerische Kräuter verzehnten.

      Aber mich interessiert eure Meinung bzw. wie ihr das gehandhabt habt oder machen würdet. (Also ich werde das nicht machen).

      Danke
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • @Baptist:

      Herzlichen Glückwunsch und Gottes reichen Segen dir und deiner Frau! :)


      Zum Thread:

      Es sind Geschenke FÜR EUCH! Mit Liebe geschenkt für euch und eure Ehe.

      Davon abgesehen: Ich hätte große Probleme, meine Hochzeitsgeschenke in "von Gläubigen" & "von Ungläubigen" aufzuteilen. :huh:

      Mit dem Rest meiner Meinung halte ich mich jetzt mal zurück.

      Müsst ihr wissen!

      Alles Gute euch beiden.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Ich habe das Thema mal mit unserem Unions-Vorsteher in Österreich diskutiert.

      Für ihn war es vollkommen egal von wo oder von wem das Geld kommt, er hat immer alles verzehntet. Es war seine persönliche Entscheidung. Ich sah das in der Diskussion etwas anders, eben so wie du Baptist - weniger als Gläubiger und Ungläubiger, mehr als Zehnten Geber, oder nicht Zehnten Geber.


      Geh mit der Sache ins Gebet und lass dich vom hl. Geist führen.
    • tricky schrieb:

      Für ihn war es vollkommen egal von wo oder von wem das Geld kommt, er hat immer alles verzehntet. Es war seine persönliche Entscheidung. Ich sah das in der Diskussion etwas anders, eben so wie du Baptist - weniger als Gläubiger und Ungläubiger, mehr als Zehnten Geber, oder nicht Zehnten Geber.


      Naja, für mich sind Geschenke kein Einkommen aus Arbeit bzw. überhaupt kein Einkommen.
      Nach der Logik kann ich dann ins andere Extrem umschwenken und garkeinen Zehnten zahlen wenn ich einen STA Arbeitgeber habe....

      " dann bekommst du mehr Seegen" war dann ein Teil der Begründung. Für mich steht da aber ein wiederum voller Angst besetztes Gottesbild dahinter.
      Der Gedanke" ja da geben wir mal lieber den Zehnten sonst machen wir ja vielleicht was falsch" ist für mich so nirgends in der Bibel zu finden.
      Ich lese soweit nur von Einkommen, Ertrag und Ernte aus selbstständiger Arbeit.
      Ich finde zu Geschenken insoweit nichts dass mir das irgendwie erklärt werden würde.

      Wenn du von deinem Vater dann einmal ein Erbe in Form von seinem Haus bekommst gehst du dann auf die Bank um dann 25000 Euro an Zehnten als Kredit aufzunehmen?
      Wenn man konsequent ist dann sollten diese Leute wirklich alle "Kräuter" verzehnten.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • @Baptist:

      man gibt in die Gemeinde/ Kirche regelmäßig eine Abgabe als Mitglied; das ist ein regelmäßiger Verlauf. Zudem gibt man (ihr sicher auch) zusätzlich noch Spenden in Werke & Dienste der Gemeinde/ Kirche.

      Nun heiraten 2 aus der Gemeinde/ Kirche und erhalten von Geschwistern und "Nicht-Christen" Geschenke. Diese Geschenke sind für das Paar!! Sie sind nicht zu verzehnten und erst recht sind sie nicht in "Glaubensstände" aufzuteilen.

      Ich persönlich spreche mich hier klar dagegen aus!

      Eine entstehende Familie ist auch eine "Gemeinde" (das ist hoffentlich bekannt). Die Geschenke sind mit der Absicht gegeben, das Paar "auszustatten", damit es ins Eheleben starten kann und etwas mehr zur Verfügung hat, als es allein besitzt. Dafür sind ´Hochzeitsgeschenke gedacht!

      Die Abgaben für die Gemeinde kommen aus dem Lohn; man entbehrt etwas von dem erarbeiteten Geld, das man sich durch Arbeit verdient hat. Geschenke, vor allem Hochzeitsgeschenke fallen nicht darunter.

      Ich denke, sagen zu dürfen: Gott lässt euch die Geschenke sehr gerne und segnet euch!

      P.S.: Wir wissen ja alle, dass Gott den Zehnten nicht braucht, sondern die Gemeinde braucht ihn, oder?!!
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Baptist schrieb:

      " dann bekommst du mehr Seegen" war dann ein Teil der Begründung.
      Mehr Segen ist immer schon eine eigenartige Beschreibung gewesen. Willst du Bruttosegen oder Nettosegen...all das kann man aus meiner Sicht vergessen.

      Es ist und bleibt eine Gewissensentscheidung. Was sagt dir der Geist, dass der "ganze Zehnte" ist:
      (ELB) Mal 3/10 Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß!


      Baptist schrieb:

      Ich lese soweit nur von Einkommen, Ertrag und Ernte aus selbstständiger Arbeit.

      Baptist schrieb:

      Wenn man konsequent ist dann sollten diese Leute wirklich alle "Kräuter" verzehnten.

      Ja, sehe ich auch so. Es ist aber schon schwierig, wenn man einen Garten hat und darin ein Apfelbaum steht, oder ein Schnittlauchpflanzl...

      Was sagt Jesus genau?

      ELB Mt. 23/23 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Minze und den Anis und den Kümmel und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.

      Diese (also die Barmherzigkeit und den Glauben) hätten sie TUN und JENE (also das Verzehnten von Minze, Anis und Kümmel) nicht lassen sollen? Lese ich das richtig so?


      Ich kenne Leute, liebe Leute aus der Gemeinde (bei denen fehlt's keineswegs an der Liebe!), die schätzen ihren Ertrag aus dem Garten und verzehnten das. Kann das falsch sein, wenn man Barmherzigkeit und Glaube und Liebe als wichtigere Dinge hoch hält und mit der Hilfe Gottes praktiziert?


      Aber ich bleibe bei meiner Hauptaussage: Zehntengeben IST eine Sache der persönlichen Einschätzung...eine private Gewissensfrage.



      @Seele1986
      Nichts für ungut, aber du als Befürworter des "regelmäßigen Zulaufs" an die Gemeinde hast einen anderen Zugang zum Thema Zehnten als wir STA. Ich würde dabei bleiben und nicht unbedingt jemandem, der den Zehnten als für Gott bestimmt und reserviert erkennt, Ratschläge geben.
    • Einerseits finde ich es sonderbar, Geschenke von "Ungläubigen" zu verzehnten. Wieso sind die Geschenke von Gläubigen schon verzehnt? Das würde heißen: Wenn ich von einem Zehntengeber ein Auto geschenkt bekomme, sage ich Danke. Wenn ich das selbe Auto von einem Ungläubigen geschenkt bekomme, muss ich es verkaufen, um den Zehnten vom Autowert zahlen zu können?

      Meine persönliche Ansicht ist:

      Geschenke, Spenden, Sozialzuwendungen, Arbeitslosenunterstützung, Hartz 4-Bezüge u. ä. sind kein Einkommen und daher auch nicht zu verzehnten.

      Mich würde interessieren:

      Woher leitet man überhaupt mal ab, dass Geschenke verzehnt werden müssen? Wie schon richtig gefragt wurde: Wenn du das Haus deiner Eltern erbst, dann musst du es entweder verkaufen, oder einen Kredit aufnehmen, um den Zehnten zahlen zu können? Welcher Text in der Bibel, oder welche Kriterien werden hier angewandt?

      Ich fürchte, da wird ein bisschen das Geben des Zehnten verkannt.

      Geld, welches ich verdiene, kann ich nicht in Zehntengeber und nicht Zehntengeber teilen. Egal, woher es kommt, es hat mit meinem Zehnten nichts zu tun. Wie kommt man überhaupt auf so eine Teilung?

      Übrigens: Daniela und Baptist! Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich für euch!

      ***
    • Ich wünsche Euch ein gutes gemeinsames Leben! Gesundheit sowie dass Ihr Euch gegenseitig fördern und immer aneineinander freuen könnt!



      Baptist schrieb:

      "dann bekommst du mehr Segen" war dann ein Teil der Begründung. Für mich steht da aber ein wiederum voller Angst besetztes Gottesbild dahinter.

      Ich weiß nicht, wenn man es so begründet, dann kommt mir diese Zehntengabe vor als handele es sich um ein Geschäft. Als stünde ich vor einem Automaten für Schokoriegel, schickte mich gerade an einen zu ziehen, als jemand neben mir sagt: "Wenn Sie gleich das Geld für zwei Riegel einwerfen, dann bekommen sie einen dritten umsonst!"
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19
    • Daniels schrieb:

      Baptist schrieb:

      "dann bekommst du mehr Segen" war dann ein Teil der Begründung. Für mich steht da aber ein wiederum voller Angst besetztes Gottesbild dahinter.
      Ich weiß nicht, wenn man es so begründet, dann kommt mir diese Zehntengabe vor als handele es sich um ein Geschäft. Als stünde ich vor einem Automaten für Schokoriegel, schickte mich gerade an einen zu ziehen, als jemand neben mir sagt: "Wenn Sie gleich das Geld für zwei Riegel einwerfen, dann bekommen sie einen dritten umsonst!"
      Das sehe ich auch so. Wenn die "Menge des Segens" vom Zehnten abhängt, ist der Segen Gottes käuflich. Und da bleibt immer noch die Frage, ob es für Gott annehmbar ist, dass man den Zehnten von allem Möglichen gibt, aber dabei eventuell die eigene Familie vergisst. Das wäre der Fall, wenn ich Geschenke verkaufe, nur um den Zehntenwert der Geschenke zahlen zu können, oder gar einen Kredit dafür aufnehme. Das wäre auch dann der Fall, wenn ich z.B. beim Essen der Kinder spare, nur um den Zehnten von allem bezahlen zu können. Erinnert mich irgendwie an "Korban". Ob das Zehnten-Zahlen über das Leben der Familie steht? Mein persönliches Verständnis ist: NEIN! Natürlich kann man jetzt sagen: Vertraue auf Gott, er gibt. Aber Gott hat uns auch Verstand gegeben und Verantwortung für unser Leben, für unsere Familien übertragen. Unausgeglichenheit tut da selten gut. Egal in welche Richtung".

      Frage:

      Wenn in einem christlichen Betrieb ehrenamtlich gearbeitet wird. Soll/muss der christliche Chef die "Ersparnis" verzehnten? Denn der Arbeitnehmer gibt in diesem Fall 100% Spende/Geschenk! Der Arbeitgeber ...? In diesem Fall ist die Arbeitskraft/Arbeitszeit ja auch ein Geschenk, oder?
      Das Beispiel soll aufzeigen, welche Auswüchse entstehen (können) wenn man in einer Sache (in dem Fall beim Verzehnten) übereifrig ist.

      ***
    • Nachtperle schrieb:

      Woher leitet man überhaupt mal ab, dass Geschenke verzehnt werden müssen? Wie schon richtig gefragt wurde: Wenn du das Haus deiner Eltern erbst, dann musst du es entweder verkaufen, oder einen Kredit aufnehmen, um den Zehnten zahlen zu können? Welcher Text in der Bibel, oder welche Kriterien werden hier angewandt?
      Das Problem, wenn man diese Frage beantwortet ist, dass man mit dieser Praxis dann gleichgesetzt wird. Das würde ich gerne nicht so verstanden wissen.

      Meine Antwort ist wiederum unter dem Aspekt der persönlichen Entscheidung, WAS man verzehnten möchte, zu lesen!

      bereits gepostet, aber anscheinend unbeachtet/ungelesen geblieben:
      ELB Mt. 23/23 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Minze und den Anis und den Kümmel und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.

      Diese (also die Barmherzigkeit und den Glauben) hätten sie TUN und JENE (also das Verzehnten von Minze, Anis und Kümmel) nicht lassen sollen? Lese/Verstehe ich das richtig so? Sagt hier Jesus also man soll JENES nicht lassen?


      1 Mo 14/20 Und gesegnet sei Gott, der Höchste, der deine Bedränger in deine Hand ausgeliefert hat! - Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.

      Was versteht ihr unter ALLEM?


      1 Mo 28/20 Und Jakob legte ein Gelübde ab und sagte: Wenn Gott mit mir ist und mich behütet auf diesem Weg, den ich gehe, und mir Brot zu essen und Kleidung anzuziehen gibt 28/21 und ich in Frieden zurückkehre zum Haus meines Vaters, dann soll der HERR mein Gott sein. 28/22 Und dieser Stein, den ich als Gedenkstein aufgestellt habe, soll ein Haus Gottes werden; und alles, was du mir geben wirst, werde ich dir treu verzehnten.

      Was gibt Gott ALLES? Was ist hier unter "alles" zu verstehen?


      5 Mo 26/12 Wenn du den ganzen Zehnten deines Ertrages im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, vollständig entrichtet hast und ihn dem Leviten, dem Fremden, der Waise und der Witwe gegeben hast, damit sie in deinen Toren essen und sich sättigen,

      Was ist der GANZE Zehnte? Was wäre der ?halbe? Zehnte?



      5 Mo 14/22 Du sollst gewissenhaft allen Ertrag deiner Saat verzehnten, was auf dem Feld wächst, Jahr für Jahr, 14/23 und sollst essen vor dem HERRN, deinem Gott, an der Stätte, die er erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, [nämlich] den Zehnten deines Getreides, deines Mostes und deines Öles und die Erstgeborenen deiner Rinder und deiner Schafe, damit du lernst, den HERRN, deinen Gott, alle Tage zu fürchten.

      Hier ist vom Ertrag der Saat sowie von den Erstgeborenen des Viehs die Rede. Zusammengefasst könnte man vom landwirtschaftlichen Einkommen sprechen. Wenn also jemand Handwerker ist, wie macht er das dann?

      Hier steht zumindest nichts von Geschenken!


      Nachtperle schrieb:

      Woher leitet man überhaupt mal ab, dass Geschenke verzehnt werden müssen? Wie schon richtig gefragt wurde: Wenn du das Haus deiner Eltern erbst, dann musst du es entweder verkaufen, oder einen Kredit aufnehmen, um den Zehnten zahlen zu können? Welcher Text in der Bibel, oder welche Kriterien werden hier angewandt?
      Wir müssen versuchen ein Prinzip des Zehnten zu erstellen. Das ist die einzige Möglichkeit. Und dieses Prinzip soll dann jeder FÜR SICH mit Leben füllen.
      Wenn in der Bibel von handwerklichen Einkünften nichts steht, sind diese dann vom Zehnten befreit? Das wäre doch eigenartig. Wir können hier aus meiner Sicht nicht am Buchstaben kleben bleiben.
    • Baptist schrieb:

      Da Daniela und ich ja am Wochenende geheiratet haben wurde ich von meinem neuen Schwiegervater darauf angesprochen dass es ja gut wäre wenn wir alles ausrechnen würden und das Geld der Ungläubigen nachträglich zu verzehnten.


      Herzlichen Glückwunsch Euch und Gottes Segen und seine Führung für die Zukunft!

      Was Deinen Schwiegervater angeht,wirst noch viel Freude haben.

      Zehnten und Gaben sind eines jeden persönliche Entscheidungen. Das er das noch so aufteilt zeigt mir das er wesentliches noch nicht verstanden hat...

      Was haben Josef und Maria mit ihren Geschenken gemacht? Ach ja es waren ja "Heiden" zumindestens keine Juden...

      Allein diese Frage lässt mich erschauern... das richtige Thema zur Hochzeit...trotzdem viel Glück!
    • Baptist schrieb:

      Das Geld von Gläubigen STAs brauche man nicht verzehnten weil die das ja schon gezahlt haben.

      ...und wenn nicht? Also Du musst die STA-Geschenkgeber kontrollieren ... nee bitte...

      Übrigens das biblische Prinzip für Neuverheirateten ist eher die Erleichterung in den üblichen Pflichten und nicht der aufgehobene Finger...

      Wenn jemand sich kurz vorher eine Frau genommen hat, soll er nicht mit dem Heer ausziehen, und man soll ihm nichts auferlegen. Er soll frei in seinem Hause sein ein Jahr lang, daß er fröhlich sei mit seiner Frau, die er genommen hat.
      5.Mos.24;5.

      Mein Ratschlag: macht eure Freude bekannt über die Geschenke und nimmt sie fröhlich in Gebrauch...

      Betrachte hinter dem Ratschlag deines Schwiegerpapa die gute Absicht und nimm einfach locker. Eine gute Beziehung mit ihm ist viel wichtiger als die Feststellung wer von euch in dieser Sache Recht hat.

      Ich schliesse mich gerne an die gute Glückwünsche an also:

      Gottes reichen Segen für eures gemeinsamen Leben! :kiss:

      Liebe Grüsse
      Peter
      Jesus:
      "Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten."

      Mat.7:12.
    • tricky schrieb:

      Was sagt Jesus genau?

      ELB Mt. 23/23 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Minze und den Anis und den Kümmel und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen.


      Zu dem Text ist mir aber aufgefallen dass ich diese deutung so nicht erkenne wie du sie darstellst.

      Hier wird in meinen Augen allein auf die Barmherzigkeit/Gericht und den Glauben angesprochen. "jene nicht lassen sollen" bezieht sich sprachlich nicht auf das verzehnten von den Kräutern sondern allein auf das zuvor gesagte von mir.
      Warum? Es kann sich sprachlich nicht um das verzehnten handeln weil "nicht lassen sollen" nur das was sie nicht getan hatten angedeutet wird.
      Das verzehnten der Kräuter hatten sie ja getan (das nicht lassen sollen) würde dem sprachlich widersprechen.

      Deswegen gehe ich eher davon aus dass dieses verzehnten der Kräuter grundsätzlich kritisch gesehen wurde weil es am wesentlichen total vorbei ging.

      Wenn man eben, wie gesagt ,an sich schon die Unterscheidung zwischen Ungläubigen Schenkern und Gläubigen macht dann grenzt es für mich an Heuchelei.
      Denn dann muss ich jede Kleinigkeit verzehnten. Kleine Geschenke die zwischen durch gemacht werden. Schenkt einem ein Ungläubiges Elternteil seinem Kind zur Taufe ein Buch dann errechnet man den Wert und verzehntet dieses Geschenk????

      Ich bin überzeugt dass der Zehnte richtig ist und dass er auf das Einkommen angerechnet werden sollte.

      Ich will mein "Nichtverzehnten" der Geschenke aber damit nicht rechtfertigen sondern ich wundere mich über die scheinbare Heuchelei bzw. auch den offenen Widerspruch darin.
      Das Problem darin ist dass wenn ich mein Leben so aufbaue ich nie sicher sein kann irgendwo etwas nicht korrekt verzehntet zu haben, das würde in mir wieder ein falsches Gottesbild wecken.
      Genau deswegen reagiere ich auf solche Gedanken allergisch denn so weit weg sind die katholischen Gedanken der Buße und Wiedergutmachung um Gott wohlgefällig zu werden dann auch nicht.
      ....das Vermögen des Einen sind die Schulden des Anderen.
    • Erstmal: Herzlichen Glueckwunsch, alles Gute und vor allem Gottes Segen zur Hochzeit!

      Zum Thema selbst: Ist Gott ein Bankier, dessen Wohlwollen davon abhaengt ob ich bloss beim Zehnten keinen Fehler mache? Ich denke nein. Was ist denn der Sinn und Zweck des Zehnten? Doch nichts anderes als die Menschen daran zu erinnern, wer der eigentliche Eigentuemer aller Dinge ist, naemlich Gott ud uns daran zu erinnern wem wir dafuer dankbar sein sollen fuer die Gueter die wir erhalten haben. Von daher ist jede Massnahme, die dazu fuehrt, das man gezwungen werden wuerde Zehnten mit geliehenem Geld - also Geld was man eigentlich gar nicht hat - zu bezahlen reiner Bloedsinn. Die Unterscheidung in Geschenke von STA und Unglaeubigen halte ich - ohne dem Schwiegervater zu nahe treten zu wollen - fuer absoluten Unsinn, jenseits aller Logik. Bei den Diskusionen ueber den Zehnten mache ich - leider - oft genug die selbe Erfahrung wie bei den Diskussionen ueber den Sabbat: Es wird nur buchstabentreu drueber diskutiert was man darf und was nicht und der eigentliche Sinn dessen was Gott bezweckt hatte kommt gar nicht mehr vor.
    • Herzlichen Glückwunsch!!!
      Ich schließe mich Pinoy Klaus an.
      Sei froh und dankbar über deine Geschenke zur Hochzeit. Gedenke jedem Gast, freue dich über die Freunde die du hast. Bete und segne sie, in Gottes Namen, mit einem freudigen Herzen, und du wirst deinen Segen, durchs Gebet bekommen.

      Gottes Segen deiner Familie
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Hi

      Ich muss ehrlich sagen, ich habe noch nie gerechnet, wieviel ich nun genau "verzehnten" soll. Ich gebe diesen Betrag den ich für richtig halte und den ich gerne gebe. Al Anregung: Gebt doch einfach beim nächsten Mal etwas mehr und zwar, soviel wie Euer Herz sagt, sei richtig. Zumindest ich würde es so machen.
      Dann noch alles Gute zu euer Hochzeit. Ich wünsche Euch: Das im Alltag nie der Alltag in Eure Beziehung und Liebe einkehrt.

      Liebe Grüsse
      DonDom
    • tricky schrieb:

      Wir müssen versuchen ein Prinzip des Zehnten zu erstellen. Das ist die einzige Möglichkeit. Und dieses Prinzip soll dann jeder FÜR SICH mit Leben füllen.
      Wenn in der Bibel von handwerklichen Einkünften nichts steht, sind diese dann vom Zehnten befreit? Das wäre doch eigenartig. Wir können hier aus meiner Sicht nicht am Buchstaben kleben bleiben.
      Da gebe ich dir recht! Und dieses Prinzip mag von jedem anders verstanden werden. Daher finde ich es persönlich nicht angebracht, jemanden zum Verzehnten aufzufordern. Ich würde auch nie jemanden abraten, Sozialleistungen zu verzehnten. Weil es jeder (hoffentlich) nach bestem Wissen und Gewissen tut. Dennoch finde ich persönlich es nicht richtig, von Sozialzuwendungen den Zehnten zu geben. Ich persönlich empfinde das als Sozialleistungsmissbrauch. Ich selbst beziehe keine Sozialleistungen. Das sage ich nur, um Spekulationen oder dergleichen vorzubauen.

      ***
    • Nachtperle schrieb:

      Ich würde auch nie jemanden abraten, Sozialleistungen zu verzehnten.
      Es ist sehr individuell, wie du eh auch schreibst. Sozialleistungen sind ja oft Versicherungsleistungen. Dazu folgende Überlegung: Wenn ich mich mit einer Versicherung absichere, dann bezahle ich die Versicherung doch in den meisten Fällen von einem verzehnteten Einkommen. Die Prämie stammt also von verzehntetem Einkommen. Sollte der Versicherungsfall eintreffen und ich von der Versicherung etwas zurückbekommen, sollte ich dieses "Einkommen" dann nochmals verzehnten? Ich würde dann ja die Prämie verzehnten und das "Einkommen" aus dem Versicherungsfall. Aus meiner Sicht doppelt. Daher nicht notwendig. Und was sind Arbeitslosenversicherung, Krankengeld (Arbeitsverhinderung), usw. anderes als solche Versicherungsfälle? Wenn man die Versicherungsprämie verzehntet, bräuchte man die Versicherungsleistung nicht mehr verzehnten.

      Interessant wird es jetzt bei der Pensionsversicherung...es sei jedem selbst überlassen, wie er das in einem Sozialstaat handhabt!


      Nachtperle schrieb:

      Daher finde ich es persönlich nicht angebracht, jemanden zum Verzehnten aufzufordern.
      Ich empfinde das auch als unpassend. Ich finde, dass man über den Zehnten nachdenken soll, dass man ein Prinzip aus dem Wort Gottes unter Gebet erkennt. Man kann auch darüber diskutieren, so wie wir hier, ohne Zwang! Alle Bibeltexte einbeziehen - ich habe wahrscheinlich noch nicht alle aufgezählt.