Einheitsbestrebungen seitens der Katholischen Kirche

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    • tricky schrieb:

      Ich weiß nicht genau was er im Moment ist, aber er war mal Anglikaner: en.wikipedia.org/wiki/Tony_Palmer_%28bishop%29

      derzeit dürfte er in einer Bewegung/Organisation sein, die sich Ark Community nennt.

      Tony Palmer ist allem Anschein nach weiterhin Reverend der Communion of Evangelical Episcopal Churches, deren Beauftragter für Fragen der Ökomene ("Ecumenical Officer of the CEEC") er ist, und außerdem Bischof der Ark Community. (Auf der offiziellen Website der Ark Community wird Palmer als "Community Minister" oder "Reverend" bezeichnet.) Die Ark Community ist keine eigene Denomination, sondern eine überkonfessionelle Bewegung. Palmer hat in einem Video (englisch, ca. 7:25 Minuten) erklärt, dass viele Mitglieder der Ark Community schon zu der einen oder anderen christlichen Kirche gehören. Da er für die Einheit der Christenheit über alle äußerlichen Grenzen hinweg eintritt, sieht er darin natürlich keinerlei Widerspruch.

      Ein Mitglied* der Ark Community zu sein, widerspricht in keiner Weise einer Mitgliedschaft in deiner/Ihrer örtlichen Kirche. Es ist sehr wichtig, zu verstehen, dass die Ark Community nicht versuchen wird, eine neue Art von Kirche zu werden. Und viele unserer Mitglieder* oder die Mehrheit von ihnen sind bereits Mitglied einer örtlichen Kirche, wo immer sie sind. Wir sind einfach Gefährten, die gemeinsam auf dem Weg sind und wir kommen am Lagerfeuer zusammen, um uns gegenseitig zu befruchten.

      * Im englischen Original wird hier das Wort "companion" benutzt, dass eher "Gefährte" oder "Kamerad" heißt.
      Quelle: Tony Palmer in dem Video "The Ark Community" (06:42-07:13; Transkript und Übersetzung durch Daniels)
      "Prüft alles und, was gut ist,
      das behaltet. Aber was böse ist,
      darauf lasst euch nicht ein..."

      1. Thessalonicher 5, 21.22

      "Wähle das Leben, damit du lebst."
      5. Mose 30, 19

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Daniels ()

    • Ein in meinen Augen interessanter Gedankenanstoß findet sich auf der letzen Seite der Gemeindezeitung der Österreichischen Union:

      Adventisten Aktuell 4/2014, S U4 schrieb:

      In den letzten Wochen habe ich zu einem Thema gleich von mehreren Seiten E-Mails bekommen. Ja, richtig erraten, es ging um die Videobotschaft von Papst Franziskus an eine Gruppe von charismatischen Pastoren.
      Wenn wir Adventisten solche Meldungen aufschnappen, dann werden wir hellhörig. Sind solche Ereignisse „nur“ „Zeichen der Zeit“ oder schon „Zeichen des Endes“?
      Bereits die Apostel meinten, in den letzten Tagen der Weltgeschichte zu leben. So schreibt Johannes in seinem ersten Brief (Kap. 2,18) „Kinder, es ist die letzte Stunde …“ Diese Stunde dauert aber nun schon etliche Jahre an.
      Um 1844 ertönte der Ruf: „Der Bräutigam kommt!“ Und wieder warteten (mehr oder weniger) Gläubige – länger als erwartet – auf den Bräutigam.
      Wenn jemand „Feuer“ ruft, aber es brennt nicht, dann werden Menschen vorsichtig und laufen nicht mehr gleich los, wenn wieder einmal die Alarmglocken schrillen. Manche haben die „Naherwartung“ durch die „Stetsbereitschaft“ ersetzt. So lässt sich die Spannung des Wartens leichter ertragen.
      Wie lange dauert es noch bis zur Wiederkunft? Sind es noch zehn Jahre, oder zwanzig oder gar noch fünfzig? Warum eigentlich will ich das so genau wissen? Und – was würde dieses Wissen in meinem Leben bewirken?
      In diesem Zusammenhang kommt mir ein Gespräch zwischen Ellen White und „einem lieben Bruder“ aus der Gemeinde in den Sinn:
      „Schwester White, glaubst du, dass der Herr in zehn Jahren kommt?“ „Macht es für dich etwas aus, ob er in zwei, vier oder zehn Jahren kommt?“ „Ich glaube“, sagte er, „ich würde manche Dinge anders machen als jetzt, wenn ich wüsste, dass der Herr in zehn Jahren kommt.“ „Was würdest du tun?“, fragte ich.
      „Ich würde mein Eigentum verkaufen und anfangen, ernsthaft im Worte Gottes zu forschen, und versuchen, die Menschen zu warnen, damit sie für sein Kommen bereit werden. Ich würde Gott anflehen, dass auch ich bereit werde, ihm zu begegnen.“
      Darauf sagte ich: „Wenn du wüsstest, dass der Herr in den nächsten zwanzig Jahren nicht kommt, würdest du dann anders leben?“ Er meinte: „Ich glaube schon.“
      Wie selbstsüchtig war doch das, was er zum Ausdruck brachte: dass er ein anderes Leben führen würde, wenn er wüsste, dass der Herr in zehn Jahren kommt! Henoch wandelte mit Gott 300 Jahre. Dies ist eine Lektion für uns, dass wir mit Gott jeden Tag leben sollen, und wir sind nicht in Sicherheit, wenn wir nicht warten und wachen.“
      (Christus kommt bald, 31f).
      Ein großer Umzug steht bevor. Man kann nie früh genug mit dem Packen beginnen! (Siehe auch Artikel auf S. 12)
      Empfehlenswert ist auch der genannte Artikel.

      Man kann Adventist sein, auch ohne hysterisches Endzeit-Geschrei!
      .
      Liebe Grüße, Heimo
    • Zeichen der Endzeit?

      Hallo zusammen,


      Jeder Mensch war schon immer der Apokalypse nahe.
      Dann nämlich, wenn er stirbt, gerät er - FÜR IHN augenblicklich - ins Endgericht, auch wenn er Tausende von Jahren bewusstlos im Nichts verharrte.

      Jeder Mensch ist schon immer der Apokalypse nahe.
      Jeder von uns Lebenden - im Forum und auch anderswo - kann die nächste Sekunde tot umfallen.

      Warum gerade jetzt wieder so viel Aufhebens um das geschichtliche Weltende und die Johannes-Offenbarung?

      Vielleicht weil - nicht nur aber auch - in den USA, in Europa, ja sogar in Deutschland und Österreich, mehr Menschen als noch vor 30, 40 Jahren in unerträglichen Situationen leben. Finanziell. Sozial. Moralisch.
      Im Betrieb gemobbt, in den Beziehungen verachtet und betrogen, von Behörden schikaniert.
      Die Liebe wird in vielen erkalten - heisst es in der Bibel.
      Doch das allein kann kein Zeichen sein.


      Das Weltende berechnen zu wollen, habe ich immer für völligen Schwachsinn gehalten.
      Es gibt aber in den Evangelien Worte Jesu, die besagen, dass es ein Ende der bisherigen Geschichte gibt - und dass dem gewisse Zeichen vorausgehen.

      Und die haben sich in der Tat die letzten 100 Jahre verdichtet.

      Es gab die letzten 100 Jahre mehr Kriege und Kriegstote als alle Jahre zuvor zusammengerechnet, und ein Nuklearkrieg könnte unvorstellbare Katastrophen auslösen. Das ist neu und nicht gerade beruhigend.

      Einerseits schwärmten alle die letzten 25 Jahre von Frieden und grosser Friedensordnung.
      Der US-Präsident und die EU bekamen sogar den Friedensnobelpreis.
      Andererseits ist plötzlich der Kalte Krieg wieder zurückgekehrt. Über Nacht sozusagen.

      In Asien (Korea, Japan, China, bald schon wieder Indien/Pakistan?), im arabischen Raum hören wir von Kriegen und Kriegsgeschrei.

      Auch die Seuchentoten haben in den letzten 100 Jahren einen Rekordwert erzielt.
      Natürlich geht das auch auf das Konto der höheren Bevölkerungszahl und der längeren Lebenserwartung, wie mancher völlig zurecht entgegnen könnte.

      Schliesslich Israel. Seit 1948 blüht wieder der Feigenbaum.

      Die Erdbeben haben an Häufigkeit und Schwere seit 1950 zugenommen.
      Oder täusche ich mich da?

      Ganz sicher ist: Der Mensch war nie so überwacht und manipulierbar wie heute.
      Durch die Geheimdienste, die Medien, aber auch biologisch durch die Fortschritte in der Gentechnik.

      Nicht ganz gleichgültig sollte uns lassen, dass der Papst neulich zwei Tauben aus Kinderhand fliegen liess. Die eine wurde von einer Möwe attackiert, die andere von einer Krähe. Daniels hat uns dankenswerterweise darauf hingewiesen.

      Don't panic! meinte Douglas Adams in seinen Romanen.
      Doch wen interessiert als Bibelkenner schon das Geschreibe eines mehr als dubiosen weltlichen Schriftstellers, der dazuhin längst tot und den meisten Gläubigen unbekannt ist?

      Anders sieht es aus, wenn massgebliche Adventisten Entwarnung geben.
      Denn Adventisten erwarten schliesslich das zweite Kommen Jesu. Und sie haben Erfahrungen mit Parusieverzögerungen.

      Das beruhigt auch Nicht-Adventisten wie mich.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Menschino ()

    • Entwarnung ? Wer ?

      Menschino schrieb:

      Anders sieht es aus, wenn massgebliche Adventisten Entwarnung geben.



      Wer gibt Entwarnung ? - Nicht jedes Wort, das zur Vorsicht in Richtung Überinterpretetionen mahnt, ist eine Entwarnung. Nicht jede Vorsicht gegenüber der Doomsday Prophets mit ihrer Lust am Untergang ist Entwarnung.
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -
    • ingeli schrieb:

      Im Grunde wollen sie alle Katholisch machen, alle zurück gewinnen und dazu gewinnen, das ist der Gedanke.
      Tut mir leid, aber so ist es, ob man es wahrhaben will oder nicht.


      Auch wenn das Thema alt ist es ist trotzdem aktuell. Hier eine Klare Ansage!
      jesus.de/blickpunkt/detailansi…-ist-notwendig202959.html
      Zitat:
      Im Abendmahlskelch, den Papst Franziskus der evangelischen Gemeinde in Rom bei seinem Besuch schenkte, sieht der Kurienkardinal "ein Zeichen der Hoffnung, dass der Tag komme, an dem die volle Einheit der sichtbaren Kirche erreicht ist: im Glaubensbekenntnis, in den sakramentalen Heilszeichen und in der bischöflichen Verfassung mit dem Papst an der Spitze". Die Anerkennung des Papstes durch die Protestanten ist Müller zufolge eine Voraussetzung für die "volle Einheit". Nach katholischem Verständnis sei diese nur mit dem Bischof von Rom als Nachfolger Petri möglich.
    • Wenn die Sonderstellung des Bischofs zu Rom abgeschafft wird,
      wenn das Abendmahlsverständnis geändert wird,
      wenn die Unfehlbarkeit des Konzils abgeschafft wird,
      wenn das Absolutionsverständnis korrigiert und abgeschafft wird, usw.

      dann gerne; warum nicht? Wir waren mal eine Kirche.

      Im Gegensatz zu späteren zahlreichen Gruppenbildungen im Protestantismus, wollte Luther erst gar keine neue Kirche, wie man ja weiß.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Die Neukirchengründer

      Seele1986 schrieb:

      Im Gegensatz zu späteren zahlreichen Gruppenbildungen im Protestantismus, wollte Luther erst gar keine neue Kirche, wie man ja weiß.

      Bin ich recht informiert, so die Waldenser auch nicht: Waldus soll dem Papst sogar seine Bibelübersetzung überreicht haben. - Nur : an der Predigt durch Laien hielten sie fest. So quasi schräg hinter meinem Haus hatten sie ein Predigerseminar und gingen den Augustiner Chorherren in Klosterneuburg arg auf die Nerven (der Bibiothekskustos Floridus Röhrig polemisierte in seinen letzten Publikationen vor nicht allzu langer Zeit noch heftig gegen das "Unwesen", das sie trieben).
      Nihil hic determino dictans : Conicio, conor, confero, tento, rogo, quero - -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von HeimoW ()

    • Genau, die Waldenser wollten auch keine Kirche gründen. Genaugenommen waren sie ja auch keine "Kirche", sondern eine Bewegung.

      Heute sind sie meist mit evangelischen Kirchen zusammengeschlossen; in Deutschland meist mit lutherischen Kirchen, anderswo mit der Methodistenkirche.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Man stelle sich vor (mal so ganz utopisch):

      Wir wären alle eine Kirche. Die ganzen Kirchen, Konfessionen und Denominationen gäbe es nicht, sondern es wäre eine einzige Kirche und ein Christentum.

      Es gäbe unterschiedliche Schulen und Denkrichtungen; wie in den Anfängen: es gab damals die antiochenische Schule (die eher textgenau war) und die alexandrinische Schule (die eher allegorisch und symbolisch ausgelegt hat).
      Man würde diskutieren, auch streiten, voneinander was lernen, unterschiedliche Erkenntnisse austauschen, aber empfinden und benennen würde man sich als eine Kirche und als Christenheit.

      Das wäre doch großartig! Eine einheitliche Kirche mit unterschiedlichen Schulen.

      Aber eben Utopie. Es sollte nie sein. Jesus sagte: "Ich bringe Spaltungen unter euch", und Paulus schrieb: "Es müssen ja Parteien unter euch sein, damit die Gerechten offenbar werden".
      Paulus und Petrus waren im Prinzip bereits ne Spaltung. Daher ist auch die Behauptung "Wir machen es wie die Urgemeinde" Unsinn, denn es gibt die Urgemeinde nicht.

      Deshalb @Bogi111: keine Sorge. Es wird diese gefürchtete Einheit der Kirche (die dann nichts anderes vor hat, als die Adventisten zu jagen) nicht geben.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      wenn die Unfehlbarkeit des Konzils abgeschafft wird,


      Das ist nicht unbedingt eine protestantische Forderung. Vielmehr hat Luther die Verbindlichkeit der Beschlüsse der ökumenischen Konzilien des 1. Jahrtausends ausdrücklich auch für die Protestanten für verbindlich erklärt.
    • Hallo Seele1986,

      Das wäre doch großartig! Eine einheitliche Kirche mit unterschiedlichen Schulen.


      Das wäre gegen das hohepriesterliche Gebet Jesu (Joh.17/20,21) wo er (für die vergangenen, damaligen und aller bibl. Gläubigen späteren Zeiten!)
      um eine "Einheit"
      -----(wohl in Glauben und Lehrverständnis, oder etwa nicht??) bat. :!:


      Diese Einheit im Glauben

      erkenne ich für das "Israel Gottes (für das AT und NT) als nicht verhandelbare biblische Aussage.

      ============================================================================================================================================================
      Deinen "grosartigen ( daher aber unbiblischen) Wunsch"----Vielfalt der Schulen und Lehren unter einer religiösen Einheit sehe ich ja bereits in der rkk verwirklicht---und in der Ökumene weiter angestrebt.----nein danke.
      liebe Grüsse
      y.

      PS: ggf. war dein Wunch "zynisch" gemeint, wie auch immer, ändert nichts an o.a. Fakten (für mich ;) )
    • Seele1986 schrieb:

      Deshalb @Bogi111: keine Sorge. Es wird diese gefürchtete Einheit der Kirche (die dann nichts anderes vor hat, als die Adventisten zu jagen) nicht geben.


      Meine Oma hatte diese Angst und sie wurde weiter gegeben.

      Es wurde füher viel mit Angst gearbeitet,leider hällt sich das bei manchen Christen und Adventisten weiter fest.

      Diese Einheit wie sich es manche vorstellen hat es noch nie gegeben. Es hatte immer unterschiedliche Gruppen gegeben.

      Aber sie hatten die unverfälschte Grundlage des Wortes Gottes. Da gab es keinen Katechismus oder andere Grundwahrheiten.

      Da war jede Gemeinde Autark mit ihrem Apostel oder Hirten.

      So hatte es Jesus sich auch gedacht. So versuchen es auch die STA zu praktizieren.

      Die 28 Glaubenspunkte versuchen die Gegenwärtige Position zu bestimmten Themen auszudrücken.

      Wie wir wissen ist Papier geduldig und der Mensch sehr "erfinderisch" und "machthungrig".

      Deshalb ist auch jede Gemeinde anders und betont für sich unterschiedliche "Wahrheiten"....

      Ich halte mich an die Offenbarung und die Briefe/Sendschreiben an die verschiedenen Gemeinden.
      Als Beispiel der Unterschiedlichkeit wurden sie ja verfasst, jeder kann sich fragen ob er gemeint ist.

      In Offenbarung 2 lesen wir:
      Die sieben Sendschreiben
      1 Dem Engel der Gemeinde in "Ephesus" schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern:
      2 Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft,
      die sagen, sie seien Apostel und sind's nicht, und hast sie als Lügner befunden
      3 und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden.
      4 Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.
      5 So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke!
      Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust.
      6 Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse.
      7 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.

      8 Und dem Engel der Gemeinde in "Smyrna" schreibe:.....
    • @Bogi111:

      Es wurde füher viel mit Angst gearbeitet,leider hällt sich das bei manchen Christen und Adventisten weiter fest.

      ich finde es interessant, dass du "Christen" und "Adventisten" schreibst...

      Aber sie hatten die unverfälschte Grundlage des Wortes Gottes.
      Nun, in der Bibel wird zahlreich von christlichen Gemeinden berichtet, die diese unverfälschte Lehre scheinbar nicht hatten. Sonst hätten Paulus und Petrus nicht so oft vor ihnen gewarnt, oder?

      Da gab es keinen Katechismus oder andere Grundwahrheiten.

      ... oder Glaubenspunkte...
      Bogi, wenn du es nicht lassen kannst, ich lasse es auch nicht; ganz einfach. Ist das nervig...

      Da war jede Gemeinde Autark mit ihrem Apostel oder Hirten.



      So hatte es Jesus sich auch gedacht.
      Wie Jesus sich das konkret gedacht hat, wissen wir nicht, denn dazu äußert er sich nirgendwo.
      Er hat Jünger ausgesandt, seine Botschaft zu verkünden. Wie diese es dann strukturieren, war deren Sache.
      Es sollte in Liebe und Eintracht geschehen.

      Man sieht auch, dass die Einrichtung der Ämter erst mit der Zeit kommt, um die gewachsene Gemeinde zu strukturieren oder weil Streitfälle dazu nötigten (Wahl der Diakone zum Beispiel).
      Es gibt in der Bibel eine Entwicklung und unterschiedliche Aspekte von "Gemeinde"; deshalb braucht man auch nicht alles in Stein gemeißelt zu verstehen.

      So versuchen es auch die STA zu praktizieren.

      Nur seid ihr nicht autark; ihr habt ne Generalkonferenz und festgeschriebene Glaubenspunkte, die eindeutig konfessionell und bindend sind.

      Ich halte mich an die Offenbarung und die Briefe/Sendschreiben an die verschiedenen Gemeinden.

      Als Beispiel der Unterschiedlichkeit wurden sie ja verfasst, jeder kann sich fragen ob er gemeint ist.

      Das ist sehr gut. Die Sendschreiben hätte ich auch gerne viel öfter bei uns verlesen, als es der Fall ist.

      Man ist darin immer gemeint. Die Sendschreiben sind nicht an unterschiedliche Konfessionen oder Richtungen, sondern an die Kirche Christi per se.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Träumen wie Hans Küng von einem besseren Papst!

      Seele1986 schrieb:

      Man stelle sich vor (mal so ganz utopisch):

      Wir wären alle eine Kirche. Die ganzen Kirchen, Konfessionen und Denominationen gäbe es nicht, sondern es wäre eine einzige Kirche und ein Christentum.

      Es gäbe unterschiedliche Schulen und Denkrichtungen; wie in den Anfängen: es gab damals die antiochenische Schule (die eher textgenau war) und die alexandrinische Schule (die eher allegorisch und symbolisch ausgelegt hat).
      Man würde diskutieren, auch streiten, voneinander was lernen, unterschiedliche Erkenntnisse austauschen, aber empfinden und benennen würde man sich als eine Kirche und als Christenheit.

      Das wäre doch großartig! Eine einheitliche Kirche mit unterschiedlichen Schulen. :) :) :)
      Bleibt alles beim Alten in der Rom-Kirche?
      Ich zitiere aus dem Buch
      von Hans Küng: „Umstrittene Wahrheit, Erinnerungen“, Piper-Verlag, 2007 auf Seite
      123ff:
      Träumen wir - wie Prof. Hans Küng - von einem besseren Papst!: :)
      Wie der Papst sein könnte: „Er wäre von einer echt evangelischen…Sicht
      der Kirche geprägt. Er sähe das Geheimnis der Kirche vom Evangelium, vom Neuen
      Testament(NT) her:…als eine Kirche, die sich…in den Ortskirchen realisiert, …
      also eine Dezentralisierung der Leitung. … Nicht die Unterdrückung der
      Pluralität verschiedener Theologien…, sondern die Förderung ihrer Freiheit
      und ihres Dienstes an der Kirche. … eine Autorität des Dienstes im Geiste des NT
      und der Bedürfnisse der heutigen Zeit:… ein Papst… in der Kirche, mit der
      Kirche, für die Kirche. Er würde für alle wichtigen Dokumente und Aktionen sich
      der Mitarbeit… der fähigsten Theologen und Laien vergewissern;… den
      Verwaltungsapparat der Kurie zurückbilden [bei Franziskus erkennbar!]
      … und vieles andere anders und besser gestalten.“
      Wird Franziskus diesen berechtigten Forderungen Küngs gerecht werden?
      Wird er
      z.B. wiederverheiratene Geschiedene wieder zur Eucharistie zulassen? Küng
      schrieb weiter: „Petrusdienst kann nur ein Pastoralprimat
      sein: ein seelsorgerlicher Dienst an der Gesamtkirche. Als solcher ist er
      vom NT sachlich gedeckt und könnte für die gesamte Christenheit von großem
      Nutzen sein. Johannes XXIII. hat mindestens umrisshaft mit klaren Akzentsetzungen
      pragmatisch deutlich gemacht, dass ein solcher anderer Papst möglich wäre.
      Aber wird er je Wirklichkeit?“
      Vielleicht wird Papst Bergoglio dieser Papst werden, damit in der Rom-Kirche nicht alles
      beim Alten bleibt!

      Norbert CH.
    • Es gab Gemeinden geleitet von mehreren (12?) Presbytern (=Ältesten)

      Seele1986 schrieb:

      Man sieht auch, dass die Einrichtung der Ämter erst mit der Zeit kommt, um die gewachsene Gemeinde zu strukturieren oder weil Streitfälle dazu nötigten (Wahl der Diakone zum Beispiel).
      Es gibt in der Bibel eine Entwicklung und unterschiedliche Aspekte von "Gemeinde"
      Hallo Simon!
      In der Tat! Es gab Gemeinden geleitet von mehreren (12?) Presbytern (=Ältesten) - siehe z.B. Apg.19,7 - die Gemeinde in Ephesus, die der Apostel Paulus begründete, etwa im Jahre 53 n.Chr. durch Handauflegung. Dadurch erhielten diese 12 Männer den Heiligen Geist und mit ihm die Zungenrede. Wer kennt sich kirchenhistorisch aus, ob die Zahl 12 zur Gründung einer Gemeinde notwendig war? (Eine Synagogen-Gemeinde im Judentum konnte z.B. erst ab einer Zahl von 12 Personen gegründet werden!)

      In wieder anderen Gemeinden führte ein einzelner Episkopos(=Bischof) die Gemeinde (allein? Oder mit anderen Ältesten?) , wie wohl auch der zum Glauben an Jesus gekommene Vorsteher der Synagogengemeinde von Korinth, Krispus (Apg.18,8). Dies war so gegen 50/51 n.Chr. So bildete sich sowohl eine Presbyterische Gemeindeordnung, als auch parallel dazu eine bischöfliche Gemeindeordnung im Laufe der Jahrzehnte innerhalb der Urkirche/Ur-Gemeinde heraus.

      Wer kann hierzu genaueres sagen? Oder wer kennt ein Quellen gestütztes Werk, also ein Buch, das besonders die Zeit der Urgemeinde von 50-100/115 n.Chr. detailliert beschreibt?
      Mir ist durch Prof. Hans Küng bekannt, dass sich die 3-Ämter-Ordnung (Episkopen - Presbyter - Diakone) nicht im NT finde, sondern endgültig erst bei Ignatios von Antiochien. Dieser Bischof, Märtyrer und Kirchenvater starb in der Christenverfolgung in Rom zwischen 107 und 117 n.Chr.
      Ende des 1.Jh. wurde er Bischof von Antiochia in Syrien. Seine 7 Briefe(!!!- Erinnert an die 7 Sendschreiben des Apostels Johannes!) an kleinasiat. Christengemeinden sind ein wichtiges Zeugnis für die Entwicklung der altkirchl. Glaubenslehre und der Gemeindeverfassung.

      So kann man also feststellen, dass es seit Paulus' Tod um 65 n.Chr. noch ca. 35 - 40 Jahre dauerte, bis sich diese Ämterordnung zur Jahrhundert-Wende(um 100 n.Chr.)durchsetzte.
    • @Norbert Chmelar:

      bleiben wir doch schlicht erstmal bei der Bibel, damit fahren wir am besten: es wird berichtet, dass es verschiedene Strukturen gab bzw. sich verschiedene Strukturen entwickelten. Kann man schwarz-auf-weiß nachlesen.

      Gibt es weitere Zeugnisse dafür? Ja, natürlich. Denn es ist ein historischer Fakt. Daraus entstand "die Kirche", wie man sie in groben Zügen kennt, mag oder nicht mag.

      Wie ich dir ja bereits schrieb, empfiehlt es sich, die alten Kirchenväter und Kirchenlehrer zu lesen. Dort bekommt man ein Bild von Christen, lange bevor es das Schisma gab und lange bevor es zu den weiteren Abspaltungen des Protestantismus kam. Sehr interessant und aufschlussreich.

      Auch spricht die Bibel von unterschiedlichen Richtungen.
      Als Paulus vor Agrippa und Festus ist, erzählt er von sich: Denn nach der allerstrengsten Richtung unsres Glaubens habe ich gelebt als Pharisäer. (Apg 26,5)

      Er sagt nicht: "und diese Richtung ist ja auch die beste gewesen", sondern er sagt einfach "in dieser Richtung habe ich gelebt".

      Es gibt verschiedene Richtungen.
      Es gibt auch ganz strenge Christen, die sich vielleicht am wohlgefälligsten damit finden, wenn sie sich hochgeschlossen kleiden, oder wenn sie bestimmte Speisen essen, oder bestimmte Gebete immer wieder durchführen, oder dergleichen.
      Alles in Ordnung. Niemand hat was dagegen. Sollen sie streng sein; aber gegen sich selbst, nicht gegen andere.

      Was Christen eint und zu Christen macht, ist das Bekenntnis des Glaubens.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)
    • Seele1986 schrieb:

      ... oder Glaubenspunkte...
      Bogi, wenn du es nicht lassen kannst, ich lasse es auch nicht; ganz einfach. Ist das nervig...

      Hallo Seele erst mal ein Gutes und segensreiches neues Jahr Dir.
      Auch wenn Du meine Argumente als nervig findest, möchte ich Dir auch den Grund meiner Sichtweise erklären.

      Es ist für mich schon ein großer Unterschied zwischen Katechismus und Glaubenspunkten.
      Der Katechismus erklärt die Sichtweise der Kirchen, sehr stark kirchlich und traditionell begründet.

      Die STA versucht "Themen" die Gott wichtig sind, die man erkannt hat, zusammenzufassen und biblisch zu begründen.

      Bei Euch wird viel von der “ Evangelischen Freiheit“ gesprochen.
      Hier wird der Unterschied auch deutlich benannt!

      ttp://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2011/02/11/katechismus-%E2%80%93-top-oder-flop/
      Zb. Kritik zum Thema …
      Auch zum Verhältnis von Sünde und Krankheit nur wenige Zeilen. Dabei fragt jeder, der eine schwere Krankheit hat, verzweifelt nach seiner Schuld.
      Manchmal fragt man sich besorgt, warum sich so viele Menschen von unseren Kirchen abwenden. Eine Erklärung gibt der Verlust jeglichen Profils.
      Das illustriert, in erschreckender Klarheit, der vorliegende Katechismus.
      Andreas Fincke
      Dagegen STA im Glaubenspunkt 11, Hier wird Hoffnung gegeben!
      adventisten.de/ueber-uns/unser…e/11-wachsen-in-christus/
      Wachsen in Christus
      Durch seinen Tod am Kreuz triumphierte Jesus über die Macht des Bösen. Er, der während seines irdischen Dienstes die dämonischen Geister unterwarf,
      hat ihre Macht gebrochen und ihren endgültigen Untergang besiegelt. Jesu Sieg verleiht auch uns den Sieg über die bösen Mächte,
      die uns immer noch beherrschen wollen.
      Jetzt können wir mit Jesus in Frieden, Freude und der Zusicherung seiner Liebe leben. Der Heilige Geist wohnt in uns und gibt uns Kraft.
      In beständiger Beziehung zu Jesus als unserem Retter und Herrn sind wir befreit von der Last vergangener Taten, den dunklen Seiten unseres früheren Lebens,
      der Angst vor bösen Mächten, von Unwissenheit und Sinnlosigkeit. In dieser neuen Freiheit mit Jesus sind wir berufen, zu wachsen und ihm ähnlicher zu werden.
      Dies geschieht in der Gemeinschaft mit Gott im Gebet und seinem Wort, in der täglichen Andacht, im Nachdenken über seine göttliche Führung, im Singen von Lobliedern,
      in der Versammlung im Gottesdienst und durch die Mitwirkung am Missionsauftrag der Gemeinde.
      Während wir unseren Mitmenschen in Liebe dienen und die Erlösung durch Christus bezeugen,
      verwandelt seine beständige Gegenwart im Geist jeden Augenblick und jede Aufgabe in eine bereichernde Erfahrung mit Gott.

      Zitat : Lukas 10
      Jesu Jubelruf
      17 Die Zweiundsiebzig2 aber kamen zurück voll Freude und sprachen: Herr, auch die bösen Geister sind uns untertan in deinem Namen.
      18 Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.
      19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.
      20 Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.
    • @Bogi111:

      dir auch ein gesegnetes neues Jahr!

      Nein, bitte, ich finde deine Argumente nicht nervig.
      Ich finde es nervig, dass du in deinen Argumenten immer kleine Seitenhiebe machst.

      Du betonst immer wieder, man solle sich auf Jesus ausrichten. Ja, Bogi, ich wäre der Letzte, der dir jemals widerspricht!
      Aber dann kommt im Nebensatz irgendeine Spitze gegen die Kirche.
      Das finde ich so nicht okay, und korrekt ist es auch nicht.

      Es ist für mich schon ein großer Unterschied zwischen Katechismus und Glaubenspunkten.

      Der Katechismus erklärt die Sichtweise der Kirchen, sehr stark kirchlich und traditionell begründet.



      Die STA versucht "Themen" die Gott wichtig sind, die man erkannt hat, zusammenzufassen und biblisch zu begründen.
      Das ist falsch, Bogi, und das solltest du wissen.

      Der Katechismus fasst zusammen, was Menschen aus der Schrift erkannt und für richtig befunden haben. Nichts anderes sind die Glaubenspunkte bei den STA, oder Bekenntnistexte anderer Freikirchen.

      Du nennst ihn traditionell; ja, weil er eben alt ist. Das ist halt so.
      An den Glaubenspunkten wird auch seit längerem festgehalten. Bei neuer Erkenntnis werden sie bearbeitet,
      ebenso wie unsere Texte bei neuer Erkenntnis überarbeitet werden.

      Der Unterschied ist inhaltlich:

      der Katechismus bezieht sich auf das Bekenntis:

      Gott (Vater, Sohn und Geist) - wie ist das zu verstehen?
      Verhältnis Gott & Mensch - Sündhaftigkeit des Menschen vor dem Heiligen Gott
      Gottes Offenbarung in Jesus Christus zur Erlösung des Menschen
      usw.
      - Das ist recht "elementar"; da ist ein Spielraum, wie das zu verstehen ist, da es ohnehin nie vollkommen erfasst werden kann.

      Die Glaubenspunkte sind sehr umfassend ausformuliert und geben eine konkrete Auslegung bestimmter Texte bereits mit vor.
      Liebe ist die Tochter der Erkenntnis.
      (Leonardo da Vinci)