Dieselbe Sünde immer wieder begehen: was ist wahre Befreiung?

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    • Dieselbe Sünde immer wieder begehen: was ist wahre Befreiung?

      Man gehe zu einem Menschen, der sich als Kind Gottes bekennt ganz gleich, welcher Konfession er angehört, und stelle ihm einfach die Frage, ob er zugeben muss, dass er Tag für Tag sündigt.
      Ein wirklich ehrlicher Mensch wird immer zugeben, dass er täglich sündigt. Es ist sehr lobenswert, wenn er so aufrichtig und wahrheitsgetreu antwortet.
      Als Nächstes frage man ihn, was er denn macht, wenn er gesündigt hat und von der Last der Schuld niedergedrückt wird.
      Darauf wird er antworten, dass er die Sünde vor Gott bekennt. Zudem bittet er den Herrn, dass er ihm vergibt und ihm hilft, es nicht mehr zu tun.
      Auch das ist eine sehr ehrliche Antwort, für die der Mensch Anerkennung verdient. Doch man gehe noch einen Schritt weiter und stelle ihm die Frage, was denn passiert, nachdem er die Sünde bekannt hat und nachdem er darum gebeten hat, dass ihm vergeben wird und dass Gott ihm hilft, es nicht mehr zu tun! Stellt er fest, dass diese Sünde nun der Vergangenheit angehört, oder ist sie immer noch da und macht ihm das Leben schwer? Mit anderen Worten, stellt er fest, dass er dieselbe Sünde wieder und wieder begeht?
      An dieser Stelle wird der Gefragte einen sehr erstaunten Blick zurückwerfen, so als wollte er sagen: Warum stellst du mir eine so törichte Frage? Natürlich ist dieselbe Sünde noch da. Ich bin immer noch ein Mensch und muss ständig gegen diese Sache ankämpfen. Ich begehe die Sünde wieder und wieder und muss sie wieder und wieder bekennen.
      Kann man eine solche Erfahrung als Befreiung von der Sünde bezeichnen? Ganz bestimmt nicht! Das ist eine Erfahrung von Sündigen und Bekennen, Sündigen und Bekennen, Sündigen und Bekennen.

      Wann hat der Gläubige den endgültigen Sieg über die Sünde, vor seinem Tod oder vor der Verwandlung, oder nach der Auferstehung und nach der Verwandlung ?
    • Hallo Petepassio

      Hier sollten m.E. nach zwei Themen auseinander gehalten werden:

      +) Mit anderen Worten, stellt er fest, dass er dieselbe Sünde wieder und wieder begeht?

      +) Wann hat der Gläubige den endgültigen Sieg über die Sünde, vor seinem Tod oder vor der Verwandlung, oder nach der Auferstehung und nach der Verwandlung ?
      l.g.y,
    • In diesem Thread bitte nicht allgemein die Frage wie "können wir sündlos werden?" oder "Können wir nicht mehr sündigen?" oder Ähnliches untersuchen. Sondern:

      Es geht in diesem Thread speziell darum, dass wenn man eine bestimmte Sünde als Sünde erkannt hat, gibt es dann eine (echte) Befreiung (nicht nur Vergebung!) von dieser Sünde noch in irdischem Leben, sodass man diese Sünde nicht mehr begeht?

      Also: gibt Gott die Kraft, die erkannten und bereuten Sünden nicht mehr zu tun?

      Was verstehen wir also darunter, wenn von "Befreiung von Sünde" gesprochen wird? (Bemerkung: Befreiung ist nicht gleich Vergebung)
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Yokurt schrieb:

      Hallo Petepassio

      Hier sollten m.E. nach zwei Themen auseinander gehalten werden:

      +) Mit anderen Worten, stellt er fest, dass er dieselbe Sünde wieder und wieder begeht?

      +) Wann hat der Gläubige den endgültigen Sieg über die Sünde, vor seinem Tod oder vor der Verwandlung, oder nach der Auferstehung und nach der Verwandlung ?
      l.g.y,



      Das eine ist das Problem, das zweite ist, wann kommt die Lösung ? Deswegen gehört beides zusammen. Deine Antwort hat zur Lösung nichts beigetragen.
    • @ Petepassio,
      Das eine ist das Problem, das zweite ist, wann kommt die Lösung ? Deswegen gehört beides zusammen. Deine Antwort hat zur Lösung nichts beigetragen.
      Meine Antwort hat dazu beigetragen, die beiden Themen als solche mal zu erkennen, und---

      lt. Jakob soll ja der erste Teil
      Es geht in diesem Thread speziell darum, dass wenn man eine bestimmte Sünde als Sünde erkannt hat, gibt es dann eine (echte) Befreiung (nicht nur Vergebung!) von dieser Sünde noch in irdischem Leben, sodass man diese Sünde nicht mehr begeht?


      also nicht besprochen werden soll lt. Jakob hier: "wann kommt die Lösung ?.
      =======================================================================================================================================
      Die beiden Themen stehen zwar wie Du richtig sagst in einem inneren Zusammenhang.
      Jakob aber "empfiehlt" sie gesondert zu besprechen--hier nur den ersten Teil zu besprechen.
      Ich denke daß ich mit meinem Beitrag zumindest mal darauf hingewiesen habe, daß hier zwei Themen bestehen, -----von denen also lt. Jakob nur der erste Teil (hier in diesem Thread) besprochen werden soll.

      Meine Antwort hat also sehr wohl zur Entwirrung beider Themen beigetragen, oder ? (kopschüttel)
      Also was nun ?(
      l.g.y.
    • RE: Dieselbe Sünde immer wieder begehen: was ist wahre Befreiung?

      Petepassio schrieb:


      "Wann hat der Gläubige den endgültigen Sieg über die Sünde, vor seinem Tod oder vor der Verwandlung, oder nach der Auferstehung und nach der Verwandlung ?"

      Der Glaeubige hat den endgueltigen Sieg ueber die(se) Suende, wenn er sie ueberwunden hat. Diese Ueberwindung kann nur durch die Hilfe und Kraft des Heiligen Geistes geschehen, aber es ist ein Kampf! Und diesen Kampf muessen wir fuehren. Paulus sagt: "Ihr habt noch nicht bis aufs Blut wider die Suende gekaempft". Dieser Kampf dauert manchmal Jahre fuer eine einzige Suende und manchmal fliessen auch reichlich Traenen! Nur wer die Suende schlussendlich ueberwindet, ist ein Ueberwinder!

      Jesus ist ja am Kreuz gestorben fuer die Erloesung aus der Knechtschaft der Suende, aus der Gefangenschaft Satans. Und "Er macht uns frei von der Suende", was aber so zu verstehen ist, dass wir dahingehend frei sind, dass wir nicht mehr suendigen muessen!

      Nur - mit der TV-Fernbedienung in der linken Hand und die Rechte zum Himmel emporgehoben, das funktioniert natuerlich nicht ...

      Lieben gruss

      Kis
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Petepassio schrieb:

      Ich begehe die Sünde wieder und wieder und muss sie wieder und wieder bekennen.
      Kann man eine solche Erfahrung als Befreiung von der Sünde bezeichnen?


      Ein Katholik wird Dir klar "ja" sagen ,nachdem er gebeichtet hat.

      Ein Christ wir sich auf die Worte Jesu berufen die er Petrus sagte, wie oft er verzeihen und vergeben soll.

      Nichts anderes tut auch Gott!
    • Bogi111 schrieb:

      Petepassio schrieb:

      Ich begehe die Sünde wieder und wieder und muss sie wieder und wieder bekennen.
      Kann man eine solche Erfahrung als Befreiung von der Sünde bezeichnen?


      Ein Katholik wird Dir klar "ja" sagen ,nachdem er gebeichtet hat.

      Ein Christ wir sich auf die Worte Jesu berufen die er Petrus sagte, wie oft er verzeihen und vergeben soll.

      Nichts anderes tut auch Gott!



      Das war nicht mein Anliegen, sondern die eines Moderators, Überschrift wurde verändert, mir ist ein andere Frage wichtig.
    • Auch hier wird im Eingangs-Post Sünde kaum differenziert: vergl.: Was ist Sünde?

      Für mich stellt sich dabei nämlich auch im spezialisierten Zusammenhang die Frage nach der URSACHE der sündigen Tat. Darum ist auch hier diese Differenzierung notwendig. Denn erst wenn der Mangel, der die sündige Tat verursacht, behoben ist / nicht mehr vorliegt kann die Tat / das fehlerhafte Verhalten überhaupt nachhaltig unterlassen werden. Bleibt der Mangel jedoch bestehen folgt daraus immer wieder das resultierende Fehlverhalten.

      Da wir aber erst in der Ewigkeit vollkommen sein werden und erst dort jeder Mangel behoben ist bleibt für Jeden Nachfolger Jesu zu erwarten, dass er Fehler macht solange er lebt weil immer noch die Sünde auf dieser Welt herrscht und der (persönliche) Mangel nicht grundsätzlich behoben sein kann!
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info
    • Lieber Stephan,

      nein, so kompliziert ist es nicht. Die Ursache der Suende sind die fleischlichen (sinnlichen) Begierden. Die Bergpredigt gibt klaren Aufschluss darueber, ohne Wenn und Aber. Lies auch den Paulus, Roemer 8. 1 bis 12, z.B.

      Oder Roem. 6.6: die weil wir wissen, daß unser alter Mensch samt ihm gekreuzigt ist, auf daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht mehr dienen“ (Röm. 6.6) Ich kann jetzt nicht alle 200 Verse zitieren, wo es heisst, dass wir die Suende ueberwinden muessen. Und das ist das Zeichen, dass einer wiedergeboren ist: "Wer also mit ihm lebt, sündigt nicht. Wer aber weiter sündigt, hat ihn nicht erkannt oder nicht begriffen, wer er ist." (1. Joh. 3.6)

      Noch zur Frage, was denn eigentlich Suende sei: "Wer sündigt, missachtet das Gesetz Gottes, denn Sünde bedeutet immer Auflehnung gegen Gottes Gesetz." (1. Joh. 3.4) (Alle Zitate NL-Uebersetzung)

      Lieben Gruss

      Kis
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Stephan Zöllner schrieb:

      Auch hier wird im Eingangs-Post Sünde kaum differenziert: vergl.: Was ist Sünde?
      Stephan, Du hast da recht interessante Definitionen über die Sünde zusammengestellt, doch diesbezüglich würde mich interessieren, wie Du über die folgende Definitionen von Ellen White denkst ?

      "Unsere einzige Auslegung der Sünde entnehmen wir dem Worte Gottes: sie ist „Übertretung des Gesetzes“, sie ist die Ausübung eines Grundsatzes, der mit dem großen Gesetz der Liebe, das die Grundlage der göttlichen Regierung bildet, in Feindschaft steht.“(GK 496)

      „Die Bibel gibt nur eine einzige Definition der Sünde, nämlich: „Die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ (1. Johannes 3,4 Rev. Elberfelder Bibel) Weiter sagt das Wort Gottes: „Sie haben alle gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.“ (Römer 3,23) „Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.“ (Römer 3,12) FG1 338

      "Der erste Schritt in der Versöhnung mit Gott ist die Überzeugung von der Sünde. „Die Sünde besteht in der Übertretung des Gesetzes.“ „Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ 1. Johannes 3,4, v. Eß und Grundtext; Römer 3,20. Um seine Schuld zu erkennen, muß sich der Sünder nach Gottes großem Maßstab der Gerechtigkeit prüfen. Das Gesetz ist ein Spiegel, der die Vollkommenheit eines gerechten Charakters zeigt und den Menschen befähigt, seine Fehler einzusehen. GK 467



      Außerdem wäre interessant zu wissen, wie Du Sünde definierst, wenn Du nicht erst von der ersten Sünde auf Erden ausgehst, sondern wenn Du von der ersten Sünde im Himmel ausgehst!

      Ist Sünde für Dich im Himmel von seiner Definition her gesehen gleich, wie Sünde auf Erden, oder würdest Du Sünde im Himmel als etwas völlig anderes definieren als hier auf Erden?

      Wäre Dir dankbar für Deine Gedanken dazu!

      Armin
    • Petepassio schrieb:

      Wann hat der Gläubige den endgültigen Sieg über die Sünde, vor seinem Tod oder vor der Verwandlung, oder nach der Auferstehung und nach der Verwandlung ?


      Wenn der Sünder sich seiner Schuld bewusst wird und zur Umkehr bereit ist.

      Siehe der Verlorene Sohn oder der Schächer am Kreuz.

      Solange wir hier Leben sind wir Sünder und werden sündigen. Deshalb brauchen wir die tägliche Begegnung mit Gott um auch auf seine Stimme zu hören.

      Der Tod ist ein Ende dieses "Kampfes"...

      Ps. Heute habe ich nicht auf die innere Stimme gehört und habe nicht die Parkscheibe ausgestellt. Folge nach 10min, 10€ Knöllchen...
    • Mein lieber Bogi,

      woher hast Du dieses "Evangelium"? Mit Sicherheit nicht aus der Bibel. Es ist ein Schoenwetter-Evangelium, das die Suende entschuldigt, bevor sie geschehen ist. Wer nicht bereit ist, seine Lieblingssuende zu lassen, der der entschuldigt sich mit der kirchlichen, aber unbibblischen Gnaden-Lehre. Die Bibel spriccht aber von der Heiligungs-Lehre.

      Wer die Suende mit demschwachen Fleisch entschuldigt, hat keine Suendenerkennntnis und demzufolge auch keine Gotteserkenntnis. Wessen dieses mangelt, sagt, dass er nicht bekehrt ist, sondern einfach "Jesus ins Leben aufgenommen" hat. Suendenerkenntnis, Reue und konsequente Umkehr, das ist die einzige Voraussetzung, damit man wahre Demut erlangt, weil nur durch diesen, vom Geist gewirkten Prozess erlebt man die Elendigkeit seiner selbst und die Erhabenheit Gottes.

      Wer nun sein Bewusstsein ganz auf die stete Gegenwart Gottes (im Herzen) richtet, erlebt Seine Fuelle und ueberwindet somit die Suende. (Langsam aber stetig!)

      Wer nun die Suende dank des Fleisches akzeptiert, kann keine Gemeinschaft mit Gott (Christus) haben. Und wer in diesem Zustand vom Glauben spricht, dem fehlt esimmer an Kraft. Sein "Glaubensleben kommt aus dem Kopf und bleibt innerlich immer haltlos, ziellos und kraftlos.

      Ganz lieben Gruss

      Kis
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge
    • Kisehel schrieb:

      Mein lieber Bogi,

      woher hast Du dieses "Evangelium"? Mit Sicherheit nicht aus der Bibel. Es ist ein Schoenwetter-Evangelium, das die Suende entschuldigt, bevor sie geschehen ist. Wer nicht bereit ist, seine Lieblingssuende zu lassen, der der entschuldigt sich mit der kirchlichen, aber unbibblischen Gnaden-Lehre. Die Bibel spriccht aber von der Heiligungs-Lehre.

      Wer die Suende mit demschwachen Fleisch entschuldigt, hat keine Suendenerkennntnis und demzufolge auch keine Gotteserkenntnis. Wessen dieses mangelt, sagt, dass er nicht bekehrt ist, sondern einfach "Jesus ins Leben aufgenommen" hat. Suendenerkenntnis, Reue und konsequente Umkehr, das ist die einzige Voraussetzung, damit man wahre Demut erlangt, weil nur durch diesen, vom Geist gewirkten Prozess erlebt man die Elendigkeit seiner selbst und die Erhabenheit Gottes.

      Wer nun sein Bewusstsein ganz auf die stete Gegenwart Gottes (im Herzen) richtet, erlebt Seine Fuelle und ueberwindet somit die Suende. (Langsam aber stetig!)

      Wer nun die Suende dank des Fleisches akzeptiert, kann keine Gemeinschaft mit Gott (Christus) haben. Und wer in diesem Zustand vom Glauben spricht, dem fehlt esimmer an Kraft. Sein "Glaubensleben kommt aus dem Kopf und bleibt innerlich immer haltlos, ziellos und kraftlos.

      Ganz lieben Gruss

      Kis



      Jesus würde sagen, solch einen Glauben habe ich in ganz Israel nicht gefunden :thumbup: leider auch nicht bei den STA
    • Kisehel schrieb:

      woher hast Du dieses "Evangelium"? Mit Sicherheit nicht aus der Bibel.


      So hat es mich mein Heiland gelernt, die induktive Methode.

      Die Methode die Du anwendest,erst den Knüppel auf den Schädel und dann erklären wie die Bibel zu verstehen ist.

      So ging und geht Jesus nicht vor... hat wenig mit Liebe zu tun.

      Gott braucht keine Staatsanwälte. ;)
    • - was zu beweisen war.

      Kisehel schrieb:

      Und wer in diesem Zustand vom Glauben spricht, dem fehlt esimmer an Kraft. Sein "Glaubensleben kommt aus dem Kopf und bleibt innerlich immer haltlos, ziellos und kraftlos.

      Petepassio schrieb:

      Jesus würde sagen, solch einen Glauben habe ich in ganz Israel nicht gefunden leider auch nicht bei den STA


      Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. - Und aus welchem Eck kommt der Dank ?

      Heute habe ich den ganzen Tag zuhause verbracht und Mitteilungen - sachlich, aus dem Rechtsbereich, Hilfestellungen für die Division und das Altersheim und eine Missionsaktion - geschrieben. Gebote I - X habe ich weder in Gedanken noch in Taten verletzen könne, zumal heute nicht Sabbat ist.

      Trotzdem kommt in mir nicht das Feeling von Kisehel und Peterpassio auf.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Hi

      Ich falle auch immer wieder in die selbe Sünden und muss immer wieder vor Gott treten, die Sünden bereuen und von neuem versuchen sie nicht mehr zu begehen. Gelingen tut es mir viel zu wenig oft.
      Ich glaube einige verwechseln hier etwas: Nur weil man weiss dass man Sünder ist und weil man weiss, dass man wieder straucheln wird heisst das noch lange nicht, dass diese Menschen dies als Entschuldigung ansehen. Ein Musiker weiss auch, dass er nie ein Stück perfekt vortragen wird das heisst aber nicht, dass er nicht mehr versucht sich zu verbessern. Die Einsicht in die eigene Unvollkommenheit hat nichts mit gutheissen der Sünde zu tun. Viele Gläubige die zu dieser Einsicht gelangt sind, sind innerlich umgekehrt und haben den Willen es besser und richtig zu machen, trotzdem fallen sie immer wieder. Es ist menschliches Denken, wenn man meint einer der immer noch die gleichen Sünden wie vor 10 oder 20 Jahren begeht sei nicht umgekehrt. Im Herzen kann er trotzdem umgekehrt sein aber er kriegt es im Alltag oftmals nicht auf die Reihe. Gott schaut das Herz und das Bemühen an. Es könnte sogar sein, dass einer vor Gott schlechter dasteht obwohl er mehr Sünden aus seinem Leben entfernen konnte, als einer der es geschaft hat gerade mal eine Sünde zu überwinden. Wenn einer mit dem Überwinden einer Sünde das Maximum von ihm möglichen erreicht hat, dann rechnet das Gott hoch an. Wenn einer aber statt 200 Sünden nur 100 Überwinden konnte obwohl er 200 gekonnt hätte steht er schlechter vor Gott da. Das Gleichnis mit den Pfunden zeigt es deutlich. Auch der der nur 1 Pfund zulegen konnte wurde vor Gott als gerecht angesehen, eben weil er das Maximum herausgeholt hat. Wir Menschen können nur nach den Resultaten nicht aber nach dem Vermögen beurteilen, das kann alleine Gott.

      Liebe Grüsse
      DonDomi
    • Seele1986 schrieb:

      nur jämmerlich!



      EBEN !

      wenn schon nicht die Tugenden des, der uns gesandt hat, wenn schon nicht lieblich und mit Salz gewürzt, wenn schon nicht die Lindigkeit Christi, die zu kündigen - -

      - - - dann wenigstens Stil und Niveau.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Lieber DonDomi,

      Dein Beitrag kann ich unterschreiben. Du hast voellig recht. Genau um das geht es. Ist man in diesem Kampf, auch wenn es, wie Du sagst, 10 oder 20 Jahre dauert, so ist das der Heiligungs-Weg. Manche brauchen Jahre, bis eine Suende ueberwunden ist. Ich gehoere auch dazu, ich weiss, was es heisst, jahrelang immer wieder zu fallen, bis die Freiheit davon durch die Gnade erlangt ist. Da fliessen manche Traenen!

      Etwas anderes ist es aber, wenn jemand behauptet, "Solange wir hier Leben sind wir Sünder und werden sündigen." Dann rechnet er eben nicht damit, dass er einst die Suende ueberhaupt ueberwinden will. Und das heisst, die Suende mit dem schwachen Fleisch entschuldigen.

      Lieben Gruss

      Kis
      Das Himmlische Licht ist das Erkennen der Geistigen Zusammenhaenge