Liebe zum Nächsten: würdest du für ihn dein ewiges Leben opfern?

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    • Liebe zum Nächsten: würdest du für ihn dein ewiges Leben opfern?

      Wie groß kann die Liebe sein? Kann sie so groß sein, dass man bereit ist, für jemanden sogar ewiges Leben aufzugeben, damit der andere ewig leben kann? Mose war bereit, für das Volk Israel aus dem Buch des Lebens gestrichen zu werden, damit Gott dieses Volk begnadigt.

      Zeichnet sich eine wahre Liebe zum Nächsten dadurch, dass man für diese Tat bereit ist?
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Hallo Jakob,

      Liebe zum Nächsten: würdest du für ihn dein ewiges Leben opfern?
      würde also den "zweiten Tod" bedeuten ?

      Mein erster Gedanke dazu:
      Solche Fragen (sich und Anderen) zu stellen---ich weiß nicht, wie sinnhaft das ist,
      Niemand von uns weiß´doch wirklch wie er "im Ernstfall" wirklich reagieren würde.
      Auch Petrus war sich sehr sicher---zu sicher

      Mein zweiter Gedanke:
      Wo fordert mich die Schrift ggf. dazu auf "mein ewiges Leben" (= 2. Tod) zu opfern.

      Mein dritter Gedanke dazu:
      Ich neige dazu , solche (theoretischen) Fragen, sozusagen am grünen Tisch, abhandseln zu wollen irgendwie unpassend.

      Mein vierter Gedanke:
      Was veranlasst dich diese Frage zu stellen, bzw. wie würdest denn Du sie für dich beantworten?

      liebe Grüße
      y.
    • RE: Liebe zum Nächsten: würdest du für ihn dein ewiges Leben opfern?

      Jacob der Suchende schrieb:

      Wie groß kann die Liebe sein? Kann sie so groß sein, dass man bereit ist, für jemanden sogar ewiges Leben aufzugeben, damit der andere ewig leben kann? Mose war bereit, für das Volk Israel aus dem Buch des Lebens gestrichen zu werden, damit Gott dieses Volk begnadigt.

      Zeichnet sich eine wahre Liebe zum Nächsten dadurch, dass man für diese Tat bereit ist?



      dies ist nicht in den Prinzipen Gottes vorgesehen. Hättest Du ein Fallbeispiel ?
    • Petepassio schrieb:



      dies ist nicht in den Prinzipen Gottes vorgesehen. Hättest Du ein Fallbeispiel ?
      Adam hat sein ewiges Leben aus Liebe zu Eva geopfert. Er wollte das gleiche Schicksal mit ihr teilen.

      Mose bot sein Leben für das Leben des Volkes.

      Jesus sagt:
      Mk 8,36 Denn was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben einzubüßen?


      Meine persönliche Antwort: nein, ich würde mein ewiges Leben nicht für einen anderen hergeben. Das war die Mission Jesu, ER allein konnte es überhaupt tun. Von daher finde ich die Frage auch unlogisch und etwas unbedacht.

      .
    • Stofi schrieb:

      Petepassio schrieb:



      dies ist nicht in den Prinzipen Gottes vorgesehen. Hättest Du ein Fallbeispiel ?
      Adam hat sein ewiges Leben aus Liebe zu Eva geopfert. Er wollte das gleiche Schicksal mit ihr teilen.

      Mose bot sein Leben für das Leben des Volkes.

      Jesus sagt:
      Mk 8,36 Denn was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben einzubüßen?


      Meine persönliche Antwort: nein, ich würde mein ewiges Leben nicht für einen anderen hergeben. Das war die Mission Jesu, ER allein konnte es überhaupt tun. Von daher finde ich die Frage auch unlogisch und etwas unbedacht.

      .


      wie kommst Du drauf, dass Adam sein ewiges Leben verloren hat?
    • Stofi schrieb:

      .
      Ich sagte nicht, dass er es verloren hat, ich sagte, er hat es für Eva geopfert, quasi aufgegeben. Er aß die Frucht, die ihm Eva gab, mit vollen Bewßtsein um die Konsequenzen. Aber ich glaube auch, dass er und Eva auf der neuen Erde sein werden, sie beide bekommen das ewige Leben zurück.

      .



      gut, aber er hätte Eva ja nicht damit gerettet, es ging da mehr um seine eigene Interessen
    • Stofi schrieb:

      Petepassio schrieb:



      dies ist nicht in den Prinzipen Gottes vorgesehen. Hättest Du ein Fallbeispiel ?
      Adam hat sein ewiges Leben aus Liebe zu Eva geopfert. Er wollte das gleiche Schicksal mit ihr teilen.


      Das ist eine Hypothese, die in der Bibel nicht zu finden ist!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Ich finde die Fragestellung dieses Threads relativ absurd. Ich kann nicht etwas schenken was mir nicht gehört. Das ewige Leben ist einzig und allein eine Verheissung unseres himlischen Vaters, das ich nur als Geschenk annehmen kann. So etwas im menschliche Sinn "weiter verschenken zu wollen" finde ich etwas als überhebliche Anmaßung die sich herausnimmt über Gottes Handlen bestimmen zu wollen.
      mit lieben Grüßen
      conradi
    • Jacob der Suchende schrieb:

      Wie groß kann die Liebe sein? Kann sie so groß sein, dass man bereit ist, für jemanden sogar ewiges Leben aufzugeben, damit der andere ewig leben kann? Mose war bereit, für das Volk Israel aus dem Buch des Lebens gestrichen zu werden, damit Gott dieses Volk begnadigt.

      Zeichnet sich eine wahre Liebe zum Nächsten dadurch, dass man für diese Tat bereit ist?

      Für einen Einzelnen wäre ich nicht dazu bereit, das steht für mich außer Frage!
      Aber für ein ganzes Volk oder eine große Gruppe ist es für mich vorstellbar.
      Man darf aber nicht vergessen - bei dem Vergleich mit Mose - dass dieser einen langen Weg hinter sich hatte und eine große Aufgabe ihm die Einsicht in gewisse Notwendigkeiten vermittelt haben ...
      Ich bin der Meinung, dass nur jemand mit einer vergleichbaren Aufgabe von Gott erhalten hat auch von IHM so weit geschult / ausgebildet werden wird.
      Für "Otto-Normal-Christ" ist diese Frage meiner Einschätzung nach nicht wirklich relevant oder gleich mehrere Dimensionen zu hoch!

      Jesus ist für uns den 2.Tod gestorben und wenn wir Christus ähnlicher werden sollen darf man das durchaus mit einschließen.
      So abwegig wie Manche diese Frage finden ist sie für mich keineswegs, aber wie gesagt, dass hängt meiner Meinung nach von Auftrag und Reifegrad des Einzelnen ab ob die Frage überhaupt in ihrer tiefe verstanden wird.
      maranatha Stephan
      bibelarbeit.info

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stephan Zöllner ()

    • Meiner Meinung nach eine sinnlose Frage da sowieso niemand sein ewiges Leben für einen anderen Menschen geben kann, das entscheidet nur Gott wer ewig lebt und sonst keiner.

      Aber die Frage ob ich mein "jetziges" erstes Leben für einen anderen Menschen zur Ehre Gottes geben würde kann ich mit einem klaren JA beantworten.
    • Motive, Erwartungen zu deiner Threadrage ?

      Hallo Jakob,

      Auf deine Threadfrage gab es immerhin schon zehn Antworten----aber keine Reaktion von dir.

      Die Antworten waren ja eher zurückhaltend was die Fragestellung angeht.

      Du hast ja wohl die Frage nicht in den luftleeren Raum gestellt ?
      Was waren denn deine Erwartungen Vorstellungen Beweggründe dazu ?
      l.g.y.
    • Hallo Yokurt,

      mir ging es in diesem Thread nicht um die Frage, ob wir unser ewiges Leben für einen anderen opfern sollten.

      Mir ging es aber um den Charakter der Liebe eines Christusnachfolgers: wozu wäre diese Liebe bereit? Wie groß ist diese Liebe? Kann man diese Liebe irgendwie messen?

      Wir lesen in der Bibel, dass wir "einander lieben sollen, wie Christus uns geliebt hat". Bei Ellen White gibt es eine Stelle (frage mich jetzt nicht wo), wo sie darüber schreibt, dass Christus aus Liebe zu uns bereit wäre, ewigen Tod auf sich zu nehmen. Mose war laut seinen Worten ebenso dazu bereit. Ich frage mich, wie groß diese wahre Liebe ist, die Gott uns geben kann? Eine ungläubige Mutter, die ihre Kinder sehr liebt, würde für sie in bestimmten Situationen den Tod wählen. Die Liebe befähigt dazu, auf irdisches, wenn auch beschränktes, Leben zu verzichten. Wäre die gleiche Liebe nicht dazu mächtig, auch dazu zu bewegen, auf ewiges Leben für jemanden zu verzichten, aus dem Gefühl heraus? (Nicht dass es von uns gefordert wird bzw. möglich wäre, sondern um das Wesen der Liebe zu verstehen).
      Dir wird wenig vergeben, wenn du wenig liebst. Dir wird viel vergeben, wenn du viel liebst. (Lukas 7,47-50)
    • Jacob der Suchende schrieb:


      Wir lesen in der Bibel, dass wir "einander lieben sollen, wie Christus uns geliebt hat". Bei Ellen White gibt es eine Stelle (frage mich jetzt nicht wo), wo sie darüber schreibt, dass Christus aus Liebe zu uns bereit wäre, ewigen Tod auf sich zu nehmen.

      Mose war laut seinen Worten ebenso dazu bereit.

      Lieber Jakob,

      diese Stelle bei Ellen White möchte ich gerne kennen. Denn sollte sie das wirklich gesagt haben, möcht ich gerne wissen, wo man das auch in der Bibel so finden kann! Bitte suche mir diese Stelle!

      Was Mose betrifft, musst Du mir auch noch die Stelle zeigen, wo das so steht, wie Du es hier meinst zu wissen!

      Danke für Deine Mühe, aber hier geht es für mich um eine wichtige Wahrheit oder um einen großen Irrtum, der für mich nicht ohne Folgen bleibt!

      Armin
    • Zur Eingangs-Frage von Jacob:

      seine Frage war nicht, ob Gott das gestattet oder fordert (wenn ich richtig verstanden habe), sondern ob Liebe so weit gehen kann, dazu die Bereitschaft zu haben. Also so hab ich die Frage verstanden.

      Also, da wir ja nun dank gewisser Experten wissen, was Gott will, versuche ich mal etwas über die ursprüngliche Frage nachzudenken:

      Hätte ich die Bereitschaft, mein Leben bei Gott für einen anderen zu opfern? Ich will Ja sagen, aber ich werde natürlich nie wissen, ob ich das Herz wirklich hätte, wenn es so wäre. Aber der theoretischen Frage nach "Ja".

      Mein Stichwort wäre aber wohl "Familie" oder irgendjemand, der mir sehr nahe steht, denke ich.

      Wenn es z.B. hieße "Dein Bruder oder du!", dann würde ich es meinem Bruder geben. Oder meiner Mutter, meiner Frau etc. Kinder habe ich noch keine, aber beim eigenen Kind natürlich erst recht.

      Das ist natürlich totale Theorie alles, aber ich will halt "behaupten", dass ich´s tun wollen würde.

      Was das irdische Leben angeht, braucht man die Frage nicht stellen, denke ich. Tausende Menschen haben es schon beantwortet. Jede Mutter würde sofort für ihr Kind sterben und ein Mann würde niemals in einen Löwenkäfig steigen, aber für seinen Sohn sofort. Ich denke, das ist klar.

      Zu dieser Sache äußert sich Jesus auch; aber nicht als Gebot, sondern als Feststellung:

      "Niemand hat größere Liebe als der, der sein Leben für einen anderen hingibt." (Komisch, dass er sowas sagt, nicht wahr @Armin?)

      Natürlich (k)eine Anspielung auf seinen bevorstehenden Kreuzestod..

      Wie dem auch sei: Interessante Frage, die ich zumindest theoretisch mit Ja beantworten möchte.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Bitte nochmal um die nötigen Quellen !

      .

      Armin Krakolinig schrieb:

      Jacob der Suchende schrieb:


      Wir lesen in der Bibel, dass wir "einander lieben sollen, wie Christus uns geliebt hat". Bei Ellen White gibt es eine Stelle (frage mich jetzt nicht wo), wo sie darüber schreibt, dass Christus aus Liebe zu uns bereit wäre, ewigen Tod auf sich zu nehmen.

      Mose war laut seinen Worten ebenso dazu bereit.
      Lieber Jakob,

      diese Stelle bei Ellen White möchte ich gerne kennen. Denn sollte sie das wirklich gesagt haben, möcht ich gerne wissen, wo man das auch in der Bibel so finden kann! Bitte suche mir diese Stelle!

      Was Mose betrifft, musst Du mir auch noch die Stelle zeigen, wo das so steht, wie Du es hier meinst zu wissen!

      Danke für Deine Mühe, aber hier geht es für mich um eine wichtige Wahrheit oder um einen großen Irrtum, der für mich nicht ohne Folgen bleibt!

      Armin

      Lieber Jacob,

      kannst Du bitte das noch klären, denn was Du hier sowohl über die Opferbereitschaft Jesu als auch über die von Mose sagst, kann ich so nirgends in der Bibel finden!

      Da geht es nicht um etwas Unbedeutendes, wenn das nicht belegt werden kann!

      Danke!
    • Was erwartet Gott von uns und was nicht ?

      .

      Seele1986 schrieb:

      Zur Eingangs-Frage von Jacob:

      seine Frage war nicht, ob Gott das gestattet oder fordert (wenn ich richtig verstanden habe), sondern ob Liebe so weit gehen kann, dazu die Bereitschaft zu haben. Also so hab ich die Frage verstanden.

      Also, da wir ja nun dank gewisser Experten wissen, was Gott will, versuche ich mal etwas über die ursprüngliche Frage nachzudenken:

      Hätte ich die Bereitschaft, mein Leben bei Gott für einen anderen zu opfern? Ich will Ja sagen, aber ich werde natürlich nie wissen, ob ich das Herz wirklich hätte, wenn es so wäre. Aber der theoretischen Frage nach "Ja".

      Mein Stichwort wäre aber wohl "Familie" oder irgendjemand, der mir sehr nahe steht, denke ich.

      Wenn es z.B. hieße "Dein Bruder oder du!", dann würde ich es meinem Bruder geben. Oder meiner Mutter, meiner Frau etc. Kinder habe ich noch keine, aber beim eigenen Kind natürlich erst recht.

      Das ist natürlich totale Theorie alles, aber ich will halt "behaupten", dass ich´s tun wollen würde.
      Hallo @Seele1986,

      nachdem es in diesem Thema noch einige offenen Fragen gibt und ich Dir auf Deine obigen Überlegungen noch nicht geantwortet habe, will ich es jetzt noch tun. Passt ja auch gerade jetzt zur österlichen Zeit, sich darüber

      Ob Gott eine solche Liebe von seinen Nachfolgern fordert oder erwartet beantwortet eigentlich Johannes mit folgenden Worten in seinem 1. Brief Kp. 3, 16 ganz klar:

      "Daran haben wir erkannt die Liebe, dass er (Jesus) sein Leben für uns gelassen hat, und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. ... Lasset uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit."

      Bei diesen Worten könnte man aber meinen, dass wir nur bereit sein sollten unser Leben nur für unsere Brüder und Schwestern in der Familie und im Glauben zu lassen. Das wäre ja, wie Du sagst, nicht unbedingt so ein großes Problem, solange sie uns gut gesinnt sind. Was aber, wenn diese Brüder und Schwestern zu unseren Feinden geworden sind oder wenn es überhaupt unsere Feinde sind? Sollen wir dann auch bereit sein für sie zu sterben, auch wenn es nur um die Erhaltung ihres irdischen Lebens geht?

      Wie aber ist es, wenn es um ihr ewiges Leben geht?

      Und die Frage von Jacob war ja sogar, ob wir bereit sein würden unser ewiges Leben aufzugeben, damit der andere ewig leben kann?
      Wie groß kann die Liebe sein? Kann sie so groß sein, dass man bereit ist, für jemanden sogar ewiges Leben aufzugeben, damit der andere ewig leben kann?
      Dabei meinte Jacob, dass Mose tatsächlich sogar bereit gewesen wäre, sein ewiges Leben aufzugeben und darauf zu verzichten, wenn Gott das rebellische Volk Israel begandigen würde.

      Mose war bereit, für das Volk Israel aus dem Buch des Lebens gestrichen zu werden, damit Gott dieses Volk begnadigt.
      Persönlich meine ich aber, dass dies nicht stimmt, denn Mose wusste wohl, dass er Gott nicht bitten kann, lieber seinen Namen aus dem Buch des Lebens zu löschen, als das Volk auszulöschen. Er hatte ja mit der ganzen Geschichte um das goldenen Kalb nichts zu tun und sich auch nicht versündigt.

      Warum sollte also Gott einer solchen Bitte stattgeben und dem Volk die Sünde vergeben, nur weil Mose als völlig unschuldiger in der Sache bereit gewesen wäre, sein Leben als eine Art Sühne für das Volk dahinzugeben und aus dem Buch des Lebens gelöscht zu werden?

      In einem solchen Fall würde ja Gott gegen sein eigenes Gesetz enschieden und gehandelt haben, dass besagt, dass keine Unschuldiger an der Stelle eines Schuldigen bestraft bzw. getötet werden dürfe.

      Mose war nicht bereit weder für das Volk noch statt dem Volk zu sterben, sondern er wäre bereit gewesen, mit dem Volk für immer ausgelöscht zu werden, wenn Gott dem Volk nicht gnädig gewesen wäre. Das sagt jedenfalls der Text! Ist das aber eine rechte Haltung Gott gegenüber?

      Wenn Gott das Angebot von Mose akzeptiert hätte, was für ein Gott wäre das denn dann gewesen? Ein Gott, der sich durch ein Menschenopfer gegenüber einem rebellischen Volk gnädig umstimmen hätte lassen?

      Das aber hat Gott nicht haben wollen, und deshalb musste er Mose daran erinnern, das Gott nur den aus dem Buch des Lebens streichen würde, der an ihm sündigt.

      Mose hätte also so wie das Volk sündigen müssen, damit ihn Gott aus dem Buch des Lebens streicht. Vom sündigen Volk aber erwartet Gott lediglich Buße und Umkehr als einzigen Weg zur Vergebung und zum Heil und nicht irgend einen unschuldigen Menschen, der sein Leben für sündige Menschen dahingibt! So ist es auch wenn wir das Ganze auf Jesus übertragen

      Jacob meinte jedoch in bezug auf Jesus:

      Zitat von »Jacob der Suchende«

      Bei Ellen White gibt es eine Stelle (frage mich jetzt nicht wo), wo sie darüber schreibt, dass Christus aus Liebe zu uns bereit wäre, ewigen Tod auf sich zu nehmen.
      Auch das kann ich so in der Bibel nirgends finden! Sollte Ellen White so etwas wirklich gemeint und geschrieben haben, dann hätte ich gerne gewusst, wo das so steht, dass Jesu bereit gewesen wäre für sündige Menschen den ewigen Tod zu sterben!

      Oder, wie siehst denn Du das? Vielleicht sind das Gedanken, die es wert wären, in einer besinnlichen Osterzeit zu überlegen!

      Mit Grüßen,

      Armin
    • @Armin:

      Oder, wie siehst denn Du das? Vielleicht sind das Gedanken, die es wert wären, in einer besinnlichen Osterzeit zu überlegen!


      Wie sehe ich was??

      - Ja, man sollte auch für Feinde sein Leben geben; ob ich es könnte, weiß ich nicht.

      - Das ewige Leben hat etwas mit dem Glauben zu tun. Man kann Glaube nicht ersatzweise zur Verfügung stellen; wir sind ja hier nicht bei den Katholiken. Man kann es "wollen" oder "bereit sein" dafür, aber es ist fern jeder Praxis. Deshalb schrieb ich, dass das eine rein theoretische Frage ist.
      Denjenigen, der zur Hingabe seines ewigen Lebens bereit wäre, würde Gott es mit Sicherheit NICHT nehmen.

      - Was EGW dazu geschrieben hat, weiß ich nicht !!

      Was ich interessant finde:

      Wenn es um deine Fragen zu einem Thema geht, dann ist es "besinnliche Osterzeit"... Ansonsten ist es ein Heidenfest.

      Lass doch den Verweis auf die Osterzeit! Das ist schwach.
      denn er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn.
      (Hebräer 11,27b)
    • Seele1986 schrieb:

      @Armin:
      Oder, wie siehst denn Du das? Vielleicht sind das Gedanken, die es wert wären, in einer besinnlichen Osterzeit zu überlegen!
      Wie sehe ich was??

      - Ja, man sollte auch für Feinde sein Leben geben; ob ich es könnte, weiß ich nicht.

      - Das ewige Leben hat etwas mit dem Glauben zu tun. Man kann Glaube nicht ersatzweise zur Verfügung stellen; wir sind ja hier nicht bei den Katholiken. Man kann es "wollen" oder "bereit sein" dafür, aber es ist fern jeder Praxis. Deshalb schrieb ich, dass das eine rein theoretische Frage ist.

      Denjenigen, der zur Hingabe seines ewigen Lebens bereit wäre, würde Gott es mit Sicherheit NICHT nehmen.


      Grundsätzlich sehe ich das ja auch so, und meine eben, dass Gott von keinem Menschen erwartet, dass er auf sein eigenes ewige Leben verzichtet, um anderen ewiges Leben zu ermöglichen. Das ist eine völlig absurde Idee.

      Und wenn man dann noch meint, dass Mose und auch Jesus dazu bereit gewesen wären, dann ist das ebenfalls ein großer Irrtum, auf den ich hier einfach aufmerksam machen wollte, weil ich den Eindruck hatte, dass dieses Problem in der Fragestellung dieses Themas nicht so recht erkannt wurde.

      - Was EGW dazu geschrieben hat, weiß ich nicht !!
      Jacob meinte ja:

      Bei Ellen White gibt es eine Stelle (frage mich jetzt nicht wo), wo sie darüber schreibt, dass Christus aus Liebe zu uns bereit wäre, [b][u]ewigen Tod [/u]auf sich zu nehmen.
      [/b]
      Ich bitte Jacob schon die längste Zeit, mir eine solche Stelle zu zeigen, und selbst wenn sie so etwas geschrieben hätte, könnte ich es niemals so glauben, weil das so nirgends in der Bibel zu finden ist.

      Man müsste nur mal etwas logisch weiterdenken, was das wirklich bedeuten würde, wenn eine der drei Person der Gottheit bereit wäre, seine Existenz aufzugeben um in Sünde gefallenen Menschen, die Möglichkeit zu geben, ewiges Leben zu erlangen, dieses aber dann ohne ihren Erlöser verbringen zu müssen!

      Aus Deiner Sicht der trinitarischen Gottheit, wie ich es bisher verstanden habe, dass Du es glaubst, wäre es ja noch schlimmer - oder nicht?

      Was ich interessant finde:

      Wenn es um deine Fragen zu einem Thema geht, dann ist es "besinnliche Osterzeit"... Ansonsten ist es ein Heidenfest.

      Lass doch den Verweis auf die Osterzeit! Das ist schwach.

      Das versteh ich zwar nicht ganz, was Du damit sagen wolltest, denn wenn ich von einer besinnlichen Osterzeit spreche, dann meine ich nicht über heidnische Elemente dieses Festes nachzudenken, wie bunt bemalte Ostereier oder Osternester, die vom Osterhasen versteckt und gefüllt werden, auch nicht geweihte Osterschinken und Kuchen, sondern wenn schon, dann vielleicht sich selber etwas Gedanken darüber zu machen, wie selbst ein Luther dazu kam, das Passahfest mit Osterfest und das Passahlamm mit Osterlamm gleichzusetzen.

      Besser aber noch, über das nachzudenken, was wir vielleicht über das Passahgeschehen vor dem Auszug aus Ägypten und über das Passahgeschehen um den Tod und die Auferstehung Jesu noch nicht so recht verstanden haben könnten! Besonders, wenn Christen sogar auf die Idee kommen, zu meinen Jesus wäre am Kreuz auf ganz mysteriöser Weise tatsächlich zumindest für drei Tage stellvertretend für die ganze Menschheit den zweiten und somit ewigen Tod gestorben!

      Also weiterhin eine besinnliche "Freizeit" ! (Um nicht noch weiterhin falsch verstanden zu werden!) ;)

      Lg Armin