Sexualethik

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    • Der Artikel in der aktuellen Adventisten Heute über Homosexualität ist sowieso total krank.

      Das darf man doch keinem Aussenstehenden erzählen, das so ein Artikel von unseren Adventisten veröffentlicht wurde.

      Ich habe nichts gegrn homosexuelle als person, denn wir sind alle gleich vor Gott. Doch die Tat, gesinnung ist totale Sünde.

      Homosexuell und Christ lässt sich nicht kombinieren. Es ist ein totaler Widerspruch.

      Wenn er eine Neigung hat und diese sogar noch Praktiziert, so sündigt er bewusst.
      Ich kann ja auch nicht eine Neigung zu Pädophelie haben, eine Neigung zum töten, ehebrechen usw. haben und mich als Christ bezeichnen.

      Daher kann ich den bekannten nachseinen taten und Gesinnung nicht als Christ bezeichnen.

      Sicherlich ist es möglich, das diese Sache nicht heilbar ist. Doch Gott ist nichts unmöglich.
      Doch wenn man nicht glaubt, so ist es ebenfalls Sünde.

      Deshalb ist ein Transvestit und Christ nicht kombinierbar.

      Zur frage mit den Röcken oder Hosen.
      Wo wird klar gestellt das Männer Hosen tragen müssen und Frauen Röcke?

      Vor 2000 jahren trugen alle Gewänder, so wie oft in Arabischen Ländern heute.

      Die Frauenhose ist anders, Figurbetonter geschnitten. Die Männerhose ist weiter.
      In Schottland trugen Männer Röcke.

      Kleidung ist von der jeweiligen Tradition und Sitte abhängig. Bei uns ist eine Hose schon lange nicht mehr ein Zeichen der Männlichkeit.
      ich sehe auch nicht Männer in engen Hosen laufen, ausser endschuldigt bitte, viele Jugendliche Jungs heutzutage in bunten engen Hosen im Schwulenstyle.
    • Das ist richtig, wir müssen ihn nicht fertig machen.

      Nur können wir ihn nicht unterstützen und sagen es ist okay Homosexuell zu sein.

      Wenn sich ein Mörder vom ganzen Herzen bekehrt und wiedergeboren wird, so hat er keine Gesinnung mehr zu töten.
      satan wird ihn darin sicherlich versuchen, doch er ist ein neuer Mensch und hat in chrisrus sieg dadrüber erlangt.
      Denn jetzt ist er Christ.

      So ist es auch bei einem Homosexuellen. Wenn er Wiedergeboren wird, so hat er ein neues Herz. Er ist nicht mehr Homosexuell, das verlangen verschwindet.
      auch da wird Satan versuchen ihn umzupolen, doch wenn das verlangen weg ist, so hat er keine Chance.

      Und dies kann ich laut der oben erzählten Geschichte nicht sehen.
      Die Person sieht sich als Christ und ist Homosexuell, meint im falschen Körper geboren zu sein. Wer als Christ meint einen "falschen" Körper zu haben, macht Gott einen Vorwurf. Das ist Sünde.

      Diese bekannte Person muss meiner meinung nach sich vom ganzen Herzen zu Gott bekehren und die Wiedergeburt erlangen, sonst hat er keinen Sieg.
      so ist er nur ein selbsternannter Christ.
    • Ehrlich gesagt kapier ich dieses Nebenanderstellen von Mördern , Pädophilen und Homosexuellen immer nicht so ganz. Was soll das bezwecken ?

      Laut altem Testament ist alles ein Greuel gut , aber es sind noch mehr Sachen ein Greuel die man wohl kaum immer auf eine Stufe stellen kann.
      Soweit ich weiß sagt doch die Vorliebe für eine bestimmte Kleidung auch noch nichts über die sexuelle Identität aus.
    • Hallo Andreas,

      Bezogen auf die aktuelle Situation, nämlich auf Stellas Beitrag und ihrem Bekannten:
      Nur können wir ihn nicht unterstützen und sagen es ist okay Homosexuell zu sein.
      Den Menschen in seiner "Not" zu verstehen versuchen-----bedeutet noch lange nicht unsere Unterstützung unser "okay" dazu.

      Wenn sich ein Mörder vom ganzen Herzen bekehrt und wiedergeboren wird, so hat er keine Gesinnung mehr zu töten.


      Erstens tötet er keinen anderen Menschen mit seiner Not---

      Zweitens sind pauschale Feststellungen---so nach dem Motto: " kannst Du dich von dieser oder jener Sünde nicht trennen--na ja, dann hast Du zu wenig Glauben, bist nicht Wiedergeboren, bist also von Gott nicht angenommen" etc---- grundsätzlich sehr gefährlich weil sie die Person besonders bei diesem Thema hier, gnau seine Not noch vergrößern.

      Wer keine Lösung weiß, sollte seine echte "Anteilnahme"! anbieten----alles darüber hinaus ist von Übel (für den Betroffenen)
      So ist es auch bei einem Homosexuellen. Wenn er Wiedergeboren wird, so hat er ein neues Herz. Er ist nicht mehr Homosexuell, das verlangen verschwindet.
      Woher weißt Du daß "es so ist"?

      y.
    • Das beschönigen war auf uA. Auf auch auf aktuelle Situationen innerhalb der Christenheit bezogen.

      Für mich kann ein echter Christ nicht Homosexuell sein, da wenn der Heilige Geist in einrm Sohnt und regiert, so etwas nicht passieren kann.

      Es ist ja keine tat wenn man so eine sache tut, es ist eine Charaktereigenschaft, eine Lebenseinstellung.

      Sicherlich will man diese Person nicht fertig machen, aber man soll so etwas auch nicht für nicht so schlimm erklären.

      Wenn diese Person erkennt das es nicht okay ist Transvestit zu sein, so ist es gut.
    • Wildes Durcheinanderschreiben.

      Andreas schrieb:

      Er ist nicht mehr Homosexuell, das verlangen verschwindet.


      Homosexualität ist ein Problem; wer seine eigene Sexualität erfolgreich verdrängt - was bekanntlich pathologisch und keineswegs eine Tugend ist - wird nicht begreifen, was die "orientierung" ausmacht - frage einmal einen Heterosexuellen, der sich dazu Gedanken machen kann, ob er seine Heterosexualität für wegtherapierbar hält, jemanden, der sich eingesteht, dass die Helene Fischer eine sehr - sagen wir - für ihn ansehnliche Person ist.
      Und der andere darf sich nicht verraten, dass für ihn der Mike Clooney stattdessen alle möglichen Gefühle aufkommen lässt.

      Anderas, Deine Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen, simpel ohne belegtes Beispiel - ich kenne die US - STA - Literatur und auch die der US - Evangelikalen dazu, samt den Testimonials der angeblich "Umgepolten".

      Aber da ist ja von einer bis dato völlig übersehenen sehr kleinen (?) Minderheit die Rede und eben NICHT von Homosexualität. Was, da sollen wir ohne jegliche Erfahrung mit dieser ernstzunehmenden Gruppe hier urteilen ?
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Andreas schrieb:

      Wenn sich ein Mörder vom ganzen Herzen bekehrt und wiedergeboren wird, so hat er keine Gesinnung mehr zu töten.
      satan wird ihn darin sicherlich versuchen, doch er ist ein neuer Mensch und hat in chrisrus sieg dadrüber erlangt.
      Denn jetzt ist er Christ.


      Soweit das Idealbild, @Andreas ....

      Du selbst bist Christ, getauft, wiedergeboren....
      Und sündigst in Deinem Leben nicht mehr ?
    • Andreas schrieb:

      Wenn er eine Neigung hat und diese sogar noch Praktiziert, so sündigt er bewusst.
      Ich kann ja auch nicht eine Neigung zu Pädophelie haben, eine Neigung zum töten, ehebrechen usw. haben und mich als Christ bezeichnen.



      Dies ist eine meiner Meinung nach unzulässige Gleichstellung. Dass Du den Artikel aus der deutschen Gemeindezeitung so abkanzelst, ist mir nicht ganz begreiflich, akzeptiert er doch endlich die "Orientierung" - und dies ist NICHT "Neigung" : Heterosexuelle sehen Helene Fischer oder George Clooney aus ihrer Neigung heraus anders. (einem klar Hetreosexuellen, der dies ableugnete, sagte seine Teenager - Tochter : " Aber geh, Papa, red net !")

      Der bewusste Artikel entspricht durchaus wohlabgewogen den Erfahrungen, welche durch die Jahrzehnte der ernsthaften Beschäftigung mit dem Problem "Homosexualität" entsprechen - das Thema wird in STA Kreisen nicht erst seit Kapstadt ernsthaft diskutiert.

      - - wie oft denkt nicht der Frömmste : "Derstessen soll er sich, der blöde XXX" oder ist befriedigt über die von der US - Rakete zerrissenen Taliban oder IS oder ertappt sich beim Gedanken, dass ja Schwester X viiiiiel interessasnter ist als die Gattin zuhause - - oder - - oder.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Seele1986 schrieb:

      Diese Neigung hat keine Ehefrau bei der Hochzeit unterschrieben!



      Ich habe Erfahrung mit einem Transgender (der liess sich umoperieren und anoncierte dann als weibliche Prostituierte. Ich habe mich gewundert, als Prof. Dieterich aus einer vom DVG organisierten Ärztetagung von dem Rat berichtete, den er einer Ehefrau des ansonsten in unser Weretesystem gut eingefügten Liebhabers vom (Selber)Tragen weiblicher Unterwäsche gab - das sei harmlos.

      Na ja.

      Das ist mir zu wenig an Wissen und Erfahrung, um dazu zu diskutieren.


      Die zum Eingang zitierte Stelle aus 5. Mose 22, 5. bedarf einer sehr sorgfältigen Exegese. Sicher sind damit nicht die von Frauen heutzutage bevorzugten Hosen gemeint, zu denen der "Youth Instructor" (STA Jugend - Pendant zu "Adventist Review") sagte, kein Mann würde Damen - Jeans anziehen. Bacchiocchi sah das ("Christian Dress and Adornment" ) ganz anders - -
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • philoalexandrinus schrieb:

      Andreas schrieb:

      Er ist nicht mehr Homosexuell, das verlangen verschwindet.


      Homosexualität ist ein Problem; wer seine eigene Sexualität erfolgreich verdrängt - was bekanntlich pathologisch und keineswegs eine Tugend ist - wird nicht begreifen, was die "orientierung" ausmacht - frage einmal einen Heterosexuellen, der sich dazu Gedanken machen kann, ob er seine Heterosexualität für wegtherapierbar hält, jemanden, der sich eingesteht, dass die Helene Fischer eine sehr - sagen wir - für ihn ansehnliche Person ist.
      Und der andere darf sich nicht verraten, dass für ihn der Mike Clooney stattdessen alle möglichen Gefühle aufkommen lässt.

      Anderas, Deine Behauptung ist völlig aus der Luft gegriffen, simpel ohne belegtes Beispiel - ich kenne die US - STA - Literatur und auch die der US - Evangelikalen dazu, samt den Testimonials der angeblich "Umgepolten".

      Aber da ist ja von einer bis dato völlig übersehenen sehr kleinen (?) Minderheit die Rede und eben NICHT von Homosexualität. Was, da sollen wir ohne jegliche Erfahrung mit dieser ernstzunehmenden Gruppe hier urteilen ?


      Bei einem Homosexuellen ist die Heterosexualität wegtherapiert worden. Auf welche Weise auch immer. Ob durch Fernseher, Umfeld, Erziehung etc.
      Der Hetero braucht sich nicht zu fragen warum er so ist wie er ist, denn dies ist Gottes Ordnung und so gewollt. Es ist unsere Biologie.
      Der Homosexuelle kann sich fragen warum er in seinem Denken nicht seiner Biologie entspricht. Eer wurde so nicht geboren.
    • Andreas schrieb:

      Bei einem Homosexuellen ist die Heterosexualität wegtherapiert worden. Auf welche Weise auch immer. Ob durch Fernseher, Umfeld, Erziehung etc.


      Na dann pass bitte auf, dass Du nicht auch noch durch Deine Umwelt vom Hetero- zum Homosexuellen umtherapiert wirst....

      So ein Schwachsinn.... :patsch:
    • Richtet nicht - -

      Stephan Zöllner schrieb:

      ch habe mehrere auf diese Art geschädigte Menschen im Laufe meines Lebens kennen gelernt und möchte um keinen Preis der Welt ihre Konflikte "erben".



      Da urteilen einige gerne auf Grund von Internet - Informationen, Testimonials in evangelikale Kreisen, "Grundsätzen" - - ohne je einen betroffenen ( an seiner "Variante" leidenden !) Menschen kennengelernt zu haben.

      Es ist keine Verurteilung der Menschen, welche Jesus schon irgendwie in Matth 19, 12. erwähnte, wenn ich sage, ich sei hoffnngslos und untherapierbar heterosexuell, Gott sei Dank (Das ist in voller Bedeutung ernst gemeintv !).

      Und wer - neuerdings - im "Adventist World" überschreibt "Und schuf sie als Mann und Frau" - -der möge schön an seinem frommen Schreibtischjob bleiben - und lieber NICHTS in die Redaktion schicken, was diese, ebenfalls Leute an frommen Schreibtischen - schreiben. Wir sind leider von der Schüpfung weit weg.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • immer schwuler - -

      Homosexualität - nicht das Thema dieses Threads !- bedeutet NICHT impotentia coeundi - generandi. Woher weiss Du, wielange er geglaubt hat - und nach meiner Parallelerfahrung als "Heilmittel" (!!) von Seelsorgern dazu gedrängt wurde - zu heiraren und eine grosse Familie zu haben - um dann draufzukommen, dass das alles aus ihm noch keinen Heterosexuellen macht ?

      Die "Orientierung" ist wahrlich inzwischen kein neuer Begriff ! Und für derartige erfolglose Versuche, es werde sich schon ergeben - - habe ich leider Beispiele - samt verzweifelter Ehefrau - miterlebt.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • weg therapiert worden - -

      So ein Schwachsinn ! wer wird sich seine Heterosewxualität wegtherapieren lassen ? Wer Welcher Theraüpeut würde das tun ? Wer diese Therapie bezahlen ?

      Es kann nur einer in der Therapie draufkommen, in Wirklichkeit homosexuell zu sein und sein bisheriges - mit der Umwelt konformes - heterosexuelles Balzgehabe, Heirat, Kinder, Familie - - als SEINE Lebenslüge erkannt haben.
      (Fall kenne ich).


      Ohne Therapie : er : "Ich habe eine schlechte Ehe geführt - - " (wieso ? Kinder, Frau, treue, selbstaufopfernde Fürsorge - - -) Ehefrau : "Ich habe mir es gedacht - - -"

      Da fehlte die heterosexuelle Leidenschaft, wie sie das Hohelied beschreibt.

      Ehe ist nämlich nicht nur Zusammenwohnen, Kinder kriegen, Haushalt finanzieren, Altersvorsorge - -

      Andreas, Du hast simpel Informationen zusammengetragen, Bibeltexte bereitgehalten - - aber Erfahrung hast Du keine.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • Mensch liebt Mensch, das ist alles was zählt!

      „Lieber“ Andreas,

      Homosexualität ist nicht heilbar und auch nicht
      therapierbar! Ganz einfach aus dem Grund, weil es da nichts zu heilen oder
      therapieren gibt! Es ist genauso normal wie du (vermutlich) Heterosexuell bist.
      Eins kann ich dir aber ganz sicher sagen: Homophobie ist heilbar!

      Ich hoffe sehr stark, dass kein homosexuell liebender Mensch
      hier rein schaut, denn das ist absolute Demütigung. Es steht dir in keinster
      weiße zu, zu Urteilen. Du sagst selbst „Das ist richtig, wir
      müssen ihn nicht fertig machen.“ Dann lass es auch und schreib nicht so nen
      scheiß hier rein! Ich weiß nicht was deine Angst ist gegenüber homosexuell
      liebenden und es zwingt dich keiner einen gleichgeschlechtlichen Menschen zu
      lieben.

      Homosexualität ist auch kein Problem,
      schon gar nicht für Gott... warum auch? Das Menschen ein „Problem“ mit ihrer
      Homosexualität haben liegt allein daran, dass sie Gesellschaftlich
      diskriminiert werden und als nicht Normal bezeichnet werden und die „Kirche“
      macht fleißig mit. Ihnen wird das Bedürfnis nach Menschlicher nähe und liebe
      abgesprochen und als psychisch Krank bezeichnet. Wenn sie dann stark genug
      glauben, dann wird „das“ weg gehen... Was wenn nicht? Glaubt der Mensch dann
      nicht richtig? Da braucht Mensch sich nicht wundern das homosexuell liebende
      Menschen suizid gefährdet sind.

      Karsten Stank hat im Adventisten heute
      die „Allgemeingültigkeit unserer nicht diskutierbaren Haltung“ kritisiert.
      Zurecht! Außerdem wir immer nur über „Homosexuelle“ geredet aber nicht mit
      ihnen. Es wird irgendeiner Sacher hinterher gerannt und nicht hinterfragt...
      Mit Nächstenliebe hat das alles auf jeden fall nix zu tun! Denk mal darüber
      nach, was deine Worte beim Gegenüber auslösen können. Und ganz wichtig, fang
      mal an dich mit Homosexuell liebenden Menschen ernsthaft auseinanderzusetzen!
      Das heißt: Zuhören was er/sie zu sagen hat, wie dieser Mensch sich fühlt und
      warum er/sie sich so fühlt... Ganz wichtig ist dabei ist, dass du das nicht
      kommentierst, sondern aufnimmst und dann erst einmal darüber Nachdenkst.

      @ stella:


      Dein/e Bekannte/r ist ein toller
      Mensch! Sag ihm das, Gott liebt ihn so wie er ist! Er braucht sich vor Gott
      nicht zu schämen oder zu verstecken! Gott hat ihn so geschaffen und es ist gut,
      so wie er dich und mich geschaffen hat und es gut ist!

      Liebe grüße

      ProHomo!
    • Wenn du schon zitierst, dann zitiere besser, Heimo!

      Er schrieb: "Homosexualität ist auch kein Problem, schon gar nicht für Gott... warum auch?"

      Die Antwort darauf haben weder du noch die "vielen Christen" noch Ellen White noch das Wort Gottes bisher geben können. Wenn (wie im Alten Bund) so ein riesiges Gewicht auf erfolgreiche Fortpflanzung gelegt wird (mit entsprechender Schande, wenn es nicht klappt), dann haben Homosexuelle in einer solchen Umgebung logischerweise ganz schlechte Karten. Wie übrigens auch "Verschnittene" oder "Aussätzige" oder andere Randgruppen mit besonderem Pech im Leben.

      Schon zu Jesu Zeiten galten viele Regeln des Alten Bundes nicht mehr, weil sie ihren Sinn verloren hatten. Jesus war bei den Aussätzigen und Huren, von denen die anderen sich immer noch fernhalten wollten. Die Zeiten hatten sich aber geändert. Das trifft ja wohl erst recht in gesteigertem Maß auf das 21. Jahrhundert zu. Dann in diesem Punkt noch konsequent (und blind) an der Fruchtbarkeitsmoral des Alten Bundes festhalten zu wollen, krieg ich in meinen Schädel einfach nicht rein, tut mir leid. Es ist nicht nur unlogisch, daran festzuhalten, es ist eine ständige schwere Versündigung an den "Betroffenen" und vor allem an deren Schöpfer. Es ist eine ständige und leider immer noch fortgesetzte Misshandlung anderer Menschen. Und das durch Christen!

      :thumbdown:
    • amadeus schrieb:

      Wenn du schon zitierst, dann zitiere besser, Heimo!

      Er schrieb: "Homosexualität ist auch kein Problem, schon gar nicht für Gott... warum auch?"

      Die Antwort darauf haben weder du noch die "vielen Christen" noch Ellen White noch das Wort Gottes bisher geben können.

      Wenn das was die Bibel zum Thema schreibt - aus welchem Grund auch immer - als irrelevant erklärt wird, dann wird sie die Antwort nicht geben können. Es ist scheinheilig (und so schätze ich dich nicht ein) zu behaupten sie gäbe keine Antwort, korrekt wäre: "ich akzeptiere diese Antwort nicht, weil...".
      Liebe Grüße, Heimo
    • Nun, so präsentiere mir den Text, der dir und mir sagt, aus welchem Grund Gott ein prinzipielles Problem mit Homosexualität hat. Denn nur die Kenntnis der Prinzipien Gottes wird uns in heutigen Zeiten weiterhelfen, und nicht unbedingt das, was "den Vätern gesagt" ist.
    • amadeus schrieb:

      Nun, so präsentiere mir den Text, der dir und mir sagt, aus welchem Grund Gott ein prinzipielles Problem mit Homosexualität hat. ....

      "Aus welchem Grund Gott ein prinzipielles Problem" mit irgendetwas hat, weiß ich nicht, ich sehe nur, dass Er es hat: 3 Mo 18,22 und 3 Mo 20, 13; Rö 1,27 (vermutlich auch Jud 7)
      In dem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die Ehe zwischen Mann und Frau, aus der Schöpfung abgeleitet wird (1 Mo 1,27) "als Mann und Frau (nicht als "Mann und Mann" oder "Frau und Frau") und besonderem Schutz unterliegt - auch bestimmten Restriktionen (3 Mo 18).
      Diese Beziehungsform wird dann - vor allem im NT - als Bild auf die Beziehung Gottes mit der Gemeinde (Christus und die Braut - vor allem in der Offenbarung, aber auch bei Paulus (Eph 5,31.f) angewandt.
      Die Zerstörung der Ehe hat also nicht nur eine soziale Dimension - siehe die ganzen Problem mit Patchworkfamilien und Alleinerziehern - sondern auch eine geistliche, auch wenn diese schwieriger zu erfassen und zu beschreiben ist.
      Ich halte daher eine homosexuelle Beziehung für prinzipiell dem Willen Gottes nicht entsprechend.
      Dies rechtfertigt aber keinesfalls primitiv-radikale Angriffe auf die betroffenen Menschen, wir kennen ja auch andere Lebensweisen, die dem Willen Gottes nicht entsprechen und gehen damit nicht so um, wie manchmal (oder Manche) mit sexueller Desorientierung (z.B. Geiz, Habgier, Hartherzigkeit, Heuchelei etc.).

      Nachtrag:
      In der Geschichte Israels mit Jahwe, seinem Gott, ist Hochzeit Ausdruck für die innige Beziehung, mit der Gott sein Volk, das blutverschmiert am Weg lag, aufhob und ihm seine Liebe schenkte (Hes 18), mit dem er, trotz aller Untreue der „Jungfrau Israel“, einen „ewigen Bund“ einging (Jer 32,36–42; Hes 16,60).
      Das Wort Hochzeit kommt im Neuen Testament 12mal als Substantiv (und 29mal als Verb) vor (Mt. 22,2.3.4.8.9; 25,10; Lk 12,36;14,8; Joh2,1.2; Offb 19,7.9).
      In fast allen Fällen wird es gleichnishaft für die Wiederkunft Christi genutzt, aufbauend auf die alttestamentliche Thematik der bräutlichen Liebe Gottes zu seinem Volk, das Hosea und Jesaja vielfach darstellen. So ist mit „Hochzeit“ auf der theologischen Ebene die frei erwählende, schenkende Beziehung der nicht endenden Treue Gottes zu Israel angesprochen. „Hochzeit“ ist ein Symbol für das „Himmelreich“, bzw. die Erfüllung der Verheißung ewiger Gemeinschaft zwischen Gott und dem erlösten Menschen.

      Die Ehe umzudefinieren auf einen beliebigen Bund "sich liebender Menschen" hat also ebenso "geistliche" Implikationen, wie aus der Ehe eine "Lebensabschnittspartnerschaft" zu machen.
      .
      Liebe Grüße, Heimo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()