Dieselbe Sünde immer wieder begehen: was ist wahre Befreiung?

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    • SchallundRauch schrieb:

      Was ich mich persönlich jetzt aber durchaus frage ist, welchen Stellenwert hat in der STA die Taufe?


      Hallo,eigentlich hast Du ja alle Fragen beantwortet,die sich zur Nachfolge Jesu ergeben.

      Der Stellenwert der STA sollte für Dich zweitrangig sein, wichtig ist das Du weisst, was es für Dich bedeuten wird!

      Auch bei einer Hochzeit wird ein Liebesbekenntniss vor Zeugen abgegeben.

      Worauf wartest Du noch? ;)
    • SchallundRauch schrieb:

      Es gibt ein Thema für was ich in den letzten Jahren blind und taub zugleich war. Ich habe mir lange Zeit selber gesagt, dass ich mich erst taufen lassen werde, wenn ich es schaffe, von der Sünde los zu lassen, was aber wohl dem Verharren in der Werksgerechtigkeit gleichkommt. In einem Vortrag von Roger Liebi (youtube) habe ich allerdings in den letzten Tagen gehört, dass nur durch die Taufe der heilige Geist in einem Kehrt und dies einer Befreiung gleich kommt.
      Ich denke, das wir Menschen alle Individuen sind. Der Geist (Wind) weht wie er will. Wenn man sich Taufen lassen will, dann arbeitet bereits der Heilige Geist.Ist die Taufe aufrichtig, ist sie immer gut. Bloß werden mit der Taufe nicht gleich alle Probleme gelöst.

      SchallundRauch schrieb:

      In anderen Vorträgen habe ich auch wichtige Erkenntnisse gewinnen können, welche persönlich auf mich zutreffen. Da hieß es, dass es im Grunde genommen immer zwei Hauptgründe für eine laue Nachfolge gibt. Die erste ist die Scham und die zweite ist die Angst. Ich habe bisher oft Angst vor der Zukunft gehabt, bei dem Gedanken Jesus voll und ganz zu folgen. Bei dem Gedanken meinen Glauben zu verteidigen habe ich immer wieder Scham empfunden, denn es ist ganz klar - wer wirklich mit Jesus durch jede Kriese gehen will, der hat diese Welt zum Feind. Der Prediger war sogar ein ehemaliger Muslime. Ich finde es faszinierend, wie Menschen ihren muslimischen Brüdern sagen, ich glaube an den Herrn Jesus als meinen Erlöser, während ich mich nicht traue meinen atheistischen Freunden und Verwandten von meinem Wissen und meinem Kleinglauben zu erzählen.
      Ja, diese Gefühle kenne ich. Aber es gibt auch Geschwister die jeden Menschen lautstark mit ihrer Religion bedrängen. Was sie dabei für einen Schaden bei den Anderen anrichten, merken sie oftmals nicht.
      Wir sind so wie wir sind. Jesus ist für alle gestorben, auch für dich. Das ist das wichtigste. Jesus will in den "Schwachen"stark sein. Wenn du dich stark und mutig für seine Nachfolge fühlst, dann stimmt was nicht. Es steht nirgends, dass wir mit dem Bekenntnis zu Jesus, gleich so wie Paulus, Petrus, und Johannes......leben müssen.
      Wir dürfen wie Kinder zu IHM kommen. Kinder wollen geliebt,geführt und beschützt werden. Sie tun sich mit dem Glauben einfacher, als Erwachsene.Der Glaube an Jesus, der für dich handelt, ist entscheidend.

      SchallundRauch schrieb:

      Was meine ich mit Wissen und Kleinglauben? Ich kenne viele biblische Prophezeiungen welche wahr geworden sind und ich weiß mit dem Verstand, dass Jesus der Erlöser sein muss. Ich weiß, dass Gott alles schuf und zeitlos ist, aber ich habe im Alltag einen solchen Kleinglauben, dass ich unter der Last von Kleinigkeiten zusammenbreche. Wenn Gott die Vögel ernährt, warum sollte es mir bei einer wahren Nachfolge dürsten und warum sollte ich hungern? Wenn Gott manchen Propheten vor den Löwen bewahrte, warum sollte er nicht da sein, wenn ich in im Alltag versucht werde? Wenn ich nicht einmal im Schritttempo mitkomme, wie soll ich mit Kutschen mithalten?
      Vielleicht stellst du die Ansprüche an dich selbst zu hoch. Wenn du zu viel von dir verlangst, ist das Scheitern vorprogrammiert. Du musst nicht als Paulus zu Jesus gehen, du darfst als Kind zu Jesus gehen...

      SchallundRauch schrieb:

      Ich habe lange Zeit gewusst, dass ich nur ein halb-bekehrtes Herz habe, aber ich wahr trotzdem ehrlich zu mir. Ich glaube bezogen auf meine Situation ist das Beste, wenn ich mich Taufen lasse und danach mich nicht um den morgigen Tag sorge, mich nicht beirren lasse und einfach darauf vertraue, dass der Herr Jesus in jener Stunde da sein wird um mich vor allem zu bewahren.
      Bedenke, wenn du dich Taufen lassen willst, das sie gut und wichtig ist. Du stirbst mit Jesus, lässt dich mit Jesus begraben und du stehst mit Jesus wieder auf. Der Tod kann dich wegen deines Glaubens und dieser Taufhandlung nicht mehr halten.
      Aber der Feind schläft nicht. Du musst mit einer großen Anfechtung rechnen. Du verlässt den Bereich des Teufels und stellst dich mit der Taufe unter den Schutz Jesus.

      SchallundRauch schrieb:

      Was ich mich persönlich jetzt aber durchaus frage ist, welchen Stellenwert hat in der STA die Taufe? Ich weiß, dass keine Babys bei der STA getauft werden und dass ein gewisses Bibelwissen erforderlich ist, damit man getauft werden kann. Wird das aber auch so aufgefasst, dass der heilige Geist mit der Taufe empfangen wird? Seht ihr die Taufe auch als Befreiungsdienst an?
      Ich denke, das es bei jedem wieder individuell ist. Bei mir war es befreiend, weil ich eben vor der Taufe starke Anfechtungen hatte. Ich bewegte mich bevor ich Christ wurde im esoterischen und okkulten Bereich. Ich hatte zudem schwer gesündigt. Der Teufel wollte mich nicht so einfach hergeben.
      Ich hatte nicht einmal das NT vollständig gelesen, aber die Taufe war für mich absolut wichtig...Die Gemeindezugehörigkeit war damals für mich nicht so wichtig. Für die Menschen um mich herum, war es wichtig, mich gleich in einer Gemeinde unterzubringen. Ich wollte mit Jesus zusammen mir eine Gemeinde suchen...Nach 3 Monaten suchen, fand ich endlich eine Gemeinde die mich ganz einfach, ohne viel Aufsehen, aber öffentlich, in einem Taufbecken tauften. Danach brannte ich für Jesus und ich verschlang die Bibel, wie eine Ausgehungerte, die sich satt essen musste.

      Versuche jeden Tag auf die Stimme Jesus zu hören. Lese die Bibel so, als würdest du selbst mit Jesus sprechen.Wenn du dich Taufen lassen sollst, dann wird Jesus dir das sagen. Schau auf Jesus und nicht auf Menschen. Menschen enttäuschen einen immer wieder. Jesus ist nicht immer zu verstehen, aber ER führt dich immer auf den richtigen Weg. Du hasst nichts zu verlieren, aber gewinnst alles.
      Gruß
      Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich
      (Matthäus 19, 26)
    • Elli59 schrieb:

      Sind wir hier noch beim Thema?
      Ich denke, das es darum geht, das wir uns hier austauschen, wie wir die immer wiederkehrende Sünde überwinden.Wie habt ihr diese Sünden überwunden? Also ganz praktisch.
      Ganz praktisch: ja, Sünden sind überwindbar. Auch in diesem Leben schon. Und es ist ein Kampf! Man kämpft ihn mit und unter Aufsicht Jesu. Eine meiner Lieblingssünden bekämpfe ich Tag um Tag. Unter Gebet, durch sinnvolle Beschäftigung und wieder mit viel Beten und Flehen zu Jesus. Langsam aber stetig wird Hilfe zuteil. Mit zusammengeballten Fäusten und zusammengebissenen Zähnen kämpfst du. Und du bist dabei ein wichtiger Teil. Du musst wollen. Und wenn du denkst, ha geschafft; dann will sie wieder in dein Leben. Und du kämpfst wieder, aber jetzt geht es leichter und schneller. Wir brauchen die Verbindung zu unserem Heiland. Denn mit ihm können wir alles. Ich will nicht von Gott getrennt sein durch meine Sünde. Das spornt an. Aber es dauert.


      Und bitte nicht wieder falsch verstehen: dies hier ist keine Entschuldigung der Sünde, kein Akzeptieren oder Hinauszögern oder heroischer Kampf. Einfach nur mein Versuch.

      LG
    • Lieblingssünde ?

      perlentor schrieb:

      Eine meiner Lieblingssünden bekämpfe ich Tag um Tag



      perlentor, bitte, was ? Dass Du zu wenig auf die Sorgen Deiner unmittelbaren Mitmenschen hinhörst ? Dass Du Deine Arroganz / Überlegenheit ausspielst ? Dass Du mit deiner gespielten Schwäche und Hilflosigkeit Deine Umwelt tyrannisierst ? Dass Du wegschaust, wo Du hinsehen solltest ? - - Ja, dies alles kann st Du mit Hilfe Jesu überwinden.

      Oder ist es das vierte klekserl von Stefanie ? ("Adventist World" Mai 2014, : "Mit Schlangen kämpfen" - - Ich halte das Beispile für eine gefährliche Trivialisierung, ja für Lästerung des Kreuzesofpfers)
    • Kisehel schrieb:

      Lieber Stephan,

      nein, so kompliziert ist es nicht. Die Ursache der Suende sind die fleischlichen (sinnlichen) Begierden. Die Bergpredigt gibt klaren Aufschluss darueber, ohne Wenn und Aber. Lies auch den Paulus, Roemer 8. 1 bis 12, z.B.

      Oder Roem. 6.6: die weil wir wissen, daß unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen“ (Röm. 6.6) Ich kann jetzt nicht alle 200 Verse zitieren, wo es heisst, dass wir die Suende ueberwinden muessen. Und das ist das Zeichen, dass einer wiedergeboren ist: "Wer also mit ihm lebt, sündigt nicht. Wer aber weiter sündigt, hat ihn nicht erkannt oder nicht begriffen, wer er ist." (1. Joh. 3.6)

      Noch zur Frage, was denn eigentlich Suende sei: "Wer sündigt, missachtet das Gesetz Gottes, denn Sünde bedeutet immer Auflehnung gegen Gottes Gesetz." (1. Joh. 3.4) (Alle Zitate NL-Uebersetzung)

      Lieben Gruss

      Kis


      Und wie unterscheidest Du das "kleine sündigen" vom generellen "der Sünde dienen"?
      Wie verstehst Du den berühmten Johannes-Text: bibleserver.com/search/LUT/s%C3%BCndigt%20f%C3%BCrsprecher/1

      Diese Differenzierung fehlt in der ganzen Diskussion und ich finde es ein ausgesprochenes Armutszeugnis, dass - nach meiner Anmerkung samt Lösungsvorschlag! - weiter und so bewusst undifferenziert mit dem Begriff umgegangen wird.
      Mein Eindruck, den ich hier ganz klar dokumentieren muss, ist dass diese zwingend notwendige Differenzierung bewusst unterlassen wurde um systematisch manipulieren zu können.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • 'Stephan Zöllner schrieb:



      Und wie unterscheidest Du das "kleine sündigen" vom generellen "der Sünde dienen"?
      Wie verstehst Du den berühmten Johannes-Text: bibleserver.com/search/LUT/s%C3%BCndigt%20f%C3%BCrsprecher/1

      Diese Differenzierung fehlt in der ganzen Diskussion und ich finde es ein ausgesprochenes Armutszeugnis, dass - nach meiner Anmerkung samt Lösungsvorschlag! - weiter und so bewusst undifferenziert mit dem Begriff umgegangen wird.
      Mein Eindruck, den ich hier ganz klar dokumentieren muss, ist dass diese zwingend notwendige Differenzierung bewusst unterlassen wurde um systematisch manipulieren zu können.


      komm mal auf die Erde zurück, Herr Lehrer. Die kleine Sünde, wie Du sie nennst, wurde schon öfter hervorgehoben, nur auch von Dir wohl ignoriert. Die kleine Sünde, ist die Sünde, die im At als "Sünde aus versehen" bezeichnet wurde. Nur für sie gab es Vergebung über das Heiligtum. Und nur für sie, haben wir heute einen Fürsprecher vor Gott.
    • perlentor schrieb:

      Elli59 schrieb:

      Sind wir hier noch beim Thema?
      Ich denke, das es darum geht, das wir uns hier austauschen, wie wir die immer wiederkehrende Sünde überwinden.Wie habt ihr diese Sünden überwunden? Also ganz praktisch.
      Ganz praktisch: ja, Sünden sind überwindbar. Auch in diesem Leben schon. Und es ist ein Kampf! Man kämpft ihn mit und unter Aufsicht Jesu. Eine meiner Lieblingssünden bekämpfe ich Tag um Tag. Unter Gebet, durch sinnvolle Beschäftigung und wieder mit viel Beten und Flehen zu Jesus. Langsam aber stetig wird Hilfe zuteil. Mit zusammengeballten Fäusten und zusammengebissenen Zähnen kämpfst du. Und du bist dabei ein wichtiger Teil. Du musst wollen. Und wenn du denkst, ha geschafft; dann will sie wieder in dein Leben. Und du kämpfst wieder, aber jetzt geht es leichter und schneller. Wir brauchen die Verbindung zu unserem Heiland. Denn mit ihm können wir alles. Ich will nicht von Gott getrennt sein durch meine Sünde. Das spornt an. Aber es dauert.


      Und bitte nicht wieder falsch verstehen: dies hier ist keine Entschuldigung der Sünde, kein Akzeptieren oder Hinauszögern oder heroischer Kampf. Einfach nur mein Versuch.

      LG


      @ perlentor

      der Kampf, den Du kämpfst, ist ein falscher Kampf, den verlierst Du. Übergabe, völlige Übergabe ist das Zaubermittel, das Dir den Sieg schenkt.
    • Stephan Zöllner schrieb:



      Und wie unterscheidest Du das "kleine sündigen" vom generellen "der Sünde dienen"?
      Wie verstehst Du den berühmten Johannes-Text: bibleserver.com/search/LUT/s%C3%BCndigt%20f%C3%BCrsprecher/1

      Diese Differenzierung fehlt in der ganzen Diskussion und ich finde es ein ausgesprochenes Armutszeugnis, dass - nach meiner Anmerkung samt Lösungsvorschlag! - weiter und so bewusst undifferenziert mit dem Begriff umgegangen wird.
      Mein Eindruck, den ich hier ganz klar dokumentieren muss, ist dass diese zwingend notwendige Differenzierung bewusst unterlassen wurde um systematisch manipulieren zu können.


      Lieber Stephan,

      ich unterscheide nicht zwischen kleinen und grossen Suenden. Bewusstes suendigen, also uebertreten der Gebote Gottes nenne ich der Suende dienen. Das ist die ganze Definition und Differenzierung. Das Ueberwinden dieser Suenden ist verhaeltnismaessig leicht im Gegensatz zu den ueblen Charaktereigenschaften, welche viele Christen auch Suende nennen, aber eine Folge der Suende ist. Also Neid, Gier, Hochmut, Eitelkeit usw. Diese sind viel schwieriger zu eliminieren, aber wenn die Suende mal weg ist, dann waechst auch der Heilige Geist im Herzen und nur durch diesen, koennen dann eben dieser Neid, Stolz usw. ueberwunden werden. Weil die Frucht des Geistes "verscheucht" dann sozusagen diese Eigenschaften. Die Finsternis flieht vor dem Licht zwangslaeufig.

      Den beruehmten Bibelvers mit dem Troester oder Fuersprecher klaert sich eigentlich zwei Verse spaeter von selbst. Da heisst es: "Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten." Wir sehen daraus, dass er zu denjenigen spricht, welche erkennen, dass sie die Gebote halten muessen. Und wie wir ja aus Erfahrung wissen, bis es soweit ist, fallen wir noch viele Male. Passiert dies, so haben wir diesen Fuersprecher. Denken wir aber auf der anderen Seite, "wir koennnen nicht ohne Suende leben - dann macht das nicht so viel, denn wir haben ja einen Fuersprecher!" Merkst Du den Unterschied? In diesem zweiten Fall wird dieser Fuersprecher sein Mandat recht schnell zurueckgeben, bzw. an Hebr. 10. 26 weiterleiten.

      Aber ich denke, wir sollten diese Diskussion ueber Suende und Erloesung aus einer andern Perspektive auch beleuchten. Hier prallen zwei Welten aufeinander, und zwar zwei evangelische Welten. Die eine, die absolute Mehrheit, vertritt die Gnaden-Lehre, also die "Gnade allein" oder der "Glaube allein". Die andere, die ganz kleine Minderheit, vertritt die Lehre der Heiligung. Die Vertreter der Gnade-allein glauben an die immerwaehrende Vergebung, die andern glauben an die Befreiung der Suendenknechtschaft. Die ersten gehen davonn aus, dass sie bei der Bekehrung die Wiedergeburt erfahren, die zweiten meinen, dass die Wiedergeburt stattfindet, wenn die Gesinnnung nicht mehr fleischlich, sondern geistlich ist, also so etwa zwischen Roem 7 und 8.

      Ob diese Diskrepanzen je ausgeraeumt werden koennen? Vielleicht - vielleicht nicht.

      Gruss
      Kis
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Hallo Stephan,
      Diese Differenzierung fehlt in der ganzen Diskussion und ich finde es ein ausgesprochenes Armutszeugnis, dass - nach meiner Anmerkung samt Lösungsvorschlag! - weiter und so bewusst undifferenziert mit dem Begriff umgegangen wird.
      da bin ich ganz deiner Meinung was die Notwendigkeit der "Differenzierung" angeht, aber---
      ich binmir nicht sicher, ob tatsächlich absichtlich so undifferenziert vorgegangen wird, mag gut sein, daß trotz deinem Lösungsvorscghlag etc einfach die Bedeutung(en) inhaltlich einfach nicht erkannt werden----also u.U. unabsichtlich.
      ================================================================================================================================
      Wie schwer es hier nach wie vor immer noch ist, inhaltliche Begriffe zu definieren, zeigt mir das aktuelle Zitat von Kisehel
      Bewusstes suendigen, also uebertreten der Gebote Gottes nenne ich der Suende dienen.

      Ich "will" (ganz bewußt) sündigen---in diesem Falle würde ich dies "der Sünde dienen" nennen, --------aber

      wenn ich nicht sündigen will und es "passiert" mir trotzdem und in diesem Falle ist mir ja auch "bewußt" was jetzt geschah ---siehe Paulus)bzw. die Erfahrung von Christen---dann diene ich aber noch lange nicht der Sünde !!!

      Auch dieser entscheidende Unterschied wird hier schon die längste Zeit nicht beachtet----
      es ist ziemlich sinnlos eine inhaltliche Klarheit ---was biblische Sünde und der Sünde dienen ist, anzustreben, die nötigen Definitionen werden nicht beachtet,bzw, gar nicht erkannt, daher ergeben sich auch keine sinnvolle biblische Diskussionsgrundlagen, daher jede (Detail) Diskussion für mich sinnlos.

      Etwas an mir "bewußt" erleben heißt noch lange nicht es auch "willentlich" anzustreben und durch zu führen.

      liebe Grüße
      y.
    • @Kisehel:

      Ich sehe einen entscheidenden Unterschied zwischen Dir und mir. Ich versuche den Weg Jesu zu gehen. Das heisst eine Einstellung wie er kriegen, mit soviel Liebe und Barmherzigkeit durch den Tag gehen wie er das gemacht hat. Damit packe ich meiner Meinung nach das Problem bei der Wurzel an. Damit eliminiert oder vermindert zumindest negative Eigenschaften wie Neid, Gier, Stolz etc. Und damit werden auch die Sünden weniger. Die Sünden sind oftmals die folgen von solchen Eigenschaften. Damit findet bei mir ein Änderung im Herzen statt und genau das will Jesus. Es geht nicht darum sündenfrei zu werden sondern ein Herz wie das von Jesus zu schaffen. Das werden wir zwar nie erreichen, aber das ehrliche Bemühen wird am Ende zählen und das ist eben der grosse Unterschied zu unserem System, da zählen nur die Noten auf dem Papier. Da kannst Du lange sagen, Du hättest alles dafür getan um erfolgreich zu sein. Gott sieht eben das Herz, die Einstellung und die aufrichtigkeit an und jeder wird nach dem gemessen werden. Deshalb nützt es nichts, wenn man "sündlos" ist. Beim reichen Jüngling hat es nämlich auch nicht gereicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      @Kisehel:

      Ich sehe einen entscheidenden Unterschied zwischen Dir und mir. ... Es geht nicht darum sündenfrei zu werden sondern ein Herz wie das von Jesus zu schaffen. Das werden wir zwar nie erreichen, aber das ehrliche Bemühen wird am Ende zählen und das ist eben der grosse Unterschied zu unserem System, da zählen nur die Noten auf dem Papier. ... Gott sieht eben das Herz, die Einstellung und die aufrichtigkeit an und jeder wird nach dem gemessen werden. Deshalb nützt es nichts, wenn man "sündlos" ist. Beim reichen Jüngling hat es nämlich auch nicht gereicht.

      Liebe Grüsse
      DonDomi


      Lieber DonDomi

      ja jetzt toents schon viel besser :D

      Also, der Unterschied zwischen Dir und mir ist doch gar nicht so gross. Wir muessen auch berueckschtigen, dass nicht jeder denselben Weg hat wie der andere, nur das Ziel bleibt gleich.

      Du schreibst: "Es geht nicht darum sündenfrei zu werden ..." Schau mal im Thread "Koennen wir suendlos leben?", da hat Stadenker heute morgen einige sehr interessante Texte von EGW zitiert. Diese Aussagen EGW's decken sich haargenau mit der Schrift, sind aber sehr gut erklaert.

      Auf jedenfall ist es so, dass Gott in erster Linie das Herz ansieht, dessen Trachten und wie Du sagst, dessen Einstellung. Aber gell, nuetzen tut es schon, wenn Du alle Suenden ueberwindest ... ;) Weil es geht ja schlussendlich nicht nur ums Gericht, sondern auch um den Auferstehungsleib. Und das hat auch etwas mit der Entrueckung zu tun. An der Ueberwindung der Suende haengt noch viel, von dem wir bis jetzt noch gar nicht gesprochen haben.

      Aber sicher, Du bist auf dem guten Weg! Jesus segne Dich!

      Gruss
      Kis
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Petepassio schrieb:

      Nur für sie gab es Vergebung über das Heiligtum. Und nur für sie, haben wir heute einen Fürsprecher vor Gott.

      Und was ist mit David? War sein Ehebruch mit Batseba oder die Ermordung von Uriah etwa versehentlich? Wieso kann David dann trotzdem Vergebung erhalten und sogar "Ein Mann nach dem Herzen Gottes" genannt werden?

      Übrigens wird uns auch die Rebellion gegen Gott vergeben (wenn wir umkehren) - also wieder nicht klar differenziert, schlicht unvollständig betrachtet oder sogar wichtige biblische Aussagen ignoriert oder unterschlagen!

      Es ist also nachgewiesenermaßen nicht wahr, dass bewusste Sünden nicht vergeben werden könnten!
      Es ist sogar umgekehrt: Das ist die Regel! Selbst David wird sein bewusster Ehebruch und Mord vergeben ...

      Ich finde es erschütternd wie durch eine extrem selektive Wahrnehmung hier Lehrgebäude postuliert werden, die schon jedes Kind aufgrund seiner Bibelkenntnis mit wenigen sehr bekannten Beispielen widerlegen kann ( Abraham gibt Sarah als seine Schwester aus; Mose schlägt den Felsen; David lässt Uriah töten um seinen Ehebruch zu vertuschen; Elijah begeht einen Selbstmordversuch!; ).

      Es ist schlicht eine glatte Lüge, dass bewusste Sünden nicht vergeben werden könnten!
      Dieses Vorgehens- und Argumentationsweise - wenn solches hoch selektives Wahrnehmen diese Bezeichnung überhaupt noch verdient! - ist Basis für die hier vorgebrachte Irrlehre! Denn um nichts Anderes handelt es sich hier!

      Es ist auch schon anhand der Methodik oder besser UN-Methodik klar, dass auf diese Weise keine biblische Lehre oder Wahrheit erarbeitet werden kann!

      Leiter und Lehren Prüfen
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Stephan Zöllner schrieb:

      Petepassio schrieb:

      Nur für sie gab es Vergebung über das Heiligtum. Und nur für sie, haben wir heute einen Fürsprecher vor Gott.

      Und was ist mit David? War sein Ehebruch mit Batseba oder die Ermordung von Uriah etwa versehentlich? Wieso kann David dann trotzdem Vergebung erhalten und sogar "Ein Mann nach dem Herzen Gottes" genannt werden?

      Übrigens wird uns auch die Rebellion gegen Gott vergeben (wenn wir umkehren) - also wieder nicht klar differenziert, schlicht unvollständig betrachtet oder sogar wichtige biblische Aussagen ignoriert oder unterschlagen!

      Es ist also nachgewiesenermaßen nicht wahr, dass bewusste Sünden nicht vergeben werden könnten!
      Es ist sogar umgekehrt: Das ist die Regel! Selbst David wird sein bewusster Ehebruch und Mord vergeben ...

      Ich finde es erschütternd wie durch eine extrem selektive Wahrnehmung hier Lehrgebäude postuliert werden, die schon jedes Kind aufgrund seiner Bibelkenntnis mit wenigen sehr bekannten Beispielen widerlegen kann ( Abraham gibt Sarah als seine Schwester aus; Mose schlägt den Felsen; David lässt Uriah töten um seinen Ehebruch zu vertuschen; Elijah begeht einen Selbstmordversuch!; ).

      Es ist schlicht eine glatte Lüge, dass bewusste Sünden nicht vergeben werden könnten!
      Dieses Vorgehens- und Argumentationsweise - wenn solches hoch selektives Wahrnehmen diese Bezeichnung überhaupt noch verdient! - ist Basis für die hier vorgebrachte Irrlehre! Denn um nichts Anderes handelt es sich hier!

      Es ist auch schon anhand der Methodik oder besser UN-Methodik klar, dass auf diese Weise keine biblische Lehre oder Wahrheit erarbeitet werden kann!

      Leiter und Lehren Prüfen


      Du bist sonst ein gescheiter Mensch, jedenfalls tust Du so, aber kannst nicht einmal richtig lesen. Keiner hat geschrieben, dass bewusste Sünden nicht vergeben werden. In dem von Dir zitierten Satz, geht es um den Fürsprecher.
      Da Du ja David zitierst, kannst Du mir sicher auch die Stelle zeigen, wo er zum Heiligtum ging um ein Opfer für seine Sünden zu bringen? Die Stelle wirst Du nicht finden, weil Davids Sühnung nicht über das Heiligtum ging.
      Es gibt zwei verschiedene Vergebungsmodelle, beide werden auch heute noch praktiziert.
      a) Ohne Heiligtum, Alle Sünden der Vergangenheit- die Bekehrung / Busse –Glaubensgehorsam- Rechtfertigung-Geboren vom Geist
      b) Über Heiligtum, Sünde ausversehen
      Wenn ein wiedergeborener Mensch bewusst sündigt, trennt er sich von Gott, er verliert seine Rechtfertigung. Er muss neu Busse tun und sich bekehren, dann sind seine Sünden vergeben.
      Der Fürsprecher ist nur für Gerechtfertigte zuständig.
      Zum Beispiel so genannte Lieblingssünden, die ich immer wieder tue aber nicht tuen will, sind bewusste Sünden, denn ich bin mir ja bewusst, was ich tue ist Sünde. Außerdem bezeugt die Tat, dass der Sünder ein gefangener der Sünde ist. Ein Mensch, in der Knechtschaft der Sünde, ist kein gerechtfertigter Mensch.
    • @Petepassio:

      Sorry das ist Unsinn: Alle Sünden können immer wieder vergeben werden, auch wenn Du 700mal die selbe Sünde getan hast und es eine Lieblingssünde ist. Sonst hätte ich gerne die Stelle in der Bibel gesehen, die etwas anderes behauptet.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • DonDomi schrieb:

      @Petepassio:

      Sorry das ist Unsinn: Alle Sünden können immer wieder vergeben werden, auch wenn Du 700mal die selbe Sünde getan hast und es eine Lieblingssünde ist. Sonst hätte ich gerne die Stelle in der Bibel gesehen, die etwas anderes behauptet.

      Liebe Grüsse
      DonDomi



      ich weiß, dass das für dich Unsinn ist. Das 4. Gebot ist auch Unsinn 8-)